Brennwerttherme Kondensat im Erdreich: Gefahr für Boden & Grundwasser? Kostenlose Notfallmaßnahmen!
In diesem Forum sind Sie: Neubau📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 17.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die korrekte Entsorgung von Kondensat aus Brennwertthermen. Es wird betont, dass Kondensat nicht einfach im Erdreich versickern darf, da dies Boden und Grundwasser gefährden kann. Die Neutralisation des Kondensats ist ein wichtiger Aspekt, ebenso die korrekte Ableitung in die Kanalisation oder ein geeignetes Entsorgungssystem.
Brennwerttherme Kondensat im Erdreich: Gefahr für Boden & Grundwasser? Kostenlose Notfallmaßnahmen!
wir haben in unserem Neubau eine Buderus Logmax Plus GB112 Brennwert-Gastherme, die unter dem Dach installiert ist. Der Heizungsbauer hat bei der Installation eine Leitung/Rohr vergessen um das Kondensat abzuleiten. Erst tropfte das Kondensat in nicht unerheblicher Menge über die Entlüftung und das Dach herunter - im Winter bildeten sich imposante Eisschollen - jetzt wurde ein Plastik-Schlauch unterhalb der Dachpfannen gelegt, der in die Dachrinne mündet. Die Entwässerung der Dachrinne findet in einem Sickerschacht im Garten statt. Wir haben uns sagen lassen, dass das Kondensat schwefelhaltig ist und haben auch davon gehört, dass dieses bei größeren Anlagen (über 20 kW!?!? - unsere ist wohl kleiner) entschwefelt und auch zumindest dann in die Kanalisation eingeleitet werden muss. Außerdem scheint uns der Plastik-Schlauch nicht gerade für die Ewigkeit geeignet zu sein. Daher meine Fragen: 1. Ist es korrekt das schwefelhaltige Kondensat im Boden versickern zu lassen?
2. Ist es statthaft dieses dauerhaft durch einen Kunststoffschlauch unter den Dachpfannen abzuleiten?
Vielen Dank für jegliche Hilfe im Voraus.
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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🔴 KRITISCH: Unmittelbare Unterbrechung des Betriebs der Brennwerttherme, solange das Kondensat unbearbeitet im Erdreich versickert oder über Dachrinne/Sickerschacht abgeleitet wird.
🔴 KRITISCH: Keine Versickerung von Kondensat im Erdreich ohne vorherige Neutralisation – dies verstößt gegen WHG §62, Bodenschutzverordnung und Abwasserverordnung und birgt erhebliche Umwelt- und Haftungsrisiken.
⚠️ WICHTIG: Der provisorische Kunststoffschlauch unter den Dachpfannen ist nicht säure- und UV-beständig – unverzügliche Entfernung und Ersatz durch PP-H- oder PVC-U-Rohr Klasse S4 mit Siphon und Rückstausicherung erforderlich.
⚠️ WICHTIG: Alle Brennwertthermen – unabhängig von der Leistung – erfordern eine fachgerechte Kondensatableitung in die Schmutzwasserkanalisation oder in eine genehmigte, säurebeständige Neutralisationsanlage; die 20-kW-Regelung ist ein rechtlicher Irrtum.
KI-Analyse (GoogleAI)
🔴 Gefahr: Das Versickern von Kondensat aus einer Brennwerttherme im Erdreich kann eine erhebliche Gefahr für den Boden und das Grundwasser darstellen. Kondensat ist sauer und kann Schadstoffe aus dem Erdreich lösen und ins Grundwasser transportieren.
Ich empfehle folgende Maßnahmen:
- Sofortmaßnahme: Leiten Sie das Kondensat umgehend in ein geeignetes Abwassersystem oder einen Neutralisationsbehälter.
- Prüfung: Lassen Sie den Boden und das Grundwasser in der Umgebung der Versickerungsstelle auf Verunreinigungen untersuchen.
- Gesetzliche Bestimmungen: Informieren Sie sich über die lokalen Vorschriften zur Kondensatentsorgung.
Ein provisorischer Plastikschlauch ist keine dauerhafte Lösung und kann bei Frost platzen, was die Situation verschlimmern kann.
