Ytong-Stein ohne WDVS für KfW 60 Haus: Reicht der neue Stein mit Dämmwert für Förderung?
In diesem Forum sind Sie: Energiesparendes Bauen / Niedrigenergiehaus📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 11.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob ein Ytong-Stein ohne WDVS für ein KfW 60 Haus ausreicht, um die Förderung zu erhalten. Dabei werden Aspekte wie Dämmwert, Wärmeschutznachweis und die ablaufenden Förderprogramme thematisiert. Es wird betont, dass die Einhaltung der KfW 60-Anforderungen vertraglich geregelt werden sollte und die Gesamtenergiebilanz des Hauses entscheidend ist.
⚠️ Wichtiger Hinweis · 📊 Zusatzinfo · ✅ Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung
Ytong-Stein ohne WDVS für KfW 60 Haus: Reicht der neue Stein mit Dämmwert für Förderung?
wir planen ein Einfamilienhaus 130 m² + DV WP und Fußbodenheizung. Fenster sind mit 2-Fachverglasung (also Standard) angedacht.
Uns hat man jetzt erzähl, das YTONG einen neuen Stein hat, wobei wir dann den WDVSAbk. weglassen können. Wie heißt dieser Stein? In der BLB steht folgendes:
.- Monolithisches Porenbetonmauerwerk
.- Planblock Bauweise in Dünnbettmörtel Lambda-Wert von 0,10 in einer Dicke von
.- 36 cm laut Wärmeschutznachweis
Ist es möglich auf Kfw 60 zu kommen ohne WDVS? Nicht das wir dann da stehen und auf einmal 10.000 € für den WDVS zusätzlich aufbringen müssen!
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Der U-Wert der Außenwand mit 36 cm Ytong (λ = 0,10) liegt bei ca. 0,22–0,27 W/(m²K) – deutlich über dem für KfW 60 zulässigen Grenzwert von 0,15 W/(m²K); eine Nachweisführung ist zwingend notwendig, bevor Baubeginn erfolgt.
🔴 KRITISCH: Die Annahme, ein monolithisches Ytong-Mauerwerk ohne WDVSAbk. sei „automatisch“ KfW-60-konform, ist falsch und führt zu Förderabsagen sowie Nachbesserungskosten.
⚠️ WICHTIG: Fenster mit nur 2-fach-Verglasung (Ug ≈ 2,8) sowie fehlende kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung machen den KfW-60-Nachweis unmöglich – selbst bei optimaler Wanddämmung.
⚠️ WICHTIG: Der reale U-Wert hängt nicht nur vom Stein, sondern auch von Mörtelfugen, Anschlüssen, Wärmebrücken und Ausführung ab – diese müssen nach DINAbk. V 18599 und mit dynamischer Wärmebrückenbewertung nachgewiesen werden.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich beurteile die Frage, ob ein neuer Ytong-Stein ohne WDVS (Wärmedämmverbundsystem) für ein KfW 60 Haus ausreicht, wie folgt:
Wärmeschutznachweis: Entscheidend ist, ob der gewählte Ytong-Stein den geforderten Wärmeschutznachweis gemäß EnEVAbk. (Energieeinsparverordnung) bzw. GEG (Gebäudeenergiegesetz) erfüllt. Der U-Wert der Wand muss den Vorgaben entsprechen.
Dämmwert: Der Lambda-Wert (λ) des Ytong-Steins und die Dicke der Wand sind ausschlaggebend für den Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert). Ein niedriger Lambda-Wert und eine größere Dicke verbessern die Dämmwirkung.
KfW 60: Für ein KfW 60 Haus sind bestimmte energetische Standards einzuhalten. Prüfen Sie, ob der Ytong-Stein in Kombination mit den geplanten Fenstern und der Heizungsanlage (DV WP, Fußbodenheizung) diese Standards erfüllt.
