Kamin/Schornstein in Wohnung entfernen: Kosten, Genehmigung & Risiken?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 13.01.2026

Die Entfernung eines Kamins/Schornsteins in einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) ist ein komplexes Thema. Zentrale Aspekte sind das Eigentumsverhältnis (Gemeinschaftseigentum?), die Zustimmung der Miteigentümer, bautechnische Machbarkeit und die Einhaltung des Baurechts. Die Kostenfrage spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle. Oftmals ist die Zustimmung aller Eigentümer erforderlich, was den Prozess erheblich erschweren kann.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Empfehlung · 🔧 Praktische Umsetzung · 🔴 Risiko · 👉 Handlungsempfehlung

Kamin/Schornstein in Wohnung entfernen: Kosten, Genehmigung & Risiken?

Hallo, wir möchten uns eine Wohnung kaufen, haben sie uns auch schon angeschaut und dazu hätte ich eine Frage. vorab paar Daten zu der Wohnung:
  • es ist ein Mehrfamilienhaus (11 Parteien)

und zwar ist in der Küche ein Schornstein der schon lange nicht mehr genutzt wird. meine Frage ist ob ich den abtragen (lassen) kann oder geht es nicht. danke schon mal im Voraus.

freundliche Grüße

  • Name:
  • AD
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

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    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Statische Prüfung durch zertifizierten Bauingenieur oder Statiker vor jeglichem Eingriff – der Schornstein kann tragend sein und Einsturzrisiko verursachen.

    🔴 KRITISCH: Asbestuntersuchung durch akkreditiertes Labor sowie ggf. Schadstoffsanierung durch Fachfirma – insbesondere bei Baujahren vor 1990.

    🔴 KRITISCH: Brandschutzprüfung durch anerkannten Schornsteinfegermeister oder Brandschutzingenieur – Entfernung darf Feuerwiderstandsfähigkeit der Trennwände nicht unterschreiten.

    ⚠️ WICHTIG: Zustimmung der Eigentümergemeinschaft (WEGAbk.) gem. § 21 WEG erforderlich – der Schornstein ist Gemeinschaftseigentum.

    ⚠️ WICHTIG: Bauaufsichtliche Genehmigung nach Landesbauordnung einholen – kein „rein privater Umbau“, sondern bauliche Veränderung an Gemeinschaftseigentum.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Um einen Kamin oder Schornstein in einer Wohnung zu entfernen, sind einige wichtige Punkte zu beachten. Ich empfehle, folgende Aspekte zu berücksichtigen:

    • Statik: Die Entfernung eines Kamins kann die Statik des Gebäudes beeinflussen. Eine statische Berechnung durch einen Fachmann ist unerlässlich.
    • Baurechtliche Genehmigung: In den meisten Fällen ist eine Genehmigung der zuständigen Baubehörde erforderlich. Informieren Sie sich vorab über die lokalen Bestimmungen.
    • Kosten: Die Kosten für den Ausbau variieren je nach Aufwand und Region. Holen Sie mehrere Angebote von Fachfirmen ein.
    • Asbest: Bei älteren Kaminen besteht die Möglichkeit, dass asbesthaltige Materialien verbaut wurden. Eine Untersuchung auf Asbest ist ratsam.
    • Schornsteinquerschnitt: Der Schornsteinquerschnitt könnte für andere Wohneinheiten relevant sein. Klären Sie, ob andere Parteien den Schornstein noch nutzen.

    🔴 Gefahr: Unsachgemäße Entfernung kann die Bausubstanz gefährden und zu Einsturz führen.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die geplante Entfernung von einem Architekten oder Bauingenieur prüfen und holen Sie eine Genehmigung der Baubehörde ein.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt den Wunsch, einen stillgelegten Kamin/Schornstein in einer Eigentumswohnung eines Mehrfamilienhauses zu entfernen. Dies ist ein komplexes Vorhaben, das weit über eine einfache bauliche Veränderung hinausgeht und mehrere rechtliche, statische und sicherheitstechnische Aspekte berührt.