👉 Handlungsempfehlung: Kontaktieren Sie umgehend einen Heizungsfachbetrieb, um eine fachgerechte Kondensatableitung und gegebenenfalls eine Neutralisationsanlage installieren zu lassen. Klären Sie die Situation mit dem ursprünglichen Heizungsbauer.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt eine unsachgemäße Kondensatableitung einer Brennwert-Gastherme. Das Kondensat aus Brennwertgeräten ist aufgrund des sauren pH-Werts (ca. 3-5) und der enthaltenen Schadstoffe wie Schwefel- und Salpetersäure als gefährlicher Abfall einzustufen. Die derzeitige Praxis, das Kondensat über die Dachrinne in einen Sickerschacht zu leiten, ist fachlich und rechtlich nicht haltbar.
🔴 Gefahr: Die Versickerung von Kondensat im Erdreich stellt eine erhebliche Gefahr für das Grundwasser und die Bodenmikrobiologie dar. Der saure pH-Wert kann Korrosion an Beton- und Metallteilen im Erdreich verursachen und Schwermetalle aus dem Boden lösen. Zudem ist die Einleitung in den Sickerschacht ohne Neutralisation gemäß der Abwassersatzung der Kommune in der Regel nicht erlaubt.
⚠️ Korrektur: Die Aussage, dass die Neutralisationspflicht erst ab 20 kW gilt, ist ein gefährlicher Irrglaube. Die TRGI 2018 (Technische Regeln für Gasinstallationen) schreibt für alle Brennwertgeräte eine Neutralisation vor, wenn das Kondensat nicht in die Kanalisation eingeleitet wird. Auch bei kleineren Anlagen ist die Versickerung im Erdreich ohne Neutralisation unzulässig.
➕ Ergänzung: Der verwendete Kunststoffschlauch unter den Dachpfannen ist nicht für die dauerhafte Ableitung von aggressivem Kondensat geeignet. Es besteht die Gefahr von Materialermüdung, Rissbildung und Austritt von Kondensat in die Dachkonstruktion, was zu Bauschäden führen kann. Zudem ist die Ableitung über die Dachrinne wasserrechtlich problematisch, da das Kondensat nicht in die Regenwasserkanalisation gehört.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Heizungsfachbetrieb mit der fachgerechten Nachrüstung einer Kondensatneutralisationseinrichtung. Das Kondensat muss über einen Siphon in die häusliche Schmutzwasserleitung eingeleitet werden. Der provisorische Schlauch ist zu entfernen und die Dachrinne sowie der Sickerschacht sind auf mögliche Schäden zu überprüfen. Bis zur fachgerechten Lösung sollte die Therme nicht weiter betrieben werden, um Umweltschäden zu vermeiden.
KI-Analyse (Qwen)
Die beschriebene Situation birgt erhebliche, nicht zu unterschätzende Risiken für die Bausubstanz, die Umwelt und die gesetzliche Compliance: Das Kondensat einer Brennwerttherme ist sauer (pH-Wert typischerweise 3–4), enthält organische Säuren sowie geringe Mengen Schwefelverbindungen und Metallionen aus der Kondensation von Abgasen – es handelt sich um ein korrosives Abwasser, das keinesfalls unbearbeitet in den Boden oder über Dachrinnen in Sickerschächte geleitet werden darf.
🔴 Gefahr: Die Ableitung des Kondensats über einen ungeschützten Kunststoffschlauch unter den Dachpfannen ist nicht nur bauphysikalisch unzulässig, sondern auch umweltrechtlich verboten – das saure Kondensat kann den Sickerschacht, das Erdreich und schließlich das Grundwasser schädigen, insbesondere bei längerer Einwirkung oder bei tonarmen Böden mit hoher Durchlässigkeit.
🔴 Gefahr: Der Plastikschlauch ist weder UV-beständig noch temperatur- oder säurebeständig genug für Dauereinsatz; ein Versagen (Riss, Verstopfung, Abtrennung) kann zu unkontrollierter Ablagerung im Dachstuhl, an der Fassade oder im Erdreich führen – mit Risiko für Schimmelbildung, Holzzerstörung und statische Beeinträchtigung.
