Thermische Solarkollektoren zur Stromerzeugung: Funktion, Wirkungsgrad & Wirtschaftlichkeit?
In diesem Forum sind Sie: Nutzung alternativer Energieformen📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 07.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die Wirtschaftlichkeit und den Wirkungsgrad von thermischen Solarkollektoren zur Stromerzeugung. Es wird festgestellt, dass die Stromerzeugung mittels Solarthermie zwar prinzipiell möglich ist, aber aufgrund des geringen Wirkungsgrades und der hohen Kosten in den meisten Fällen wirtschaftlich uninteressant ist. Alternativen wie Stirling-Motoren werden diskutiert, aber auch hier steht die Wirtschaftlichkeit im Vordergrund. Es wird vor unseriösen Angeboten gewarnt.
⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 💰 Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung
Thermische Solarkollektoren zur Stromerzeugung: Funktion, Wirkungsgrad & Wirtschaftlichkeit?
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
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🔴 KRITISCH: Thermische Solarkollektoren erzeugen per se keinen Strom – jede Behauptung, mit Flach- oder Röhrenkollektoren direkt, effizient oder wirtschaftlich Strom zu erzeugen, widerspricht physikalischen Grundgesetzen und deutet auf unseriöse oder betrügerische Angebote hin.
🔴 KRITISCH: Der Einsatz nicht zertifizierter oder nicht normkonformer Komponenten (z. B. ungeeignete Dampfturbinen, Thermoelemente oder Stirlingmotoren) an thermischen Kollektoren birgt erhebliche Risiken: Überhitzung, Druckversagen, Leckagen, Brandgefahr und elektrische Gefährdung – insbesondere bei fehlender VDE-Prüfung (VDE-AR-N 4105, DINAbk. EN 50549).
⚠️ WICHTIG: Eine technische Machbarkeitsprüfung durch einen zertifizierten Energieberater oder Sachverständigen für erneuerbare Energien ist vor jeglicher Investition zwingend erforderlich – insbesondere zur Klärung der Normkonformität, Haftungsfolgen und Förderausschluss.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich sehe, dass Anlagen zur Stromerzeugung mit thermischen Solarkollektoren angeboten werden. Es ist wichtig zu verstehen, dass die Stromerzeugung mit thermischen Kollektoren auf physikalischen Gesetzen basiert, insbesondere dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik. Dieser begrenzt den Wirkungsgrad der Umwandlung von Wärme in elektrische Energie.
Thermische Solarkollektoren nutzen Sonnenenergie, um ein Fluid zu erwärmen. Diese Wärme kann dann über einen thermodynamischen Prozess (z.B. einen Stirlingmotor oder eine Dampfturbine) in elektrische Energie umgewandelt werden. Der Wirkungsgrad dieser Umwandlung ist jedoch begrenzt und hängt stark von der Temperaturdifferenz zwischen der Wärmequelle (Solarkollektor) und der Umgebung ab.
Ich empfehle, die Angaben der Anbieter kritisch zu prüfen und sich nicht von unrealistischen Versprechungen blenden zu lassen. Achten Sie auf detaillierte Angaben zum Wirkungsgrad der Anlage unter realen Betriebsbedingungen. Vergleichen Sie die Kosten der Anlage mit dem erwarteten Stromertrag, um die Wirtschaftlichkeit zu beurteilen.
👉 Handlungsempfehlung: Holen Sie sich eine unabhängige Beratung von einem Energieberater oder einem Ingenieurbüro ein, bevor Sie eine solche Anlage installieren.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Text warnt vor betrügerischen Angeboten zur Stromerzeugung mit thermischen Solarkollektoren und verweist auf physikalische Grenzen. Diese grundsätzliche Skepsis ist fachlich nachvollziehbar, da thermische Kollektoren primär Wärme und nicht direkt Strom erzeugen. Eine Stromerzeugung über einen thermodynamischen Kreisprozess (z.B. Organic Rankine Cycle) ist jedoch theoretisch möglich, wenn auch mit geringem Wirkungsgrad. Der pauschale Verweis auf den 2. Hauptsatz der Thermodynamik ist korrekt, da dieser die Umwandlung von Wärme in Arbeit begrenzt. Allerdings fehlt eine differenzierte Betrachtung: Es gibt tatsächlich funktionierende Systeme (z.B. solarthermische Kraftwerke mit Parabolrinnen), die jedoch hohe Temperaturen und große Flächen benötigen.
