unser Fußboden (gefliest) ist in einigen Bereichen eisig kalt:
- Vom (ungeheizten) Treppenhaus
- Eingangstür
- Terrassentür
- Gäste-WC
Dementsprechend zieht es jedesmal kalt an die Füße, wenn eine Tür zum Wohn&Ess-Bereich aufgemacht wird (oh diese Katzen, oh diese Kinder!)
Direkt unter dem Sitzbereich liegt der Heizungskeller drunter:
Der Wärme-Effekt ist deutlich angenehm fühlbar im Vergleich zu den anderen Bereichen.
Aufbau Kellerdecke/EGAbk. (!):
Beton+Estrich+Fliesen OHNE weitere Isolierungen / Trittschall o.ä. (Nur im Wohnzimmer unter schwimmend Parkett)
Frage:
Lassen sich Heizrohre (durchflussgeregelt) an die Kellerdecke installieren (gegen Kellerraum isoliert) z.B. vorzugsweise unter Flur/Diele, damit die Bodennahe Kaltluft vortemperiert wird? D.h. die Betondecke soll in den kältebelasteten Bereichen von unten eine "Grundlast-Temperierung" erhalten (ca. hausmittig vor den Eingängen Wohnen/Essen). In den Wintermonaten könnte diese Temperierung dann GANZ SACHTE (!) innerhalb v. z.B. mehreren Tagen langsam hochgefahren werden (Wärmespannungen in der Decke!?)
Wenn das Ganze nicht bis nah zur Hauswand verlegt würde, bliebe die Wärme aus der Betondecke auch hinreichend IM Haus (teuere Iso-Fenster+Außenisolierung kommen später) Die eigentliche Raumtemperatur-Regelung erfolge dann in der "Spitzenlast" konventionell (Heizkörper)
Hatte in den VDIAbk.-Nachrichten auch mal was über "Betonkern-Temperierung" gelesen. Unser Heizungs-Fachbetrieb möchte dazu keine Stellung nehmen und schon gar keine Ausführung wg. Gewährleistung
Ist sowas machbar? Gibt es so etwas? Was wäre dabei zu beachten?
herzlichen Dank für alle Inputs!
Peter Fries