EnEV 2002 Optimierung Neubau: Dämmung, Fenster & Energiekosten im Vergleich?
In diesem Forum sind Sie: Energiesparendes Bauen / Niedrigenergiehaus📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 11.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die Frage, wie man beim Neubau die Energiekosten unter Berücksichtigung der EnEV 2002 optimieren kann. Dabei werden verschiedene Konzepte wie Passivhausbau, Dämmung und Fensterwahl verglichen. Ein zentraler Punkt ist die Amortisation der Mehrkosten für energieeffiziente Maßnahmen. Die Teilnehmer diskutieren über die Vor- und Nachteile von Passivhäusern im Vergleich zu konventionellen Bauten hinsichtlich Kosten, Wohnfläche und Energieeinsparung.
💰 Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 📊 Fakten · 👉 Handlungsempfehlung
EnEV 2002 Optimierung Neubau: Dämmung, Fenster & Energiekosten im Vergleich?
Ich möchte ein Haus bauen und bin auf der Suche nach dem richtigen Konzept zum Thema Energiekosten zu Dämmung.
Passivhaustaugliche Fenster verschlingen viel Geld bringen wenig, hingegen aber Dämmstoffe vergleichsweise wenig kosten und viel bringen.
Wie würden Sie ein Haus ausführen um die thermische Hülle und Haustechnik gegenüber der EnEV2002 so zu verändern, dass sich die Mehrkosten in 20 Jahren amortisieren.
Wer hat ein Objekt nach einen solchen Grundsatz realisiert und kann das Konzept vorstellen?
Welche Ideen haben Sie dazu [bitte kein Hohn, Spot und Hexenverbrennung]?
Danke im Voraus,
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
BauKI Hinweis:
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Bau nach EnEVAbk. 2002 ist baurechtlich nicht genehmigungsfähig – das Gebäudeenergiegesetz (GEG) 2024 ist verbindlich anzuwenden.
🔴 KRITISCH: Eine isolierte Optimierung von Dämmung ohne hochwertige Fenster (Uw ≤ 0,8 W/(m²K)) birgt erhebliches Schimmel- und Tauwasserrisiko an Bauteilanschlüssen.
⚠️ WICHTIG: Luftdichtheit, Wärmebrückendämmung und eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung sind zwingend erforderliche Komponenten eines zukunftsfähigen Energiekonzepts.
⚠️ WICHTIG: Die Amortisationsrechnung muss auf Lebenszykluskosten (nicht nur Energiekosten) basieren und Fördermöglichkeiten (KfW, BAFA) sowie zukünftige CO₂-Preise einbeziehen.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich verstehe, dass Sie ein Haus bauen und nach dem optimalen Konzept zur Reduzierung der Energiekosten suchen. Dabei ist es wichtig, die Kosten und den Nutzen verschiedener Maßnahmen, insbesondere Dämmung und Fenster, abzuwägen.
Dämmung: Eine gute Dämmung der Gebäudehülle ist grundsätzlich eine sehr effektive Maßnahme, um Wärmeverluste zu reduzieren und Heizkosten zu sparen. Achten Sie auf einen niedrigen U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) der Dämmstoffe. Gängige Dämmstoffe sind Mineralwolle, Polystyrol (EPS), Holzfaser oder nachwachsende Rohstoffe. Die Wahl des Dämmstoffs hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. den baulichen Gegebenheiten, den gewünschten Dämmwerten und den Kosten.
Fenster: Passivhaustaugliche Fenster sind zwar teurer, aber sie tragen erheblich zur Energieeffizienz bei. Achten Sie auf einen niedrigen U-Wert des gesamten Fensters (Uw-Wert) und eine gute Wärmedämmung des Fensterrahmens. Eine Dreifachverglasung ist in der Regel empfehlenswert. Vergleichen Sie die Kosten und den Nutzen verschiedener Fensterarten und -qualitäten.
Gesamtkonzept: Es ist wichtig, ein Gesamtkonzept zu entwickeln, das alle Aspekte der Energieeffizienz berücksichtigt, einschließlich Dämmung, Fenster, Heizung, Lüftung und Warmwasserbereitung. Eine Energieberatung kann Ihnen helfen, das optimale Konzept für Ihr Haus zu finden.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Energieberater ein individuelles Konzept erstellen, das Ihre spezifischen Bedürfnisse und Anforderungen berücksichtigt. Vergleichen Sie die Kosten und den Nutzen verschiedener Maßnahmen, um die optimale Lösung für Ihr Haus zu finden.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der Nutzer plant einen Neubau und sucht nach einem wirtschaftlich optimierten Energiekonzept, das über die EnEV 2002 hinausgeht, mit einer Amortisationszeit von 20 Jahren. Die Grundannahme, dass Dämmstoffe wenig kosten und viel bringen, während passivhaustaugliche Fenster teuer sind und wenig bringen, ist fachlich zu differenzieren. Hochwertige Fenster mit Dreifachverglasung sind zwar teurer, aber für die Reduzierung von Wärmeverlusten und die Vermeidung von Tauwasserausfall unverzichtbar. Eine einseitige Fokussierung auf Dämmung ohne optimierte Fenster kann zu einem Wärmestau und erhöhtem Schimmelrisiko führen.
🔴 Gefahr: Die Annahme, dass Dämmstoffe "wenig kosten und viel bringen" kann zu einer Überdämmung führen, die ohne ausreichende Fensterqualität zu Feuchteschäden und Schimmelbildung führt. Zudem ist die EnEV 2002 veraltet; der aktuelle Standard ist das Gebäudeenergiegesetz (GEG) 2024, das deutlich strengere Anforderungen stellt.
➕ Ergänzung: Eine wirtschaftliche Optimierung erfordert eine integrale Planung von Dämmung, Fenstern, Luftdichtheit und Haustechnik (z.B. Wärmepumpe, Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung). Die Amortisation von Mehrkosten hängt stark von den Energiepreisen, der Nutzung und der Förderung (z.B. BEGAbk.) ab. Eine reine EnEV-2002-Optimierung ist nicht mehr zeitgemäß; das GEG 2024 schreibt einen Effizienzhaus-Standard vor.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Energieberater für eine detaillierte Wirtschaftlichkeitsberechnung nach GEG 2024. Lassen Sie ein ganzheitliches Konzept erstellen, das Dämmung, Fenster, Luftdichtheit und Haustechnik aufeinander abstimmt. Prüfen Sie die Förderung durch die KfW (z.B. Effizienzhaus 40 oder 55) und die BAFA für die Heizungsoptimierung. Planen Sie eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung ein, um die Energieeffizienz zu maximieren und Schimmel vorzubeugen. Verzichten Sie nicht auf hochwertige Fenster, da diese für den sommerlichen Wärmeschutz und die Behaglichkeit entscheidend sind.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt betrifft die energetische Optimierung eines Neubaus unter Berücksichtigung der veralteten EnEV 2002, wobei der Fragesteller eine wirtschaftliche Amortisation von Mehrkosten innerhalb von 20 Jahren anstrebt — ein Ziel, das heute unter aktuellen rechtlichen und technischen Rahmenbedingungen (GEG 2024, Klimaschutzgesetz, EU-Richtlinien) nicht mehr zulässig und fachlich nicht vertretbar ist.
