Glossar: Pflanzen als Wohnraum-Upgrade
Bauen - Wohnen - Leben im Wandel der Zeit
Drei Gründe, warum Pflanzen jede Wohnung aufwerten
— Drei Gründe, warum Pflanzen jede Wohnung aufwerten. Bei einem Streifzug durch die verschiedenen Wohnungen von Freunden und Verwandten gibt es mit großer Wahrscheinlichkeit eine Gemeinsamkeit: Überall schmücken Pflanzen die Räume und sorgen so direkt für ein wohligeres Gefühl. Doch warum stellen wir uns eigentlich Pflanzen in die Wohnung und welche Wirkung haben sie auf uns? Dieser Artikel liefert drei Gründe dafür. ... weiterlesen ...
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Schwerpunktthemen: Gesundheit Pflanze Wohnung Zimmerpflanze
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Glossar - Relevante Begriffe prägnant erkärt
Dieses Glossar erklärt wichtige Begriffe im Zusammenhang mit der Verwendung von Pflanzen in Wohnräumen, deren positiven Auswirkungen auf das Raumklima und die Gesundheit, sowie grundlegende Aspekte der Pflanzenpflege.
Glossar - Schnellsprungziele
- Anzuchterde
- Blattdüngung
- Hydrokultur
- Luftfeuchtigkeit
- Pflanzgefäß
- Photosynthese
- Raumluft
- Raumklima
- Sauerstoff
- Schädlingsbefall
- Schnittblumen
- Substrat
- Toxizität
- Umtopfen
- Verdunstung
- Wachstumslicht
- Wurzelballen
- Zimmerpflanze
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Anzuchterde
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Anzuchterde ist eine spezielle Erde, die für die Aussaat und das Anziehen von Jungpflanzen verwendet wird. Sie ist besonders nährstoffarm und locker, um die empfindlichen Wurzeln der Keimlinge nicht zu überfordern und eine gute Belüftung zu gewährleisten. Anzuchterde ist in der Regel sterilisiert, um das Wachstum von Schimmelpilzen und anderen Schädlingen zu verhindern, die den jungen Pflanzen schaden könnten. Sie bietet eine optimale Grundlage für ein gesundes Wachstum in den ersten Lebenswochen.
- Wortvariationen: Aussaaterde, Pikiererde
- Internationale Begriffe: EN: Seed compost, FR: Terreau de semis, ES: Sustrato de siembra, IT: Terriccio per semina
- Synonyme: Keimsubstrat
- Abgrenzung: Blumenerde (nährstoffreicher)
- Verwandte Konzepte: Aussaat, Vermehrung, Jungpflanzen, Substrat
- Fachgebiete: Gartenbau, Pflanzenzucht
- Anwendungsbereiche: Vergleich verschiedener Erden für die Anzucht, Auswahl der richtigen Erde für bestimmte Pflanzenarten, Optimierung der Keimbedingungen
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Blattdüngung
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Blattdüngung ist eine Methode der Pflanzenernährung, bei der Nährstoffe über die Blätter aufgenommen werden. Dies geschieht durch Besprühen der Blätter mit einer verdünnten Düngerlösung. Die Blattdüngung ist besonders effektiv, wenn die Nährstoffaufnahme über die Wurzeln beeinträchtigt ist, beispielsweise bei Staunässe oder Nährstoffmangel im Boden. Sie kann auch als Ergänzung zur herkömmlichen Düngung über den Boden eingesetzt werden, um schnell auf akute Mangelerscheinungen zu reagieren.
