Drempelwand dämmen: Anleitung, Material & Risiken bei fehlerhafter Ausführung?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 12.01.2026

Die nachträgliche Dämmung einer Drempelwand erfordert sorgfältige Planung, um Kondensationsprobleme zu vermeiden. Die korrekte Ausführung der Dampfsperre ist entscheidend, insbesondere im Übergang zur Betondecke. Eine ausreichende Dämmstärke und die Berücksichtigung der 20%-Regel bezüglich des Dämmvolumens raumseitig der Dampfbremse sind wesentlich. Die Dichtigkeit der Gipsdielenwand spielt eine wichtige Rolle, und eine Tauwasserberechnung kann helfen, Risiken zu minimieren.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔴 Kritisch/Risiko · 👉 Handlungsempfehlung

Drempelwand dämmen: Anleitung, Material & Risiken bei fehlerhafter Ausführung?

Hallo Forum! Wir haben in unserem 1 1/2 geschossigen Haus folgenden Dachaufbau: Ziegel, Lattung, DO Unterspannbahn, 200er Vollsparrendämmung 035, Dampfsperre, Im Bereich des nur 50 cm hohen Drempels (Bauvorschrift) wurde die Dampfsperre bis auf die Betondecke gezogen und dort mit Silikon und Anpresslatte befestigt, an den Giebelseiten entsprechend eingeputzt. Da der Drempel so niedrig ist, haben wir eine zusätzliche Drempelwand ca. 60 cm nach innen hin versetzt mit Gipsmassivdielen hochgezogen. Frage: Darf ich die vorhanden Reste der Wandisolierung (100er Rockwool 035) a: auf die Betondecke zwischen den Drempelwänden legen und b: "außen" an die Gipsmassivdielenwand stellen ohne Kondensationsprobleme zu bekommen? . Der Zwischenraum ist nicht belüftet. Danke für die Hilfe!
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Keine Dämmung ohne bauphysikalische Berechnung (z. B. WUFI oder DINAbk. EN ISO 13788) – interstitielle Kondensation und Bauteilschädigung sind bei fehlender Dampfbremse oder falschem Schichtenpaket vorprogrammiert.

    🔴 KRITISCH: Silikon ist bauphysikalisch unzulässig zur Befestigung oder Abdichtung von Dampfsperren – es versprödet, haftet nicht dauerhaft und erzeugt Undichtheiten.

    ⚠️ WICHTIG: Der unbelüftete Hohlraum zwischen Gipsmassivdielenwand und Betondecke stellt eine „kalte Falle“ für Wasserdampf dar – eine reine Mineralwolldämmung ohne durchgängige, luftdichte Dampfbremse auf der warmen Seite ist hier nicht zulässig.

    ⚠️ WICHTIG: Bei einer Drempelhöhe von nur 50 cm steigt der Wärmebrückenfaktor deutlich – eine thermisch durchgängige und diffusionsoffen gestaltete Lösung ist zwingend erforderlich.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich beurteile die Dämmung der Drempelwand als wichtigen Aspekt zur Reduzierung von Wärmeverlusten und zur Vermeidung von Kondensationsproblemen.

    🔴 Gefahr: Eine fehlerhafte Ausführung der Dampfsperre, insbesondere im Bereich der Anschlüsse an die Betondecke, kann zu Feuchtigkeitseintritt und Schimmelbildung führen. Silikon ist hier nicht die ideale Lösung, da es nicht dauerhaft dicht ist und verspröden kann.

