Material: Keller wohnlich streichen

Keller streichen: Das müssen Sie wissen!

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Bild: Vince Veras / Unsplash

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Foto / Logo von BauKIBauKI: Checkliste: Keller streichen - Was Sie beachten müssen

Das Streichen des Kellers ist nicht nur eine optische Aufwertung, sondern auch eine wichtige Maßnahme zum Schutz vor Feuchtigkeit und Schimmelbildung. Diese Checkliste hilft Ihnen, den Kelleranstrich professionell und dauerhaft auszuführen und typische Fehler zu vermeiden.

Haupt-Checkliste: Keller richtig streichen

Hier finden Sie eine detaillierte Checkliste, unterteilt in verschiedene Phasen, die Ihnen bei der Planung und Durchführung Ihres Kelleranstrichs hilft.

Phase 1: Vorbereitung

  • Keller gründlich entrümpeln und reinigen: Sorgen Sie für ausreichend Platz und entfernen Sie Staub, Spinnweben und losen Schmutz von Wänden und Decken.
  • Untergrund prüfen: Untersuchen Sie die Wände auf Feuchtigkeit, Risse, Ausblühungen oder Schimmelbefall.
  • Feuchtigkeitsproblem identifizieren und beheben: Bevor Sie mit dem Anstrich beginnen, muss die Ursache der Feuchtigkeit behoben werden (z.B. defekte Abdichtung, undichte Rohre).
  • Altanstriche prüfen: Sind alte Anstriche tragfähig oder müssen sie entfernt werden? Ein einfacher Test ist das Anfeuchten mit einem Schwamm: Blättert die Farbe ab, muss sie entfernt werden.
  • Lose Putzstellen entfernen: Lockere Putzstellen müssen abgekratzt und gegebenenfalls mit geeignetem Reparaturmörtel ausgebessert werden.
  • Risse und Löcher verspachteln: Kleine Risse und Löcher sollten mit einem geeigneten Spachtelmasse geschlossen werden, um eine ebene Oberfläche zu erhalten.
  • Geeignete Schutzkleidung tragen: Tragen Sie Handschuhe, Schutzbrille und eventuell eine Atemschutzmaske, um sich vor Farb- und Staubpartikeln zu schützen.
  • Abklebearbeiten durchführen: Decken Sie den Boden mit Folie ab und kleben Sie Fenster, Türen, Steckdosen und Lichtschalter sorgfältig ab, um sie vor Farbspritzern zu schützen.

Phase 2: Planung

  • Geeignete Farbe auswählen: Wählen Sie eine atmungsaktive, feuchtigkeitsregulierende Farbe, die speziell für Kellerräume geeignet ist (z.B. Silikatfarbe oder Kalkfarbe). Acryl- und Latexfarben sind in der Regel nicht geeignet, da sie die Wände versiegeln und Feuchtigkeit einschließen können.
  • Farbmenge berechnen: Messen Sie die zu streichende Fläche aus und berechnen Sie die benötigte Farbmenge anhand der Herstellerangaben. Lieber etwas mehr Farbe kaufen als zu wenig.
  • Werkzeuge und Materialien besorgen: Stellen Sie sicher, dass Sie alle notwendigen Werkzeuge und Materialien zur Hand haben (z.B. Farbroller, Pinsel, Abstreifgitter, Farbeimer, Rührholz, Spachtel, Schleifpapier, Grundierung).
  • Trocknungszeiten berücksichtigen: Planen Sie ausreichend Zeit für die Trocknung der einzelnen Farbschichten ein. Die Trocknungszeiten sind abhängig von der Farbe und den Umgebungsbedingungen.
  • Lüftung sicherstellen: Sorgen Sie während und nach dem Anstrich für eine gute Belüftung des Kellers, um die Trocknung zu beschleunigen und die Geruchsbildung zu minimieren.
  • Prüfe aktuelle Norm: DIN 18550 - Putz; Begriffe, Arten, Ausführung.
  • Diesen Punkt mit dem ausführenden Fachbetrieb klären: Prüfung der Kompatibilität von Alt- und Neuanstrich (ggf. Haftprüfung durchführen).

Phase 3: Ausführung

  • Grundierung auftragen: Tragen Sie eine geeignete Grundierung auf, um den Untergrund zu verfestigen, die Saugfähigkeit zu regulieren und die Haftung der Farbe zu verbessern. Beachten Sie die Trocknungszeit der Grundierung.
  • Erste Farbschicht auftragen: Beginnen Sie mit dem Anstrich der Ecken und Kanten mit einem Pinsel. Rollen Sie anschließend die restliche Fläche mit einem Farbroller gleichmäßig ab.
  • Trocknungszeit einhalten: Lassen Sie die erste Farbschicht vollständig trocknen, bevor Sie die zweite Schicht auftragen.
  • Zweite Farbschicht auftragen: Tragen Sie die zweite Farbschicht ebenfalls gleichmäßig auf. Achten Sie darauf, dass die Farbe gut deckt und keine Stellen ausgelassen werden.
  • Farbe trocknen lassen: Lassen Sie die Farbe vollständig trocknen, bevor Sie den Keller wieder einräumen.
  • Werkzeuge reinigen: Reinigen Sie die Werkzeuge sofort nach Gebrauch mit Wasser oder einem geeigneten Lösungsmittel.