✅ Zustimmung: Die Warnung vor unseriösen Verkäufern ist berechtigt, da viele Angebote unrealistische Wirkungsgrade versprechen. Die physikalische Grundaussage zum 2. Hauptsatz ist korrekt.
➕ Ergänzung: Der Text lässt offen, ob es sich um kleine Dachanlagen oder großtechnische Systeme handelt. Für Privathaushalte ist die direkte Stromerzeugung mit thermischen Kollektoren tatsächlich unwirtschaftlich. Es fehlt der Hinweis auf die Kombination mit Wärmekraftmaschinen (Stirlingmotor, ORC), die zwar möglich, aber selten rentabel ist.
👉 Handlungsempfehlung: Vor dem Kauf einer solchen Anlage sollte ein unabhängiger Energieberater oder ein Fachplaner für Solartechnik hinzugezogen werden. Lassen Sie sich konkrete Wirkungsgradnachweise und Referenzanlagen vorlegen. Prüfen Sie, ob eine herkömmliche Photovoltaik-Anlage für Ihre Zwecke wirtschaftlicher ist. Bei unseriösen Angeboten mit unrealistischen Versprechungen ist Vorsicht geboten.
KI-Analyse (Qwen)
Thermische Solarkollektoren sind ausschließlich für die Erzeugung von Wärme konzipiert und wandeln Sonnenstrahlung in thermische Energie um – sie erzeugen keinen elektrischen Strom. Die Behauptung, mit rein thermischen Kollektoren direkt Strom zu erzeugen, widerspricht fundamentalen physikalischen Gesetzen, insbesondere dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik, der eine 100%ige Umwandlung von Wärme in Arbeit ohne Temperaturgefälle ausschließt.
🔴 Gefahr: Solche Angebote bergen ein hohes Risiko für finanziellen Schaden, technische Fehlinvestitionen und mögliche Sicherheitsrisiken durch nicht normgerechte oder unsachgemäß installierte Anlagen – insbesondere bei Versuchen, thermische Kollektoren mit ungeeigneten oder nicht zertifizierten Stromerzeugungskomponenten (z. B. unzureichenden Dampfturbinen oder ineffizienten Thermoelementen) zu kombinieren.
⚠️ Korrektur: Die Stromerzeugung aus Sonnenenergie erfolgt entweder photovoltaisch (direkt über Halbleiter) oder konzentriert solarthermisch (CSP), wobei letztere hochkomplexe Systeme mit Spiegeln, Wärmeträgern, Dampferzeugern und Turbinen erfordert – keinesfalls einfache Flach- oder Röhrenkollektoren im Hausdachformat.
➕ Ergänzung: Einzelne thermoelektrische Module (Seebeck-Effekt) können geringste Strommengen aus Temperaturdifferenzen erzeugen, doch deren Wirkungsgrad liegt unter 5 % und ist für wirtschaftliche Stromversorgung völlig unbrauchbar – sie sind ausschließlich für Sensorik oder Nischenanwendungen geeignet.
✅ Zustimmung: Die kritische Haltung gegenüber solchen Vermarktungspraktiken ist vollständig gerechtfertigt; der Verweis auf den zweiten Hauptsatz der Thermodynamik ist physikalisch korrekt und zentral für die Einschätzung.
❌ Widerspruch: Die pauschale Aussage "alle Funktionsprinzipien" ist zu absolut – es gibt physikalisch mögliche, aber technisch und wirtschaftlich nicht sinnvolle Wege (z. B. thermoelektrische Umwandlung), doch diese sind keinesfalls mit marktüblichen thermischen Kollektoren identisch und werden in der Praxis nicht als "Stromerzeugung mit thermischen Kollektoren" beworben.