    Ich empfehle folgende Vorgehensweise:

    • Überprüfung der vorhandenen Dampfsperre auf Beschädigungen und korrekten Anschluss.
    • Verwendung eines geeigneten Dichtstoffes für den Anschluss der Dampfsperre an die Betondecke (z.B. spezielle Dichtkleber oder Dichtbänder).
    • Dämmung der Drempelwand mit einem geeigneten Dämmstoff (z.B. Mineralwolle, Steinwolle oder Holzfaserdämmstoffe).
    • Sicherstellung einer ausreichenden Hinterlüftung der Dämmung, um Feuchtigkeit abzuführen.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Ausführung der Dämmarbeiten von einem Fachbetrieb überprüfen oder durchführen, um Kondensationsprobleme und Bauschäden zu vermeiden.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt eine nachträgliche Dämmmaßnahme im Drempelbereich eines 1 1/2-geschossigen Hauses. Der Nutzer hat eine innen liegende Drempelwand aus Gipsmassivdielen errichtet und möchte nun Mineralwolle-Dämmung auf der Betondecke sowie an dieser Wand anbringen. Der Hohlraum zwischen den Wänden ist nicht belüftet, was ein hohes Risiko für Tauwasserbildung darstellt.

    🔴 Gefahr: Die geplante Dämmung auf der Betondecke und an der Gipsmassivdielenwand ohne Dampfsperre oder Belüftung birgt ein erhebliches Risiko für Kondensatausfall. Feuchte Luft aus dem Innenraum kann in den unbelüfteten Hohlraum eindringen und an der kalten Außenwand oder der Betondecke kondensieren. Dies führt unweigerlich zu Durchfeuchtung der Dämmung, Schimmelbildung und langfristigen Bauschäden.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass Mineralwolle ohne Dampfbremse in einem unbelüfteten Hohlraum sicher eingebaut werden kann, ist fachlich falsch. Die vorhandene Dampfsperre am Dachanschluss schützt nur den oberen Bereich, nicht aber den neu geschaffenen Hohlraum. Eine reine Mineralwolldämmung ohne luftdichte Ebene auf der warmen Seite ist hier nicht zulässig.

    ➕ Ergänzung: Entscheidend ist die bauphysikalische Betrachtung der Taupunktebene. Bei einer Dämmung auf der Betondecke müsste diese von unten (Raumseite) dampfdicht abgeschlossen werden. Bei der Wanddämmung müsste die Dampfbremse auf der Innenseite der Gipsmassivdielen angebracht werden, was jedoch den Raumquerschnitt weiter verringert. Alternativ könnte eine Einblasdämmung mit diffusionsoffenen Materialien (z.B. Zellulose) in Betracht gezogen werden, sofern die Konstruktion dampfdiffusionstechnisch durchgerechnet wird.

    👉 Handlungsempfehlung: Führen Sie keinesfalls die geplante Dämmung ohne bauphysikalische Berechnung durch. Beauftragen Sie zwingend einen Energieberater oder Bauphysiker, der den Wärmebrückeneffekt und das Tauwasserverhalten für Ihre spezifische Konstruktion berechnet. Nur so können Sie sicherstellen, dass die Maßnahme nicht zu massiven Feuchteschäden führt. Lassen Sie sich vor der Umsetzung ein detailliertes Schichtenpaket mit korrekter Dampfbremse oder diffusionsoffenem Aufbau erstellen.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der Sachverhalt beschreibt eine komplexe thermische und feuchtebauliche Schnittstelle im Bereich einer Drempelwand mit unklarer Diffusionsbremsung, fehlender Luftdichtheit und unzureichender Kontrolle des Feuchte- und Wärmetransports.

    🔴 Gefahr: Die beschriebene Konstruktion birgt ein hohes Risiko für interstitielle Kondensation: Die Dampfsperre ist zwar bis zur Betondecke geführt, doch die nachträgliche Gipsmassivdielenwand mit unklarer Anschlussdetaillierung und der nicht belüftete, geschlossene Zwischenraum schaffen eine ‚kalte Falle‘ für Wasserdampf – besonders bei der geplanten zusätzlichen Rockwool-Isolierung ohne durchgängige Dampfbremse oder Diffusionskontrolle.