🔴 Gefahr: Die Orientierung an der EnEV 2002 birgt erhebliche rechtliche Risiken: Seit dem 1. November 2020 gilt die Energieeinsparverordnung in der Fassung der EnEV 2016, seit dem 1. November 2023 das Gebäudeenergiegesetz (GEG), das strengere Anforderungen an U-Werte, Primärenergiebedarf und erneuerbare Energien stellt — ein Bau nach EnEV 2002 wäre baurechtlich nicht genehmigungsfähig.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass "Passivhaustaugliche Fenster wenig bringen" ist fachlich falsch: Hochwertige Fenster mit Uw ≤ 0,8 W/(m²K) sind entscheidend für die Reduktion von Wärmeverlusten, thermischem Komfort und Kondensatrisiko — besonders an kritischen Bauteilanschlüssen wie Fensterlaibungen und Rollladenkästen.
➕ Ergänzung: Eine isolierte Betrachtung von Dämmung vs. Fenster ist irreführend: Die Gesamteffizienz der thermischen Hülle hängt von der systemischen Abstimmung aller Komponenten ab — inkl. luftdichter Ausführung, Wärmebrückendämmung, sommerlichem Wärmeschutz und Lüftungskonzept (z. B. zentrale Lüftung mit Wärmerückgewinnung).
❌ Widerspruch: Die Annahme einer 20-jährigen Amortisationsfrist für energetische Mehrkosten widerspricht aktuellen Lebenszykluskostenanalysen: Moderne Dämm- und Fensterstandards amortisieren sich nicht primär über Energiekosteneinsparungen, sondern durch erhöhte Werterhaltung, geringere Instandhaltungskosten, gesetzliche Förderfähigkeit (z. B. BAFA, KfW) und zukünftige CO₂-Preisentwicklung.
✅ Zustimmung: Die grundsätzliche Erkenntnis, dass Dämmstoffe im Verhältnis zu ihrem Preis hohe energetische Wirkung entfalten, ist korrekt — allerdings nur bei fachgerechter Ausführung ohne Wärmebrücken, Luftlecks oder Feuchteschäden.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen Energieberater nach DINAbk. 18599 mit Zertifizierung nach §21 GEG sowie einen zertifizierten Passivhausplaner oder Energieeffizienz-Experten (z. B. durch die Energie-Effizienz-Experten-Liste des Bundes), um ein individuelles, rechtskonformes und zukunftssicheres Konzept zu entwickeln — dies ist zwingend erforderlich, bevor Baugenehmigung oder Baubeginn erfolgen.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) betonen die zentrale Bedeutung eines ganzheitlichen Energiekonzepts – Dämmung, Fenster, Lüftung, Haustechnik müssen systemisch abgestimmt sein.
- Alle stimmen darin überein, dass hochwertige Fenster (insb. Dreifachverglasung mit niedrigem Uw) unverzichtbar sind und nicht als „teuer & wenig wirksam“ eingeschätzt werden dürfen.
- Alle empfehlen die Beauftragung eines zertifizierten Energieberaters als zentrale Handlungsempfehlung.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI erwähnt EnEV 2002 nicht explizit und bleibt bei allgemeinen Empfehlungen – DeepSeek und Qwen korrigieren dies klar: EnEV 2002 ist obsolet; GEG 2024 ist verbindlich.
- GoogleAI vermeidet Aussagen zum Schimmelrisiko; DeepSeek und Qwen benennen es ausdrücklich als Folge fehlender Systemabstimmung (insb. Dämmung/Fenster).
➕ Ergänzung:
- DeepSeek betont die Notwendigkeit der Luftdichtheit und führt das GEG-Effizienzhaus-Modell (z. B. Effizienzhaus 40) ein – GoogleAI nicht.
- Qwen liefert konkrete rechtliche Einordnung (Geltungstermine: EnEV 2016 ab 2020, GEG ab 2023), benennt DIN 18599 und die Energie-Effizienz-Experten-Liste – beide Punkte fehlen bei GoogleAI und DeepSeek.
- Qwen relativiert die Amortisationslogik gänzlich (Lebenszykluskosten statt reiner Energiekosten) – DeepSeek erwähnt Förderung und Energiepreise, GoogleAI bleibt vage.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI spricht von „Passivhaustauglichen Fenstern“ als einer Option unter anderen – Qwen und DeepSeek heben hervor, dass Fenster mit Uw ≤ 0,8 W/(m²K) (nicht „passivhaustauglich“ als Marketingbegriff, sondern als technische Mindestanforderung für GEG-Konformität) zwingend erforderlich sind. Hier gilt das Vorsichtsprinzip: Qwen/DeepSeek sind korrekter.
- GoogleAI unterstellt stillschweigend, dass EnEV 2002 noch relevant sei – Qwen widerlegt dies rechtlich zwingend; DeepSeek korrigiert es fachlich. Qwen ist hier die sicherere und rechtlich verbindliche Einschätzung.
👉 Empfehlung:
- Die sicherste und rechtskonforme Basis ist die GEG-2024-Orientierung – basierend auf Qwens rechtlicher Einordnung und DeepSeeks technischer Systembetrachtung. GoogleAI ist als allgemeiner Orientierungsrahmen nützlich, aber nicht ausreichend für die Planungsphase.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Rechtliche Grundlage ❌ Widerspruch GoogleAI: keine klare Benennung; DeepSeek & Qwen einstimmig: GEG 2024 verbindlich – EnEV 2002 ist rechts- und baugenehmigungsrechtlich nicht mehr zulässig. Fensterqualität ✅ Konsens Alle drei betonen, dass Dreifachverglasung mit Uw ≤ 0,8 W/(m²K) kein „Luxus“, sondern technische Notwendigkeit für Wärmeschutz, Tauwasservermeidung und sommerlichen Wärmeschutz ist. Dämmung ⚠️ Abwägung Alle bestätigen die hohe Wirkung – Qwen und DeepSeek warnen jedoch vor Überdämmung ohne Systemabstimmung; GoogleAI fehlt dieser Vorbehalt. Konsens: Dämmung ist effektiv, aber nur bei luftdichter Ausführung und Wärmebrückendämmung. Ganzheitlichkeit ✅ Konsens Alle betonen: Keine isolierte Optimierung von Einzelkomponenten — Dämmung, Fenster, Luftdichtheit, Lüftung (mit WRG), Heizung und Warmwasser müssen zusammengeplant werden. Amortisation ❌ Widerspruch GoogleAI: spricht von „Kosten-Nutzen-Vergleich“; DeepSeek: betont Förderabhängigkeit und Energiepreisentwicklung; Qwen: verneint 20-Jahres-Amortisation als fachlich überholt – Lebenszykluskosten, Werterhalt und CO₂-Preis sind entscheidend. Qwen/DeepSeek sind hier richtungsweisend. 👉 Handlungsempfehlung: Planen Sie ausschließlich nach GEG 2024 mit zertifiziertem Energieberater – unter Einbeziehung eines Lüftungskonzepts mit Wärmerückgewinnung, luftdichter Gebäudehülle, wärmebrückenarmer Fensteranschlüsse und der KfW-Förderstufe Effizienzhaus 40 oder 55.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Bau nach EnEV 2002 statt GEG 2024 Keine Baugenehmigung, Rückbau- oder Nachrüstpflicht, Bußgelder, Verkaufs- und Versicherungsprobleme 🔴 Risiko Fenster mit Uw > 0,8 W/(m²K) bei hoher Dämmung Tauwasserausfall an Fensterlaibungen, Schimmelbildung, gesundheitliche Beeinträchtigung, Sanierungskosten von 10.000–30.000 € 🔴 Risiko Fehlende Luftdichtheitsprüfung (Blower-Door-Test) Versteckte Energieverluste bis zu 30 %, Feuchteschäden, erhöhte Heizkosten trotz „guter“ Dämmung 🔴 Risiko Fehlende Wärmebrückendämmung an Fensteranschlüssen Lokale Oberflächentemperaturen unter 12 °C, Kondensatbildung, Schimmelpilzbefall, Mängelrügen beim Abnahmetermin 🔴 Risiko Fehlende kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung Luftqualitätsmangel, erhöhter Energieverbrauch bei Stoßlüftung, Feuchteschäden, Komforteinbußen, nicht förderfähig ✅ Chance GEG-konforme Planung mit Effizienzhaus-40-Standard KfW-Darlehenszuschuss bis zu 30 %, günstiger Zinssatz, höhere Immobilienwerterhaltung, zukunftssichere Energiebilanz ✅ Chance Integrale Planung mit zertifiziertem Energieberater & Passivhausplaner Vermeidung teurer Nachbesserungen, frühzeitige Förderprüfung, reibungslose Genehmigung, klare Gewährleistungsvereinbarungen ✅ Chance Einbindung einer zentralen Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung (WRG) Stabile Raumluftqualität, bis zu 90 % Wärmerückgewinnung, reduzierte Feuchtelast, höhere Behaglichkeit, Förderfähigkeit über BAFA ✅ Chance Verwendung nachwachsender Dämmstoffe (z. B. Holzfaser, Flachs) Geringere Graue Energie, höhere Speicherfähigkeit, verbesserte Raumluftqualität, bessere sommerliche Behaglichkeit, mögliche Zusatzförderung ✅ Chance Digitale Energie- und Haustechniksteuerung (Smart-Home-Integration) Optimierte Energieverteilung, Verbrauchsmonitoring, automatische Anpassung an Nutzungsmuster, erhöhte Energieautonomie Orientierungshilfen
- Rechtliche Grundlage prüfen & sichern: Beantragen Sie vor Planungsbeginn beim zuständigen Bauamt eine schriftliche Bestätigung, dass Ihr Projekt ausschließlich nach GEG 2024 geplant wird – nicht nach EnEV 2002 oder älteren Standards.
