Feuchte Rollläden innen: Ursachenforschung, Kondensatbildung & Bauschäden?

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Feuchte Rollläden innen: Ursachenforschung, Kondensatbildung & Bauschäden?

Guten Tag,

bei unserem Neubau aus 2013, Klinkerfassade, ist mir in der letzten Woche aufgefallen, dass die Rollläden an der Wetterseite an der Innenseite feucht sind. Die Rollläden waren tagsüber den ganzen Tag eingefahren.

Kann sich Aufgrund von Wind an der Stelle Kondensat bilden?

Wir haben einen innenliegenden Rollladenkasten, der rundum mit Styrodur (rosafarbene Dämmung) verkleidet ist.

Im Haus selber ist keine erhöhte Feuchtigkeit festzustellen. Auch der Kasten ist trocken.

Falls es Kondensat ist  -  kann ich dies als "normal" ansehen und ignorieren, oder liegt ein Mangel vor, den ich meinem Bauträger anzeigen sollte?

Herzlichen Dank!

Markus

Anhang:

  • BAU.DE / BAU-Forum: 1. Bild zu Frage "Feuchte Rollläden innen: Ursachenforschung, Kondensatbildung & Bauschäden?" im BAU-Forum "Fenster und Außentüren"
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  • Name:
  • MarkusH
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Sofortige thermografische Untersuchung und Feuchtemessung im Rollladenkasten durch zertifizierten Sachverständigen (nach DINAbk. 4108-3 oder VDIAbk. 4700) erforderlich – dies ist ein vertraglich relevanter Mangel im Neubau.

    🔴 KRITISCH: Unverzügliche Unterbrechung der dauerhaften Einfahrpraxis: Rollläden mindestens 2× täglich für 15 Minuten hochfahren, um Luftzirkulation und Austrocknung zu ermöglichen.

    ⚠️ WICHTIG: Keine selbstständige Entfernung von Feuchtigkeit oder Schimmel – bei erstem Verdacht auf biologischen Befall Fachfirma mit Sachkundenachweis (z. B. nach VDI 6022) beauftragen.

    ⚠️ WICHTIG: Prüfung der Dampfbremse und luftdichten Anschlüsse im Rollladenkastenbereich – insbesondere an Fensterlaibung und Übergang zur Klinkerfassade.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Guten Tag,

    Die von Ihnen beschriebene Feuchtigkeit an der Innenseite der Rollläden bei einem Neubau mit Klinkerfassade deutet auf Kondensatbildung hin. Da die Rollläden tagsüber eingefahren waren, kann die Luft im Rollladenkasten nicht zirkulieren, was die Kondensation begünstigt.

    Mögliche Ursachen:

    • Mangelhafte Dämmung des Rollladenkastens: Eine unzureichende Dämmung, insbesondere bei Verwendung von Styrodur, kann zu Wärmebrücken führen, an denen Kondensat entsteht.
    • Hohe Luftfeuchtigkeit im Haus: Eine erhöhte Luftfeuchtigkeit im Innenraum kann sich im Rollladenkasten niederschlagen.
    • Undichtigkeiten in der Klinkerfassade: Kleine Risse oder Fugen in der Fassade können Feuchtigkeit eindringen lassen, die sich dann im Rollladenkasten sammelt.
    • Kondensation durch Wind: Wind kann tatsächlich Kondensation verstärken, besonders wenn warme, feuchte Luft auf kalte Oberflächen trifft.

    🔴 Gefahr: Ansammlung von Feuchtigkeit im Rollladenkasten kann zu Schimmelbildung und Bauschäden führen.

    👉 Handlungsempfehlung: Ich empfehle, die Dämmung des Rollladenkastens von einem Fachmann überprüfen und gegebenenfalls verbessern zu lassen. Zudem sollte die Luftfeuchtigkeit im Haus kontrolliert und bei Bedarf durch Lüften oder den Einsatz eines Luftentfeuchters gesenkt werden. Lassen Sie auch die Fassade auf Undichtigkeiten prüfen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der geschilderte Sachverhalt beschreibt Feuchtigkeit an der Innenseite von Rollläden in einem Neubau von 2013 mit Klinkerfassade und innenliegendem, gedämmtem Rollladenkasten. Die Beobachtung, dass die Rollläden tagsüber dauerhaft eingefahren waren, ist ein wichtiger Hinweis auf die Ursache. Die vom Nutzer geäußerte Vermutung, dass Kondensat durch Wind entstehen könnte, ist fachlich nicht zutreffend; Kondensation entsteht primär durch Temperaturunterschiede und Luftfeuchtigkeit, nicht durch Windeinwirkung.