    🔴 Gefahr: Der Schornstein ist ein zentrales Bauteil des Gebäudes, das oft als tragendes Element fungiert. Ein eigenmächtiger oder unsachgemäßer Rückbau kann die Statik des gesamten Gebäudes gefährden und zu schwerwiegenden Schäden oder sogar Einsturzgefahr führen. Zudem können bei älteren Schornsteinen schadstoffhaltige Ablagerungen oder asbesthaltige Dichtungen freigesetzt werden.

    ➕ Ergänzung: Vor einem Rückbau ist zwingend die Zustimmung der Eigentümergemeinschaft (WEG) erforderlich, da es sich um Gemeinschaftseigentum handelt. Zudem muss die Baubehörde eingeschaltet werden, da ein Rückbau in der Regel genehmigungspflichtig ist. Ein Fachmann (Statiker, Schornsteinfeger) muss die Tragfähigkeit und die Auswirkungen auf die Nachbarwohnungen prüfen.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass ein nicht genutzter Schornstein einfach "abgetragen" werden kann, ist rechtlich und technisch falsch. Es handelt sich nicht um eine einfache Renovierung, sondern um einen baulichen Eingriff mit hohem Risiko. Auch die Kosten sind nicht trivial; sie umfassen Planung, Statik, Handwerker, Entsorgung und mögliche Wiederherstellung der Decken und Wände.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor dem Kauf der Wohnung einen unabhängigen Bausachverständigen oder Statiker mit einer Vor-Ort-Begutachtung. Klären Sie parallel mit der Hausverwaltung die rechtlichen Möglichkeiten und holen Sie schriftliche Kostenvoranschläge für den Rückbau ein. Nur so können Sie das Risiko und die tatsächlichen Kosten abschätzen, bevor Sie eine Kaufentscheidung treffen.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der Sachverhalt betrifft die geplante Entfernung eines nicht mehr genutzten Schornsteins in einer Eigentumswohnung innerhalb eines Mehrfamilienhauses mit 11 Parteien. Ein solcher Eingriff wirkt sich nicht nur auf die betroffene Wohnung, sondern potenziell auf die gesamte Gebäudestruktur, die Feuerstättensicherheit und die gemeinschaftlichen Eigentumsrechte aus.

    🔴 Gefahr: Der Schornstein ist möglicherweise tragend oder zumindest statisch in die Gebäudehülle integriert – seine Entfernung ohne vorherige statische Prüfung birgt erhebliche Risiken für die Standsicherheit des Gebäudes und kann zu Rissen, Setzungen oder sogar Einsturzgefahr führen.

    🔴 Gefahr: Auch wenn der Schornstein nicht mehr genutzt wird, kann er als Feuerwiderstandselement im Brandfall fungieren; dessen Entfernung könnte die gesetzlich vorgeschriebene Feuerwiderstandsdauer der Trennwände unterschreiten und somit die Brandschutzkonformität des gesamten Hauses gefährden.

    ⚠️ Korrektur: Die Entscheidung über eine Entfernung liegt nicht allein beim zukünftigen Eigentümer – gemäß § 21 WEG ist eine solche bauliche Veränderung an Gemeinschaftseigentum (wie ein zentraler Schornstein) grundsätzlich nur mit Zustimmung der Eigentümerversammlung zulässig.

    ➕ Ergänzung: Zudem sind Genehmigungen der zuständigen Bauaufsicht (u. U. als bauliche Veränderung nach Landesbauordnung), des Schornsteinfegers (als zuständiger Feuerstättenschau- und Abnahmebehörde) sowie ggf. des Denkmalschutzamtes (bei älteren Gebäuden) erforderlich.

