Glossar: Wärmeleitung & k-Wert erklärt

Ratgeber: Wärmeleitung in Baustoffen - Wärmeleitfähigkeit und k-Wert...

Ratgeber: Wärmeleitung in Baustoffen - Wärmeleitfähigkeit und k-Wert erklärt
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Logo von BauKI BauKI: Glossar - Relevante Begriffe prägnant erkärt

Dieses Glossar erklärt wichtige Begriffe im Zusammenhang mit Wärmeleitung, Wärmeleitfähigkeit und den thermischen Eigenschaften von Baustoffen. Es soll ein grundlegendes Verständnis für die energetischen Aspekte von Gebäuden und deren Bauteilen vermitteln. Die korrekte Anwendung dieser Begriffe ist entscheidend für die Planung und Ausführung energieeffizienter Bauwerke. Ziel ist es, Fachbegriffe verständlich zu machen und ihre Bedeutung im Kontext der Bauphysik zu erläutern.

Glossar - Schnellsprungziele

Dämmstoff

Ein Dämmstoff ist ein Material mit einer geringen Wärmeleitfähigkeit, das dazu verwendet wird, den Wärmeverlust durch Bauteile zu reduzieren. Dämmstoffe werden in verschiedenen Formen angeboten, wie z.B. Platten, Matten oder als Schüttmaterial. Sie werden in Wänden, Dächern, Böden und anderen Bauteilen eingesetzt, um den Energieverbrauch für Heizung oder Kühlung zu senken und den Wohnkomfort zu erhöhen. Die Auswahl des geeigneten Dämmstoffs hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. den spezifischen Anforderungen des Bauprojekts, den Kosten und den Umweltauswirkungen.

  • Wortvariationen: Isolierstoff
  • Internationale Begriffe: EN: Insulation material, FR: Matériau isolant, ES: Material aislante, IT: Materiale isolante
  • Synonyme: Wärmeisolierung
  • Abgrenzung: Wärmeleiter
  • Verwandte Konzepte: Wärmeleitfähigkeit, U-Wert, EnEV, Energieeffizienz
  • Fachgebiete: Bauphysik, Energieeffizienz
  • Anwendungsbereiche: Vergleich verschiedener Dämmstoffe hinsichtlich ihrer Wärmeleitfähigkeit, Auswahl des geeigneten Dämmstoffs für ein Bauprojekt, Berechnung der Energieeinsparung durch Dämmmaßnahmen

Energieträger

Ein Energieträger ist eine Substanz oder ein physikalisches Phänomen, das Energie speichern und freisetzen kann. Im Bauwesen sind Energieträger relevant für die Beheizung, Kühlung und Stromversorgung von Gebäuden. Beispiele für Energieträger sind fossile Brennstoffe wie Öl und Gas, erneuerbare Energien wie Sonnenenergie und Windenergie, sowie elektrische Energie. Die Wahl des Energieträgers hat einen erheblichen Einfluss auf die Energieeffizienz und die Umweltverträglichkeit eines Gebäudes.

  • Wortvariationen: Energiequelle
  • Internationale Begriffe: EN: Energy source, FR: Source d'énergie, ES: Fuente de energía, IT: Fonte di energia
  • Abgrenzung: Energiespeicher
  • Verwandte Konzepte: Heizung, Kühlung, Stromversorgung, erneuerbare Energien
  • Fachgebiete: Energieeffizienz, Umwelttechnik
  • Anwendungsbereiche: Vergleich verschiedener Energieträger hinsichtlich ihrer Umweltverträglichkeit, Auswahl des geeigneten Energieträgers für ein Bauprojekt, Berechnung des Energieverbrauchs eines Gebäudes

EnEV

Die Energieeinsparverordnung (EnEV) war eine deutsche Verordnung, die Anforderungen an die Energieeffizienz von Gebäuden stellte. Sie legte fest, welche energetischen Standards Neubauten erfüllen müssen und welche Sanierungsmaßnahmen bei Altbauten erforderlich sind. Die EnEV wurde durch das Gebäudeenergiegesetz (GEG) abgelöst, das die Anforderungen an die Energieeffizienz von Gebäuden weiter verschärft. Die Einhaltung der EnEV bzw. des GEG ist für Bauherren und Eigentümer verpflichtend.