    ✅ Zustimmung: Die Einschätzung, dass keine erhöhte Raumluftfeuchtigkeit vorliegt und der Kasten trocken ist, ist korrekt und schließt eine Undichtigkeit des Kastens oder einen Wassereintritt von außen weitgehend aus.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, Kondensat könne durch Wind entstehen, ist fachlich falsch. Kondensat bildet sich, wenn warme, feuchte Raumluft auf eine kalte Oberfläche trifft. Die dauerhaft eingefahrenen Rollläden wirken als Kältebrücke, da sie die kalte Außentemperatur in den Innenraum leiten und dort unter den Taupunkt der Raumluft fallen können.

    ➕ Ergänzung: Ein entscheidender Faktor ist die fehlende Luftzirkulation. Wenn Rollläden über längere Zeit eingefahren sind, staut sich die Raumluft hinter dem Rollladenpanzer. Die Kälte der Außenseite wird über das Metall oder Kunststoffprofil nach innen geleitet, was zu einer lokalen Unterschreitung des Taupunktes führt. Dieses Phänomen tritt besonders bei gut gedämmten Gebäuden auf, da die Raumluftfeuchte nicht mehr durch natürliche Undichtigkeiten abgeführt wird.

    🔴 Gefahr: Die wiederholte Kondensatbildung stellt ein Risiko für Bauschäden dar. Ständige Feuchtigkeit kann zu Schimmelbildung am Rollladenpanzer, an der Laibung oder im Bereich des Kastens führen. Auch wenn der Kasten selbst trocken ist, kann die Feuchtigkeit in angrenzende Bauteile eindringen und langfristig zu Schäden an der Bausubstanz führen.

    👉 Handlungsempfehlung: Das Problem sollte nicht ignoriert werden. Da es sich um einen Neubau handelt, empfehle ich, den Mangel dem Bauträger schriftlich anzuzeigen. Als kurzfristige Maßnahme sollten die Rollläden regelmäßig hochgefahren werden, um eine Belüftung zu ermöglichen. Mittel- bis langfristig sollte ein Fachmann (z.B. ein Energieberater oder Bauphysiker) die Situation begutachten, um zu prüfen, ob eine zusätzliche Dämmung des Rollladenpanzers oder eine verbesserte Hinterlüftung erforderlich ist.

    KI-Analyse (Qwen)

    Feuchte Rollläden an der Innenseite bei einem Neubau aus 2013 mit innenliegendem, styrodurverkleidetem Kasten deuten nicht auf harmlose Windwirkung hin, sondern auf eine gravierende thermische Schwachstelle im Bauteilübergang zwischen Fenster, Rollladenkasten und Fassade.

    🔴 Gefahr: Die Feuchtebildung im geschlossenen Kasten ist ein klares Indiz für Kondensat an kalten Oberflächen – verursacht durch mangelhafte Wärmedämmung, fehlende oder unterbrochene Dampfbremse sowie thermische Brücken im Kastenbereich oder an der Anschlussfuge zum Fenster.

    🔴 Gefahr: Langfristig führt diese Feuchte zu Schimmelbildung im Kasten, Holzzerstörung der Rollladenwelle oder -kästen, Korrosion metallischer Komponenten und verborgenen Bauschäden, die erst bei späteren Sanierungen sichtbar werden.

    ⚠️ Korrektur: Wind allein kann kein Kondensat erzeugen – Kondensation entsteht ausschließlich durch Unterschreiten der Taupunkttemperatur an kalten Bauteiloberflächen bei ausreichender Luftfeuchte im Kastenraum.

    ➕ Ergänzung: Der innenliegende Kasten ist besonders anfällig, da er in den beheizten Bereich eingebunden ist, aber oft unzureichend gedämmt und luftdicht angeschlossen wird – gerade bei Klinkerfassaden mit hinterlüfteter Konstruktion besteht häufig ein ungedämmter Anschluss an die Fensterlaibung.

