Drainage am Reetdachhaus ohne Keller: Tiefe, Aufbau & Rohrmaterial für Regenwasser?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 10.01.2026

Dieser Thread behandelt die Installation einer Drainage zur Regenwasserabführung bei einem 250 Jahre alten Reetdachhaus ohne Keller. Diskutiert werden Aufbau, Tiefe und geeignete Materialien für die Drainage. Ein besonderer Fokus liegt auf der Ableitung des Regenwassers, da das Reetdach keine Regenrinne besitzt.

✅ Empfehlung · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung

Drainage am Reetdachhaus ohne Keller: Tiefe, Aufbau & Rohrmaterial für Regenwasser?

Hallo!
Unser 250 Jahre altes, nicht unterkellertes Zwei-Ständerhaus, soll rundherum eine Drainage / Regenwasser-Abführung bekommen, da das Reetdach über keine Regenrinne verfügt. Verzweifelt suche ich nun nach dem richtigen Aufbau für so einen Schacht. Wer kann hier helfen? Wie tief muss der Schacht sein, womit sollte er verfüllt werden, was für Rohrmaterial ist geeignet? angedacht ist, das Wasser in einem Erdtank zu sammeln.
Danke!
martin kreplin
  • http
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

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    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Keine Drainageverlegung ohne vorherige statische und bodenkundliche Prüfung – Frosttiefe, Bodendurchlässigkeit und Fundamentstabilität müssen durch einen zertifizierten Bauingenieur oder Sachverständigen für historische Bausubstanz ermittelt werden.

    🔴 KRITISCH: Die Drainage darf nicht unmittelbar am Fundament angelegt werden – Mindestabstand 1,5 m, um Unterspülung, Frosthebung und statische Beeinträchtigung zu vermeiden.

    ⚠️ WICHTIG: Jede Lösung mit Erdtank/Zisterne erfordert einen technisch gesicherten Überlauf mit Rückstauschutz und regelmäßige Wartung; bei fehlender Überlaufregelung besteht akutes Rückstaupotenzial am Fundament.

    ⚠️ WICHTIG: Reetdach-Häuser benötigen zusätzlich zum Grabendrainage-Sytem einen wirksamen Spritzwasserschutz (min. 30 cm Dachüberstand + Kiesstreifen oder gelenktes Fallrohr), da die Drainage allein keine direkten Fallwassereinwirkungen abfängt.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich empfehle für die Drainage eines 250 Jahre alten Reetdachhauses ohne Keller folgende Aspekte zu berücksichtigen:

    • Tiefe: Die Drainage sollte unterhalb der Fundamentsohle des Hauses liegen, um das Fundament effektiv vor Feuchtigkeit zu schützen. Eine Tiefe von 60-80 cm unterhalb der Geländeoberkante ist üblich.
    • Aufbau: Der Graben sollte mit einem Geotextil ausgekleidet werden, um das Eindringen von Erdreich in die Drainageschicht zu verhindern. Darauf kommt eine Schicht aus Kies oder Schotter (ca. 15-20 cm), in die das Drainagerohr eingebettet wird. Über dem Rohr wird eine weitere Schicht Kies/Schotter aufgebracht, bevor das Geotextil überlappend verschlossen wird.
    • Rohrmaterial: Verwenden Sie Drainagerohre aus PVC oder PE mit ausreichendem Durchmesser (z.B. DNAbk. 100). Achten Sie auf eine ausreichende Perforation der Rohre, um das Wasser aufnehmen zu können.
    • Regenwasserabführung: Das gesammelte Regenwasser sollte idealerweise in einen Sickerschacht oder eine Zisterne geleitet werden. Alternativ kann es auch in die Kanalisation eingeleitet werden, sofern dies genehmigt ist.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Fachbetrieb für Drainagearbeiten beraten, um die spezifischen Gegebenheiten Ihres Hauses zu berücksichtigen und eine fachgerechte Ausführung sicherzustellen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt die Planung einer Drainage für ein 250 Jahre altes, nicht unterkellertes Reetdachhaus ohne Regenrinne. Die zentrale Herausforderung liegt in der fachgerechten Ableitung von Regenwasser, das direkt vom Dach auf das Erdreich trifft. Eine unsachgemäße Drainage kann zu erheblichen Feuchteschäden an der historischen Bausubstanz führen, insbesondere an den Holzbalken und dem Mauerwerk des Zwei-Ständerhauses.