- Wortvariationen: Foliares Düngen
- Internationale Begriffe: EN: Foliar feeding, FR: Fertilisation foliaire, ES: Fertilización foliar, IT: Concimazione fogliare
- Synonyme: Blattapplikation
- Abgrenzung: Wurzeldüngung
- Verwandte Konzepte: Dünger, Nährstoffe, Mangelerscheinungen, Pflanzenpflege
- Fachgebiete: Pflanzenphysiologie, Gartenbau
- Anwendungsbereiche: Vergleich von Blatt- und Wurzeldüngung, Anwendung bei Nährstoffmangel, Auswahl des richtigen Düngers für die Blattdüngung
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Hydrokultur
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Hydrokultur ist eine Methode der Pflanzenzucht, bei der Pflanzen ohne Erde in einer Nährlösung kultiviert werden. Die Wurzeln der Pflanzen sind entweder direkt in der Nährlösung oder in einem inerten Substrat wie Blähton, Seramis oder Steinwolle verankert, das die Nährlösung speichert. Hydrokultur ermöglicht eine präzise Steuerung der Nährstoffversorgung und reduziert das Risiko von Bodenkrankheiten. Sie ist besonders platzsparend und eignet sich gut für den Anbau von Pflanzen in Innenräumen.
- Wortvariationen: Erdelose Kultur
- Internationale Begriffe: EN: Hydroponics, FR: Hydroponie, ES: Hidroponía, IT: Idroponica
- Synonyme: Nährlösungskultur
- Abgrenzung: Erdkultur
- Verwandte Konzepte: Blähton, Seramis, Nährlösung, Pflanzenzucht
- Fachgebiete: Pflanzenphysiologie, Gartenbau
- Anwendungsbereiche: Vergleich von Hydrokultur und Erdkultur, Vorteile und Nachteile der Hydrokultur, Auswahl des richtigen Substrats für die Hydrokultur
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Luftfeuchtigkeit
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Die Luftfeuchtigkeit bezeichnet den Anteil an Wasserdampf in der Luft. Sie wird meist als relative Luftfeuchtigkeit in Prozent angegeben, welche das Verhältnis des aktuellen Wasserdampfgehalts zum maximal möglichen Wasserdampfgehalt bei einer bestimmten Temperatur darstellt. Viele Zimmerpflanzen, besonders solche tropischer Herkunft, bevorzugen eine höhere Luftfeuchtigkeit als in Wohnräumen üblich. Eine zu geringe Luftfeuchtigkeit kann zu trockenen Blatträndern und einem erhöhten Schädlingsbefall führen.
- Wortvariationen: Relative Luftfeuchte
- Internationale Begriffe: EN: Humidity, FR: Humidité, ES: Humedad, IT: Umidità
- Synonyme: Wasserdampfgehalt
- Abgrenzung: Temperatur
- Verwandte Konzepte: Hygrometer, Luftbefeuchter, Zimmerpflanzen, Klima
- Fachgebiete: Meteorologie, Bauphysik, Pflanzenphysiologie
- Anwendungsbereiche: Messung der Luftfeuchtigkeit, Beeinflussung der Luftfeuchtigkeit in Innenräumen, Anpassung der Luftfeuchtigkeit an die Bedürfnisse der Pflanzen
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Pflanzgefäß
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Ein Pflanzgefäß ist ein Behälter, der dazu dient, Pflanzen aufzunehmen und ihnen einen begrenzten Raum für ihr Wurzelwachstum zu bieten. Pflanzgefäße gibt es in verschiedenen Formen, Größen und Materialien, wie beispielsweise Ton, Kunststoff, Keramik oder Metall. Die Wahl des richtigen Pflanzgefäßes ist wichtig für die Gesundheit der Pflanze, da es die Drainage, Belüftung und Temperatur der Wurzeln beeinflusst. Zudem spielt das Design des Pflanzgefäßes eine Rolle für die ästhetische Wirkung der Pflanze im Raum.
