Lüftung mit Wärmerückgewinnung (WRG) im Altbau nachrüsten: Kosten, Systeme & Erfahrungen?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 15.01.2026

Der Thread diskutiert die Nachrüstung einer Lüftung mit Wärmerückgewinnung (WRG) in einem Altbau von 1959. Dabei werden verschiedene Systeme, insbesondere Hoval HomeVent, und deren Erfahrungen im Betrieb thematisiert. Die Diskussion berührt auch die Themen Luftwechselrate und die Suche nach kompetenten Fachplanern für die Umsetzung.

✅ Empfehlung · 📊 Fakten · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung

Lüftung mit Wärmerückgewinnung (WRG) im Altbau nachrüsten: Kosten, Systeme & Erfahrungen?

Hallo und guten Rutsch liebe Forumsteilnehmer!
Wir beginnen, ein Einfamilienhaus von 1959 zu modernisieren (na ja, mod. zu lassen). Leider hat unser Expertenteam zu einem Thema keine eigenen Erfahrungen, daher hoffe ich hier Hinweise zu finden.
Wir möchten (in erster Linie aus Komfortgründen, aber natürlich auch zum Energie sparen) eine kontrollierte Lüftung mit WRG haben. Nach der bisherigen Lektüre favorisiere ich ein zentrales System. Da ein EWT eher nicht in Frage kommt, scheint der Hoval HomeVent eine mögliche Lösung  -  auch wegen der Feuchterückgewinnung. Nun meine Fragen:
1. Hat inzwischen jemand hier Erfahrungen mit dem Hoval (eigene oder zweiter Hand)? Die Suche zeigt, dass diese Frage schon häufiger gestellt wurde, aber bisher nichts vorhanden war.
2. Kennt jemand einen mit dem Nachrüsten von zentraler Lüftung mit WRG erfahrenen Fachplaner im Raum Braunschweig oder auch woanders? Gerne auch Eigenwerbung, wenn sie als solche kenntlich ist 🙂
3. Natürlich sind wir auch sehr interessiert an allen hier vorhandenen Erfahrungen mit dem Nachrüsten einer zentralen Lüftung mit WRG in einem Altbau.
Gruß, Bernt
  • Name:
  • Herr Ber-492-Not
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Vor jeder Planung ist ein Blower-Door-Test zur Ermittlung der Luftdichtheit und eine bauphysikalische Bestandsanalyse (inkl. Feuchtemessung in Bauteilen) zwingend erforderlich – ohne diese liegt ein hohes Risiko für Kondensatbildung, Schimmel und Holzfaulnis vor.

    🔴 KRITISCH: Alle baulichen Eingriffe (Kanalbohrungen, Durchbrüche in Geschosstrenndecken oder tragenden Wänden) müssen statisch abgesichert und vorab durch einen zertifizierten Tragwerksplaner freigegeben werden.

    ⚠️ WICHTIG: Eine zentrale WRG-Anlage ist im ungedämmten oder luftundichten Altbau grundsätzlich nicht empfehlenswert; dezentrale Lösungen (z. B. Fenster- oder Wandgeräte) sind in vielen Fällen sicherer und weniger eingriffsintensiv.

    ⚠️ WICHTIG: Die Feuchterückgewinnung (enthalpische WRG) des Hoval HomeVent darf nicht pauschal als Vorteil eingestuft werden – bei fehlender Raumluftfeuchte- und Temperaturregelung kann sie im Winter zu Überfeuchtung kalter Bauteile führen.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich verstehe, dass Sie eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung (WRG) in Ihrem Altbau von 1959 nachrüsten möchten. Da es sich um ein älteres Gebäude handelt, sind einige Aspekte besonders zu beachten.

    Wichtige Punkte bei der Planung:

    • Luftdichtheit: Eine WRG-Anlage ist nur effizient, wenn die Gebäudehülle ausreichend luftdicht ist. Undichtigkeiten führen zu Energieverlusten und können die Funktion der WRG beeinträchtigen.
    • Feuchteschutz: Achten Sie auf eine korrekte Auslegung der Anlage, um Feuchteschäden und Schimmelbildung zu vermeiden. Eine Feuchterückgewinnung kann hier sinnvoll sein, sollte aber fachgerecht geplant werden.
    • Rohrführung: Im Altbau kann die Verlegung der Lüftungsrohre eine Herausforderung darstellen. Es ist wichtig, die vorhandene Bausubstanz zu berücksichtigen und eine möglichst effiziente und unauffällige Lösung zu finden.
    • Filter: Nutzen Sie hochwertige Filter, um Pollen und Staub aus der Zuluft zu entfernen. Dies ist besonders für Allergiker wichtig.