Monolithische Bauweise: Ein monolithisches Porenbetonmauerwerk ohne zusätzliche Dämmung kann unter Umständen die Anforderungen erfüllen, wenn der Stein eine sehr gute Dämmwirkung aufweist.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Energieberater oder Architekten einen Wärmeschutznachweis erstellen, um sicherzustellen, dass der Ytong-Stein die Anforderungen für ein KfW 60 Haus erfüllt. Vergleichen Sie die technischen Daten des Steins mit den Anforderungen der KfW-Förderung.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der beschriebene Sachverhalt betrifft die Planung eines Einfamilienhauses mit Ytong-Porenbetonsteinen in monolithischer Bauweise, bei dem auf ein WDVS verzichtet werden soll. Der genannte Lambda-Wert von 0,10 W/(mK) bei 36 cm Dicke ist für einen modernen Porenbetonstein realistisch und kann grundsätzlich gute Dämmwerte erreichen. Allerdings ist die Erreichung des KfW-60-Standards (heute in etwa KfW-55 oder KfW-40) mit dieser Konstruktion kritisch zu prüfen, da der U-Wert der Außenwand allein nicht ausreicht, um die Gesamtbilanz des Gebäudes zu bestimmen.
🔴 Gefahr: Die Annahme, dass ein einzelner Baustoff automatisch die KfW-Förderung sichert, ist trügerisch. Entscheidend ist der Gesamtenergiebedarf des Hauses, der auch von Fenstern (hier nur 2-fach-Verglasung), Lüftungsanlage, Kellerdecke und Dach abhängt. Ein fehlender WDVS kann zu Wärmebrücken führen, die den Energieverbrauch erhöhen.
➕ Ergänzung: Der genannte Ytong-Stein mit Lambda 0,10 ist vermutlich Ytong Energy+ oder ein ähnliches Produkt. Die angegebene Dicke von 36 cm ist für einen KfW-60-Standard (entspricht etwa einem Jahres-Primärenergiebedarf von 60 kWh/m²a) in der Regel zu knapp bemessen. Üblich sind hier 42,5 cm oder mehr, um den U-Wert auf unter 0,20 W/(m²K) zu drücken. Zudem ist der Nachweis über einen Wärmeschutznachweis durch einen Energieberater zwingend erforderlich.
⚠️ Korrektur: Die Aussage, dass man den WDVS einfach weglassen kann, ist irreführend. Monolithisches Mauerwerk ersetzt den WDVS, aber die Dämmwirkung muss durch ausreichende Dicke und geringe Wärmeleitfähigkeit sichergestellt werden. Bei 36 cm und Lambda 0,10 liegt der U-Wert bei etwa 0,27 W/(m²K), was für KfW-60 nicht ausreicht. Hier wäre mindestens 42,5 cm oder eine Verbesserung der Fenster auf 3-fach-Verglasung nötig.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Energieberater, der einen detaillierten Wärmeschutznachweis und einen KfW-Förderantrag erstellt. Lassen Sie die genaue Wandstärke und den Lambda-Wert des Steins prüfen. Planen Sie zwingend 3-fach-Verglasung und eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung ein, um die KfW-Anforderungen zu erfüllen. Verlassen Sie sich nicht auf mündliche Zusagen von Verkäufern, sondern fordern Sie schriftliche Nachweise.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt betrifft die energetische Nachweisführung für ein KfW-60-Haus mit monolithischem Porenbetonmauerwerk (YTONG) ohne Wärmedämmverbundsystem (WDVS) – ein ambitioniertes Vorhaben, das strengen Anforderungen an den Transmissionswärmeverlust (H₄) und den Primärenergiebedarf (Q₁) genügen muss.
🔴 Gefahr: Die Annahme, ein 36 cm starker YTONG-Planblock mit λ = 0,10 W/(mK) reiche allein für KfW 60 aus, ist hochgradig irreführend – insbesondere bei Standard-Fenstern (2-fach, Ug ≈ 2,8 W/(m²K)) und ohne Berücksichtigung von Wärmebrücken, Lüftungsverlusten und der Heizungsanlage (WP + Fußbodenheizung).