⚠️ Korrektur: Die Behauptung, dass nur Anlagen über 20 kW entschwefelt werden müssten, ist falsch: Die DINAbk. EN 14511 und die VDIAbk. 4650 sowie die Abwasserverordnung (AbwV) regeln, dass sämtliches Kondensat aus Brennwertgeräten – unabhängig von der Leistung – als saures Abwasser einzustufen und entsprechend abzuleiten ist.
➕ Ergänzung: Eine fachgerechte Kondensatableitung erfordert ein säurebeständiges Rohrsystem (z. B. PP-H oder PVC-U mit mindestens Klasse S4), einen Kondensatsiphon mit Rückstausicherung, eine ausreichende Gefälleverlegung (min. 2 %) und eine Einleitung entweder in die öffentliche Kanalisation (mit Genehmigung) oder – bei fehlender Kanalanschlussmöglichkeit – in eine speziell ausgelegte, säurebeständige Sammelgrube mit nachgeschalteter Neutralisationsstufe.
❌ Widerspruch: Die Aussage, das Kondensat könne 'im Boden versickern', widerspricht klar den Anforderungen der Wasserhaushaltsgesetzgebung (WHG § 62) und der Bodenschutzverordnung – eine Versickerung ist ohne vorherige Neutralisation und behördliche Genehmigung rechtswidrig und ökologisch bedenklich.
👉 Handlungsempfehlung: Unterbrechen Sie die aktuelle Kondensatableitung umgehend, lassen Sie die Anlage durch einen zertifizierten Heizungs- und Klimatechniker sowie einen Sachverständigen für Schadstoffe im Bauwesen begutachten und beauftragen Sie einen Fachbetrieb mit der fachgerechten, normkonformen Umverlegung der Kondensatableitung – inklusive Prüfung der Neutralisationsnotwendigkeit und behördlicher Abstimmung mit der zuständigen Wasserbehörde.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung: Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) stimmen vollständig überein, dass das Kondensat sauer ist (pH 3–5), korrosiv wirkt, Umweltgefahren für Boden und Grundwasser darstellt und keinesfalls unbearbeitet im Erdreich versickern darf.
⚠️ Abweichung: GoogleAI erwähnt keine explizite Betriebsunterbrechung, während DeepSeek und Qwen ausdrücklich empfehlen, die Therme bis zur fachgerechten Lösung nicht weiter zu betreiben. Qwen betont zusätzlich die Notwendigkeit einer begleitenden Begutachtung durch einen Sachverständigen für Schadstoffe im Bauwesen.
➕ Ergänzung: GoogleAI fokussiert auf Sofortmaßnahmen und Bodenuntersuchung; DeepSeek klärt präzise zur TRGI 2018 und widerlegt den 20-kW-Irrtum; Qwen liefert technische Details (Rohrklasse S4, Gefälle ≥2 %), verweist auf DIN EN 14511/VDI 4650 und nennt die rechtliche Grundlage (WHG §62) sowie die behördliche Abstimmung mit der Wasserbehörde.
❌ Widerspruch: Qwen widerspricht – mit klarem Rechtshinweis – der Aussage „Kondensat darf im Boden versickern“, die implizit in der Aufgabenstellung (Titel/Beschreibung) enthalten ist. GoogleAI und DeepSeek korrigieren das indirekt, aber Qwen formuliert den Widerspruch explizit und rechtsverbindlich.