    🔴 Gefahr: Die Verwendung von Silikon zur Befestigung der Dampfsperre ist technisch unzulässig – Silikon ist kein dauerhaft haftendes, diffusionsoffenes oder bauphysikalisch geeignetes Anschlussmittel für Dampfsperren und führt zu Undichtheiten, die Feuchteeintrag begünstigen.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass die vorhandene Rockwool 035 ‚einfach‘ auf die Betondecke gelegt oder ‚außen‘ an die Gipsmassivdielenwand gestellt werden darf, ist falsch – ohne vollständige, durchgängige Luft- und Dampfbremse sowie korrekten Anschluss an die bestehende Dampfsperre entsteht ein diffusionshemmendes, feuchtespeicherndes System mit hoher Schimmel- und Bauteilschädigungsgefahr.

    ➕ Ergänzung: Die Drempelhöhe von nur 50 cm verstärkt das Risiko, da der Wärmebrückenfaktor signifikant ansteigt und die thermische Trennung zwischen beheiztem Innenraum und kalter Dachkonstruktion nicht mehr gewährleistet ist – dies erfordert eine bauphysikalisch abgesicherte, rechnerisch nachgewiesene Lösung (z. B. nach DIN 4108-2 bzw. DIN EN ISO 13788).

    ✅ Zustimmung: Die grundsätzliche Erkenntnis, dass der Zwischenraum nicht belüftet ist, ist korrekt – eine Belüftung wäre hier kontraproduktiv, da sie Feuchte eindringen lassen und Kondensation begünstigen würde; stattdessen ist eine diffusionsoffene, luftdichte und wärmetechnisch durchgängige Konstruktion erforderlich.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Energieberater (z. B. nach DIN 18599) oder einen staatlich anerkannten Sachverständigen für Wärme- und Feuchteschutz, um eine bauphysikalische Simulation (z. B. mit WUFI) durchführen zu lassen und eine detaillierte, genehmigungsfähige Ausführungsplanung für die Drempelwand zu erstellen – eine Eigeninstallation ohne fachliche Begutachtung birgt erhebliche Schadensrisiken.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren interstitielle Kondensation als kritisches Risiko bei fehlender oder fehlerhafter Dampfbremse.
    • Alle drei warnen eindeutig vor der Verwendung von Silikon zur Abdichtung von Dampfsperren – als technisch unzulässig und langfristig undicht.
    • Alle drei betonen die Notwendigkeit fachlicher Expertise (Energieberater, Bauphysiker, Sachverständiger) vor Ausführung.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI erwähnt Hinterlüftung als Lösungsoption – DeepSeek und Qwen lehnen Belüftung des Hohlraums ausdrücklich ab („kontraproduktiv“, „begünstigt Feuchteeintrag“).
    • GoogleAI nennt Mineralwolle als geeigneten Dämmstoff – DeepSeek und Qwen heben hervor, dass diese ohne luftdichte Dampfbremse auf der warmen Seite nicht zulässig ist (Qwen: „technisch unzulässig“; DeepSeek: „nicht zulässig“).

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek ergänzt die Notwendigkeit einer bauphysikalischen Taupunktberechnung und macht explizit auf den fehlenden Schutz des neu geschaffenen Hohlraums durch die bestehende Dampfsperre aufmerksam.
    • Qwen ergänzt die besondere Risikoverstärkung durch die geringe Drempelhöhe (50 cm) und verweist auf konkrete Normen (DIN 4108-2, DIN EN ISO 13788, DIN 18599).
    • Qwen bestätigt ausdrücklich die Korrektur der Annahme einer „sicheren Belüftung“ – also die Ablehnung von Hinterlüftung als Lösung.

    ❌ Widerspruch:

    • Hinterlüftung: GoogleAI sieht „ausreichende Hinterlüftung“ als Sicherheitsmaßnahme an → DeepSeek & Qwen widersprechen klar: Belüftung ist kontraproduktiv und erhöht das Schadensrisiko. Vorsichtsprinzip: Widerspruch wird zugunsten von DeepSeek/Qwen entschieden – Hinterlüftung ist abzulehnen.
    • Zulässigkeit der Dämmung ohne Dampfbremse: GoogleAI formuliert die Dämmung mit Mineralwolle als grundsätzlich machbar („geeigneter Dämmstoff“), sofern Anschlüsse korrekt ausgeführt werden → DeepSeek und Qwen widersprechen: Eine reine Mineralwolldämmung ist ohne luftdichte Dampfbremse auf der warmen Seite ausdrücklich nicht zulässig. Vorsichtsprinzip: Widerspruch wird zugunsten von DeepSeek/Qwen entschieden.

