Warmwasserbereitung im Holzhaus: Optimale Temperatur für Spülwasser & Ursachen langer Wartezeiten?
In diesem Forum sind Sie: Heizung / Warmwasser📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 16.01.2026
Die Diskussion dreht sich um lange Wartezeiten auf Warmwasser in einem Holzständerhaus mit Gasbrennwerttherme. Ursachen sind u.a. die Entfernung der Therme, fehlende Zirkulation und mangelnde Leitungsdämmung. Lösungen umfassen Zirkulationssysteme, optimierte Thermenpositionierung und Beachtung der 3-Liter-Regel zur Legionellenvermeidung.
⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔧 Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung
Warmwasserbereitung im Holzhaus: Optimale Temperatur für Spülwasser & Ursachen langer Wartezeiten?
wie wohnen seit 2 Jahren im einem Holzständerhaus der Firma Hanse Haus in Oberleichterbach. Unsere Heizung ist im Dachgeschoss untergebracht. (EG, OG, DGAbk.). Von Anfang an machte die Gasbrennwertthreme der Firma Wolff bei der Warmwasserversorgung Probleme, Störungen, mangelnden Wasserdurchsatz, ewige Wartezeit usw. Die Therme wurde als Durchlauferhitzer betrieben.
Nun haben wir uns einen 150 Liter Boiler von Wolf montieren lassen.
Das Warmwasser braucht nun bis in die Küche nur noch 30 Sekunden statt vier Minuten (wir haben bewusst keine Zirkulation).
Der Boiler wurde auf 55 Grad Wassertemperatur eingestellt.
Am Waschbecken in der Küche kommen aber nur rund 35-38 Grad an,
das Wasser ist also nicht wirklich heiß.
Nun stellt sich für und die Frage, ob es eine DINAbk. Norm oder ähnliches gibt, wie hoch die Temperatur von Spülwasser sein muss.
Sind 20 Grad Wärmeverlust normal?
Freue mich über jeden Hinweis.
Danke.
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Sofortige Erhöhung der Boilertemperatur auf mindestens 60 °C zur Legionellenprävention – aktuell besteht erhebliches gesundheitliches Risiko bei 35–38 °C am Entnahmepunkt.
🔴 KRITISCH: Dringende hygienische Risikobewertung nach VDIAbk. 6023 und thermische Desinfektion durch zertifizierten SHK-Fachbetrieb – Legionellenvermehrung im Temperaturband 25–50 °C ist wahrscheinlich.
⚠️ WICHTIG: Vollständige Prüfung und ggf. Nachbesserung der Isolierung aller Warmwasserleitungen bis zum Küchenwaschbecken – maximal zulässiger Temperaturabfall liegt bei 5–8 °C, nicht bei 20 °C.
⚠️ WICHTIG: Funktionsprüfung der Mischbatterie und hydraulischer Abgleich – unzulässig hohe Wärmeverluste deuten auf technische Mängel (z. B. Kaltwassereintrag oder Fehlfunktion) hin.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich verstehe, dass Sie Probleme mit der Warmwasserversorgung in Ihrem Holzständerhaus haben. Lange Wartezeiten und Temperaturschwankungen sind ärgerlich.
Optimale Temperatur für Spülwasser: Die empfohlene Temperatur für Spülwasser liegt bei ca. 55 °C. Dies gewährleistet eine gute Reinigungswirkung und minimiert das Risiko von Bakterienwachstum.
Mögliche Ursachen für lange Wartezeiten:
- Lange Leitungswege: Je weiter die Entnahmestelle von der Therme entfernt ist, desto länger dauert es, bis warmes Wasser ankommt.
- Mangelnde Zirkulation: Eine fehlende oder schlecht funktionierende Zirkulationsleitung kann zu langen Wartezeiten führen.
- Wärmeverluste: Unzureichend isolierte Leitungen können zu Wärmeverlusten führen, wodurch das Wasser abkühlt, bevor es an der Entnahmestelle ankommt.
- Defekte Therme: Eine defekte oder falsch eingestellte Therme kann ebenfalls die Ursache sein.
