Fenster abdichten: PU-Schaum, Glaswolle, Hanf oder Kompriband? Vor- & Nachteile
In diesem Forum sind Sie: Fenster und Außentüren📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 15.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die optimale Abdichtung von Fenstern, wobei PU-Schaum kritisch gesehen wird. Stattdessen werden Hanf und Kompriband als ökologischere und langfristig wirtschaftlichere Alternativen empfohlen. Eine korrekte Innendichtung ist entscheidend, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden. Silikon als alleinige Außendichtung ist ungeeignet.
⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Empfehlung · 💰 Kosten · 👉 Handlungsempfehlung
Fenster abdichten: PU-Schaum, Glaswolle, Hanf oder Kompriband? Vor- & Nachteile
Unser EGAbk. ist massiv gebaut, unser OGAbk. in Holzständerweise. Daher sind die Laibungen im EG auch aus Stein, im OG aus Holz. Unser Fensterbauer will beim Fenstereinbau zur Abdichtung PU-Schaum nehmen und von außen mit Silikon ausspritzen. Alternativ zum PU-Schaum würde er auch Glaswolle nehmen. Unser (Bio-) Architekt empfiehlt statt dessen Hanf und Kompriband. Was meint Ihr dazu? Ökologisch und aufwendig oder chemisch-modern und schnell? Verputzen etc. ist nicht von Belang, da der Putz eh überall runter ist.
Vorab 1000 Dank für hilfreiche Info und Tipps,
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: PU-Schaum darf niemals als alleinige Abdichtung verwendet werden – er ist nicht diffusionsoffen und kann Feuchtigkeit in der Laibung einkapseln, insbesondere im Holzständerbau des Obergeschosses zu Fäulnis und Schimmel führen.
🔴 KRITISCH: Glaswolle ist kein Abdichtungsmaterial, sondern lediglich ein Dämmstoff – ihr Einsatz ohne zusätzliche luftdichte Ebene (z. B. Kompriband oder Dichtungsbahn) verursacht zwangsläufig Zugluft, Wärmebrücken und Feuchteeintrag.
⚠️ WICHTIG: Die Kombination aus Hanf (diffusionsoffen, feuchteregulierend) und Kompriband (winddicht, elastisch) ist bauphysikalisch überlegen – aber nur bei korrekter Einbindung in ein durchgängiges luftdichtes Konzept mit nachgewiesener innerer Dampfbremse und äußerer winddichter Ebene.
⚠️ WICHTIG: Fehlender Innenputz ist ein gravierendes Risiko: Er entzieht Schutz gegen mechanische Beschädigung, Wärmespeicherfähigkeit und oft auch die notwendige innere Dampfbremse – dies begünstigt Tauwasserausfall und Schimmelbildung erheblich.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich empfehle, bei der Wahl des Dämmmaterials für Fenster folgende Aspekte zu berücksichtigen:
- PU-Schaum: Bietet gute Dämmung und schnelle Verarbeitung, kann aber bei unsachgemäßer Anwendung zu Schäden führen (z.B. Verformung des Fensterrahmens).
- Glaswolle: Ist ein mineralischer Dämmstoff mit guten Dämmeigenschaften und Brandschutz, kann aber bei der Verarbeitung Hautreizungen verursachen.
- Hanf: Ist ein ökologischer Dämmstoff mit guter Feuchtigkeitsregulierung, kann aber anfälliger für Schädlinge sein.
- Kompriband: Ist ein vorkomprimiertes Dichtungsband, das eine einfache und saubere Verarbeitung ermöglicht, aber möglicherweise nicht die gleiche Dämmleistung wie andere Materialien bietet.
Die Kombination von PU-Schaum und Silikon ist gängige Praxis, aber es gibt ökologischere Alternativen. Bei unterschiedlichen Laibungen (Stein im EGAbk., Holz im OGAbk.) ist es wichtig, die Materialeigenschaften anzupassen.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Energieberater oder Fensterbauexperten beraten, um das optimale Material für Ihre spezifische Situation zu finden.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt eine typische Entscheidungssituation beim Fenstereinbau, bei der verschiedene Dämm- und Abdichtungsmaterialien gegeneinander abgewogen werden. Die Wahl zwischen PU-Schaum, Glaswolle, Hanf und Kompriband hat erhebliche Auswirkungen auf die Bauphysik, die Langlebigkeit der Konstruktion und die Raumluftqualität. Es ist positiv, dass der Fragesteller sowohl die Empfehlungen des Fensterbauers als auch die des Architekten einholt, da dies eine fundierte Entscheidung ermöglicht.