    👉 Empfehlung: Die sicherere, konservativere Einschätzung von DeepSeek und Qwen ist maßgeblich – insbesondere hinsichtlich Dampfbremse, Ablehnung von Hinterlüftung und Verpflichtung zur bauphysikalischen Nachweisführung.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Dampfsperren-Anschluss (z. B. an Betondecke)✅ KonsensSilikon ist unzulässig; erforderlich ist ein bauphysikalisch zugelassener Dichtkleber oder Dichtband mit dauerhafter Haftung und Diffusionskontrolle.
    Luftdichtheit & Dampfbremse✅ KonsensEine durchgängige, luftdichte Dampfbremse auf der warmen Seite ist zwingend erforderlich – weder Mineralwolle noch eine unbelüftete Konstruktion dürfen ohne diese ausgeführt werden.
    Hinterlüftung des Hohlraums❌ WiderspruchGoogleAI sieht sie als Option an; DeepSeek & Qwen lehnen sie eindeutig ab → KI-Konsens: kontraproduktiv, feuchtegefährdend, nicht zulässig.
    Bauphysikalische Berechnung✅ KonsensWUFI- oder DIN-konforme Berechnung (z. B. nach DIN EN ISO 13788) ist vor Ausführung zwingend erforderlich – ohne Nachweis darf nicht gedämmt werden.
    Fachliche Durchführung✅ KonsensVon allen drei Modellen eindeutig gefordert: Beauftragung eines zertifizierten Energieberaters, Bauphysikers oder Sachverständigen für Wärme- und Feuchteschutz.

    👉 Handlungsempfehlung: Es darf keinerlei Dämmung im Drempelbereich durchgeführt werden, solange kein bauphysikalisch nachgewiesenes, genehmigungsfähiges Schichtenpaket vorliegt – unter Einhaltung einer durchgängigen, auf der warmen Seite angeordneten Dampfbremse und ohne jegliche Belüftung des Hohlraums.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoInterstitielle Kondensation durch fehlende oder unterbrochene DampfbremseMassive Durchfeuchtung der Dämmung, Schimmelbildung an Wand- und Deckenoberflächen, langfristige Bauschäden bis hin zur Holzzerstörung.
    🔴 RisikoVerwendung von Silikon als Klebe- oder DichtmittelLangfristige Undichtheiten, Feuchtigkeitseintrag entlang der Anschlüsse, frühzeitiger Versagenszeitpunkt der Dampfsperre.
    🔴 RisikoFehlende bauphysikalische Berechnung (z. B. WUFI)Kein Nachweis der Taupunktlage → unkalkulierbares Schadensrisiko, mögliche Haftung für Folgeschäden, Ablehnung durch Versicherung oder Gutachter.
    🔴 RisikoUnzulässige Hinterlüftung des HohlraumsGezielte Einleitung feuchter Raumluft in den kalten Bereich → beschleunigte Kondensation, Schimmel, Korrosion von Metallankern oder Befestigungselementen.
    🔴 RisikoUnterschätzung der Wärmebrückenwirkung bei 50-cm-DrempelDeutlich erhöhter Wärmeverlust, Kältebrücken an Übergängen, lokal tiefe Oberflächentemperaturen → erhöhte Schimmelgefahr an angrenzenden Bauteilen.
    ✅ ChanceFachlich abgesicherte, diffusionsoffene DrempellösungEnergieeinsparung bis zu 15 %, deutliche Verbesserung des Raumklimas, Nachweisbarkeit für Förderprogramme (z. B. BAFA).
    ✅ ChanceNutzung eines zertifizierten EnergieberatersIndividuelle, normkonforme Lösung, Dokumentation für Versicherung und Behörden, mögliche Fördermittelbeantragung.
    ✅ ChanceEinsatz diffusionsoffener, kapillaraktiver Dämmstoffe (z. B. Holzfaser)Bessere Feuchteregulierung, reduzierte Schimmelgefahr bei geringfügigen Abweichungen, höhere Toleranz gegenüber planerischen Unsicherheiten.
    ✅ ChanceIntegrierte Lösung mit Luftdichtheitsprüfung (Blower-Door-Test)Optimale Dichtigkeit der gesamten Gebäudehülle, dauerhaft niedrige Heizkosten, erhöhter Wohnkomfort durch Zugluftfreiheit.
    ✅ ChanceFrühzeitige Einbindung eines SachverständigenVermeidung kostspieliger Nachbesserungen oder Rückbaumaßnahmen; rechtssichere Dokumentation für eventuelle spätere Schadensfälle.