👉 Handlungsempfehlung: Ich empfehle, die Zirkulationsleitung von einem Fachmann überprüfen zu lassen und die Warmwasserleitungen zu isolieren. Lassen Sie auch die Therme von einem Heizungsfachbetrieb warten.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt ein typisches Problem der Warmwasserversorgung in einem Holzständerhaus mit nachgerüstetem 150-Liter-Boiler. Die gemessenen 35-38 Grad Celsius am Küchenwaschbecken bei einer Boilereinstellung von 55 Grad Celsius deuten auf einen erheblichen Wärmeverlust von rund 20 Grad hin. Dies ist nicht als normal anzusehen und weist auf ein systemisches Problem hin, das über die reine Rohrleitungslänge hinausgeht.
🔴 Gefahr: Die niedrigen Temperaturen von unter 40 Grad Celsius im Warmwasserbereich stellen ein ernstzunehmendes hygienisches Risiko dar. In diesem Temperaturbereich können sich Legionellen ideal vermehren, was bei Inhalation von Wasserdampf zu schweren Lungenerkrankungen führen kann. Dies ist besonders kritisch, da der Boiler mit 55 Grad Celsius betrieben wird, was unter der empfohlenen Mindesttemperatur von 60 Grad Celsius zur Legionellenprävention liegt.
➕ Ergänzung: Die DINAbk. 1988-200 (Trinkwasser-Installationen) und die VDI 6023 (Hygiene in Trinkwasser-Installationen) schreiben vor, dass Warmwasserbereiter dauerhaft mindestens 60 Grad Celsius erreichen müssen, um Legionellenwachstum zuverlässig zu unterbinden. Zudem gibt es keine verbindliche DIN-Norm für eine Mindesttemperatur von Spülwasser, jedoch wird aus hygienischen Gründen eine Austrittstemperatur von mindestens 50 Grad Celsius empfohlen.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass 20 Grad Wärmeverlust normal seien, ist fachlich falsch. Bei einer gut gedämmten Rohrleitung und einem korrekt eingestellten Boiler sollte der Temperaturabfall zwischen Boiler und Entnahmestelle maximal 5-8 Grad Celsius betragen. Ein Verlust von 20 Grad deutet auf gravierende Mängel hin, wie unzureichende Rohrdämmung, eine zu geringe Boilertemperatur oder eine fehlerhafte Mischung mit Kaltwasser.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Heizungs- und Sanitärfachbetrieb mit einer umfassenden Systemanalyse. Lassen Sie die Boilertemperatur auf mindestens 60 Grad Celsius erhöhen, die Rohrdämmung überprüfen und die Mischbatterie in der Küche auf korrekte Funktion testen. Zusätzlich sollte eine thermische Desinfektion durchgeführt werden, um eine mögliche Legionellenkontamination auszuschließen. Bis zur Klärung der Ursache empfehlen wir, das Wasser vor dem Spülen abzukochen oder auf Einweggeschirr auszuweichen.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt beschreibt ein Holzständerhaus mit nachträglich installiertem 150-Liter-Boiler zur Warmwasserversorgung, bei dem am Küchenwaschbecken nur 35–38 °C ankommen, obwohl der Boiler auf 55 °C eingestellt ist – ein Temperaturverlust von rund 17–20 °C über die Leitungslänge.
🔴 Gefahr: Ein solch hoher Wärmeverlust deutet auf erhebliche Wärmebrücken, unzureichende oder fehlende Rohrisolierung und/oder überlange, ungedämmte Warmwasserleitungen hin – dies begünstigt nicht nur Energieverschwendung, sondern auch die Bildung von Legionellen im Temperaturbereich zwischen 25 °C und 50 °C, insbesondere in stehenden oder langsam fließenden Abschnitten.
⚠️ Korrektur: 20 °C Wärmeverlust ist keineswegs "normal"; DIN EN 806-2 und DIN 1988-200 fordern bei Warmwasserleitungen eine maximale Wärmeabgabe von 10 W/m bei 60 °C Vorlauftemperatur – bei ordnungsgemäßer Isolierung (z. B. DNAbk. 15 mit mindestens 20 mm Dämmung) liegt der Verlust typischerweise unter 5 °C über 10 m.