🔴 Gefahr: Die Verwendung von PU-Schaum als alleinige Abdichtung birgt ein hohes Risiko für Bauschäden. PU-Schaum ist nicht diffusionsoffen und kann Feuchtigkeit in der Laibung einschließen, was insbesondere im Holzständerbau des Obergeschosses zu Fäulnis und Schimmelbildung führen kann. Die von außen aufgebrachte Silikonfuge ist zudem nicht dauerhaft UV-beständig und kann bereits nach wenigen Jahren reißen, was die Winddichtigkeit gefährdet.
➕ Ergänzung: Die Empfehlung des Architekten, Hanf und Kompriband zu verwenden, ist aus bauphysikalischer Sicht deutlich überlegen. Hanf ist ein diffusionsoffener Dämmstoff, der Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben kann, ohne seine Dämmwirkung zu verlieren. Kompriband hingegen dient als dauerhaft elastische und winddichte Abdichtungsebene. Diese Kombination entspricht dem Stand der Technik für eine funktionierende Fensterabdichtung nach dem Prinzip "innen dichter als außen".
⚠️ Korrektur: Die Aussage des Fensterbauers, Glaswolle als Alternative zu PU-Schaum zu verwenden, ist irreführend. Glaswolle ist ein Dämmstoff, aber kein Abdichtungsmaterial. Sie kann keine winddichte oder schlagregendichte Ebene bilden. Ohne zusätzliche Abdichtungsmaßnahmen (z.B. Kompriband oder Dichtungsbahnen) würde Glaswolle in der Laibung zu erheblichen Zugluft- und Feuchteproblemen führen.
👉 Handlungsempfehlung: Folgen Sie der Empfehlung Ihres Architekten und setzen Sie auf die Kombination aus Hanf-Dämmung und Kompriband für die Abdichtung. Diese Lösung ist ökologisch unbedenklich, bauphysikalisch sicher und langlebig. Lassen Sie sich vom Fensterbauer ein detailliertes Einbaukonzept vorlegen, das die fachgerechte Ausführung der drei Funktionsebenen (wärmedämmend, winddicht, schlagregendicht) nachweist. Beauftragen Sie für die Ausführung einen Fachbetrieb, der Erfahrung mit ökologischen Dämmstoffen hat.
KI-Analyse (Qwen)
Die Wahl des Abdichtungsmaterials beim Fenstereinbau ist entscheidend für die langfristige Luft- und Feuchtedichtheit, die energetische Effizienz sowie die Schadensfreiheit der Baukonstruktion – insbesondere bei der Kombination aus massivem EG und holzständerbasiertem OG mit unterschiedlichen Baustoffverhalten und Feuchtespeicherfähigkeiten.
🔴 Gefahr: PU-Schaum birgt bei unsachgemäßer Anwendung erhebliche Risiken: Überdehnung führt zu Verformungskräften auf Fensterrahmen und Laibung, unzureichende Aushärtung bei Feuchtigkeit oder Kälte vermindert die Dauerhaftigkeit, und die oft fehlende Dampfbremse/Dampfsperre im System begünstigt interkondensatbedingten Schimmel in der Laibung – besonders kritisch im Holzständer-Obergeschoss.
🔴 Gefahr: Glaswolle ist kein Abdichtungsmaterial, sondern ein Dämmstoff – sie bietet keinerlei luftdichte Funktion und darf niemals allein als Fugendichtung eingesetzt werden; ihr Einsatz ohne luftdichte Ebene führt zwangsläufig zu Luftströmungen, Wärmebrücken und Feuchteeintrag in die Konstruktion.
✅ Zustimmung: Hanf und Kompriband sind grundsätzlich geeignete, diffusionsoffene Lösungen für den Einsatz in Holzkonstruktionen – sie ermöglichen eine kapillare Feuchteregulierung und vermeiden die Gefahr der Feuchtesperre, sofern korrekt in Kombination mit einer inneren Dampfbremse bzw. einer äußeren winddichten Ebene verbaut werden.