- Wortvariationen: Blumentopf, Kübel
- Internationale Begriffe: EN: Plant pot, FR: Pot de fleurs, ES: Maceta, IT: Vaso per piante
- Synonyme: Topf, Behälter
- Abgrenzung: Freilandbeet
- Verwandte Konzepte: Drainage, Substrat, Umtopfen, Pflanzenpflege
- Fachgebiete: Gartenbau, Innenarchitektur
- Anwendungsbereiche: Vergleich verschiedener Pflanzgefäße, Auswahl des richtigen Pflanzgefäßes für bestimmte Pflanzenarten, Einfluss des Materials auf die Wurzelgesundheit
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Photosynthese
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Photosynthese ist der biochemische Prozess, bei dem Pflanzen mithilfe von Sonnenlicht, Wasser und Kohlendioxid Sauerstoff und Glukose (Zucker) produzieren. Die Glukose dient den Pflanzen als Energiequelle für Wachstum und Stoffwechsel. Chlorophyll, der grüne Farbstoff in den Blättern, absorbiert das Sonnenlicht und ermöglicht die Photosynthese. Die Photosynthese ist essenziell für das Leben auf der Erde, da sie Sauerstoff produziert und Kohlendioxid aus der Atmosphäre entfernt.
- Wortvariationen: Fotosynthese
- Internationale Begriffe: EN: Photosynthesis, FR: Photosynthèse, ES: Fotosíntesis, IT: Fotosintesi
- Synonyme: Lichtassimilation
- Abgrenzung: Zellatmung
- Verwandte Konzepte: Chlorophyll, Licht, Kohlendioxid, Sauerstoff
- Fachgebiete: Pflanzenphysiologie, Biochemie
- Anwendungsbereiche: Bedeutung der Photosynthese für Pflanzen und Umwelt, Einfluss von Licht und Kohlendioxid auf die Photosyntheserate, Optimierung der Photosynthese durch geeignete Standortwahl
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Raumluft
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Raumluft bezeichnet die Luft in geschlossenen Räumen, wie Wohnungen, Büros oder Schulen. Ihre Qualität wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst, darunter die Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Schadstoffbelastung und der Sauerstoffgehalt. Pflanzen können zur Verbesserung der Raumluft beitragen, indem sie Schadstoffe abbauen, Sauerstoff produzieren und die Luftfeuchtigkeit erhöhen. Eine gute Raumluftqualität ist wichtig für das Wohlbefinden und die Gesundheit der Bewohner.
- Wortvariationen: Innenraumluft
- Internationale Begriffe: EN: Indoor air, FR: Air intérieur, ES: Aire interior, IT: Aria interna
- Synonyme: Zimmerluft
- Abgrenzung: Außenluft
- Verwandte Konzepte: Schadstoffe, Luftreinigung, Luftfeuchtigkeit, Sauerstoff
- Fachgebiete: Bauphysik, Umweltmedizin
- Anwendungsbereiche: Messung der Raumluftqualität, Einfluss von Pflanzen auf die Raumluft, Maßnahmen zur Verbesserung der Raumluftqualität
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Raumklima
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Das Raumklima beschreibt die Gesamtheit der klimatischen Bedingungen in einem geschlossenen Raum. Dazu gehören Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftbewegung und Luftqualität. Ein angenehmes Raumklima ist wichtig für das Wohlbefinden und die Gesundheit der Menschen, die sich in dem Raum aufhalten. Pflanzen können einen positiven Einfluss auf das Raumklima haben, indem sie die Luftfeuchtigkeit regulieren, Schadstoffe abbauen und Sauerstoff produzieren. Sie tragen so zu einem gesünderen und behaglicheren Wohnumfeld bei.
- Wortvariationen: Innenraumklima
- Internationale Begriffe: EN: Indoor climate, FR: Climat intérieur, ES: Clima interior, IT: Clima interno
- Synonyme: Wohnklima
- Abgrenzung: Außenklima
- Verwandte Konzepte: Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftqualität, Behaglichkeit
- Fachgebiete: Bauphysik, Umweltmedizin
- Anwendungsbereiche: Messung des Raumklimas, Einfluss von Pflanzen auf das Raumklima, Maßnahmen zur Verbesserung des Raumklimas
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Sauerstoff
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Sauerstoff (O2) ist ein farb- und geruchloses Gas, das für die Atmung aller Lebewesen unerlässlich ist. Pflanzen produzieren Sauerstoff während der Photosynthese, indem sie Kohlendioxid und Wasser mithilfe von Sonnenlicht in Glukose und Sauerstoff umwandeln. Zimmerpflanzen können somit zur Erhöhung des Sauerstoffgehalts in der Raumluft beitragen, was sich positiv auf das Wohlbefinden und die Konzentrationsfähigkeit auswirken kann. Ein ausreichender Sauerstoffgehalt ist wichtig für eine gute Raumluftqualität.