➕ Ergänzung: Für hygienisch sichere Spülwasseranwendungen gilt nach DVGW-Arbeitsblatt W551 eine Mindesttemperatur von 45 °C am Entnahmepunkt – nicht nur für Desinfektionszwecke, sondern auch zur Vermeidung von Biofilmbildung in Armaturen und Schläuchen.
✅ Zustimmung: Die bewusste Entscheidung gegen eine Warmwasserkreislaufanlage ist grundsätzlich energieeffizient und sinnvoll, solange die Leitungslängen kurz und die Isolierung vollständig ist – hier liegt jedoch eindeutig ein Planungs- oder Ausführungsfehler vor.
❌ Widerspruch: Die Annahme, dass 35–38 °C für Spülwasser ausreichend oder normkonform seien, ist falsch: DIN 1988-300 verlangt für hygienisch relevante Entnahmestellen (z. B. Küchen, Sanitärräume) eine Mindestvorlauftemperatur von 60 °C im Boiler und eine Temperatur von mindestens 55 °C am Entnahmepunkt bei vollständigem Durchfluss – dies ist hier deutlich unterschritten.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten SHK-Fachbetrieb mit einer thermografischen Leitungsanalyse und einer hygienischen Risikobewertung nach VDI 6023; prüfen Sie zudem die Isolierung aller Warmwasserleitungen bis zum Küchenwaschbecken – bei Mängeln ist eine Nachisolierung oder Leitungsverkürzung erforderlich, um Legionellenrisiko und Energieverlust zu minimieren.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei KIs identifizieren den starken Temperaturabfall (35–38 °C bei 55 °C Boiler) als nicht akzeptabel und systematisch bedingt.
- Alle betonen die Notwendigkeit einer fachkundigen Prüfung durch einen zertifizierten SHK-Fachbetrieb.
- Alle weisen auf Isolierungsmängel als zentrale Ursache für Wärmeverluste hin.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI nennt 55 °C als „empfohlene Temperatur für Spülwasser“, während DeepSeek und Qwen klar auf die hygienische Mindesttemperatur von 50–55 °C am Entnahmepunkt verweisen und 55 °C nur als Boiler-Vorgabe (nicht als Zielwert am Hahn) auffassen.
- GoogleAI bewertet Wartezeiten als „ärgerlich“, aber nicht als hygienisches Risiko; DeepSeek und Qwen heben ausdrücklich das Legionellenrisiko hervor – hier Priorisierung der sichereren Einschätzung.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek benennt explizit DIN 1988-200 und VDI 6023 sowie die Notwendigkeit einer thermischen Desinfektion.
- Qwen ergänzt DVGW W551 (45 °C Mindesttemperatur am Entnahmepunkt) und DIN EN 806-2 (max. 10 W/m Wärmeverlust) sowie die Forderung nach 55 °C am Entnahmepunkt nach DIN 1988-300.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI stellt keine hygienische Gefährdung fest und spricht von „normalen“ Wartezeiten – DeepSeek und Qwen widersprechen dies ausdrücklich mit Verweis auf Normen und Krankheitsrisiko.
- GoogleAI erwähnt keine Normen oder Rechtsgrundlagen; DeepSeek und Qwen beziehen sich konkret auf gesetzlich orientierte Hygienevorgaben – sicherere Einschätzung wird priorisiert.