➕ Ergänzung: Entscheidend ist nicht das Einzelmaterial, sondern das gesamte luftdichte Konzept: Eine durchgängige, geprüfte Luftdichtheitsebene innen (z. B. mit Folie oder Dispersion) sowie eine winddichte, diffusionsoffene Ebene außen (z. B. mit WDVSAbk.-Unterkonstruktion oder geeigneter Folie) sind zwingend erforderlich – Hanf oder Kompriband allein reichen nicht aus.
⚠️ Korrektur: Die Aussage "Verputzen ist nicht von Belang, da der Putz eh überall runter ist" ist hochgradig gefährlich: Fehlender Innenputz bedeutet fehlende Schutzschicht gegen mechanische Beschädigung, fehlende Wärmespeicherfähigkeit und oft auch fehlende innere Dampfbremse – dies erhöht das Risiko von Tauwasserausfall und Schimmelbildung massiv.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Energieberater oder Bauphysiker mit einer detaillierten luftdichten Planung inkl. Durchgangsprüfung der Dampfbremse und der winddichten Ebene – insbesondere für den Übergang zwischen massivem EG und holzständerbasiertem OG, da hier Konstruktionsunterschiede zu kritischen Schwachstellen führen können.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) warnen einhellig vor den Risiken von PU-Schaum bei unsachgemäßer Anwendung – Verformung, Feuchteeinschluss, UV-Instabilität der Silikonfuge.
- Alle drei Modelle betonen, dass Glaswolle kein Abdichtungsmaterial ist und allein keine luftdichte Funktion erfüllt.
- Alle drei Modelle bewerten Hanf und Kompriband als ökologisch und bauphysikalisch geeignet – vorausgesetzt, sie sind fachgerecht in ein Gesamtkonzept eingebunden.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI stellt PU-Schaum und Silikon als "gängige Praxis" dar, während DeepSeek und Qwen dies ausdrücklich als bauphysikalisch riskant und nicht zukunftsfähig einordnen.
- GoogleAI erwähnt Hanf nur als ökologische Alternative mit Schädlingsrisiko – DeepSeek und Qwen heben stattdessen dessen feuchteregulierende Vorteile in Holzbauten hervor und relativieren das Schädlingsrisiko bei sachgerechtem Einbau.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek betont das Prinzip "innen dichter als außen" und nennt Kompriband als dauerhafte, elastische winddichte Ebene – eine konstruktive Präzisierung, die GoogleAI nicht liefert.
- Qwen ergänzt zentral die Notwendigkeit einer durchgängigen, geprüften Luftdichtheitsebene innen (z. B. Folie) sowie einer äußeren winddichten Ebene – auch für den Übergang EG (Massiv) / OG (Holzständer).
- Qwen korrigiert explizit die Fehleinschätzung "Verputzen ist nicht von Belang", was von GoogleAI und DeepSeek nicht aufgegriffen wird.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI nennt Glaswolle als Alternative zu PU-Schaum – DeepSeek und Qwen widersprechen klar: Glaswolle ist kein Ersatz für Abdichtung, sondern erfordert zwingend ergänzende Maßnahmen. Die sicherere Einschätzung (DeepSeek/Qwen) wird priorisiert.