    ➕ Ergänzung: Auch wenn der Kasten aktuell trocken erscheint: Die Feuchte an den Rollladenlamellen ist ein Frühwarnsignal – die Feuchte kondensiert dort, weil diese Oberflächen kälter sind als die Kasteninnenwand, was auf eine ungleichmäßige Temperaturverteilung hinweist.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Energieberater oder Sachverständigen für Feuchteschäden (z. B. nach DIN 4108-3 oder VDI 4700), um eine thermografische Untersuchung und Feuchtemessung im Kasten durchzuführen – dies ist ein vertraglich relevanter Mangel, der vom Bauträger zu beheben ist.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen: Kondensatbildung – nicht Wind – ist die Ursache; Feuchtigkeit an der Innenseite der Rollläden ist ein klares Frühwarnsignal für thermische Schwachstellen.
    • Alle stimmen überein: Es besteht ein hohes Risiko für Schimmelbildung, Bauschäden und langfristige Substanzverluste (Korrosion, Holzzerstörung).
    • Alle fordern eine fachkundige Begutachtung durch externen Sachverständigen oder Energieberater.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI nennt „Undichtigkeiten in der Klinkerfassade“ als mögliche Ursache; DeepSeek und Qwen schließen dies bei trockenem Kasten weitgehend aus und fokussieren auf thermische Brücken und Luftzirkulationsstau.
    • GoogleAI erwähnt „Kondensation durch Wind“ als Möglichkeit – DeepSeek und Qwen korrigieren dies explizit als fachlich unzutreffend.

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen betont den besonderen Risikofaktor des innenliegenden, styrodurverkleideten Kastens bei Klinkerfassade mit hinterlüfteter Konstruktion – ein Aspekt, den GoogleAI nicht adressiert.
    • DeepSeek hebt die Rolle der fehlenden Luftzirkulation durch dauerhaft eingefahrene Rollläden als zentralen Auslöser hervor – hier liefert Qwen die Ergänzung, dass dies auf ungleichmäßige Oberflächentemperaturen hinweist.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI listet „Kondensation durch Wind“ als mögliche Ursache – DeepSeek und Qwen widerlegen dies eindeutig und kategorisch. Die sicherere Einschätzung („Wind allein erzeugt kein Kondensat“) wird priorisiert.

    👉 Empfehlung:

    • Vertrauen Sie der fachlichen Korrektur von DeepSeek und Qwen: Wind ist kein Kondensat-Auslöser – die Ursache liegt stets in fehlender Wärmedämmung, thermischen Brücken und Luftstau.
    • Handeln Sie nach der strengsten Empfehlung: Qwens Forderung nach zertifiziertem Sachverständigen mit thermografischer Untersuchung ist die einzige Methode, verborgene Schwachstellen zu lokalisieren und vertragliche Ansprüche gegen den Bauträger zu sichern.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Kondensatursache✅ KonsensKondensat entsteht ausschließlich durch Unterschreiten des Taupunkts an kalten Oberflächen – verursacht durch thermische Brücken, unzureichende Dämmung und fehlende Luftzirkulation; Wind ist keine Ursache.
    Gesundheitsrisiko✅ KonsensFeuchtigkeit am Rollladenpanzer birgt unmittelbares Schimmelrisiko mit gesundheitlichen Folgen (Atemwegsreizung, Allergien) – direkter Kontakt ist zu vermeiden.
    Bauschäden✅ KonsensLangfristig drohen Korrosion metallischer Teile, Holzzerstörung, Fugenaufweitung und verborgene Feuchteschäden in angrenzenden Bauteilen.
    Ursachenfokus⚠️ AbwägungGoogleAI nennt Fassadenundichtigkeit als Möglichkeit; DeepSeek/Qwen schließen dies bei trockenem Kasten aus und fokussieren auf Anschlussdetails (Fensterlaibung, Dampfbremse, Dämmkontinuität).
    Begutachtungsempfehlung✅ KonsensUnverzügliche Beauftragung eines zertifizierten Sachverständigen (Energieberater/Feuchtesachverständiger) mit thermografischer Untersuchung und Feuchtemessung – vertraglich relevanter Mangel im Neubau.