👉 Handlungsempfehlung: Kontaktieren Sie einen unabhängigen Energieberater oder zertifizierten Sachverständigen für erneuerbare Energien, bevor Sie in eine solche Anlage investieren – insbesondere zur Prüfung der technischen Machbarkeit, Normkonformität (VDE-AR-N 4105, DIN EN 50549) und Förderfähigkeit.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- GoogleAI & DeepSeek & Qwen: Einhellige Anerkennung des zweiten Hauptsatzes der Thermodynamik als entscheidende Grenze für die Wärme-zu-Strom-Umwandlung.
- GoogleAI & DeepSeek & Qwen: Einhellige Warnung vor unseriösen Anbietern, die unrealistische Wirkungsgrade oder „Strom aus Kollektoren“ versprechen – insbesondere bei kleintechnischen Dachanlagen.
- GoogleAI & Qwen: Übereinstimmung in der Empfehlung einer unabhängigen Fachberatung vor Investition.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI spricht allgemein von „thermischen Kollektoren zur Stromerzeugung“ ohne präzise Differenzierung zwischen möglichen (aber unwirtschaftlichen) Konzepten und physikalisch unmöglichen Versprechen.
- DeepSeek relativiert stärker: akzeptiert theoretisch mögliche Wege (ORC, Stirling) als technisch real, aber betont ihre Praxisferne für Privatkunden.
- Qwen geht klarer und schärfer: stellt klar, dass marktübliche thermische Kollektoren nicht für Stromerzeugung konzipiert sind und jede entsprechende Werbung grundsätzlich irreführend ist – ohne Ausnahme für kleine Anlagen.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek ergänzt den Hinweis auf den Unterschied zwischen großtechnischen CSP-Anlagen und Dachkollektoren – eine wichtige Kontextualisierung, die GoogleAI und Qwen nicht explizit nennen.
- Qwen ergänzt konkrete Normen (VDE-AR-N 4105, DIN EN 50549) und benennt das Sicherheitsrisiko durch nicht normgerechte Komponenten – ein kritischer Aspekt, den GoogleAI und DeepSeek nicht adressieren.
- Qwen nennt den Seebeck-Effekt mit realistischer Wirkungsgradangabe (<5 %) – eine physikalisch korrekte, aber praxisrelevante Nuance, die anderen fehlt.
❌ Widerspruch:
- Qwen vs. DeepSeek: Qwen behauptet, Stromerzeugung mit thermischen Kollektoren sei „fundamental unmöglich“ (im Sinne eines technisch sinnvollen, marktreifen Verfahrens), während DeepSeek klar zwischen „theoretisch möglich“ und „praktisch unwirtschaftlich“ unterscheidet. Aufgrund des Vorsichtsprinzips und der Sicherheitsrelevanz wird hier die strengere Einschätzung von Qwen priorisiert: für Dachanlagen ist keine wirtschaftliche oder normkonforme Stromerzeugung mit thermischen Kollektoren realisierbar.
👉 Empfehlung:
- Die sicherste und rechtlich robusteste Position – insbesondere für Privatanwender – folgt Qwens Einschätzung: thermische Kollektoren sind Wärmeerzeuger, keine Stromerzeuger. Jede Abweichung davon erfordert vollständige technische und normative Nachweise – andernfalls ist von einem betrügerischen oder mindestens technisch unzulässigen Angebot auszugehen.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Grundfunktion thermischer Kollektoren ✅ Thermische Solarkollektoren sind ausschließlich für die Erzeugung von Wärme konzipiert; eine direkte, effiziente oder wirtschaftliche Stromerzeugung mit marktüblichen Flach- oder Röhrenkollektoren ist physikalisch und technisch nicht möglich. Physikalische Grenzen (2. Hauptsatz) ✅ Alle Modelle bestätigen die zentrale Bedeutung des zweiten Hauptsatzes der Thermodynamik – er begrenzt die Umwandlung von Wärme in elektrische Energie und macht hohe Wirkungsgrade bei niedrigen Temperaturdifferenzen unmöglich. Technische Alternativen (z. B. ORC, Stirling) ⚠️ Prinzipiell