👉 Empfehlung: Folgen Sie der bauphysikalisch konsistenten und vorsorglichen Linie von DeepSeek und Qwen – insbesondere bei Mischkonstruktionen aus Massivbau und Holzständerbau. Die Empfehlung von GoogleAI bleibt im Vergleich weniger tiefenanalytisch und übersieht kritische Konstruktionszusammenhänge.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens PU-Schaum als alleinige Abdichtung ❌ Widerspruch Alle Modelle warnen davor – DeepSeek und Qwen betonen zusätzlich das hohe Risiko von Feuchteschäden in Holzkonstruktionen und die Unzulänglichkeit der Silikonfuge als Langzeitlösung. Glaswolle als Abdichtung ❌ Widerspruch GoogleAI nennt sie als Alternative; DeepSeek und Qwen widersprechen entschieden – sie ist ein Dämmstoff, keine luftdichte Ebene. Konsens: ❌ unzulässig ohne ergänzende Abdichtung. Hanf + Kompriband ✅ Konsens Alle drei Modelle bewerten diese Kombination als ökologisch, diffusionsoffen und bauphysikalisch geeignet – vorausgesetzt, integriert in ein durchgängiges luftdichtes Konzept. Notwendigkeit eines luftdichten Gesamtkonzepts ⚠️ Abwägung GoogleAI erwähnt dies nur allgemein; DeepSeek benennt "innen dichter als außen"; Qwen konkretisiert die Anforderungen an innere Dampfbremse und äußere winddichte Ebene – besonders für Übergänge zwischen EG und OG. Rolle des Innenputzes ⚠️ Abwägung Nur Qwen thematisiert explizit die gravierenden Risiken fehlenden Innenputzes (Tauwasser, Schimmel, mechanische Schutzlosigkeit); GoogleAI und DeepSeek nehmen dies nicht auf – konsolidierter Fokus: hohe Sicherheitsrelevanz. 👉 Handlungsempfehlung: Verzichten Sie auf PU-Schaum als einzige Abdichtungslösung und auf Glaswolle ohne ergänzende luftdichte Ebene. Entscheiden Sie sich für Hanf und Kompriband – aber nur im Rahmen eines nachgewiesenen, durchgängigen luftdichten Konzepts mit innerer Dampfbremse und äußerer winddichter Ebene, insbesondere beim Übergang zwischen massivem EG und holzständerbasiertem OG. Lassen Sie den Innenputz nicht entfallen.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Feuchteeinschluss durch PU-Schaum in Holzständerbau Fäulnis, Schimmelbildung, Strukturschäden am tragenden Holz, gesundheitliche Belastung 🔴 Risiko Fehlende oder unvollständige Luftdichtheitsebene Zugluft, erhöhter Heizenergiebedarf, Tauwasserausfall in Konstruktion, langfristige Bauschäden 🔴 Risiko Einsatz von Glaswolle ohne winddichte Ebene Luftströmungen in Laibung, Wärmebrücke, Feuchteanreicherung, Schimmel in Hohlräumen 🔴 Risiko Fehlender Innenputz bei Holzkonstruktion Kein mechanischer Schutz der Dampfbremse, fehlende Wärmespeicherung, erhöhte Tauwassergefahr 🔴 Risiko Ungeprüfter Übergang zwischen Massivbau (EG) und Holzständerbau (OG) Konstruktionsbedingte Schwachstellen, Undichtigkeiten, unkontrollierte Feuchteverlagerung, langfristig schwer sanierbar ✅ Chance Diffusionsoffene Abdichtung mit Hanf/Kompriband Langfristige Feuchteregulierung, erhöhte Wohnqualität, weniger Schimmelpotenzial, ökologisch nachhaltig ✅ Chance Fachgerechtes luftdichtes Konzept mit geprüfter Durchgängigkeit Nachweisbare Energieeinsparung, erhöhter Komfort, dauerhafte Bausubstanz, geringere Folgekosten ✅ Chance Integration von Innenputz als Schutz- und Speicherschicht Verbesserte Raumklimaregulierung, Schutz vor Beschädigung der Dampfbremse, höhere Planungssicherheit ✅ Chance Interdisziplinäre Abstimmung (Architekt, Fensterbauer, Energieberater) Vermeidung von Schnittstellenfehlern, frühzeitige Erkennung kritischer Übergänge, hohe Bauqualität ✅ Chance Einsatz zertifizierter Fachbetriebe mit Erfahrung in ökologischen Dämmstoffen Sicherstellung fachgerechter Ausführung, Dokumentation nach DINAbk. 4108-7, langfristige Haftungssicherheit Orientierungshilfen
- Experten beauftragen: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Bauphysiker oder Energieberater mit einer detaillierten luftdichten Planung – inkl. Prüfung der Dampfbremse innen und der winddichten Ebene außen sowie einer spezifischen Lösung für den Übergang EG (Massiv) / OG (Holzständer).
- Materialwahl festlegen: Entscheiden Sie sich für Hanf als Dämmstoff und Kompriband als Abdichtung – jedoch ausschließlich im Rahmen des von einem Experten erstellten Gesamtkonzepts; verwerfen Sie PU-Schaum als alleinige Abdichtung und Glaswolle ohne ergänzende luftdichte Maßnahme.
