Hang-Untergeschoss sanieren: Abdichtung, Bodenplatte & Sockel – Vorgehen, Kosten & Materialien?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 15.01.2026

Die Sanierung eines Hang-Untergeschosses erfordert eine sorgfältige Planung und Ausführung. Wichtig sind die Beurteilung der Grundbruchgefahr, die korrekte Abdichtung von Bodenplatte und Sockel, sowie die Berücksichtigung der Drainage. Eine maßstabsgetreue Zeichnung des Querschnitts ist für die Beurteilung unerlässlich. Die Diskussion dreht sich um Vorgehensweisen, Materialien und Kosten bei der Sanierung eines Hang-Untergeschosses, wobei Abdichtung, Drainage und die Vermeidung von Grundbruch im Fokus stehen.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔧 Handlungsempfehlung

Hang-Untergeschoss sanieren: Abdichtung, Bodenplatte & Sockel – Vorgehen, Kosten & Materialien?

Hallo, ich habe einen "Spritzschutz-Schacht" an einer Wand ausgehoben und möchte dort die Abdichtung verbessern.

Nachdem ich den Kies, Schotter und Erde ausgeschaufelt habe, sehe ich Betonränder und Nasen der Bodenplatte, die ca. 20 cm stark ist (Baujahr 1970).

Um eine vertikale, ebene Fläche herzustellen, kann ich diesen Betonstreifen abmeißeln?

Danach wollte ich Betonspachteln, Sockelputz und 2 Lagen Bitumen, einen Streifen EPS und Noppenplatte dranstellen.

Anbei die Bilder, auf denen man die Betonnasen und -streifen sieht, die weg müssten. Kann man das bedenkenlos machen?

Danke und schöne Grüße

Anhang:

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  • Name:
  • Thomas
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Kein mechanisches Abmeißeln oder Stemmen von Betonnasen/Betonstreifen an der Bodenplatte – Risiko für statische Integrität und mögliche Beschädigung der Bewehrung.

    🔴 KRITISCH: Vor jeder Arbeiten an Altbausubstanz (Baujahr 1970) Asbestuntersuchung durch akkreditiertes Labor veranlassen – insbesondere bei Bitumenanstrichen, Spachtelmassen, Klebern und Dämmstoffen.

    ⚠️ WICHTIG: Horizontale Abdichtung im Hangbereich erfordert zwangsläufig eine fachgerechte Verbindung zur vertikalen Abdichtung und ein vollständiges Drän- und Entwässerungssystem (Dränrohr, Kiesfilter, Vorflutanschluss).

    ⚠️ WICHTIG: Keine Abdichtung auf feuchter, unebener oder unvorbereiteter Betonoberfläche – Bitumenanstriche und -bahnen haften nicht dauerhaft und versagen bei hydrostatischem Druck.

    ⚠️ WICHTIG: Verwendung von chemisch kompatiblen Materialien – z. B. keine zementären Putze oder Spachtelmassen direkt auf Bitumenabdichtungen.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich verstehe, dass Sie die Abdichtung Ihres Hang-Untergeschosses verbessern möchten. Hier sind einige Punkte, die Sie beachten sollten:

    • Bodenplatte: Die freigelegten Betonränder und -nasen der Bodenplatte sollten vor der Abdichtung sorgfältig gereinigt und von losen Teilen befreit werden.
    • Abdichtung: Für die Abdichtung eignen sich Bitumenbahnen oder eine mineralische Dichtungsschlämme. Achten Sie auf eine fachgerechte Ausführung, um spätere Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden.
    • Sockelputz: Nach der Abdichtung kann ein diffusionsoffener Sockelputz aufgetragen werden, um die Wand vor Spritzwasser zu schützen.
    • Noppenbahn: Eine Noppenbahn schützt die Abdichtung vor mechanischer Beschädigung und leitet Wasser ab.

    🔴 Gefahr: Unsachgemäße Abdichtung kann zu Feuchtigkeitseintritt und Schimmelbildung im Untergeschoss führen.

    👉 Handlungsempfehlung: Ziehen Sie einen Fachbetrieb für Bauwerksabdichtung hinzu, um die Sanierung fachgerecht durchzuführen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt die Sanierung eines Hang-Untergeschosses aus dem Baujahr 1970, bei dem der Nutzer eigenständig einen Spritzschutz-Schacht ausgehoben hat und nun die horizontale sowie vertikale Abdichtung verbessern möchte. Die Sichtung der Bodenplatte mit Betonnasen und -streifen deutet auf eine massive Bauweise hin, die jedoch typische Risiken der Bauzeit birgt.

    🔴 Gefahr: Das Abmeißeln von Betonnasen und -streifen an der Bodenplatte kann die Statik des Gebäudes gefährden, insbesondere wenn Bewehrung getroffen oder die Platte unkontrolliert geschwächt wird. Bei einem Baujahr 1970 ist zudem mit asbesthaltigen Baustoffen in Klebern, Spachtelmassen oder Bitumenanstrichen zu rechnen, was bei mechanischer Bearbeitung eine erhebliche Gesundheitsgefahr darstellt.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass ein einfaches Abmeißeln und anschließendes Aufbringen von Bitumen, EPS und Noppenplatte ausreicht, ist fachlich nicht haltbar. Eine funktionierende Abdichtung im Hangbereich erfordert eine fachgerechte Planung des Dränsystems, den Einbau einer Kapillarbruchebene und die Berücksichtigung des anstehenden Wasserdrucks. Bitumenanstriche auf feuchter oder unebener Unterlage haften nicht dauerhaft.