    Orientierungshilfen

    1. Sofortige bauphysikalische Berechnung beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Energieberater nach DIN 18599 oder einen Sachverständigen für Wärme- und Feuchteschutz – lassen Sie eine WUFI-Berechnung für Ihre exakte Konstruktion (50-cm-Drempel, Gipsmassivdielen, Betondecke) durchführen.
    2. Keine Silikonverwendung: Verzichten Sie vollständig auf Silikon zur Befestigung oder Abdichtung von Dampfsperren – nutzen Sie ausschließlich vom Hersteller zertifizierte Dampfsperren-Dichtbänder oder -kleber (z. B. Tescon Vana, Isover Dampfbremskleber).
    3. Dampfsperre auf der warmen Seite prüfen und ergänzen: Stellen Sie sicher, dass die Dampfsperre lückenlos auf der Raumseite der Gipsmassivdielenwand angebracht wird und nahtlos mit der bestehenden Dampfsperre am Dachanschluss sowie an der Betondecke verbunden ist.
    4. Keine Hinterlüftung einplanen: Der Hohlraum zwischen Wand und Decke darf keinesfalls belüftet werden – stattdessen ist ein diffusionsoffener, aber luftdichter Aufbau zu realisieren (z. B. Holzfaserdämmung mit integrierter Dampfbremse).
    5. Unterlagen für den Fachplaner bereitstellen: Sammeln Sie die vorhandenen Baupläne, Materialdatenblätter der Dampfsperre, Fotos der Anschlussdetails und die genaue Drempelhöhe – diese benötigt der Bauphysiker für die Berechnung.
    6. Fördermittel prüfen: Informieren Sie sich beim BAFA oder KfW über Fördermöglichkeiten für energetische Drempelmaßnahmen – Voraussetzung ist jedoch stets der Nachweis durch einen Energieberater.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Drempelwand
    Die Drempelwand ist eine senkrechte Wand, die auf der Decke des obersten Geschosses errichtet wird und das Dach trägt. Sie dient dazu, den Wohnraum unter dem Dach zu vergrößern.
    Verwandte Begriffe: Kniestock, Giebelwand, Attika.
    Dampfsperre
    Die Dampfsperre ist eine Folie oder Beschichtung, die verhindert, dass Feuchtigkeit aus dem Innenraum in die Dämmung eindringt. Sie wird auf der Innenseite der Dämmung angebracht.
    Verwandte Begriffe: Dampfbremse, Diffusionsdichtheit, Kondensation.
    Wärmedämmung
    Die Wärmedämmung reduziert den Wärmeverlust eines Gebäudes und trägt so zur Senkung der Heizkosten bei. Sie besteht aus Dämmstoffen wie Mineralwolle, Steinwolle oder Holzfaserdämmstoffen.
    Verwandte Begriffe: Wärmeleitfähigkeit, Wärmedurchgangskoeffizient, EnEVAbk..
    Kondensation
    Kondensation ist die Umwandlung von gasförmigem Wasser (Wasserdampf) in flüssiges Wasser. Sie tritt auf, wenn feuchte Luft auf kalte Oberflächen trifft.
    Verwandte Begriffe: Taupunkt, Luftfeuchtigkeit, Schimmelbildung.
    Hinterlüftung
    Die Hinterlüftung ist ein Lüftungsspalt hinter der Dämmung, der dafür sorgt, dass eventuell eindringende Feuchtigkeit abtransportiert werden kann.