- Innenputz sicherstellen: Vereinbaren Sie vertraglich mit dem ausführenden Handwerker, dass ein vollflächiger Innenputz (mindestens 10 mm) auf die Laibung aufgebracht wird – als Schutz für die Dampfbremse und als feuchteregulierende Speicherschicht.
- Fachbetrieb mit Spezialisierung wählen: Beauftragen Sie einen Fensterbauer mit nachweisbarer Erfahrung im Umgang mit ökologischen Dämmstoffen und luftdichten Einbausystemen – fordern Sie Referenzen und die Vorlage einer Ausführungsanleitung nach DIN 4108-7.
- Unterlagen sammeln: Sammeln Sie sämtliche Herstellerdokumente zu Hanf, Kompriband, Dampfbremse und winddichter Folie – inkl. Prüfzeugnisse, Verarbeitungshinweise und Kompatibilitätsaussagen für die gemeinsame Verwendung.
- Baustellenbegleitung vereinbaren: Vereinbaren Sie mit dem Energiefachmann eine begleitete Einbaukontrolle vor dem Verputzen, um die korrekte Ausführung der Luftdichtheitsebene und die vollständige Ausbildung des Hanf-Kompriband-Systems zu dokumentieren.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- PU-Schaum
- Polyurethanschaum, ein Dämmstoff, der durch chemische Reaktion entsteht und sich stark ausdehnt. Wird zur Abdichtung von Fugen verwendet.
Verwandte Begriffe: Dämmstoff, Fugendichtung, Montageschaum - Glaswolle
- Ein mineralischer Dämmstoff aus Glasfasern, der gute Wärme- und Schalldämmung bietet. Kann Hautreizungen verursachen.
Verwandte Begriffe: Mineralwolle, Dämmwolle, Steinwolle - Hanf
- Ein natürlicher Dämmstoff aus den Fasern der Hanfpflanze. Ist ökologisch und feuchtigkeitsregulierend.
Verwandte Begriffe: Naturdämmstoff, Ökodämmstoff, Pflanzendämmstoff - Kompriband
- Ein vorkomprimiertes Dichtungsband zur Abdichtung von Fugen. Es dehnt sich nach dem Einbau aus und dichtet die Fuge ab.
Verwandte Begriffe: Dichtungsband, Fugendichtband, Quellband - Laibung
- Die innere Fläche einer Wandöffnung, z.B. bei Fenstern und Türen. Muss gut gedämmt sein, um Wärmeverluste zu vermeiden.
Verwandte Begriffe: Fensterlaibung, Türlaibung, Wandöffnung - Wärmedämmung
- Maßnahmen zur Reduzierung des Wärmeverlusts eines Gebäudes. Ziel ist es, Heizkosten zu sparen und den Wohnkomfort zu erhöhen.
Verwandte Begriffe: Dämmung, Isolierung, Energieeffizienz - Silikon
- Ein synthetisches Polymer, das als Dichtstoff verwendet wird. Es ist wasserabweisend und elastisch.
Verwandte Begriffe: Dichtstoff, Fugendichtmasse, Abdichtung
Häufige Fragen (FAQ)
- Welche Vorteile bietet PU-Schaum beim Abdichten von Fenstern?
PU-Schaum ist einfach zu verarbeiten, bietet eine gute Wärmedämmung und dichtet zuverlässig ab. Allerdings kann er sich bei der Aushärtung ausdehnen und Fensterrahmen verformen, wenn er nicht korrekt angewendet wird. Es ist wichtig, einen Schaum mit geringer Ausdehnung zu wählen und die Anweisungen des Herstellers genau zu befolgen. - Ist Glaswolle eine gute Alternative zu PU-Schaum?
Glaswolle ist ein mineralischer Dämmstoff, der gute Dämmeigenschaften und einen guten Brandschutz bietet. Sie ist jedoch weniger einfach zu verarbeiten als PU-Schaum und kann bei der Verarbeitung Hautreizungen verursachen. Es ist wichtig, Schutzkleidung zu tragen und die Glaswolle fachgerecht einzubauen, um eine optimale Dämmwirkung zu erzielen. - Was sind die Vorteile von Hanf als Dämmmaterial?
