14 Jahre altes Einfamilienhaus (Holzständerbauweise), knapp 6 m Holzterrassen-Fensterfront (dreigeteilt, eine Schiebetür, die nicht mehr benötigt wird, Südseite); fast Bodentiefe (40 cm "Brüstung") Fenster, deren Holz-"Rahmen" den Rest der Wand bildet. Nach unten bzw. oben ist das Fenster also nicht eingebaut, sondern das Glas sitzt in einer Art "Holzwand", oder andersrum: die Fenster haben unten (40 cm) resp. oben (80 cm?) einen Holz"Rahmen", der unmittelbar als Abschluss dient und in der Decke bzw. im Boden (bis zum Fundament) verschwindet.
Leider habe ich das Forum zu spät kennengelernt: es handelt sich um (minderwertiges?) Kieferholz, weiß lasiert (ja, heute weiß ich, dass das ein Fehler war), es gab keinen Spritzschutz (das Holz ging einfach bis zum Boden), es gab sicherlich auch mir unbekannte andere Mängel, und es kam, wie es wohl kommen musste:
die Wand fault mir mittlereile weg - und zwar vor allem von unten an einer Stoßstelle zwischen zwei Elementen. Allerdings nicht nur dort, auch an anderer Stelle sind die unteren Holz"balken", also der Rahmen, auf denen die Scheiben stehen, extrem angegriffen bzw. weggefault (teilweise, als ob Wasser auch von "oben" zwischen Scheibe und Holz gelaufen ist, teilweise auch "mitten drin" - evtl. durch mangelnden UV-Schutz?). Weiter oben (also Holz zwischen bzw. über den Fenstern) ist allerdings alles noch perfekt in Ordnung.
Kurz gesagt: da ist vermutlich nichts mehr sinnvoll zu reparieren - dass soll ersetzt werden. Die Frage ist nur: wie wäre ein richtiger Einbau/Ersatz möglich? Unten muss sicherlich der Unterbau geprüft werden - ich gehe davon aus, dass diese "Holzwand" direkt auf einer Fußpfette liegt, daruner nur noch Teerpappe und Fundament). Ein bisher hinzugezogener Tischler hat vorgeschlagen, das Holz oberhalb der Glasfenster quer durchzutrennen und diesen Teil sozusagen als oberen Rahmen stehen zu lassen - drei neue "normale" Fenster sollen dann dann mit Kompriband Holz an Holz (nach oben und zwischeneinander) eingepasst werden - über den Anschluss unten könne man sowieso nur reden, wenn es soweit sei.
Meine Fragen:
- Ist so etwas sinnvoll, oder müsste da eine rote Alarmlampe angehen?
- Wäre es etwa sinnvoller, die komplette "Wand" neu zu errichten?
- Gilt es, Besonderes zu beachten, ist so was für einen Tischler vollkommen "normal"?
- Gibt es optisch ansprechende Möglichkeiten, bei vermutlich geplanten Holz/Aluminium-Lösungen bei der Außenfront den hohen unteren "Rahmen" profiliert ("Holzbalken-Look") zu erhalten, und trotzdem ausreichenden Spritzschutz zu erreichen?
- Gretchenfrage: woran erkenne ich den richtigen Fachbetrieb? 😉
PS: Herr Kries, ihr E-Mail Server ist zurzeit nicht erreichbar - wundern Sie sich nicht, wenn sie keine E-Mails mehr erhalten 😉
