Glossar: Poroton: Wirtschaftlich mit Planziegel bauen
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Poroton: Mit Planziegel wirtschaftlich bauen
— Poroton: Mit Planziegel wirtschaftlich bauen. Die meisten Bauherren müssen heute mehr rechnen denn je; steigende Grundstückspreise und Baukosten zwingen dazu. Dennoch soll das künftige Eigenheim nicht nur bezahlbar sein, es soll als wohngesunder und wärmegeschützter Lebensraum über Generationen erhalten bleiben. ... weiterlesen ...
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Schwerpunktthemen: POROTON Mauerwerk Planziegel Ziegel
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Glossar - Relevante Begriffe prägnant erkärt
Dieses Glossar erklärt wichtige Begriffe im Zusammenhang mit Poroton-Ziegeln, Planziegelmauerwerk und deren Anwendung im modernen Wohnungsbau. Es werden sowohl materialtechnische Aspekte als auch bauphysikalische Eigenschaften und Verarbeitungstechniken erläutert. Ziel ist es, ein umfassendes Verständnis für die Vorteile und Besonderheiten des Bauens mit Poroton-Planziegeln zu vermitteln.
Glossar - Schnellsprungziele
- Ansetzmörtel
- Dünnbettmörtel
- Frostbeständigkeit
- Kapillarität
- Lastabtragung
- Mauerwerksfestigkeit
- Nennmaß
- Planziegel
- Porosität
- Poroton
- Rohdichte
- Schallschutz
- Stoßfestigkeit
- Tragfähigkeit
- Wärmebrücke
- Wärmedämmung
- Wärmeleitfähigkeit
- Wärmespeicherfähigkeit
- Ziegelformat
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Ansetzmörtel
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Ansetzmörtel ist ein spezieller Mörtel, der zum Vermauern von Planziegeln verwendet wird. Er zeichnet sich durch eine hohe Frühfestigkeit und gute Haftung aus, was ein schnelles und präzises Arbeiten ermöglicht. Im Gegensatz zu herkömmlichem Mauermörtel wird Ansetzmörtel in dünnen Schichten aufgetragen, um die Ebenheit der Mauerwerksfläche zu gewährleisten und Wärmebrücken zu minimieren. Die Zusammensetzung des Ansetzmörtels ist auf die Eigenschaften der Planziegel abgestimmt, um eine optimale Verbindung und Dauerhaftigkeit des Mauerwerks zu gewährleisten.
- Wortvariationen: Dünnbettmörtel, Klebemörtel
- Internationale Begriffe: EN: Thin-bed mortar, FR: Mortier à joints minces, ES: Mortero de juntas delgadas, IT: Malta per giunti sottili
- Synonyme: Planziegelmörtel
- Abgrenzung: Mauermörtel (herkömmlich)
- Verwandte Konzepte: Planziegel, Mauerwerk, Mörtel, Dünnbettmörtel
- Fachgebiete: Mauerwerksbau, Baustofftechnik
- Anwendungsbereiche: Vergleich verschiedener Mörtelarten für Planziegel, Optimierung der Verarbeitung von Planziegelmauerwerk, Sicherstellung der Dauerhaftigkeit von Mauerwerkskonstruktionen
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Dünnbettmörtel
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Dünnbettmörtel ist ein spezieller Mörtel, der in sehr dünnen Schichten (meist 1-3 mm) aufgetragen wird, um Planziegel zu verbinden. Durch die geringe Schichtdicke werden Wärmebrücken minimiert und eine hohe Maßgenauigkeit des Mauerwerks erreicht. Dünnbettmörtel zeichnet sich durch eine hohe Klebekraft und schnelle Aushärtung aus, was zu einer effizienten Bauweise beiträgt. Er wird in der Regel als Werktrockenmörtel geliefert und vor Ort mit Wasser angemischt.
