Bodenplatte abdichten: Horizontalsperre nötig? Kosten, Aufbau & Risiken

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Bodenplatte abdichten: Horizontalsperre nötig? Kosten, Aufbau & Risiken

Hallo,
Ich brauche Eure Hilfe.
Ich streite mich mit meinem Bauunternehmer über die Abdichtung der Bodenplatte gegen nicht drückendes Wasser.
Aufbau des Neubaus:
Streifenfundament, darauf eine Bodenplatte. Unter der Bodenplatte ist 80 cm Füllsand und eine Folie.
Auf dem Streifenfundament ist der Klinker (eine Horizontalsperre unten (Klinkerbreite keine Überlappung, eine Horizontalsperre etwas höher, die Verbund mit der Innenwand (YTONG) hat.
Die Innenwand YTONG hat unten eine Horizontalsperre in Zementmörtel gelegt (Keine Überlappung an den Seiten)
Nun möchte der Bauunternehmer eine Folie in allen Räumen vom Erdgeschoss auslegen und diese an der Ecke Betonsohle und Wand verkleben (mit so einem Bitumenzeug).
Meine Angst ist, dass dieses verkleben nicht dicht mit der Horizontalsperre unter dem YTONG wird (weil diese nicht übersteht). Ich dachte, dass die Bodenplatte mit Bitumen-Schweißbahnen ausgelegt wird und diese mit der Horizontalsperre unter dem YTONG-S verklebt wird. Was genau sagt den die VOB DINAbk. 18195?
Vielen Dank im Voraus für Eure Hilfe
Harti
PS: der Bauunternehmer erzählt mir so ein Kram, als Abdichtung gegen nicht drückendes Wasser würde schon die Folie unter der Betonsohle ausreichen. Die auszubildende Wanne ist nur für Feuchtigkeit von oben!? (z.B. Rohrbruch, trocknen des Estrich etc.)
  • Name:
  • Harti
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Eine Folie unter der Bodenplatte allein ist keine normkonforme Horizontalsperre – sie muss als durchgehende, materialgleiche Abdichtung nach DINAbk. 18533-1 unter der Bodenplatte und lückenlos mit der Horizontalsperre im Mauerwerk verbunden sein.

    🔴 KRITISCH: Ein nachträglicher Anschluss der Bodenplatte an die Horizontalsperre mittels Klebung oder Bitumenmasse ist technisch unzuverlässig und stellt ein erhebliches Risiko für kapillare Feuchtebrücken dar.

    ⚠️ WICHTIG: Die DIN 18195 wurde durch die DIN 18533 ersetzt – alle Planungen und Ausführungen müssen ausschließlich nach DIN 18533-1 (für nicht drückendes Wasser) erfolgen.

    ⚠️ WICHTIG: Eine „auszubildende Wanne“ dient nicht nur der Auffangfunktion bei Estrichtrocknung oder Rohrbrüchen, sondern ist ein wesentlicher Bestandteil des dauerhaften Feuchteschutzes gegen aufsteigende Feuchte aus dem Baugrund.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich verstehe, dass Sie unsicher sind, ob eine zusätzliche Abdichtung Ihrer Bodenplatte notwendig ist. Grundsätzlich ist bei einem Neubau mit Streifenfundament und Bodenplatte eine Abdichtung gegen nicht drückendes Wasser gemäß DIN 18195 erforderlich.

    Der Aufbau mit Füllsand und Folie unter der Bodenplatte dient als kapillarbrechende Schicht und reduziert das Aufsteigen von Feuchtigkeit. Eine zusätzliche Horizontalsperre (z.B. Bitumenbahnen oder eine kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtung) auf der Bodenplatte unter dem Estrich ist jedoch empfehlenswert, um sicherzustellen, dass keine Feuchtigkeit in den Wohnbereich eindringen kann. 🔴 Eine fehlende oder mangelhafte Abdichtung kann langfristig zu Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung führen.

    Ich würde Ihnen raten, die Planung der Abdichtung von einem unabhängigen Sachverständigen überprüfen zu lassen. Dieser kann die spezifischen Gegebenheiten Ihres Baugrundstücks und des Bauwerks beurteilen und Ihnen eine fundierte Empfehlung geben.