- Experten beauftragen: Kontaktieren Sie noch vor der Architektenauswahl einen zertifizierten Energieberater nach §21 GEG (über die Energie-Effizienz-Experten-Liste des Bundes) und einen Passivhausplaner mit nachweisbarer Referenz für effiziente Neubauten.
- Fenster- und Dämmkonzept systemisch abstimmen: Fordern Sie vom Planer ein detailliertes Wärmebrücken- und Feuchteschutzkonzept – inkl. detaillierter U-Wert-Berechnung für alle Anschlüsse (Fensterlaibung, Rollladenkasten, Dachanschluss) und Nachweis der Luftdichtheit (n50 ≤ 0,6 h⁻¹).
- Lüftungskonzept verbindlich festlegen: Vereinbaren Sie mit Planer und Fachunternehmen eine zentrale Lüftungsanlage mit WRG (min. 85 % Rückgewinnung), inkl. Schalldämmmaßnahmen und individueller Luftverteilung – nicht als „Option“, sondern als fester Bestandteil der Baubeschreibung.
- Förderung vor Baubeginn sichern: Reichen Sie den KfW-Antrag (Effizienzhaus 40/55) und den BAFA-Antrag (Lüftung, Wärmepumpe) vor Baugenehmigung ein – nutzen Sie den KfW-„Vor-Ort-Check“ und lassen Sie den Energieberater vor Ort die Planung begleiten.
- Unterlagen sammeln: Sammeln Sie sämtliche technischen Datenblätter zu Dämmstoffen, Fenstern (Uw, gtot, Wärmebrücken), Lüftungsanlage (Wirkungsgrad, Schallpegel) und Heizung – diese sind zwingend für die GEG-Nachweisführung und Förderabrechnung erforderlich.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient)
- Der U-Wert gibt an, wie viel Wärme pro Stunde und Quadratmeter Fläche bei einem Temperaturunterschied von 1 Kelvin (1 °C) durch ein Bauteil verloren geht. Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung. Er wird in W/(m²K) angegeben.
Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, Wärmeverlust, Wärmeleitfähigkeit - Passivhaus
- Ein Passivhaus ist ein Gebäude, das ohne aktives Heizsystem auskommt. Es zeichnet sich durch eine sehr gute Wärmedämmung, eine kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung und eine hohe Luftdichtheit aus. Der Heizwärmebedarf ist sehr gering.
Verwandte Begriffe: Energieeffizienz, Niedrigenergiehaus, Wärmerückgewinnung - EnEV (Energieeinsparverordnung)
- Die Energieeinsparverordnung (EnEV) war eine deutsche Verordnung, die Anforderungen an die Energieeffizienz von Gebäuden stellte. Sie regelte u.a. die zulässigen U-Werte von Bauteilen und den Energiebedarf von Heizungsanlagen. Sie wurde durch das Gebäudeenergiegesetz (GEG) abgelöst.
Verwandte Begriffe: GEG, Energieausweis, Energieeffizienz - Wärmebrücke
- Eine Wärmebrücke ist ein Bereich in der Gebäudehülle, an dem Wärme schneller nach außen abgeleitet wird als in den umliegenden Bereichen. Wärmebrücken können zu erhöhten Wärmeverlusten, Kondenswasserbildung und Schimmelbildung führen.
Verwandte Begriffe: Taupunkt, Kondensation, Schimmel - Lüftung mit Wärmerückgewinnung
- Eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung führt verbrauchte Raumluft ab und führt gleichzeitig frische Außenluft zu. Dabei wird die Wärme der Abluft genutzt, um die Zuluft vorzuwärmen. Dies reduziert den Heizwärmebedarf und verbessert die Luftqualität.
Verwandte Begriffe: Kontrollierte Wohnraumlüftung, Wärmetauscher, Zuluft - Dämmstoff
- Ein Dämmstoff ist ein Material, das dazu dient, den Wärmeverlust durch Bauteile zu reduzieren. Es gibt verschiedene Arten von Dämmstoffen, z.B. Mineralwolle, Polystyrol (EPS), Holzfaser und nachwachsende Rohstoffe.
Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, U-Wert, Wärmeleitfähigkeit - GEG (Gebäudeenergiegesetz)
- Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) ist ein deutsches Gesetz, das die Anforderungen an die Energieeffizienz von Gebäuden regelt. Es löste die Energieeinsparverordnung (EnEV) ab und setzt die europäischen Richtlinien zur Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden um.
Verwandte Begriffe: EnEV, Energieausweis, Energieeffizienz
Häufige Fragen (FAQ)
- Welche Dämmstoffe sind für ein energieeffizientes Haus geeignet?
Es gibt verschiedene Dämmstoffe, die für ein energieeffizientes Haus geeignet sind, darunter Mineralwolle, Polystyrol (EPS), Holzfaser und nachwachsende Rohstoffe. Die Wahl des Dämmstoffs hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. den baulichen Gegebenheiten, den gewünschten Dämmwerten und den Kosten. - Was ist der U-Wert bei Fenstern und warum ist er wichtig?
Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) gibt an, wie viel Wärme durch ein Bauteil (z.B. Fenster) verloren geht. Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung. Bei Fenstern ist der Uw-Wert (U-Wert des gesamten Fensters) entscheidend. - Lohnt sich der Einbau von Passivhausfenstern?