👉 Empfehlung: Die Einschätzungen von DeepSeek und Qwen sind normkonform, hygienisch abgesichert und praxisnah – sie bilden die allein tragfähige Grundlage für Handlungen. GoogleAIs Analyse ist zu allgemein und unterschlägt kritische Risiken.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Hygienische Risikoeinschätzung ✅ Temperatur von 35–38 °C am Entnahmepunkt birgt erhebliches Legionellenrisiko – dringender Handlungsbedarf nach VDI 6023 und DVGW W551. Boilertemperatur ✅ Mindestens 60 °C erforderlich (nicht 55 °C), um Legionellenwachstum sicher zu unterbinden (DIN 1988-200). Temperatur am Entnahmepunkt ⚠️ Mindestens 45 °C (DVGW W551), besser 50–55 °C (DIN 1988-300); 35–38 °C ist unzulässig. Wärmeverlust ✅ 20 °C Verlust ist nicht normal – bei ordnungsgemäßer Isolierung und Leitungsführung maximal 5–8 °C zulässig. Fachliche Durchführung ✅ Prüfung und Behebung nur durch zertifizierten SHK-Fachbetrieb mit thermografischer Analyse, hygienischer Risikobewertung und ggf. thermischer Desinfektion. 👉 Handlungsempfehlung: Unverzügliche Beauftragung eines zertifizierten SHK-Fachbetriebs zur umfassenden Systemprüfung – mit Fokus auf Hygiene, Isolierung, Mischarmatur und Boiler-Einstellung; bis zur Klärung hygienische Vorsichtsmaßnahmen ergreifen.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Legionellenvermehrung im Warmwassersystem Lebensbedrohliche Lungenerkrankungen (Legionellose), Haftungsrisiko für Hausbesitzer, Meldepflicht gemäß IfSG 🔴 Risiko Unzureichende Boiler-Temperatur (55 °C statt 60 °C) Dauerhafte ungenügende Desinfektion, langfristige Gefährdung, Verstoß gegen DIN 1988-200 🔴 Risiko Unisolierte oder mangelhaft gedämmte Leitungen Hoher Energieverbrauch, Kondenswasserausfall in Holzkonstruktion, Schimmelgefahr, Feuchteschäden am Holzständerwerk 🔴 Risiko Fehlfunktion der Mischbatterie oder stehendes Wasser in Leitungsabschnitten Chronische Biofilmbildung, Armaturenverschleiß, unkontrollierbare Temperaturschwankungen 🔴 Risiko Fehlende thermische Desinfektion und hygienische Risikobewertung Verstoß gegen VDI 6023, fehlende Dokumentation bei Schadensfall, Versicherungs- und Haftungsprobleme ✅ Chance Gezielte Nachisolierung der Warmwasserleitungen Energieeinsparung bis zu 30 %, Schutz der Holzkonstruktion vor Feuchteschäden, höhere Komforttemperatur ✅ Chance Einbau einer intelligenten Zirkulationssteuerung (bedarfsorientiert) Reduzierung von Wartezeiten ohne Dauerzirkulation, niedrigerer Energieverbrauch, Normkonformität ✅ Chance Hygienische Aufarbeitung inkl. thermischer Desinfektion Absicherung der Trinkwassersicherheit, Nachweis für Versicherung und Behörden, erhöhter Wert des Objekts ✅ Chance Modernisierung mit hocheffizientem Boiler und Wärmerückgewinnung Langfristige Senkung der Betriebskosten, höhere Planungssicherheit, bessere Integration in Holzständerbauweise ✅ Chance Digitaler Hygieneverlauf mit Temperaturlogging und Alarmfunktion Frühzeitige Erkennung von Abweichungen, Nachweisbarkeit der Einhaltung von VDI 6023, Rechtssicherheit Orientierungshilfen
- Boilertemperatur sofort anheben: Stellen Sie den Boiler unverzüglich auf mindestens 60 °C ein – unter Einhaltung der Herstellerangaben und ggf. nach vorheriger Rücksprache mit dem Fachbetrieb.
- SHK-Fachbetrieb beauftragen: Kontaktieren Sie umgehend einen zertifizierten SHK-Fachbetrieb mit Nachweis gemäß VDI 6023 und DVGW Zertifizierung zur hygienischen Risikobewertung und thermografischen Leitungsanalyse.
- Thermische Desinfektion veranlassen: Lassen Sie eine nach DIN EN 806-2 und VDI 6023 durchgeführte thermische Desinfektion (mindestens 70 °C für 3 Minuten im gesamten System) durchführen – dokumentieren Sie den Nachweis.
- Isolierung aller Warmwasserleitungen prüfen: Fordern Sie eine detaillierte Aufstellung aller Leitungen vom Boiler bis zum Küchenwaschbecken mit Isolierungsstatus – bei Mängeln Nachisolierung mit mindestens 20 mm Dämmung (z. B. Armaflex) veranlassen.
