Die aVoussenwände der Hauses wurden mit Steinwolle und Gutex isoliert und verputzt. Im Erdgeschoss wurde eine Installationsebene angebracht und fertiggestellt und bezogen.
Nach 3 Jahren "Arbeitspause" beginne ich jetzt das OG so wie unten auszubauen. (Installationsebene mit 10 CM Steinwolle und Fermaccell-Wandoberfläche) Die Oberseite Der OSBAbk.-Platten des Holzständerbaus sollen die Luftdichtigkeit herstellen. Deshalb wurden sämtliche OSB-Stöße, Sämtliche Übergänge zu Decken und Boden luftdicht abgeklebt (mit SIGRA-Sicrall und dergleichem)
Als ich das UGAbk. machte wurde mir gesagt, dass nur die Plattenstösse abgeklebt werden müssen und dass die Nagelreihen mit denen die OSB-Platten an die Holzständer genagelt sind dicht seien und nicht abgeklebt werden brauchen.
Jetzt Stelle ich im OGAbk. fest,
- Nachdem der Holzständerbau ca. 4 Jahre alt ist -
dass an jedem Nagel Luft durchkommt!
(Wenn ich mit dem Mund an der Wand nuckle, wo ein Nagel ist, dann ströhmt zwischen jedem Nagel und OSB etwas Luft.
.-- Ich habe natürlich erst mal die Wand abgewischt, bevor ich diese "geküsst" habe --
Ist es richtig, dass Nagelungen nicht abgeklebt werden müssen?
Kann es sein dass beim Nageln das OSB noch zu feucht war und dann geschrumpft ist?
Die Nägel wurden vermutlich mit einer Nagelmaschine eingbracht und die Nageloberflächen sind etwa 1 mm unter der OSB-Oberfläche; Die Oberste, verfestigte OSB-Schicht wurde dadurch vermutlich zerstört. Kann es sein, das dadurch die Dichtfunktion zwischen Nagel und OSB nicht mehr gewährleistet ist?
Im OG werde ich jetzt natürlich die Nagelreihen abkleben.
Aber Im UG habe ich da wohl keine Chance mehr und die erträumte Dichtigkeit wird wohl Illusion bleiben ...? ---?