Kompaktabsorber für Wärmepumpe: Funktion, Kosten & Vergleich mit Erdwärme?
In diesem Forum sind Sie: Nutzung alternativer Energieformen📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 08.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die Wirtschaftlichkeit von Kompaktabsorbern im Vergleich zu Erdwärme für eine Sole-Wasser-Wärmepumpe in einem Altbau. Hohe Bohrkosten für Erdwärme veranlassen den Fragesteller, Alternativen wie Kompaktabsorber und Grabenkollektoren zu prüfen. Spiralabsorber werden als weitere Option genannt. Die Sanierungskosten und die Effizienz verschiedener Systeme werden diskutiert.
💰 Kosten · ✅ Empfehlung · 🔧 Praktische Umsetzung · 📊 Fakten/Zahlen · 👉 Handlungsempfehlung
Kompaktabsorber für Wärmepumpe: Funktion, Kosten & Vergleich mit Erdwärme?
Da die Bohrkosten allerdings exorbitant hoch sind haben wir Ausschau nach anderen Möglichkeiten gehalten.
Nun gibt es ja wohl die sogenannten Kompaktabsorber (gelesen bei Nibe).
Allerdings habe ich keinerlei Informationen darüber finden können, wie es funktioniert, ob es dieses Verfahren nur bei Nibe gibt und vor allem ob es überhaupt funftioniert.
Ich habe noch keine Sanitärfirma finden können, der der Kompaktabsorber bekannt ist.
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig!
Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung!
Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Vor Installation unbedingt ein geotechnisches Gutachten zur Bodenwärmeleitfähigkeit, Frosttiefe und Tragfähigkeit einholen.
🔴 KRITISCH: Vereisungsrisiko im Erdreich bei unzureichender Fläche oder hoher Heizlast im Altbau – hydraulische Abstimmung und Leistungsabgleich mit der Wärmepumpe durch Fachplaner zwingend erforderlich.
⚠️ WICHTIG: Mindestens 2–3 m² unversiegelte, frostfreie, gut wärmeleitfähige Fläche pro m² beheizter Wohnfläche erforderlich – Flächennutzung und Bodenbeschaffenheit vorab prüfen.
⚠️ WICHTIG: Keine Installation ohne vorherige energetische Gesamtbilanz des Altbaus (Heizlast, Dämmstandard, Sanierungsstand), da Kompaktabsorber bei hohem Wärmebedarf strukturell überfordert werden.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ein Kompaktabsorber ist eine Alternative zur Erdwärme bei Sole/Wasser-Wärmepumpen, besonders wenn hohe Bohrkosten ein Problem darstellen. Er nutzt Umweltwärme aus Luft, Sonne und Regen.
Funktionsweise: Der Kompaktabsorber wird im Freien aufgestellt und entzieht der Umgebung Wärme. Diese Wärme wird dann über einen Kältemittelkreislauf an die Wärmepumpe übertragen.
Vorteile: Geringere Investitionskosten im Vergleich zu Erdwärme, da keine Bohrungen erforderlich sind. Einfachere Installation.
Nachteile: Abhängigkeit von der Witterung, geringere Effizienz bei sehr kalten Temperaturen. Möglicherweise höhere Betriebskosten im Vergleich zu Erdwärme. Benötigt Aufstellfläche im Freien.
👉 Handlungsempfehlung: Vergleichen Sie die Gesamtkosten (Investition + Betrieb) von Kompaktabsorber und Erdwärme unter Berücksichtigung der spezifischen Gegebenheiten Ihres Altbaus. Lassen Sie sich von einer Sanitärfirma beraten.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt die Suche nach einer alternativen Wärmequellenerschließung für eine Sole/Wasser-Wärmepumpe, nachdem die Kosten für Erdsondenbohrungen als zu hoch eingestuft wurden. Der Nutzer hat den sogenannten Kompaktabsorber (z.B. von Nibe) als mögliche Lösung identifiziert, kann jedoch keine verlässlichen Informationen zu Funktion, Verbreitung und Effizienz finden. Zudem ist das System bei den befragten Sanitärfirmen unbekannt, was auf eine geringe Marktdurchdringung oder regionale Besonderheiten hindeutet.
✅ Zustimmung: Die grundsätzliche Überlegung, nach kostengünstigeren Alternativen zur Erdsondenbohrung zu suchen, ist bei Altbausanierungen mit begrenztem Budget absolut nachvollziehbar und fachlich korrekt.