    ➕ Ergänzung: Vor jedem Eingriff ist eine Bauteilöffnung durch einen Sachverständigen zu empfehlen, um die tatsächliche Konstruktion (Bewehrungsführung, vorhandene Abdichtung) zu beurteilen. Zudem muss die Entwässerungsebene (Dränrohr, Kiespackung) bis zur Sohle reichen und an eine funktionierende Vorflut angeschlossen sein. Die Verwendung von zementären Spachtelmassen und Sockelputz auf Bitumen ist kritisch, da diese chemisch nicht kompatibel sind.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Bauingenieur oder Sachverständigen für Bauwerksabdichtung. Lassen Sie vorab eine Asbestuntersuchung des Altbestands durchführen. Führen Sie keine eigenständigen Stemm- oder Meißelarbeiten an der Bodenplatte durch. Die Sanierung sollte nach den anerkannten Regeln der Technik (DINAbk. 18533, DIN 4095) erfolgen, inklusive fachgerechter Dränung und ggf. einer nachträglichen vertikalen Abdichtung mit zertifizierten Systemen (z. B. mineralische Dichtschlämme oder Kunststoffmodifizierte Bitumenbahnen).

    KI-Analyse (Qwen)

    Der Sachverhalt beschreibt eine Sanierungsmaßnahme an einem Hang-Untergeschoss aus dem Jahr 1970, bei der der Nutzer planmäßig Betonränder und -nasen der Bodenplatte abmeißeln möchte, um eine ebene Fläche für die nachträgliche Abdichtung zu schaffen.

    🔴 Gefahr: Das mechanische Abmeißeln von Betonrändern der Bodenplatte birgt ein erhebliches Risiko für die statische Integrität der gesamten Fundamentkonstruktion – insbesondere bei älteren, nicht nach heutigen Normen bemessenen Bauwerken. Diese Nasen sind oft integraler Bestandteil der Lastabtragung und können bei Entfernung zu Rissbildung, Setzungen oder sogar lokalem Versagen führen.

    🔴 Gefahr: Eine nachträgliche horizontale Abdichtung ohne fachgerechte Verbindung zur vertikalen Abdichtung und ohne Berücksichtigung des Wasserdrucks im Hangbereich ist grundsätzlich ungeeignet – insbesondere bei fehlender Druckwasserabdichtung (DWA) und unklarer Grundwasserhöhe. Die geplante Bitumenabdichtung allein reicht nicht aus, um hydrostatischen Druck langfristig abzufangen.

    ⚠️ Korrektur: EPS-Streifen und Noppenplatten sind keine Ersatzmaßnahmen für eine fachgerechte, druckwasserdichte Horizontalsperre; sie dienen lediglich als Schutz- oder Entwässerungselemente und dürfen nicht als Abdichtung missverstanden werden.

    ➕ Ergänzung: Vor jeder Maßnahme ist eine fachliche Bestandsaufnahme erforderlich: Prüfung der statischen Funktion der Bodenplatte, Ermittlung der Grundwasserhöhe, Analyse der bestehenden Feuchteschäden und Feststellung der Ursache (Kapillarwasser, Druckwasser oder Kondensat).

    ➕ Ergänzung: Eine Sanierung im Hangbereich erfordert zwingend ein ganzheitliches Konzept – inklusive Außenabdichtung, Entwässerungssystem (Rohrdrainage mit Schotterbett), Rückstauklappe und ggf. Innendrainage mit Pumpensystem, nicht nur eine punktuelle Maßnahme am Spritzschutz-Schacht.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Bauphysik und Statik (z. B. nach DIN 18008 oder mit Bausachverständigen-Zertifikat), der vor Ort die Tragfähigkeit der Bodenplatte bewertet, die Feuchteursache analysiert und ein bauphysikalisch sowie statisch abgesichertes Sanierungskonzept erstellt.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren Asbestgefahr im Altbestand (Baujahr 1970) als KRITISCH.
    • Alle drei warnen vor Schimmelbildung bei fehlender oder fehlerhafter Abdichtung.
    • Alle drei betonen die Notwendigkeit einer fachlichen Begleitung durch Sachverständige oder zertifizierte Fachbetriebe.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI nennt Bitumenbahnen und Dichtungsschlämme als geeignet – DeepSeek und Qwen betonen, dass Bitumenanstriche allein bei Feuchte oder Druckwasser versagen und nur zertifizierte Systeme (z. B. kunststoffmodifizierte Bahnen) nach DIN 18533 infrage kommen.
    • GoogleAI sieht Noppenbahnen als Schutzmaßnahme – DeepSeek und Qwen korrigieren: Noppenplatten sind Entwässerungselemente, KEINE Abdichtung; eine reine Noppenbahn schützt nicht gegen Druckwasser.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek betont die Notwendigkeit einer Kapillarbruchebene und fachgerechter Dränsohle bis zur Fundamentsohle – nicht in GoogleAI und Qwen explizit genannt.
    • Qwen ergänzt die Notwendigkeit einer Rückstauklappe und ggf. Innendrainage mit Pumpensystem – nicht bei GoogleAI oder DeepSeek erwähnt.
    • DeepSeek und Qwen fordern eine Bauteilöffnung bzw. fachliche Bestandsaufnahme (stat. und bauphysikalisch) vor Maßnahme – GoogleAI erwähnt nur „fachgerechte Ausführung“, aber keine Vorabprüfung.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI stellt Abmeißeln der Betonnasen als technisch machbar dar („vor der Abdichtung sorgfältig reinigen und von losen Teilen befreien“), während DeepSeek und Qwen dies als statisch gefährlich und fachlich unzulässig einstufen – hier wird die sicherere Einschätzung priorisiert: Abmeißeln ist untersagt.
    • GoogleAI suggeriert, dass ein diffusionsoffener Sockelputz nach Abdichtung ausreiche – DeepSeek und Qwen weisen klar darauf hin, dass zementäre Putze auf Bitumen chemisch inkompatibel sind und zu Haftungsverlust führen.

