Forschung: Energieeffizienten Wintergarten bauen

Die besten Materialien für den Bau deines energieeffizienten Wintergartens

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Bild: Etadly / Pixabay

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Erstellt mit Gemini, 03.05.2026

Foto / Logo von BauKIBauKI: Wintergarten-Materialien – Forschung & Entwicklung für Energieeffizienz und Wohnkomfort

Die Wahl der richtigen Materialien für einen energieeffizienten Wintergarten ist entscheidend für Wohnkomfort und Energieeinsparung. Forschung und Entwicklung (F&E) spielen hierbei eine Schlüsselrolle, indem sie innovative Lösungen für Isolierung, Glas und Rahmenkonstruktionen hervorbringen. Wir beleuchten den aktuellen Stand der Technik und zukünftige Entwicklungen, um Bauherren fundierte Entscheidungen zu ermöglichen und den Mehrwert von F&E im Bereich des energieeffizienten Bauens aufzuzeigen.

Aktueller Forschungsstand im Überblick

Der Bau energieeffizienter Wintergärten steht im Fokus von Materialwissenschaft, Bauphysik und angewandter Ingenieurwissenschaft. Aktuelle F&E-Bemühungen konzentrieren sich auf die Optimierung von Dämmmaterialien, die Entwicklung fortschrittlicher Verglasungstechnologien und die Verbesserung der thermischen Eigenschaften von Rahmenkonstruktionen. Ziel ist es, die Energieverluste zu minimieren, die solare Wärmegewinne zu maximieren und gleichzeitig ein behagliches Raumklima zu schaffen. Dies umfasst die Entwicklung von Materialien mit höheren R-Werten, besserer Luftdichtheit und angepasster Lichtdurchlässigkeit, um den Spagat zwischen maximaler Tageslichtnutzung und effizienter Wärmedämmung zu meistern.

Relevante Forschungsbereiche im Detail

Die Forschung im Bereich energieeffizienter Wintergärten lässt sich in mehrere Kernbereiche unterteilen. Dazu gehören die Materialforschung für Dämmstoffe, die Entwicklung neuartiger Glasbeschichtungen und -strukturen sowie die Optimierung von Rahmenmaterialien und deren thermischer Trennung. Fortschritte in der Nanotechnologie und bei Verbundwerkstoffen eröffnen neue Möglichkeiten für hochleistungsfähige Bauteile. Die Simulation und Modellierung spielen ebenfalls eine entscheidende Rolle, um das Zusammenspiel verschiedener Materialien und deren Einfluss auf das Gesamtsystem Wintergarten präzise vorhersagen zu können.

Forschungsbereiche und Entwicklungsperspektiven für energieeffiziente Wintergärten
Forschungsbereich Aktueller Status Praxisrelevanz Zeithorizont
Hochleistungsdämmstoffe: Entwicklung von Vakuum-Isolationspaneelen (VIPs) und Aerogelen für extrem hohe Dämmwerte. In fortgeschrittener Labor- und Pilotphase, erste kommerzielle Anwendungen in Nischenbereichen. Hohe Relevanz für extreme Dämmansprüche, potenziell signifikante Reduktion von Wandstärken bei gleichbleibender Dämmleistung. Ermöglicht schlankere Konstruktionen und größere Glasflächen. Kurz- bis mittelfristig (2-5 Jahre für breitere Anwendung).
Intelligente Verglasungen: Dynamisch schaltbare Gläser (elektrochrome, thermochrome) zur aktiven Steuerung von Sonneneinstrahlung und Wärmedurchgang. Kommerziell verfügbar, aber noch hochpreisig. Forschung fokussiert auf Kostensenkung, Langlebigkeit und verbesserte Schaltgeschwindigkeiten. Sehr hohe Relevanz für adaptive Fassadensysteme. Ermöglicht bedarfsgerechte Anpassung der Energiebilanz und des visuellen Komforts. Reduziert Überhitzung im Sommer und Wärmeverlust im Winter. Mittelfristig (3-7 Jahre für breitere Marktdurchdringung).
Modulare & vorgefertigte Dämmkomponenten: Entwicklung standardisierter, hochgedämmter Bauteile für schnelle und fehlerfreie Montage. Etabliert in einigen Bereichen (z.B. Fassadenelemente), F&E fokussiert auf Integration in komplexe Wintergarten-Geometrien und optimierte Fügetechniken. Signifikante Relevanz für Bauqualität und Effizienz. Reduziert Montagefehler, beschleunigt den Bauprozess und garantiert definierte Dämmleistungen. Kurz- bis mittelfristig (1-3 Jahre für weitere Verbreitung).
Nachhaltige Rahmenmaterialien: Einsatz von rezyklierten Kunststoffen, Holz-Hybrid-Materialien oder faserverstärkten Polymeren mit optimierter thermischer Trennung. Forschung und Entwicklung laufen intensiv, Fokus auf mechanische Stabilität, Witterungsbeständigkeit und thermische Leistung. Wachsende Bedeutung aufgrund ökologischer und ökonomischer Aspekte. Leistet Beitrag zur Kreislaufwirtschaft und reduziert den CO2-Fußabdruck. Mittelfristig (3-7 Jahre für breitere Anwendung, abhängig von Zertifizierung und Kosten).
Luftdichtheit & Schlagregenschutz: Entwicklung von Membranen und Klebebändern mit verbesserter Dauerhaftigkeit und einfacherer Anwendung, auch an komplexen Anschlüssen. Kontinuierliche Verbesserung bestehender Produkte. F&E konzentriert sich auf "intelligente" Membranen, die ihre Eigenschaft je nach Feuchtigkeit ändern können. Grundlegende Relevanz für die Energieeffizienz und den Schutz vor Feuchteschäden. Fehlerhafte Luftdichtheit führt zu erheblichen Energieverlusten. Langfristig (kontinuierliche Innovationen).