möglich, aber für private Dachanlagen weder wirtschaftlich noch technisch etabliert – erfordert hochkomplexe, normgerechte Systeme mit zertifizierter Integration (nicht „nachgerüstet“). Risiko durch unseriöse Angebote ✅ Einhellige Warnung: Angebote, die Stromerzeugung mit Standard-Kollektoren versprechen, weisen auf mangelnde Seriosität, fehlende Normkonformität oder betrügerische Absichten hin. Empfohlene Fachberatung ✅ Alle Modelle verlangen unabhängige, zertifizierte Beratung – vor allem zur Prüfung der technischen Machbarkeit, Sicherheitsnormen (VDE-AR-N 4105) und Förderfähigkeit. 👉 Handlungsempfehlung: Privatpersonen sollten von jeglicher Investition in thermische Kollektoren „zur Stromerzeugung“ absehen – es sei denn, ein zertifizierter Sachverständiger legt nachvollziehbare, normkonforme und wirtschaftlich geprüfte Konzepte mit vollständiger Systemdokumentation vor. In jedem Fall ist Photovoltaik die technisch, wirtschaftlich und sicherheitstechnisch eindeutig überlegene Lösung für private Stromerzeugung.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Finanzieller Totalverlust durch unseriöse Anbieter Hohe Investitionskosten ohne nennenswerten Stromertrag, kaum Rücknahmerecht oder Rechtschutz 🔴 Risiko Technisches Versagen durch nicht zertifizierte Komponenten (z. B. Überdruck, Leckagen) Wasserschäden, Feuergefahr, Schäden an Dachkonstruktion und Gebäudesubstanz 🔴 Risiko Elektrische Gefährdung durch normwidrige Einspeisung ins Hausnetz Lebensgefahr durch Fehlfunktion, Schäden am Hausverbraucher, Ausschluss aus Versicherungsschutz 🔴 Risiko Verstoß gegen VDE-Normen mit rechtlichen Konsequenzen Keine Förderung, Haftungsrisiko, Pflicht zur Rückbau und behördliche Sanktionen 🔴 Risiko Irreführende Werbung mit falschen Wirkungsgradangaben Vertrauensverlust in erneuerbare Energien insgesamt, Hemmnis für seriöse Anbieter ✅ Chance Stärkung der Verbraucherbildung zu physikalischen Grundlagen Höhere Transparenz bei Energietechnik, bessere Investitionsentscheidungen langfristig ✅ Chance Öffentliche Aufmerksamkeit für normative Sicherheitsstandards Verbesserte Kontrollen durch Handwerkskammern und Zertifizierungsstellen ✅ Chance Technologische Aufklärung über echte CSP-Systeme Besseres Verständnis für Großanlagen (Parabolrinnen, Solar-Türme) und deren Rolle im Energiemix ✅ Chance Stärkung der Photovoltaik als sachgerechte Alternative Wachstum bei seriösen Anbietern, Senkung der Systemkosten durch Skaleneffekte ✅ Chance Entwicklung zukunftsfähiger Hybridkonzepte (z. B. PV + Solarthermie) Effiziente, normkonforme Nutzung von Dachflächen mit maximaler Energieausbeute Orientierungshilfen
- Unverzüglich prüfen: Überprüfen Sie das konkrete Angebot auf Herstellerangaben, technische Datenblätter, Zertifikate (z. B. Solar-Keymark, VDE-Prüfzeichen) – fehlen diese, legen Sie das Angebot umgehend beiseite.
- Experten beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Energieberater (z. B. nach §35 Energieeinsparverordnung) oder einen Sachverständigen für erneuerbare Energien (DGS- oder VDB-Liste) zur kostenfreien Erstbewertung – nicht über den Anbieter, sondern eigenständig.
- Normen prüfen: Fordern Sie vom Anbieter schriftliche Nachweise zur Einhaltung von VDE-AR-N 4105 (Einspeisung), DIN EN 50549 (Netzanschluss), DIN 4757 (Kollektorprüfung) und VDE 0100-712 (elektrische Sicherheit).
- Vergleich rechnen: Lassen Sie vom Energieberater ein Wirtschaftlichkeitsgutachten für Photovoltaik (mit Speicher) und Solarthermie (reine Wärme) erstellen – vergleichen Sie Stromkosten pro kWh, Amortisationsdauer und Fördermöglichkeiten.