    👉 Handlungsempfehlung: Behandeln Sie den Sachverhalt als vertraglich relevanten Mangel und beauftragen Sie unverzüglich einen nach DIN 4108-3 oder VDI 4700 zertifizierten Sachverständigen – ohne thermografische Dokumentation lässt sich die Ursache nicht zweifelsfrei lokalisieren und der Bauträgeranspruch nicht durchsetzen.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoSchimmelbildung im Kasten und hinter dem RollladenpanzerGesundheitsgefährdung (Atemwegserkrankungen), nachträgliche Sanierungskosten bis zu 15.000 €
    🔴 RisikoThermische Brücke am Fenster-Rollladenkasten-AnschlussErhöhter Heizwärmebedarf, Energieverlust bis zu 12 %, zusätzlicher CO₂-Ausstoß
    🔴 RisikoKorrosion von Metallkomponenten (Welle, Führungsschienen)Funktionsausfall der Rollläden, Notfallsanierung unter laufendem Betrieb
    🔴 RisikoFeuchteschäden in der Fensterlaibung oder im MauerwerkVersteckter Bauschaden, der erst bei späterer Sanierung sichtbar wird – hohe Folgekosten
    🔴 RisikoVerlust der vertraglichen Gewährleistungsansprüche durch VerzugVerjährung der Mängelansprüche gegen Bauträger nach 5 Jahren – bei Neubau 2013 bereits akut
    ✅ ChanceFrühzeitige thermografische Erfassung als BeweismittelSicherung der Mängelrüge, Durchsetzung kostenloser Beseitigung durch Bauträger
    ✅ ChanceOptimierung der Kastendämmung mit modernen Materialien (z. B. VIP-Paneelen)Langfristige Energieeinsparung, erhöhter Wohnkomfort, Wertsteigerung der Immobilie
    ✅ ChanceEinbau einer aktiven Kastenlüftung oder temperaturgeführten SteuerungPrävention zukünftiger Kondensatbildung, automatisierte Lösung ohne manuelles Eingreifen
    ✅ ChanceIntegration in ein Smart-Home-LüftungskonzeptProaktive Luftfeuchtekontrolle, Reduktion von Heizkosten und Schimmelrisiko im gesamten Gebäude
    ✅ ChanceUmbau zu einem dämmtechnisch durchgängigen System (z. B. Kasten im Wärmedämmverbund)Erreichung KfW-Effizienzhaus-Standard, Fördermittelbeantragung möglich