Phase 4: Abnahme

  • Anstrich auf Mängel prüfen: Überprüfen Sie den Anstrich sorgfältig auf Unebenheiten, Farbunterschiede oder Fehlstellen.
  • Ausbesserungsarbeiten durchführen: Beheben Sie eventuelle Mängel mit einem Pinsel oder Farbroller.
  • Keller lüften: Lüften Sie den Keller regelmäßig, um die Trocknung zu beschleunigen und die Geruchsbildung zu minimieren.
  • Abklebematerial entfernen: Entfernen Sie das Abklebematerial vorsichtig, um Beschädigungen des Anstrichs zu vermeiden.
  • Boden reinigen: Entfernen Sie Farbspritzer und Schmutz vom Boden.
  • Entsorgung: Farben und Lacke sind Sondermüll. Entsorgen Sie die Reste fachgerecht.

Wichtige Warnhinweise

  • Feuchtigkeitsprobleme ignorieren: Das Überstreichen feuchter Wände ohne Beseitigung der Ursache führt nur zu kurzfristigen Verbesserungen. Die Feuchtigkeit wird weiterhin in die Wände eindringen und Schimmelbildung verursachen.
  • Falsche Farbwahl: Die Verwendung von nicht atmungsaktiven Farben (z.B. Acryl- oder Latexfarben) kann die Feuchtigkeit einschließen und Schimmelbildung begünstigen.
  • Mangelhafte Vorbereitung: Eine unzureichende Reinigung des Untergrunds, das Versäumnis, lose Putzstellen zu entfernen oder Risse zu verspachteln, kann zu einer schlechten Haftung der Farbe und einem ungleichmäßigen Anstrich führen.
  • Schimmelbefall überstreichen: Das bloße Überstreichen von Schimmelbefall ohne vorherige Beseitigung des Schimmels ist kontraproduktiv. Der Schimmel wird unter der Farbschicht weiterwachsen und langfristig zu gesundheitlichen Problemen führen.
  • Unzureichende Belüftung: Eine mangelnde Belüftung während und nach dem Anstrich kann die Trocknung verzögern und die Geruchsbildung verstärken.

Zusätzliche Hinweise

  • Kellerboden streichen: Auch der Kellerboden kann gestrichen werden, um ihn optisch aufzuwerten und widerstandsfähiger gegen Abnutzung zu machen. Verwenden Sie hierfür spezielle Bodenfarben, die für den Einsatz im Keller geeignet sind.
  • Kellerdecke streichen: Achten Sie beim Streichen der Kellerdecke darauf, dass Sie eine Farbe verwenden, die nicht tropft und gut deckt. Verwenden Sie gegebenenfalls eine Teleskopstange für den Farbroller, um die Decke bequem zu erreichen.
  • Anstrich bei niedrigen Temperaturen vermeiden: Streichen Sie den Keller nicht bei zu niedrigen Temperaturen, da dies die Trocknung der Farbe verzögern kann. Die ideale Temperatur liegt zwischen 15 und 25 Grad Celsius.
  • Mehrere dünnere Schichten sind besser als eine dicke: Tragen Sie die Farbe lieber in mehreren dünneren Schichten auf, um ein gleichmäßiges Ergebnis zu erzielen und Blasenbildung zu vermeiden.
  • Denken Sie an die Beleuchtung: Eine gute Beleuchtung ist im Keller wichtig. Überlegen Sie, ob Sie die Beleuchtung verbessern möchten, bevor Sie den Keller streichen.

Verweis auf weiterführende Informationen

Auf BAU.DE finden Sie zahlreiche Artikel und Ratgeber rund um das Thema Kellerrenovierung und -sanierung. Informieren Sie sich umfassend, bevor Sie mit Ihrem Projekt beginnen.

Checklisten-Phasen-Tabelle
Phase Prüfpunkt Erledigt Ja/Nein
Vorbereitung: Keller entrümpeln Keller ist leer und gereinigt Ja/Nein
Vorbereitung: Untergrund prüfen Wände sind auf Schäden untersucht Ja/Nein
Planung: Farbe auswählen Geeignete Farbe für Kellerwände besorgt Ja/Nein
Planung: Werkzeuge besorgen Alle notwendigen Werkzeuge sind vorhanden Ja/Nein
Ausführung: Grundierung auftragen Grundierung ist aufgetragen und getrocknet Ja/Nein
Ausführung: Erster Anstrich Erster Anstrich ist erfolgt und getrocknet Ja/Nein
Abnahme: Mängel prüfen Anstrich auf Mängel kontrolliert Ja/Nein
Abnahme: Aufräumen Keller ist aufgeräumt und sauber Ja/Nein

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Diese Fragen sollten Sie vor Projektbeginn eigenständig klären. Holen Sie sich schriftliche Bestätigung von Fachbetrieben und Behörden - die Verantwortung für eine vollständige Prüfung liegt bei Ihnen als Bauherr oder Auftraggeber.

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