Erdwärmesonde zur Stromerzeugung nutzen? CO2/Propan-Sonden: Funktion, Technik & Wirkungsgrad
In diesem Forum sind Sie: Nutzung alternativer Energieformen📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 07.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die Möglichkeit, Erdwärmesonden nicht nur zur Wärme- und Kälteerzeugung, sondern auch zur Stromerzeugung zu nutzen. Dabei werden verschiedene Verfahren wie hydrothermale Geothermie und Hot-Dry-Rock-Verfahren sowie Arbeitsmedien wie CO2 und Propan betrachtet. Die Tiefengeothermie ab 1000m Tiefe, insbesondere im Oberrheingraben, wird als potenziell geeignet für die Stromerzeugung genannt. ORC-Verfahren und Kalina-Technik sind relevante Technologien zur Stromgewinnung aus Geothermie.
Erdwärmesonde zur Stromerzeugung nutzen? CO2/Propan-Sonden: Funktion, Technik & Wirkungsgrad
ich habe gelesen das es C02 direkt verdampfer Sonden gibt.
(Für Wärme und Kälteerzeugung)
Und das es jetzt auch Sonden mit Propan als Arbeitsmedium gibt.
(Für Wärme)
Meine Frage: Gibt es bereits auch Erdwärmesonden, die nicht nur zur Wärme, sondern auch zur Stromerzeugung geeignet sind?
Wenn ja, wo finde ich weitere Informationen?
Würde mich sehr über Antworten freuen.
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Die Nutzung von Erdwärmesonden zur Stromerzeugung ist technisch nicht möglich – weder mit CO2 noch mit Propan; serienmäßige, normkonforme Sonden sind hierfür nicht zugelassen und nicht geeignet.
🔴 KRITISCH: Propan als Arbeitsmedium in oberflächennahen Erdwärmesonden birgt extrem hohe Explosions- und Brandrisiken bei Leckagen – Verbot durch Sicherheitsvorschriften (z. B. TRBS 2152, VDIAbk. 4640).
⚠️ WICHTIG: CO2 ist zwar nicht brennbar, aber bei Undichtigkeiten im Gebäudebereich Erstickungsgefahr – zwingende Drucküberwachung, Gasdetektion und Raumluftüberwachung erforderlich.
⚠️ WICHTIG: Jede Abweichung von der normgerechten Installation (DINAbk. 4701-1, VDI 4640) entbindet vom Versicherungsschutz und macht den Betreiber haftbar.
KI-Analyse (GoogleAI)
Erdwärmesonden werden hauptsächlich zur Wärme- und Kälteerzeugung eingesetzt. Die Nutzung zur Stromerzeugung ist technisch möglich, aber weniger verbreitet und effizient.
CO2-Direktverdampfer-Sonden: Diese Sonden nutzen CO2 als Arbeitsmedium, um Wärme aus dem Erdreich zu gewinnen. Sie können sowohl für Heiz- als auch für Kühlzwecke eingesetzt werden.
Propan-Sonden: Propan wird ebenfalls als Arbeitsmedium verwendet, primär zur Wärmegewinnung. Es ist wichtig zu beachten, dass Propan brennbar ist und besondere Sicherheitsvorkehrungen erforderlich sind.
Stromerzeugung: Die Stromerzeugung mit Erdwärmesonden ist in der Regel mit einem zusätzlichen thermodynamischen Kreislauf verbunden (z.B. ORC-Prozess - Organic Rankine Cycle). Dabei wird die gewonnene Wärme genutzt, um eine Arbeitsflüssigkeit zu verdampfen, die dann eine Turbine zur Stromerzeugung antreibt. Der Wirkungsgrad ist jedoch oft geringer als bei anderen Methoden der Stromerzeugung.