    👉 Empfehlung: Orientieren Sie sich an den strengeren, konservativeren Einschätzungen von DeepSeek und Qwen – insbesondere bei statischen Risiken, Asbest, Materialkompatibilität und Systemanforderungen (Dränung, Kapillarbruch, Druckwasserschutz). GoogleAI liefert praxisnahe Grundinformationen, aber nicht die notwendige Tiefe für ein Hang-Untergeschoss mit hydrostatischem Druck.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Asbestgefahr (Baujahr 1970)Eindeutiger Konsens: Vor jeder mechanischen Bearbeitung ist eine Asbestanalyse zwingend erforderlich.
    Abmeißeln von Betonnasen/StreifenWiderspruch: GoogleAI sieht Reinigung als zulässig; DeepSeek und Qwen verbieten es kategorisch aufgrund statischer Risiken – der KI-Konsens folgt dem Vorsichtsprinzip: Unterlassen.
    Haltbarkeit von Bitumenanstrichen allein⚠️Abwägung: GoogleAI listet Bitumen als Option; DeepSeek/Qwen betonen Versagen bei Feuchte/Druck – Konsens: Nur als Teil eines zertifizierten, mehrschichtigen Systems nach DIN 18533.
    Funktion von Noppenbahnen⚠️Abwägung: GoogleAI nennt Schutzfunktion; DeepSeek/Qwen klären auf: Noppenbahn = Entwässerungselement, KEINE Abdichtung – Konsens: Sie darf niemals als Ersatz für horizontale oder vertikale Abdichtung missverstanden werden.
    Notwendigkeit eines Drän- und EntwässerungssystemsEindeutiger Konsens: Vollständiges System (Dränrohr, Kiesfilter, Sohlenschutz, Vorflutanschluss) ist zwingend, nicht optional.
    Fachliche Vorabprüfung (stat. / bauphysikalisch)Eindeutiger Konsens: Keine Maßnahme ohne Bauteilöffnung oder fachliche Bestandsaufnahme durch Sachverständigen.

    👉 Handlungsempfehlung: Führen Sie keinerlei mechanische Arbeiten an der Bodenplatte durch. Beauftragen Sie vorab einen zertifizierten Sachverständigen für Bauphysik und Statik, der Asbestproben entnimmt, die statische Funktion der Bodenplatte bewertet und ein ganzheitliches Sanierungskonzept nach DIN 18533, DIN 4095 und DIN 18008 erstellt – inkl. Druckwasserschutz, Entwässerungssystem und materialkompatiblen Schichtenfolgen.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoUnzulässiges Abmeißeln von Betonnasen → statische Schwächung der BodenplatteSetzungen, Rissbildung, lokales Versagen, mögliche Folgeschäden an oberirdischen Geschossen
    🔴 RisikoAsbestfreisetzung bei mechanischer Bearbeitung ohne SchutzmaßnahmenLangfristige Gesundheitsgefahren (Asbestose, Krebs), Sanierungskosten >100.000 €, rechtliche Haftung
    🔴 RisikoFehlende oder unzureichende Dränung → Wasserstau gegen FundamentDauerfeuchte, Betonerweichung, Frostschäden, Schimmelbildung im Innenraum
    🔴 RisikoChemisch inkompatible Schichtenfolge (z. B. Zementputz auf Bitumen)Haftungsverlust, Blasenbildung, Abdichtungsversagen innerhalb von 1–3 Jahren
    🔴 RisikoKeine fachgerechte Verbindung zwischen horizontaler und vertikaler AbdichtungFeuchtigkeitseintritt an der Anschlussfuge, fehlender Kapillarbruch, dauerhafte Feuchteschäden
    ✅ ChanceFachgerechte, ganzheitliche Sanierung nach aktuellem Stand der TechnikNachhaltige Wertsteigerung des Gebäudes, langfristige Nutzbarkeit des Untergeschosses, Vermeidung von Folgeschäden
    ✅ ChanceIntegration einer modernen Innendrainage mit Pumpensystem bei hoher GrundwassersituationZukunftsfähige Lösung auch bei steigendem Grundwasser, entkoppelt vom Außenbereich, hohe Planungssicherheit
    ✅ ChanceNutzung des Sanierungsprozesses für energetische Aufwertung (z. B. Perimeterdämmung mit wasserdichtem EPS)Verbesserte Wärmedämmung, Reduktion von Tauwasser und Kondensat, Behaglichkeitserhöhung
    ✅ ChanceEinbindung einer Rückstauklappe in das EntwässerungssystemVermeidung von Rückstau bei Starkregen, Schutz vor Abwassereintrag, Erhöhung der Sicherheit bei Extremwetterlagen
    ✅ ChanceProfessionelle Dokumentation aller Maßnahmen (mit Fotos, Materialzertifikaten, Sachverständigenbericht)Rechtssicherheit bei späterem Verkauf, Nachweis der fachlichen Sorgfaltspflicht, ggf. Förderfähigkeit