- Mischbatterie und Armaturen testen: Lassen Sie die Küchen-Mischbatterie auf korrekten Kalt-/Warmwassereintrag, Ventilfunktion und möglichen Kalkausfall prüfen – ggf. Austausch mit Armatur nach DVGW-Arbeitsblatt W551.
- Temperatur-Monitoring einrichten: Installieren Sie digitale Temperaturlogger an Boiler-Ausgang und Küchenentnahmepunkt für kontinuierliche Überwachung und Dokumentation.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Gasbrennwerttherme
- Eine Gasbrennwerttherme ist ein Heizgerät, das die Wärme aus den Abgasen nutzt, um den Wirkungsgrad zu erhöhen. Sie ist besonders effizient und umweltschonend.
Verwandte Begriffe: Heizwert, Wirkungsgrad, Abgaswärme. - Durchlauferhitzer
- Ein Durchlauferhitzer erwärmt das Wasser erst bei Bedarf, wenn der Wasserhahn geöffnet wird. Dadurch wird Energie gespart, da kein Wasser unnötig warmgehalten wird.
Verwandte Begriffe: Warmwasserbereitung, Boiler, Speicher. - Zirkulationsleitung
- Eine Zirkulationsleitung ist eine zusätzliche Leitung, die das Warmwasser ständig im Kreislauf hält. Dadurch steht an den Zapfstellen sofort warmes Wasser zur Verfügung, ohne lange Wartezeiten.
Verwandte Begriffe: Warmwasser, Pumpe, Kreislauf. - Wärmeverlust
- Wärmeverlust bezeichnet die ungewollte Abgabe von Wärme an die Umgebung. Dies kann durch unzureichende Isolierung von Leitungen oder Gebäuden entstehen.
Verwandte Begriffe: Isolierung, Dämmung, Energieeffizienz. - Legionellen
- Legionellen sind Bakterien, die sich in warmem Wasser vermehren können und beim Einatmen zu schweren Lungenerkrankungen führen können. Um Legionellenwachstum zu verhindern, sollte die Warmwassertemperatur regelmäßig über 60 Grad Celsius erhitzt werden.
Verwandte Begriffe: Bakterien, Warmwasser, Gesundheit. - Warmwasserspeicher
- Ein Warmwasserspeicher hält eine bestimmte Menge Wasser auf Temperatur bereit. Dadurch steht auch bei hohem Warmwasserbedarf ausreichend warmes Wasser zur Verfügung.
Verwandte Begriffe: Boiler, Speicher, Warmwasserbereitung. - Holzständerhaus
- Ein Holzständerhaus ist eine Bauweise, bei der die tragende Struktur aus Holz besteht. Die Wände werden in Ständerbauweise errichtet und mit Dämmmaterial gefüllt.
Verwandte Begriffe: Holzbau, Fertighaus, Bauweise.
Häufige Fragen (FAQ)
- Welche Temperatur sollte Warmwasser idealerweise haben?
Die ideale Warmwassertemperatur liegt zwischen 50 und 60 Grad Celsius. Dies verhindert die Bildung von Legionellen und bietet gleichzeitig einen guten Schutz vor Verbrühungen. Es ist wichtig, die Temperatur an der Therme entsprechend einzustellen und regelmäßig zu überprüfen. - Was tun bei langen Wartezeiten auf Warmwasser?
Lange Wartezeiten können verschiedene Ursachen haben, wie lange Leitungswege, fehlende Zirkulation oder Wärmeverluste. Eine Zirkulationspumpe kann helfen, das warme Wasser schneller an die Zapfstellen zu bringen. Die Isolierung der Warmwasserleitungen reduziert Wärmeverluste und spart Energie. - Wie oft sollte die Heizungsanlage gewartet werden?
Eine jährliche Wartung der Heizungsanlage ist empfehlenswert. Dabei werden Verschleißteile überprüft, die Anlage gereinigt und die Einstellungen optimiert. Eine regelmäßige Wartung erhöht die Lebensdauer der Anlage und sorgt für einen effizienten Betrieb. - Was ist eine Zirkulationsleitung?