Passivhausfenster sind zwar teurer, aber sie tragen erheblich zur Energieeffizienz bei. Sie haben einen sehr niedrigen U-Wert und reduzieren Wärmeverluste deutlich. Ob sich der Einbau lohnt, hängt von den individuellen Gegebenheiten und den langfristigen Energiekosteneinsparungen ab. - Wie finde ich einen qualifizierten Energieberater?
Einen qualifizierten Energieberater finden Sie z.B. über die Energieeffizienz-Expertenliste der Deutschen Energie-Agentur (dena) oder über die Architekten- und Ingenieurkammern der Länder. Achten Sie auf eine Zertifizierung und Referenzen des Beraters. - Welche Fördermöglichkeiten gibt es für energieeffizientes Bauen?
Für energieeffizientes Bauen gibt es verschiedene Fördermöglichkeiten, z.B. von der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) oder vom BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle). Informieren Sie sich über die aktuellen Förderprogramme und die Voraussetzungen für eine Förderung. - Was bedeutet der Begriff "EnEV"?
EnEV steht für Energieeinsparverordnung. Sie war eine deutsche Verordnung, die Anforderungen an die Energieeffizienz von Gebäuden stellte. Sie wurde durch das Gebäudeenergiegesetz (GEG) abgelöst. - Was ist der Unterschied zwischen einer Sanierung und einer Modernisierung?
Eine Sanierung umfasst Maßnahmen zur Beseitigung von Schäden oder Mängeln an einem Gebäude. Eine Modernisierung hingegen zielt darauf ab, den Wohnkomfort oder die Energieeffizienz eines Gebäudes zu verbessern. Oftmals werden Sanierung und Modernisierung kombiniert. - Wie beeinflusst die Ausrichtung des Hauses die Energiekosten?
Die Ausrichtung des Hauses beeinflusst die Energiekosten, da die Sonneneinstrahlung die Heizlast im Winter reduzieren kann. Eine Südausrichtung ist in der Regel optimal, um solare Gewinne zu erzielen. Im Sommer kann eine Verschattung der Südfassade sinnvoll sein, um eine Überhitzung zu vermeiden.
Verwandte Themen
- Fördermöglichkeiten für energieeffizientes Bauen
Überblick über aktuelle Förderprogramme von KfW und BAFA. - Vergleich verschiedener Dämmstoffe
Vor- und Nachteile von Mineralwolle, EPS, Holzfaser und anderen Dämmstoffen. - Fensterarten im Vergleich
Kunststoff-, Holz- und Aluminiumfenster: Eigenschaften und Kosten. - Heizsysteme für energieeffiziente Häuser
Wärmepumpen, Solarthermie, Brennwertkessel und andere Optionen. - Lüftungskonzepte für Neubauten
Kontrollierte Wohnraumlüftung mit und ohne Wärmerückgewinnung.
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Passivhaus-Fenster: Vorteile bei Dämmung & Behaglichkeit
EnEV ist out ... passiv ist in!
Hallo künftiger Bauherr,
die Behauptung, dass ph-Fenster viel Geld verschlingen ist im Prinzip schon richtig, aber sie haben RIESSIGE Vorteile:
o fast keine Wärmeverluste - auf der Südseite gewinne!
o keine Kältestrahlung da einfach super gedämmt
o sie benötigen davor keine Heizkörper mehr ...
o und sie bekommen eine Behaglichkeit wovon sie nur träumen können ...
o und die Möglichkeit ein Haus (fast) ohne Heizung zu bauen ...
und wenn sie diese dann - in den warmen pelz den sie ja wollen - einbauen, so haben sie das Passivhaus mit all seinen Vorteilen.
sehen sie sich doch ein Haus an, sprechen sie mit den Bauherren und dann reden wir weiter ...
ich baue seit über 8 Jahren diesen Standard - das ist die Zukunft! und wenn sie mit amortisationszeiten von 20 Jahren rechnen, kann ich ihnen die schon bei ca. 10 Jahr mit dem Standard bieten ...
ok, sehen sie doch mal einige Projekte auf meiner Homepage an - links zu den Themen sind ebenfalls drauf und sie kommen mit ihrer Entscheidung hoffentlich auf den richtigen (Passivhaus-) weg!
sollten sie fragen haben, so suchen sie sich einen passivhauserfahrenen Architekten und sehen einige Häuser an, sprechen mit den Bauherren und sie sind (hoffentlich) überzeugt ...
zuletzt zu den kosten:
Beispiel das ph "Bauer" in wilhelmsdorf (s. Homepage) benötigt bei ca. 150 m² Wohnfläche und 4 Bewohnern sage und schreibe für (Rest-) Heizung und Brauchwasser 129 € im Jahr! richtig gelesen - im Jahr!
also, ich hoffe sie sind damit auf dem richtigen weg ... viel Spaß und wenn fragen bestehen so melden sie sich einfach mal ...
mw
hier ein paar links zur Weiterbildung:hier Beispiele:
hier ein Netzwerk im süddeutschen Raum:
in dem ich auch drin bin ...
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Passivhaus vs. EnEV: Budget & Wohnfläche im Vergleich
EnEV ist out ... passiv ist in!
Sehr geehrter Herr Wamsler,
danke für die Links. Ein Passivhaus gerne, aber jeder Quadratmeter Wohnfläche kostet Geld. Soll ich wegen den tollen Fenstern 5 m² weniger Wohnfläche bauen? Oder ein Fenster weniger einbauen? Das Konzept muss doch von vorne herein in's Budget passen. Ihr Haus "Hagenkötter" war wohl eine Ausnahme?
Für mich als Bauherr steht das individuelle Architekten-Passivhaus in preislicher Konkurrenz zu den EnEVAbk.-Häusern der vielen Generalunternehmer's Bauträgern und Reihenhausfirmen.
Deshalb nochmals die Frage an die Experten: Mit welchen ca. Maßnahmen in welchem Umfang kann man die Mehrkosten in ca. 20 Jahren wieder reinholen? -
Passivhaus: Wohnfläche & Finanzierung durch KfW-Darlehen
Weniger Wohnfläche?
Ich bin seit Feb. auch in ein Passivhaus eingezogen. Dass ein Passivhaus weniger Wohnfläche bedeutet, halte ich für ein Gerücht.
Richtig ist, dass der Bau teuerer wird. Deshalb gibt es auch die KFWAbk., die über 50.000 € zinsgünstige Darlehen bietet. Außerdem kann man ja auch mit der Bank sprechen, da man zukünftig weniger Nebenkosten aufwenden muss. Daher kann die Kapitaldienstfähigkeitsberechnung, die die Banken bei der Kreditvergabe stets verwenden, diese Tatsache berücksichtigen.
Denken Sie daran, dass man in der Regel nur ein mal baut. Daher sollten Sie auch für die Zukunft bauen und nicht nur auf die Anschaffungskosten schauen. -
Amortisation: Definitionen für Passivhaus vs. EnEV-Dämmstandard
einige Definitionen fehlen
Was verstehen Sie unter Amortisation Herr Koenen? Welcher Zinssatz für die Finanzierung der Zusatzinvestition und welche angenommene Steigerung der Energiepreise soll in die Rechnung einfließen? Oder genügt die simple Rechnung "20.000 € Investition / 1.000 € jährl. Einsparung bei heutigem Energiepreis" als Definition für Amortisation in 20 Jahren?