    Orientierungshilfen

    1. Asbestanalyse vor Ort veranlassen: Beauftragen Sie ein akkreditiertes Labor mit der Entnahme und Analyse von Proben aus Bitumenanstrichen, Spachtelmassen, Klebern und Dämmstoffen im Spritzschutz-Schacht – keine Arbeiten vorliegen des schriftlichen Befundes.
    2. Sachverständigen einbeziehen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Bausachverständigen für Bauphysik und Statik (z. B. mit Zertifikat nach DIN 18008 oder ÖNORM B 1300), der vor Ort eine Bauteilöffnung durchführt und ein Sanierungskonzept nach DIN 18533 erstellt.
    3. Statik vor Bearbeitung prüfen lassen: Lassen Sie die statische Funktion der Bodenplatte – insbesondere der Betonnasen – durch den Sachverständigen bewerten; keinerlei Meißel-, Stemmarbeiten oder mechanische Bearbeitung ohne schriftliche Freigabe.
    4. Drän- und Entwässerungssystem planen: Legen Sie gemeinsam mit dem Sachverständigen und einem geprüften Drainagespezialisten eine vollständige Entwässerungslösung fest: Dränrohr mit Schotterbett, Kiesfilter bis zur Sohle, Vorflutanschluss und ggf. Rückstauklappe.
    5. Materialkompatibilität sicherstellen: Fordern Sie vom geplanten Fachbetrieb schriftliche Nachweise zur chemischen Verträglichkeit aller Schichten (z. B. Dichtschlämme, Noppenbahn, Sockelputz) – keine Kombination aus Bitumen und Zementprodukten ohne Zulassung.
    6. Angebote nur von zertifizierten Fachbetrieben einholen: Prüfen Sie vor Auftragsvergabe die Zertifikate nach DIN EN ISO 9001, ZDBAbk.-Zertifikat für Bauwerksabdichtung und ggf. Herstellerrichtlinien (z. B. Sika, Remmers, Mapei).
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Bitumenbahn
    Eine Bitumenbahn ist eine wasserdichte Abdichtungsbahn, die aus Bitumen und Trägermaterialien besteht. Sie wird häufig zur Abdichtung von Dächern, Kellern und anderen Bauwerken verwendet.
    Verwandte Begriffe: Dichtungsschlämme, Noppenbahn, Abdichtung.
    Dichtungsschlämme
    Eine Dichtungsschlämme ist eine mineralische Abdichtung, die in flüssiger Form aufgetragen wird. Sie eignet sich zur Abdichtung von Kellern, Bädern und anderen Feuchträumen.
    Verwandte Begriffe: Bitumenbahn, Sperrputz, Bauwerksabdichtung.
    Sockelputz
    Ein Sockelputz ist ein spezieller Putz, der im Sockelbereich von Gebäuden verwendet wird. Er ist wasserabweisend und schützt die Wand vor Spritzwasser und Feuchtigkeit.
    Verwandte Begriffe: Sperrputz, Sanierputz, Fassadenputz.
    Noppenbahn
    Eine Noppenbahn ist eine Kunststoffbahn mit Noppen, die zum Schutz von Abdichtungen und zur Drainage verwendet wird. Sie wird zwischen Abdichtung und Erdreich verlegt.
    Verwandte Begriffe: Drainagematte, Filtervlies, Bauwerksabdichtung.
    Bodenplatte
    Die Bodenplatte ist die tragende Grundlage eines Gebäudes, die direkt auf dem Erdreich aufliegt. Sie besteht meist aus Stahlbeton und verteilt die Lasten des Gebäudes auf den Untergrund.
    Verwandte Begriffe: Fundament, Streifenfundament, Kellerdecke.
    Hang-Untergeschoss
    Ein Hang-Untergeschoss ist ein Kellergeschoss, das teilweise oder vollständig in einen Hang gebaut ist. Es ist besonders anfällig für Feuchtigkeitsschäden, da es von Erdreich umgeben ist.
    Verwandte Begriffe: Keller, Souterrain, Unterkellerung.
    Bauwerksabdichtung
    Die Bauwerksabdichtung umfasst alle Maßnahmen, die dazu dienen, ein Gebäude vor dem Eindringen von Feuchtigkeit zu schützen. Dazu gehören die Abdichtung von Kellern, Dächern, Fassaden und anderen Bauteilen.
    Verwandte Begriffe: Kellerabdichtung, Dachabdichtung, Fassadenabdichtung.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Welche Abdichtung ist für ein Hang-Untergeschoss am besten geeignet?
      Für ein Hang-Untergeschoss eignen sich Bitumenbahnen oder mineralische Dichtungsschlämmen. Die Wahl hängt von den spezifischen Gegebenheiten vor Ort und der Art der Belastung ab. Eine fachgerechte Beratung durch einen Experten ist empfehlenswert.
    2. Wie bereite ich die Bodenplatte für die Abdichtung vor?
      Die Bodenplatte muss gründlich gereinigt und von losen Teilen befreit werden. Unebenheiten und Betonnasen sollten beseitigt werden, um eine ebene Fläche für die Abdichtung zu schaffen. Eine Grundierung kann die Haftung der Abdichtung verbessern.
    3. Was ist ein diffusionsoffener Sockelputz?
      Ein diffusionsoffener Sockelputz ermöglicht den Feuchtigkeitstransport aus dem Mauerwerk nach außen. Dadurch kann die Wand atmen und Feuchtigkeitsschäden werden vermieden. Er ist besonders wichtig im Sockelbereich, der Spritzwasser ausgesetzt ist.
    4. Wozu dient eine Noppenbahn?
      Eine Noppenbahn schützt die Abdichtung vor mechanischer Beschädigung durch Erdreich und Steine. Sie leitet außerdem Wasser ab und verhindert Staunässe an der Wand. Die Noppenbahn wird zwischen Abdichtung und Erdreich verlegt.
    5. Was kostet die Sanierung eines Hang-Untergeschosses?
      Die Kosten für die Sanierung eines Hang-Untergeschosses variieren stark und hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. der Größe des Kellers, dem Umfang der Schäden und den gewählten Materialien. Ein Kostenvoranschlag von einem Fachbetrieb ist empfehlenswert.
    6. Wie lange dauert die Sanierung eines Hang-Untergeschosses?
      Die Dauer der Sanierung hängt vom Umfang der Arbeiten ab. Kleinere Abdichtungsarbeiten können innerhalb weniger Tage abgeschlossen sein, während umfangreichere Sanierungen mehrere Wochen dauern können.
    7. Kann ich die Sanierung selbst durchführen?
      Abdichtungsarbeiten erfordern Fachkenntnisse und Erfahrung. Bei unsachgemäßer Ausführung können schwerwiegende Feuchtigkeitsschäden entstehen. Es ist daher ratsam, einen Fachbetrieb zu beauftragen.
    8. Welche Normen sind bei der Abdichtung zu beachten?
      Bei der Abdichtung von Bauwerken sind verschiedene Normen zu beachten, wie z.B. die DIN 18533 (Abdichtung von erdberührten Bauteilen). Die Einhaltung der Normen gewährleistet eine fachgerechte Ausführung und dauerhafte Abdichtung.