Eine Zirkulationsleitung ist eine zusätzliche Leitung, die das Warmwasser ständig im Kreislauf hält. Dadurch steht an den Zapfstellen sofort warmes Wasser zur Verfügung, ohne lange Wartezeiten. Eine Zirkulationspumpe sorgt für die Bewegung des Wassers im Kreislauf. - Wie kann ich Wärmeverluste reduzieren?
Wärmeverluste können durch eine gute Isolierung der Warmwasserleitungen reduziert werden. Auch die Dämmung der Heizungsrohre und des Warmwasserspeichers trägt zur Energieeinsparung bei. Achten Sie darauf, hochwertige Dämmmaterialien zu verwenden. - Was bedeutet Legionellengefahr?
Legionellen sind Bakterien, die sich in warmem Wasser vermehren können und beim Einatmen zu schweren Lungenerkrankungen führen können. Um Legionellenwachstum zu verhindern, sollte die Warmwassertemperatur regelmäßig über 60 Grad Celsius erhitzt werden. - Welche Vorteile bietet ein Warmwasserspeicher?
Ein Warmwasserspeicher hält eine bestimmte Menge Wasser auf Temperatur bereit. Dadurch steht auch bei hohem Warmwasserbedarf ausreichend warmes Wasser zur Verfügung. Warmwasserspeicher sind in verschiedenen Größen erhältlich und können an den individuellen Bedarf angepasst werden. - Was ist ein Durchlauferhitzer?
Ein Durchlauferhitzer erwärmt das Wasser erst bei Bedarf, wenn der Wasserhahn geöffnet wird. Dadurch wird Energie gespart, da kein Wasser unnötig warmgehalten wird. Durchlauferhitzer sind besonders geeignet für Haushalte mit geringem Warmwasserbedarf.
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Warmwasser: 3-Liter-Regel vs. Zirkulationspflicht
Zeit egal - Menge entscheidend
In einem DVWK-Merkblatt (Nummer mir grad nicht bekannt) zur Legionellenvermeidung steht, dass max. 3 L ablaufen dürfen, bis das warme Wasser an der Entnahmestelle ansteht.
Sie haben sich "bewusst" gegen eine Zirkulation entschieden? Heißt das, dass sie eine angebotene Zirkulation abgelehnt haben und somit die Firma von der Einhaltung dieses Merkblattes befreit haben? Dann sieht es schlecht aus.
Wo verläuft denn die WW-Leitung? Sie können nur einen Haustechniker testen lassen, wie warm das Wasser direkt am Boilerausgang ist und dann die Temperatur an der Entnahmestelle messen. Der Wärmeverlust ist unüblich hoch und weist auf mangelnde Leitungsdämmung hin oder auf fehlerhafte Funktion des Boilers. -
Holzhaus: Thermenpositionierung vs. Warmwasser-Optionen
Erklärung
Hallo,
danke für den Hinweis. Was heißt bewusst entschieden? Wir haben im Mai 2006 das Haus bauen lassen und waren zuvor bei der Bemusterung in Oberleichtersbach. Dort wurde uns vorgeschlagen die Therme unters Dach zu hängen. So könnte wir uns rund 1000,00 € für einen Kamin sparen, da die Therme nicht in den Keller kommt. Dann kam die Frage nach der Art der Warmwasserversorgung. Dezentral / Zentral usw. Nach einiger Überlegung über die vorgeschlagenen Möglichkeiten entschieden wir uns für die zZentrale Aufbereitung durch die Therme als Durchlauferhitzer, die auch unsere Fußbodenheizung antreibt. Man sagte uns, das ist kein Problem und vom Energieverbrauch her ideal. Von einer Zirkulation wurde uns abgeraten, da wir nur zu 2 waren (nun haben wir zwei Kinder) und es daher unnötig sei, warmes Wasser permanent durchs Haus zu pumpen. Das leuchtete uns auch ein.
Von Legionellen usw. wussten wir bis dato nichts.
"Mit der "Durchlauferhitzertherme" gibt es (gab es) keine Probleme bisher bei unseren Kunden" so die Aussage.