    Verwandte Begriffe: Luftzirkulation, Diffusionsoffenheit, Bauschäden.
    Gipsmassivdielen
    Gipsmassivdielen sind großformatige Bauplatten aus Gips, die für den Innenausbau verwendet werden. Sie werden häufig für Wände und Decken eingesetzt.
    Verwandte Begriffe: Trockenbau, Gipskartonplatten, Innenausbau.
    Rockwool
    Rockwool ist ein Markenname für Steinwolle, einem Dämmstoff aus mineralischen Fasern. Steinwolle wird häufig für die Dämmung von Wänden, Dächern und Böden verwendet.
    Verwandte Begriffe: Mineralwolle, Dämmstoff, Wärmedämmung.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Warum ist die Dämmung der Drempelwand wichtig?
      Die Dämmung der Drempelwand reduziert Wärmeverluste, senkt Heizkosten und verbessert den Wohnkomfort. Zudem hilft sie, Kondensationsprobleme und Schimmelbildung zu vermeiden.
    2. Welche Dämmstoffe eignen sich für die Dämmung der Drempelwand?
      Geeignete Dämmstoffe sind Mineralwolle, Steinwolle, Holzfaserdämmstoffe oder auch spezielle Dämmplatten aus Polystyrol. Wichtig ist, dass der Dämmstoff diffusionsoffen ist, um Feuchtigkeit abtransportieren zu können.
    3. Wie wird die Dampfsperre richtig angebracht?
      Die Dampfsperre muss luftdicht und ohne Beschädigungen auf der Innenseite der Dämmung angebracht werden. Alle Anschlüsse und Überlappungen müssen sorgfältig mit geeignetem Dichtkleber oder Dichtband verklebt werden.
    4. Was ist bei der Hinterlüftung der Dämmung zu beachten?
      Die Hinterlüftung der Dämmung sorgt dafür, dass eventuell eindringende Feuchtigkeit abtransportiert werden kann. Es sollte ein ausreichend großer Lüftungsspalt zwischen Dämmung und Außenwand vorhanden sein.
    5. Kann ich die Dämmung der Drempelwand selbst durchführen?
      Grundsätzlich ist die Dämmung der Drempelwand auch in Eigenleistung möglich. Allerdings sollte man über handwerkliches Geschick und Fachkenntnisse verfügen, um Fehler zu vermeiden. Im Zweifelsfall ist es ratsam, einen Fachbetrieb zu beauftragen.
    6. Welche Fehler sollte man bei der Dämmung der Drempelwand vermeiden?
      Häufige Fehler sind eine fehlerhafte Ausführung der Dampfsperre, eine unzureichende Hinterlüftung der Dämmung und die Verwendung ungeeigneter Dämmstoffe.
    7. Wie finde ich einen geeigneten Fachbetrieb für die Dämmung der Drempelwand?
      Sie können im Internet nach Fachbetrieben in Ihrer Region suchen oder sich von Freunden und Bekannten Empfehlungen geben lassen. Achten Sie auf Qualifikationen und Referenzen des Fachbetriebs.
    8. Welche Fördermöglichkeiten gibt es für die Dämmung der Drempelwand?
      Für die Dämmung der Drempelwand können Sie unter Umständen Fördermittel von Bund, Ländern oder Kommunen beantragen. Informieren Sie sich über die aktuellen Förderprogramme bei der KfW oder dem BAFA.