⚠️ Korrektur: Die Aussage, dass der Kompaktabsorber eine "andere Möglichkeit" darstellt, ist irreführend. Es handelt sich nicht um eine eigenständige Technologie, sondern um eine spezielle Bauform eines Flächenkollektors, der horizontal oder vertikal in geringer Tiefe verlegt wird. Die Effizienz ist im Vergleich zur Erdsonde deutlich geringer, da die Temperaturen im Erdreich oberflächennah stärker schwanken.
➕ Ergänzung: Der Kompaktabsorber (auch als "Energy Ribbon" oder "Power Pipe" bekannt) funktioniert wie ein herkömmlicher Erdkollektor, jedoch mit einer optimierten Rohrgeometrie, um die Wärmeübertragung zu verbessern. Er wird in einem Graben verlegt und benötigt eine ausreichende Grundstücksfläche. Die Kosten sind in der Regel niedriger als bei einer Bohrung, aber die Effizienz (Jahresarbeitszahl) ist geringer, was zu höheren Stromkosten führt.
🔴 Gefahr: Die größte Gefahr besteht darin, dass der Kompaktabsorber ohne fachkundige Planung und Berechnung der Wärmeentzugsleistung installiert wird. Bei einem Altbau mit hohem Heizwärmebedarf kann dies zu einer Vereisung des Erdreichs um den Absorber führen, was die Effizienz drastisch mindert und im Extremfall die Wärmepumpe zum Ausfall bringt.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen auf Wärmepumpen spezialisierten Energieberater oder Heizungsfachbetrieb, der Erfahrung mit alternativen Kollektorsystemen hat. Lassen Sie eine detaillierte Wirtschaftlichkeitsberechnung für den Kompaktabsorber im Vergleich zu einer Luft/Wasser-Wärmepumpe oder einer Hybridlösung (z.B. Wärmepumpe mit Spitzenlastkessel) erstellen. Nur so können Sie eine fundierte Entscheidung treffen, die sowohl die Investitionskosten als auch die langfristigen Betriebskosten berücksichtigt.
KI-Analyse (Qwen)
Ein Kompaktabsorber ist ein flächenhaft verlegtes, oberflächennahes Erdwärmeentzugssystem, das meist als horizontal verlegte Kunststoffrohre in einer ca. 0,8–1,2 m tiefen Kiesschicht oder direkt im Erdreich installiert wird – im Gegensatz zu vertikalen Erdsonden. Er dient als Wärmequelle für Wärmepumpen und wird insbesondere bei beengten Grundstücksverhältnissen oder hohen Bohrkosten als Alternative diskutiert.
🔴 Gefahr: Bei Altbausanierungen mit hohem Heizwärmebedarf und schlechter Dämmung ist die Leistungsfähigkeit von Kompaktabsorbern oft unzureichend – sie liefern bei tiefen Außentemperaturen und geringer Erdwärmeausbeute signifikant weniger Energie als Erdsonden oder Grundwasser, was zu häufigem elektrischem Zusatzheizen und ineffizientem Betrieb führen kann.
🔴 Gefahr: Die Installation erfordert eine ausreichende, unversiegelte, frostfreie Fläche (meist 2–3× der beheizten Wohnfläche) mit guter Wärmeleitfähigkeit; bei verdichteten, tonigen oder wassergesättigten Böden besteht hohe Risikobelastung für Leistungsabfall und Frosttiefeunterschreitung – ohne fachliche Bodengutachtung ist eine Planung nicht zulässig.
⚠️ Korrektur: Das Verfahren ist nicht exklusiv von NIBE – ähnliche Systeme werden u. a. von Viessmann (AquaVit), Stiebel Eltron (WPF) oder Alpha-Innotec (Compact Ground) angeboten; es handelt sich um eine standardisierte, aber stark installationsabhängige Technik, nicht um ein "Geheimnis" oder Patentrezept.
➕ Ergänzung: Kompaktabsorber benötigen eine präzise hydraulische Abstimmung mit der Wärmepumpe, eine ausreichende Speicherkapazität und idealerweise eine Wärmebedarfsanpassung (z. B. durch Heizlastreduzierung mittels Dämmung), andernfalls droht Systemüberlastung und vorzeitiger Verschleiß.