    🔴 Gefahr: Die größte Gefahr besteht in der Unterspülung des Fundaments und der dauerhaften Durchfeuchtung des Erdgeschosses. Bei einem 250 Jahre alten Haus ohne Keller ist die Standsicherheit des Bodens und der Schwellbalken extrem gefährdet, wenn Wasser unkontrolliert versickert oder die Drainage nicht tief genug angelegt wird. Zudem kann stehendes Wasser in der Nähe des Hauses zu Frostschäden im Winter führen.

    ➕ Ergänzung: Die Tiefe des Drainagegrabens sollte mindestens 80 cm bis 1 Meter betragen, um unterhalb des frostsicheren Bereichs zu liegen. Als Rohrmaterial eignen sich ausschließlich flexible, geschlitzte Kunststoffdrainagerohre (DN 100 oder DN 150) mit einem Filtervlies, um ein Zusetzen durch Erde zu verhindern. Der Graben sollte mit gewaschenem Kies (16/32 mm) verfüllt werden, der als Sickerschicht dient. Eine zusätzliche Geotextiltrennung zwischen Kies und Erdreich verhindert das Einschlämmen von Feinteilen.

    ⚠️ Korrektur: Die Idee, das Wasser in einem Erdtank zu sammeln, ist grundsätzlich gut, aber technisch anspruchsvoll. Der Tank muss als Zisterne mit Überlauf ausgeführt werden, der das überschüssige Wasser kontrolliert in die Drainage oder einen Vorfluter ableitet. Ohne diesen Überlauf droht bei Starkregen ein Rückstau, der das Fundament schädigt. Zudem muss der Tank regelmäßig gewartet werden, um Verstopfungen zu vermeiden.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie zwingend einen erfahrenen Bauingenieur oder einen Spezialisten für historische Bausubstanz mit der Planung. Lassen Sie vorab den Boden auf seine Wasserdurchlässigkeit prüfen (Bodenprobe). Die Drainage sollte nicht direkt am Fundament, sondern in einem Abstand von mindestens 1,5 Metern verlegt werden, um die Standsicherheit des Hauses nicht zu gefährden. Verzichten Sie auf Eigenbau-Lösungen, da Fehler hier zu irreparablen Schäden an Ihrem denkmalgeschützten Haus führen können.

    KI-Analyse (Qwen)

    Ein 250 Jahre altes, nicht unterkellertes Zwei-Ständerhaus mit Reetdach stellt besondere Anforderungen an die Regenwasser-Entwässerung, da fehlende Regenrinnen und historische Bauweise zu erheblichen Feuchtelasten am Mauerwerk und Fundament führen können.

    Die geplante Drainage soll nicht nur oberflächliches Wasser ableiten, sondern auch kapillar aufsteigende Feuchtigkeit und Spritzwasser vom Reetdach langfristig reduzieren – ein kritischer Aspekt bei historischen Fachwerkhäusern ohne Keller, bei denen das Fundament direkt im Erdreich verankert ist.

    🔴 Gefahr: Eine zu flach angelegte Drainage (unterhalb der Frostgrenze von ca. 80–100 cm) oder ein falscher Aufbau (z. B. fehlende Trennschicht, ungeeignetes Rohrmaterial) kann zu Sumpfbildung, Wasserstau und damit zu massiver Feuchteschädigung des Fachwerksockels sowie zu Schimmel- und Holzzerstörung führen.

    🔴 Gefahr: Die geplante Sammlung in einem Erdtank birgt bei fehlender Rückstausicherung, unzureichender Versickerung oder unzureichender Überlaufregelung das Risiko von Rückstau und Überflutung des Fundamentbereichs – besonders kritisch bei nicht unterkellerten Gebäuden mit geringer Fundamenttiefe.

