Tiefenbohrungen: Umweltprobleme, Risiken für Grundwasser & Trinkwasserreservoire?
BAU-Forum: Heizung / Warmwasser

Tiefenbohrungen: Umweltprobleme, Risiken für Grundwasser & Trinkwasserreservoire?

Foto von Stefan Ibold

Moin zusammen,
im Zusammenhang mit erneuerbaren und/oder umweltfreundlichen Energien oder umweltfreundlicher Energiegewinnung ist mir ein Zeitungsbericht in die Finger gekommen, der Anlass zum Nachdenken gibt.
Beschrieben wird hier eine Problematik, auf die ich nicht so ohne Weiteres gekommen wäre. Was passiert bei Tiefenbohrungen und wann funktionieren die erst richtig wirksam?
Richtig, wenn Wasser im Spiel ist. Und genau da fangen die Probleme an. Lt. des Berichts passiert nunmehr das, was ich als den worst case bezeichnen möchte. Über die "Verletzung" einer oder mehrerer wasserführender Schichten, etwa Tonschichten, auf denen Oberflächenwasser abgeleitet wird, können nunmehr unkontrolliert Schadstoffe in tiefere Schichten bis hin zu der eigentlichen Grundwasserschicht gelangen. Die Folge ist eine erhöhte Verunreinigung möglicher Trinkwaserreservoire.
Genau das passiert, weil die dramatische wachsende Anzahl von Tiefenbohrungen ganze Bereiche wie einen Schweizer Käse werden lässt.
Wie seht Ihr das? Ist die vermeintlich umweltfreundliche Energiegewinnung in diesem Fall noch gegeben?
Bitte um durchaus polemische, politisch angehauchte und trotzdem von sachlichen Inhalten geprägte Diskussion.
Grüße
Stefan Ibold
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme

    Sicherheitshinweise

    🔴 Kritisch: Bei Anzeichen von Wasserverunreinigung (Geruch, Geschmack, Trübung) sofort Wasserproben entnehmen und analysieren lassen.

    🔴 Kritisch: Die Integrität von Tonschichten muss vor und nach Tiefenbohrungen durch geophysikalische Messungen überprüft werden.

    GoogleAI-Analyse

    Tiefenbohrungen, insbesondere im Kontext der Geothermie, können erhebliche Umweltprobleme verursachen, wenn sie nicht fachgerecht durchgeführt werden.

    🔴 Gefahr: Eine der Hauptgefahren besteht in der Verletzung von geologischen Schichten, insbesondere von Tonschichten, die als natürliche Barrieren zwischen verschiedenen Grundwasserschichten dienen. Werden diese Schichten durchbohrt, können Oberflächenwasser und Schadstoffe in tiefere Grundwasserschichten gelangen und diese verunreinigen.

    Die Verunreinigung von Trinkwasserreservoiren ist eine weitere schwerwiegende Folge. Schadstoffe, die durch Tiefenbohrungen freigesetzt werden oder in den Bohrkreislauf gelangen, können in das Grundwasser eindringen und die Qualität des Trinkwassers beeinträchtigen.

    Das Bild des "Schweizer Käse" deutet darauf hin, dass bereits zahlreiche Bereiche durch unsachgemäße Bohrungen geschädigt wurden, was das Risiko weiterer Verunreinigungen erhöht.

