EnEV-Übergang verpasst? DIN V4108-6: Abminderungsfaktoren, Perimeterdämmung & Sockel – Was tun?
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EnEV-Übergang verpasst? DIN V4108-6: Abminderungsfaktoren, Perimeterdämmung & Sockel – Was tun?

Seit ich vor ca. 6 Monaten das erste Mal über DINAbk. V4108-6, Tabelle 3 (untere Hälfte) gestoßen bin, warte ich auf Stellungnahmen und Erläuterungen aus der Fachwelt.
Form und Inhalt, inkl. Fußnoten sind eine Frechheit!
Es hanelt sich hierbei um Abminderungsfaktorn für die Bauteile gegen Erdreich oder gegen unbeheizten Keller.
Beispiel:
Für den unbeheizten Keller wird unterschieden zwischen "Mit Perimeterdämmung" und "ohne Perimeterdämmung"
Was heißt das aber?
Soll ich den komplett unbeheizten Keller mit Perimeterdämmung in einer Dämmstärke meiner Wahl dämmen?
Oder soll ich den Sockelbereich dämmen, gemäß Beiblatt 2?

Es gibt 100 vergleichbare Fragen.
Warum stellt sie keiner?

  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

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    Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme

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    Ich verstehe Ihre Frustration bezüglich der DINAbk. V4108-6, Tabelle 3. Die Abminderungsfaktoren für Bauteile gegen Erdreich, insbesondere im Bereich der Perimeterdämmung und des Sockels, sind oft komplex und interpretationsbedürftig.

    Es ist wichtig, die korrekte Dämmstärke und Materialwahl für die Perimeterdämmung zu treffen, um die Anforderungen der EnEVAbk. (jetzt GEG) zu erfüllen. Die Abminderungsfaktoren berücksichtigen den Einfluss von Wärmebrücken und anderen Faktoren, die die Dämmwirkung beeinträchtigen können.

    👉 Handlungsempfehlung: Ich empfehle Ihnen, sich an einen Energieberater oder einen Fachplaner für Bauphysik zu wenden. Diese Experten können Ihnen helfen, die Anforderungen der DIN V4108-6 korrekt umzusetzen und die optimale Dämmstrategie für Ihr Gebäude zu entwickeln.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    DIN V4108-6
    DIN V4108-6 ist eine deutsche Norm, die sich mit dem Wärmeschutz von Gebäuden befasst. Teil 6 behandelt die Berechnung der Heizwärmebedarfs. Sie enthält unter anderem Tabellen mit Abminderungsfaktoren für Bauteile gegen Erdreich.
    Verwandte Begriffe: EnEV/GEG, Wärmeschutz, U-Wert.
    EnEV/GEG
    Die Energieeinsparverordnung (EnEV) wurde durch das Gebäudeenergiegesetz (GEG) abgelöst. Beide Regelwerke legen Anforderungen an die Energieeffizienz von Gebäuden fest.
    Verwandte Begriffe: DIN V4108-6, Wärmeschutz, Energieausweis.
    Perimeterdämmung
    Perimeterdämmung ist die Dämmung der erdberührten Bauteile eines Gebäudes, wie z.B. Kellerwände und Bodenplatten. Sie dient dazu, Wärmeverluste über das Erdreich zu reduzieren.
    Verwandte Begriffe: DIN V4108-6, Wärmeschutz, Sockelbereich.
    Sockelbereich
    Der Sockelbereich ist der Übergangsbereich zwischen der Fassade und dem Erdreich. Er ist besonders anfällig für Wärmebrücken und Feuchtigkeitsschäden.
    Verwandte Begriffe: Perimeterdämmung, Wärmebrücke, Fassade.
    Abminderungsfaktor
    Ein Abminderungsfaktor reduziert den rechnerischen Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) eines Bauteils, um den realen Wärmeverlust durch Wärmebrücken und andere Einflüsse zu berücksichtigen.
    Verwandte Begriffe: DIN V4108-6, U-Wert, Wärmebrücke.
    Wärmebrücke
    Eine Wärmebrücke ist ein Bereich in der Gebäudehülle, an dem Wärme schneller abfließt als in den umliegenden Bereichen. Wärmebrücken können zu höheren Heizkosten und zu Feuchtigkeitsschäden führen.
    Verwandte Begriffe: DIN V4108-6, U-Wert, EnEV/GEG.
    U-Wert
    Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) gibt an, wie viel Wärme pro Quadratmeter und pro Grad Temperaturunterschied durch ein Bauteil hindurchgeht. Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Dämmwirkung.
    Verwandte Begriffe: DIN V4108-6, Wärmeschutz, EnEV/GEG.