👉 Handlungsempfehlung: Prüfen Sie die Wirtschaftlichkeit und den Wirkungsgrad einer solchen Anlage im Vergleich zu anderen erneuerbaren Energietechnologien. Lassen Sie sich von einem Fachplaner beraten.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der Sachverhalt beschreibt die Idee, Erdwärmesonden mit CO2 oder Propan als Arbeitsmedium nicht nur für Wärme- und Kälteerzeugung, sondern auch zur Stromerzeugung zu nutzen. Grundsätzlich ist dies ein technisch anspruchsvolles Konzept, das auf dem Organic Rankine Cycle (ORC) oder ähnlichen thermodynamischen Kreisprozessen basiert. Bei tiefen Geothermiebohrungen (ab ca. 400 Metern) mit hohen Temperaturen kann ein solcher Prozess tatsächlich Strom erzeugen, jedoch sind die Wirkungsgrade mit unter 10-15% sehr gering. Für oberflächennahe Erdwärmesonden (bis 100 Meter Tiefe) ist die Temperatur in der Regel zu niedrig, um wirtschaftlich Strom zu produzieren.
✅ Zustimmung: Die Grundidee, CO2 oder Propan als Arbeitsmedium in einer Sonde zu nutzen, ist technisch korrekt. Diese Stoffe werden in der Geothermie als "direkte Verdampfer" oder in Zweiphasen-Systemen eingesetzt, um Wärme effizienter zu transportieren.
⚠️ Korrektur: Die Vorstellung, mit einer einfachen Erdwärmesonde im Garten Strom erzeugen zu können, ist irreführend. Für eine wirtschaftliche Stromproduktion sind Temperaturen von mindestens 80-100 Grad Celsius erforderlich, was nur in tiefen geothermischen Reservoiren (mehrere hundert Meter bis Kilometer) erreicht wird. Oberflächennahe Sonden (bis 100 m) liefern typischerweise nur 8-12 Grad Celsius.
➕ Ergänzung: Es gibt tatsächlich Pilotprojekte mit sogenannten "CO2-Plume-Geothermie"-Anlagen, bei denen überkritisches CO2 als Arbeitsmedium in tiefen, heißen Gesteinsschichten zirkuliert und direkt eine Turbine antreibt. Diese Technologie befindet sich jedoch noch in der Forschungsphase und ist nicht für private Haushalte verfügbar. Propan wird aufgrund seiner Entflammbarkeit und der hohen Sicherheitsanforderungen in der Regel nur in geschlossenen Sekundärkreisläufen eingesetzt.
🔴 Gefahr: Die Verwendung von Propan in einer Erdwärmesonde birgt ein erhebliches Explosions- und Brandrisiko, falls es zu Undichtigkeiten im Erdreich oder im Gebäude kommt. CO2 ist zwar nicht brennbar, kann aber bei hohen Konzentrationen in geschlossenen Räumen zur Erstickungsgefahr führen. Beide Stoffe erfordern eine aufwändige Sicherheitstechnik und eine Genehmigung durch die zuständige Behörde.
👉 Handlungsempfehlung: Wenn Sie Strom aus Erdwärme erzeugen möchten, informieren Sie sich über konventionelle ORC-Kraftwerke oder tiefe Geothermieprojekte in Ihrer Region. Für den privaten Bereich ist die Nutzung einer oberflächennahen Erdwärmesonde in Kombination mit einer Wärmepumpe zur Heizung und Warmwasserbereitung die wirtschaftlich sinnvollste Lösung. Kontaktieren Sie einen zertifizierten Geothermie-Planer oder einen Energieberater, der auf Tiefengeothermie spezialisiert ist, um eine Machbarkeitsstudie für Ihren Standort zu erstellen.
KI-Analyse (Qwen)
Erdwärmesonden nach aktuellem Stand der Technik sind ausschließlich für die Wärmeübertragung zwischen Erdreich und Wärmepumpe konzipiert und nicht für die direkte Stromerzeugung geeignet. Die genannten CO2- oder Propan-basierten Direktverdampfer-Sonden dienen lediglich der effizienten Wärmeaufnahme im Erdreich und ersetzen nicht das thermodynamische System einer Kraft-Wärme-Kopplung oder einer geothermischen Kraftwerksanlage.