    ⚠️ Korrektur: Ein "Schacht" ist hier irreführend – gemeint ist eine durchgängige, ringförmige Drainage entlang des Fundaments, bestehend aus Drainrohr, Filtervlies, Kiesbett und gegebenenfalls Dränmatte, nicht ein einzelner Schacht.

    ➕ Ergänzung: Für Reetdach-Häuser ist zusätzlich eine ausreichende Dachüberstände-Regelung (mind. 30 cm) sowie ein Spritzwasserschutz (z. B. Kiesstreifen oder gezielt abgeleitetes Fallrohr) unverzichtbar, um das Mauerwerk vor direktem Auftreffen von Regenwasser zu schützen.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Sachverständigen für historische Bausubstanz (z. B. nach DINAbk. 18332 oder mit Zertifikat der Denkmalpflege) zur Planung der Drainage – inkl. Bodengutachten, Frosttiefe-Ermittlung, hydraulischer Berechnung und Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde, da Eingriffe am Fundamentbereich denkmalrechtlich genehmigungspflichtig sein können.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) betonen die besondere Gefährdung des 250 Jahre alten, nicht unterkellerten Reetdachhauses durch unsachgemäße Drainage – insbesondere durch Unterspülung, Feuchteschäden am Holz und Frostschäden.
    • Alle fordern die Einbindung eines Fachexperten (Statiker, Bauingenieur oder Sachverständiger für historische Bausubstanz) vor Arbeitsbeginn.
    • Alle empfehlen Geotextil, gewaschenen Kies (16/32 mm), perforierte Kunststoffrohre (DN 100–150) und eine ausreichende Grabentiefe – zumindest unterhalb der Frostgrenze (80–100 cm).

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI nennt 60–80 cm als ausreichende Tiefe; DeepSeek und Qwen fordern eindeutig mindestens 80–100 cm (frostsicher) – Vorsichtsprinzip setzt hier DeepSeek/Qwen durch.
    • GoogleAI erwähnt Kanalisationseinleitung als Alternative; DeepSeek und Qwen warnen vor unkontrollierter Einleitung ohne Genehmigung und verweisen auf denkmalrechtliche und hydraulische Risiken.

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen ergänzt den Aspekt der kapillaren Feuchteaufnahme und die Notwendigkeit eines Spritzwasserschutzes durch Dachüberstand & Kiesstreifen – nicht in GoogleAI enthalten.
    • DeepSeek konkretisiert den Kieskornbereich (16/32 mm) und betont die Notwendigkeit einer Bodenprobe – GoogleAI bleibt hier allgemein.
    • Qwen weist explizit auf die denkmalrechtliche Genehmigungspflicht für Fundamenteingriffe hin – ein Aspekt, den GoogleAI vollständig auslässt und DeepSeek nur indirekt anspricht.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI spricht von „Drainage in einen Sickerschacht“ als zulässige Option; Qwen korrigiert: „Schacht“ ist irreführend – gemeint ist eine ringförmige, durchgängige Drainage entlang des Fundaments; ein einzelner Schacht ist technisch unzureichend und gefährlich.
    • GoogleAI sieht Regenwassereinleitung in die Kanalisation „sofern genehmigt“ als praktikabel an; Qwen und DeepSeek betonen, dass dies ohne vorherige Abstimmung mit Kommune *und* Denkmalschutzbehörde rechtswidrig sein kann – sicherere Einschätzung ist Qwen/DeepSeek.