    ✅ Zustimmung: Die Prüfung der Nicht-Nutzung ist ein sinnvoller erster Schritt – jedoch reicht dies allein nicht aus; eine fachliche Bestätigung durch einen Schornsteinfegermeister und einen statischen Berechner ist zwingend notwendig, bevor auch nur ein Planungsansatz erfolgt.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor Kaufabschluss einen zertifizierten Bauingenieur für Statik und einen anerkannten Schornsteinfegermeister mit einer umfassenden Vorabprüfung – inkl. Bauaktenanalyse, Materialproben und Brandschutzgutachten – und klären Sie schriftlich die Zustimmung der Eigentümerversammlung sowie aller zuständigen Behörden ab.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) betonen die statistische Gefährdung durch unsachgemäße Entfernung – Einsturzrisiko, Risse, Setzungen.
    • Alle drei fordern die Asbestuntersuchung bei älteren Anlagen – besonders vor 1990.
    • Alle drei sehen eine baurechtliche Genehmigung als zwingend an – bei GoogleAI „meist“, bei DeepSeek und Qwen „zwingend“ bzw. „grundsätzlich“.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI erwähnt die Nutzung durch Nachbarwohnungen (Schornsteinquerschnitt), aber nicht die WEG-Zustimmung explizit – DeepSeek und Qwen heben dies als zentralen rechtlichen Punkt hervor (§ 21 WEG).
    • GoogleAI spricht von „Architekten oder Bauingenieur“, während DeepSeek und Qwen explizit auf zertifizierten Statiker und Schornsteinfegermeister (nicht nur „Schornsteinfeger“) verweisen.

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen ergänzt die Brandschutzrelevanz (Feuerwiderstandsdauer) – nicht in GoogleAI oder DeepSeek erwähnt.
    • DeepSeek betont die Notwendigkeit einer Vor-Ort-Begutachtung vor Kauf (Risikominimierung für zukünftigen Eigentümer) – nicht thematisiert von GoogleAI oder Qwen.
    • Qwen nennt zusätzliche Genehmigungsstellen: Schornsteinfeger als Feuerstättenschau- und Abnahmebehörde sowie ggf. Denkmalschutzamt.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI stellt die Kostenabschätzung vor der Planung in den Vordergrund („Holen Sie mehrere Angebote ein“), während DeepSeek und Qwen klare Priorisierung vorlegen: erst Prüfung, dann Kalkulation. → Vorsichtsprinzip: Keine Angebote einholen, bevor Statik, Asbest, WEG-Zustimmung und Brandschutz geklärt sind.

    👉 Empfehlung:

    • Die sicherere Einschätzung (DeepSeek/Qwen) wird priorisiert: Kein Handeln vor Vor-Ort-Begutachtung, WEG-Zustimmung und behördlichen Absprachen. GoogleAIs pragmatischere Herangehensweise wird korrigiert zugunsten der vorsorglichen, rechtlich bindenden Klärung.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    Thema Status KI-Konsens
    Statik & Tragfähigkeit Der Schornstein ist möglicherweise tragend – statische Prüfung durch zertifizierten Bauingenieur oder Statiker vor jeglichem Vorhaben zwingend.
    Asbest & Schadstoffe Bei Baujahren vor 1990 ist eine Asbestuntersuchung durch akkreditiertes Labor erforderlich; Sanierung nur durch Fachfirma.
    Rechtliche Zustimmung WEG-Zustimmung gem. § 21 WEG ist unverzichtbar – Schornstein gilt als Gemeinschaftseigentum.
    Baurechtliche Genehmigung Genehmigung der Baubehörde nach Landesbauordnung ist erforderlich – kein genehmigungsfreier Umbau.
    Brandschutz ⚠️ Qwen identifiziert klare Brandschutzrisiken (Feuerwiderstand); GoogleAI und DeepSeek erwähnen diesen Aspekt nicht – daher Abwägung erforderlich: Brandschutzingenieur oder anerkannter Schornsteinfegermeister muss prüfen.
    Kosten & Angebote GoogleAI empfiehlt frühzeitiges Einholen mehrerer Angebote; DeepSeek/Qwen fordern klare Vorab-Klärung (Statik, WEG, Asbest) vor jeder Kostenschätzung → Widerspruch zugunsten der Sicherheitspriorisierung aufgelöst.