  • Abkürzungen: EnEV
  • Wortvariationen: Energieeinsparverordnung
  • Internationale Begriffe: EN: Energy Saving Ordinance, FR: Règlement sur les économies d'énergie, ES: Reglamento de ahorro energético, IT: Regolamento sul risparmio energetico
  • Abgrenzung: GEG
  • Verwandte Konzepte: Energieeffizienz, Wärmeschutz, U-Wert, Dämmung
  • Fachgebiete: Bauphysik, Energierecht
  • Anwendungsbereiche: Nachweis der Einhaltung der EnEV-Anforderungen, Berechnung des Energiebedarfs eines Gebäudes, Planung von Sanierungsmaßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz

Konvektion

Konvektion, auch als Wärmeströmung bekannt, ist ein Mechanismus des Wärmetransports, bei dem Wärme durch die Bewegung von Flüssigkeiten oder Gasen übertragen wird. In Gebäuden spielt Konvektion eine Rolle bei der Wärmeübertragung in Heizkörpern, Klimaanlagen und Lüftungsanlagen. Warme Luft steigt auf, während kalte Luft absinkt, wodurch eine Zirkulation entsteht, die zur Verteilung der Wärme im Raum beiträgt. Die Konvektion kann auch zu Wärmeverlusten durch undichte Stellen in der Gebäudehülle führen.

  • Wortvariationen: Wärmeströmung
  • Internationale Begriffe: EN: Convection, FR: Convection, ES: Convección, IT: Convezione
  • Abgrenzung: Wärmeleitung, Wärmestrahlung
  • Verwandte Konzepte: Heizkörper, Klimaanlage, Lüftung, Wärmeübertragung
  • Fachgebiete: Thermodynamik, Bauphysik
  • Anwendungsbereiche: Berechnung der Wärmeübertragung durch Konvektion, Optimierung der Heizungs- und Lüftungssysteme, Vermeidung von Wärmeverlusten durch Konvektion

Luftdichtheit

Luftdichtheit bezeichnet die Eigenschaft eines Gebäudes, den unkontrollierten Luftaustausch zwischen Innen- und Außenbereich zu minimieren. Eine luftdichte Gebäudehülle verhindert Zugluft, reduziert Wärmeverluste und schützt vor Feuchtigkeitsschäden. Die Luftdichtheit wird in der Regel durch eine spezielle Folie oder Beschichtung erreicht, die auf der Innenseite der Gebäudehülle angebracht wird. Die Luftdichtheit wird mit dem Blower-Door-Test überprüft.

  • Wortvariationen: Winddichtheit
  • Internationale Begriffe: EN: Airtightness, FR: Étanchéité à l'air, ES: Hermeticidad al aire, IT: Tenuta all'aria
  • Abgrenzung: Undichtheit
  • Verwandte Konzepte: Blower-Door-Test, Wärmeverlust, Feuchtigkeitsschäden, Energieeffizienz
  • Fachgebiete: Bauphysik, Energieeffizienz
  • Anwendungsbereiche: Überprüfung der Luftdichtheit mit dem Blower-Door-Test, Ortung von Leckagen, Verbesserung der Luftdichtheit durch Abdichtungsmaßnahmen

Oberflächentemperatur

Die Oberflächentemperatur ist die Temperatur, die an der Oberfläche eines Bauteils oder Materials gemessen wird. Sie ist ein wichtiger Faktor für den thermischen Komfort in Innenräumen, da sie die Wärmeabgabe oder -aufnahme durch Strahlung beeinflusst. Eine zu kalte Oberfläche kann zu Zugluftempfinden führen, während eine zu warme Oberfläche als unangenehm empfunden werden kann. Die Oberflächentemperatur hängt von der Raumtemperatur, der Wärmeleitfähigkeit des Materials und der Dämmung ab.

