ich hoffe hier ein paar Antworten zu bekommen, da die bisher angesprochenen Handwerker unterschiedlicher Meinung sind.
Wir planen, das Flachdach unseres Anbaus (knapp 30 m²) als Dachterrasse zu nutzen. Der Aufbau des Flachdachs ist grob folgender (unten geht es los):
- Betonträger mit Leichtbeton als verlorene Schalung
- Dämmung 9 cm
- Kunststoffbahnen von Alwitra zur Abdichtung gg. Wasser von oben (ich schätze Alwitra Evalon), verschweißt.
Das Problem ist, dass der Dachdecker seinerzeit kein Gefälle eingebaut hat und sich bei Regen ein kleiner See bildet (nicht auf der ganzen Fläche, aber in der Mitte des Daches; etwa 2 cm hoch, ca. 15 - 20 Liter).
Mehrere Dachdecker haben mir jetzt schon gesagt, dass hier kein Gefälle nötig sei und ich ohne weiteres eine Dachterrasse folgendermaßen aufsetzen könnte (wieder von unten gesehen):
- An die Ränder und auf die Alwitra Kunststoffbahnen kommen Kiesfänger des gleichen Herstellers, die mit den Alwitrabahnen verschweißt werden
- Dann Bautenschutzmatten zum Schutz der jetzigen Dachoberfläche
- Darauf ein Filtervlies
- Darauf ein Kiesbett oder Splittbett und
- darauf wiederum Platten
Mir stellt sich nun die Frage, ob die etwa 15 - 20 l Wasser, die sich auf dem Dach sammeln, problematisch werden könnten. Und selbst wenn das kein Problem ist, fängt das Wasser nicht irgendwann an zu stinken?
Das Dach ist momentan zumindest dicht, daher wollte ich jetzt eigentlich nicht alles runternehmen und eine Gefälledämmung anbringen lassen. Falls ein Gefälle nötig ist, wie sieht es mit einem Gefälleestrich aus? Auch wäre die Frage ob ein Kiesbett oder Splittbett sinnvoller ist?
Sie sehen, jede Menge Fragen und die Aussagen weichen doch tlw. erheblich ab.
Vielleicht hat hier jemand eine klare Meinung dazu und kann mir weiterhelfen 🙂
Vielen Dank schon vorab und viele Grüße
Tom