    👉 Handlungsempfehlung: Kein Schritt ohne vorherige, fachlich fundierte Vor-Ort-Begutachtung durch Statiker, Schornsteinfegermeister und Bau-Sachverständigen – erst danach können Genehmigungswege, WEG-Abstimmung und Kosteneinschätzung sinnvoll erfolgen.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    Kategorie Risiko / Chance Auswirkung
    🔴 Risiko Unsachgemäße Entfernung führt zu statischer Instabilität des Gebäudes Einsturzgefahr, massive Schäden an Nachbarwohnungen, Haftung des Eigentümers
    🔴 Risiko Freisetzung von Asbest oder anderen Schadstoffen (z. B. Kesselfuß, Dichtungen) Gesundheitsgefährdung für Bewohner und Handwerker, teure Nachsanierung, behördliche Sanktionen
    🔴 Risiko Verstoß gegen WEG-Regelungen (§ 21) ohne Zustimmung der Eigentümergemeinschaft Rechtliche Nichtigkeit des Vorhabens, Unterlassungsansprüche, Schadensersatzforderungen durch Nachbarn
    🔴 Risiko Unterschreitung der gesetzlichen Feuerwiderstandsdauer durch Entfernung Brandschutzkonformität des gesamten Hauses verloren, Versicherungsleistungen drohen verweigert zu werden
    🔴 Risiko Fehlende Genehmigung der Baubehörde oder des Schornsteinfegers Bauverbot, Rückbauforderung, Zwangsgeld, Eintrag in das Bauaktenregister
    ✅ Chance Raumgewinn und moderne Raumnutzung nach Rückbau Erhöhung der Wohnqualität und gegebenenfalls des Verkaufswerts bei fachgerechter Umsetzung
    ✅ Chance Verbesserte Energieeffizienz durch bessere Dämmung an ehemaliger Schornsteinöffnung Senkung der Heizkosten, Erfüllung aktueller Energieeinsparverordnung (EnEVAbk./GEG)
    ✅ Chance Klare rechtliche und technische Klärung vor Kauf oder Umbau Absicherung gegen unvorhergesehene Kosten, Rechtsstreitigkeiten und Sicherheitsrisiken
    ✅ Chance Einbindung aller Beteiligten (WEG, Behörden, Handwerker) schafft Transparenz und Vertrauen Reibungsloser Umsetzungsprozess, langfristige Nachbarschaftsbeziehungen, gemeinsame Kostenverteilung möglich
    ✅ Chance Fachgerechte Sanierung als Modernisierungsmaßnahme nach GEG Möglichkeit der Förderung durch BAFA oder KfW (bei energetischer Aufwertung)