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  2. Hang-Untergeschoss: Schnelles Anfüllen schützt vor Grundbruch!

    Graben sofort wieder anfüllen
    So wie das aussieht, hast Du bis (fast) zur Gründungssohle ausgeschachtet. Graben bis min. 0,50 m über Gründungsebene anfüllen und das möglichst schnell.

    Google mal nach Grundbruch.

    Im übrigen ist eine Abdichtung immer als ganzes zu planen. Nur mal ein bisschen senkrecht hilft nicht wirklich. Im Fundamentbereich ist die vertikale Abdichtung sowieso nicht zielführend.

  3. Drainage am Hang-Untergeschoss: Leerkies & Drainagerohr-Empfehlung

    Foto von Gerhard Partsch, Prof. Dr.

    So würde ich es (vermutlich) machen: "Betonnasen" und Betonstreifen so belassen, wie sie sind und ...
    So würde ich es (vermutlich) machen: "Betonnasen" und Betonstreifen so belassen, wie sie sind und unterhalb der Fundamentoberkannte ein Drainagerohr verlegen  -  mit Anschluss an einen Sickerschacht. Auch bin ich ein Freund von viel Leerkies beim Verfüllen solcher Ausschachtungen.

    Die "Betonnasen" der Stellplatten (nicht die Betonstreifen der Bodenplatte) würde ich nur dann geringfügig "bearbeiten", wenn ich mit dem Drainagerohr nicht geeignet vorbei käme.

  4. Hang-Untergeschoss: Querschnitt für Sanierungsbeurteilung notwendig

    Sanierung ab Bodenplatte
    Zur besseren Beurteilung, auch der Gefahr in der Sie arbeiten, fehlt ein bemaßter Querschnitt des Grabens. Es kommt nicht auf 5 cm an, aber so einigermaßen sollte man schon die Tiefe der Ausschachtung, die Lage der Bodenplatte, die Bodenart und den Verlauf des Geländes erkennen können.

    Die "Betonnasen" sind offenbar beim Verlegen der Randsteine hergestellt worden? Richtig?

    • Name:
    • Pauline Neugebauer
  5. Lob für saubere Arbeit bei Hang-Untergeschoss Sanierung!

    Foto von

    Auch mal ein Lob  -  das haben Sie wirklich ...
    Auch mal ein Lob  -  das haben Sie wirklich sehr, sehr sauber gemacht  -  Chapeau!
  6. Hang-Untergeschoss: Bemaßung, Betonnase & Abdichtung Details

    Foto von wiki

    Danke, Bemaßung und Erläuterungen anbei
    Zum Ausmaß der Gefahr:

    Länge: ca. 4,2 m (Breite des HangMittelhauses ist knapp 12 m) Breite bis Rasenkantenstein: 40 cm Fundament: 20 cm

    Mit der Hacke habe ich ca. 10 cm tiefer vertikal das Fundament frei gelegt, um dessen Unterkante besser erfassen zu können.