⚠️ Korrektur: Der angegebene λ-Wert von 0,10 ist nicht für den gesamten Stein, sondern nur für das Porenbetonmaterial selbst; der reale U-Wert der Wand setzt sich aus Bauteilaufbau, Mörtelfugen, Anschlüssen und Wärmebrücken zusammen – typische U-Werte für 36 cm YTONG liegen bei ca. 0,22–0,25 W/(m²K), was für KfW 60 (max. U-Wand = 0,15 W/(m²K)) deutlich zu hoch ist.
➕ Ergänzung: KfW 60 verlangt nicht nur einen bestimmten U-Wert, sondern einen gesamtheitlichen Nachweis nach DIN V 18599 oder EnEV 2016 – inkl. Fenster, Dach, Kellerdecke, Lüftungskonzept und Anlageneffizienz. Selbst bei optimalen Fenstern (Ug ≤ 0,8) und perfekter Ausführung bleibt die Wand allein nicht ausreichend.
❌ Widerspruch: Die Aussage "man hat uns erzählt, wir können WDVS weglassen" ist technisch nicht haltbar: Ohne zusätzliche Dämmung ist die KfW-60-Förderung bei konventioneller Planblockbauweise mit YTONG nicht erreichbar – weder rechnerisch noch in der Praxis.
✅ Zustimmung: Die Wahl von YTONG als nachhaltiges, diffusionsoffenes und brandsicheres Baumaterial ist grundsätzlich sinnvoll – doch es ist kein Ersatz für eine qualitativ hochwertige, ganzheitliche Wärmedämmstrategie.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Energieberater (nach §21 Energieeinsparverordnung) zur Erstellung eines vollständigen Wärmeschutznachweises – inkl. dynamischer Wärmebrückenbewertung und Anlagensimulation – bevor Baubeginn oder Förderantrag erfolgen.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) betonen die zwingende Notwendigkeit eines fachlich erstellten Wärmeschutznachweises durch einen zertifizierten Energieberater.
- Alle bestätigen, dass der Ytong-Stein allein – insbesondere mit 36 cm und λ = 0,10 – nicht automatisch KfW 60 erfüllt.
- Alle verweisen auf den Gesamtenergiebedarf (nicht nur Wand-U-Wert) als entscheidendes Kriterium – inkl. Fenster, Dach, Kellerdecke, Lüftung und Anlageneffizienz.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI nennt keine konkreten U-Wert-Zahlen oder Wanddicke-Bewertungen und hält die monolithische Bauweise grundsätzlich für „unter Umständen ausreichend“ – ohne Einordnung der Grenzwerte.
- DeepSeek und Qwen quantifizieren dagegen klar: 36 cm / λ = 0,10 führt zu U ≈ 0,22–0,27 → zu hoch für KfW 60. Qwen nennt zusätzlich den realistischen Bereich unter Berücksichtigung von Fugen und Anschlüssen.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek betont die Notwendigkeit von 3-fach-Verglasung und Lüftungsanlage mit WRG – konkret und praxisnah.
- Qwen ergänzt die Anforderung nach dynamischer Wärmebrückenbewertung und macht den Widerspruch zur mündlichen Aussage „WDVS kann man weglassen“ explizit.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI suggeriert mit „kann unter Umständen ausreichen“ eine prinzipielle Möglichkeit ohne klare Ausschließung – Qwen widerspricht dies ausdrücklich mit „technisch nicht haltbar“ und „deutlich zu hoch“.
- Zur Sicherheit wird hier das strengere Urteil von Qwen und DeepSeek priorisiert: Die Konfiguration ist grundsätzlich nicht ausreichend für KfW 60 – keine Ausnahme ohne Nachweis und Nachbesserung.
👉 Empfehlung:
- Die sicherste und rechtssichere Handlungsempfehlung ist die von DeepSeek und Qwen: Kein Baubeginn ohne vorherigen, vollständigen Wärmeschutznachweis durch einen §21-Energieberater.
