Wer hilft mir dieses Problem aufzulösen und kann Angaben über diesen Energieverlust zu machen?
BAU-Forum: Bauphysik
Wer hilft mir dieses Problem aufzulösen und kann Angaben über diesen Energieverlust zu machen?
kleines Rohr - hohe Temperatur ohne Dämmung zu großes Rohr mit Dämmung. Klar es gibt unterschiedliche Dämmungen und auch unterschiedliche Temperaturen.
Aber es sollte näherungsweise gelingen eine Aussage zu bekommen.
Es sind nicht nur viele m² Kellerdecken, sondern auch noch die Heizungsrohre, denen Wärme entzogen wird. Denn auch wenn die Heizleitungen mit einer Wärmedämmung versehen sind entweicht sehr viel Energie.
Dazu ein Beispiel: 50 Grad warme Rohroberflächen bei einem Durchmesser von 2,5 cm ergeben? Watt (oder wird dies anders besser dargestellt?) pro mtr. Wenn nun eine Dämmung angebracht wird, ist zwar die Temperatur nur noch bei ca. 15 bis 25 Grad. Es muss aber auch bedacht werden, dass die warmen Oberflächen sehr viel größer sind.
Man lässt sich durch die niedrigeren Oberflächentemperaturen (und den aufgebrachten Wärmedämmungen) sehr leicht täuschen, denn trotzdem wird diesen Heizleitungen ständig viel Wärme entzogen und verschwindet ungehindert durch das Fenster.
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Bei näherungsweiser Rechnung kann ich vielleicht mithalten:
Wie man das reine Rohr rechnet weiß ich auch nicht, aber meiner Meinung nach sollte das gedämmte Rohr wie jede gedämmte Fläche berechnet werden, dann ist das Ergebnis auch schon interessant:
abgeführte Leistung [W] = Fläche [m2] x k-Wert [W/m²K] x Temperaturunterschied [K]
Der k-Wert rechnet sich aus dem λ-Wert des Dämmstoffes und seiner Dicke :
k = λ/Dicke
Wobei der k-Wert wegen der runden Form eigentlich nicht wie bei einer Wanddämmung rein über die Dicke gerechnet werden kann. Er ist, wenn so gerechnet wird besser als in der Wirklichkeit, aber was soll es. λ-Werte von Dämmstoffen sind 0.2 - 0.4 [W/m K], nehmen wir mal 0.3 an, so ergibt sich für einen Meter gedämmtes Rohr bei Temperaturunterschied von 50 K (Heizungsvorlauf: 62 °, Kellertemperatur 12 °) an Heizleistung:- 1 cm Dämmung (Oberfläche (2,5 + 2) cm * π * 0.01 m/cm * 1 m = 0,14 m²/m): 21 W/m
- 2 cm Dämmung (Oberfläche (2,5 + 4) cm = 0,2 m²/m): 15 W/m
Wenn das so halbwegs richtig gerechnet ist (bitte rechnet das nach, wer was davon versteht, ich bin auch kein Oberlehrer! vielleicht ist es ja Müll), kommt dabei raus, dass die doppelte Dämmung halt nicht die abgegebene Leistung halbiert - wie sie das auch schon vermuteten, aber trotz größerer Oberfläche ist die dickere Dämmung halt doch deutlich besser.
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Wenn es so geht,
dann für Cu-Rohr analog: Lambda = ca. 400 W/mK, d= (?) 0,005 m,
gibt dann ca. 2000 (!?) W/m. (Wärmeleitfähigkeiten z.B. Wikipedia). [ (0,0125*0,0125*3,14) *400/0,005*50 ] Klingt für mich als Laien ziemlich viel, ob das wirklich so geht?
Gruß
Volker -
Gut zu wissen, dass man nicht alles selber berechnen muss.
An dieser Stelle schon mal Danke.
Der Aufsatz den ich dazu geschrieben habe gibt den Grund der Frage an.
Verbraucherinformation: Kellerlüftung
Warum sind im Winter so viele Kellerfenster offen?
Ich wundere mich immer wieder, wenn ich im Winter sehe wie viele Kellerfenster offen sind.
Dabei höre ich oft die Meinung der Hausbesitzer - im Winter trocknet der Keller am besten aus.
Dies ist zum Teil auch richtig aber ...
1. warum bedenkt man nicht, was dabei an Wärme zum Fenster rausgelüftet wird. Die Decke im Keller ist doch der Fußboden vom Erdgeschoss und hier sollte man es warm haben.
2. alles Wasser was durch das Lüften von innen an den Wänden abgetrocknet wird - kommt von außen und unten um so schneller nach.
Ich war von einer Hausverwaltung gebeten worden, wegen Schimmelschäden in einem Büro nachzusehen, woher dies kommen kann.
Beim Betreten der Räume war mir sofort aufgefallen, dass die Raumtemperatur sehr "hoch" war.
Die Damen im Büro klagten jedoch über kalte Füße.
Meine Messungen ergaben: Raumtemperatur (1,5 mtr über dem Boden) zwischen 23 und 24 Grad.