  • Internationale Begriffe: EN: Surface temperature, FR: Température de surface, ES: Temperatura de la superficie, IT: Temperatura superficiale
  • Abgrenzung: Raumtemperatur
  • Verwandte Konzepte: Thermischer Komfort, Strahlungswärme, Taupunkt, Schimmelbildung
  • Fachgebiete: Bauphysik, Heizungstechnik
  • Anwendungsbereiche: Messung der Oberflächentemperatur, Berechnung der Oberflächentemperatur, Beurteilung des thermischen Komforts

Strahlung

Strahlung ist eine Form des Wärmetransports, bei dem Wärme in Form von elektromagnetischen Wellen übertragen wird. Im Gegensatz zur Wärmeleitung und Konvektion benötigt Strahlung kein Medium zur Ausbreitung. Die Sonne ist die wichtigste Quelle für Wärmestrahlung, aber auch Heizkörper und andere warme Oberflächen geben Wärmestrahlung ab. Die Wärmestrahlung spielt eine wichtige Rolle für den thermischen Komfort in Innenräumen.

  • Wortvariationen: Wärmestrahlung
  • Internationale Begriffe: EN: Radiation, FR: Rayonnement, ES: Radiación, IT: Radiazione
  • Abgrenzung: Wärmeleitung, Konvektion
  • Verwandte Konzepte: Sonnenstrahlung, Heizkörper, thermischer Komfort, Treibhauseffekt
  • Fachgebiete: Thermodynamik, Bauphysik
  • Anwendungsbereiche: Berechnung der Wärmeübertragung durch Strahlung, Optimierung der Heizungssysteme, Reduzierung der Wärmeverluste durch Strahlung

Thermische Brücke

Eine thermische Brücke, auch Wärmebrücke genannt, ist ein Bereich in der Gebäudehülle, an dem der Wärmefluss stärker ist als in den umliegenden Bereichen. Thermische Brücken entstehen häufig an Bauteilübergängen, Ecken oder durchdringenden Bauteilen. Sie führen zu erhöhten Wärmeverlusten, niedrigeren Oberflächentemperaturen und einem erhöhten Risiko von Schimmelbildung. Die Vermeidung oder Minimierung von Wärmebrücken ist ein wichtiger Aspekt der energieeffizienten Bauweise.

  • Wortvariationen: Wärmebrücke
  • Internationale Begriffe: EN: Thermal bridge, FR: Pont thermique, ES: Puente térmico, IT: Ponte termico
  • Synonyme: Kältebrücke
  • Verwandte Konzepte: Wärmeverlust, Schimmelbildung, Taupunkt, EnEV
  • Fachgebiete: Bauphysik, Energieeffizienz
  • Anwendungsbereiche: Ortung von Wärmebrücken, Berechnung der Wärmeverluste durch Wärmebrücken, Vermeidung von Wärmebrücken durch konstruktive Maßnahmen

Transmissionswärmeverlust

Der Transmissionswärmeverlust beschreibt die Wärmemenge, die durch die Gebäudehülle (Wände, Dach, Fenster usw.) nach außen verloren geht. Er hängt von der Größe der Bauteilflächen, deren U-Werten und der Temperaturdifferenz zwischen Innen und Außen ab. Der Transmissionswärmeverlust ist ein wichtiger Faktor für den Energiebedarf eines Gebäudes und wird bei der Berechnung des Heizwärmebedarfs berücksichtigt.

  • Internationale Begriffe: EN: Transmission heat loss, FR: Déperdition thermique par transmission, ES: Pérdida de calor por transmisión, IT: Dispersione termica per trasmissione
  • Abgrenzung: Lüftungswärmeverlust
  • Verwandte Konzepte: U-Wert, Gebäudehülle, Heizwärmebedarf, Energieeffizienz
  • Fachgebiete: Bauphysik, Energieeffizienz
  • Anwendungsbereiche: Berechnung des Transmissionswärmeverlusts, Optimierung der Gebäudehülle zur Reduzierung des Wärmeverlusts, Vergleich verschiedener Bauweisen hinsichtlich ihres Transmissionswärmeverlusts

U-Wert

Der U-Wert (früher k-Wert) ist ein Maß für den Wärmedurchgang durch ein Bauteil. Er gibt an, wie viel Wärme pro Quadratmeter und pro Grad Temperaturunterschied zwischen Innen und Außen durch das Bauteil hindurchgeht. Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung des Bauteils. Der U-Wert wird in W/(m²K) angegeben und ist ein wichtiger Kennwert für die energetische Bewertung von Gebäuden.