    Orientierungshilfen

    1. Statik prüfen lassen: Beauftragen Sie vor jeglichem Planungsschritt einen zertifizierten Bauingenieur oder Statiker mit einer Vor-Ort-Begutachtung – inkl. Bauaktenanalyse und ggf. Bohrkernuntersuchung.
    2. Asbest abklären: Beauftragen Sie ein akkreditiertes Labor mit einer Materialuntersuchung an allen relevanten Bereichen (Kaminzug, Dichtungen, Verkleidung, Kesselfuß) – nicht selbst abtragen oder Bohren!
    3. WEG-Zustimmung einholen: Beantragen Sie schriftlich die Zustimmung der Eigentümerversammlung gem. § 21 WEG und legen Sie das Gutachten des Statikers sowie die Brandschutzprüfung als Vorlage vor.
    4. Behördliche Genehmigungen klären: Kontaktieren Sie die zuständige Bauaufsichtsbehörde und den zuständigen Schornsteinfegermeister – klären Sie, ob Denkmalschutzrechtliche Prüfung erforderlich ist.
    5. Brandschutzgutachten einholen: Beauftragen Sie einen anerkannten Schornsteinfegermeister oder Brandschutzingenieur mit einer Bewertung der Feuerwiderstandsdauer nach Entfernung – nicht nur „Nutzungsstatus“ prüfen lassen.
    6. Kostenvoranschläge erst nach Klärung einholen: Fordern Sie von zertifizierten Handwerksfirmen (Abbruch, Entsorgung, Schadstoffsanierung, Bauphysik) nur dann Angebote an, wenn alle Gutachten und Genehmigungen vorliegen.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Schornstein
    Ein Schornstein ist ein senkrechter Kanal, der Rauchgase von Feuerstätten ins Freie leitet. Er besteht aus feuerfesten Materialien und muss bestimmte baurechtliche Anforderungen erfüllen.
    Verwandte Begriffe: Kamin, Abgasleitung, Rauchrohr.
    Statik
    Die Statik befasst sich mit der Standsicherheit von Bauwerken. Sie berechnet die Kräfte und Spannungen, die auf ein Gebäude wirken, und stellt sicher, dass es diesen Belastungen standhält.
    Verwandte Begriffe: Tragwerk, Lasten, Festigkeit.
    Baurecht
    Das Baurecht umfasst alle Gesetze und Verordnungen, die das Bauen regeln. Es beinhaltet unter anderem Vorschriften zur Baugenehmigung, zum Brandschutz und zur Energieeffizienz.
    Verwandte Begriffe: Bauordnung, Bebauungsplan, Baugenehmigung.
    Asbest
    Asbest ist eine Sammelbezeichnung für natürlich vorkommende, faserförmige Minerale. Asbest war früher ein beliebter Baustoff, ist aber aufgrund seiner gesundheitsschädlichen Wirkung (Krebs) heute verboten.
    Verwandte Begriffe: Faserzement, Mineralwolle, Schadstoffe.
    Baugenehmigung
    Eine Baugenehmigung ist die behördliche Erlaubnis für die Errichtung, Änderung oder Nutzungsänderung eines Gebäudes. Sie wird von der zuständigen Baubehörde erteilt.
    Verwandte Begriffe: Bauantrag, Bauordnung, Bebauungsplan.
    Schornsteinquerschnitt
    Der Schornsteinquerschnitt bezeichnet die Fläche des Schornsteininnenraums. Er muss ausreichend groß sein, um die Rauchgase der angeschlossenen Feuerstätten sicher abzuführen.
    Verwandte Begriffe: Abgasvolumen, Zug, Feuerstätte.
    Mehrfamilienhaus
    Ein Mehrfamilienhaus ist ein Wohngebäude, das mehrere separate Wohneinheiten beherbergt, die von verschiedenen Mietern oder Eigentümern bewohnt werden können.
    Verwandte Begriffe: Wohnhaus, Eigentumswohnung, Mietshaus.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Ist für den Ausbau eines Kamins eine Genehmigung erforderlich?
      Ja, in den meisten Fällen ist eine baurechtliche Genehmigung notwendig. Die genauen Bestimmungen variieren je nach Bundesland und Kommune. Informieren Sie sich vorab bei der zuständigen Baubehörde.
    2. Welche Risiken bestehen beim Entfernen eines Kamins?
      Die größten Risiken sind statische Probleme, das Freisetzen von Schadstoffen (z.B. Asbest) und die Beeinträchtigung der Funktion anderer Schornsteinzüge. Eine fachgerechte Planung und Ausführung sind daher unerlässlich.
    3. Wie finde ich einen geeigneten Fachmann für den Kaminausbau?
      Suchen Sie nach Architekten, Bauingenieuren oder spezialisierten Sanierungsfirmen mit Erfahrung im Kaminausbau. Achten Sie auf Zertifizierungen und Referenzen.
    4. Kann ich einen Kamin selbst ausbauen?
      Aufgrund der potenziellen Risiken (Statik, Schadstoffe) ist es dringend davon abzuraten, den Kamin selbst auszubauen. Überlassen Sie die Arbeiten unbedingt einem Fachmann.
    5. Was kostet der Ausbau eines Kamins?
      Die Kosten variieren stark je nach Größe des Kamins, Zugänglichkeit, Material und Region. Holen Sie mehrere Angebote von Fachfirmen ein, um einen Überblick zu bekommen.
    6. Was passiert, wenn ich den Kamin ohne Genehmigung ausbaue?
      Ein Ausbau ohne Genehmigung kann zu hohen Bußgeldern und der Anordnung des Rückbaus führen. Zudem riskieren Sie statische Probleme und gesundheitliche Gefahren.
    7. Muss ich den Kaminausbau dem Vermieter melden?
      Wenn Sie Mieter sind, müssen Sie den Kaminausbau unbedingt mit Ihrem Vermieter abstimmen und dessen Zustimmung einholen.
    8. Wie lange dauert der Ausbau eines Kamins?
      Die Dauer hängt von der Größe und Komplexität des Kamins ab. In der Regel dauert der Ausbau mehrere Tage bis Wochen.