    👉 Handlungsempfehlung: Bei Verdacht auf Verunreinigungen durch Tiefenbohrungen sollte umgehend ein Umweltgutachter und ein Geologe hinzugezogen werden, um die Situation zu bewerten und geeignete Sanierungsmaßnahmen einzuleiten.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Tiefenbohrung
    Eine Tiefenbohrung ist eine Bohrung in den Untergrund, die mehrere hundert bis mehrere tausend Meter tief sein kann. Sie wird häufig zur Gewinnung von Erdöl, Erdgas oder Erdwärme eingesetzt.
    Verwandte Begriffe: Geothermie, Erdölförderung, Erdgasförderung
    Grundwasser
    Grundwasser ist unterirdisches Wasser, das die Hohlräume im Boden vollständig ausfüllt. Es ist eine wichtige Ressource für die Trinkwasserversorgung.
    Verwandte Begriffe: Trinkwasser, Wasserkreislauf, Aquifer
    Tonschicht
    Eine Tonschicht ist eine geologische Schicht, die hauptsächlich aus Tonmineralen besteht. Sie ist relativ undurchlässig für Wasser und dient daher als natürliche Barriere im Untergrund.
    Verwandte Begriffe: Geologie, Bodenkunde, Permeabilität
    Schadstoffe
    Schadstoffe sind Substanzen, die die Umwelt oder die Gesundheit von Lebewesen beeinträchtigen können. Sie können natürlichen oder anthropogenen Ursprungs sein.
    Verwandte Begriffe: Umweltverschmutzung, Toxizität, Kontamination
    Trinkwasserreservoir
    Ein Trinkwasserreservoir ist ein Speicher für Trinkwasser, das aus Grundwasser oder Oberflächenwasser gewonnen wird. Es dient dazu, die Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser sicherzustellen.
    Verwandte Begriffe: Wasserversorgung, Wasseraufbereitung, Wasserspeicher
    Geothermie
    Geothermie ist die Nutzung der Erdwärme zur Energiegewinnung. Dabei wird die Wärme aus dem Erdinneren an die Oberfläche transportiert und zur Stromerzeugung oder zum Heizen genutzt.
    Verwandte Begriffe: Erdwärme, Tiefenbohrung, erneuerbare Energie
    Umweltgutachter
    Ein Umweltgutachter ist ein Experte, der die Umweltauswirkungen von Projekten bewertet und Maßnahmen zur Minimierung der Risiken entwickelt. Er berät Unternehmen und Behörden in Umweltfragen.
    Verwandte Begriffe: Umweltverträglichkeitsprüfung, Umweltschutz, Nachhaltigkeit

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Welche Risiken bergen Tiefenbohrungen für das Grundwasser?
      Tiefenbohrungen können zur Verunreinigung des Grundwassers führen, wenn geologische Barrieren wie Tonschichten durchbrochen werden. Dadurch können Schadstoffe aus höheren Schichten in das Grundwasser gelangen.
    2. Wie können Trinkwasserreservoire durch Tiefenbohrungen gefährdet werden?
      Wenn bei Tiefenbohrungen Schadstoffe freigesetzt werden oder in den Bohrkreislauf gelangen, können diese in das Grundwasser eindringen und die Qualität des Trinkwassers beeinträchtigen. Dies kann langfristige Auswirkungen auf die Gesundheit der Bevölkerung haben.
    3. Was sind Tonschichten und warum sind sie wichtig für den Grundwasserschutz?
      Tonschichten sind natürliche Barrieren im Untergrund, die das Grundwasser vor Verunreinigungen schützen. Sie sind undurchlässig und verhindern, dass Schadstoffe aus höheren Schichten in tiefere Grundwasserschichten gelangen.
    4. Was bedeutet das Bild des "Schweizer Käse" im Zusammenhang mit Tiefenbohrungen?
      Das Bild des "Schweizer Käse" deutet darauf hin, dass bereits zahlreiche Bereiche durch unsachgemäße Bohrungen geschädigt wurden, was das Risiko weiterer Verunreinigungen erhöht. Es symbolisiert eine durchlöcherte Schutzschicht.
    5. Welche Maßnahmen können ergriffen werden, um die Risiken von Tiefenbohrungen zu minimieren?
      Vor Tiefenbohrungen sollten umfassende geologische Untersuchungen durchgeführt werden, um die Beschaffenheit des Untergrunds zu verstehen. Während der Bohrungen müssen strenge Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden, um das Austreten von Schadstoffen zu verhindern.
    6. Was ist Geothermie und wie hängt sie mit Tiefenbohrungen zusammen?
      Geothermie ist die Nutzung der Erdwärme zur Energiegewinnung. Tiefenbohrungen sind notwendig, um an die tiefer liegenden, warmen Gesteinsschichten zu gelangen und die Wärme an die Oberfläche zu transportieren.
    7. Welche Rolle spielen Umweltgutachter bei Tiefenbohrungen?
      Umweltgutachter bewerten die potenziellen Umweltauswirkungen von Tiefenbohrungen und entwickeln Maßnahmen zur Minimierung der Risiken. Sie überwachen die Bohrungen und führen Analysen durch, um sicherzustellen, dass keine Schadstoffe freigesetzt werden.
    8. Was sollte man tun, wenn man eine mögliche Verunreinigung durch Tiefenbohrungen feststellt?
      Bei Verdacht auf Verunreinigungen durch Tiefenbohrungen sollte umgehend ein Umweltgutachter und ein Geologe hinzugezogen werden, um die Situation zu bewerten und geeignete Sanierungsmaßnahmen einzuleiten. Die zuständigen Behörden sollten ebenfalls informiert werden.