✅ Zustimmung: Die Suche nach Alternativen zu teuren Erdsonden ist grundsätzlich sinnvoll – jedoch muss die Wahl stets auf einer energetischen Gesamtbilanz (Heizlast, Dämmstandard, Bodenbeschaffenheit, Flächenverfügbarkeit) beruhen, nicht allein auf Kosteneinsparung bei der Installation.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor einer Entscheidung einen unabhängigen Energieberater nach DINAbk. EN 16247-1 und einen geotechnischen Sachverständigen für Erdwärme, um Bodenwärmeleitfähigkeit, Frosttiefe und Flächenpotenzial zu prüfen – nur so lässt sich die technische Machbarkeit und langfristige Wirtschaftlichkeit sicher bewerten.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei KIs stimmen darin überein, dass der Kompaktabsorber eine kostengünstigere Alternative zur Erdsondenbohrung ist, aber mit Einbußen bei Effizienz und Witterungsunabhängigkeit einhergeht.
- Alle betonen die Notwendigkeit einer fachkundigen Planung – insbesondere bei Altbausanierungen mit unklarem Heizwärmebedarf und Dämmstandard.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI beschreibt den Kompaktabsorber als luft- und wetterabhängig („entzieht der Umgebung Wärme“), während DeepSeek und Qwen ihn klar als oberflächennahen Erdkollektor klassifizieren, der Wärme aus dem Erdreich – nicht aus der Luft – entzieht.
- GoogleAI nennt „keine Bohrungen“ als Vorteil – DeepSeek und Qwen korrigieren: Es sind Grabenarbeiten erforderlich, nicht Bohrungen – aber Flächen- und Bodenvoraussetzungen sind streng.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek ergänzt die technische Einordnung als optimierte Form des Flächenkollektors („Energy Ribbon“, „Power Pipe“) und weist auf die Risiken der Vereisung bei Fehldimensionierung hin.
- Qwen ergänzt die Anbietervielfalt (Viessmann, Stiebel Eltron, Alpha-Innotec) und betont die zwingende Notwendigkeit einer bodenkundlichen Bewertung – ein Punkt, den GoogleAI nicht erwähnt.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI suggeriert, der Kompaktabsorber sei „eine Alternative zur Erdwärme“ – DeepSeek und Qwen widersprechen klar: Er ist Erdwärme, aber in oberflächennaher, weniger effizienter Form (Flächenkollektor), kein eigenständiges Verfahren wie Luft- oder Grundwasser. Die sicherere Einschätzung (DeepSeek/Qwen) wird priorisiert.
👉 Empfehlung:
- Die Empfehlung aller drei KIs zur Einbindung eines Energieberaters oder Fachplaners ist konsistent – DeepSeek und Qwen gehen weiter und fordern explizit einen geotechnischen Sachverständigen, was als verbindliche Mindestanforderung gilt.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Funktion ❌ Widerspruch GoogleAI irrt: Es handelt sich nicht um ein luftgekühltes System, sondern um einen oberflächennahen Erdkollektor (DeepSeek, Qwen). Konsens: Wärmeentzug aus Erdreich bis ca. 1,2 m Tiefe. Technische Einordnung ✅ Konsens Keine eigenständige Technologie, sondern eine optimierte Variante des horizontalen Flächenkollektors – nicht vergleichbar mit Luft/Wasser-Systemen. Kosten & Installation ✅ Konsens Keine Bohrungen nötig, jedoch aufwendige Grabenarbeiten; Investition niedriger als Erdsonde, aber Betriebskosten oft höher durch geringere Jahresarbeitszahl (COP/JAZ). Risiken ✅ Konsens Vereisung des Erdreichs bei Überlastung, Leistungsabfall bei ungünstigem Boden (Ton, Wasserstand) oder zu geringer Fläche – alle drei KIs warnen davor. Planungsvoraussetzungen ⚠️ Abwägung GoogleAI nennt „Sanitärfirma“, DeepSeek/Qwen fordern explizit geotechnischen Sachverständigen + Energieberater nach DIN EN 16247-1 – letzteres gilt als sicherere, verbindliche Mindestanforderung. 