Hanf ist ein ökologischer Dämmstoff, der aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt wird. Er hat gute Dämmeigenschaften und kann Feuchtigkeit regulieren. Hanf ist jedoch anfälliger für Schädlinge als andere Dämmstoffe und muss daher entsprechend behandelt werden. - Was ist Kompriband und wofür wird es verwendet?
Kompriband ist ein vorkomprimiertes Dichtungsband, das zur Abdichtung von Fenster- und Türfugen verwendet wird. Es ist einfach zu verarbeiten und bietet eine zuverlässige Abdichtung gegen Wind und Wetter. Kompriband ist in verschiedenen Größen und Ausführungen erhältlich und kann an die jeweiligen Anforderungen angepasst werden. - Wie wichtig ist die Wahl des richtigen Dämmmaterials für Fenster?
Die Wahl des richtigen Dämmmaterials ist entscheidend für die Energieeffizienz und den Wohnkomfort. Ein gut gedämmtes Fenster reduziert Wärmeverluste, spart Heizkosten und verhindert Zugluft. Es ist wichtig, die spezifischen Anforderungen des Gebäudes und die Eigenschaften der verschiedenen Dämmstoffe zu berücksichtigen, um die optimale Lösung zu finden. - Kann man verschiedene Dämmstoffe kombinieren?
Ja, es ist möglich, verschiedene Dämmstoffe zu kombinieren, um die Vorteile der einzelnen Materialien zu nutzen. Beispielsweise kann man PU-Schaum zur schnellen Abdichtung verwenden und anschließend mit Glaswolle oder Hanf eine zusätzliche Dämmschicht aufbringen. Es ist jedoch wichtig, die Materialien fachgerecht zu verarbeiten und auf eine gute Verträglichkeit zu achten. - Welche Rolle spielt die Laibung beim Abdichten von Fenstern?
Die Laibung ist der Bereich zwischen Fensterrahmen und Mauerwerk. Sie muss sorgfältig abgedichtet werden, um Wärmeverluste und Feuchtigkeitseintritt zu verhindern. Bei unterschiedlichen Laibungen (z.B. Stein im EG, Holz im OG) ist es wichtig, die Materialeigenschaften anzupassen und geeignete Dämmstoffe zu wählen. - Wie finde ich den richtigen Fachmann für den Fenstereinbau und die Abdichtung?
Suchen Sie nach einem zertifizierten Fensterbauer oder Energieberater mit Erfahrung in der Fenstersanierung. Fragen Sie nach Referenzen und lassen Sie sich ein detailliertes Angebot erstellen. Achten Sie darauf, dass der Fachmann die spezifischen Anforderungen Ihres Gebäudes berücksichtigt und Ihnen die verschiedenen Dämmmaterialien und Abdichtungstechniken erläutert.
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Fenster abdichten: PU-Schaum ungeeignet – Kompriband empfohlen
hmm
PU-Schaum ist sicherlich keine Abdichtung. Und von außen mit Silikon abdichten taucht schon zweimal nicht. Wegen innen dichter als außen..
Dann würde ich für den Anfang schon lieber auf den Architekten hören wollen und außen das Kompriband verwenden.
Aber das alles ist nachzulesen im Fachwissen von khries bei Fenstern. -
Zusatzinfo: Korrekte Linkeingabe für Fachwissen Fensterbau
Was habe ich denn beim Link
falsch gemacht?
Pff, des muss einem ja oaner sogn, dass ma die links ned einfach so mit World Wide Web (WWW) ohne was vorne dran eingeben muss ... ☹ -
Fenster abdichten: Innendichtung wichtiger als Außendichtung!
Jau!
Herr Worsch hat völlig recht, innen zu Dämmen und "nur" außen mit Silikon abdichten, ist der absolut falsche Weg.
Da ist es egal ob Sie sich für Hanf, PU, oder sonst was entscheiden.
Bei hoch wärmegedämmten Häusern entsteht im Haus ein leichter Dampfüberdruck. Dieser drückt von innen auf alle Fugen. Deshalb muss die Fuge von innen luftdicht abgedichtet werden.
Nur außen abzudichten und innen die Fuge offen zu lassen ist der falsche Weg.
Was Ihre Frage zum Dämm-Material angeht, so spielt es für die Wärmedämmung keine Rolle welches Material Sie verwenden. Entscheidend ist Ihr Wille zum Umweltschutz und die Frage des Mehrpreises, den man zu zahlen bereit ist.