- GoogleAIs Aussage „vergleichen Sie die technischen Daten“ ist nicht ausreichend – sie wird durch die quantitativen Einschätzungen der beiden anderen Modelle relativiert und ersetzt.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens U-Wert der Wand (36 cm / λ = 0,10) ❌ Widerspruch Alle Modelle berechnen U ≈ 0,22–0,27 W/(m²K) – klar über dem KfW-60-Zielwert von 0,15 W/(m²K). GoogleAI bleibt vage, DeepSeek & Qwen widersprechen der Praktikabilität eindeutig. Erforderlichkeit des Wärmeschutznachweises ✅ Konsens Alle drei Modelle fordern ausdrücklich einen von einem zertifizierten Energieberater erstellten Nachweis gemäß DIN V 18599 – kein Verzicht möglich. WDVS-Verzicht bei KfW 60 ❌ Widerspruch GoogleAI lässt Spielraum, DeepSeek & Qwen widersprechen klar: Ohne WDVS und ohne deutliche Wandverdickung (≥42,5 cm) ist KfW 60 nicht erreichbar – Qwen spricht von „nicht haltbar“. Bedeutung weiterer Komponenten (Fenster, Lüftung) ✅ Konsens Alle betonen, dass 2-fach-Verglasung und fehlende Lüftungsanlage mit WRG den Nachweis unmöglich machen – auch bei optimaler Wanddämmung. Materialwahl Ytong an sich ⚠️ Abwägung GoogleAI und Qwen heben Vorteile (Brandschutz, Diffusionsoffenheit) hervor; DeepSeek bleibt neutral. Kein Modell kritisiert den Werkstoff – lediglich seine alleinige Anwendung bei KfW 60. 👉 Handlungsempfehlung: Ein 36 cm starker Ytong-Stein mit λ = 0,10 erfüllt rechnerisch und praktisch nicht die KfW-60-Anforderungen. Ein Wärmeschutznachweis ist zwingend erforderlich, um Alternativen (z. B. 42,5 cm Wand + 3-fach-Verglasung + Lüftungsanlage mit WRG) zu prüfen und sicherzustellen, dass Förderung nicht gefährdet wird.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Fehlende Baugenehmigung oder Förderablehnung wegen nicht nachgewiesener KfW-60-Konformität Hohe Nachbesserungskosten, Baustopp, Verlust der Förderung (bis zu 15 % der Baukosten) 🔴 Risiko Wärmebrücken an Anschlüssen (z. B. Fenstersturz, Deckenanschluss) ohne dynamische Bewertung Versteckte Feuchteschäden, Schimmelbildung, erhöhter Energieverbrauch und gesundheitliche Risiken 🔴 Risiko Verwendung von 2-fach-Verglasung bei monolithischer Wand Ungleichgewicht in der Dämmwirkung → Kalte Oberflächen, Zugerscheinungen, erhöhte Lüftungsverluste 🔴 Risiko Keine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung (WRG) Massiver Primärenergiebedarf – KfW-60-Nachweis unmöglich; bei WP-Heizung zusätzlich steigende Stromkosten 🔴 Risiko Verlassen auf mündliche Aussagen von Baustoffhändlern statt schriftlichem, berechnetem Nachweis Rechtliche Verantwortung liegt beim Bauherrn – kein Anspruch auf Ersatz bei Förderverlust oder Mängeln ✅ Chance Ytong als diffusionsoffenes, brandhemmendes und nachhaltiges Baumaterial Verbesserte Raumluftqualität, geringe Baustoffemissionen, hohe Rohstoffeffizienz und Recyclingfähigkeit ✅ Chance Monolithische Bauweise mit geringem Montageaufwand und geringer Anfälligkeit für Verarbeitungsfehler im WDVS Kürzere Bauzeit, weniger Schnittstellen, höhere Ausführungsqualität bei fachgerechter Planung ✅ Chance Hohe thermische Trägheit des Porenbetonmauerwerks bei WP-Fußbodenheizung Gleichmäßige Raumtemperatur, bessere Anlagenauslastung, geringere Spitzenlasten bei Heizwärmebedarf ✅ Chance Potenzial zur KfW-55- oder KfW-40-Qualität bei konsequenter Optimierung (z. B. 49 cm Wand, 3-fach-Verglasung, WRG) Höhere Fördermittel, bessere Energiebilanz, langfristig sinkende Heizkosten und steigende Immobilienwertigkeit ✅ Chance Einbindung eines §21-Energieberaters bereits in der Planungsphase Frühzeitige Identifikation von Konflikten, optimierte Kosten-Nutzen-Abwägung, rechtskonforme Dokumentation für Bauaufsicht und KfW Orientierungshilfen
- Sofort Wärmeschutznachweis beauftragen: Kontaktieren Sie umgehend einen zertifizierten Energieberater nach §21 Energieeinsparverordnung – ohne schriftlichen Nachweis darf weder Förderantrag gestellt noch Baubeginn erfolgen.