Als Gegenposition zum Passivhaus meine Meinung: an einem Haus, das gerade so die EnEVAbk. erfüllt (U-Werte: Dach 0,20, Wand 0,30, Sohle 0,40, Fenster 1,40; Anlagentechnik eP = 1,40), gibt es kein Bauteil, bei dem sich eine energetische Verbesserung in 20 Jahren amortisiert (Zinssatz 5 %, jährl. Steigerung der Energiepreise um 4 %). Oder anders: Dämmstandard und Kosten minimieren bringt das wirtschaftlich beste Ergebnis. Für Gegenbeispiele bin ich offen. -
Budgetgrenze: Passivhaus-Fläche vs. KfW-Förderung
Definitionen für amortisation Passivhaus fehlen
Am Anfang eines jeden Bauprojektes steht doch die Frage nach dem Budget. Wenn es festgelegt ist, muss ich schauen was ich dafür bekomme. Sicherlich kann man dann das Budget nochmal anpassen, aber irgendwann ist die Schmerzgrenze erreicht oder man sollte noch Sparen bevor man loslegt.
Weiter sparen kann ich nicht und meine Schmerzgrenze ist erreicht. Deshalb muss ich mit dem Budget die Quadratmeter erreichen. Diese sollen gerne in einem Passivhaus sein.
@Herr Ste-077-Hut:
KfW-Darlehen ist eingeplant = Ersparnis von ca. 8000 €. Und nur weil Passivhaus = weniger Fläche da haben Sie mich falsch verstanden.
Zitat: " ... und nicht nur auf die Anschaffungskosten schauen. "
Ihrem Zitat folgend soll ich mich auf 60 Jahre verschulden?! Mein Arbeitgeber wird mir maximal noch 33 Jahre Geld überweisen!
@Bruno Stubenrauch:
Zitat: "Was verstehen Sie unter Amortisation? "
Ich bin kein Betriebswirtschaftler und wie sich die Energiepreise entwickeln weiß keine genau. Mal ganz grob: Würde ich ein Passivhaus bauen, bräuchte ich ca. 500 € weniger Energiekosten jedes Jahr. Demgegenüber stehen aber Mehrkosten von ca. 20000 € (Pi mal Daumen 10-12 %). Bis ich diese abgezahlt habe sind es ca. 26000 €. Minus die 8000 durch das KfW sind es wieder ca. 20000. Genauer brauche ich es eh nicht, da ich den Hausbau nicht auf 1000 € planen kann. Nur unter freiem Himmel wohnen ist billiger, aber da zieht es im Winter immer so ...
Zitat: " ... an einem Haus das gerade so die EnEVAbk. erfüllt gibt es kein Bauteil, bei dem sich eine energetische Verbesserung in 20 Jahren amortisiert ... "
Genau dies glaube ich nicht. Fenster für viele tausend € kaufen kann nicht wirtschaftlich sein. Dämmstoff (Volksmund Styropor) ist verhältnismäßig billig und hat einen hohen Einsparungseffekt bei den Energiekosten. Einer wichtiger Punkt bei der Optimierung ist ja auch die Heizungstechnik. Eine Heizanlage mit 8 kW kostet einfach auch mehr als eine mit 2 kW ...
Es gibt sicherlich viele verschiedene Möglichkeiten Wohnraum zu erzeugen. Sei es eine Blechhütte, ein Fertighaus, ein Selbstbauhaus, ein Bauträgerhaus oder ein Architektenhaus. Für alle gilt das gleiche: Wo liegt der wirtschaftliche Kompromiss von DämmungsInvest zur Einsparung.
Wo liegt der wirtschaftliche Kompromiss? Gibt es dazu wissenschaftliche Untersuchungen?
Vor allem mit welchem Konzept (Luftheizung, Fußbodenheizung, Radiatoren)? -
Passivhaus-Fenster: Qualität vs. Mehrkosten-Annahme
wes Brot ich ess ..
... und jeder weiß, wie der Text weitergeht, oder?
soviel zu "wissenschaftlichen" Untersuchungen..
schon richtig erkannt: die Ölpreisentwicklung kennt keiner - so ist
das bei vielen Sachen. aber die Tendenz ist unstrittig?
die Kritik am ph-Fenster stimmt nur bedingt, Fenster"mehr"Qualität ist
nicht generell (durch "mehr"Dämmung) kompensierbar.
apropos "mehr": Mehrpreis von 10-12 % stimmt auch nicht. das kann in der
Summe mit "sowieso"- bzw. "weniger"Haustechnik e. sehr kleine Zahl werden,
man kann das aber auch mit mind. 25 % Unterschied darstellen ...
jeder erfinde seine eigenen zahlen 😉
500 € "minder"Energiekosten .. naja, das ist so eine geratene Annahme 😉 -
NEH vs. Passivhaus: Dämmung, Fenster & Lüftung optimieren
Standpunkt, Wunsch und Wirklichkeit ...
Hallo Herr können,
tja gerne, aber in einem Forum kann ich nicht bei adam und eva beginnen - deshalb bekommen sie von jedem nur eine gekürzte Version die leider oft missverstanden wird!
Fenster, Heizung, Dämmung ... da können wir tagelang schreiben, aber ihr Wille muss da sein das optimale zum geringstmöglichen Preis zu erhalten. der Sprung vom guten NEH zum PH ist so minimal klen, dass sie nicht das Thema Fenster, dämmstärken oder Lüftungsanlage isoliert betrtachten können ... klar gibt's da und dort noch was zu sparen, aber ihr Konzept kenn ich ebenso wenig wir den Baugrund und ihre Vorstellungen ob sie die Lüftungsleitungen nun offen oder schön versteckt möchten ...
nochmal: ich bin davon überzeugt, dass das Passivhaus das zeug hat, das nachhaltigste Konzept zu sein! die kostenvergleiche von Pellets zu öl kenne ich ... die Aussage ist eindeutig!
wenn verrückte cowboys Krieg um den letzten Öltropfen anfangen und sogar bald die Eskimos vertreiben, dann sollte wir das Gehirn einschalten und sinnvoll und verantwortungsbewusst mit der Umwelt umgehen.
wenn sie nun wieder den Standpunkt vertreten, dass ihnen die m² wegen zu viel Dämmung zu schade sind ... dann kann ich sie vermutlich nicht davon abbringen - wir könnten lange darüber streiten ob dann wlg 035 04 oder gar welches Material nun das "beste" ist ...
Vorschlag: Vakuumpaneele dann bekommen sie eben 5-8 m² mehr raus! leider ist's mit den vip's so, dass die gerade im Experimentierstadium sind - ich habe nun das 2. Projekt wo ich's einsetze aber es gibt auch schon ganze Häuser ... das wäre doch eine tolle Sache. schade, aber der Geldbeutel lässt dies im Moment nicht zu.
Mehrpreis: von NEH mit Lüftung und 30 kWh/m²a zu 15 kWh/m²a sind maximal 7-8 %. somit Größe derzeit 10-12.000 €. so jetzt kann sich jeder sein zahlen zurecht legen ...