- Wortvariationen: Ansetzmörtel, Klebemörtel
- Internationale Begriffe: EN: Thin-layer mortar, FR: Mortier à joints minces, ES: Mortero de capa fina, IT: Malta a letto sottile
- Synonyme: Planziegelkleber
- Abgrenzung: Normalmauermörtel
- Verwandte Konzepte: Planziegel, Mauerwerk, Wärmebrücke, Mörtelbett
- Fachgebiete: Mauerwerksbau, Baustofftechnik
- Anwendungsbereiche: Vergleich mit Normalmauermörtel, Minimierung von Wärmebrücken, Erhöhung der Maßgenauigkeit im Mauerwerksbau
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Frostbeständigkeit
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Die Frostbeständigkeit von Ziegeln ist ein entscheidendes Qualitätsmerkmal, das ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Frost-Tau-Wechseln beschreibt. Ziegel mit hoher Frostbeständigkeit nehmen nur wenig Wasser auf, wodurch das Risiko von Schäden durch gefrierendes Wasser minimiert wird. Die Frostbeständigkeit wird in Prüfverfahren nach DIN EN 771-1 nachgewiesen und ist besonders wichtig für Ziegel, die im Außenbereich eingesetzt werden.
- Wortvariationen: Witterungsbeständigkeit, Dauerhaftigkeit
- Internationale Begriffe: EN: Frost resistance, FR: Résistance au gel, ES: Resistencia a las heladas, IT: Resistenza al gelo
- Synonyme: Frosttauwechselbeständigkeit
- Verwandte Konzepte: Ziegel, Wasseraufnahme, Frostschäden, DIN EN 771-1
- Fachgebiete: Baustoffkunde, Bauphysik
- Anwendungsbereiche: Beurteilung der Ziegelqualität, Auswahl geeigneter Ziegel für den Außenbereich, Vermeidung von Frostschäden am Mauerwerk
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Kapillarität
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Kapillarität beschreibt die Fähigkeit eines Baustoffs, Flüssigkeiten aufgrund von Oberflächenspannung und Adhäsionskräften in engen Poren entgegen der Schwerkraft aufzusaugen. Bei Ziegeln beeinflusst die Kapillarität den Feuchtigkeitstransport innerhalb des Materials. Eine geringe Kapillarität ist vorteilhaft, da sie das Aufsteigen von Feuchtigkeit aus dem Erdreich oder durch Schlagregen reduziert und somit zur Vermeidung von Feuchteschäden beiträgt.
- Wortvariationen: Wasseraufnahme, Feuchtigkeitstransport
- Internationale Begriffe: EN: Capillarity, FR: Capillarité, ES: Capilaridad, IT: Capillarità
- Synonyme: Saugfähigkeit
- Abgrenzung: Diffusion
- Verwandte Konzepte: Ziegel, Feuchtigkeit, Feuchteschäden, Wasseraufnahme
- Fachgebiete: Bauphysik, Baustoffkunde
- Anwendungsbereiche: Beurteilung des Feuchteverhaltens von Ziegeln, Auswahl geeigneter Ziegel für feuchtebelastete Bereiche, Vermeidung von Feuchteschäden im Mauerwerk
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Lastabtragung
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Lastabtragung bezeichnet den Prozess, bei dem Bauteile und Konstruktionen die auf sie wirkenden Lasten (z.B. Gewicht des Daches, Windlasten) aufnehmen und an die tragenden Elemente (z.B. Fundamente) weiterleiten. Bei Ziegelmauerwerk spielt die Lastabtragung eine zentrale Rolle für die Stabilität des Gebäudes. Die Ziegel müssen in der Lage sein, die vertikalen Lasten aufzunehmen und gleichmäßig zu verteilen, um eine Überlastung einzelner Bereiche zu vermeiden.
- Wortvariationen: Statik, Tragfähigkeit
- Internationale Begriffe: EN: Load transfer, FR: Transfert de charge, ES: Transmisión de carga, IT: Trasferimento del carico
- Synonyme: Lastverteilung
- Verwandte Konzepte: Ziegelmauerwerk, Statik, Tragwerk, Fundament
- Fachgebiete: Baustatik, Baukonstruktion
- Anwendungsbereiche: Berechnung der Tragfähigkeit von Mauerwerk, Sicherstellung der Stabilität von Gebäuden, Optimierung der Mauerwerkskonstruktion
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Mauerwerksfestigkeit
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Die Mauerwerksfestigkeit ist ein Maß für die Widerstandsfähigkeit eines Mauerwerks gegenüber äußeren Belastungen. Sie hängt von der Festigkeit der verwendeten Ziegel, der Art des Mörtels und der Ausführung des Mauerwerks ab. Eine hohe Mauerwerksfestigkeit ist entscheidend für die Stabilität und Dauerhaftigkeit eines Gebäudes. Die Mauerwerksfestigkeit wird in der Regel durch Druckversuche ermittelt und in N/mm² angegeben.
