Bungalow nachträglich dämmen: 30er Ziegel ausreichend? Kosten & Nutzen der Fassadendämmung
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Bungalow nachträglich dämmen: 30er Ziegel ausreichend? Kosten & Nutzen der Fassadendämmung

Hallo liebe Experten,

wir haben uns einen Bungalow gekauft an dem wir noch einiges machen müssen. Er hat eine 30er Ziegelmauer. Wir werden neue Fenster einbauen und überlegen ob wir gleich noch die Außenwand mitdämmen sollen? Was würdet ihr tun? Ist ein 30er Ziegel genug und man nimmt einfach die höheren Heizkosten in kauf oder würdet ihr wenn schon umgerissen wird auch gleich mitdämmen.

Danke für eure Antworten

Viele Grüße Manuela

  • Name:
  • Manuela Wagner
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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    Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme

    Sicherheitshinweise

    🔴 Gefahr: Unsachgemäße Dämmung kann zu Schimmelbildung führen, insbesondere wenn bereits Feuchtigkeitsprobleme in der Bausubstanz vorhanden sind.

    GoogleAI-Analyse

    Ich empfehle, die Entscheidung für oder gegen eine nachträgliche Dämmung von mehreren Faktoren abhängig zu machen. Ein 30er Ziegel bietet bereits einen gewissen Wärmeschutz, aber die aktuellen Energiestandards sind oft höher.

    Ich würde folgende Aspekte berücksichtigen:

    • Aktueller Zustand der Fassade: Gibt es Risse oder Schäden?
    • Gewünschte Energieeffizienz: Welche Energiestandards sollen erreicht werden (z.B. KfW-Förderung)?
    • Wirtschaftlichkeit: Wie hoch sind die Kosten der Dämmung im Verhältnis zu den erwarteten Heizkosteneinsparungen?
    • Feuchtigkeit: 🔴 Eine unsachgemäße Dämmung kann zu Feuchtigkeitsproblemen und Schimmelbildung führen.

    Ich empfehle, einen Energieberater hinzuzuziehen, der eine individuelle Analyse durchführt und verschiedene Dämmvarianten (z.B. WDVSAbk., Kerndämmung) bewertet.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie eine Energieberatung durchführen, um die optimale Lösung für Ihren Bungalow zu finden.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Wärmedämmverbundsystem (WDVS)
    Ein System zur nachträglichen Dämmung von Fassaden, bei dem Dämmplatten auf die Außenwand geklebt und anschließend verputzt werden. Es verbessert die Energieeffizienz des Gebäudes und schützt vor Witterungseinflüssen.
    Verwandte Begriffe: Fassadendämmung, Dämmstoff, Energieeffizienz.
    Kerndämmung
    Eine Methode zur Dämmung von zweischaligem Mauerwerk, bei der Dämmmaterial in den Hohlraum zwischen den Mauerschalen eingebracht wird. Sie ist weniger aufwendig als ein WDVS, aber auch weniger effektiv.
    Verwandte Begriffe: Hohlschichtdämmung, Einblasdämmung, zweischaliges Mauerwerk.
    Energieeffizienz
    Das Maß für den sparsamen Umgang mit Energie. Ein energieeffizientes Gebäude verbraucht weniger Heizenergie und trägt somit zum Klimaschutz bei.
    Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, Heizkosten, Energieausweis.
    Wärmebrücke
    Bereiche in der Gebäudehülle, durch die Wärme schneller nach außen abgeleitet wird als durch die umliegenden Bauteile. Wärmebrücken können zu höheren Heizkosten und Schimmelbildung führen.
    Verwandte Begriffe: Wärmeableitung, Kondensation, Bauschäden.
    Dämmstoff
    Materialien, die aufgrund ihrer geringen Wärmeleitfähigkeit zur Reduzierung des Wärmeverlusts eingesetzt werden. Es gibt verschiedene Arten von Dämmstoffen, wie z.B. Mineralwolle, Polystyrol oder Holzfaser.
    Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, Wärmeleitfähigkeit, Dämmdicke.
    KfW
    Kreditanstalt für Wiederaufbau. Eine staatliche Förderbank, die zinsgünstige Kredite und Zuschüsse für energieeffizientes Bauen und Sanieren vergibt.
    Verwandte Begriffe: Förderprogramme, Energieeffizienz, Sanierungskredit.
    Energieberater
    Ein Experte, der Hauseigentümer in Fragen der Energieeffizienz berät und individuelle Sanierungskonzepte erstellt. Er kann auch bei der Beantragung von Fördermitteln helfen.
    Verwandte Begriffe: Energieberatung, Sanierungsplanung, Energieausweis.