    🔗 Verwandte Themen

    • Geothermie: Chancen und Risiken
      Eine Betrachtung der Vor- und Nachteile der Nutzung von Erdwärme.
    • Grundwasserschutzgebiete
      Informationen über die Ausweisung und den Schutz von Grundwasserressourcen.
    • Bohrtechnik und Umweltschutz
      Wie moderne Bohrtechniken dazu beitragen können, Umweltschäden zu minimieren.
    • Altlasten und Grundwasser
      Die Sanierung von Altlasten zur Vermeidung von Grundwasserverunreinigungen.
    • Erneuerbare Energien und Umweltauswirkungen
      Eine Analyse der Umweltauswirkungen verschiedener erneuerbarer Energietechnologien.
  2. Tiefenbohrungen: Schwedische Verbote & Langzeitfolgen

    So ist es ...
    So ist es deswegen gibt es schon Bereiche in Schweden (z.B. Boras) wo Tiefenbohrungen verboten sind. Abgesehen davon gibt es noch keinerlei Langzeituntersuchungen, wie sich dieser "Erdwärmeklau", sei es jetzt durch Tiefenbohrung oder Erdkollektor, langfristig auf Fauna und Flora auswirkt. Deswegen bin ich eigentlich auch ein Gegner dieser Technologie. Stelle mir gerade mal die Reihenhaussiedlung mit 45 Bohrungen auf 5.000 m² vor.
    Nu zum polemischen Teil: statt unsere Häuser endlich mal besser zu dämmen, setzen wir auf Technik und machen den Großmotz als CO2-Sparer. Die deutschen Häuser sind nach wie vor beschi ... gedämmt, nur durch rechnerische Tricks wird ein Energiestandard erreicht. Der goldene Mittelweg fehlt mal wieder, lagom wie der Schwede sagen würde ...
    Übrigens: dort wird ab 2010 das Kfw40/Passivhaus zum Standard und hier wird noch geworben bloß jetzt den Bauantrag zu stellen, damit man ja nicht zu viel machen muss ...
  3. Link: Tiefenbohrungen – Diskussion im Haustechnikdialog

    Kann noch viel schöner kommen:

    ... abgesehen davon ist das alles pöhse Energie aus Kernzerfall 😉

  4. Normung: Haustechnik-Lobbyismus bei Dämmstandards

    ja nu
    Die Lobbiisten der Haustechnikbranche feilschen in den DINAbk.-Ausschüssen der Wärmeschutz- und Haustechnik-Normen um jede Kommastelle, sodass auch ja noch ihr Standardprodukt im Katalog bleiben kann. Ist halt wie bei der Autoindustrie, auch da wären deutlich bessere Technologien möglich und der Teststand-Schwindel mit den gängigen Sparsamkeitslügen im Verbrauch heutiger Autos nicht wirklich nötig, wenn man endlich tatsächlich effizienter Ausrüten würde.
    Zum Thema Dämmstandard muss man natürlich sagen, dass ein Haus in Schweden auch einem deutlich kälteren Klima ausgesetzt ist, insofern hinkt der Vergleich ein wenig, schließlich würde man in den Tropen auch kein kfw40 Haus bauen, weil die Energieeinsparung im Verhältnis zu den Baukosten (hierin ist auch Herstellungs- und Transportenergie enthalten) nicht wirklich sinnvoll wäre.
    Tatsache ist aber, dass es Aufgrund der 2gliedrigen Normung (Dämmung enerseits und Haustechnik andererseits) zu rechentechnisch ausgereizten Mogelpackungen führt. Mal ehrlich: In der EnEVAbk. steht zwar, dass umbaumaßnahmen nicht zu energetischer Verschlechterung des Gesamtkonzeptes (Haus+Haustechnik) führen dürfen, aber wer wird das zukünftig kontrollieren, wenn Herr Müller-Meyer-Schulze sich mal eben eine neue Heizung kauft, weil es grad ein Schnäppchen war?! Meines Erachtens sollten im Neubau (wie auch bei Sanierungen  -  EnEV Anhang 3 Tabelle 3) die Mindestanforderungen bauteilweise deutlich höher liegen und nicht gegeneinander aufrechenbar sein, sodass hohe Dämmstandards Pflicht sind und gute Haustechnik nur einen Bonus bietet. Man sollte nicht mehr energiekonzepte entwerfen, in denen das Häusl mit Sockel und Pudelmütze aber dafür bauchfrei in der Gegend steht und als Ausrede mit preiswertem Heißgetränk betankt wird.
  5. Erdwärme: Praxisbeispiel Laholm vs. Norddeutschland