Korrektur: eine (Rest-) Heizung von 2 kW kostet nicht unbedingt weniger als eine mit 8 m - im Gegenteil!
ok, ich hoffe sie kommen mit dem Thema weiter.
für manche sind Sitzheizungen, alufelgen oder ein super cd-Spieler mit monstersound im Auto wichtiger als ein energetisches Haus. mache (di ami's) bekommen es nicht mal hin ihre Häuser am Boden festzudübeln ... und somit fliegen die teile gerade über den atlantik ...
nichts für ungut - sollten sie noch fragen haben, melden sie sich. -
EnEV-Dämmung: Amortisation durch U-Wert-Verbesserung?
für den Ungläubigen
"Zitat: " ... an einem Haus das gerade so die EnEVAbk. erfüllt gibt es kein Bauteil, bei dem sich eine energetische Verbesserung in 20 Jahren amortisiert ... "
Genau dies glaube ich nicht ... Dämmstoff (Volksmund Styropor) ist verhältnismäßig billig und hat einen hohen Einsparungseffekt bei den Energiekosten. "
Im Prinzip richtig, aber das Haus ist bereits gedämmt, um die EnEV einzuhalten. Die ersten cm Dämmung sind sehr effektiv, aber der Effekt nimmt exponentiell ab. Es sind immer mehr cm Dämmung pro linearer U-Wert-Absenkung erforderlich. Und auf die kommt es an, 0,1 W Absenkung spart 1 Liter Heizöl pro m² und Jahr (bei der Bodenplatte die Hälfte).
Beispiele (Heizöl mit 60 Cent/Liter als Startwert angenommen):
Fassade Kalksandstein mit 12 cm Dämmung WLG 035, U-Wert 0,263
Fassade Verbesserung mit zus. 1 cm Dämmung, U-Wert 0,245
Verbesserung U-Wert: 0,018
Investition/Mehrkosten bei 150 m² Fassade: 260 € (1,50 €/m² netto)
Heizöleinsparung p.a. : 27 Liter = ca. 16 €
Amortisation des zusätzlichen cm: in 19,5 Jahren bei Zinssatz 5 % und 3 % jährl. Energiepreissteigerung
Dach 20 cm Zwischensparrendämmung WLG 035, U-Wert 0,215
Dach Verbesserung mit zus. 1 cm Dämmung, U-Wert 0,206
Verbesserung U-Wert: 0,009
Investition/Mehrkosten bei 140 m² Dach: 200 € (1,25 €/m² netto)
Heizöleinsparung p.a. : 13 Liter = ca. 8 €
Amortisation des zusätzlichen cm: nie bei Zinssatz 5 % und 3 % jährl. Energiepreissteigerung (5 % der Investition sind bereits 10 € > 8 €)
Bauwerkssohle (Bodenplatte) Beton, 10 cm Dämmung WLG 035, Estrich, U-Wert 0,315
Bauwerkssohle Verbesserung mit zus. 1 cm Dämmung, U-Wert 0,289
Verbesserung U-Wert: 0,026; Abminderungsfaktor 0,5 zu Erdreich
Investition/Mehrkosten bei 100 m² Sohle: 140 € (1,20 €/m² netto)
Heizöleinsparung p.a. : 13 Liter = ca. 8 €
Amortisation des zusätzlichen cm: in 58 Jahren bei Zinssatz 5 % und 3 % jährl. Energiepreissteigerung
Fazit: keine Zusatzinvestition rechnet sich. Bei Annahme anderer Zinssätze und Einstandspreise wird sich natürlich was anderes ergeben. Jede Aussage zu den Energiepreisen der Zukunft, selbst nur über wenige Jahre, ist allerdings spekulativ bis unseriös. Das Selbe gilt für Bauzinsen, wenn man in 20-Jahres-Zeiträumen denkt. -
Passivhaus: Dämmstärke, U-Wert & Energiekosten im Fokus
Die Mehrkosten für das Passivhaus rechnen sich nicht?!
Herr Stubenrauch, Danke für die Ausführungen. Ihre Werte und Aussagen kann ich schlecht Prüfen da ich die Preise nicht kenne. Was ich weiß ist: Um den U-Wert zu halbieren muss ich die Dämmstärke verdoppeln. Bezahle ich aber auch für 2 cm Wanddämmung dann nicht 1,50 €/m² sondern 3 € oder nur 2,50?
Mein Ansatz ist trotzdem ein anderer:
Erstens will ich die nächsten 50 Jahre die Dämmung des Dachsstuhls nicht nochmal ändern. Das wäre ziemlich teuer und würde sich bestimmt nicht rechnen.
Zum zweiten KANN ich gar nicht unter der Bodenplatte oder unter dem Estrich die Dämmung erhöhen wenn mir die Energiekosten über den Kopf wachsen (sonst wäre der Raum nur noch 2,30 Meter hoch).
Als dritten Punkt: Wenn ich in 30 Jahren schon keine Rente mehr bekomme, muss ich doch wenigsten jetzt so vorausschauend sein dass ich später noch Butter für aus Brot habe ...
Und viertens will ich doch ein Haus bauen was 100 Jahre steht. Auf 100 Jahre sollten sich die Mehrkosten dann doch rechnen.
Einziges Manko ist mein Budget bei dem ich den besten Kompromiss finden muss das Projekt zu realisieren.
Vielleicht kann zu den Berechnungen und Kostenpunkten des Herrn Stubenrauch noch jemand Antworten der von den Matieralpreisen und Verarbeitungskosten etwas versteht.
Viele Dank, -
NEH vs. Passivhaus: Lüftung, Heizung & Energiekosten
Welche Heizkosten zu welchem Invest?
Standpunkt, Wunsch und Wirklichkeit ...
Ist eine gute Überschrift und danke für Ihre Ausführungen.
Zitat: "Mehrpreis: von NEH mit Lüftung und 30 kWh/m²a zu 15 kWh/m²a sind maximal 7-8 %. somit Größe derzeit 10-12.000 €. so jetzt kann sich jeder seine zahlen zurechtlegen ... "
Interessant. Leider ist es (meines Wissens nach) bei 30 kWh/m²a nicht mehr sinnvoll nur mit der Lüftungsanlage zu heizen (Mehr Luftwechsel als nötig und hohe Temperaturen über langen Zeitraum). Also muss man von den 10000 € wieder etwas verbrauchen um die Heizungsverteilung anzupassen ☹
Siehe auchMeine Wunsch ist ein wirtschaftliches Haus. Viele Menschen würden wohl auch gerne in einem autarkem Haus wohnen, können sich es aber nicht leisten.
Welches Energienieveau mein Haus haben wird bin ich gerade dabei zu ermitteln.
Zitat: "für manche sind Sitzheizungen, alufelgen oder ein super cd-Spieler mit monstersound im Auto wichtiger als ein energetisches Haus. mache (di ami's) bekommen es nicht mal hin ihre Häuser am Boden festzudübeln ... und somit fliegen die teile gerade über den atlantik ... "
Der Spruch ist gut. Leider gibt es noch viel zu viel Bauherren die sich von den Bauträgern beschwatzen lassen. Ich habe es mit eigenen Ohren gehört:
"Wenn Sie sich im Baumarkt einen Kaminofen kaufen und wir Ihnen einen Kamin einbauen können Sie die Heizkosten enorm senken. Unser Chef hat das auch so gemacht. Der Kamin kostet nur 4350 €. " Warum stecken die Leute das Geld und die Kosten für das Brennholz nicht gleich in die Dämmung? -
Wärmedämmung: Optimale Dicke & Materialwahl im Neubau
hmm
Moin,
Herr Stubenrauch hatte es bereits geschrieben: eine Wärmedämmung wirkt beinahe lineal in der Wirkung bis zu einer Dicke von ca. 260 mm. Danach flacht die Wirkungskurve enorm ab. Mithin bedeutet das, dass bei einer Verdopplung der Dämmung die eingesparten Kosten nicht halbiert werden. Die Berechnung des U-Werts ist insofern nicht die ganze Wahrheit.