  • Abkürzungen: U
  • Wortvariationen: Wärmedurchgangskoeffizient
  • Internationale Begriffe: EN: U-value, FR: Valeur U, ES: Valor U, IT: Valore U
  • Synonyme: Wärmedämmwert
  • Abgrenzung: R-Wert
  • Verwandte Konzepte: Wärmeleitfähigkeit, Dämmstoff, EnEV, Energieeffizienz
  • Fachgebiete: Bauphysik, Energieeffizienz
  • Anwendungsbereiche: Berechnung des U-Werts, Vergleich verschiedener Bauteile hinsichtlich ihres U-Werts, Optimierung der Wärmedämmung zur Reduzierung des U-Werts

Wärme

Wärme ist eine Form von Energie, die mit der Bewegung von Atomen und Molekülen in einem Stoff verbunden ist. Wärme kann von einem Körper auf einen anderen übertragen werden, wenn zwischen ihnen ein Temperaturunterschied besteht. Die Wärmeübertragung kann durch Wärmeleitung, Konvektion oder Strahlung erfolgen. Im Bauwesen ist die Kontrolle der Wärmeübertragung von entscheidender Bedeutung für die Energieeffizienz und den thermischen Komfort von Gebäuden.

  • Wortvariationen: Thermische Energie
  • Internationale Begriffe: EN: Heat, FR: Chaleur, ES: Calor, IT: Calore
  • Abgrenzung: Kälte
  • Verwandte Konzepte: Temperatur, Wärmeleitung, Konvektion, Strahlung
  • Fachgebiete: Thermodynamik, Bauphysik
  • Anwendungsbereiche: Messung der Wärme, Berechnung der Wärmeübertragung, Optimierung der Wärmedämmung

Wärmeabgabe

Wärmeabgabe bezeichnet den Prozess, bei dem ein Körper Wärme an seine Umgebung abgibt. Die Wärmeabgabe kann durch Wärmeleitung, Konvektion oder Strahlung erfolgen. Im Bauwesen ist die Wärmeabgabe von Heizkörpern, Fußbodenheizungen und anderen Heizsystemen von Bedeutung für die Beheizung von Räumen. Die Wärmeabgabe hängt von der Temperatur des Körpers, der Oberfläche des Körpers und den Eigenschaften der Umgebung ab.

  • Internationale Begriffe: EN: Heat emission, FR: Émission de chaleur, ES: Emisión de calor, IT: Emissione di calore
  • Abgrenzung: Wärmeaufnahme
  • Verwandte Konzepte: Heizkörper, Fußbodenheizung, Konvektion, Strahlung
  • Fachgebiete: Heizungstechnik, Bauphysik
  • Anwendungsbereiche: Berechnung der Wärmeabgabe, Optimierung der Heizsysteme, Vergleich verschiedener Heizsysteme hinsichtlich ihrer Wärmeabgabe

Wärmebedarf

Der Wärmebedarf ist die Wärmemenge, die benötigt wird, um ein Gebäude oder einen Raum auf einer bestimmten Temperatur zu halten. Er hängt von der Größe des Gebäudes, der Wärmedämmung, der Lüftung und den klimatischen Bedingungen ab. Der Wärmebedarf wird in der Regel in Kilowattstunden pro Jahr (kWh/a) angegeben und ist ein wichtiger Faktor für die Planung von Heizsystemen und die Berechnung der Energiekosten.