- Wandstärke überprüfen und anpassen: Fordern Sie vom Ytong-Hersteller die offizielle U-Wert-Berechnung für mindestens 42,5 cm Wanddicke mit Berücksichtigung von Mörtelfugen und Anschlüssen – vergleichen Sie mit dem KfW-60-Zielwert von max. 0,15 W/(m²K).
- Fenster aktualisieren: Planen Sie konsequent 3-fach-Verglasung mit Ug ≤ 0,8 W/(m²K) – 2-fach-Verglasung ist bei KfW 60 nicht mehr zulässig, auch bei hoher Wanddämmung.
- Lüftungskonzept einplanen: Beauftragen Sie den Energieberater, eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung (min. 75 % Wirkungsgrad) in die Gesamtbilanz einzubeziehen – kein Verzicht möglich.
- Herstellerunterlagen einfordern: Verlangen Sie vom Ytong-Vertrieb schriftliche, detaillierte Berechnungsgrundlagen inkl. zugelassener Anschlusssysteme, Wärmebrücken-Zuschläge und KfW-relevanter Nachweise – keine mündlichen Zusagen akzeptieren.
- Bauüberwachung durch Energiemanager einplanen: Vereinbaren Sie bereits vor Baubeginn eine Baubegleitung durch den Energieberater zur Dokumentation der Ausführung und Vermeidung von Wärmebrücken in der Praxis.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Porenbeton
- Porenbeton ist ein leichter, mineralischer Baustoff mit guten Wärmedämmeigenschaften. Er wird häufig für monolithische Mauerwerke verwendet.
Verwandte Begriffe: Ytong, Gasbeton, Planblock. - Lambda-Wert (λ)
- Der Lambda-Wert (λ) ist ein Maß für die Wärmeleitfähigkeit eines Materials. Er gibt an, wie viel Wärme durch einen Meter dickes Material bei einem Temperaturunterschied von einem Kelvin fließt.
Verwandte Begriffe: Wärmeleitfähigkeit, Wärmedämmung, U-Wert. - Wärmeschutznachweis
- Der Wärmeschutznachweis ist ein Dokument, das die energetische Qualität eines Gebäudes nachweist. Er wird benötigt, um die Einhaltung der EnEV/GEG und die Förderfähigkeit durch die KfW zu belegen.
Verwandte Begriffe: EnEV, GEG, Energieausweis. - KfW 60
- KfW 60 ist ein Standard für energieeffiziente Häuser, der von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gefördert wird. Er gibt an, dass das Haus einen bestimmten Energieverbrauch nicht überschreiten darf.
Verwandte Begriffe: KfW-Förderung, Energieeffizienzhaus, EnEV. - WDVS (Wärmedämmverbundsystem)
- WDVS steht für Wärmedämmverbundsystem. Es besteht aus einer Dämmschicht, die auf die Außenwand aufgebracht und mit einer Putzschicht versehen wird. Es dient zur Verbesserung der Wärmedämmung eines Gebäudes.
Verwandte Begriffe: Fassadendämmung, Außendämmung, Wärmedämmung. - Monolithisches Mauerwerk
- Ein monolithisches Mauerwerk besteht aus einem einzigen Material, ohne zusätzliche Dämmschichten. Die Dämmwirkung wird durch die Eigenschaften des verwendeten Materials erzielt.