- Abkürzungen: O2
- Wortvariationen: Oxygenium
- Internationale Begriffe: EN: Oxygen, FR: Oxygène, ES: Oxígeno, IT: Ossigeno
- Abgrenzung: Kohlendioxid
- Verwandte Konzepte: Photosynthese, Atmung, Raumluftqualität, Zimmerpflanzen
- Fachgebiete: Chemie, Biologie, Pflanzenphysiologie
- Anwendungsbereiche: Messung des Sauerstoffgehalts in der Raumluft, Einfluss von Pflanzen auf den Sauerstoffgehalt, Bedeutung von Sauerstoff für die Gesundheit
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Schädlingsbefall
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Schädlingsbefall bezeichnet das Auftreten von Schädlingen an Pflanzen, die diese schädigen oder schwächen können. Häufige Schädlinge an Zimmerpflanzen sind beispielsweise Blattläuse, Spinnmilben, Thripse oder Wollläuse. Ein Schädlingsbefall kann durch verschiedene Faktoren begünstigt werden, wie beispielsweise trockene Luft, Nährstoffmangel oder ein geschwächtes Immunsystem der Pflanze. Eine frühzeitige Erkennung und Bekämpfung des Schädlingsbefalls ist wichtig, um die Gesundheit der Pflanze zu erhalten.
- Wortvariationen: Insektenbefall, Parasitenbefall
- Internationale Begriffe: EN: Pest infestation, FR: Infestation parasitaire, ES: Plaga, IT: Infestazione parassitaria
- Abgrenzung: Nützlinge
- Verwandte Konzepte: Blattläuse, Spinnmilben, Thripse, Wollläuse
- Fachgebiete: Pflanzenschutz, Schädlingsbekämpfung
- Anwendungsbereiche: Erkennung von Schädlingsbefall, Vorbeugung von Schädlingsbefall, Bekämpfung von Schädlingsbefall mit biologischen oder chemischen Mitteln
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Schnittblumen
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Schnittblumen sind Blumen, die abgeschnitten und in Vasen oder Gestecken arrangiert werden, um Räume zu dekorieren. Sie werden nicht in Erde gepflanzt, sondern beziehen ihr Wasser und Nährstoffe aus dem Vasenwasser. Schnittblumen haben eine begrenzte Lebensdauer und müssen regelmäßig ausgetauscht werden. Sie sind eine beliebte Möglichkeit, Farbe und Frische in Wohnräume zu bringen und besondere Anlässe zu feiern.
- Wortvariationen: Blumenstrauß
- Internationale Begriffe: EN: Cut flowers, FR: Fleurs coupées, ES: Flores cortadas, IT: Fiori recisi
- Abgrenzung: Topfpflanzen
- Verwandte Konzepte: Vase, Blumengesteck, Blumenschmuck, Dekoration
- Fachgebiete: Floristik, Gartenbau
- Anwendungsbereiche: Auswahl von Schnittblumen, Pflege von Schnittblumen, Verlängerung der Haltbarkeit von Schnittblumen
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Substrat
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Substrat ist das Medium, in dem Pflanzen wachsen und ihre Wurzeln verankern. Es dient als Nährstoffspeicher und sorgt für eine gute Belüftung der Wurzeln. Es gibt verschiedene Arten von Substraten, wie beispielsweise Blumenerde, Torf, Kokosfasern, Blähton oder Steinwolle. Die Wahl des richtigen Substrats ist wichtig für die Gesundheit der Pflanze, da es ihre Wasser- und Nährstoffversorgung beeinflusst. Einige Pflanzen bevorzugen ein eher durchlässiges Substrat, während andere ein Substrat mit höherer Wasserspeicherkapazität benötigen.