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Welche Dämmstoffe sind für eine nachträgliche Fassadendämmung geeignet?
      Geeignet sind beispielsweise Mineralwolle, Polystyrol (EPS), Holzfaserplatten oder auch ökologische Dämmstoffe wie Zellulose. Die Wahl des Dämmstoffs hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. den gewünschten Dämmwerten, den Kosten und den ökologischen Aspekten.
    2. Wie dick sollte die Dämmung sein?
      Die Dämmdicke richtet sich nach den energetischen Anforderungen und den baulichen Gegebenheiten. Eine dickere Dämmung führt in der Regel zu höheren Einsparungen, ist aber auch teurer. Ein Energieberater kann die optimale Dämmdicke berechnen.
    3. Kann ich die Dämmung selbst anbringen?
      Ich rate davon ab, die Dämmung selbst anzubringen, da eine fachgerechte Ausführung entscheidend für die Wirksamkeit und die Vermeidung von Bauschäden ist. Fehler bei der Anbringung können zu Wärmebrücken oder Feuchtigkeitsproblemen führen.
    4. Welche Fördermöglichkeiten gibt es für eine Fassadendämmung?
      Es gibt verschiedene Förderprogramme von Bund, Ländern und Kommunen, die Zuschüsse oder zinsgünstige Kredite für energetische Sanierungsmaßnahmen anbieten. Informieren Sie sich am besten bei der KfW oder der BAFA über die aktuellen Fördermöglichkeiten.
    5. Was ist der Unterschied zwischen WDVS und Kerndämmung?
      WDVS (Wärmedämmverbundsystem) wird von außen auf die Fassade aufgebracht, während die Kerndämmung in den Hohlraum zwischen zwei Mauerschalen eingebracht wird. WDVS ist in der Regel effektiver, aber auch aufwendiger.
    6. Wie wirkt sich eine Fassadendämmung auf den Wert meiner Immobilie aus?
      Eine Fassadendämmung verbessert die Energieeffizienz des Hauses und kann somit den Wert der Immobilie steigern. Ein niedrigerer Energieverbrauch macht das Haus attraktiver für potenzielle Käufer.
    7. Muss ich eine Baugenehmigung für die Fassadendämmung einholen?
      Das ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Informieren Sie sich vorab bei Ihrem zuständigen Bauamt.
    8. Wie lange dauert eine Fassadendämmung?
      Die Dauer hängt von der Größe des Hauses und der Art der Dämmung ab. In der Regel dauert es mehrere Wochen.

    🔗 Verwandte Themen

    • Fassadendämmung Kosten
      Überblick über die Kosten verschiedener Dämmmethoden und Materialien.
    • Dämmstoffe im Vergleich
      Vor- und Nachteile verschiedener Dämmstoffe wie Mineralwolle, EPS, Holzfaser.
    • Fördermöglichkeiten für Sanierung
      Informationen zu aktuellen Förderprogrammen für energetische Sanierungsmaßnahmen.
    • Schimmelbildung vermeiden
      Tipps zur Vermeidung von Schimmelbildung bei der Dämmung.
    • Energieausweis erstellen lassen
      Informationen zum Energieausweis und dessen Bedeutung für die Energieeffizienz.
  2. Meine Überlegungen in Ihrem Fall wären:

    Foto von wiki

    Lohnen sich Maßnahmen zu einem verbesserten Wärmeschutz des Gebäudes?

    Grundsätzlich würde ich meinen: JA!

    Ich erwäge aber u.a. :

    • Auf wie viele Jahre ist mein "Projekt" ausgelegt?
    • Habe ich mit einer Wertsteigerung der Immobilie zu rechnen?
    • Welchen Wohnkomfort möchte ich mir gönnen?
    • Mit welcher Energiepreis-Teuerung ist zu rechnen?
    • Was für Maßnahmen wären insgesamt erforderlich?
    • Welchen ökologischen Wert hat das alles?
    • Gibt mein Geldbeutel derartige Maßnahmen her, bzw. wie günstig kann das alles Finanziert werden?

    Um Antworten auf diese und andere, sicher noch aufkommende, Fragen zu erhalten, würde ich mich um einen sachkundigen Fachmann bemühen, der auf vergleichbare Referenzobjekte verweisen und Sie dann bei der Planung angemessen unterstützen kann.

    Bitte beachten Sie nicht diesen völlig gefrusteten wiki-Teilnehmer der, in meinem Namen, div. Beiträge mit unangemessenen Kommentaren einstellt!