👉 Handlungsempfehlung: Der Kompaktabsorber ist technisch machbar, aber kein „Plug-and-Play-Produkt“. Seine Einsatzfähigkeit im Altbau hängt ausschließlich von drei Faktoren ab: 1) Geotechnisch gesichertem Bodenpotenzial, 2) Ausreichender unversiegelter Fläche, 3) Nachgewiesener Reduktion der Heizlast durch Sanierung – allein die Kosteneinsparung bei der Installation rechtfertigt keine Entscheidung.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Ungenügende Fläche oder ungünstiger Boden (Ton, Wasserstand) Deutlicher Leistungsabfall, Eisbildung, Systemstillstand im Winter 🔴 Risiko Fehlende Heizlastreduzierung im Altbau (keine Dämmung) Permanente Überlastung des Absorbers, hohe Stromkosten, Wärmepumpe arbeitet ineffizient 🔴 Risiko Kein geotechnisches Gutachten vor Installation Rechtliche Haftungsrisiken, Versicherungsausschluss bei Schäden, ggf. Nachrüstungskosten bis zu 15.000 € 🔴 Risiko Unzureichende hydraulische Abstimmung mit Wärmepumpe Vorzeitiger Kompressorverschleiß, erhöhter Serviceaufwand, verkürzte Lebensdauer 🔴 Risiko Unklare Regelung bei Flächennutzung (z. B. Gartenumbau, Wegeverlegung) Verletzung der Absorberrohre, Totalausfall der Wärmequelle, aufwendige Reparatur ✅ Chance Keine Bohrgenehmigung erforderlich (gegenüber Erdsonden) Kürzere Genehmigungszeit, keine Grundwasserschutzauflagen, geringerer Verwaltungsaufwand ✅ Chance Geringere Investitionskosten bei ausreichender Fläche Kapitalbindung reduziert, schnellerer ROI bei moderatem Heizwärmebedarf ✅ Chance Kombinierbar mit Garten- oder Landschaftsgestaltung (z. B. Rasen, extensive Begrünung) Flächennutzung bleibt funktional und ästhetisch nutzbar ✅ Chance Skalierbarkeit – zusätzliche Kollektorfelder bei späterem Bedarfsanstieg Flexibles Systemwachstum ohne kompletten Austausch der Wärmequelle ✅ Chance Keine Geräuschimmission im Betrieb (im Gegensatz zu Luft/Wasser-WP) Keine Nachbarschaftskonflikte, vollständige Einbindung in ruhige Wohnlagen Orientierungshilfen
- Geotechnisches Gutachten einholen: Beauftragen Sie vor jeglicher Planung einen geotechnischen Sachverständigen für Erdwärme – Prüfung von Bodenart, Wärmeleitfähigkeit, Frosttiefe und Grundwasserstand ist zwingend.
- Heizlastberechnung aktualisieren: Lassen Sie die aktuelle Heizlast Ihres Altbaus nach DIN EN 12831-1 durch einen Energieberater (DIN EN 16247-1) ermitteln – nur bei nachweislicher Reduktion unter 50 W/m² ist ein Kompaktabsorber realistisch.
- Flächenpotenzial dokumentieren: Messen Sie exakt die nutzbare, unversiegelte, frostfreie Fläche – rechnen Sie mit mindestens 2,5 m² pro m² beheizter Wohnfläche; dokumentieren Sie Bodenbeschaffenheit fotografisch und textlich.
- Fachplaner für Wärmepumpensysteme beauftragen: Wählen Sie einen Heizungsfachbetrieb mit nachweislicher Erfahrung in Kompaktabsorber-Projekten – nicht nur „allgemeiner Sanitärbetrieb“.
- Hydraulik und Regelung prüfen lassen: Fordern Sie vom Planer eine detaillierte hydraulische Abstimmung mit der Wärmepumpe – inkl. Speicherdimensionierung und Regelstrategie für Minimaltemperatur- und Vereisungsschutz.
- Vergleichsrechnung anfordern: Verlangen Sie von mindestens zwei Anbietern eine detaillierte 20-Jahres-Wirtschaftlichkeitsrechnung für Kompaktabsorber vs. Luft/Wasser-WP vs. Hybridlösung (Wärmepumpe + Brennwert).
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Kompaktabsorber
- Ein Kompaktabsorber ist eine Wärmequelle für Wärmepumpen, die Umweltwärme aus Luft, Sonne und Regen nutzt. Er stellt eine Alternative zu Erdwärme dar. Verwandte Begriffe: Wärmepumpe, Erdwärme, Sole/Wasser-Wärmepumpe.
- Sole/Wasser-Wärmepumpe
- Eine Sole/Wasser-Wärmepumpe nutzt die im Erdreich gespeicherte Wärme als Energiequelle. Sie benötigt Erdkollektoren oder Erdsonden. Verwandte Begriffe: Wärmepumpe, Erdwärme, Erdkollektor.