- Wortvariationen: Pflanzsubstrat
- Internationale Begriffe: EN: Substrate, FR: Substrat, ES: Sustrato, IT: Substrato
- Synonyme: Wachstumsmedium
- Verwandte Konzepte: Blumenerde, Torf, Kokosfasern, Blähton
- Fachgebiete: Gartenbau, Pflanzenphysiologie
- Anwendungsbereiche: Vergleich verschiedener Substrate, Auswahl des richtigen Substrats für bestimmte Pflanzenarten, Einfluss des Substrats auf die Wurzelgesundheit
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Toxizität
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Toxizität bezeichnet dieGiftigkeit einer Substanz oder Pflanze. Einige Zimmerpflanzen enthalten Stoffe, die für Menschen oder Tiere giftig sein können, wenn sie verschluckt oder berührt werden. Die Symptome einer Vergiftung können je nach Pflanze und Menge der aufgenommenen Substanz variieren. Es ist wichtig, sich vor dem Kauf einer Zimmerpflanze über ihre Toxizität zu informieren und gegebenenfalls Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, um Kinder und Haustiere vor Vergiftungen zu schützen.
- Wortvariationen: Giftigkeit
- Internationale Begriffe: EN: Toxicity, FR: Toxicité, ES: Toxicidad, IT: Tossicità
- Synonyme: Giftwirkung
- Abgrenzung: Ungiftigkeit
- Verwandte Konzepte: Giftpflanzen, Vergiftungssymptome, Erste Hilfe bei Vergiftungen
- Fachgebiete: Toxikologie, Botanik
- Anwendungsbereiche: Identifizierung giftiger Pflanzen, Vorbeugung von Vergiftungen, Erste Hilfe bei Vergiftungen durch Pflanzen
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Umtopfen
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Umtopfen ist der Vorgang, bei dem eine Pflanze aus ihrem alten Topf in einen neuen, größeren Topf mit frischem Substrat verpflanzt wird. Dies wird notwendig, wenn die Wurzeln der Pflanze den alten Topf vollständig durchwurzelt haben oder das Substrat ausgelaugt ist. Das Umtopfen gibt der Pflanze mehr Platz zum Wachsen und versorgt sie mit neuen Nährstoffen. Der beste Zeitpunkt zum Umtopfen ist in der Regel das Frühjahr, zu Beginn der Wachstumsperiode.
- Wortvariationen: Verpflanzen
- Internationale Begriffe: EN: Repotting, FR: Rempotage, ES: Trasplante, IT: Rinvaso
- Verwandte Konzepte: Pflanzgefäß, Substrat, Wurzelballen, Pflanzenpflege
- Fachgebiete: Gartenbau, Pflanzenpflege
- Anwendungsbereiche: Auswahl des richtigen Topfes, Vorbereitung des Substrats, Durchführung des Umtopfens, Nachsorge nach dem Umtopfen
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Verdunstung
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Verdunstung ist der physikalische Prozess, bei dem eine Flüssigkeit, wie beispielsweise Wasser, in den gasförmigen Zustand übergeht. Pflanzen geben Wasser über ihre Blätter durch Verdunstung ab, um sich abzukühlen und Nährstoffe zu transportieren. Dieser Prozess trägt auch zur Erhöhung der Luftfeuchtigkeit in der Umgebung bei. Zimmerpflanzen können somit durch Verdunstung zur Verbesserung des Raumklimas beitragen.