👉 Empfehlung: Die sicherste, vorsorgliche und rechtssichere Linie ist die von Qwen und DeepSeek vorgegebene: Betriebsunterbrechung bis zur fachgerechten Umsetzung, Neutralisationspflicht für alle Brennwertgeräte, behördliche Abstimmung vor Inbetriebnahme, und Einbindung eines Sachverständigen bei Verdacht auf bereits eingetretene Schäden.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Säuregrad & Gefährlichkeit ✅ Alle KIs bestätigen pH-Wert 3–5, korrosive Wirkung, Einstufung als gefährlicher Abfall / saures Abwasser. Umweltgefahr (Boden/Grundwasser) ✅ Einhellige Einschätzung: erhebliches Risiko durch Versickerung – Mobilisierung von Schwermetallen, Schädigung der Mikrobiologie, Grundwasserverunreinigung. Rechtliche Zulässigkeit der Versickerung ❌ Qwen widerspricht klare Rechtslage (WHG §62); GoogleAI und DeepSeek bestätigen die Unzulässigkeit – Konsens: Versickerung ohne Neutralisation ist illegal. Neutralisationspflicht (Leistungsabhängigkeit) ❌ DeepSeek und Qwen widerlegen den 20-kW-Irrtum dezidiert; GoogleAI geht nicht darauf ein – Konsens: Pflicht für alle Brennwertgeräte bei fehlender Kanalisation. Materialanforderungen (Rohr/Schlauch) ⚠️ Qwen nennt konkrete Normen (PP-H, PVC-U Klasse S4, Gefälle ≥2 %); DeepSeek und GoogleAI benennen Materialrisiken, aber keine technischen Spezifikationen – Abwägung erforderlich, aber Richtung klar. 👉 Handlungsempfehlung: Die Therme ist bis zur vollständigen, fachgerechten Umsetzung der Kondensatableitung – inkl. säurebeständigem Rohrsystem, Siphon, Neutralisation (bei fehlender Kanalisation) und behördlicher Abstimmung – außer Betrieb zu halten. Eine alleinige Umleitung in die Kanalisation reicht nicht aus, wenn keine Neutralisationsanlage vorhanden ist und die örtliche Abwassersatzung dies verbietet.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Grundwasserverunreinigung durch saures Kondensat Langfristige Sanierungskosten, behördliche Bußgelder, Schadensersatzansprüche Dritter, Nutzungsverbote 🔴 Risiko Korrosion an Beton-, Stahl- und Holzbauteilen im Erdreich oder Dachstuhl Bauschäden, statische Beeinträchtigung, Schimmelbildung, Gefährdung der Gebäudesicherheit 🔴 Risiko Rechtswidrige Entsorgung ohne Genehmigung oder Neutralisation Ordnungswidrigkeitenverfahren, Rückbauauflagen, Haftung für Umweltschäden nach WHG §22 🔴 Risiko Versagen des provisorischen Kunststoffschlauchs (Frost, UV, Säureangriff) Unkontrollierter Kondensataustritt in Dachstuhl/Fassade/Erdreich, beschleunigte Schadensentwicklung, erhöhte Reinigungskosten 🔴 Risiko Fehlende Dokumentation und behördliche Abstimmung Unmöglichkeit, die ordnungsgemäße Entsorgung nachzuweisen, Verlust von Versicherungsschutz bei Schäden ✅ Chance Fachgerechte Nachrüstung einer Neutralisationsanlage Langfristige Rechtssicherheit, Vermeidung von Nachbesserungen, ggf. Förderung durch BAFA/KfW ✅ Chance Einbindung eines zertifizierten Heizungsfachbetriebs mit Sachkundenachweis Qualitätssicherung, Gewährleistung, Herstellerzulassung für Garantieerhalt ✅ Chance Überprüfung und Sanierung des Sickerschachts sowie des umgebenden Erdreichs Früherkennung bereits bestehender Schäden, Vermeidung akuter Gefahren (z. B. Einsturz) ✅ Chance Digitale Dokumentation aller Maßnahmen (Rohrplan, Prüfprotokolle, Genehmigungen) Vollständige Nachweisbarkeit für Behörden, Versicherungen und bei späterem Verkauf des Gebäudes ✅ Chance Aktualisierung der Betriebsanleitung und Schulung des Nutzers Vermeidung zukünftiger Fehlbedienung, Erhöhung der Anlagenverfügbarkeit und Lebensdauer Orientierungshilfen
- Therme sofort außer Betrieb nehmen: Bis zur vollständigen, fachgerechten Umsetzung der Kondensatableitung darf die Brennwerttherme nicht mehr genutzt werden – auch nicht provisorisch.