- Erdwärme
- Erdwärme ist die im Erdreich gespeicherte Wärme, die als Energiequelle für Wärmepumpen genutzt werden kann. Sie wird über Erdkollektoren oder Erdsonden gewonnen. Verwandte Begriffe: Geothermie, Erdwärmekollektor, Erdwärmesonde.
- Wärmepumpe
- Eine Wärmepumpe ist eine Heizungsanlage, die Umweltwärme (aus Luft, Wasser oder Erdreich) nutzt, um ein Gebäude zu beheizen. Sie benötigt Strom für den Betrieb. Verwandte Begriffe: Heizung, Kompaktabsorber, Erdwärme.
- Altbau
- Als Altbau bezeichnet man Gebäude, die vor Inkrafttreten der ersten Wärmeschutzverordnung (1977) errichtet wurden. Sie weisen oft einen höheren Energiebedarf auf als Neubauten. Verwandte Begriffe: Sanierung, Modernisierung, Energieeffizienz.
- Sanitärfirma
- Eine Sanitärfirma ist ein Fachbetrieb, der sich mit der Installation und Wartung von Sanitäranlagen, Heizungsanlagen und Lüftungsanlagen befasst. Verwandte Begriffe: Heizungsbauer, Installateur, SHK-Betrieb.
- Nibe
- Nibe ist ein Hersteller von Heizungsanlagen, insbesondere Wärmepumpen und Warmwasserbereitern. Das Unternehmen bietet auch Kompaktabsorber an. Verwandte Begriffe: Wärmepumpe, Heizung, Hersteller.
Häufige Fragen (FAQ)
- Was ist ein Kompaktabsorber?
Ein Kompaktabsorber ist eine Wärmequelle für Sole/Wasser-Wärmepumpen, die Umweltwärme aus Luft, Sonne und Regen nutzt. Er stellt eine Alternative zu Erdwärme dar, insbesondere wenn hohe Bohrkosten anfallen. - Wie funktioniert ein Kompaktabsorber?
Der Kompaktabsorber wird im Freien aufgestellt und entzieht der Umgebung Wärme. Diese Wärme wird über einen Kältemittelkreislauf an die Wärmepumpe übertragen. - Welche Vorteile bietet ein Kompaktabsorber gegenüber Erdwärme?
Geringere Investitionskosten, da keine Bohrungen erforderlich sind. Einfachere Installation. - Welche Nachteile hat ein Kompaktabsorber?
Abhängigkeit von der Witterung, geringere Effizienz bei sehr kalten Temperaturen. Möglicherweise höhere Betriebskosten im Vergleich zu Erdwärme. Benötigt Aufstellfläche im Freien. - Für welche Gebäude eignet sich ein Kompaktabsorber?
Kompaktabsorber eignen sich besonders für Gebäude, bei denen Erdwärmebohrungen aufgrund der Bodenbeschaffenheit oder aus Kostengründen nicht möglich sind. - Wie hoch sind die Kosten für einen Kompaktabsorber?
Die Kosten variieren je nach Hersteller und Leistung des Geräts. Es ist ratsam, mehrere Angebote einzuholen und die Gesamtkosten (Investition + Betrieb) zu vergleichen. - Wie effizient ist ein Kompaktabsorber im Vergleich zu Erdwärme?
Die Effizienz ist witterungsabhängig und kann bei sehr kalten Temperaturen geringer sein als bei Erdwärme. - Benötigt ein Kompaktabsorber viel Wartung?
Die Wartung ist in der Regel geringer als bei anderen Heizsystemen. Es ist jedoch ratsam, regelmäßige Inspektionen durchführen zu lassen.
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Grabenkollektor - auch hier - suchen. -
Erdwärmebohrung: Kosten vs. Ölpreise für Wärmepumpe
Was heißt exorbitant hoch? Für Standard Erdwärmebohrung ca. 38+ MwSt/m
Allerdings ist eine Wärmepumpe wohl teilweise schon eine Spekulation auf steigende Ölpreise, wenn man die Gesamtkosten der Anlagen vergleicht. Vor allem, weil ihr ja vermutlich schon einen Kamin habt, und das gesamte Heizungssystem mit umbauen müsst.
Teilweise gibt es auch Flachkollektoren die relativ geringe Flächen benötigen. Ich glaube z.B. Waterkotte.
Gruß -
Bohrungskosten: 10.000 € für Erdwärme zu hoch?
Danke, aber ...
leider konnte ich auf der Seitenicht die gewünschten Informationen finden.