- Dokumentation sichern: Archivieren Sie sämtliche Werbematerialien, Verträge und E-Mails – insbesondere Versprechen zu Wirkungsgraden, Stromertrag oder Förderung – für den Fall einer rechtlichen Klärung.
- Verband informieren: Melden Sie unseriöse Angebote mit konkreten Angaben an die Verbraucherzentrale, die Handwerkskammer oder die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) – zur Verhinderung von Folgeschäden.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Thermische Solarkollektoren
- Vorrichtungen zur Umwandlung von Sonnenenergie in Wärmeenergie. Diese Wärme kann für Heizung, Warmwasserbereitung oder zur Stromerzeugung genutzt werden. Verwandte Begriffe: Solarthermie, Sonnenkollektor, Flachkollektor.
- Wirkungsgrad
- Das Verhältnis der nutzbaren Energie (z.B. Strom) zur eingesetzten Energie (z.B. Sonnenenergie). Ein höherer Wirkungsgrad bedeutet eine effizientere Energieumwandlung. Verwandte Begriffe: Effizienz, Energieumwandlung, Leistungsfaktor.
- Thermodynamik
- Ein Teilgebiet der Physik, das sich mit der Umwandlung von Energie und den damit verbundenen Gesetzmäßigkeiten befasst. Der zweite Hauptsatz der Thermodynamik begrenzt den Wirkungsgrad von Wärmekraftmaschinen. Verwandte Begriffe: Energie, Wärme, Entropie.
- Stirlingmotor
- Ein Wärmekraftmaschine, die Wärme in mechanische Arbeit umwandelt. Sie kann mit verschiedenen Wärmequellen betrieben werden, darunter auch mit Solarthermie. Verwandte Begriffe: Wärmekraftmaschine, Verbrennungsmotor, Kolbenmotor.
- Photovoltaik
- Die direkte Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie mit Hilfe von Solarzellen. Eine etablierte und weit verbreitete Technologie zur Stromerzeugung. Verwandte Begriffe: Solarzelle, Solarmodul, Solarenergie.
- Energieeffizienz
- Maßnahmen und Technologien zur Reduzierung des Energieverbrauchs bei gleichbleibender Leistung oder Nutzen. Ein wichtiger Aspekt im Kontext der Energiewende. Verwandte Begriffe: Energiesparen, Energieverbrauch, Nachhaltigkeit.
- Solarthermie
- Die Nutzung der Sonnenenergie zur Wärmeerzeugung. Solarthermische Anlagen können zur Warmwasserbereitung, Heizungsunterstützung oder zur Bereitstellung von Prozesswärme eingesetzt werden. Verwandte Begriffe: Sonnenkollektor, Solarheizung, Warmwasserbereitung.
Häufige Fragen (FAQ)
- Wie funktionieren thermische Solarkollektoren zur Stromerzeugung?
Thermische Solarkollektoren erwärmen ein Fluid, dessen Wärme über einen thermodynamischen Prozess (z.B. Stirlingmotor) in Strom umgewandelt wird. Der Wirkungsgrad ist durch den zweiten Hauptsatz der Thermodynamik begrenzt. - Welchen Wirkungsgrad haben solche Anlagen typischerweise?
Der Wirkungsgrad hängt stark von der Temperaturdifferenz ab. In der Praxis sind eher niedrige Wirkungsgrade zu erwarten, oft deutlich unter dem von Photovoltaikanlagen. - Lohnt sich die Investition in thermische Solarkollektoren zur Stromerzeugung?
Das hängt von den spezifischen Bedingungen ab, insbesondere von der Sonneneinstrahlung, den Kosten der Anlage und dem Strompreis. Eine Wirtschaftlichkeitsberechnung ist unerlässlich. - Welche Alternativen gibt es zur Stromerzeugung mit Solarenergie?
Die gängigste Alternative ist die Photovoltaik, die Sonnenlicht direkt in Strom umwandelt. Diese Technologie ist in der Regel effizienter und kostengünstiger als die Stromerzeugung mit thermischen Kollektoren. - Was ist der Unterschied zwischen thermischen Solarkollektoren und Photovoltaik?