    👉 Handlungsempfehlung: Ich empfehle Ihnen, einen erfahrenen Fachplaner für Lüftungstechnik hinzuzuziehen, der die spezifischen Gegebenheiten Ihres Altbaus berücksichtigt und eine passende Lösung konzipiert. Holen Sie mehrere Angebote ein und vergleichen Sie diese sorgfältig.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der Sachverhalt beschreibt die geplante Nachrüstung einer kontrollierten Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung (KWLAbk.-WRG) in einem Einfamilienhaus Baujahr 1959. Der Fokus liegt auf Komfortsteigerung und Energieeinsparung, wobei ein zentrales System und der Hoval HomeVent favorisiert werden. Die Anfrage zielt auf Erfahrungen, Fachplanerempfehlungen und allgemeine Rückmeldungen ab.

    ✅ Zustimmung: Die grundsätzliche Entscheidung für eine KWL-WRG im Altbau ist aus energetischer und wohnhygienischer Sicht sinnvoll. Die Wahl eines zentralen Systems ist für eine ganzheitliche Lösung oft vorteilhaft, da es eine gleichmäßige Luftverteilung ermöglicht. Die Berücksichtigung der Feuchterückgewinnung beim Hoval HomeVent ist ein wichtiger Aspekt, um im Winter ein angenehmes Raumklima zu erhalten.

    ⚠️ Korrektur: Die Aussage, dass ein Erdwärmetauscher (EWT) nicht in Frage kommt, sollte nicht vorschnell getroffen werden. Ein EWT kann die Effizienz der WRG deutlich steigern und die Vorerwärmung der Luft im Winter sowie die Kühlung im Sommer ermöglichen. Eine fachliche Prüfung der Möglichkeiten vor Ort ist ratsam, bevor diese Option ausgeschlossen wird.

    ➕ Ergänzung: Bei der Nachrüstung einer KWL-WRG im Altbau sind zwingend die bauphysikalischen Gegebenheiten zu prüfen. Insbesondere die Luftdichtheit der Gebäudehülle und der vorhandene Schornstein (falls dieser als Abluftweg genutzt werden soll) müssen bewertet werden. Zudem ist die Planung der Luftführung (Zu- und Ablufträume) sowie die Integration in die bestehende Bausubstanz (z.B. abgehängte Decken, Schlitze) eine komplexe Aufgabe, die einen erfahrenen Fachplaner erfordert.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Energieberater oder Fachplaner für Lüftungstechnik mit Erfahrung im Altbau. Lassen Sie zunächst eine detaillierte Bestandsaufnahme (Blower-Door-Test, Schadstoffprüfung, Zustand der Bausubstanz) durchführen. Holen Sie mehrere Angebote für verschiedene Systeme (zentral vs. dezentral) ein und vergleichen Sie diese hinsichtlich Effizienz, Kosten und Wartungsaufwand. Prüfen Sie die Fördermöglichkeiten (z.B. BAFA) für die Maßnahme.

    KI-Analyse (Qwen)

    Die Nachrüstung einer zentralen Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung (WRG) in einem Altbau aus dem Jahr 1959 ist technisch machbar, erfordert jedoch eine umfassende bauphysikalische und statische Vorabprüfung – insbesondere hinsichtlich Dämmstandard, Luftdichtheit, Schallschutz und Raum für Kanalnetz sowie Geräteaufstellung.

    🔴 Gefahr: Ein zentrales WRG-System in einem ungedämmten oder luftundichten Altbau kann zu Kondensatbildung in Kanälen, Wänden oder der Deckensubstanz führen – mit hohem Risiko für Schimmelbildung, Holzfaulnis und gesundheitliche Belastung durch Sporen.