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was sind Abminderungsfaktoren nach DIN V4108-6?
      Abminderungsfaktoren in DIN V4108-6 Tabelle 3 reduzieren den rechnerischen Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) von Bauteilen im Erdreich, um den realen Wärmeverlust durch Wärmebrücken und andere Einflüsse zu berücksichtigen. Sie sind besonders relevant für die Perimeterdämmung und den Sockelbereich.
    2. Warum sind die Abminderungsfaktoren wichtig für die EnEV/GEG?
      Die korrekte Anwendung der Abminderungsfaktoren ist entscheidend, um die energetischen Anforderungen der EnEV (jetzt GEG) einzuhalten. Eine falsche Berechnung kann zu einem höheren Energieverbrauch und zu Problemen bei der Nachweisführung führen.
    3. Was ist Perimeterdämmung?
      Perimeterdämmung ist die Dämmung der erdberührten Bauteile eines Gebäudes, wie z.B. Kellerwände und Bodenplatten. Sie dient dazu, Wärmeverluste über das Erdreich zu reduzieren und das Gebäude vor Feuchtigkeit zu schützen.
    4. Was ist der Sockelbereich?
      Der Sockelbereich ist der Übergangsbereich zwischen der Fassade und dem Erdreich. Er ist besonders anfällig für Wärmebrücken und Feuchtigkeitsschäden und erfordert daher eine sorgfältige Dämmung.
    5. Wie wähle ich die richtige Dämmstärke für die Perimeterdämmung?
      Die Dämmstärke der Perimeterdämmung hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. dem U-Wert der Kellerwand, der Art des Dämmmaterials und den Anforderungen der EnEV/GEG. Eine genaue Berechnung ist erforderlich, um die optimale Dämmstärke zu ermitteln.
    6. Was ist bei der Ausführung der Perimeterdämmung zu beachten?
      Bei der Ausführung der Perimeterdämmung ist darauf zu achten, dass die Dämmplatten dicht aneinander liegen und keine Wärmebrücken entstehen. Außerdem ist ein Schutz vor Beschädigung und Feuchtigkeit erforderlich.
    7. Wo finde ich weitere Informationen zur DIN V4108-6?
      Die DIN V4108-6 ist im Beuth Verlag erhältlich. Es gibt auch zahlreiche Fachartikel und Seminare, die sich mit dem Thema beschäftigen.
    8. Was mache ich, wenn ich die EnEV-Anforderungen nicht erfülle?
      Wenn Sie die EnEV/GEG-Anforderungen nicht erfüllen, sollten Sie sich an einen Energieberater wenden. Dieser kann Ihnen helfen, die Ursachen zu identifizieren und geeignete Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz zu ergreifen.

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  2. DIN V4108-6: Ungereimtheiten bei Trinkwasserwärmebedarf

    Foto von Bruno Stubenrauch, Dipl.-Ing. univ.

    Ungereimtheiten
    Ich schreibe zurzeit an einem Kommentar zur DINAbk. V 4108-6 und kann das Vorhandensein von Ungereimtheiten nur bestätigen. So geht der Trinkwasserwärmebedarf im Vereinfachten Verfahren für Wohngebäude mit einer Konstante ein, egal um welches Gebäude es sich handelt. Auch die um ca. 5 % unterschiedlich hohen Anforderungen, je nachdem ob eine Blower-Door-Messung stattgefunden hat oder nicht, sind unverständlich, da ohnehin luftdicht gebaut werden muss. Mit gleicher Berechtigung könnte ich einen Bonus von 5 % zulassen, wenn der U-Wert (früher k-Wert) der Außenwand tatsächlich nachgewiesen wird. Zur angesprochenen Tabelle: die pauschalen Werte sollen angeblich größer sein als die Werte nach der exakten Gleichung, aber auch hier handelt es sich um eine Vereinfachung, die im Zusammenspiel mit anderen Bereichen in denen exakt gerechnet werden muss unverständlich ist. Das Ganze ist eben eine Vornorm, mit heißer Nadel gestrickt und teilweise von Lobby-Interessen durchzogen, siehe Blower-Door-Bonus. Tipp für den Bauträger: am meisten lässt sich an der Dämmung sparen, wenn man das angebotene Häuschen nicht zentral mit Warmwasser versorgt, sondern elektrisch dezentral. Das bringt je nach Gebäudeform bis zu 10 % Bonus. Auch ein Heizkörper im Heizungskeller kann Wunder wirken, die Anlagenaufwandszahl geht damit um über 15 % nach unten, weil die Anlage dann innerhalb der beheizten Hülle steht (die Hüllfläche wird natürlich größer und zehrt am "Einspareffekt", ich muss mal ein Beispiel rechnen).
  3. EnEV: Hüllfläche vs. beheiztes Volumen – Zielwerterreichung