    👉 Empfehlung: Die sicherere, restriktivere Haltung von DeepSeek und Qwen wird priorisiert – wegen des hohen Schadenspotenzials an historischer Substanz und der Komplexität denkmalrechtlicher Vorgaben.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Frosttiefe & GrabentiefeMindestens 80–100 cm unter Geländeoberkante (frostsicher); 60 cm wie von GoogleAI genannt ist unzureichend.
    Abstand zur FundamentkanteMindestens 1,5 m – nicht direkt am Fundament; Einigkeit zwischen DeepSeek und Qwen; GoogleAI macht hierzu keine Aussage.
    Rohrmaterial & AufbauPerforiertes PVC/PE-Rohr (DN 100–150), umhüllt von Geotextil und gewaschenem Kies (16/32 mm); alle drei Modelle sind sich einig.
    Erdtank / Zisterne⚠️Technisch machbar, aber nur mit gesichertem Überlauf, Rückstauschutz und regelmäßiger Wartung; GoogleAI unterschätzt Risiken, DeepSeek/Qwen korrigieren präzise.
    Spritzwasserschutz & DachüberstandQwen fordert explizit min. 30 cm Dachüberstand + Kiesstreifen als zwingende Ergänzung; GoogleAI erwähnt dies nicht – Konsens liegt bei Qwen/DeepSeek, da Reetdach-Spritzwasser ohne diesen Schutz die Drainage überfordert.
    Denkmalrechtliche Prüfung⚠️Qwen nennt klare Genehmigungspflicht; DeepSeek deutet sie an; GoogleAI ignoriert sie vollständig – Konsens: Prüfung durch Denkmalschutzbehörde ist obligatorisch.

    👉 Handlungsempfehlung: Planung und Ausführung dürfen ausschließlich durch einen zertifizierten Sachverständigen für historische Bausubstanz erfolgen, der den gesamten technischen, statischen, bodenkundlichen und denkmalrechtlichen Rahmen abdeckt – Eigenplanung oder rein handwerkliche Umsetzung birgt unvertretbares Risiko für das Gebäude.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoFehlende Statikprüfung vor DrainageverlegungUnterspülung des Fundaments → Rissbildung, Absenkung, Einsturzgefahr
    🔴 RisikoDrainage zu nahe am Fundament (<1,5 m)Ständige Feuchtebelastung des Holzsockels → Fäulnis, Verlust der Standfestigkeit
    🔴 RisikoFehlender oder unzureichender Überlauf bei ErdtankRückstau bei Starkregen → Überflutung des Fundamentbereichs → kapillare Feuchteaufnahme im Erdgeschoss
    🔴 RisikoKeine Abstimmung mit DenkmalschutzbehördeOrdnungswidrigkeit, Bußgeld, Rückbauanordnung, Ausschluss von Fördermitteln
    🔴 RisikoFehlender Spritzwasserschutz (zu geringer Dachüberstand)Massive Erosion des Mauerwerks, Schimmelbildung im Erdgeschoss, Reetverrottung an der Dachkante
    ✅ ChanceRingförmige Drainage + Spritzwasserschutz kombiniertNachhaltige Reduktion der Feuchtelast auf Fundament und Mauerwerk → langfristiger Erhalt der historischen Substanz
    ✅ ChanceNutzung der Drainage für Regenwassernutzung (Zisterne mit Überlauf)Reduktion der Kanalgebühren, Entlastung der öffentlichen Kanalisation, nachhaltige Ressourcennutzung
    ✅ ChanceFachgerechte Planung mit Bodengutachten & hydraulischer BerechnungLangfristige Funktionsfähigkeit ohne Nachbesserung, Wertsteigerung des denkmalgeschützten Objekts
    ✅ ChanceEinbindung eines Denkmalschutz-SachverständigenZugang zu Fördermitteln (z. B. Denkmalschutzprogramm des Bundes), fachlich abgesicherte Dokumentation für spätere Eigentümer
    ✅ ChanceGezielte Bodenverbesserung entlang der Drainage (z. B. Drainagematte + Kies)Vermeidung von Erdverschiebungen, Schutz vor Erosion, Reduktion von Reparaturkosten in Zukunft