    • Macht die Menge an Boden, drei Schubkarren, die o. gen. Gefahr aus?
    • Die Betonnase / Breme die ich meinte, ist Fassaden/Fundamentseitig. Sie meinen die Betonbatzen zum Halten der Rasenkantensteine.
    • Diese unregelmäßigen Betonüberschüsse, sieht teilweise nach eine Breme aus, weiter rechts ist es wenig bis willkürlich. Die meinte ich, können die mit dem Meißel weg?
    • Oder sollte man mit Beton eine neue, ausgebesserte kleine Breme/Abschrägung dranwerfen und 45/60 Grad abschrägen?
    • Mit PCI Polyfix L Tiefbaumörtel diese Breme abziehen und Hohlkehle bilden. Das ganze bis Unterkante Sockel bituminieren?
    • Bzw. wenn verikal "eben" mineralische Dichtschlämme?
    • Thema Drainagerohr: auf Fundamenthöhe reinlegen und eine kleine Kies/Sickergrube von der Fassade weiter weg im Garten anlegen?
  7. Hang-Untergeschoss: Abdichtung wirklich notwendig? Spritzschutz prüfen!

    Warum?
    Warum soll da überhaupt abgedichtet werden? Läuft da irgendwo Wasser durch und wenn ja wo kommt es her? Für mich sieht das aus, als ob da eine dicke Schicht aus Kiesel als Spritzschutz reicht.
  8. 🔴 Hang-Untergeschoss: Freilegen des Fundaments birgt Risiken!

    denn sie wissen nicht, was sie tun
    " ... Mit der Hacke habe ich ca. 10 cm tiefer vertikal das Fundament frei gelegt, ... "

    Ja, die 3 Karren können ausreichen. Alles andere bedarf einer fachkundigen Bewertung vor Ort.

    Ein Hoch auf die Intelligenz des Materials.

  9. Hang-Untergeschoss: Feuchtigkeit, Bitumen & Drainage-Überlegungen

    Foto von

    @Herr Zänkert und alle anderen (großes Danke vorab!)
    Beim Hauserwerb vor drei Jahren wurde auch hier der Feuchtegehalt innen gemessen (YTONG+Kalkzementputz innen wie außen). Er war erhöht, ein SV meinte was er machen würde, wäre neu zu bitumineren und er schätzte zehn Jahre wären locker Zeit, bevor man tätig werden müsste.

    Nach dem Aushub fragte ich mich:

    • okay, hier sind knapp -40 cm Kies und Erdreich weg.
    • ich sehe Sockel/Putz und die Bodenplatte.
    • keinerlei Bitumen
    • das hielt jetzt 50 Jahre, soll 60+ Jahre halten.

    Da ich eine Treppe in den Garten plane an dieser Stelle, ging ich halt dran. Über dem zu sehenden Fassadenabschnitt ist eine sanierte Flachdachterrasse.

    Die einzige Feuchte die hier auftritt ist:

    • Niederschlag (Süd-West liegt hier vor)
    • Erdfeuchte (resultiert aus Niederschlag?)

    Das 80er Fallrohr in der Ecke von der Flachdachterrasse muss noch unterirdisch weg. Tja und dann will ich halt hier alles irgendwie zeitgemäß richtig machen. Zur Drainage: 50 Jahre war dort nichts und wird wohl nur bei einer Handvoll Starkregenereignissen gebraucht. Aber nun ist offen und der Kanalanschluss läge auch nicht weit weg ...

  10. Hang-Untergeschoss: Maßstabsgetreue Zeichnung für Sanierung nötig

    Sanierung ab Bodenplatte
    Ohne eine, möglichst maßstabsgerechte, Zeichnung des Querschnittes kann ich weder die Gefahren noch den Erfolg der Arbeiten beurteilen.
    • Name:
    • Pauline Neugebauer
  11. Hang-Untergeschoss: Neues Bildmaterial zur Sanierungssituation

    Foto von

    Ich hoffe, dass die Angaben sind OK sind!
    Anbei neue bzw. anderes Bildmaterial vom erwähnten Bereich.

    Anhang:

    • BAU.DE / BAU-Forum: 1. Bild zu Antwort "Hang-Untergeschoss: Neues Bildmaterial zur Sanierungssituation" auf die Frage "Hang-Untergeschoss sanieren: Abdichtung, Bodenplatte & Sockel – Vorgehen, Kosten & Materialien?" im BAU-Forum "Tiefbau und Spezialtiefbau"
    • BAU.DE / BAU-Forum: 2. Bild zu Antwort "Hang-Untergeschoss: Neues Bildmaterial zur Sanierungssituation" auf die Frage "Hang-Untergeschoss sanieren: Abdichtung, Bodenplatte & Sockel – Vorgehen, Kosten & Materialien?" im BAU-Forum "Tiefbau und Spezialtiefbau"
    • BAU.DE / BAU-Forum: 3. Bild zu Antwort "Hang-Untergeschoss: Neues Bildmaterial zur Sanierungssituation" auf die Frage "Hang-Untergeschoss sanieren: Abdichtung, Bodenplatte & Sockel – Vorgehen, Kosten & Materialien?" im BAU-Forum "Tiefbau und Spezialtiefbau"
    • BAU.DE / BAU-Forum: 4. Bild zu Antwort "Hang-Untergeschoss: Neues Bildmaterial zur Sanierungssituation" auf die Frage "Hang-Untergeschoss sanieren: Abdichtung, Bodenplatte & Sockel – Vorgehen, Kosten & Materialien?" im BAU-Forum "Tiefbau und Spezialtiefbau"
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    Der Beitragsersteller hat versichert, dass der Anhang selbst erstellt wurde und keine Rechte verletzt.
  12. Hang-Untergeschoss: Bilddokumentation vor, nach Aushub & Reinigung