    Uwe, ich lad Dich mal ...
    Uwe, ich lad Dich mal nach Laholm ein. Da kannst du dann sehen oder erleben, wie groß der Unterschied zu unserem norddütschen Schietwetter ist. Ein Argument, was immer wieder gerne gebracht wird.. 🙂 Der Witz ist doch folgender. Ich hau mir eine ErdWP rein und kann das DGAbk. mit 140 mm dämmen. und dann noch eine Solaranlage obendruff und schon habe ich kfw60. Ist doch hirnrissig sowas. So, aber mal zum Thema zurück: da unsere heimische Bohrwirtschaft mit ihren Unimogs Baujahr 72 nicht bis 100 m runterkommt, werden eben halt 2 Bohrungen a 60 (oder so, spielt keine Violine) gemacht. Und für diesen alten Schrott muss man auch noch einen Haufen Geld bezahlen. Nu kommt mir nicht mit Bergrecht, das ist wesentlich einfacher ...
  6. EnEV 2009: Kritik an fehlender gestalterischer Freiheit

    Foto von

    neue EnEVAbk. 2009, und mir fehlen hier noch politische Teilnehmer aus dem befürworterlager
    Moin,
    @ Uwe,
    genau die Bilanzierung habe ich seinerzeit dem Herrn Hegener als Vater der WschVo und der EnEV um die Ohren gehauen. Seine Antwort: "wir wollte ndie gestalterischen Möglichkeiten der Architekten nicht zu weit einschränken".
    Aus meiner Sicht: Schöner Blödsinn.
    Mit der neuen EnEV 2009 und der dann schon 2013 folgenden Version begeben sich die Herrschaften wieder auf den rechten Weg. Die Mindestanforderungen an die Bauteile sind nach meinem Kenntnisstand wieder drin und zwar deutlich verschärft.
    Hegener wird sicherlich nicht auf mich gehört haben, aber Vernunft setzt sich ja anscheinend doch mal wieder durch.
    Ist denn eigentlich niemand hier, der sich pro diesen Anlagen einsetzt und die Bedenken wegwischen möchte?
    Grüße
    Stefan Ibold
  7. EnEV: Verschärfte Nachrüstpflicht für Bestandsgebäude!

    Nachrüstpflicht
    ... biege mal eben vom Weg der Tugend ab und schlage parallel zum EnEVAbk.-Wahn für Neubauten eine deutliche Verschärfung der Nachrüstpflichten für Bestandsgebäude vor. Jepp  -  ich hör den Aufschrei der ARMEN Hausbesitzer bis hier! Nachrüstpflicht zur kompletten Einhaltung des Schimmelpilzktiteriums bei Bestandsgebäuden, dass wär mal eine Maßnahme, die den abgeranzten Buden aus den 60er Jahren einen Schub verpasst, aber da schreien alle großen Wohnungsbaugesellschaften "HILFÄÄÄÄÄ  -  KEIN Geld", die haben Herrn Hegener ja schon den Tisch vollgeweint, als es nur darum ging, dass der Energiepass offenkundig macht, dass ihr Bestand miserabel ist und dass sie dafür auch noch Geld bezahlen müssen um zu dokumentieren, was jeder bereits wusste, dass die alten Hütten katastrophale Energieschleudern und Pilzzuchtanlagen sind. Bei dem Wort Bestandsschutz in Verbindung mit der EnEV bekomme ich Herpes.
  8. NEPP 2009: Radonbelastung bei Tiefenbohrungen berücksichtigen

    Und wenn man im Zuge der NEPP 2009 ...
    Und wenn man im Zuge der NEPP 2009 auf das Thema Radonbelastung kommt ...
  9. Erdwärme: Hoher Stromverbrauch & Grundwassergefährdung?