- Wortvariationen: Evaporation
- Internationale Begriffe: EN: Evaporation, FR: Évaporation, ES: Evaporación, IT: Evaporazione
- Abgrenzung: Kondensation
- Verwandte Konzepte: Transpiration, Luftfeuchtigkeit, Raumklima, Pflanzenphysiologie
- Fachgebiete: Physik, Meteorologie, Pflanzenphysiologie
- Anwendungsbereiche: Einfluss der Temperatur auf die Verdunstung, Bedeutung der Verdunstung für Pflanzen und Umwelt, Messung der Verdunstungsrate
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Wachstumslicht
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Wachstumslicht ist künstliches Licht, das speziell für das Pflanzenwachstum entwickelt wurde. Es wird eingesetzt, wenn das natürliche Licht nicht ausreichend ist, beispielsweise in Innenräumen oder in der dunklen Jahreszeit. Wachstumslichtlampen emittieren ein Spektrum, das dem Sonnenlicht ähnelt und von den Pflanzen für die Photosynthese genutzt werden kann. Es gibt verschiedene Arten von Wachstumslichtlampen, wie beispielsweise LED-, Leuchtstoff- oder Natriumdampflampen.
- Wortvariationen: Pflanzenlampe
- Internationale Begriffe: EN: Grow light, FR: Lampe de croissance, ES: Lámpara de crecimiento, IT: Lampada di crescita
- Synonyme: Pflanzenbeleuchtung
- Abgrenzung: Natürliches Licht
- Verwandte Konzepte: LED, Leuchtstofflampe, Photosynthese, Pflanzenzucht
- Fachgebiete: Elektrotechnik, Gartenbau
- Anwendungsbereiche: Vergleich verschiedener Wachstumslichtlampen, Auswahl der richtigen Lampe für bestimmte Pflanzenarten, Optimierung der Beleuchtung für das Pflanzenwachstum
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Wurzelballen
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Der Wurzelballen ist die Gesamtheit der Wurzeln einer Pflanze, die sich im Laufe der Zeit zu einer kompakten Masse verdichtet haben. Er besteht aus den Wurzeln selbst und dem umgebenden Substrat, das von den Wurzeln durchdrungen ist. Ein gesunder Wurzelballen ist wichtig für die Nährstoff- und Wasseraufnahme der Pflanze. Wenn der Wurzelballen zu dicht wird, kann dies zu Problemen wie Staunässe oder Nährstoffmangel führen. In diesem Fall sollte die Pflanze umgetopft und der Wurzelballen gegebenenfalls gelockert werden.
- Wortvariationen: Wurzelwerk
- Internationale Begriffe: EN: Root ball, FR: Motte de racines, ES: Cepellón, IT: Zolla
- Verwandte Konzepte: Wurzeln, Substrat, Umtopfen, Pflanzenpflege
- Fachgebiete: Botanik, Gartenbau
- Anwendungsbereiche: Beurteilung des Wurzelballens, Lockerung des Wurzelballens beim Umtopfen, Vorbeugung von Problemen mit dem Wurzelballen
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Zimmerpflanze
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Eine Zimmerpflanze ist eine Pflanze, die in Innenräumen, wie Wohnungen oder Büros, kultiviert wird. Zimmerpflanzen werden oft wegen ihrer dekorativen Wirkung, aber auch wegen ihrer positiven Auswirkungen auf das Raumklima und die Luftqualität gehalten. Es gibt eine Vielzahl von Zimmerpflanzenarten, die sich in ihren Bedürfnissen hinsichtlich Licht, Wasser und Temperatur unterscheiden. Die richtige Pflege ist wichtig, um die Gesundheit und Schönheit der Zimmerpflanzen zu erhalten.
- Wortvariationen: Topfpflanze, Innenraumbegrünung
- Internationale Begriffe: EN: Houseplant, FR: Plante d'intérieur, ES: Planta de interior, IT: Pianta da appartamento
- Abgrenzung: Freilandpflanze
- Verwandte Konzepte: Pflanzgefäß, Substrat, Dünger, Pflanzenpflege
- Fachgebiete: Gartenbau, Innenarchitektur
- Anwendungsbereiche: Auswahl von Zimmerpflanzen, Pflege von Zimmerpflanzen, Einfluss von Zimmerpflanzen auf das Raumklima
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