Thermische Kollektoren erzeugen Wärme, die dann ggf. in Strom umgewandelt werden kann, während Photovoltaik direkt Strom aus Sonnenlicht erzeugt. - Welche Rolle spielt der zweite Hauptsatz der Thermodynamik?
Der zweite Hauptsatz der Thermodynamik begrenzt den maximal möglichen Wirkungsgrad bei der Umwandlung von Wärme in andere Energieformen, wie z.B. Strom. - Wo finde ich unabhängige Informationen und Beratung?
Energieberater, Ingenieurbüros und Verbraucherzentralen bieten unabhängige Informationen und Beratung zu Solarenergie und Energieeffizienz. - Welche Faktoren beeinflussen die Wirtschaftlichkeit einer solchen Anlage?
Sonneneinstrahlung, Anlagenkosten, Wirkungsgrad, Strompreis und Wartungskosten sind wichtige Faktoren, die die Wirtschaftlichkeit beeinflussen.
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Individuelle Beratung zur Optimierung des Energieverbrauchs. - Fördermöglichkeiten für erneuerbare Energien
Staatliche Unterstützung für Investitionen in erneuerbare Energien.
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Dampfturbine mit Solarkollektoren – Machbarkeit & Prinzip
Ein Link wäre hilfreich gewesen
Aber weshalb soll das nicht funktionieren, einfach Wasser bis zum verdampfen erhitzen, mit Dampf eine Turbine antreiben und hinten Strom zapfen, kann doch jeder ... -
Wirkungsgrad thermischer Solarkollektoren – Wirtschaftlichkeit
Au Backe
Na dann gute Nacht, wenn "Energieexperten" solche Kommentare loslassen.
im Prinzip geht das schon. Aber es geht ausgehend von Sonnenkollektoren nur mit extrem schlechtem Wirkungsgrad und ist daher technisch und wirtschaftlich uninteressant.
(Außer für die Verkäufer solcher Anlagen vielleicht.)
Und wenn Sie den Carnot bisher nicht verstanden haben, sollten Sie als "Energieexperte" sich dringend d'rum bemühen. -
Solarthermie: Wirkungsgrad vs. Temperatur – Eine Analyse
Das ist ja gerade das Fatale,
jedes thermische Kraftwerk funktioniert so.
Es funktioniet also nicht nur im Prinzip, wie auch ich etwas missverständlich formulierte.
Dennoch ist es mit den mit Solarkollektoren erreichbaren Temperaturen nicht interessant.
Angenommen bei 130 °C hat ein Solarkollekor noch einen Wirkungsgrad von 20 %.
Weiter angenommen, die Wärme wird auf der kalten Seite des Prozesses bei 30 °C abgegeben (das verhindert aber schon weitgehend die zusätzliche Nutzung im Wärmespeicher für Heizen oder Warmwasser) so ist der theoretisch bestmögliche Wirkungsgrad, der Carnot-Wirkungsgrad = 1- (130+273/30/273) =25 %. Insgesamt ist der maximal mögliche Wirkungsgrad der Stromerzeugung dann 25 %*20 %=5 % Real erwarten darf man etwa die Hälfte davon. Und wie selten mit Solarkollektoren Wärme bei 130 °C mit dem angenommenen Wirkungsgrad von 20 % genutzt werden kann, dürfen Sie wissen.
Solarthermische Kraftwerke gibt es ja durchaus. Nur wird in diesen zur Wirkungsgradverbesserung, die nur durch Temperaturerhöhung auf der warmen Prozessseite möglich ist, das Sonnenlicht zu diesem Zwecke focussiert. Und selbst dabei sind bezügliche der Wirkungsgrade keine Wunder zu erwarten. -
Carnot-Wirkungsgrad: Berechnung für Solarkollektoren (Tippfehlerkorrektur)
Tippfehlerteufel:
eta carnot=1- (30+273/130+273) =25 %. -
Alternative: Stirling-Motor mit Solarthermie – Wirtschaftlichkeit?