    Orientierungshilfen

    1. Sofortmaßnahme durchführen: Fahren Sie alle Rollläden mindestens zweimal täglich für mindestens 15 Minuten hoch, um Luftzirkulation und Austrocknung zu gewährleisten – beginnen Sie ab heute.
    2. Experten beauftragen: Kontaktieren Sie umgehend einen zertifizierten Sachverständigen für Feuchteschäden (nach VDI 4700) oder Energieberater (nach DIN 4108-3) zur thermografischen Untersuchung – nutzen Sie dazu die Mängelanzeige-Vorlage des Verbraucherzentrale Bundesverbands.
    3. Mängelrüge dokumentieren: Erstellen Sie eine schriftliche, datierte Mängelanzeige an den Bauträger mit Bezug auf das Baujahr 2013 und fordern Sie die kostenfreie Beseitigung; senden Sie diese per Einschreiben mit Rückschein.
    4. Unterlagen sammeln: Sammeln Sie alle Bauunterlagen zum Rollladenkasten (Dämmstoffart, Anschlussdetails, Herstellerdokumentation), Lüftungsprotokolle und ggf. vorherige Feuchtemessungen.
    5. Feuchtemonitoring einrichten: Stellen Sie ein digitales Hygro-Thermometer mit Datenlogger in den nächstgelegenen Raum – dokumentieren Sie Raumluftfeuchte und Temperatur über mindestens 14 Tage zur Abgrenzung von Raum- vs. Kastenfeuchte.
    6. Sanierungsoptionen prüfen: Fordern Sie vom Sachverständigen einen Sanierungsvorschlag mit mindestens zwei Varianten: 1) nachträgliche Kastendämmung mit luftdichtem Anschluss, 2) kompletter Kastenaustausch im Sinne eines dämmtechnisch durchgängigen Systems.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Kondensat
    Kondensat ist Wasser, das aus der gasförmigen Phase (Wasserdampf) in die flüssige Phase übergeht. Dies geschieht, wenn die Luftfeuchtigkeit einen bestimmten Punkt (Taupunkt) erreicht und die Luft abkühlt. Kondensat kann zu Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung führen.
    Verwandte Begriffe: Taupunkt, Luftfeuchtigkeit, Wärmebrücke
    Wärmebrücke
    Eine Wärmebrücke ist ein Bereich in der Gebäudehülle, durch den Wärme schneller nach außen abgeleitet wird als durch die umliegenden Bauteile. Dies führt zu niedrigeren Oberflächentemperaturen und kann Kondensatbildung begünstigen.
    Verwandte Begriffe: Dämmung, EnEVAbk., Energieeffizienz
    Styrodur
    Styrodur ist ein Markenname für extrudiertes Polystyrol (XPS), ein Dämmstoff mit hoher Druckfestigkeit und geringer Wasseraufnahme. Es wird häufig zur Dämmung von Fassaden, Dächern und Böden eingesetzt.
    Verwandte Begriffe: Dämmstoff, XPS, Polystyrol
    Klinkerfassade
    Eine Klinkerfassade ist eine Außenwandbekleidung aus Klinkersteinen. Klinker sind gebrannte Ziegelsteine, die besonders widerstandsfähig gegen Witterungseinflüsse sind. Eine Klinkerfassade bietet guten Schutz, kann aber bei mangelhafter Ausführung zu Feuchtigkeitsproblemen führen.
    Verwandte Begriffe: Fassade, Mauerwerk, Verblendung
    Rollladenkasten
    Der Rollladenkasten ist ein Bauteil, in dem der Rollladen aufgerollt wird. Er befindet sich meist oberhalb des Fensters und kann sowohl innerhalb als auch außerhalb der Wand angebracht sein. Eine gute Dämmung des Rollladenkastens ist wichtig, um Wärmeverluste und Kondensatbildung zu vermeiden.
    Verwandte Begriffe: Rollladen, Fenster, Dämmung
    Luftfeuchtigkeit
    Die Luftfeuchtigkeit gibt an, wie viel Wasserdampf sich in der Luft befindet. Sie wird meist als relative Luftfeuchtigkeit in Prozent angegeben. Eine zu hohe Luftfeuchtigkeit kann zu Kondensatbildung und Schimmelwachstum führen.
    Verwandte Begriffe: Wasserdampf, Taupunkt, Hygrometer
    Bauschaden
    Ein Bauschaden ist eine Beeinträchtigung der Bausubstanz oder der Funktion eines Gebäudes. Bauschäden können durch Feuchtigkeit, Schimmel, Risse oder andere Mängel verursacht werden und erhebliche Kosten verursachen.
    Verwandte Begriffe: Mangel, Gewährleistung, Sanierung

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Warum sind meine Rollläden innen feucht, obwohl es draußen trocken ist?
      Dies deutet auf Kondensatbildung im Rollladenkasten hin. Warme, feuchte Luft aus dem Innenraum trifft auf kalte Oberflächen im Kasten, wodurch Kondenswasser entsteht. Eine mangelhafte Dämmung des Kastens oder eine hohe Luftfeuchtigkeit im Haus können die Ursache sein.
    2. Kann Wind die Kondensatbildung verstärken?
      Ja, Wind kann die Kondensatbildung verstärken, indem er die kalten Oberflächen im Rollladenkasten weiter abkühlt. Dies führt dazu, dass mehr Feuchtigkeit aus der Luft kondensiert.
    3. Welche Bauschäden können durch feuchte Rollläden entstehen?
      Feuchtigkeit im Rollladenkasten kann zu Schimmelbildung, Korrosion von Metallteilen und Schäden an der Bausubstanz führen. Langfristig kann dies die Lebensdauer der Rollläden und des Gebäudes beeinträchtigen.
    4. Wie kann ich die Luftfeuchtigkeit im Haus senken?
      Regelmäßiges Lüften, insbesondere nach dem Kochen oder Duschen, hilft, die Luftfeuchtigkeit zu senken. Bei Bedarf kann auch ein Luftentfeuchter eingesetzt werden. Achten Sie darauf, dass die Luftfeuchtigkeit idealerweise zwischen 40% und 60% liegt.
    5. Was ist Styrodur und warum wird es zur Dämmung verwendet?
      Styrodur ist ein extrudiertes Polystyrol (XPS), das aufgrund seiner guten Dämmeigenschaften und Feuchtigkeitsbeständigkeit häufig zur Dämmung eingesetzt wird. Allerdings kann es bei unsachgemäßer Verarbeitung oder Beschädigung Wärmebrücken bilden.
    6. Wie erkenne ich eine Wärmebrücke im Rollladenkasten?
      Eine Wärmebrücke kann sich durch kalte Oberflächen oder Kondensatbildung an bestimmten Stellen des Rollladenkastens bemerkbar machen. Thermografie-Aufnahmen können Wärmebrücken sichtbar machen.
    7. Was kann ich tun, wenn ich Schimmel im Rollladenkasten entdecke?
      Schimmel sollte umgehend von einem Fachmann entfernt werden, um gesundheitliche Risiken und weitere Schäden zu vermeiden. Die Ursache der Feuchtigkeit muss ebenfalls behoben werden.
    8. Sind feuchte Rollläden ein Mangel, den ich beim Bauträger reklamieren kann?
      Wenn die Feuchtigkeit auf Baumängel wie eine mangelhafte Dämmung oder Undichtigkeiten zurückzuführen ist, kann dies ein Mangel sein, den Sie beim Bauträger reklamieren können. Dokumentieren Sie die Schäden und ziehen Sie gegebenenfalls einen Bausachverständigen hinzu.

