Ein seit etwa 12 Jahren stillgelegter Schornsteinzug (hingen mehrere kleine Feststoff-Feuerstätten dran) der nicht bis zum Keller geht, sondern im Boden EGAbk. aufhöhrt versottet trotz "kleiner Sanierung" munter weiter. Material der Wände ist Ziegel.
Als bisherige Maßnahmen wurden ergriffen: Öffnung der unteren Reinigungsklappe und anbringen einer offenen Kaminhaube zwecks Durchlüftung.
Auf den untersten 1,2 Meter welche stark versottet UND FEUCHT waren wurde der komplette Putz+Putzschienen (korrodierten extrem) entfernt. Auf das Mauerwerk wurde Isoliergrund aufgetragen und dieses erneut verputzt u. tapeziert. Da alle Maßnahmen etwa gleichzeitig erfolgten HOFFTE ich, das Problem sei weitgehend erledigt ... aber nun sind erneut braune Flecken auf der Tapete zu sehen.
Abgesehen von mE eher "kaschierenden" Maßnahmen wie Alubeschichteten Tapeten, Fermacell-Plattenverkleidung etc. fallen mir folgende evtl. mögliche Wege ein:
- Die im Zug haftenden Verbrennungsrückstände abschlagen (mit drhender Welle und geeigneten Vorsätzen ...)
- Zumindest eine Zeit lang anbringen eines Ventilators um die Durchlüftung zu erhöhen.
- Wie wäre es das Mauerwerk an den Stellen zu verkieseln o.ä.
🔴 Wäre es sinnvoller (wie bei Kellerbelüftung) im Sommer die Klappe eher zu schließen und im Winter eher zu öffnen?
Bitte um Ratschläge/Kommentare/gute Links ... Danke!