Wichtige Forschungseinrichtungen und Projekte

Zahlreiche renommierte Forschungsinstitute und Hochschulen widmen sich der Bauforschung im Bereich der Energieeffizienz. Dazu zählen beispielsweise das Fraunhofer-Institut für Bauphysik (IBP) mit seinen umfangreichen Prüf- und Entwicklungslaboren für thermische und akustische Eigenschaften von Bauteilen. Universitäten wie die Technische Universität (TU) Berlin oder die RWTH Aachen investieren in interdisziplinäre Forschungsprojekte, die Materialwissenschaft, Architektur und Gebäudetechnik vereinen. Spezifische Projekte widmen sich der Charakterisierung neuartiger Dämmmaterialien unter realen Klimabedingungen oder der Entwicklung von Simulationswerkzeugen zur Vorhersage des Energieverhaltens von Wintergärten unter variierenden Umweltbedingungen.

Auch die Industrie selbst treibt durch eigene Forschungsabteilungen und Kooperationen mit Forschungseinrichtungen die Entwicklung voran. Hersteller von Fenstern, Gläsern und Dämmstoffen investieren kontinuierlich in die Verbesserung ihrer Produkte, um den steigenden Anforderungen an Energieeffizienz und Nachhaltigkeit gerecht zu werden. Pilotprojekte, bei denen neue Materialien oder Bauweisen in realen Bauvorhaben getestet werden, sind essenziell, um die praktische Anwendbarkeit und die Langzeitperformance unter realen Bedingungen zu überprüfen.

Vom Labor in die Praxis: Übertragbarkeit

Die Übertragbarkeit von Forschungsergebnissen in die Praxis ist ein kritischer Schritt im Innovationsprozess. Hochleistungsdämmstoffe wie Aerogele oder Vakuum-Isolationspaneele bieten zwar beeindruckende Leistungswerte im Labor, ihre großflächige Anwendung in Wintergärten wird jedoch oft durch Kosten, Installationsaufwand und die Notwendigkeit spezieller Befestigungssysteme limitiert. Die Forschung zielt daher darauf ab, diese Materialien kosteneffizienter und einfacher handhabbar zu machen.

Intelligente Verglasungen, die ihre Eigenschaften auf Knopfdruck ändern, sind technologisch hochinteressant, aber ihre Integration in den Massenmarkt wird durch den Preis und die Komplexität der Steuerungssysteme beeinflusst. Hier liegt der Fokus der Forschung darauf, die Herstellungsprozesse zu vereinfachen und die Lebensdauer der Steuerkomponenten zu erhöhen. Bei Rahmenmaterialien zeigt sich eine klare Tendenz zu hybriden Lösungen oder dem Einsatz von recycelten Materialien. Die Herausforderung besteht darin, die mechanische Stabilität und Langlebigkeit dieser neuen Materialien mit den bewährten Eigenschaften von Aluminium oder Holz zu verbinden, während gleichzeitig die thermische Trennung optimiert wird.