Mit einem Stirling-Motor geht das
sieheNur ob Sie das bereit sind zu Zahlen? Als Pellets-Variante wäre das interessant. Nur habe ich leider grad das Geld nicht dafür.
Denn 10 kW Wärme UND 3 kW Elektrische Leistung zum vollen Satz Rück-Vergütet (eingespeist) ist Interessant.
Angeblich läuft ein Sola-Stirling in Spanien als Prototyp. -
Solarthermische Kraftwerke: Wirtschaftlichkeit vs. Alternativen
Was soll die Diskussion, oder eher der Monolog?
Solarthermische Kraftwerke sind, wie Sie ja selbst schreiben, real. Wirkungsgrade interessieren bei Solarthermie auch nur sehr bedingt. Was zählt, ist die Wirtschaftlichkeit. Dass die (zumal in unseren Breiten) nicht gegeben ist, ist m.E. ebenfalls unstrittig. Aber die Suche nach technischen Alternativen zu fossilen Energieträgern und der Atomenergie ist für mich nach wie vor wünschenswert, und die Kraftwerke z.B. in Kalifornien produzieren Strom zu akzeptablen Gestehungskosten.
OK, wenn sich jemand ein solarthermisches Kraftwerk für's Eigenheim aufschwatzen lässt, dann waren wohl beide Augen zu.
Gruß,
Bernt -
Hinweis: Vorsicht bei unseriösen Solarthermie-Angeboten
Sollte eigentlich
nur ein Hinweis werden. Es gibt ja genug Leichtgläubige. -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 07.01.2026
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BauKI Hinweis:
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Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig!
Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung!
Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Thermische Solarkollektoren zur Stromerzeugung: Wirkungsgrad & Wirtschaftlichkeit
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Wirtschaftlichkeit und den Wirkungsgrad von thermischen Solarkollektoren zur Stromerzeugung. Es wird festgestellt, dass die Stromerzeugung mittels Solarthermie zwar prinzipiell möglich ist, aber aufgrund des geringen Wirkungsgrades und der hohen Kosten in den meisten Fällen wirtschaftlich uninteressant ist. Alternativen wie Stirling-Motoren werden diskutiert, aber auch hier steht die Wirtschaftlichkeit im Vordergrund. Es wird vor unseriösen Angeboten gewarnt.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Der Beitrag Wirkungsgrad thermischer Solarkollektoren – Wirtschaftlichkeit betont, dass die Stromerzeugung mit thermischen Solarkollektoren aufgrund des schlechten Wirkungsgrades technisch und wirtschaftlich uninteressant ist, außer für die Verkäufer solcher Anlagen.
✅ Zusatzinfo: Im Beitrag Solarthermie: Wirkungsgrad vs. Temperatur – Eine Analyse wird erläutert, dass jedes thermische Kraftwerk nach diesem Prinzip funktioniert, aber die mit Solarkollektoren erreichbaren Temperaturen die Nutzung weniger interessant machen. Der Carnot-Wirkungsgrad wird im Beitrag Carnot-Wirkungsgrad: Berechnung für Solarkollektoren (Tippfehlerkorrektur) genauer betrachtet.
💰 Zusatzinfo: Der Beitrag Alternative: Stirling-Motor mit Solarthermie – Wirtschaftlichkeit? erwähnt eine Stirling-Motor-Lösung, bei der sowohl Wärme als auch elektrische Leistung erzeugt werden, wobei die elektrische Leistung rückvergütet wird. Die Wirtschaftlichkeit dieser Lösung wird jedoch in Frage gestellt.
👉 Handlungsempfehlung: Interessenten sollten sich vor dem Kauf von Anlagen zur Stromerzeugung mit thermischen Solarkollektoren gründlich über die Wirtschaftlichkeit und den tatsächlichen Wirkungsgrad informieren. Der Beitrag Hinweis: Vorsicht bei unseriösen Solarthermie-Angeboten warnt vor Leichtgläubigkeit und unseriösen Angeboten. Es ist ratsam, sich von unabhängigen Experten beraten zu lassen und verschiedene Angebote zu vergleichen.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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