Die Temperaturen im Deckenbereich ergaben Werte zwischen 25 und 26 Grad. Die Bodentemperatur war jedoch nirgends über 16 Grad. An den Flächen mit Schimmelbefall waren nur ca. 12 Grad gemessen.
Dies bedeutet, dass bei einer Luftfeuchte von über 50 % Tauwasser entsteht und die Wände befeuchtet. Dadurch nimmt auch die Wärmedämmung sehr schnell ab.
Siehe hierzu Tabelle; Veränderung der Wärmedämmung nach Prof. Cammerer.
Zum Zeitpunkt der Messung (Mitte Dez. 2005) waren die Außentemperaturen um 0 Grad.
Mir war klar, dass dies mit den darunterliegenden Räumen bzw. den niedrigen Temperaturen im Keller zusammenhängen musste.
Schon beim betreten der Kellerräume konnte man spüren, dass es sehr kalt war.
Ein Blick in die Kellerabteile zeigte, woher diese Kälte kam - fast alle Fenster waren geöffnet. Kein Wunder also, dass es einem fröstelte.
Die Bodenflächen waren mit ca. 10 bis 12 Grad jedoch noch relativ warm. Die Deckentemperaturen waren jedoch nur bei ca. 9 - 10 Grad.
Mir ist es immer noch schleierhaft, warum kein Heizungsbauer (oder auch Kaminkehrer) erkennt, wie hier ständig sinnlos (teure Energie) Wärme zum Fenster "rausgeschmissen" wird.
Zu 1: Es sind nicht nur viele m² Kellerdecken, sondern auch noch die Heizungsrohre, denen Wärme entzogen wird. Denn auch wenn die Heizleitungen mit einer Wärmedämmung versehen sind entweicht sehr viel Energie.
Dazu ein Beispiel: Im Keller waren Heizungsrohre mit über 50 Grad warme Rohroberflächen bei einem Durchmesser von 2,5 cm (gemessen an den Zwischenstücken ohne Isolierung).
Dies ergibt? Watt pro mtr.
Wenn nun eine Dämmung angebracht wird, ist zwar die Temperatur nur noch bei ca. 15 bis 25 Grad. Es muss aber auch bedacht werden, dass die warmen Oberflächen sehr viel größer sind.
Man lässt sich durch die niedrigeren Oberflächentemperaturen (und den aufgebrachten Wärmedämmungen) sehr leicht täuschen, denn trotzdem wird diesen Heizleitungen ständig viel Wärme entzogen und verschwindet ungehindert durch das Fenster.
Zu 2: Wenn sehr viel Wasser (durch Verdunstung) über große Wandflächen abgegeben wird, entsteht nicht unerheblich "Verdunstungskälte". Es ist einfach zu ermitteln, wie viel Wasser so in einem Keller entsteht.
Dazu Stelle man einen guten elektrisch betriebenen Luftentfeuchter auf und kontrolliere die Menge des anfallenden Wassers. In einem Ein- oder Zweifamilienhaus (Einfamilienhaus, Zweifamilienhaus) können täglich mehrere Liter Wasser abgesaugt werden.
Dazu ein Beispiel:
Bei alten gemauerten Kellern z.B. Stadthäuser aus Ziegel mit einer Grundfläche (20 x 10) ca. 200 m². Somit bei 2,70 mtr. Raumhöhe mit den einbindenden Zwischenmauern (20 mtr. lang - mal 2 (hinten und vorne und die Zwischenwände mit eineinhalb Metern gerechnet = ungefähr das doppelte an Fläche also insgesamt > 300 mtr²) ohne Außenabdichtung sind auch 20 Ltr. Und mehr durchaus "normal".
Neben dem Abkühlproblem kommt noch die Anreicherung, durch mittransportierte Salze - aus Huminsäure und "saurem" Regen sowie Streusalz, aber auch Baustoffeigene bauschädliche Salze an der Oberfläche.
Dies führt auch noch zur Erhöhung der Feuchte insgesamt (Hygroskop). Aber auch beim ständigen Wechsel - trocken - feucht kommt es zu Oberflächen- und Gefügezerstörungen.
Jetzt kann man möglicherweise nur abschätzen was hierbei an Energie verloren geht.
Es wird oft auch deswegen falsch gelüftet, weil der Modergeruch bei geschlossenen Fenstern deutlich zunimmt und mit geöffneten Fenstern logischerweise stark "verdünnt" wird und somit nicht so penetrant wahrgenommen wird. Es riecht nicht mehr so Muffig.
Aber durch all diese "Fehlstellen" wird dem Gebäudeinneren die Wärme entzogen und selbstverständlich muss diese wiederum nachgeführt werden.
Wenn jeder dazu beiträgt und besonders auf kurze Lüftungszeiten achtet ist der Energieverlust sehr einfach und effektiv zu reduzieren. Außerdem schont es den Geldbeutel und es ergibt auch eine reinere Luft. -
natürlischer Logarithmus
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Wenn man bedenkt,
wie die Rohre unter dem Estrich (Neubau) verlegt sind, da ist oben ordentlich Wärmedämmung drüber, seitlich ja auch, aber nach unten ist da nur diese dünne Rohrisolierung und das Rohr liegt direkt auf dem Rohbeton. Da geht schon was weg.
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