    Mich stört ...
    an der Erdwärme vor allem, dass immer noch 1/3 der Energie als Strom zugeführt werden muss, d.h. Erdwärme erzeugt eine hohe Strom-Grundlast und "erfordert" irgendwann mal neue Kraftwerke.
    Dass das Grundwasser gefährdet wird, muss wohl von Ort zu Ort geprüft werden. Möglicherweise sind in einigen Jahren Vorschriften zu Tiefbohrungen in den Zonenplänen Standard. Aber erst, nachdem es zu teuren Schäden gekommen ist.
    Dass Energieverbrauchsvorschriften die architektonische Gestaltungsfreiheit einschränken, heißt doch nur, dass die heutige moderne Architektur nicht Klima- und umweltgerecht zu planen und zu gestalten bereit  -  oder fähig  -  ist (oder dass die Bauherren das nicht wollen). Moderne Häuser sehen von Sizilien bis ans Nordkap gleich aus, und dann "braucht" man eben Unmengen Energie, um sie bewohnen zu können: Im Sommer unerträglich heiß, oder im Winter kaum zu heizen, oder auch beides.
    Dabei gab es sowohl in Südeuropa wie in Sibirien lange vor der Erfindung von Elektro- oder Gasheizungen Häuser, in denen man mit einem Bruchteil des heutigen "Bedarfs" die ungünstige Jahreszeit überleben konnte. Von diesen "steinzeitlichen" Gebäudetechniken könnte man wohl einiges lernen.
    Das fängt übrigens schon mit der Wahl des Bauplatzes an. Warum wohl sind in Süditalien die Siedlungen auf den Hügeln und nicht unten im Tal, und warum hat man im Gebirge eine windgeschützte Lage der herrlichen Aussicht auf dem exponierten Geländesporn vorgezogen?
    Nicht zufällig ist für die Schweiz die de facto nicht vorhandene
    Raumplanung, d.h. Zersiedelung, mit all ihren Folgen eins der garvierendsten Umwetprobleme. Heute baut man wo und wie man will (trotz einem Dschungel von Vorschriften), und der Heizungsplaner oder Energieberater soll dann korrigieren, was Architekt, Siedlungsplaner und Baubehörden zusammen mit bruttorenditeorientierten Bauherren verbrochen haben. Dass man die täglichen Besorgungen ohne Auto nicht verrichten kann, gehört auch hierher.
    Da ist es dann eh'schon wurscht, ob diejenigen Trinkwasservorräte, die Landwirtschaft, Industrie und übermäßiger Verbrauch noch nicht ruiniert haben, durch Tiefenbohrungen angepiekst werden (Sorry, jetzt wird es polemisch).
  10. Bohrüberwachung: Verunreinigungen bei Tiefenbohrungen vermeiden

    Verunreinigungen
    in tieferen Grundwasserleitern können bei der Bohrung ausgeschlossen werden. Dazu braucht's natürlich eine kompetente Bohrüberwachung, sei es durch Gutachter oder guten Bohrmeister. In der Altlastenerkundung/Sanierung ist das Standard. Trennende Schichten werden beim Ausbau des Bohrlochs mit Ton abgedichtet.
    Beim "Meter machen" um jeden Preis geht sowas natürlich leicht mal unter.
    Nichtsdestotrotz ist die Trinkwassersituation im Hinblick auf Schadstoffe fast überall bei uns deutlich besser geworden; viele Schäden aus den 60 ern, 70 ern und 80 ern sind mittlerweile saniert.
    Sinnvollerweise sollte von daher in Gebieten, wo ein Kurzschluss zwischen Aquiferen zu befürchten ist, eine Bohrüberwachung zwingender Bestandteil sein.
  11. Artikel: Tiefenbohrungen – Risiken für Trinkwasserreservoire

    nochmal aufgegriffen ...
    nochmal aufgegriffen Aufgrund selbigen Artikels ...
  12. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 16.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 16.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Tiefenbohrungen: Umweltprobleme und Risiken für Grundwasser

    💡 Kernaussagen: Tiefenbohrungen zur Geothermie bergen Risiken für die Umwelt, insbesondere die Verunreinigung von Grundwasser und Trinkwasserreservoiren. Eine sorgfältige Bohrüberwachung ist essentiell, um Schäden zu vermeiden. Die aktuelle Gesetzgebung (EnEVAbk.) und Normung in der Haustechnik werden kritisch hinterfragt. Es gibt Bedenken hinsichtlich des hohen Stromverbrauchs von Erdwärmeanlagen und der langfristigen Auswirkungen auf die Umwelt.