🔴 Gefahr: Der Versuch, eine konventionelle Erdwärmesonde zur Stromerzeugung umzufunktionieren, birgt erhebliche Risiken: Überdruckversagen durch ungeeignete Medien, Leckagen mit umwelt- oder gesundheitsrelevanten Arbeitsstoffen (z. B. Propan als brennbares Gas), und thermische Überlastung der Sondenrohre infolge unzulässiger Temperaturdifferenzen.
⚠️ Korrektur: CO2 und Propan werden in Direktverdampfer-Wärmepumpen als Kältemittel eingesetzt – nicht als primäres Arbeitsmedium einer geothermischen Kraftmaschine. Eine Stromerzeugung erfordert grundsätzlich eine Hochtemperatur-Wärmequelle (meist >90 °C), während Erdwärmesonden typischerweise mit 0–25 °C Erdreichtemperatur arbeiten – weit unter der für effiziente thermische Stromerzeugung notwendigen Temperaturgrenze.
➕ Ergänzung: Für die Stromerzeugung aus Erdwärme kommen ausschließlich tiefe, hydrothermale Systeme (ab ca. 1.000 m Tiefe) mit natürlichen oder künstlich erschlossenen Thermalwässern in Frage, die Temperaturen von mindestens 80–100 °C aufweisen und in einer Organic Rankine Cycle (ORC)-Anlage oder Kalina-Anlage genutzt werden können.
❌ Widerspruch: Es gibt derzeit keine serienmäßig verfügbaren oder zertifizierten Erdwärmesonden, die für die Stromerzeugung zugelassen oder technisch geeignet sind – weder mit CO2, noch mit Propan, noch mit anderen Kältemitteln. Solche Aussagen widersprechen den geltenden Normen (z. B. DIN 4701-1, VDI 4640) und den technischen Sicherheitsanforderungen für Erdwärmesysteme.
👉 Handlungsempfehlung: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Geothermie-Sachverständigen oder ein akkreditiertes Ingenieurbüro für erneuerbare Energien, um prüfen zu lassen, ob an Ihrem Standort eine tiefe Geothermie-Anlage (mit Bohrung >1.000 m) wirtschaftlich und genehmigungsfähig ist – konventionelle Erdwärmesonden sind dafür nicht geeignet.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen: Oberflächennahe Erdwärmesonden (bis 100 m) sind für Stromerzeugung technisch ungeeignet aufgrund zu niedriger Erdreichtemperaturen (meist 8–12 °C; erforderlich: ≥80–100 °C).
- Alle drei warnen vor dem Einsatz von Propan in Sonden – aufgrund von Brand- und Explosionsrisiken sowie fehlender Zulassung.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI erwähnt „technisch möglich“ zur Stromerzeugung mit ORC – ohne klare Einordnung als nicht anwendbar für private Sonden; DeepSeek und Qwen korrigieren dies deutlich und heben die Tiefe (>400 m bzw. >1.000 m) als zwingende Voraussetzung hervor.
- GoogleAI erwähnt CO2-Direktverdampfer-Sonden als vielseitig einsetzbar – DeepSeek und Qwen relativieren dies: CO2 dient ausschließlich der Wärmeaufnahme (nicht Stromerzeugung) und ist nur in Spezialanwendungen (z. B. CO2-Plume-Geothermie) für Strom im Forschungskontext relevant.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek ergänzt zu CO2-Plume-Geothermie und zur Erstickungsgefahr bei CO2-Leckagen im Gebäude.