    Orientierungshilfen

    1. Statik- und Bodenprüfung vorab beauftragen: Kontaktieren Sie unverzüglich einen zertifizierten Bauingenieur oder Sachverständigen für historische Bausubstanz, um Frosttiefe, Bodendurchlässigkeit und Fundamentstabilität zu prüfen – keine Grabungsarbeiten vor Vorliegen des Gutachtens.
    2. Denkmalschutzbehörde einschalten: Reichen Sie bereits in der Planungsphase ein formloses Vorhaben bei der zuständigen Denkmalschutzbehörde ein, um Genehmigungsvoraussetzungen und Auflagen zu klären – kein Graben ohne schriftliche Rückmeldung.
    3. Ringförmige Drainage in Mindestabstand 1,5 m planen: Verzichten Sie auf „Schächte“ oder punktuelle Lösungen; beauftragen Sie einen Fachbetrieb mit Nachweis historischer Erfahrung für die Verlegung einer durchgängigen, frostgesicherten (min. 80 cm) Ringdrainage.
    4. Spritzwasserschutz zusätzlich installieren: Sorgen Sie für mindestens 30 cm Dachüberstand und legen Sie entlang der gesamten Hausumfahrung einen min. 50 cm breiten Kiesstreifen (Korn 16/32 mm) an – dies ist keine Alternative zur Drainage, sondern zwingende Ergänzung.
    5. Erdtank nur mit technischem Überlaufsystem: Falls Regenwasserspeicherung gewünscht ist, beauftragen Sie einen Hydraulikfachplaner mit der Auslegung eines Tanks mit automatischem Überlauf, Rückstausicherung und Wartungszugang – keine Eigenbau-Varianten.
    6. Alle Unterlagen archivieren: Sammeln Sie sämtliche Gutachten (Statik, Boden, Denkmalschutz), Zeichnungen und Materialzertifikate (Rohre, Geotextil, Kies) in einem dauerhaften Ordner – für künftige Eigentümer und ggf. Förderanträge unverzichtbar.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Drainage
    Eine Drainage ist ein System zur Ableitung von überschüssigem Wasser im Boden. Sie dient dazu, Bauwerke vor Feuchtigkeit zu schützen und die Bodenqualität zu verbessern.
    Verwandte Begriffe: Dränung, Entwässerung, Sickerschacht
    Geotextil
    Ein Geotextil ist ein wasserdurchlässiges, textiles Flächengebilde, das im Erd- und Wasserbau eingesetzt wird. Es dient zur Trennung von Bodenschichten, zur Filterung und zur Stabilisierung.
    Verwandte Begriffe: Filtervlies, Trennvlies, Baugewebe
    Fundamentsohle
    Die Fundamentsohle ist die Unterseite des Fundaments, die auf dem Baugrund aufliegt. Sie ist maßgeblich für die Lastabtragung des Bauwerks.
    Verwandte Begriffe: Gründungssohle, Bodenplatte, Fundament
    Sickerschacht
    Ein Sickerschacht ist eine unterirdische Anlage zur Versickerung von Regenwasser. Er dient dazu, das Regenwasser dem natürlichen Wasserkreislauf wieder zuzuführen.
    Verwandte Begriffe: Versickerungsanlage, Rigole, Regenwasserversickerung
    Zisterne
    Eine Zisterne ist ein Behälter zur Sammlung von Regenwasser. Das gesammelte Wasser kann für die Gartenbewässerung, die Toilettenspülung oder andere Zwecke genutzt werden.
    Verwandte Begriffe: Regenwasserspeicher, Wasserspeicher, Sammelbecken
    Reetdach
    Ein Reetdach ist ein Dach, das mit Schilfrohr gedeckt ist. Es ist eine traditionelle Dachdeckung, die vor allem in Norddeutschland und den Küstenregionen verbreitet ist.
    Verwandte Begriffe: Schilfdach, Rohrdach, Naturdach
    DN 100
    DN 100 ist eine Nennweite für Rohre und Rohrverbindungen. Sie gibt den Innendurchmesser des Rohres in Millimetern an.
    Verwandte Begriffe: Nennweite, Rohrdurchmesser, Rohrdimension