  • Wortvariationen: Heizwärmebedarf
  • Internationale Begriffe: EN: Heat demand, FR: Besoins en chaleur, ES: Demanda de calor, IT: Fabbisogno di calore
  • Synonyme: Heizlast
  • Abgrenzung: Kühlbedarf
  • Verwandte Konzepte: Heizung, Wärmedämmung, Lüftung, Energieeffizienz
  • Fachgebiete: Heizungstechnik, Bauphysik
  • Anwendungsbereiche: Berechnung des Wärmebedarfs, Optimierung der Wärmedämmung zur Reduzierung des Wärmebedarfs, Vergleich verschiedener Gebäude hinsichtlich ihres Wärmebedarfs

Wärmedämmung

Wärmedämmung ist die Reduzierung des Wärmeflusses durch Bauteile, um den Wärmeverlust im Winter zu minimieren und das Aufheizen im Sommer zu verhindern. Sie wird durch den Einsatz von Dämmstoffen mit geringer Wärmeleitfähigkeit erreicht. Eine gute Wärmedämmung trägt zur Energieeinsparung, zum thermischen Komfort und zum Schutz der Bausubstanz bei. Die Wärmedämmung ist ein wichtiger Bestandteil der energieeffizienten Bauweise.

  • Wortvariationen: Isolierung
  • Internationale Begriffe: EN: Thermal insulation, FR: Isolation thermique, ES: Aislamiento térmico, IT: Isolamento termico
  • Abgrenzung: Wärmebrücke
  • Verwandte Konzepte: Dämmstoff, U-Wert, EnEV, Energieeffizienz
  • Fachgebiete: Bauphysik, Energieeffizienz
  • Anwendungsbereiche: Auswahl des geeigneten Dämmstoffs, Berechnung der Wärmedämmwirkung, Planung von Dämmmaßnahmen

Wärmedurchgang

Der Wärmedurchgang ist der Prozess, bei dem Wärme durch ein Bauteil hindurchgeht. Er umfasst die Wärmeleitung innerhalb des Bauteils sowie die Wärmeübergänge an den Oberflächen des Bauteils. Der Wärmedurchgang wird durch den U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) beschrieben. Ein niedriger U-Wert bedeutet einen geringen Wärmedurchgang und somit eine gute Wärmedämmung.

  • Internationale Begriffe: EN: Heat transfer, FR: Transfert de chaleur, ES: Transferencia de calor, IT: Trasmissione di calore
  • Abgrenzung: Wärmedämmung
  • Verwandte Konzepte: U-Wert, Wärmeleitung, Konvektion, Strahlung
  • Fachgebiete: Bauphysik, Thermodynamik
  • Anwendungsbereiche: Berechnung des Wärmedurchgangs, Optimierung der Wärmedämmung, Vergleich verschiedener Bauteile hinsichtlich ihres Wärmedurchgangs

Wärmekapazität

Die Wärmekapazität ist die Fähigkeit eines Stoffes, Wärme zu speichern. Sie gibt an, wie viel Wärme benötigt wird, um die Temperatur eines Stoffes um ein Grad zu erhöhen. Stoffe mit hoher Wärmekapazität können viel Wärme speichern, ohne dass sich ihre Temperatur stark ändert. Im Bauwesen spielt die Wärmekapazität von Baustoffen eine Rolle für den sommerlichen Wärmeschutz und die Stabilisierung der Raumtemperatur.

  • Internationale Begriffe: EN: Heat capacity, FR: Capacité thermique, ES: Capacidad calorífica, IT: Capacità termica
  • Abgrenzung: Wärmeleitfähigkeit
  • Verwandte Konzepte: Speichermasse, Sommerlicher Wärmeschutz, Raumklima, Trägheit
  • Fachgebiete: Bauphysik, Thermodynamik
  • Anwendungsbereiche: Berechnung der Wärmekapazität, Auswahl von Baustoffen mit hoher Wärmekapazität, Optimierung des sommerlichen Wärmeschutzes

Wärmeleitfähigkeit

Die Wärmeleitfähigkeit (λ) ist eine Materialeigenschaft, die angibt, wie gut ein Stoff Wärme leitet. Sie gibt an, welche Wärmemenge pro Zeiteinheit durch eineMaterialschicht einer bestimmten Dicke und Fläche fließt, wenn ein bestimmter Temperaturunterschied zwischen den beiden Seiten der Schicht besteht. Je niedriger die Wärmeleitfähigkeit, desto besser ist die Wärmedämmung des Materials. Die Wärmeleitfähigkeit wird in W/(m·K) angegeben.