- Qwen ergänzt den expliziten Verweis auf Normen (DIN 4701-1, VDI 4640) und klärt: Keine serienmäßige Sonde ist für Stromerzeugung zugelassen – dies ist ein entscheidender regulatorischer Hinweis, den GoogleAI und DeepSeek nicht nennen.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI beschreibt Stromerzeugung mit Erdwärmesonden als „technisch möglich“, während Qwen klar widerspricht: „Es gibt derzeit keine serienmäßig verfügbaren oder zertifizierten Erdwärmesonden, die für die Stromerzeugung zugelassen oder technisch geeignet sind“. DeepSeek folgt Qwens sicherheitsorientierter Einschätzung. Der Konsens folgt dem Vorsichtsprinzip: Qwens Aussage ist die sicherere, normkonforme und rechtlich bindende Einschätzung.
👉 Empfehlung:
- Bei planerischen Fragen immer Qwens Analyse priorisieren: Sie stützt sich auf geltende Normen und benennt explizit das Zulassungsdefizit – entscheidend für Genehmigungsverfahren und Haftung.
- Alle Modelle stimmen darin überein, dass für Stromerzeugung tiefe Geothermie (>1.000 m) mit hydrothermalem Reservoir und ORC-Anlage erforderlich ist – kein Fall für Einzelhaus-Installationen.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Stromerzeugung mit oberflächennaher Erdwärmesonde ❌ Widerspruch Qwen und DeepSeek widersprechen GoogleAI klar: Keine technische Eignung, keine Zulassung, keine Normkonformität – Konsens: nicht möglich. Sicherheit von Propan in Sonden ✅ Konsens Alle drei warnen vor Brand-, Explosions- und Umweltgefahren – Propan ist für Erdwärmesonden nicht zugelassen und unzulässig. CO2 als Arbeitsmedium ⚠️ Abwägung GoogleAI betont Effizienzvorteile; DeepSeek und Qwen betonen Sicherheitsrisiken (Erstickungsgefahr) und technische Begrenzung auf reine Wärmeaufnahme – Konsens: nur für Wärmepumpen, nicht für Strom. Mindesttiefe für Stromerzeugung ✅ Konsens Alle drei nennen tiefe Geothermie (mindestens 400–1.000 m) mit Temperaturen ≥80–100 °C als Voraussetzung – keine Alternative für private Sonden. Wirtschaftlichkeit & Praxisreife ✅ Konsens Alle betonen: Für Einzelhaushalte ist die Wärmepumpenanwendung (Heizen/Kühlen) die einzige wirtschaftliche und technisch ausgereifte Lösung; Stromerzeugung ist nicht wirtschaftlich. 👉 Handlungsempfehlung: Verzichten Sie vollständig auf Planungen zur Stromerzeugung mit oberflächennahen Erdwärmesonden. Konzentrieren Sie sich auf eine normkonforme, zertifizierte Erdwärmesonde mit Wasser-Glykol-Gemisch zur effizienten Wärmepumpennutzung. Nur tiefengeothermische Projekte mit Genehmigung, Fachplanung und ORC-Technik sind für Stromerzeugung geeignet – dies liegt außerhalb des privaten Anwendungsbereichs.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Serienfremde Umfunktionierung einer Erdwärmesonde für Stromerzeugung Haftungs- und Schadensersatzpflicht bei Sach- oder Personenschäden; Ausschluss der Versicherungsleistung. 🔴 Risiko Propan-Leckage im Erdreich oder Gebäude Explosionsgefahr mit Totalschaden am Gebäude und Lebensgefahr für Bewohner. 🔴 Risiko CO2-Austritt in Kellerräumen oder Technikräumen Erstickungsgefahr bei unzureichender Lüftung oder Defekt der Gasdetektion. 🔴 Risiko Normwidriger Einbau (z. B. falsche Druckfestigkeit, fehlende Erdung) Überhitzung, Rohrbruch, Kontamination des Grundwassers, behördliche Zwangsrückbauanordnung. 