    viel hüllfläche ...
    ist in diesem Fall gut, da gleichzeitig das beheizte Volumen steigt.
    der zielwert in Abhängigkeit von a/v ist also einfacher zu erreichen.
    entscheidend ist aber die oben gestellte frage von td:
    wen interessiert's?
    Dank der diversen baurechtlichen "Verschlankungen" die für die meisten Bauherren/unplaner
    nichts anderes als eine Einladung zum unterschleif darstellen, bleibt die EnEVAbk. (wie auch die
    alte WSVO) zumindest bei den meisten EFHAbk.'n graue Theorie.
    deshalb gibt es auch keinen Protest.
    die großen Herstellerverbände im übrigen brauchen auch  -  aus bekannten Gründen -
    nicht zu protestieren 😉
  4. EnEV: Primärenergiebedarf bei elektrischen Untertischspeichern

    Geht es bei der EnEVAbk. nicht um Primärenergie?
    Also bei einem elekrischen Untertischspeicher dürfte man vermutlich beim Strom den Faktor 3 ansetzen, damit man aus der Primärenergie zu Warmwasser kommt.
  5. Primärenergiefaktor: Trinkwassererwärmung mit Elektroenergie

    Foto von

    danke für den Hinweis Herr Wespel
    Der Primärenergiebedarf für die Trinkwassererwärmung muss bei Einsatz elektrischer Energie tatsächlich mit dem Primärenergiefaktor f = 3.0 multipliziert werden. Hierdurch wird die primärenergetisch bewertete Gesamt-Anlagenaufwandszahl entsprechend schlechter. Die Anforderungen ans Gebäude sinken zwar wie oben beschrieben um ca. 10 %, dieser Effekt wird aber durch die schlechte Anlagenaufwandszahl aufgezehrt, vermutlich mehr als aufgezehrt (vorbehaltlich genaueren Nachrechnens). Meinen "Tipp für Bauträger" mit den elektrischen Untertischspeichern zur besseren EnEVAbk.-Erfüllung ziehe ich deshalb zurück.
  6. Erfahrungen: EnEV, 3-Liter-Häuser & Anlagentechnik-Neuland

    Erfahrungen ...
    Seit ca. Mai letzten Jahres setze ich mich mit der EnEVAbk. auseinander. Da kundenseitig der Wunsch nach 3-Liter-Häusern aufkam, war man sozusagen aufgefordert den Heizenergiebedarf und nicht den Heizwärmebedarf zu ermitteln. Als Tragwerksplaner, der den Wärmeschutznachweis schon immer mit aufgestellt hat, war die Anlagentechnik natürlich Neuland. Ich hatte keine Ahnung, wie eine Wärmepumpe funktioniert. Ich stieß auf eine Flut von verschiedenen Lüftungskonzepten. Insbesondere einige herstellerseitige Aussagen von Wärmerückgewinnen von 95 %-105 % und mehr bei Komplettanlagen mit Abluftwärmepumpen, brachten mich fast zur Verzweiflung, da diese  -  so dies Aussage- natürlich den Heizwärmebedarf entsprechend senken.
    Einige Hersteller nannten mir ep-Werte ihrer Anlagen, ohne die 2 wichtigsten Gegenfragen zu stellen.

    Es gab aber auch positive Erfahrungen ...
    Große (neutrale) Hilfsbereitschaft bei Experten der Anlagenseite (Firmen, Hersteller, Fachhochschulen, Institute)
    Das Tabellenverfahren nach DINAbk. 4701-T10 hat sicherlich auch einige Fehler und zu starke Vereinfachungen (m.E. z.B. der feste Heizstabanteil bei WP von nur pauschal 5 % unabhängig von Qh?).
    Grundsätzlich ist es aber für den von der "Bau-Seite" kommenden Quereinsteiger verständlich. *Lob*

    Ein Lob für die Verantwortlichen der "Bau-Seite" kann ich leider nicht erteilen. Hier möchte ich auch wirklich kein Quereinsteiger sein. Vielleicht haben die Verantwortlichen das ja extra so gemacht, damit die Führung des Gesamtnachweises auf der Bauseite bleibt. 🙂

    Übrigens, die Abgrenzungen durch die Bezeichnungen "Bauseite" und "Anlagenseite" ist Realität. Wer auch immer Seminare zur EnEV besaucht hat, kann das bestätigen. Da zeigt sich dann für den Einsteiger auch ziemlich früh, dass wohl doch nicht alles so gut zusammenpasst, wie man das ursprünglich gewollt hat.