- Wortvariationen: Druckfestigkeit, Tragfähigkeit
- Internationale Begriffe: EN: Masonry strength, FR: Résistance de la maçonnerie, ES: Resistencia de la mampostería, IT: Resistenza della muratura
- Synonyme: Mauerwerksdruckfestigkeit
- Abgrenzung: Ziegelfestigkeit, Mörtelfestigkeit
- Verwandte Konzepte: Ziegel, Mörtel, Mauerwerk, Druckfestigkeit
- Fachgebiete: Baustatik, Baustoffkunde
- Anwendungsbereiche: Berechnung der Tragfähigkeit von Mauerwerk, Auswahl geeigneter Ziegel und Mörtel, Sicherstellung der Stabilität von Gebäuden
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Nennmaß
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Das Nennmaß ist das in den Planungsunterlagen angegebene, theoretische Maß eines Bauteils, beispielsweise eines Ziegels. Es dient als Grundlage für die Planung und Ausführung von Bauwerken. Das Nennmaß kann von den tatsächlichen, fertigungsbedingten Maßen (Istmaß) abweichen, wobei die zulässigen Abweichungen in Normen und Richtlinien festgelegt sind. Die Einhaltung der Nennmaße ist wichtig für die Passgenauigkeit der Bauteile und die Maßhaltigkeit des Bauwerks.
- Wortvariationen: Planungsmaß, Sollmaß
- Internationale Begriffe: EN: Nominal size, FR: Dimension nominale, ES: Dimensión nominal, IT: Dimensione nominale
- Synonyme: Planmaß
- Abgrenzung: Istmaß
- Verwandte Konzepte: Ziegel, Maßtoleranz, Planung, Ausführung
- Fachgebiete: Bauplanung, Baustoffkunde
- Anwendungsbereiche: Sicherstellung der Maßhaltigkeit von Bauwerken, Vermeidung von Passungenauigkeiten, Grundlage für die Planung und Ausführung
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Planziegel
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Planziegel sind Ziegel, die durch präzise Fertigung eine hohe Maßgenauigkeit aufweisen. Sie werden in der Regel mit Dünnbettmörtel oder Klebemörtel vermauert, wodurch sehr dünne Lagerfugen entstehen. Dies minimiert Wärmebrücken und ermöglicht eine schnelle und wirtschaftliche Bauweise. Planziegel werden hauptsächlich für einschaliges Mauerwerk verwendet und tragen aufgrund ihrer guten Wärmedämmeigenschaften zu einem energieeffizienten Gebäude bei.
- Wortvariationen: Planelemente, Mauerziegel
- Internationale Begriffe: EN: Plan brick, FR: Brique rectifiée, ES: Ladrillo rectificado, IT: Mattone rettificato
- Synonyme: Dünnbettziegel
- Abgrenzung: Normalziegel
- Verwandte Konzepte: Ziegel, Dünnbettmörtel, Mauerwerk, Wärmebrücke
- Fachgebiete: Mauerwerksbau, Baustofftechnik
- Anwendungsbereiche: Vergleich mit Normalziegeln, Minimierung von Wärmebrücken, Erhöhung der Maßgenauigkeit im Mauerwerksbau
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Porosität
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Porosität bezeichnet das Vorhandensein von Poren oder Hohlräumen innerhalb eines Materials. Bei Ziegeln beeinflusst die Porosität die Wärmedämmung, die Wasseraufnahme und das Gewicht. Poröse Ziegel haben in der Regel eine bessere Wärmedämmung, da die Lufteinschlüsse in den Poren den Wärmetransport reduzieren. Allerdings können sie auch mehr Wasser aufnehmen, was bei Frost zu Schäden führen kann. Die Porosität wird in Prozent angegeben und ist ein wichtiger Faktor bei der Beurteilung der Ziegelqualität.