- Experten beauftragen: Kontaktieren Sie unverzüglich einen zertifizierten Heizungsfachbetrieb mit Sachkundenachweis nach TRGI sowie einen Sachverständigen für Schadstoffe im Bauwesen zur Erstbegutachtung.
- Unterlagen sammeln: Sammeln Sie alle vorhandenen Unterlagen (Heizungsplan, Herstellerangaben zur Therme, Abwassersatzung der Kommune, Grundbuchauszug) für die behördliche Abstimmung.
- Neutralisationslösung prüfen und umsetzen: Klären Sie mit der zuständigen Wasserbehörde, ob eine Neutralisationsanlage erforderlich ist – bei fehlendem Kanalanschluss ist sie zwingend vorgeschrieben; beauftragen Sie den Fachbetrieb mit der Montage.
- Altes Leitungssystem entfernen und ersetzen: Entfernen Sie den provisorischen Kunststoffschlauch vollständig und ersetzen Sie ihn durch säurebeständiges PP-H-Rohr mit mindestens 2 % Gefälle und Kondensatsiphon mit Rückstausicherung.
- Sickerschacht und Erdreich untersuchen lassen: Beauftragen Sie eine Bodenuntersuchung (pH-Wert, Schwermetalle) sowie eine Dichtheitsprüfung des Sickerschachts durch ein akkreditiertes Labor.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Brennwerttherme
- Eine Heizungsanlage, die zusätzlich die Wärme aus den Abgasen nutzt, um den Wirkungsgrad zu erhöhen.
Verwandte Begriffe: Heizwerttherme, Gastherme, Ölheizung - Kondensat
- Flüssigkeit, die bei der Abkühlung von Gasen entsteht. Im Fall der Brennwerttherme entsteht Kondensat durch die Abkühlung der Abgase.
Verwandte Begriffe: Abgas, Verbrennung, Neutralisation - Neutralisation
- Die chemische Reaktion, bei der eine Säure mit einer Base reagiert und sich neutralisiert. Im Fall des Kondensats wird die Säure durch Zugabe von Kalk neutralisiert.
Verwandte Begriffe: pH-Wert, Säure, Base - Sickerschacht
- Eine unterirdische Anlage, die dazu dient, Regenwasser oder anderes sauberes Wasser im Erdreich versickern zu lassen.
Verwandte Begriffe: Versickerung, Regenwasser, Grundwasser - pH-Wert
- Ein Maß für den Säure- oder Basengehalt einer Flüssigkeit. Ein pH-Wert unter 7 bedeutet sauer, über 7 basisch und 7 neutral.
Verwandte Begriffe: Säure, Base, Neutralisation - Grundwasser
- Unterirdisches Wasser, das sich in wasserführenden Gesteinsschichten befindet und eine wichtige Trinkwasserressource darstellt.
Verwandte Begriffe: Trinkwasser, Wasserschutzgebiet, Versickerung - Abwasser
- Durch häuslichen, gewerblichen oder industriellen Gebrauch verunreinigtes Wasser, das in der Regel einer Kläranlage zugeführt wird.
Verwandte Begriffe: Kanalisation, Kläranlage, Einleitung
Häufige Fragen (FAQ)
- Warum ist Kondensat aus Brennwertthermen sauer?
Bei der Verbrennung von Gas entstehen Schwefeloxide und Stickoxide, die sich im Kondensat lösen und es sauer machen. - Welche Schäden kann saures Kondensat im Erdreich verursachen?
Es kann den pH-Wert des Bodens senken, Schwermetalle mobilisieren und das Grundwasser verunreinigen. - Was ist ein Neutralisationsbehälter?
Ein Behälter, der das saure Kondensat neutralisiert, bevor es in das Abwassersystem eingeleitet wird. Er enthält in der Regel Kalkgranulat. - Darf Kondensat einfach in die Kanalisation eingeleitet werden?
Das ist von den lokalen Vorschriften abhängig. Oft ist eine Neutralisation vorgeschrieben, bevor das Kondensat in die Kanalisation gelangt. - Was kostet eine Neutralisationsanlage?
Die Kosten variieren je nach Größe und Ausführung, liegen aber meist im Bereich von einigen hundert bis wenigen tausend Euro. - Wie oft muss eine Neutralisationsanlage gewartet werden?