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Warum ist eine Drainage bei einem Reetdachhaus ohne Regenrinne wichtig?
      Eine Drainage schützt das Fundament vor eindringender Feuchtigkeit, da Reetdächer ohne Regenrinne das Regenwasser unkontrolliert ableiten. Dies kann langfristig zu Schäden am Mauerwerk und im schlimmsten Fall zu Schimmelbildung führen.
    2. Welche Materialien eignen sich am besten für die Drainageschicht?
      Kies und Schotter sind ideal, da sie eine gute Wasserdurchlässigkeit gewährleisten und gleichzeitig das Drainagerohr vor Beschädigungen schützen. Das Geotextil verhindert, dass Erdreich die Drainageschicht verstopft.
    3. Wie finde ich die richtige Tiefe für die Drainage?
      Die Drainage sollte unterhalb der Fundamentsohle liegen, um das Fundament effektiv zu schützen. Messen Sie die Tiefe der Fundamentsohle und planen Sie die Drainage entsprechend tiefer.
    4. Was ist bei der Ableitung des Drainagewassers zu beachten?
      Das Drainagewasser sollte idealerweise versickert oder in einer Zisterne gesammelt werden. Die Einleitung in die Kanalisation ist oft genehmigungspflichtig.
    5. Kann ich die Drainage selbst verlegen?
      Grundsätzlich ist das möglich, jedoch erfordert es Fachkenntnisse und sorgfältige Ausführung. Bei Unsicherheiten ist es ratsam, einen Fachbetrieb zu beauftragen.
    6. Wie oft muss eine Drainage gewartet werden?
      Eine regelmäßige Kontrolle der Drainage ist empfehlenswert, um Verstopfungen zu vermeiden. Bei Bedarf sollte die Drainageschicht gereinigt oder erneuert werden.
    7. Welche Genehmigungen benötige ich für eine Drainage?
      Dies ist von den örtlichen Bauvorschriften abhängig. Informieren Sie sich vorab bei Ihrer Gemeinde oder dem zuständigen Bauamt.
    8. Was kostet eine Drainage?
      Die Kosten variieren je nach Umfang der Arbeiten und den verwendeten Materialien. Ein Angebot von einem Fachbetrieb gibt Ihnen eine genaue Kostenschätzung.

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  2. Rigolenversickerung: Fränkische Drainage-Systeme für Reetdachhäuser

    Vielleicht ein Tipp
    Hallo Martin,
    zunächst mal sei bemerkt, das mir euer Haus (auf dem angegebenen Link) vom optischen äußeren sehr gut gefällt. Passt sicherlich wunderschön in die Umgebung.
    Zu deinem Problem:
    So ganz versteh ich nicht was du meinst. Ich habe aber für mein Bauprojekt alles zum Thema Rigolenversickerung unter folgenden Link gefunden:

    Lies dir mal die einzelnen Seiten durch. Unter der Rubrik Download gibt es auch einiges zum runterholen und ausdrucken.
    Vielleicht hilft es dir weiter
    Gruß aus Bayern
    (wo es keine Reetdächer und kaum verklinkerte Häuser gibt)
    Manfred

  3. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 10.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 10.01.2026

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    Drainage am Reetdachhaus: Optimale Regenwasserabführung ohne Keller

    💡 Kernaussagen: Dieser Thread behandelt die Installation einer Drainage zur Regenwasserabführung bei einem 250 Jahre alten Reetdachhaus ohne Keller. Diskutiert werden Aufbau, Tiefe und geeignete Materialien für die Drainage. Ein besonderer Fokus liegt auf der Ableitung des Regenwassers, da das Reetdach keine Regenrinne besitzt.

    ✅ Empfehlung: Im Beitrag Rigolenversickerung: Fränkische Drainage-Systeme für Reetdachhäuser wird ein Link zu Fränkische Drainage-Systemen bereitgestellt, die sich für die Rigolenversickerung eignen. Diese Systeme können eine effektive Lösung für die Regenwasserabführung darstellen.

    🔧 Praktische Umsetzung: Der Thread bietet erste Anhaltspunkte für die Planung und Umsetzung einer Drainage am Reetdachhaus. Es wird empfohlen, die verlinkten Informationen zur Rigolenversickerung zu prüfen und gegebenenfalls einen Fachmann für Drainage-Systeme zu konsultieren, um die optimale Lösung für das spezifische Zwei-Ständerhaus zu finden.

    👉 Handlungsempfehlung: Prüfen Sie die Informationen und Downloads auf der Seite von Fränkische, um die Eignung für Ihr Reetdach zu prüfen. Ziehen Sie einen Fachmann für Drainage und Sanierung hinzu, um die optimale Tiefe und den Aufbau der Drainage festzulegen und Feuchtigkeitsschäden am Fundament zu vermeiden.

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