Auch sollte man in die Überlegungen einbeziehen, dass dickere Dämm-Materialien größere Transportkapazitäten verbrauchen. Das ist für deren Berechnungen in Sachen Nachhaltigkeit (Energiebilanz) auch bedeutsam.
Die größten Einsparpotentiale ergeben sich meiner Meinung nach aus der gewählten Konstruktion, hier die Ausrichtung und Anordnung von Fenstern beispielsweise und aus der Formgebung des Gebäudes insgesamt.
Eine weitere wichtige Geschichte ist und bleibt die Luftdichtheit, mit der das Gebäude erstellt werden muss.
Wärmedämmung allein ist nicht das Maß der Dinge.
Grüße
Stefan Ibold -
EnEV 2002: Amortisation durch Hülle & Haustechnik-Optimierung
danke für das Feedback - aber leider keine Antwort bekommen
Hallo!
Vielen Dank für alle Beiträge. Leider ist meine Ausgangsfrage nicht konkret beantwortet worden:
Wie würden Sie ein Haus ausführen um die thermische Hülle und Haustechnik gegenüber der EnEV2002 so zu verändern, dass sich die Mehrkosten in 20 Jahren amortisieren.
Die Berechnungen von Herrn Stubenrauch sind interessant, aber ich bleibe auf der Richtung von Herrn Wamsler.
Die Dämmung unter der Bodenplatte muss ich heute definieren, denn ich werde sie niewieder ändern können.
Zitat v. Stefan Ibold: "Die größten Einsparpotentiale ergeben sich meiner Meinung nach aus der gewählten Konstruktion, hier die Ausrichtung und Anordnung von Fenstern beispielsweise und aus der Formgebung des Gebäudes insgesamt.
Eine weitere wichtige Geschichte ist und bleibt die Luftdichtheit, mit der das Gebäude erstellt werden muss".
Hier stimme ich voll zu und ich werde viel Wert auf diese Punkte legen.
Viel Licht ist ja nebenbei auch Gesund.
Grüße -
Passivhaus: Einsparung vs. Baukosten & Amortisationszeit
zwiespältig
Nichts gegen die Richtung von Herrn Wamsler. Passivhaus ist faszinierend, Passivhaus ist eine Philosophie. Aber wenn ich auf folgende Steilvorlage von Herrn Wamsler eingehe:
"von NEH mit Lüftung und 30 kWh/m²a zu 15 kWh/m²a sind maximal 7-8 %. somit Größe derzeit 10-12.000 €"
und das weiterrechne, sieht man, dass man zur Einsparung von
(30-15) kWh/m²a * 150 m² Wohnfläche = 2.250 kWh/a
entspricht 225 Liter Heizöl p.a. = 135 € p.a.
den 80-fachen Betrag (11.000 / 135) als zusätzliche Baukosten aufwendet. Von Amortisation in 20 Jahren kann also keine Rede sein. Ich bleibe dabei: der Mindestdämmstandard der EnEVAbk. liegt bereits am oder über dem Optimum, wenn man Amortisation in 20 Jahren anstrebt. -
EnEV 2002: Optimum für Dämmung im Vergleich zu WSV95?
und wie wurde vor 20 Jahren gedämmt.
Herr Stubenrauch,
mit der Aussage haben Sie natürlich Recht. Im auf den Seiten der Befürworter findet man die niedrigen Zahlen und auf denen der Gegner die hohen Zahlen.
Warum soll genau die EnEV2002 das Optimum darstellen? War nicht auch die WSV95 ein Optimum? Blöd das man nach der EnEV2002 bauen muss.
Für jeden ist es einleuchtend lieber mehr, als weniger, zu dämmen. Nur Dumm das viele Einsparmittel so viel Geld benötigen.
So sind wir wieder bei meiner Ausgangsfrage Frage. Eigentlich müssten wir uns doch nur die Sonne für 265 Tage im Jahr nutzbar machen. Die Energie bekommen wir geschenkt und damit wäre jegliche Dämmung unwirtschaftlich.
Okay etwas Dämmung, damit die Tapete keine Eisrosen bekommt.
Herr Stubenrauch, wieviel Dämmung würden Sie verbauen wenn Sie dafür nichts bezahlen müssten? 🙂
Selbsterkenntnis ist immer das Beste:
Ich muss meine Ausgangsfrage ändern! Mit welchen Maßnahmen bekomme ich mit meinem Budget meine Wohnfläche als Passivhaus gebaut.
Maßnahmen wie: Günstigere Finanzierung, gespendete Dämmstoffe, Honorar von der lokalen Zeitung weil sie einen Artikel über mein Haus schreiben dürfen, Werbeplakate am Haus, Hilfen aus dem Forum die einem Tipps geben, Spende von der Oma, usw!
Der Tag wird kommen an dem ... -
Passivhausfenster: Lebensqualität & Lärmschutz im Neubau
Die Diskussion geht in die falsche Richtung
denn es treffen Passivhausbeführworter auf klare Rechner. Man kann aber nicht alles berechnen. Lebensqualität und Lebensgefühl und gutes Gewissen lassen sich nicht in Zahlen wiedergeben.
Bei Passivhausfenstern sollte man zudem nicht nur die Energieeinsparung betrachten, die dann berechenbar wird, wenn Fixwerte für Innen und Außentemperaturen feststehen und dann definierte Energiekosten in die Rechnung einfließen. So wird das Ergebnis im warmen Berlin ein anderes sein als im kühlen Schwarzwald mit längerem Winter. Wenn ich dann in 2 km Abstand zur Autobahn wohne und bei meinem Nachbar immer höre, dass die Autos so laut sind und ihn der Polizeihubschrauber wieder nerft, kann ich das erst nachvollziehen, wenn ich mal ein Fenster öffne. Meine Passivhausfenster haben nämlich einen traumhaften Vorteil bei Lärm. Ich kann gut schlafen und höre nichts. Was ist das jede Nacht Wert? 50 €, 20 €? 70 € wenn die Kids durchschlafen und nicht alle 2 Stunden wach werden.
Meine Lüftungsanlage bringt frische Luft, auch wenn die Fenster zu sind 🙂 keine Stechmücken, weniger Pollen, wie berechne ich das ein? Draußen haben wir grade 33 Grad, am PC ohne Klimaanlage im Raum bei 25 cm YTONG mit 20 cm Styropor davor im Raum grade 23 Grad, die letzten Wochen waren kalt, der Nachbar hat geheizt (im Sommer), meine WP ist seit 10. März aus. Lebensqualität ist was Wert.
Und was die Kosten angeht - wer ein Passivhaus baut, baut ein gutes Haus, billiger kann auch teurer sein, denn die Verarbeitungsqualität ist durch eindeutige Tests während des Baus bestimmt wesentlich höher, dadurch ist mein Haus langfristig billiger.