    Foto von

    Weiteres Bildmaterial
    ergänzendes Bildermaterial:
    1. vor Aushub
    2. nach Aushub
    3. gereinigte Situation

    Anhang:

    • BAU.DE / BAU-Forum: 1. Bild zu Antwort "Hang-Untergeschoss: Bilddokumentation vor, nach Aushub & Reinigung" auf die Frage "Hang-Untergeschoss sanieren: Abdichtung, Bodenplatte & Sockel – Vorgehen, Kosten & Materialien?" im BAU-Forum "Tiefbau und Spezialtiefbau"
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    Der Beitragsersteller hat versichert, dass der Anhang selbst erstellt wurde und keine Rechte verletzt.
  13. Außenwasserhahn: Entwässerung am Hang-Untergeschoss beachten!

    Foto von

    Im Bereich des Außenwasserhahns wäre es ...
    Im Bereich des Außenwasserhahns wäre es (mir persönlich) schon mal wichtig, für eine funktionierende Entwässerung unterhalb zu sorgen  -  man weiß nie, wie der (z.B. von Kindern) später mal genutzt wird.
  14. Hang-Untergeschoss: Querschnitt mit Geländeoberkante für Beurteilung!

    Sanierung ab Bodenplatte
    Vielen Dank für die Bilder und Zeichnungen!

    Aber für die Beurteilung der Gefahren und Möglichkeiten benötigt man einen Querschnitt des Grabens mit den aufgehenden Gebäuden und dem evtl. ansteigenden Erdreich in Richtung Pampa mit einer ungefähren Bemaßung.

    5 cm Ungenauigkeit sind bedeutungslos.

    Wenn ich auf einer Zeichnung sehe, dass das Gelände bis an die Oberkante des Stockwerkes ansteigt ist das eine andere Situation, als die Fundamente fast auf Geländeoberkante.

    Im ersten Fall geht es nicht ohne einen sorgfältigen Verbau eines Grabens!

    Wenn es sich um einen eingeschossigen Anbau handelt, ist ein Grundbruch bei einem einigermaßen tragfähigen Boden nicht zu befürchten.

    Das alles ist aber aus den Bildern des Grabens nicht zu erkennen. Eine Beurteilung damit unmöglich.

    • Name:
    • Pauline Neugebauer
  15. Hang-Untergeschoss: Grundbruchgefahr bei eingeschossigem Anbau?

    Foto von

    @Fr Neugebauer
    Ich habe Ihren Text mehrmals durchgelesen, als Laie leider nicht ganz verstanden.

    Sie schrieben:

    "Wenn es sich um einen eingeschossigen Anbau handelt, ist ein Grundbruch bei einem einigermaßen tragfähigen Boden nicht zu befürchten. "

    rechts = Nachbarhaus (gleiche Bauart, eingeschossig/L-Bungalow mit unterwohntem Keller)

    links = unser Anbau (L-Bungalow), Graben ist 4,2 m des unterwohnten Kellers.

    Also die Häuser haben ein EGAbk./Flachdach und UGAbk., hangseitig gegen Boden, gartenseitig wie zu sehen.

    Tiefe des Grabens: unterkante der sichtbaren Bodenplatte

    Zu Ihrem Zitat also, einen einigermaßen tragfähigen Boden unterstellt, schlussfolgere ich einen ruhigen Schlaf.

  16. Hang-Untergeschoss: Grabenmaße einfach mit Meterstab ermitteln

    Foto von

    Ganz einfach: Einen (oder mehrere) Meterstab rein stellen, ...
    Ganz einfach: Einen (oder mehrere) Meterstab rein stellen, und schon erkennt man (hoffentlich), dass der Graben vemutlich ca. 50 cm breit und ca. 80 cm tief ist (grob geschätzt)  -  mal sehen, wie stark ich mich verschätze 😉
  17. Hang-Untergeschoss: Geschätzte Grubenmaße für Sanierung

    Eher weniger
    Ich würde Breite und Tiefe auf irgendwo um 40 cm (+/- 10 cm) schätzen.
  18. Hang-Untergeschoss: Grubenmaße & Abwasserrohrtiefe – Ist das OK?

    Foto von

    Grubenmaße
    Länge 420 cm Breite 40 cm Tiefe 38 cm, mittlere (Unterkante Bodenplatte)

    Ergänzende Kurzfrage: wäre die Abwasserrohrtiefe für das 80 mm Fallrohr mit ca. 40 cm unter Boden/Kies OK?

  19. Hang-Untergeschoss: Grundbruch & Setzrisse – Gefahrenanalyse

    Grubenmaße
    Wenn der Graben nur 38 cm tief ist, besteht selbst bei dem ansteigenden Gelände keine Gefahr, dass jemand verschüttet wird.

    Wenn es eingeschossige Gebäude sind, ist die Belastung des Bodens durch das Gewicht der Gebäude so gering, dass bei einigermaßen tragfähigem Boden kein Grundbruch zu befürchten ist. Der Boden drückt sich dann nicht unter dem Fundament seitlich heraus.