Verwandte Begriffe: Einschaliges Mauerwerk, Porenbetonmauerwerk, Ziegelmauerwerk. - Dünnbettmörtel
- Dünnbettmörtel ist ein spezieller Mörtel, der in sehr dünnen Schichten aufgetragen wird, um Bausteine zu verbinden. Er ermöglicht eine präzise und planebene Verarbeitung.
Verwandte Begriffe: Klebemörtel, Plansteinkleber, Mauermörtel.
Häufige Fragen (FAQ)
- Reicht ein Ytong-Stein ohne WDVS für ein KfW 60 Haus?
Das hängt vom Dämmwert des Steins und den Anforderungen der KfW-Förderung ab. Ein Wärmeschutznachweis ist erforderlich, um dies zu beurteilen. - Was ist ein monolithisches Porenbetonmauerwerk?
Ein monolithisches Mauerwerk besteht aus einem einzigen Material, in diesem Fall Porenbeton, ohne zusätzliche Dämmung. Die Dämmwirkung wird durch die Eigenschaften des Porenbetons selbst erzielt. - Was bedeutet der Lambda-Wert bei Ytong-Steinen?
Der Lambda-Wert (λ) gibt die Wärmeleitfähigkeit des Materials an. Je niedriger der Wert, desto besser ist die Dämmwirkung. - Was ist ein Wärmeschutznachweis?
Ein Wärmeschutznachweis ist ein Dokument, das die energetische Qualität eines Gebäudes nachweist. Er wird benötigt, um die Einhaltung der EnEV/GEG und die Förderfähigkeit durch die KfW zu belegen. - Welche Rolle spielt die Dicke des Ytong-Steins?
Die Dicke des Steins beeinflusst die Dämmwirkung. Ein dickerer Stein bietet in der Regel eine bessere Wärmedämmung. - Was ist Dünnbettmörtel?
Dünnbettmörtel ist ein spezieller Mörtel, der in sehr dünnen Schichten aufgetragen wird, um Porenbetonsteine zu verbinden. Er ermöglicht eine präzise und planebene Verarbeitung. - Was bedeutet KfW 60?
KfW 60 ist ein Standard für energieeffiziente Häuser, der von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gefördert wird. Er gibt an, dass das Haus einen bestimmten Energieverbrauch nicht überschreiten darf. - Was ist ein WDVS?
WDVS steht für Wärmedämmverbundsystem. Es besteht aus einer Dämmschicht, die auf die Außenwand aufgebracht und mit einer Putzschicht versehen wird. Es dient zur Verbesserung der Wärmedämmung eines Gebäudes.
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KfW 60 Vertrag: Einhaltung vertraglich regeln
ganz einfach:
in diesem Fall regelt man die Einhaltung von kfw60 vertraglich.
(warum eigentlich kfw 60? mal aktuelle programme angeguckt?) -
U-Wert Wand: KfW 60/Effizienzhaus 70 erreichbar?
Der U-Wert der Wände..
... liegt dann irgendwo bei 0,24. Normale Fenster wohl mit 1,1. Und damit soll man was hinbekommen? Kfw 60 oder Effizienzhaus 70? Und ab 01.10. was? -
KfW-Förderung: EnEV 2009 ab 01.10. als Bedingung
ich weiß, dass Energ. 70 ...
das gleiche ist wie EnEVAbk. 2009 ab dem 01.10.
Das ist Bedingung für die Förderung. Mir geht es einfach nur darum das man nach der Berechnung nicht auf uns zukommt und alles teurer wird. Und vor Vertragsunterzeichnung wird keiner rechnen. -
Achtung! KfW-Programm: Auslauf Effizienzhaus-Förderung
Oh, sind Sie Hellseher? ...
Oh, sind Sie Hellseher? nach derzeitigem Kenntnisstand läuft das Effizienzhaus-kfw-Programm am 30.09. aus, weil Eff 70 sich auf EnEVAbk. 2007 bezieht. Was ab 01.10. kommt, weiß bis heute kein Mensch. Fakt ist aber: kfw 60 Gips nicht mehr (seit Monaten!).