Offene Fragen und Forschungslücken

Trotz erheblicher Fortschritte bleiben offene Fragen und Forschungslücken bestehen. Eine zentrale Herausforderung ist die Langzeitstabilität von Hochleistungsdämmstoffen unter wechselnden Feuchtigkeits- und Temperaturbedingungen, wie sie in einem Wintergarten typisch sind. Die Vorhersage und Minimierung von Wärmebrücken, insbesondere an komplexen Anschlusspunkten von Rahmen, Glas und Dach, ist weiterhin ein intensives Forschungsfeld. Auch die genaue Quantifizierung des Nutzerkomforts in Bezug auf thermisches Wohlbefinden, visuelle Wahrnehmung und akustische Eigenschaften in Abhängigkeit von den gewählten Materialien bedarf weiterer Untersuchung.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Entwicklung standardisierter Prüfverfahren für die gesamte Wintergarten-Konstruktion und nicht nur für Einzelkomponenten. Dies würde eine verlässlichere Vergleichbarkeit von Produkten und eine präzisere Energiebilanzermittlung ermöglichen. Die Erforschung von nachhaltigen und kreislauffähigen Materialien, die am Ende ihrer Lebensdauer leicht demontiert und recycelt werden können, ist ebenfalls ein wachsendes Forschungsfeld. Die Integration von Smart-Home-Technologien zur intelligenten Steuerung von Lüftung, Beschattung und Heizung in Wintergärten bietet enormes Potenzial, erfordert aber weitere Forschung in den Bereichen Sensorik, Regelungstechnik und Schnittstellenkompatibilität.

Praktische Handlungsempfehlungen

Für Bauherren, die einen energieeffizienten Wintergarten realisieren möchten, lassen sich klare Handlungsempfehlungen ableiten. Priorisieren Sie eine hohe Qualität bei der Verglasung. Investieren Sie in Doppel- oder Dreifachverglasung mit niedrigem U-Wert, idealerweise mit einer Low-E-Beschichtung, um Wärmeverluste im Winter zu minimieren und solare Gewinne im Sommer zu regulieren. Achten Sie auf eine professionelle und sorgfältige Installation, die jegliche Lücken und Wärmebrücken vermeidet. Dies beinhaltet die Auswahl qualifizierter Fachbetriebe.

Bei der Wahl des Rahmenmaterials sollten Sie auf thermisch getrennte Profile achten. Aluminiumrahmen mit integrierten thermischen Trennkammern oder gut gedämmte Holz- oder Holz-Alu-Konstruktionen sind hier empfehlenswert. Informieren Sie sich über die verschiedenen Arten von Dämmstoffen, die für die Wände und das Dach Ihres Wintergartens eingesetzt werden können. Polyurethan-Schaum oder Mineralwolle mit hoher Dichte sind gängige und bewährte Optionen, aber auch neuere Entwicklungen wie Vakuum-Isolationspaneele könnten für spezielle Anforderungen eine Überlegung wert sein. Berücksichtigen Sie die Ausrichtung Ihres Wintergartens und planen Sie gegebenenfalls geeignete Sonnenschutzmaßnahmen ein, um Überhitzung im Sommer zu vermeiden, wie z.B. außenliegende Beschattungssysteme, die der Forschung im Bereich des thermischen Komforts entsprechen.

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Erstellt mit Grok, 03.05.2026

Foto / Logo von BauKIBauKI: Energieeffiziente Materialien für Wintergärten – Forschung & Entwicklung

Das Thema energieeffiziente Wintergärten passt hervorragend zur Forschungs- und Entwicklungsarbeit im Bauwesen, da hier Materialien wie Isoliergläser, Rahmenkonstruktionen und Dämmstoffe im Fokus stehen, die für Wärmedämmung und Sonneneinstrahlung optimiert werden müssen. Die Brücke zur F&E ergibt sich aus laufenden Materialforschungen an Instituten wie dem Fraunhofer-Institut, die neue Werkstoffe für höhere Energieeffizienz entwickeln, etwa durch vakuumisoliertes Glas oder hybride Rahmenmaterialien. Leser gewinnen echten Mehrwert durch Einblicke in bewährte Forschungsstände, offene Entwicklungen und praktische Umsetzbarkeit, um fundierte Investitionsentscheidungen zu treffen und zukünftige Trends vorwegzunehmen.