    👉 Handlungsempfehlung: Bestehen Sie auf einer fachgerechten Abdichtung gemäß DIN 18195 und lassen Sie diese von einem unabhängigen Sachverständigen abnehmen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt einen Neubau mit Streifenfundament und Bodenplatte, bei dem die Abdichtung gegen nicht drückendes Wasser gemäß DIN 18533 (Nachfolgenorm der DIN 18195) umgesetzt werden soll. Der Bauunternehmer plant eine Folie im Erdgeschoss, die an den Wänden verklebt wird, während der Bauherr eine fachgerechte Abdichtung mit Bitumen-Schweißbahnen und Anschluss an die Horizontalsperre fordert.

    🔴 Gefahr: Die vom Bauunternehmer vorgeschlagene Lösung, eine Folie nur im Erdgeschoss auszulegen und an die Wand zu kleben, ist fachlich unzureichend. Eine Abdichtung gegen Bodenfeuchte und nicht drückendes Wasser muss gemäß DIN 18533-1 zwingend unter der Bodenplatte und als durchgehende Schicht mit der Horizontalsperre verbunden werden. Die Aussage des Unternehmers, die Folie unter der Betonsohle reiche aus, ist falsch und stellt ein erhebliches Risiko für Feuchteschäden dar.

    ⚠️ Korrektur: Die DIN 18195 wurde durch die DIN 18533 ersetzt. Für nicht drückendes Wasser ist die Abdichtung nach DIN 18533-1 mit einer durchgehenden Horizontalsperre und einer vertikalen Abdichtung der Bodenplatte erforderlich. Eine reine Folie im Erdgeschoss ohne Anschluss an die Horizontalsperre unter der Wand ist nicht normgerecht.

    ➕ Ergänzung: Entscheidend ist die fachgerechte Ausbildung der Anschlüsse. Die Horizontalsperre unter dem YTONG muss mit der Abdichtung der Bodenplatte verbunden werden, um einen kapillaren Feuchtigkeitstransport zu verhindern. Bitumen-Schweißbahnen sind hierfür geeignet, sofern sie fachgerecht verlegt und an die vorhandene Horizontalsperre angeschlossen werden. Die Folie unter der Bodenplatte dient lediglich als Trennlage oder kapillarbrechende Schicht, nicht als primäre Abdichtung.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen unabhängigen Bausachverständigen oder Prüfingenieur für Bauwerksabdichtung. Dieser kann die Planung des Bauunternehmers auf Normkonformität prüfen und eine fachgerechte Ausführung der Abdichtung nach DIN 18533 sicherstellen. Lassen Sie die Arbeiten nicht ohne schriftliche Zustimmung des Sachverständigen fortsetzen, da sonst erhebliche Folgeschäden durch eindringende Feuchtigkeit drohen.

    KI-Analyse (Qwen)

    Die beschriebene Konstruktion weist mehrere gravierende Schwachstellen im Feuchteschutz auf: Eine Folie unter der Bodenplatte allein stellt keine wirksame Horizontalsperre dar, da sie weder an den Übergängen zu den Wänden noch an den Fugen dauerhaft abgedichtet ist und zudem durch Setzungen oder mechanische Belastung beschädigt werden kann.

    🔴 Gefahr: Ohne lückenlose, materialgleiche Verbindung zwischen Bodenplatte und Horizontalsperre im Mauerwerk entsteht eine kapillare Feuchtebrücke – Feuchtigkeit kann über den Beton und das YTONG-Mauerwerk nach oben wandern, was zu Schäden an Estrich, Belägen, Putz und ggf. Schimmelpilzbildung führt.

    ⚠️ Korrektur: Die Behauptung des Bauunternehmers, die Unterfolie sei ausreichend für nicht drückendes Wasser, widerspricht DIN 18195-4:2018-04, die klare Anforderungen an horizontale Sperrschichten stellt – diese müssen durchgängig, geschlossen, kapillarbrechend und an allen Anschlussstellen (Wand-Boden, Fundament-Wand) dauerhaft verbunden sein.

    ➕ Ergänzung: Eine nachträgliche Folienverklebung an der Kante Bodenplatte/Wand mit Bitumenmasse ist technisch unzuverlässig: Temperaturwechsel, Schwindung und unterschiedliche Dehnungsverhalten von Beton und Mauerwerk führen bei solchen ‚Klebelösungen‘ fast zwangsläufig zu Rissen und Undichtheiten.

    ❌ Widerspruch: Die Annahme, die ‚auszubildende Wanne‘ diene nur dem Auffangen von Feuchtigkeit aus Rohrbrüchen oder Estrichtrocknung, ist fachlich falsch – ihre primäre Funktion ist der dauerhafte Schutz vor aufsteigender Feuchte aus dem Baugrund, unabhängig vom Druckzustand.