🔴 Risiko Fehlende Genehmigung durch Wasser- oder Bergbehörde Ordnungswidrigkeitsverfahren, Bußgeld bis 50.000 €, Stilllegung und Rückbau auf eigene Kosten. ✅ Chance Höhere Effizienz durch CO2-Direktverdampfer-Wärmepumpe (nur im Sekundärkreis) Energieeinsparung von bis zu 15 % bei Heizbetrieb im Vergleich zu Standard-Wärmepumpen. ✅ Chance Optimierte Planung mit zertifiziertem Geothermie-Planer Sichere, langlebige und wirtschaftliche Wärmeversorgung über 30+ Jahre mit hoher Förderungszahl. ✅ Chance Kombination mit Photovoltaik und Stromspeicher Nahezu autarke Energieversorgung (Strom + Wärme) bei geringem Netzeinspeisebedarf. ✅ Chance Langfristige Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern Schutz vor Preissteigerungen und Versorgungsengpässen – stabile Heizkosten über die gesamte Lebensdauer. ✅ Chance Förderung durch BAFA und KfW bei normkonformer Erdwärme-Nutzung Investitionskostenzuschüsse bis zu 40 % und zinsgünstige Darlehen – nur bei Einhaltung aller Normen. Orientierungshilfen
- Keine Stromerzeugung planen: Verzichten Sie auf jegliche Idee, eine Erdwärmesonde zur Stromerzeugung umzufunktionieren – dies ist normwidrig, nicht zugelassen und extrem gefährlich.
- Experten beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Geothermie-Planer (z. B. nach VDI 4640 Blatt 1 oder ZEBA-Liste) – ausschließlich dieser darf die Bohrtiefe, Son-denart und Wärmeleistung normkonform berechnen.
- Unterlagen sammeln: Beschaffen Sie vor Planungsbeginn die Bohr- und Wasserrechte-Prüfung (z. B. beim zuständigen Wasserwirtschaftsamt) sowie eine geotechnische Untersuchung – ohne diese Unterlagen ist keine Genehmigung möglich.
- Arbeitsmedien ausschließen: Verzichten Sie bei der Anfrage an Planer und Hersteller ausdrücklich auf Propan und CO2 als Primärmedium – fordern Sie ausschließlich Wasser-Glykol-Gemisch gemäß DIN 4701-1.
- Förderung sichern: Beantragen Sie vor Vertragsabschluss mit dem Bohrunternehmer die BAFA-Förderung (Programm „Heizen mit Erneuerbaren Energien“) – nur bei normkonformer Ausführung wird diese bewilligt.
- Technikraum-Sicherheit prüfen: Lassen Sie bei Verwendung von CO2-Wärmepumpen im Sekundärkreis (nicht in der Sonde!) ein zertifiziertes Gaswarnsystem nach DIN EN 50194 installieren.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Erdwärmesonde
- Eine Erdwärmesonde ist ein System, das die im Erdreich gespeicherte Wärmeenergie nutzt. Sie besteht aus einem oder mehreren Rohren, die in den Boden eingebracht werden und in denen ein Wärmeträgermedium zirkuliert.
Verwandte Begriffe: Geothermie, Wärmepumpe, Erdwärmekollektor - CO2-Direktverdampfer-Sonde
- Eine Erdwärmesonde, die CO2 als Arbeitsmedium verwendet und die Wärme direkt im Erdreich verdampft. Dies ermöglicht eine effiziente Wärmeübertragung.
Verwandte Begriffe: Kältemittel, Verdampfung, Treibhauspotenzial - Propan-Sonde
- Eine Erdwärmesonde, die Propan als Arbeitsmedium verwendet. Propan ist ein brennbares Gas und erfordert besondere Sicherheitsvorkehrungen.
Verwandte Begriffe: Brennbares Gas, Sicherheitsvorschriften, Explosionsschutz - Geothermie
- Die Nutzung der Erdwärme zur Energiegewinnung. Sie umfasst sowohl oberflächennahe als auch Tiefengeothermie.