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      Informationen zur Dämmung einer Kellerdecke zur Reduzierung von Wärmeverlusten.
    • Fassadendämmung
      Verschiedene Möglichkeiten zur Dämmung einer Fassade.
  2. ja

    dürfen sie
    • Name:
    • Herr Rossi
  3. Drempelwand: Feuchtigkeitssperre vs. Konvektion an der Abseite

    Na, wirklich so einfach, rossi?
    Dämmtechnisch ist die Grenze an der neuen Abseitenwand (Drempel), "Feuchtetechnisch" am eigentlichen Kniestock.
    0 Komma nix Konvektion und dann auch und / oder niedrig beheizt, da Stelle ich mir die Frage, ob ich an der Außenwand wohl noch die 12.6 ° erreiche, die ich brauche? Oder brauche ich die in diesem Fall nicht?
    Wenn ich die neue Abseite also wirklich als unbeheizt ansehe,
    dann fehlt mir doch die Dampfsperre an der neuen Innenwand, oder?
    Ich denke, eine zumindest optionale Lüftungsmöglichkeit sollte vorgesehen werden.
    Mit freundlichem Gruß
  4. Dämmung Drempelwand: Silikon als Risiko – Gutachter freuen sich!

    Dürfen schon 🙂
    Ich brauche ja auch Arbeit 🙂 Nein, das funktioniert nicht. Und D. Bakel's Lösung ist zwar möglich, aber denn kann er die Dämmung auch ganz weglassen. Mirr reicht schon das Wort Silikon. Die Gutachter werden sich freuen.
    Ich zietiere mal Rossi und Kollegen: "mehr Beratung kostet mehr" oder war es "gute Beratung kostet hutes Geld"? Naja, in dem Sinne.
    • Name:
    • Martin Beisse
  5. einfach mal

    rechnen ... 🙂
    • Name:
    • Herr Rossi
  6. Dampfsperre Drempel: Zweite Sperre notwendig? Kosten beachten!

    Habe ich ja gerade
    Aber Ergebnis kostet Geld. Und dafür ist rossi zuständig (HOAIAbk.)
    :-))
    Ernsthaft, haut nur hin mit zweiter Dampf- und Luftsperre (Dampfsperre, Luftsperre)
    • Name:
    • Martin Beisse
  7. Drempelwand: Gipsdielenwand ausreichend? Berechnung notwendig!

    bin zu faul ...
    zum rechnen 🙂
    reicht die gipsdielenwand nicht?
  8. Drempelwand: Gipsdielen – Dichtigkeit der Fugen entscheidend!

    Bin doch selber faul
    Gabe es doch nur im Programm eingegeben 🙂
    Gipsdielen würden reichen, wenn die Fugen dicht sind. Haber aber damit nicht gerechnet ... Wo war nochmal der HOAIAbk.  -  Rechner? 🙂
    • Name:
    • Martin Beisse
  9. HOAI Rechner: Archifee Link für Honorarberechnung im Bau

    Foto von Stefan Ibold

    da 🙂 )
    si
  10. Unbeheizter Drempelraum: Abdichtung riskant! Revisionsöffnung!

    Da gibt es wenig zu rechnen ...
    Es entsteht ein unbeheizter Raum, der aber innerhalb der luftdichten Gebäudehülle liegt. Den kann ich doch nicht dicht machen!
    Selbst wenn's "rechnerisch" funktionieren sollte, ich würde es einfach nicht tun.
    Was wollen die Herren denn bitteschön berechnen?
    Tauwasserausfall hinter der Gipsdiele?
    Mit oder oder ohne Verdunstungsperiode?
    Welcher Temperatur herrscht denn in diesem Raum?
    Bauen Sie eine gedämmmte Revisionsöffnung ein, sodass Sie da ggfs. 1x im Jahr reinschauen können.
  11. Dämmung Drempel: Honorar vs. gesunder Sachverstand – Achtung!

    Entschuldigung, habe ich jetzt erst verstanden ...
    Sie brauchen die Berechnung nur, um ihr Honorar zu rechtfertigen!
    Adieu, gesunder Sachverstand.
  12. Drempelwand: 20% Klausel – Dämmvolumen raumseitig beachten!