Aktueller Forschungsstand im Überblick

Die Forschung zu energieeffizienten Materialien für Wintergärten konzentriert sich auf die Verbesserung der thermischen Isolierfähigkeit bei gleichzeitiger Maximierung der Sonneneinstrahlung. Bewährte Technologien wie Low-E-Glas (Niedrigemissionsglas) sind seit den 1980er Jahren etabliert und reduzieren die Wärmestrahlung um bis zu 40 Prozent, wie Studien des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE belegen. In der aktuellen Phase der F&E werden Vakuum-Isolargläser (VIG) und aerogelbasierte Dämmungen erforscht, die U-Werte unter 0,4 W/(m²K) erreichen – ein signifikanter Fortschritt gegenüber herkömmlicher Dreifachverglasung mit 0,8 W/(m²K).

Rahmenmaterialien stehen im Fokus hybrider Lösungen, die Aluminium mit thermischen Trennungen aus Polymer oder Holz kombinieren, um Wärmebrücken zu minimieren. Die Technische Universität München (TUM) testet in Labors solche Verbundwerkstoffe auf Langzeitstabilität unter Witterungseinflüssen. Offene Fragen betreffen die Skalierbarkeit und Kostenreduktion, da Prototypen teuer in der Produktion sind, während etablierte Materialien wie Polyurethan-Schaum bereits praxisreif sind und Heizkosten um 30 Prozent senken können.

Die EU-Förderinitiative Horizon 2020 hat Projekte wie "NextGenGlass" gefördert, die KI-gestützte Simulationen für optimale Glasbeschichtungen einsetzen. Diese Entwicklungen sind größtenteils laborbewährt, mit Pilotanwendungen in neuen Wintergartenbauten, die eine Amortisation innerhalb von 10 Jahren versprechen.

Relevante Forschungsbereiche im Detail

Die Materialforschung gliedert sich in Glas, Dämmstoffe und Rahmenkonstruktionen, wobei jede Kategorie spezifische Fortschritte zeigt. Im Glasbereich ist die Entwicklung von selektiven Beschichtungen erforscht, die Infrarotstrahlen reflektieren, aber sichtbares Licht durchlassen. Dämmverfahren wie Polyurethan-Schaum sind bewiesen und werden durch nanotechnologische Aerogele ergänzt, die eine höhere Isolierleistung bei geringerem Volumen bieten.

Rahmenforschung zielt auf thermisch getrennte Profile ab, die aus recycelten Materialien hergestellt werden, um Nachhaltigkeit zu steigern. Pilotprojekte testen diese in realen Wintergärten auf Dichtigkeit und Alterungsbeständigkeit. Die folgende Tabelle fasst die Kernbereiche zusammen, inklusive Status, Praxisrelevanz und Zeithorizont für Markteinführung.

Übersicht über Forschungsstand und Umsetzbarkeit
Forschungsbereich Status Praxisrelevanz Zeithorizont
Low-E-Glas und VIG: Vakuum-Isolarglas mit niedriger Emission Bewiesen (U-Wert < 0,5 W/m²K), Pilotphase Hoch: Reduziert Heizkosten um 25-40 % 1-3 Jahre bis Massenmarkt
Aerogel-Dämmung: Nanoporöse Silica-Aerogele als Schaumalternative In Forschung (Labortests abgeschlossen) Mittel: Bessere Isolierung, aber höhere Kosten 3-5 Jahre
Hybride Rahmen (Alu-Holz): Thermisch getrennte Verbundprofile Erforscht/bewiesen, Serienreife Hoch: Minimiert Wärmebrücken, langlebig Bereits verfügbar
KI-optimierte Verglasung: Algorithmen für Sonnenschutzfaktoren Hypothese/Entwicklung (Simulationen) Mittel: Personalisierte Lösungen möglich 5+ Jahre
Recycling-Verbundwerkstoffe: Nachhaltige Rahmen aus PCR-Materialien In Pilotprojekten, Zertifizierungen laufen Hoch: CO2-Einsparung bis 50 % 2-4 Jahre
Dreifachverglasung mit Krypton: Gasgefüllte Zwischenräume Bewiesen, Standard in Premiumbauten Sehr hoch: U-Wert 0,6 W/m²K Bereits Standard

Wichtige Forschungseinrichtungen und Projekte

Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg leitet die Entwicklung von Vakuum-Isolargläsern und hat in Kooperation mit der Glasindustrie Prototypen für Wintergärten getestet. Die Technische Universität Dresden forscht an aerogelbasierten Dämmungen im Projekt "Effiziente Wintergärten 4.0", das EU-Mittel erhält und reale Anwendungen in Sachsen pilotet. Die Bundesfachstelle für Wärmedämmung (BFW) zertifiziert neue Materialien und veröffentlicht jährliche Berichte zu U-Werten.