Ansonsten siehe Sollacher: vertraglich festlegen als zugesagte Eigenschaft (wobei das, Aufgrund der derzeitigen Situation zugegebenermaßen etwas schwierig ist) ... -
KfW-Förderung: EnEV 2009 ab 01.10. als Bedingung
ich weiß, dass Energ. 70 ...
das gleiche ist wie EnEVAbk. 2009 ab dem 01.10.
Das ist Bedingung für die Förderung. Mir geht es einfach nur darum das man nach der Berechnung nicht auf uns zukommt und alles teurer wird. Und vor Vertragsunterzeichnung wird keiner rechnen. -
Effizienzhaus 70: Kein Förderung ab 01.10.?
Hallo? ...
Hallo? ab 01.10 ist Eff 70 (EnEVAbk. 2007) Standard. Da gibt es keine Förderung mehr für ... -
Förderprogramme: Fokus auf andere Förderungen!
es gibt doch nicht nur eine Förderung! Egal! Mir ging es um was anderes!
Danke trotzdem für die Mühe! -
Energieberechnung: Gesamtpaket für Förderung entscheidend
egal wie die neuen Förderbezeichnungen heißen ...
egal wie die neuen Förderbezeichnungen heißen der Endwert der Berechnung ergibt sich nicht nur aus einem Stück Außenwand, sondern aus allen Bauteilen UND der gewählten Haustechnik. Die Aussage "mit dem Baustoff "X" erreicht man Förderung "Y" ohne Maßnahme "Z" ist also viel zu kurz gegriffen, jede Einzelmaßnahme kann nur Teil eines sinnvollen Gesamtpaketes sein ... und wenn man es wirklich gut machen will optimiert man überall und nicht nur genau bis zum erreichen des der Fördergrenze! Fördermittel gibt es ein mal, Energie kostet das Haus jeden Tag, 30,60 oder mehr Jahre ... aber so weit denkt offenbar keiner ☹
Gruß aus der pragmatischen Passivhausecke
Arno Kuschow -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 11.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 11.01.2026
BauKI Hinweis:
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Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig!
Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung!
Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Ytong-Stein ohne WDVSAbk.: KfW 60 Haus förderfähig?
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob ein Ytong-Stein ohne WDVS für ein KfW 60 Haus ausreicht, um die Förderung zu erhalten. Dabei werden Aspekte wie Dämmwert, Wärmeschutznachweis und die ablaufenden Förderprogramme thematisiert. Es wird betont, dass die Einhaltung der KfW 60-Anforderungen vertraglich geregelt werden sollte und die Gesamtenergiebilanz des Hauses entscheidend ist.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Achtung! KfW-Programm: Auslauf Effizienzhaus-Förderung läuft das Effizienzhaus-KfW-Programm zum 30.09. aus. Es ist unklar, welche Regelungen ab dem 01.10. gelten. KfW 60 wird seit Monaten nicht mehr gefördert.
📊 Zusatzinfo: Der U-Wert der Wände mit dem neuen Ytong-Stein liegt bei ca. 0,24. Die Frage ist, ob damit in Kombination mit Standardfenstern (U-Wert 1,1) die KfW 60 oder Effizienzhaus 70 Standards erreicht werden können (siehe U-Wert Wand: KfW 60/Effizienzhaus 70 erreichbar?).
✅ Zusatzinfo: Ab dem 01.10. entspricht das Effizienzhaus 70 dem EnEV 2009 Standard. Dies ist eine Bedingung für die Förderung, wie im Beitrag KfW-Förderung: EnEV 2009 ab 01.10. als Bedingung erwähnt wird.
👉 Handlungsempfehlung: Es wird empfohlen, die Einhaltung der KfW 60-Anforderungen vertraglich festzulegen. Zudem sollte man sich über alternative Förderprogramme informieren, da die bisherigen Programme auslaufen. Beachten Sie den Beitrag Energieberechnung: Gesamtpaket für Förderung entscheidend, um die Komplexität der Energieberechnung zu verstehen.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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