    Ein Beispiel hierzu ist die Berücksichtigung von Wärmerückgewinnen von Lüftungsanlagen bereits bei der Ermittlung des Heizwärmebedarfs (Bauseite). Der Heizwärmebedarf, der in der EnEV ja nur noch eine  -  wenn auch wichtige  -  Nebenrolle spielt, sieht dann "einen Augenblick lang" ganz nett (also klein) aus, muss aber bevor man in die Anlagentechnik einsteigt um den selben Wert wieder korrigiert werden. Verwirrung pur. Gefahr der doppelten Berücksichtigung.
    Es wird oftmals gesagt, hier wolle man dem Planer die Wahl lassen, die WRG auf der Bau- oder Anlagenseite zu berücksichtigen.
    Nach meinem Verständnis muss ich die WRG aber in jedem Fall auf der Anlagenseite berücksichtigen, damit auch korrigierten Wirkungsgrade und Hilfsenergien berechnet werden können.
    Wozu also vorher berücksichtigen?
    Nur der Optik wegen mal kurz den Heizwärmebedarf niedrig erscheinen lassen?
    Sind wir denn hier im Kindergarten?
    Die Senkung des Heizwärmebedarfs durch Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung war schon zu WSVO-Zeiten eine hervorragende Möglichkeit zu Tricksen. Die WRG ist zwar nicht dem Heizsystem zuzuweisen, wohl aber der Lüftungstechnik und die ist ja nun bekanntlicherweise auch eine der 3 Säulen der DIN 4701-Teil 10.
    Man sollte auf der Bauseite eigentlich froh sein, dass man
    diese ungenaue Berücksichtigung der WRG los wird, aber nein ...

    Diesbezüglich scheint die Verwirrung so groß zu sein, dass sogar renommierte Programmierer davon ausgehen, hier wirklich eine echte Wahl zu haben, selbst in den aktuellen Versionen.

    .---
    Die nächsten Wochen werden sicherlich sehr aufregend werden 🙂

  7. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026

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    EnEV-Übergang: DINAbk. V4108-6 Abminderungsfaktoren für Perimeterdämmung & Sockel

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die korrekte Anwendung der DIN V4108-6, insbesondere im Hinblick auf Abminderungsfaktoren für Bauteile gegen Erdreich oder unbeheizte Keller. Ein wichtiger Punkt ist die Berücksichtigung des Primärenergiebedarfs bei der Trinkwassererwärmung, speziell bei Einsatz elektrischer Energie. Zudem werden Ungereimtheiten in der Norm und deren Auswirkungen auf die Energieeffizienz von Gebäuden thematisiert.

    ⚠️️ Wichtiger Hinweis: Im Beitrag DIN V4108-6: Ungereimtheiten bei Trinkwasserwärmebedarf wird auf Ungereimtheiten in der DIN V 4108-6 hingewiesen, insbesondere im Zusammenhang mit dem Trinkwasserwärmebedarf im vereinfachten Verfahren. Dies kann zu falschen Berechnungen und einer Fehleinschätzung der Energieeffizienz führen.

    📊 Zusatzinfo: Die Anforderungen an ein Gebäude können sich um ca. 10 % verringern, was im Kontext der EnEV-Erfüllung relevant ist. Diesen Aspekt beleuchtet der Beitrag Primärenergiefaktor: Trinkwassererwärmung mit Elektroenergie.

    🔧 Praktische Umsetzung: Bei der Planung und Umsetzung von Bauprojekten sollte der Primärenergiebedarf für die Trinkwassererwärmung bei Einsatz elektrischer Energie mit dem Faktor 3.0 multipliziert werden, wie im Beitrag EnEV: Primärenergiebedarf bei elektrischen Untertischspeichern erläutert. Dies hat Auswirkungen auf die Gesamt-Anlagenaufwandszahl und die Erfüllung der EnEVAbk.-Anforderungen.

    👉 Handlungsempfehlung: Bauherren und Planer sollten sich intensiv mit der DIN V4108-6 auseinandersetzen und die Abminderungsfaktoren für Perimeterdämmung und Sockelbereich korrekt anwenden. Es ist ratsam, die Berechnungen sorgfältig zu prüfen und gegebenenfalls Expertenrat einzuholen, um Fehler zu vermeiden und die Energieeffizienz des Gebäudes zu optimieren. Beachten Sie auch die Hinweise im Beitrag Erfahrungen: EnEV, 3-Liter-Häuser & Anlagentechnik-Neuland bezüglich der Komplexität der Thematik.

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