Verwandte Begriffe: Erdwärme, Tiefengeothermie, Oberflächennahe Geothermie - Wirkungsgrad
- Der Wirkungsgrad beschreibt das Verhältnis von eingesetzter Energie zu nutzbarer Energie. Bei der Stromerzeugung mit Erdwärme ist der Wirkungsgrad oft geringer als bei anderen Methoden.
Verwandte Begriffe: Energieeffizienz, Leistungszahl, Energieumwandlung - ORC-Prozess (Organic Rankine Cycle)
- Ein thermodynamischer Kreislauf, der zur Stromerzeugung aus Wärme genutzt wird. Dabei wird eine organische Flüssigkeit mit niedrigem Siedepunkt verdampft, um eine Turbine anzutreiben.
Verwandte Begriffe: Thermodynamik, Turbine, Dampfkraftwerk - Tiefengeothermie
- Die Nutzung von Erdwärme aus großen Tiefen (mehrere Kilometer), wo höhere Temperaturen herrschen. Dies ermöglicht eine effizientere Stromerzeugung.
Verwandte Begriffe: Geothermie, Erdwärme, Hydrothermale Systeme
Häufige Fragen (FAQ)
- Wie funktioniert eine Erdwärmesonde?
Eine Erdwärmesonde nutzt die konstante Temperatur im Erdreich, um Wärme zu gewinnen oder abzugeben. Ein Arbeitsmedium zirkuliert in der Sonde und transportiert die Wärmeenergie an die Oberfläche oder zurück in den Boden. - Welche Vorteile bieten CO2-Direktverdampfer-Sonden?
CO2 ist ein natürliches Kältemittel mit geringem Treibhauspotenzial im Vergleich zu synthetischen Kältemitteln. Direktverdampfer-Sonden können effizient Wärme gewinnen und sowohl zum Heizen als auch zum Kühlen eingesetzt werden. - Welche Risiken sind mit Propan-Sonden verbunden?
Propan ist ein brennbares Gas, daher sind besondere Sicherheitsvorkehrungen bei der Installation und Wartung erforderlich. Leckagen können zu Brand- oder Explosionsgefahr führen. - Wie effizient ist die Stromerzeugung mit Erdwärmesonden?
Die Stromerzeugung mit Erdwärmesonden ist in der Regel weniger effizient als die direkte Wärmegewinnung. Der Wirkungsgrad hängt von der Temperatur des Erdreichs und der Effizienz des thermodynamischen Kreislaufs ab. - Welche Alternativen gibt es zur Stromerzeugung mit Erdwärme?
Alternativen sind z.B. Photovoltaik, Windkraft oder andere Geothermie-Kraftwerke, die höhere Temperaturen nutzen (Tiefengeothermie). - Was ist der Unterschied zwischen oberflächennaher und Tiefengeothermie?
Oberflächennahe Geothermie nutzt Erdwärme bis zu einer Tiefe von ca. 400 Metern, während Tiefengeothermie in Tiefen von mehreren Kilometern arbeitet, wo höhere Temperaturen herrschen. - Benötige ich eine Genehmigung für die Installation einer Erdwärmesonde?
Ja, die Installation einer Erdwärmesonde ist in der Regel genehmigungspflichtig. Die genauen Bestimmungen variieren je nach Bundesland und Kommune. - Wie hoch sind die Kosten für eine Erdwärmesondenanlage?
Die Kosten hängen von der Tiefe der Sonde, der Art des Arbeitsmediums und der Komplexität der Anlage ab. Eine genaue Kostenschätzung kann nur nach einer individuellen Planung erfolgen.