- Wortvariationen: Porenvolumen, Hohlraumgehalt
- Internationale Begriffe: EN: Porosity, FR: Porosité, ES: Porosidad, IT: Porosità
- Synonyme: Porenanteil
- Abgrenzung: Dichte
- Verwandte Konzepte: Ziegel, Wärmedämmung, Wasseraufnahme, Frostbeständigkeit
- Fachgebiete: Baustoffkunde, Bauphysik
- Anwendungsbereiche: Beurteilung der Ziegelqualität, Optimierung der Wärmedämmung, Vermeidung von Frostschäden
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Poroton
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Poroton ist eine Marke für Mauerziegel, die sich durch ihre hohe Wärmedämmung und Festigkeit auszeichnen. Poroton-Ziegel werden aus Ton hergestellt und durch einen speziellen Brennprozess mit Luftporen versehen, die für die gute Wärmedämmung verantwortlich sind. Sie werden hauptsächlich für den Bau von energieeffizienten Wohnhäusern verwendet und tragen aufgrund ihrer natürlichen Rohstoffe zu einem gesunden Raumklima bei. Poroton-Ziegel sind in verschiedenen Formaten und Wandstärken erhältlich, um den unterschiedlichen Anforderungen im Mauerwerksbau gerecht zu werden.
- Wortvariationen: Ziegel, Mauerziegel
- Internationale Begriffe: EN: Poroton brick, FR: Brique Poroton, ES: Ladrillo Poroton, IT: Mattone Poroton
- Synonyme: Wärmedämmziegel
- Abgrenzung: Normalziegel
- Verwandte Konzepte: Ziegel, Wärmedämmung, Mauerwerk, Wohnhäuser
- Fachgebiete: Mauerwerksbau, Baustofftechnik
- Anwendungsbereiche: Vergleich mit anderen Ziegelarten, Optimierung der Wärmedämmung, Beitrag zu einem gesunden Raumklima
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Rohdichte
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Die Rohdichte ist eine physikalische Größe, die das Verhältnis von Masse zu Volumen eines Baustoffs angibt, einschließlich der Poren und Hohlräume. Sie wird in kg/m³ angegeben und ist ein wichtiger Faktor bei der Beurteilung der Eigenschaften von Ziegeln. Eine geringe Rohdichte deutet auf eine hohe Porosität und damit auf eine gute Wärmedämmung hin, während eine hohe Rohdichte auf eine hohe Festigkeit schließen lässt. Die Rohdichte beeinflusst auch das Gewicht des Mauerwerks und somit die statischen Anforderungen an das Gebäude.
- Abkürzungen: ρ
- Wortvariationen: Raumgewicht, Dichte
- Internationale Begriffe: EN: Bulk density, FR: Masse volumique apparente, ES: Densidad aparente, IT: Massa volumica apparente
- Abgrenzung: Reindichte
- Verwandte Konzepte: Ziegel, Wärmedämmung, Festigkeit, Gewicht
- Fachgebiete: Baustoffkunde, Bauphysik
- Anwendungsbereiche: Beurteilung der Ziegelqualität, Optimierung der Wärmedämmung und Festigkeit, Berechnung der statischen Anforderungen
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Schallschutz
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Schallschutz bezeichnet Maßnahmen zur Reduzierung der Schallübertragung in Gebäuden. Ziegelmauerwerk bietet aufgrund seiner Masse und Dichte einen guten Schallschutz. Die Schalldämmung eines Mauerwerks hängt von der Wandstärke, der Art des Ziegels und der Ausführung der Fugen ab. Ein guter Schallschutz trägt zu einem hohen Wohnkomfort bei und schützt die Bewohner vor Lärmbelästigung.
- Wortvariationen: Schalldämmung, Lärmschutz
- Internationale Begriffe: EN: Sound insulation, FR: Isolation acoustique, ES: Aislamiento acústico, IT: Isolamento acustico
- Synonyme: Lärmminderung
- Abgrenzung: Schallbrücke
- Verwandte Konzepte: Ziegelmauerwerk, Schalldämmung, Lärm, Wohnkomfort
- Fachgebiete: Bauphysik, Akustik
- Anwendungsbereiche: Verbesserung des Wohnkomforts, Schutz vor Lärmbelästigung, Einhaltung von Schallschutzanforderungen
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Stoßfestigkeit
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Die Stoßfestigkeit eines Mauerwerks gibt an, wie widerstandsfähig es gegenüber mechanischen Einwirkungen wie Stößen oder Schlägen ist. Eine hohe Stoßfestigkeit ist besonders wichtig für Wände in Bereichen, die stark beansprucht werden, wie z.B. in Schulen, Sporthallen oder Garagen. Die Stoßfestigkeit hängt von der Festigkeit der verwendeten Ziegel, der Art des Mörtels und der Ausführung des Mauerwerks ab.