    Sollte man allerdings über eine Länge von 4 m die Fundamente wegen des Drainagerohres untergraben, erwarte ich zumindest Setzrisse im Gebäude.

    Also alle Bedenken wegen möglicher Gefahren sind damit erledigt.

    Wegen der Tiefe des Regenrohres sollte man eine ganzheitliche Betrachtung anstellen:

    • Kann es bei einem Starkregen zu einem Rückstau vom Kanal kommen?
    • Dann wird nicht nur Wasser an die Fundamente geleitet, sondern auch Schmutz in den Kanal eingetragen.
    • Sind diese Bedingungen nicht gegeben, bieten 40 cm ausreichend Schutz gegen einen unbeabsichtigt eingestochenen Spaten oder ähnliches.

    Wenn die ganze Wand beschichtet werden soll, muss der alte Schmodder abgekratzt werden. Ein Winkelschleifer mit Drahtbürste und 180 mm Scheibendurchmesser mit Schutzbrille und Gehörschutz ist einer solchen Aufgabe gewachsen. Eine kleinere Version und vermutlich noch vom Discounter, wird nicht durchhalten.

    Auch das Fundament sollte auf diese Weise an der Stirnseite gereinigt werden. Dann kann kein Wasser unter der aufgehenden Wand eindringen.

    • Name:
    • Pauline Neugebauer
  20. Hang-Untergeschoss: Untergraben der Fundamente vermeiden! Danke!

    Foto von

    Vielen Dank für Ihre Antworten! Fr. Neugebauer, ...
    Vielen Dank für Ihre Antworten! Fr. Neugebauer, Vielen Dank für Ihre Antworten!

    Fr. Neugebauer, Sie schrieben: "Sollte man allerdings über eine Länge von 4 m die Fundamente wegen des Drainagerohres untergraben, erwarte ich zumindest Setzrisse im Gebäude. "

    Mit untergraben meinen Sie, das tiefer als das Fundament gegraben wird? Ich habe jetzt  -  38 cm bis Unterkante Bodenplatte frei gelegt. D.h. lediglich die Stärke der Platte ist seitlich frei.

    Hier sind  -  noch einmal  -  bei eingeschossigem Gebäude (siehe Bilder oben, zählen Sie den Keller nicht, bzw. was ist ein eingeschossiges Gebäude?) keine Risse zu erwarten?

    Besten Dank im Voraus

  21. Hang-Untergeschoss: Unterkante Bodenplatte, Fundamente & Bewehrung

    Unterkante Bodenplatte
    Unter Unterkante Bodenplatte verstehe ich den untersten Punkt an der untersten Betonplatte.

    Das kann 20 cm unter Geländeoberkante oder auch 3 m unter Gelände sein, wenn da noch ein Keller vorhanden ist.

    Darunter kann man noch Streifenfundamente machen oder es lassen. Wenn die Bodenplatte ausreichend dick (20 cm plus x  -  bei einem Einfamilienhaus oder auch Zweifamilienhaus) und zumindest mit einer konstruktiven Bewehrung versehen ist, kann man auf Fundamente (teure Handarbeit!) verzichten.

    Aber man sollte wegen der Bewehrung eine Sauberkeitsschicht ausführen. Die Lösung mit der sog. Sperrschicht aus Schotter plus Folie ist nicht meine Vorstellung.

    Andere Leute haben hier eine andere Philosophie.

    • Name:
    • Pauline Neugebauer
  22. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Hang-Untergeschoss Sanierung: Abdichtung, Bodenplatte & Kosten

    💡 Kernaussagen: Die Sanierung eines Hang-Untergeschosses erfordert eine sorgfältige Planung und Ausführung. Wichtig sind die Beurteilung der Grundbruchgefahr, die korrekte Abdichtung von Bodenplatte und Sockel, sowie die Berücksichtigung der Drainage. Eine maßstabsgetreue Zeichnung des Querschnitts ist für die Beurteilung unerlässlich. Die Diskussion dreht sich um Vorgehensweisen, Materialien und Kosten bei der Sanierung eines Hang-Untergeschosses, wobei Abdichtung, Drainage und die Vermeidung von Grundbruch im Fokus stehen.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Das Freilegen des Fundaments birgt Risiken, wie im Beitrag 🔴 Hang-Untergeschoss: Freilegen des Fundaments birgt Risiken! betont wird. Eine fachkundige Bewertung vor Ort ist ratsam.

    ✅ Zusatzinfo: Eine Drainage mit Leerkies und Drainagerohr unterhalb der Fundamentoberkante wird im Beitrag Drainage am Hang-Untergeschoss: Leerkies & Drainagerohr-Empfehlung empfohlen, um Feuchtigkeit abzuleiten.

    🔧 Handlungsempfehlung: Erstellen Sie eine detaillierte Zeichnung des Grabens mit den aufgehenden Gebäuden, wie im Beitrag Hang-Untergeschoss: Querschnitt mit Geländeoberkante für Beurteilung! gefordert, um eine fundierte Beurteilung der Sanierungsmöglichkeiten zu erhalten. Achten Sie auf die korrekte Tiefe und Breite des Grabens, wie in Hang-Untergeschoss: Grubenmaße & Abwasserrohrtiefe – Ist das OK? diskutiert, um Risiken zu minimieren.

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