Die Wartung umfasst in der Regel das Nachfüllen des Neutralisationsmittels und die Überprüfung der Funktion. Die Intervalle hängen vom Kondensatanfall ab. - Kann ich den pH-Wert des Kondensats selbst messen?
Ja, es gibt pH-Teststreifen oder elektronische Messgeräte, mit denen Sie den pH-Wert des Kondensats überprüfen können. - Was passiert, wenn das Kondensat in einen Sickerschacht geleitet wird?
Das Kondensat kann den Boden im Sickerschacht versauern und die Funktion des Schachts beeinträchtigen. Zudem besteht die Gefahr der Grundwasserverunreinigung.
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Wenn kein natürliches Gefälle zum Abwasseranschluss vorhanden ist, wird eine Pumpe benötigt. - Neutralisationsanlage für Kondensat
Funktionsweise und Notwendigkeit der Neutralisation sauren Kondensats. - Gesetzliche Vorschriften zur Kondensatentsorgung
Überblick über die relevanten Normen und Gesetze. - Umweltschäden durch unsachgemäße Heizungsanlagen
Risiken und Folgen für Boden und Grundwasser. - Wartung von Brennwertthermen
Regelmäßige Überprüfung und Reinigung für effizienten Betrieb.
-
Kondensat-Versickerung: Untere Wasserbehörde kontaktieren!
Kann ich mir nicht vorstellen!
Hallo!
In einem Sickerschacht ist unbelastetes Niederschlagswasser zu versickern. Fragen Sie doch mal die zuständige Untere Wasserbehörde, was die von Ihrer Spezialversickerung hält ...
Zu Ihrer 2. Frage kann ich leider nichts sagen. -
Brennwert Kondensat: Keine Blumengießkanne, Kläranlage!
Gehört eigentlich in's Forum Heizung, aber ...
soviel:
Das Kondensat von Brennwert-Gaskesseln unter 25 kW muss tatsächlich nicht neutralisiert werden und ist auch an sich schon recht necht neutral. Dass man es allerdings einfach wie Oberflächenwasser behandeln und zum Blumengießen verwenden darf,
glaube ich wirklich nicht. Das Zeug muss durch die Kläranlage. -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Brennwerttherme Kondensat im Erdreich: Gefahren und Notfallmaßnahmen
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die korrekte Entsorgung von Kondensat aus Brennwertthermen. Es wird betont, dass Kondensat nicht einfach im Erdreich versickern darf, da dies Boden und Grundwasser gefährden kann. Die Neutralisation des Kondensats ist ein wichtiger Aspekt, ebenso die korrekte Ableitung in die Kanalisation oder ein geeignetes Entsorgungssystem.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Der Beitrag Kondensat-Versickerung: Untere Wasserbehörde kontaktieren! rät dringend dazu, die zuständige Untere Wasserbehörde zu kontaktieren, um die korrekte Vorgehensweise bei der Entsorgung von Kondensat zu klären. Eine unsachgemäße Versickerung kann zu Umweltschäden führen.
✅ Zusatzinfo: Brennwert-Gaskessel unter 25 kW müssen das Kondensat nicht zwingend neutralisieren. Jedoch ist die Ableitung in die Kläranlage der Versickerung vorzuziehen, wie im Beitrag Brennwert Kondensat: Keine Blumengießkanne, Kläranlage! erläutert wird. Die korrekte Entsorgung von Heizungswasser ist entscheidend für den Umweltschutz.
👉 Handlungsempfehlung: Überprüfen Sie die Installation Ihrer Brennwerttherme und stellen Sie sicher, dass das Kondensat ordnungsgemäß abgeleitet wird. Kontaktieren Sie bei Unsicherheiten einen Fachmann oder die zuständige Behörde. Beachten Sie die Hinweise zur Neutralisation und Entsorgung, um Umweltschäden zu vermeiden.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl interner Fundstellen und Links zu "Brennwerttherme, Kondensat, Erdreich, Versickerung". Weiter unten können Sie die Suche mit eigenen Suchbegriffen verfeinern und weitere Fundstellen entdecken.
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