    Mit bestem Gruß

    D. Kroll (ein konstruktiver "wiki"😉

  3. Rechnen!

    Rein von der Kostenseite betrachtet (mal Gesetze und persönliche Einstellung außer Acht gelassen) ist die Antwort ganz einfach. Was zahle Sie jetzt an Energiekosten und was nach der Sanierung. Dazu gibt es Energieberater die das ausrechnen können sollten. Es kann sein, dass sich eine Isolierung rechnet weil z.B. wegen der Fenster das Haus eh neu gestrichen und verputzt werden muss. Dan aber auch auf die Dicke achten, doppelt so dick ist nicht doppelt so teuer, bringt aber mehr. Wenn man nur 500 € im Jahr spart, lohnt sich sicher keine Investitation von 50.000 €. Aus der Ferne ist das sicher nicht zu beantworten.
  4. Danke

    Hallo Herr Zänkert, Hallo Herr Kroll,

    vielen Dank schon mal für die erste Einschätzung. Das Dach werden wir auf alle Fälle isolieren. Dort befindet sich über der abgehängten Decke lediglich ein Kaltdachstuhl. Hier wollen wir Steinwolle 240 mm dick verlegen und dann von innen in den Räumen die Dampfsperre an der Decke anbringen. Leider ist das auf dem Dachboden vor lauter Sparren etc. fast unmöglich. Anschließend wollen wir eine Verlattung und eine Rigipsdecke anbringen.

    Das Haus ist Baujahr 1982 (Wohnfläche 110 m²😉 und wie gesagt mit 30er Ziegel gebaut worden. Was mich noch interessiert ist, ob die Experten sagen "30 er-Ziegel" geht gar nicht oder ob man sagt das ist doch noch akzeptabel wie ich es schon oft von einem 36er Ziegel gehört habe.

    Auch habe ich jetzt schon viele negative Sachen über eine Außendämmung im Netz gefunden. Sind das Ihrer Meinung oft übertriebene Sachen oder Ausführungsfehler oder ist man sich bei Außendämmung generell noch nicht ganz sicher was nach Jahren passiert?

    Anbieten würde sich halt eine Dämmung wegen der Erneuerung der Fenster. Das heißt wir haben eh schon die Rumreißerei.

    Vielen Dank nochmal und ich habe mich schon über den Beitrag von dem falschen Herrn Kroll gewundert (-: Aber manche Leute sind halt so.

    Viele Grüße Manuela

  5. Ich bin ja der Dämmfetischist.. 🙂 ...

    Ich bin ja der Dämmfetischist.. 🙂

    und ich bin der Meinung, wenn schon, denn schon:

    mein Lieblingsvideo auf yt:

    ach wenn es doch so einfach wäre ...

  6. Ich rate Ihnen

    Foto von

    dringend von div. "Do it Yourself" Maßnahmen Abstand zu nehmen!

    Welchen "sd-Wert" würden Sie der "Dampfsperre" zuweisen wollen?

    2 m oder 100000 m?

    Um darüber eine Aussage treffen zu können sollte u.a. auch die Gesamtkonstruktion der Decke und des Daches bekannt sein!

    30' er Ziegel? Vollziegel? Hochlochziegel?

    Oder 30 cm dicke Außenwandkonstruktion aus z.B. 1,5 cm Innenputz, 24 cm Hochlochziegel, 2,5 cm HWLAbk.-Dämmung und 2 cm Außenputz

    Oder 40 cm dicke Außenwandkonstruktion bestehend aus z.B. 1,5 cm Innenputz, 36,5 cm Hochlochziegel und 2 cm Außenputz?

    ! Der Einzelfall ist jeweils zu prüfen!

    Meine persönliche Meinung: "geht gar nicht"!

    Dämmmaßnahmen, jeder Art, sind, aus meiner Sicht, absolut zu empfehlen, die negativen "Schlagzeilen" sind oftmals falscher Planung und Ausführung sowie dem Umstand, dass die "Anlagentechnik" völlig vernachlässigt wird, geschuldet!

    Kritisch sehe ich aber die Verwendung von "Styrodur" (Styropor), diesen "Dämmstoff" kann ich nicht empfehlen!

    Ihre Überlegungen kann ich nur unterstützen, wenn Sie schon am "Rumreißen" sind, dann auch über die Außenwanddämmung und andere Maßnahmen nachdenken.

    Aber bitte:

    ! Sorgfältig geplant und koordiniert!

    Mit bestem Gruß

    D. Kroll (ein konstruktiver "wiki"😉

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