  • Abkürzungen: λ
  • Internationale Begriffe: EN: Thermal conductivity, FR: Conductivité thermique, ES: Conductividad térmica, IT: Conduttività termica
  • Synonyme: Wärmeleitzahl
  • Abgrenzung: Wärmedurchgangskoeffizient
  • Verwandte Konzepte: U-Wert, Dämmstoff, Wärmedämmung, EnEV
  • Fachgebiete: Bauphysik, Materialwissenschaft
  • Anwendungsbereiche: Messung der Wärmeleitfähigkeit, Vergleich verschiedener Materialien hinsichtlich ihrer Wärmeleitfähigkeit, Auswahl des geeigneten Materials für eine bestimmte Anwendung

Wärmeleitung

Wärmeleitung ist ein Mechanismus des Wärmetransports, bei dem Wärme durch ein Material von einem Ort höherer Temperatur zu einem Ort niedrigerer Temperatur übertragen wird. Die Wärmeübertragung erfolgt durch die Bewegung von Atomen und Molekülen im Material. Die Wärmeleitung ist besonders effizient in festen Stoffen, aber auch in Flüssigkeiten und Gasen findet Wärmeleitung statt. Die Wärmeleitung ist ein wichtiger Faktor für die Wärmedämmung von Gebäuden.

  • Wortvariationen: Konduktion
  • Internationale Begriffe: EN: Heat conduction, FR: Conduction thermique, ES: Conducción de calor, IT: Conduzione termica
  • Abgrenzung: Konvektion, Strahlung
  • Verwandte Konzepte: Wärmeleitfähigkeit, Dämmstoff, U-Wert, Wärmedämmung
  • Fachgebiete: Thermodynamik, Bauphysik
  • Anwendungsbereiche: Berechnung der Wärmeleitung, Optimierung der Wärmedämmung, Vergleich verschiedener Materialien hinsichtlich ihrer Wärmeleitfähigkeit

Wärmestrom

Der Wärmestrom ist die Wärmemenge, die pro Zeiteinheit durch eine bestimmte Fläche fließt. Er wird in Watt (W) angegeben und hängt von der Wärmeleitfähigkeit des Materials, der Fläche und dem Temperaturunterschied ab. Der Wärmestrom ist ein wichtiger Parameter bei der Berechnung des Wärmeverlusts durch Bauteile und für die Auslegung von Heiz- und Kühlsystemen.

  • Internationale Begriffe: EN: Heat flux, FR: Flux thermique, ES: Flujo de calor, IT: Flusso termico
  • Abgrenzung: Wärmeleitfähigkeit
  • Verwandte Konzepte: Wärmeleitung, U-Wert, Wärmedämmung, Heizlast
  • Fachgebiete: Bauphysik, Thermodynamik
  • Anwendungsbereiche: Berechnung des Wärmestroms, Optimierung der Wärmedämmung, Vergleich verschiedener Bauteile hinsichtlich ihres Wärmestroms

Wärmeübergangskoeffizient

Der Wärmeübergangskoeffizient (h) beschreibt den Wärmeübergang zwischen einem festen Körper und einem Fluid (Luft oder Wasser). Er gibt an, wie viel Wärme pro Quadratmeter und pro Grad Temperaturunterschied zwischen dem Körper und dem Fluid übertragen wird. Der Wärmeübergangskoeffizient hängt von den Eigenschaften des Fluids, der Oberfläche des Körpers und der Strömungsgeschwindigkeit ab. Er ist ein wichtiger Faktor für die Berechnung des Wärmedurchgangs durch Bauteile.

  • Abkürzungen: h
  • Internationale Begriffe: EN: Heat transfer coefficient, FR: Coefficient de transfert thermique, ES: Coeficiente de transferencia de calor, IT: Coefficiente di scambio termico
  • Synonyme: Wärmeübergangszahl
  • Abgrenzung: Wärmeleitfähigkeit
  • Verwandte Konzepte: U-Wert, Konvektion, Strahlung, Heizkörper
  • Fachgebiete: Bauphysik, Thermodynamik
  • Anwendungsbereiche: Berechnung des Wärmeübergangskoeffizienten, Optimierung der Wärmeübertragung, Vergleich verschiedener Oberflächen hinsichtlich ihres Wärmeübergangskoeffizienten
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