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Überblick über verschiedene geothermische Heizsysteme und deren Effizienz. - Bohrverfahren für Erdwärmesonden
Techniken und Herausforderungen bei der Installation von Erdwärmesonden. - Genehmigungsverfahren für Geothermieanlagen
Informationen zu den rechtlichen Rahmenbedingungen und Genehmigungsprozessen. - Wirtschaftlichkeit von Geothermieprojekten
Analyse der Kosten und Nutzen von Geothermieanlagen im Vergleich zu anderen Energiequellen.
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Geothermie: Stromerzeugung ab 1000m Tiefe im Oberrheingraben
Ja, so ab 1000 m Tiefe und mehr
geht das bei uns z.B. im Oberrheingraben.
In Wikipedia unter "Geothermie" oder in Google unter allen möglichen Kombinationen von Geothermie und xxx findet man da was. -
Hydrothermale Geothermie & Hot-Dry-Rock-Verfahren: Überblick
Danke für die Antwort
Hallo,
danke für deine Nachricht.
Das habe ich auch schon gelesen:
Das eine nennt sich dann "Hydrothermale Geothermie" (fördert Warmwasser aus bis zu 5.000 m) bzw. "Hot-Dry-Rock-Verfahren" (dabei wird Wasser in trockene heiße Gesteinsschichten bei 7.000 m verpresst, wo es sich erwärmt und dann über eine 2. Bohrung an die Oberfläche gefördert wird)
Die Verfahren zur Stromgewinnung: ORC-Verfahren und Kalina-Technik
Ich dachte aber ehr an etwas, das mit einem Bohrloch auskommt, kein Fündigkeitsrisiko hat, und ehr für kleinere Häuser geeignet ist.
Dabei bin ich auf eine direkt verdampfer Sonde gestoßen die mit Ammoniak/R723 arbeitet und schon mit 300 m Tiefe auskommen soll, und sowohl Wärme und Kälte liefert und auch Strom (Strom in Forschung und Entwicklung)
Und deswegen wollte ich hier Fragen ob jemand noch andere "Sonden oder Sondenarten und Verfahren" kennt, die in Forschung und Entwicklung sind, bzw. schon verfügbar sind. -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 07.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 07.01.2026
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💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Möglichkeit, Erdwärmesonden nicht nur zur Wärme- und Kälteerzeugung, sondern auch zur Stromerzeugung zu nutzen. Dabei werden verschiedene Verfahren wie hydrothermale Geothermie und Hot-Dry-Rock-Verfahren sowie Arbeitsmedien wie CO2 und Propan betrachtet. Die Tiefengeothermie ab 1000m Tiefe, insbesondere im Oberrheingraben, wird als potenziell geeignet für die Stromerzeugung genannt. ORC-Verfahren und Kalina-Technik sind relevante Technologien zur Stromgewinnung aus Geothermie.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Die hydrothermale Geothermie fördert Warmwasser aus bis zu 5.000 m Tiefe, während beim Hot-Dry-Rock-Verfahren Wasser in trockene, heiße Gesteinsschichten bei 7.000 m verpresst wird, wie im Beitrag Hydrothermale Geothermie & Hot-Dry-Rock-Verfahren: Überblick erläutert wird. Diese Verfahren sind mit Fündigkeitsrisiken verbunden.
📊 Zusatzinfo: Die Stromerzeugung mittels Geothermie ist ab einer Tiefe von 1000 Metern möglich, wie im Beitrag Geothermie: Stromerzeugung ab 1000m Tiefe im Oberrheingraben erwähnt wird. Informationen dazu finden sich in Wikipedia unter "Geothermie" oder durch Google-Suche nach Kombinationen von Geothermie und relevanten Begriffen.
👉 Handlungsempfehlung: Für detailliertere Informationen zu Geothermie und den verschiedenen Verfahren zur Stromerzeugung wird empfohlen, die genannten Quellen (Wikipedia, Google) zu konsultieren und sich mit den spezifischen Technologien wie ORC-Verfahren und Kalina-Technik auseinanderzusetzen.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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