    Foto von Stefan Ibold

    die 20 % Klausel
    Moin,
    so nochmal ernsthaft und ohne Rechner für die HOAIAbk..
    Der Raum selber mach m.E. weniger Probleme. Was mir Sorgen macht und mich für MB's Anregung stimmen lässt ist die Tatsache, dass ich u.U. MIT zusätzlicher Abmauerung mehr als 20 % des Dämmvolumens raumseitig der Dampfbremse in den Schrägen habe.
    Vielleicht wäre eine kleine Skizze ganz hilfreich, damit hier niemand aneinader vorbeiredet.
    Grüße
    Stefan Ibold
  13. Drempelwand: 25% Regel – Bedenken bei Dämmung Betondecke?

    Genau wegen
    dieser 25 % Regel habe ich Bedenken und die Frage ins Forum gestellt. Die "stehende" Dämmung hinter der Gipswand ist also gestorben. Der Einwand von Herrn Beisse bezüglich Dichtigkeit der Gipswand ist berechtigt. Gilt gleiches auch für die Dämmung auf der Betondecke? Und wenn warum? (Sesamstr: Wer nicht fragt bleibt dumm..) Eine Belüftung des fraglichen Raums nach "innen" möchte ich wegen der Mifa-Fasern eigentlich vermeiden. Nochmals Danke!
  14. Drempelwand: Tauwasserberechnung – Kostenlose Tools verfügbar

    Immer ruhig Blut
    Die berechnug ist doch kein Geheimnis. Die gibt es sogar kostenlso (nicht umsonst*g*), nämlich hier:
    • Name:
    • Martin Beisse
  15. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 12.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 12.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Drempelwand dämmen: Anleitung, Material & Risiken

    💡 Kernaussagen: Die nachträgliche Dämmung einer Drempelwand erfordert sorgfältige Planung, um Kondensationsprobleme zu vermeiden. Die korrekte Ausführung der Dampfsperre ist entscheidend, insbesondere im Übergang zur Betondecke. Eine ausreichende Dämmstärke und die Berücksichtigung der 20%-Regel bezüglich des Dämmvolumens raumseitig der Dampfbremse sind wesentlich. Die Dichtigkeit der Gipsdielenwand spielt eine wichtige Rolle, und eine Tauwasserberechnung kann helfen, Risiken zu minimieren.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Silikon zur Abdichtung der Dampfsperre kann problematisch sein, wie im Beitrag Dämmung Drempelwand: Silikon als Risiko – Gutachter freuen sich! hervorgehoben wird. Es ist ratsam, auf alternative, diffusionsoffene Materialien zurückzugreifen.

    ✅ Zusatzinfo: Eine zweite Dampfsperre kann notwendig sein, um die Luftdichtheit zu gewährleisten, wie im Beitrag Dampfsperre Drempel: Zweite Sperre notwendig? Kosten beachten! diskutiert wird. Die Kosten für zusätzliche Maßnahmen sollten jedoch berücksichtigt werden.

    🔴 Kritisch/Risiko: Ein unbeheizter Drempelraum innerhalb der Gebäudehülle birgt das Risiko von Tauwasserausfall, wie im Beitrag Unbeheizter Drempelraum: Abdichtung riskant! Revisionsöffnung! betont wird. Eine ausreichende Belüftung oder eine Revisionsöffnung kann hier Abhilfe schaffen.

    👉 Handlungsempfehlung: Vor der Dämmung der Drempelwand sollte eine detaillierte Planung erfolgen, idealerweise mit einer Tauwasserberechnung. Der Beitrag Drempelwand: Tauwasserberechnung – Kostenlose Tools verfügbar bietet hierfür nützliche Informationen und Links zu kostenlosen Tools. Die Dichtigkeit der Gipsdielenwand sollte überprüft und gegebenenfalls verbessert werden.

    Die Diskussion zeigt, dass die Dämmung einer Drempelwand ein komplexes Thema ist, das sorgfältige Planung und Ausführung erfordert. Die Beiträge im Forum bieten wertvolle Einblicke und Hinweise, die bei der Umsetzung berücksichtigt werden sollten. Insbesondere die Beiträge von Rossi und Herrn Beisse bieten fundierte Informationen und Lösungsansätze.

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Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen

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