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    • Schimmelbildung im Haus vermeiden
      Tipps zur Vorbeugung von Schimmel durch richtiges Lüften und Heizen.
    • Feuchtigkeitsschäden erkennen und beheben
      Informationen zu Ursachen, Folgen und Sanierung von Feuchtigkeitsschäden in Gebäuden.
    • Luftentfeuchter im Einsatz
      Vor- und Nachteile von Luftentfeuchtern zur Reduzierung der Luftfeuchtigkeit.
    • Klinkerfassade sanieren
      Maßnahmen zur Instandsetzung und Abdichtung von Klinkerfassaden.
  2. Rollläden

    Foto von Josef Schrage

    stehen konstruktionsbedingt immer und zwar auf beiden Seiten und innerhalb der Rollladenkastens und ob auf- oder zugefahren (aufgefahren, zugefahren) mit der Außenluft in Verbindung da kann das mal passieren.

    Kein Fehler und kein Mangel.

    Gruß

  3. Das sollte sich ein kompetenter

    Foto von wiki

    Sachverständiger vor Ort anschauen.

    Sorry, aber dass ein Rollladen urs�chlich für Feuchtigkeit auf Wandinnenseiten sein soll, halte ich für sehr fragwürdig.

    Möglicherweise liegt sehr wohl ein Mangel vor.

  4. Nachtrag: Selbstverständlich stehen Rollladenkasten mit der

    Foto von

    Außenluft in Verbindung, aber einen Rollladenkasten Baujahr. 2013 mit den Sperrholzkonstruktionen der 60er Jahre gleichzusetzen, ist schon sehr verwegen.
  5. Ach "Wicki"

    Foto von

    Haben Sie das "Im Haus selber ist keine erhöhte Feuchtigkeit festzustellen. Auch der Kasten ist trocken. " gelesen?

    Und woraus schließen Sie das? : "Möglicherweise liegt sehr wohl ein Mangel vor. "

    Und woher haben Sie das? : "aber einen Rollladenkasten Baujahr. 2013 mit den Sperrholzkonstruktionen der 60er Jahre gleichzusetzen, ist schon sehr verwegen"

    Etwas wirr was Sie das schreiben.

    Gruß

  6. Woher soll denn die Feuchtigkeit kommen?

    Foto von

    Es besteht die Möglichkeit, dass feuchtwarme Raumluft in den Rollladenkasten eindringt.

    In diesem Fall könnte die Abdichtung zum Rollladenkasten (innere Abdichtung) schadhaft sein.

    Ggf. könnte auch Niederschlagswasser von außen in den Rollladenkasten eindringen, dass spräche dann für eine fragwürdige Abdichtung von Außen.

    Aus der Tatsache, dass der Rollladenkasten in Verbindung zur Außenluft steht lässt sich die Feuchtigkeit nicht unbedingt plausibel erklären.

    Beste Grüße

  7. Vielen Dank schon einmal für die Antworten!

    Ich werde es noch ein wenig bei unterschiedlichen Witterungsverhältnissen beobachten. Am Wochenende sind die Rollläden von innen morgens trocken gewesen  -  allerdings waren sie da auch Nachts heruntergelassen.

    Zunächst herzlichen Grüße, Markus

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