    ⚠️️ Wichtiger Hinweis: Wie im Beitrag Bohrüberwachung: Verunreinigungen bei Tiefenbohrungen vermeiden erläutert, ist eine kompetente Bohrüberwachung durch Gutachter oder erfahrene Bohrmeister unerlässlich, um Verunreinigungen tieferer Grundwasserleiter auszuschließen. Trennende Schichten müssen beim Ausbau des Bohrlochs sorgfältig mit Ton abgedichtet werden.

    ✅ Zusatzinfo: In Schweden gibt es bereits Regionen, in denen Tiefenbohrungen aufgrund von Umweltbedenken verboten sind, wie im Beitrag Tiefenbohrungen: Schwedische Verbote & Langzeitfolgen erwähnt wird. Dies zeigt, dass die Risiken von Tiefenbohrungen ernst genommen werden müssen.

    🔴 Kritisch/Risiko: Der Beitrag Erdwärme: Hoher Stromverbrauch & Grundwassergefährdung? weist darauf hin, dass Erdwärme einen hohen Strom-Grundlast erzeugt und somit neue Kraftwerke erforderlich machen könnte. Zudem wird die potenzielle Gefährdung des Grundwassers durch Tiefenbohrungen betont.

    👉 Handlungsempfehlung: Vor der Durchführung von Tiefenbohrungen sollten umfassende Umweltverträglichkeitsprüfungen durchgeführt werden, um die Risiken für Grundwasser und Trinkwasserreservoire zu minimieren. Es ist ratsam, sich über die aktuellen Vorschriften und Best Practices zur Bohrüberwachung zu informieren und gegebenenfalls unabhängige Gutachter hinzuzuziehen. Beachten Sie auch die Diskussion zur Normung im Beitrag Normung: Haustechnik-Lobbyismus bei Dämmstandards.

Antworten oder Benachrichtigung einstellen

Hier können Sie Antworten, Ergänzungen etc. einstellen

  • ⚠️ Keine Rechts-, Steuer- oder Gutachterberatung - dies ist entsprechenden Berufsgruppen vorbehalten. Das Forum dient dem technischen Erfahrungsaustausch!
  • Zum Antworten sollte der Fragesteller sein selbst vergebenes Kennwort verwenden - wenn er sein Kennwort vergessen hat, kann er auch wiki oder schnell verwenden.
  • Andere Personen können das Kennwort wiki oder schnell oder Ihr Registrierungs-Kennwort verwenden.

  

Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen

Interne Suche: Suchbegriffe eingeben und mehr zu "Tiefenbohrung, Umweltprobleme" finden

Geben Sie Suchbegriffe ein, um die interne Suche zu nutzen und passende Fundstellen zu "Tiefenbohrung, Umweltprobleme" oder verwandten Themen zu finden.

Externe Fundstellen und weiterführende Recherchen

Nachfolgende Suchlinks können Ihnen dabei helfen, ähnliche Fragestellungen zu erkunden:

Suche nach: Tiefenbohrungen: Umweltprobleme, Risiken für Grundwasser & Trinkwasserreservoire?
Google Bing AOL DuckDuckGo Ecosia Qwant Startpage Yahoo!

Suche nach: Tiefenbohrungen: Risiken für Umwelt & Grundwasser
Google Bing AOL DuckDuckGo Ecosia Qwant Startpage Yahoo!

Suche nach: Tiefenbohrungen, Umweltprobleme, Grundwasser, Trinkwasser, Verunreinigung, Schadstoffe, Geothermie, Risiken
Google Bing AOL DuckDuckGo Ecosia Qwant Startpage Yahoo!

✍️ Antworten ▲ TOP ▲ ▼ ENDE ▼