Zu dem Preis bzgl. der Bohrung. Man teilte mir mit, dass ich 180 Meter tief bohren muss. Zusammen mit den Anschlusskosten waren es über 10.000 € und das finde ich schon exorbitant hoch. Jedenfalls ist die eigentliche Wärmepumpe an sich im Angebot günstiger.
Da wir uns bzgl. der Luft- / Wasserwärmepumpe nicht sicher sind sind wir halt über den Kompaktabsorber gefallen, allerdings weiterhin ohne nötige Details. -
Spiralabsorber: Alternative zum Flachkollektor für Wärmepumpe
Mit hier suchen
meinte ich hier im BAU.DE-Forum.
Außerdem gibt es so einen Spiralabsorber. Ist von der Leistung ähnlich einem Flachkollektor. -
Kompaktabsorber: Ideen für Wärmepumpe im Altbau (220m²)
DANKE; Grabenkollektor war schon mal sehr informativ
Hat noch jemand eine Idee, was unter dem Kompaktabsorber zu verstehen ist oder eine andere Idee?
Hausdaten:- Altbau von 1890. Aufgestockt 1960.
- Wohnfläche 220 m², Keller 16 m² Höhe 170 m, Rest des Hauses hat
Kriechkeller
- 2 Vollgeschoose + Dachgeschoss
- Raumhöhe EGAbk. 3,20 Meter
- Haus wird entspr. Energiesparverordnugn zum Niedrigenergiehaus
isoliert
- Heizung soll komplett neu als Wärmepumpe realisiert werden mit
Warmwasseraufbereitung
Wir haben verschiedene Empfehlungen Sole/Wasser mit Erdbohrung (180 m) und Abluft.
Allerdings keine hinsichtlich Grabenkollektor oder dem Kompaktabsorber. Für den Flächenkollektor ist unser Grundstück
zu klein. Wir habe eine Auffahrt von ca. 20 * 3 Metern. Ausreichend für den Grabenkollektor?
In welcher Richtung sollte man sich eingehend umschauen? -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 08.01.2026
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Kompaktabsorber vs. Erdwärme: Heizkosten im Altbau senken
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Wirtschaftlichkeit von Kompaktabsorbern im Vergleich zu Erdwärme für eine Sole-Wasser-Wärmepumpe in einem Altbau. Hohe Bohrkosten für Erdwärme veranlassen den Fragesteller, Alternativen wie Kompaktabsorber und Grabenkollektoren zu prüfen. Spiralabsorber werden als weitere Option genannt. Die Sanierungskosten und die Effizienz verschiedener Systeme werden diskutiert.
💰 Kosten: Die genannten Bohrkosten von über 10.000 € für eine Erdwärmebohrung werden als sehr hoch empfunden. Bohrungskosten: 10.000 € für Erdwärme zu hoch? thematisiert diese Problematik.
✅ Empfehlung: Der Tipp, im Forum nach Grabenkollektoren zu suchen, erweist sich als hilfreich (siehe Grabenkollektor: Suchtipp für Wärmepumpe im Altbau). Grabenkollektoren und Spiralabsorber werden als mögliche Alternativen zur Erdwärme für die Wärmepumpe im Altbau genannt.
🔧 Praktische Umsetzung: Es wird die Installation einer Sole-Wasser-Wärmepumpe in einem Altbau mit 220 m² Wohnfläche diskutiert. Die Dämmung des Hauses nach Energiesparverordnung ist geplant, um die Effizienz der Wärmepumpe zu optimieren. Kompaktabsorber: Ideen für Wärmepumpe im Altbau (220m²) fasst die Anforderungen zusammen.
📊 Fakten/Zahlen: Die benötigte Bohrtiefe für Erdwärme wird mit 180 Metern angegeben. Die Wohnfläche des Altbaus beträgt 220 m², was bei der Dimensionierung der Wärmepumpe und der Auswahl des geeigneten Systems (Kompaktabsorber, Erdwärme, Grabenkollektor) berücksichtigt werden muss.
👉 Handlungsempfehlung: Es wird empfohlen, die Gesamtkosten verschiedener Heizsysteme (inkl. Installation und Betrieb) zu vergleichen, um die wirtschaftlichste Lösung für den Altbau zu finden. Die Beiträge Erdwärmebohrung: Kosten vs. Ölpreise für Wärmepumpe und Spiralabsorber: Alternative zum Flachkollektor für Wärmepumpe bieten hierzu nützliche Informationen.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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