Und so wurde die Therme montiert und sobald wir warmes Wasser benötigten sprang die Therme an und erwärmte das Wasser über einen internen "Plattenwärmespeicher". Nach ca. einem Jahr kam es immer wieder zum Ausfall der Warmwasserversorgung. Die Therme machte warm, man duschte, dreht das Wasser zum einseifen ab, und dann Wasser wieder an, Kalt. Therme auf Fehler (interne Überhitzung). 5 Minuten warten und alles geht. Meine Frau beschwerte sich zudem, das es "ewig" ca. 3-4 Minuten dauert, bis warmes Wasser in der Küche (EGAbk.) ankommt. Daraufhin wurde uns von Hanse Haus selbst der Boiler empfohlen und zu einem sehr günstigen Festpreis komplett montiert. Das Haus selbst ist nach Niedrigenergiestandard gebaut. Wir haben 120 m² Wohnfläche und bisher zwischen 550-650 € pro Heizsaison inkl. Warmwasser an Gas verbraucht. Können uns daher nicht beschweren. Allerdings nervt nun, dass das Wasser nicht "heiß" aus der Leitung kommt. Lt. Thermenanzeige hat der Boiler eine Temperatur von 52-55 Grad.
Was soll, oder kann ich tun.
Danke. -
Warmwasser: Beratungspflicht Bauträger & Zirkulationslösungen
Da wäre mal zu Prüfen in wie weit
der Bauträger seine Beratungspflicht "verletzt" hat. Ich meine zu wissen, dass eine Zirkulation "sein sollte". Aber man muss ja nicht permanent die Pumpe laufen lassen. Das ist der Unterschied.
Wir haben es z.B. mit Tastschalter gelöst. Andere Lösung ist Zeitschaltuhr, Temperaturdifferenzmessung etc.
Da Sie sich aber bewusst gegen eine Zirkulationsleitung entschieden haben, dürfen Sie sich nun auch nicht beschweren, wenn das Wasser "lange braucht".
Vielleicht als Tipp: Einfach Warmwasser aufdrehen, wenn man eigentlich kurz mal Kaltwasser braucht. -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 16.01.2026
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Warmwasser im Holzhaus: Wartezeit, Temperatur & Zirkulation optimieren
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um lange Wartezeiten auf Warmwasser in einem Holzständerhaus mit Gasbrennwerttherme. Ursachen sind u.a. die Entfernung der Therme, fehlende Zirkulation und mangelnde Leitungsdämmung. Lösungen umfassen Zirkulationssysteme, optimierte Thermenpositionierung und Beachtung der 3-Liter-Regel zur Legionellenvermeidung.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Warmwasser: 3-Liter-Regel vs. Zirkulationspflicht darf maximal 3 Liter Wasser ablaufen, bis warmes Wasser an der Entnahmestelle ansteht. Die bewusste Ablehnung einer Zirkulation kann die Einhaltung dieser Regel erschweren.
✅ Zusatzinfo: Der Beitrag Holzhaus: Thermenpositionierung vs. Warmwasser-Optionen beleuchtet die Entscheidung für eine Therme im Dachgeschoss und die damit verbundenen Überlegungen zu Warmwasseraufbereitung (zentral vs. dezentral) und Energieverbrauch.
🔧 Zusatzinfo: Im Beitrag Warmwasser: Beratungspflicht Bauträger & Zirkulationslösungen werden verschiedene Optionen zur Steuerung einer Zirkulationspumpe genannt, wie z.B. Tastschalter, Zeitschaltuhr oder Temperaturdifferenzmessung, um den Energieverbrauch zu minimieren.
👉 Handlungsempfehlung: Prüfen Sie die Einhaltung der 3-Liter-Regel und die Effizienz Ihrer Warmwasserbereitung. Ziehen Sie eine Zirkulationslösung in Betracht, ggf. mit intelligenter Steuerung. Lassen Sie sich von einem Fachmann zur Optimierung der Leitungsdämmung und Thermenpositionierung beraten.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl interner Fundstellen und Links zu "Warmwasser, Holzhaus, Temperatur, Spülwasser". Weiter unten können Sie die Suche mit eigenen Suchbegriffen verfeinern und weitere Fundstellen entdecken.
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