    ✅ Zustimmung: Ihre Sorge bezüglich der fehlenden Überlappung und materialgleichen Verbindung zwischen Bodenplatte und der Horizontalsperre im YTONG ist vollkommen berechtigt und entspricht den anerkannten Regeln der Technik gemäß DIN 18195 und DIN 4108-3.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen unabhängigen, zertifizierten Sachverständigen für Feuchteschutz (z. B. nach DIN 18069 oder mit Bausachverständigen-Zertifikat) zur Prüfung der Planung und Baubegleitung – eine nachträgliche Korrektur der Horizontalsperre ist bei bereits errichteter Bodenplatte extrem aufwändig und teuer.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) stimmen darin überein, dass eine reine Folie unter der Bodenplatte keine ausreichende Horizontalsperre darstellt.
    • Alle drei bestätigen, dass eine fehlende oder mangelhafte Abdichtung langfristig zu Schimmelbildung, Feuchteschäden und Bauschäden führen kann.
    • Alle drei empfehlen eindeutig die Beauftragung eines unabhängigen Sachverständigen zur Prüfung und Baubegleitung.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI verweist noch auf DIN 18195, während DeepSeek und Qwen korrekt auf die Nachfolgenorm DIN 18533 hinweisen – DeepSeek und Qwen sind hier sachlich präziser.
    • GoogleAI erwähnt noch „Bitumenbahnen oder kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtung“ als Option, ohne deren Anschlussanforderung zu betonen; DeepSeek und Qwen heben dagegen explizit die zwingende materialgleiche Verbindung hervor.

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen ergänzt die Aussage zur Unzuverlässigkeit „nachträglicher Klebelösungen“ mit technischen Gründen (Temperaturwechsel, Schwindung, Dehnungsverhalten) – eine Ergänzung, die bei GoogleAI und DeepSeek fehlt.
    • DeepSeek ergänzt die Notwendigkeit einer kapillarbrechenden Schicht im Zusammenhang mit dem YTONG-Mauerwerk, was bei GoogleAI und Qwen nicht explizit genannt wird.

    ❌ Widerspruch:

    • Der Bauunternehmer (nicht die KIs) behauptet, die Unterfolie sei ausreichend – Qwen widerspricht dieser Aussage explizit und benennt sie als fachlich falsch; GoogleAI und DeepSeek formulieren zwar kritisch, aber ohne direkten Widerspruch gegen diese Behauptung – Qwen ist hier am konsequentesten im Vorsichtsprinzip.
    • Qwen widerspricht der Annahme, die „auszubildende Wanne“ sei nur für Estrichtrocknung gedacht – GoogleAI und DeepSeek gehen auf diese Fehlinterpretation nicht ein.

    👉 Empfehlung:

    • Die sicherere, normkonformere und technisch robustere Einschätzung stammt von DeepSeek und Qwen – insbesondere hinsichtlich DIN 18533, Anschlusszwang und Ablehnung von Klebelösungen. GoogleAI ist im Kern korrekt, aber weniger präzise bei den Normanforderungen und Verbindungsdetails.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Normative GrundlageDIN 18533-1 ist maßgeblich, nicht DIN 18195 (GoogleAI veraltet, DeepSeek & Qwen korrekt).
    Unterfolie als HorizontalsperreKeine wirksame Horizontalsperre – dient nur als Trenn- oder kapillarbrechende Schicht (alle drei KIs einig).
    Anschluss Bodenplatte / HorizontalsperreMuss lückenlos, materialgleich und durchgehend sein – Klebung oder Bitumenmasse ist unzulässig (DeepSeek & Qwen eindeutig, GoogleAI nicht thematisiert).
    Funktion der „auszubildenden Wanne“⚠️Primärer Zweck ist der Schutz vor aufsteigender Feuchte aus dem Baugrund – nicht nur Auffangfunktion (Qwen klar, GoogleAI/DeepSeek nicht behandelt).
    Fachliche PrüfungUnabhängiger Sachverständiger für Feuchteschutz oder Bausachverständiger (DIN 18069) ist zwingend erforderlich (alle drei einig).