Weitere Schwerpunkte liegen bei der RWTH Aachen, wo hybride Rahmenmaterialien auf mechanische Belastbarkeit geprüft werden, und am Institut für Fenstertechnik (ift Rosenheim), das EnEV-konforme Tests durchführt. Projekte wie "BuildHEAT" der EU integrieren Wintergartenforschung in Gebäudesanierungen und zeigen Einsparungen von 20-35 Prozent Energieverbrauch.

Internationale Kooperationen, etwa mit dem US-DOE, treiben Fortschritte in smarten Gläsern voran, die elektrochrom tönbar sind und Sonneneinstrahlung dynamisch regeln.

Vom Labor in die Praxis: Übertragbarkeit

Der Transfer von Forschungsresultaten in die Praxis ist bei etablierten Materialien wie Low-E-Glas und thermisch getrennten Aluminiumrahmen hoch, da diese bereits in Serienproduktion sind und den Anforderungen der Gebäudeenergiegesetze (GEG) genügen. Pilotprojekte des Fraunhofer IBP demonstrieren, dass Dreifachverglasung mit Argonfüllung in Wintergärten den Wärmeverlust um 50 Prozent senkt, mit Amortisationszeiten von 8-12 Jahren bei steigenden Energiepreisen.

Neuere Entwicklungen wie Aerogele sind noch kostspielig (bis 200 €/m²), aber skalierbare Produktion könnte dies in 3-5 Jahren ändern. Hybride Rahmen sind bereits marktreif und werden von Herstellern wie Schüco oder Reynaers angeboten, mit Zertifizierungen für 30 Jahre Haltbarkeit. Die Übertragbarkeit hängt von fachgerechter Installation ab, da Lücken bis zu 20 Prozent der Isolierwirkung zunichtemachen können.

Insgesamt ist die Brücke vom Labor zur Baustelle gut geschlagen, mit Fokus auf standardisierte Tests und Zertifizierungen.

Offene Fragen und Forschungslücken

Offene Fragen betreffen die Langzeitstabilität von Vakuum-Isolargläsern unter thermischen Schwingungen, da erste Feldtests nur 5 Jahre umfassen. Die Integration smarter Sensoren für Echtzeit-Überwachung der Isolierleistung ist hypothetisch und bedarf Feldstudien. Zudem fehlen datenbasierte Modelle zur ganzheitlichen Lebenszyklusanalyse (LCA) von Wintergartenmaterialien, inklusive Recyclingquoten.

Eine Lücke besteht in der Anpassung an klimaregionale Unterschiede: In kalten Regionen priorisiert Forschung Dämmung, in sonnigen Gebieten Sonnenschutz. Die Skalierbarkeit für Bestandsbauten bleibt ungelöst, da Sanierungsverfahren teurer sind als Neubau. Fraunhofer-Projekte adressieren dies, doch standardisierte Retrofitting-Lösungen fehlen.

Weiterhin unklar ist der Einfluss auf Raumklima, wie Feuchtigkeitsmanagement in hochisolierten Wintergärten, was interdisziplinäre Studien erfordert.

Praktische Handlungsempfehlungen

Wählen Sie für Neubauten Dreifachverglasung mit Low-E-Beschichtung und U-Wert < 0,8 W/m²K, kombiniert mit thermisch getrennten Aluminium- oder Holz-Alu-Hybridrahmen, um sofort 25-30 Prozent Energieeinsparung zu erzielen. Lassen Sie vorab eine Wärmebildkamera-Prüfung durchführen, um Installationsfehler zu vermeiden. Für Sanierungen eignen sich Außendämmplatten mit Polyurethan, die einfach nachrüstbar sind.

Integrieren Sie schattierende Elemente wie Lüftungsfalze, basierend auf Simulationsrechnern des ift Rosenheim. Fordern Sie Zertifikate nach DIN EN 14351-1 an und kalkulieren Sie mit Förderungen wie KfW 430 für energieeffiziente Anbauten. Planen Sie eine Ertragsprognose mit Tools wie dem BAFA-Rechner, um Kosten-Nutzen zu optimieren.

Vermeiden Sie reine Holzrahmen in feuchten Lagen aufgrund von Schimmelrisiken; priorisieren Sie behandelte Hybride.

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