- Wortvariationen: Schlagfestigkeit, Widerstandsfähigkeit
- Internationale Begriffe: EN: Impact resistance, FR: Résistance aux chocs, ES: Resistencia al impacto, IT: Resistenza all'urto
- Synonyme: Schlagzähigkeit
- Verwandte Konzepte: Ziegelmauerwerk, mechanische Belastung, Beschädigung
- Fachgebiete: Baustoffkunde, Baukonstruktion
- Anwendungsbereiche: Sicherstellung der Dauerhaftigkeit von Mauerwerk, Vermeidung von Beschädigungen, Auswahl geeigneter Ziegel für stark beanspruchte Bereiche
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Tragfähigkeit
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Die Tragfähigkeit eines Bauteils, wie z.B. einer Ziegelwand, bezeichnet die maximale Last, die es aufnehmen kann, ohne zu versagen. Die Tragfähigkeit hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. der Festigkeit des Materials (Ziegel und Mörtel), der Wandstärke, der Höhe und der Art der Belastung. Die Tragfähigkeit muss bei der Planung von Gebäuden berücksichtigt werden, um die Sicherheit und Stabilität zu gewährleisten.
- Wortvariationen: Belastbarkeit, Festigkeit
- Internationale Begriffe: EN: Load-bearing capacity, FR: Capacité portante, ES: Capacidad de carga, IT: Capacità portante
- Synonyme: Belastungsgrenze
- Verwandte Konzepte: Ziegelmauerwerk, Lasten, Statik, Sicherheit
- Fachgebiete: Baustatik, Baukonstruktion
- Anwendungsbereiche: Berechnung der Tragfähigkeit von Mauerwerk, Sicherstellung der Stabilität von Gebäuden, Auswahl geeigneter Ziegel für tragende Wände
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Wärmebrücke
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Eine Wärmebrücke ist ein Bereich in der Gebäudehülle, durch den Wärme schneller nach außen abgeleitet wird als durch die umliegenden Bauteile. Wärmebrücken entstehen oft an Stellen, an denen unterschiedliche Materialien zusammentreffen oder die Geometrie des Bauteils sich ändert, z.B. an Fensteranschlüssen, Ecken oder ungedämmten Stahlbetonbauteilen. Wärmebrücken können zu erhöhten Heizkosten, Kondenswasserbildung und Schimmelbildung führen. Durch den Einsatz von Planziegeln und Dünnbettmörtel können Wärmebrücken minimiert werden.
- Wortvariationen: Kältebrücke, Wärmeableitung
- Internationale Begriffe: EN: Thermal bridge, FR: Pont thermique, ES: Puente térmico, IT: Ponte termico
- Synonyme: Wärmeabfluss
- Abgrenzung: Wärmedämmung
- Verwandte Konzepte: Ziegel, Dämmung, Kondenswasser, Schimmel
- Fachgebiete: Bauphysik, Energieeffizienz
- Anwendungsbereiche: Minimierung von Energieverlusten, Vermeidung von Kondenswasser und Schimmelbildung, Verbesserung des Raumklimas
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Wärmedämmung
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Wärmedämmung bezeichnet Maßnahmen zur Reduzierung des Wärmeverlusts durch die Gebäudehülle. Eine gute Wärmedämmung trägt dazu bei, den Energieverbrauch für Heizung und Kühlung zu senken und den Wohnkomfort zu erhöhen. Ziegelmauerwerk mit hoher Wärmedämmung, wie z.B. aus Poroton-Ziegeln, kann einen wesentlichen Beitrag zur Energieeffizienz eines Gebäudes leisten. Die Wärmedämmung wird durch den Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) beschrieben, der angibt, wie viel Wärme pro Quadratmeter und Grad Temperaturunterschied durch ein Bauteil verloren geht.