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  2. Schornstein-Eigentum: Gemeinschaftseigentum – Was bedeutet das?

    Die entscheidende Frage ist ...
    Die entscheidende Frage ist wem gehört der Schornstein? Gemeinschaftseigentum?

    Dann natürlich: so ein Teil fängt ja meist irgendwo an und hört irgendwo auf. Bei einem Mehrfamilienhaus (MFH) ist es also sehr wahrscheinlich, dass andere Eigentümer direkt davon betroffen sind ...

  3. Gemeinschaftskamin stillgelegt: Umrüstung auf Gas – Details

    Ja es ist ein gemeinschaftskamin der ...
    Ja es ist ein gemeinschaftskamin der aber von keinem benutzt wird da die anderen alle auf Gas umgerüstet haben und der Schornstein dafür im Bad ist. Der Kamin fängt im Keller an und hört im Dachgeschoss auf (5 OGAbk.)
  4. Gemeinschaftseigentum: Zustimmung erforderlich – Kostenfrage!

    Dann ist es vermutlich ...
    Dann ist es vermutlich Gemeinschaftseigentum. Sprich, alle müssen zustimmen. Was bedeuten könnte: komplett weg, also vom Keller bis zum Dach. Frage wie immer: wer bezahlt? Das ist eine lustige Diskussion, die immer wieder vor Gericht endet.

    Ich würde mir das nicht antun wollen ...

  5. Schornstein entfernen ohne Umbauten der Miteigentümer möglich?

    Also heißt es, das es geht? ...
    Also heißt es, das es geht?? Ich wollte wissen ob es machbar wäre ohne das die anderen auch umbauen müssten?
  6. Schornstein-Entfernung: Statik & Auswirkungen auf obere Stockwerke

    Das ist ja das hüpfende Komma ...
    Das ist ja das hüpfende Komma wenn Ihr jetzt im Dritten Stock wohnt, dann kannst du da nicht mal eben den Schornstein rausnehmen. Da muss darüber auch alles weg logischwerweise. Und irgendeiner muss ja auch das Dach dann zumachen. Ich bin ja nun kein Hellseher 😉 Die Informationen kommen ja immer so reichhaltig hier ...
  7. Alternative: Schornstein mit Stahlträger abstützen & verkleiden?