MfG
Jürgen Sieber -
Abdichtung Fenster: Silikon unbrauchbar – Innendichtung erforderlich
Dichtung von innen?
Hallo, erst einmal vielen Dank für die Infos.
Wenn ich das richtig sehe, istdas Abdichten mit Silikon unbrauchbar und ich muss auch eine Dichtung von innen durchführen lassen. Heißt das, erst verputzen, dann die Dichtfolie drauf (wie bei khries.de angegeben) und dann die Blendleiste?
Nochmals 1000 Dank, -
Materialtipp: Hanf & Holzfenster – Langfristig ökonomischer
Dämm-Material
Die Frage welches Dämm-Material ich, insbesondere beim Einbau von Holzfenstern in Holzrahmen, nehme, ist nicht in erster Linie eine Frage wie Ökologisch, sondern wie ich auch langfristig ökonomisch denke. Und da schneiden Hanf etc. eindeutig besser ab. Wenn Sie Die Fenster da mit PU-Schaum, Glaswolle etc. einbauen, dann haben Sie nach einigen Jahren (mit Sicherheit aber frühestens nach Ablauf der Garantie) Probleme. Es wird Ihnen nie gelingen die Fenster 100 % gegen das Eindringen von Wasser zu schützen. Haben Sie PU, Glaswolle, .. drin, dann kann das Wasser sein zerstörerisches Werk am Holz beginne, da Sie das Wasser dann nämlich nicht mehr wegbekommen. Haben Sie hingegen Hanf und ein dazu passendes Kompriband, so kann das Wasser vom Hanf aufgenommen und in Zeiten geringerer Feuchtigkeit wieder abgegeben werden. Damit gibt es keine Grundlage für die Beschädigung des Holzes. Also hören Sie unbedingt auf Ihren Architekten. Auch wenn es im Moment etwas mehr kostet und ein bissel mehr Arbeit macht. Das Geld geben Sie sonst in einigen Jahren um ein vielfaches mehr aus. -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
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Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig!
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Fenster abdichten: PU-Schaum vs. Hanf – Vor- & Nachteile
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die optimale Abdichtung von Fenstern, wobei PU-Schaum kritisch gesehen wird. Stattdessen werden Hanf und Kompriband als ökologischere und langfristig wirtschaftlichere Alternativen empfohlen. Eine korrekte Innendichtung ist entscheidend, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden. Silikon als alleinige Außendichtung ist ungeeignet.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Fenster abdichten: Innendichtung wichtiger als Außendichtung! ist die Innendichtung von Fenstern entscheidend, um Schäden durch Dampfdruck zu verhindern. Eine alleinige Abdichtung mit Silikon ist nicht ausreichend.
✅ Empfehlung: Der Beitrag Fenster abdichten: PU-Schaum ungeeignet – Kompriband empfohlen rät von PU-Schaum ab und empfiehlt stattdessen Kompriband, was auch vom Architekten befürwortet wird. Für detailliertes Fachwissen wird auf eine externe Quelle verwiesen, siehe Zusatzinfo: Korrekte Linkeingabe für Fachwissen Fensterbau.
💰 Kosten: Bei der Wahl des Dämmmaterials sollte nicht nur die Ökologie, sondern auch die langfristige Wirtschaftlichkeit berücksichtigt werden. Materialtipp: Hanf & Holzfenster – Langfristig ökonomischer argumentiert, dass Hanf in Kombination mit Holzfenstern langfristig die bessere Wahl ist, da PU-Schaum und Glaswolle zu Problemen mit Feuchtigkeit führen können.
👉 Handlungsempfehlung: Vor dem Einbau der Fenster sollte die korrekte Vorgehensweise zur Innendichtung recherchiert und umgesetzt werden, wie im Beitrag Abdichtung Fenster: Silikon unbrauchbar – Innendichtung erforderlich angedeutet. Die Informationen auf der verlinkten Fachseite (khries.de) sollten ebenfalls berücksichtigt werden.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl interner Fundstellen und Links zu "Fenster, PU-Schaum, Glaswolle, Hanf". Weiter unten können Sie die Suche mit eigenen Suchbegriffen verfeinern und weitere Fundstellen entdecken.
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