- Wortvariationen: Isolierung, Wärmeschutz
- Internationale Begriffe: EN: Thermal insulation, FR: Isolation thermique, ES: Aislamiento térmico, IT: Isolamento termico
- Synonyme: Wärmeschutz
- Abgrenzung: Wärmebrücke
- Verwandte Konzepte: Ziegel, U-Wert, Energieeffizienz, Heizkosten
- Fachgebiete: Bauphysik, Energieeffizienz
- Anwendungsbereiche: Senkung des Energieverbrauchs, Erhöhung des Wohnkomforts, Beitrag zum Klimaschutz
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Wärmeleitfähigkeit
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Die Wärmeleitfähigkeit (λ) ist eine Materialeigenschaft, die angibt, wie gut ein Stoff Wärme leitet. Sie wird in W/(m·K) gemessen und beschreibt die Wärmemenge, die pro Zeiteinheit durch eine 1 Meter dicke Schicht des Materials bei einem Temperaturunterschied von 1 Kelvin transportiert wird. Materialien mit niedriger Wärmeleitfähigkeit, wie z.B. Porenbeton oder Dämmstoffe, eignen sich gut zur Wärmedämmung, während Materialien mit hoher Wärmeleitfähigkeit, wie z.B. Metalle, Wärme gut ableiten.
- Abkürzungen: λ
- Wortvariationen: Wärmeleitzahl
- Internationale Begriffe: EN: Thermal conductivity, FR: Conductivité thermique, ES: Conductividad térmica, IT: Conducibilità termica
- Synonyme: Wärmedurchlässigkeit
- Abgrenzung: Wärmedämmung
- Verwandte Konzepte: Ziegel, Wärmedämmung, U-Wert, Dämmstoffe
- Fachgebiete: Bauphysik, Materialwissenschaft
- Anwendungsbereiche: Beurteilung der Wärmedämmeigenschaften von Materialien, Berechnung des Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert), Auswahl geeigneter Materialien für die Wärmedämmung
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Wärmespeicherfähigkeit
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Die Wärmespeicherfähigkeit eines Baustoffs beschreibt seine Fähigkeit, Wärme aufzunehmen und zeitverzögert wieder abzugeben. Materialien mit hoher Wärmespeicherfähigkeit, wie z.B. Ziegel, können Temperaturschwankungen ausgleichen und so zu einem angenehmen Raumklima beitragen. Sie nehmen tagsüber Wärme auf und geben sie nachts wieder ab, wodurch die Heizkosten gesenkt und ein konstantes Temperaturniveau gehalten werden kann.
- Wortvariationen: Wärmekapazität, thermische Trägheit
- Internationale Begriffe: EN: Thermal storage capacity, FR: Capacité thermique, ES: Capacidad de almacenamiento térmico, IT: Capacità di accumulo termico
- Synonyme: Wärmespeicherung
- Abgrenzung: Wärmeleitfähigkeit
- Verwandte Konzepte: Ziegel, Raumklima, Temperaturschwankungen, Heizkosten
- Fachgebiete: Bauphysik, Energieeffizienz
- Anwendungsbereiche: Verbesserung des Raumklimas, Senkung der Heizkosten, Ausgleich von Temperaturschwankungen
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Ziegelformat
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Das Ziegelformat bezeichnet die Abmessungen eines Ziegels in Länge, Breite und Höhe. Es gibt verschiedene Ziegelformate, die je nach Anwendungsbereich und regionalen Vorlieben eingesetzt werden. Die gängigsten Formate sind Normalformat (NF), Dünnformat (DF) und Waalformat (WF). Die Wahl des Ziegelformats beeinflusst die Optik des Mauerwerks, den Materialbedarf und die Arbeitszeit. Bei Planziegeln sind die Formate oft größer als bei herkömmlichen Ziegeln, um die Verarbeitung zu beschleunigen.
- Wortvariationen: Ziegelgröße, Mauerziegelformat
- Internationale Begriffe: EN: Brick format, FR: Format de brique, ES: Formato de ladrillo, IT: Formato del mattone
- Synonyme: Ziegelabmessung
- Verwandte Konzepte: Ziegel, Mauerwerk, Normalformat, Dünnformat
- Fachgebiete: Mauerwerksbau, Baustofftechnik
- Anwendungsbereiche: Auswahl des geeigneten Ziegelformats für verschiedene Anwendungen, Optimierung des Materialbedarfs und der Arbeitszeit, Gestaltung des Mauerwerks
