- a) Beim Durchforsten des Forums bin ich auf die Problematik der Dachneigung in Verbindung mit dem richtigen Unterbau gestoßen. (Nr. 35,89 u. 1071) Hoffentlich liegt bei uns kein weiterer Mangel vor. (Reicht eigentlich schon)
Über unserer Wohnung befindet sich eine Gaube mit einer Dachneigung von nur 15 °, eingedeckt mit der Frankfurter Pfanne.
Die Regeldachneigung laut Hersteller soll 22 ° betragen.
Die Frage, welche sich mir stellt ist die, wie sich die 15 °auf Dauer auswirken und ob hier evtl. ein Mangel vorliegt.
Der Keil unter der Gaube ist nicht bewohnt, direkt
darunter befindet sich allerdings Schlafzimmer, bzw.
Küche. Der Dachaufbau ist folgender:
Frankfurter Pfanne, Querlattung, (keine Konterlattung) Unterspannbahn, Sparren, Zwischensparrendämmung (Mineralwolle) ,
PE-Baufolie als Dampfsperre, 5 mm Pressholzplatten.
Der Aufbau der Zwischendecke zwischen Gaubenkeil
und Wohnraum ist folgender:
22 mm Sperrholzplatte, PE-Folie locker auf Zwischensparren
gelegt, schwarz imprägnierte Pappe (Fabrikat unbek., lässt sich
aber wie Papier reißen), Mineralwolle, schwarz imrägnierte Pappe, 5 mm Pressholzplatten, Innenverkleidung Holzpaneele.
Leider kann ich nicht beurteilen ob der Aufbau korrekt bzw. ob hier eine Konterlattung oder ein festes Unterdach erforderlich gewesen wäre, zumal die Gaube selbst keinen Wohnraum darstellt.
Habe auch mal direkt den Dachziegelhersteller angefragt, mal sehn ob da was kommt ... Aus der Tabelle des Herstellers kann ich leider nicht erkennen, ob bei uns "weitere Anforderungen" vorliegen.
b) In Frage 88 erwähnt Herr Ibold die Brennbarkeit der Dampfsperre. Bei uns wurde in der Zwischendecke zur Gaube die oben erwähnte "Pappe" und als Dampfsperre PE-Baufolie verwendet, welche nach soeben erfolgtem Brenntest sehr gut brennen. Liegt hier evtl. ein weiterer Mangel vor? ☹
Vielen Dank im Voraus für alle Hilfestellungen und Erfahrungen