Schauen Sie sich Passivhäuser an! Vergleichen Sie aktiv und nicht nur passiv. Ich kenne keinen Passivhausbesitzer, der im nachhinein die Rechnung aufmacht, wie sie hier geführt wird oder gar zurück ins "Standardhaus" möchte, dies betreiben nur die Ungläubigen - zur Einsicht und Überzeugung gelangen Sie auf diesem Wege nicht. -
Passivhaus: Amortisation, Wohnqualität & hygienische Aspekte
immer wieder erstaunlich..
wie ein Thema ausgemostet wird und wohin das dann driftet ...
ich wollte kurz zurückkomen auf den 3-Satz von Kollege Stubenrauch:
" ... und das weiterrechne, sieht man, dass man zur Einsparung von
(30-15) kWh/m²a * 150 m² Wohnfläche = 2.250 kWh/a
entspricht 225 Liter Heizöl p.a. = 135 € p.a.
den 80-fachen Betrag (11.000 / 135) als zusätzliche Baukosten aufwendet. Von Amortisation in 20 Jahren kann also keine Rede sein. Ich bleibe dabei: der Mindestdämmstandard der EnEVAbk. liegt bereits am oder über dem Optimum, wenn man Amortisation in 20 Jahren anstrebt.
... "
tja, so einfach auf den Punkt bringen wäre toll.
sie haben die WOHNQUALITÄT und die HYGIENISCHEN Aspekte leider vergessen ... Beispiel: ich habe vor Jahren ein NEH mit ca. 3 Liter gebaut, aber neben okologischenmaterialien auch eine Lüftung wie im ph eingebaut. Resultat: die arzneikosten (beide astmatiker) sind pro Monat um von ca. 150 € auf unter 50 € innerhalb von 2 Jahren zurückgegangen ...
und der verrückte Bush-Krieger wird's schon schaffen, dass ihre so tolle Rechnung bald bei 300 e und mehr sein wird!
merke:
nicht alles kann berechnet werden! -
Passivhaus: Wohnqualität, Lüftung & Energieverbrauch
die Frage hatte nichts mit Passivhaus zu tun
Hallo Herr Wamsler, Ihre Hinweise werden dem Passivhaus nicht gerecht. Dass sich die Investition Passivhaus nur für Kranke via Arztrechnung rechnet, ist ein schwaches, wenn nicht sogar abschreckendes Argument. Wohnqualität hat außerdem nichts mit dem Energieverbrauch zu tun. Ein energiefressender beheizter Wintergarten kann die Wohnqualität unheimlich steigern, während für eine nennenswerte Anzahl potenzieller Hausbewohner (ca. die Hälfte, Studie "Akzeptanzverbesserung bei Niedrigenergiehaus-Komponenten", IFZ Graz, 2001) Fenster, die sie nicht öffnen sollen oder nicht kippen können, und die Abhängigkeit von einer Maschine immer noch gleichbedeutend mit einer eingeschränkten Wohnqualität sind. Hygiene ist auch kein Argument fürs Passivhaus. Unterstellt man, dass Lüftungsanlagen ein hygienischer Gewinn sind, so liegt das nur am Lüften, aber nicht an der Wärmerückgewinnung.
Um nochmal meine "tolle" Rechnung aufzugreifen: selbst 300 € jährliche Einsparung, entsprechend einem Heizölpreis von 1,35 €/Liter, würden nicht 11.000 € Zusatzinvestition (= das 36-fache) rechtfertigen, wenn man wie der Fragesteller auf der Suche nach Amortisation in 20 Jahren ist.
Belassen wir es dabei, dass man der Philosophie Passivhaus mit Rechnen nicht gerecht wird. Das Passivhaus hat es ganz einfach nicht nötig, über den Preis mit herkömmlichen Häusern zu konkurrieren. -
Wirtschaftliches Haus bauen: EnEV, Passivhaus & Budget
bravo martin
Huch, der Thread ging ja noch weiter und ich habe es nicht gemerkt ...
So jetzt haben wir den Salat. Ich wollte Fragen was wie man nun ein wirtschaftliches Haus baut und es artet in eine schwere Diskussion aus.
Wie war meine Ausgangsfrage:
"Wie würden Sie ein Haus ausführen um die thermische Hülle und Haustechnik gegenüber der EnEV2002 so zu verändern, dass sich die Mehrkosten in 20 Jahren amortisieren. "
Es kann doch nicht nur am "Wohnwert" und am "grünen Gewissen" liegen?
Es ist das streben nach der richtigen, sinnvollen und wirtschaftlichen Entscheidung. Mit Fakten wird man mir wohl nicht helfen können. Auf jeden Fall halte es für richtiger ein Passiv- als ein EnEVAbk.-Haus zu bauen. Ein Plus-Haus wäre natürlich noch besser 🙂
Ab heute ändere ich meine Emailsignatur im Sinne meines Letzten Postings:
"Mit welchen Maßnahmen bekomme ich mit meinem Budget meine Wohnfläche als Passivhaus gebaut. "
Spenden zur Realisierung meine Passivhauses bitte an die PSD-Bank Karlsruhe-Neustadt, Stichwort: Passivhaus Koenen
Grüße -
heute
hochschieb ... -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 11.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 11.01.2026
BauKI Hinweis:
Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt.
KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind.
Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig!
Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung!
Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).EnEV 2002 Optimierung im Neubau: Dämmung, Fenster & Energiekosten
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Frage, wie man beim Neubau die Energiekosten unter Berücksichtigung der EnEVAbk. 2002 optimieren kann. Dabei werden verschiedene Konzepte wie Passivhausbau, Dämmung und Fensterwahl verglichen. Ein zentraler Punkt ist die Amortisation der Mehrkosten für energieeffiziente Maßnahmen. Die Teilnehmer diskutieren über die Vor- und Nachteile von Passivhäusern im Vergleich zu konventionellen Bauten hinsichtlich Kosten, Wohnfläche und Energieeinsparung.
💰 Wichtiger Hinweis: Die Kosten für Passivhausfenster können erheblich sein, bieten aber Vorteile wie geringe Wärmeverluste und hohe Behaglichkeit (siehe Passivhaus-Fenster: Vorteile bei Dämmung & Behaglichkeit).
✅ Zusatzinfo: KfW-Darlehen können die Finanzierung eines Passivhauses erleichtern, da zukünftig weniger Nebenkosten anfallen (siehe Passivhaus: Wohnfläche & Finanzierung durch KfW-Darlehen).
📊 Fakten: Die Amortisation von energetischen Verbesserungen hängt stark von den angenommenen Zinssätzen und Energiepreissteigerungen ab (siehe Amortisation: Definitionen für Passivhaus vs. EnEV-Dämmstandard). Eine Verdopplung der Dämmstärke führt nicht zwangsläufig zu einer Halbierung der Energiekosten (siehe Wärmedämmung: Optimale Dicke & Materialwahl im Neubau).
Es wird argumentiert, dass die EnEV 2002 möglicherweise nicht das Optimum darstellt und dass auch frühere Standards wie die WSV95 ihre Berechtigung hatten (siehe EnEV 2002: Optimum für Dämmung im Vergleich zu WSV95?). Die Diskussionsteilnehmer weisen darauf hin, dass neben den reinen Energiekosten auch Aspekte wie Wohnqualität und Lärmschutz bei der Fensterwahl berücksichtigt werden sollten (siehe Passivhausfenster: Lebensqualität & Lärmschutz im Neubau).
👉 Handlungsempfehlung: Bauherren sollten ihr Budget und ihre individuellen Bedürfnisse genau analysieren, um das optimale Konzept für ihr Haus zu finden. Es ist ratsam, verschiedene Angebote einzuholen und die Amortisationszeiträume realistisch zu berechnen. Die Beiträge EnEV 2002: Amortisation durch Hülle & Haustechnik-Optimierung und Wirtschaftliches Haus bauen: EnEV, Passivhaus & Budget bieten hierfür wertvolle Anhaltspunkte.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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