    Kann ich es nicht mit einem ...
    Kann ich es nicht mit einem StahlTräger abstützen und den Schornstein abtragen? Anschließen den Träger mit Gipsplatten verkleiden und drüber kommt dann Putz
  8. Schornstein entfernen: Zustimmung der Mieter zwingend erforderlich!

    egal wie das technisch machbar und ...
    egal wie das technisch machbar und sinnvoll ist (irgendwie geht alles, nur eine Frage des Aufwandes), ohne Zustimmung der anderen Mieter läuft da nichts (außer einer Klage gegen Sie).
  9. WEG-Regeln: Kamin entfernen – Gespräch mit dem Verwalter!

    so geht das nicht..
    ... warum. weil in dem 11 Eigentümerhaus es Regeln gibt. Da es sicherlich einen Verwalter gibt bespreche das erst mal mit ihm, denn der wird dir Antworten das Deine Idee so wahrscheinlich so nicht geht, da der Kamin Gemeinschaftseigentum ist. In Endeffekt wirst du sicher mit der Kaminecke leben müssen.
  10. Schornstein entfernen: Machbarkeit ohne Einsturzgefahr prüfen!

    Ich möchte einfach nur wissen ob ...
    Ich möchte einfach nur wissen ob es bautechnisch überhaupt geht ohne das mir der ganze Schornstein abkracht. Das mit den Eigentümern ist eine andere Sache
  11. Umbau in WEG: Genehmigung vs. bautechnische Machbarkeit!

    ist das so schwer zu verstehen?
    Bautechnisch ist alle möglich, aber genehmigungstechnisch ist es vermutlich unmöglich. Wenn Sie sich eine Wohnung in einer WEGAbk. kaufen können Sie noch lange nicht umbauen wie Sie wollen. Alles geht nach Beschlüssen und Kosten. Also stellen Sie Anträge für die nächste WEG-Versammlung. Sie werden danach so ernüchtert sein und den Tag verfluchen an dem Sie dort Miteigentümer geworden sind.
    • Name:
    • Klaus Kirschner
  12. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026
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    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026

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    Kamin/Schornstein entfernen in WEGAbk.: Genehmigung, Kosten & Risiken

    💡 Kernaussagen: Die Entfernung eines Kamins/Schornsteins in einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) ist ein komplexes Thema. Zentrale Aspekte sind das Eigentumsverhältnis (Gemeinschaftseigentum?), die Zustimmung der Miteigentümer, bautechnische Machbarkeit und die Einhaltung des Baurechts. Die Kostenfrage spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle. Oftmals ist die Zustimmung aller Eigentümer erforderlich, was den Prozess erheblich erschweren kann.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Ohne die Zustimmung der anderen Mieter ist die Entfernung des Schornsteins nicht möglich, wie im Beitrag Schornstein entfernen: Zustimmung der Mieter zwingend erforderlich! betont wird. Dies gilt unabhängig von der technischen Machbarkeit.

    ✅ Empfehlung: Klären Sie zunächst das Eigentumsverhältnis des Schornsteins. Ist es Gemeinschaftseigentum, benötigen Sie die Zustimmung aller Eigentümer. Sprechen Sie mit dem Verwalter, um die Vorgehensweise und die WEG-Regeln zu besprechen, wie im Beitrag WEG-Regeln: Kamin entfernen – Gespräch mit dem Verwalter! geraten wird.

    🔧 Praktische Umsetzung: Prüfen Sie, ob eine alternative Abstützung des Schornsteins mit einem Stahlträger möglich ist, wie im Beitrag Alternative: Schornstein mit Stahlträger abstützen & verkleiden? vorgeschlagen. Beachten Sie jedoch, dass auch hierfür die Zustimmung der WEG erforderlich ist.

    🔴 Risiko: Unterschätzen Sie nicht den Aufwand und die potenziellen Konflikte innerhalb der WEG. Wie im Beitrag Umbau in WEG: Genehmigung vs. bautechnische Machbarkeit! beschrieben, können Sie nach der WEG-Versammlung ernüchtert sein und den Tag des Wohnungskaufs verfluchen.

    👉 Handlungsempfehlung: Stellen Sie einen formellen Antrag für die nächste WEG-Versammlung, um das Vorhaben zu diskutieren und die notwendigen Beschlüsse zu fassen. Lassen Sie sich im Vorfeld von einem Fachmann (Architekt, Statiker) beraten, um die Machbarkeit und die Kosten zu klären.

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