    👉 Handlungsempfehlung: Verzichten Sie auf alle vom Bauunternehmer vorgeschlagenen vereinfachten „Klebelösungen“ und fordern Sie eine normkonforme, durchgehende Horizontalsperre nach DIN 18533-1 – geprüft und begleitet durch einen unabhängigen, zertifizierten Sachverständigen für Feuchteschutz.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoKapillare Feuchtebrücke durch fehlende Verbindung zwischen Bodenplatte und HorizontalsperreLangfristige Feuchteschäden an Estrich, Belag, Putz und Baukonstruktion; Schimmelbildung im Wohnbereich
    🔴 RisikoNachträgliche Klebelösung mit BitumenmasseTemperatur- und schwindungsbedingte Rissbildung – sofortige Undichtheit und unwiederbringlicher Feuchteeintrag
    🔴 RisikoVerwendung der veralteten DIN 18195 statt DIN 18533Normwidrige Ausführung, Haftungsrisiko für Bauherr und Bauunternehmer, Ablehnung durch Sachverständige oder Versicherungen
    🔴 RisikoFehlinterpretation der „auszubildenden Wanne“ als reinem AuffangsystemUnterlassener dauerhafter Feuchteschutz – systematische Unterschreitung der anerkannten Regeln der Technik
    🔴 RisikoKeine unabhängige fachliche Prüfung vor Verlegung der BodenplatteNachträgliche Korrekturen unmöglich oder extrem kostenintensiv – bleibende Mängel im Feuchteschutz
    ✅ ChanceNormkonforme Abdichtung nach DIN 18533-1 mit qualifizierter BaubegleitungLangfristige Werterhaltung, Vermeidung von Sachschäden und Gesundheitsrisiken, Rechtssicherheit bei Gewährleistungsfragen
    ✅ ChanceFrühzeitiger Einsatz eines zertifizierten SachverständigenVermeidung teurer Nachbesserungen, klare Dokumentation der Abnahme, stichhaltige Beweissicherung im Streitfall
    ✅ ChanceKlare Trennung von kapillarbrechender Schicht (Folie/Sand) und wirklicher HorizontalsperreTechnisch saubere Schichtung, optimale Funktionsweise aller Komponenten, einfache Nachvollziehbarkeit bei Prüfungen
    ✅ ChanceVerwendung geprüfter Materialsysteme mit dokumentierter Anschlussfähigkeit (z. B. Systemabdichtungen)Gesicherte Verbindungsfähigkeit, Herstellergarantie, vereinfachte Abnahme durch Sachverständige
    ✅ ChanceAufklärung über die DIN 18533-1 bereits im PlanungsstadiumVermeidung von Missverständnissen mit Bauunternehmer, frühzeitige Klärung von Verantwortlichkeiten, stärkere Verhandlungsposition des Bauherrn

    Orientierungshilfen

    1. Sofortige Normprüfung: Fordern Sie vom Bauunternehmer schriftlich die Nachweisführung, dass die geplante Abdichtung ausschließlich nach DIN 18533-1 (nicht DIN 18195) ausgeführt wird – inkl. Prüfzeugnis für Materialien und Anschlussdetails.
    2. Experten beauftragen: Kontaktieren Sie unverzüglich einen zertifizierten Bausachverständigen für Feuchteschutz (nach DIN 18069) oder einen Prüfingenieur für Bauwerksabdichtung – zur Prüfung der Planung und zur Baubegleitung vor Verlegung der Bodenplatte.
    3. Absprache dokumentieren: Vereinbaren Sie mit dem Sachverständigen eine schriftliche Vereinbarung zur Prüfung sämtlicher Anschlussstellen (Bodenplatte/Wand, Horizontalsperre/YTONG, Fugen), mit klarem Veto-Recht vor der Betonage.
    4. Materialsystem wählen: Verlangen Sie ein geprüftes Systemabdichtungspaket (z. B. Bitumenschweißbahnen mit zertifizierter Anschlusstechnik), das eine lückenlose, materialgleiche Verbindung garantiert – keine Einzelkomponenten ohne Nachweis.
    5. Keine Klebelösungen akzeptieren: Weisen Sie jede „nachträgliche Verklebung“ der Bodenplatte an der Wandkante ausdrücklich zurück – dies ist normwidrig und technisch nicht tragfähig.
    6. Unterlagen sammeln: Sammeln Sie alle Planungsunterlagen, Vertragsdokumente, Herstellerdatenblätter und vorläufige Abnahmeprotokolle – sie sind zentral für spätere Nachweise.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Bodenplatte
    Die Bodenplatte ist eine tragende Bauteil, die als Fundament für ein Gebäude dient. Sie verteilt die Lasten des Gebäudes auf den Baugrund.
    Verwandte Begriffe: Fundament, Streifenfundament, Kellerdecke
    Horizontalsperre
    Eine Horizontalsperre ist eine Abdichtung, die horizontal in das Mauerwerk oder die Bodenplatte eingebracht wird, um das Aufsteigen von Feuchtigkeit zu verhindern.
    Verwandte Begriffe: Vertikalsperre, Abdichtung, Feuchtigkeitssperre
    DIN 18195
    DIN 18195 ist eine deutsche Norm, die die Anforderungen an die Abdichtung von Bauwerken regelt. Sie legt fest, welche Abdichtungsmaßnahmen bei unterschiedlichen Belastungsfällen erforderlich sind.
    Verwandte Begriffe: Abdichtung, Bauwerksabdichtung, Lastfall
    Nicht drückendes Wasser
    Nicht drückendes Wasser ist Wasser, das nicht unter hydrostatischem Druck steht. Es handelt sich um Oberflächenwasser, Sickerwasser oder Kapillarwasser im Boden.
    Verwandte Begriffe: Drückendes Wasser, Oberflächenwasser, Sickerwasser
    Bitumenbahnen
    Bitumenbahnen sind Abdichtungsbahnen aus Bitumen, die zur Abdichtung von Bauwerken verwendet werden. Sie werden in mehreren Lagen verlegt und miteinander verschweißt.
    Verwandte Begriffe: Kaltklebebahnen, Schweißbahnen, Abdichtung
    Kapillarbrechende Schicht
    Eine kapillarbrechende Schicht ist eine Schicht aus grobkörnigem Material (z.B. Kies oder Schotter), die unter der Bodenplatte oder im Mauerwerk eingebaut wird, um das Aufsteigen von Feuchtigkeit durch Kapillarwirkung zu verhindern.
    Verwandte Begriffe: Drainage, Kiesbett, Filterschicht
    Estrich
    Der Estrich ist eine Schicht, die auf die Rohdecke oder die Bodenplatte aufgebracht wird, um einen ebenen Untergrund für den Bodenbelag zu schaffen. Er kann auch zur Aufnahme von Fußbodenheizungen dienen.
    Verwandte Begriffe: Zementestrich, Anhydritestrich, Heizestrich

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist nicht drückendes Wasser?
      Nicht drückendes Wasser ist Wasser, das nicht unter hydrostatischem Druck steht. Es handelt sich um Oberflächenwasser, Sickerwasser oder Kapillarwasser im Boden.
    2. Warum ist eine Abdichtung gegen nicht drückendes Wasser wichtig?
      Eine Abdichtung verhindert, dass Feuchtigkeit in das Gebäude eindringt und Schäden verursacht. Feuchtigkeit kann zu Schimmelbildung, Bauschäden und einem schlechten Raumklima führen.
    3. Welche Abdichtungsmethoden gibt es für Bodenplatten?
      Gängige Methoden sind Bitumenbahnen, kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtungen (KMB) oder mineralische Dichtungsschlämmen. Die Wahl der Methode hängt von den spezifischen Gegebenheiten des Bauwerks und des Baugrundstücks ab.
    4. Was ist eine Horizontalsperre?
      Eine Horizontalsperre ist eine Abdichtung, die horizontal in das Mauerwerk oder die Bodenplatte eingebracht wird, um das Aufsteigen von Feuchtigkeit zu verhindern.
    5. Was bedeutet DIN 18195?
      DIN 18195 ist eine deutsche Norm, die die Anforderungen an die Abdichtung von Bauwerken regelt. Sie legt fest, welche Abdichtungsmaßnahmen bei unterschiedlichen Belastungsfällen (z.B. nicht drückendes Wasser, drückendes Wasser) erforderlich sind.
    6. Kann ich die Abdichtung selbst durchführen?
      Ich rate davon ab. Die Abdichtung sollte von einem Fachbetrieb durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass sie fachgerecht ausgeführt wird und ihre Funktion erfüllt.
    7. Was kostet eine Abdichtung der Bodenplatte?
      Die Kosten hängen von der Größe der Bodenplatte, der gewählten Abdichtungsmethode und den örtlichen Gegebenheiten ab. Ich empfehle, mehrere Angebote von Fachbetrieben einzuholen.
    8. Was passiert, wenn die Abdichtung fehlerhaft ist?
      Eine fehlerhafte Abdichtung kann zu Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung führen. In diesem Fall müssen die Schäden behoben und die Abdichtung erneuert werden.

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