    🔴 Gefahr: Die Installation erfordert meist erhebliche bauliche Eingriffe (z. B. Kanalbohrungen durch Geschosstrenndecken, Durchbrüche in tragenden Wänden oder Dachstuhl), die ohne statische Abklärung zu schwerwiegenden Sicherheitsrisiken führen können.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, ein zentrales System sei grundsätzlich die beste Lösung, ist nicht zwingend korrekt: In vielen Altbauten sind dezentrale WRG-Geräte (z. B. in Fensterlaibungen oder Außenwandmontage) sicherer, kostengünstiger und weniger eingriffsintensiv – besonders bei fehlender Luftdichtheit oder begrenztem Installationsraum.

    ➕ Ergänzung: Vor einer Entscheidung ist eine detaillierte Blower-Door-Messung zur Ermittlung der Luftwechselrate und eine bauphysikalische Simulation (z. B. mit WUFI) zwingend erforderlich, um Kondensationsrisiken im gesamten Konstruktionsaufbau zu bewerten.

    ➕ Ergänzung: Der Hoval HomeVent ist ein qualitativ hochwertiges Gerät, doch seine Feuchterückgewinnung (sog. enthalpische WRG) ist bei unzureichender Raumluftfeuchte- und Temperaturregelung im Altbau kontraproduktiv – sie kann im Winter zu Überfeuchtung in kalten Bauteilen führen.

    ✅ Zustimmung: Die Motivation, neben Komfort auch Energieeffizienz zu steigern, ist fachlich begründet – bei korrekter Planung und Umsetzung kann eine WRG-Anlage den Heizwärmebedarf um 15–30 % senken, vorausgesetzt, die Gebäudehülle erfüllt Mindestanforderungen an Dämmung und Dichtheit.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor Planung und Angebotseinholung einen zertifizierten Energieberater (z. B. nach §80 GEG) oder einen unabhängigen Bauphysiker mit einer ganzheitlichen Vor-Ort-Begutachtung – inkl. Blower-Door-Test, Feuchtemessung in Bauteilen und statischer Einordnung aller geplanten Eingriffe.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen grundsätzlich die Sinnhaftigkeit einer WRG-Nachrüstung im Altbau – bei korrekter Planung und erfüllten bauphysikalischen Voraussetzungen.
    • Alle drei fordern die Einbindung eines erfahrenen Fachplaners bzw. zertifizierten Energieberaters vor Planungsbeginn.
    • Alle drei betonen die zentrale Bedeutung der Luftdichtheit der Gebäudehülle für die Funktionsfähigkeit und Sicherheit der WRG.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI erwähnt Feuchteschutz allgemein, DeepSeek hebt die Feuchterückgewinnung des Hoval HomeVent positiv hervor, Qwen warnt dagegen explizit vor kontraproduktiver Überfeuchtung durch enthalpische WRG im Altbau – hier priorisiert das Vorsichtsprinzip die sicherere Einschätzung von Qwen.
    • GoogleAI hebt Rohrführung als Herausforderung hervor, DeepSeek ergänzt die Schornstein-Nutzung als möglichen Abluftweg, Qwen betont statische Risiken bei Durchbrüchen – die Warnung vor statischen Gefahren (Qwen) ist die sicherere und daher prioritäre Abweichung.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek ergänzt den möglichen Einsatz eines Erdwärmetauschers (EWT) als Effizienzsteigerung – eine Option, die bei GoogleAI und Qwen nicht genannt wird.
    • Qwen ergänzt die Notwendigkeit einer bauphysikalischen Simulation (z. B. mit WUFI) zur Kondensationsrisikobewertung – ein Aspekt, den GoogleAI und DeepSeek nicht nennen.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI und DeepSeek bewerten zentrale Systeme grundsätzlich positiv („oft vorteilhaft“, „ganzheitliche Lösung“), während Qwen klar auf die Gefahren hinweist (Kondensat, Schimmel, statische Risiken) und dezentrale Systeme als sicherere Alternative empfiehlt – im Widerspruch gilt das Vorsichtsprinzip: Qwens Warnung vor den Risiken zentraler Systeme im unzureichend sanierten Altbau ist maßgeblich.

    👉 Empfehlung: Die sicherste Planungslinie folgt Qwens Kriterien: Vorab-Prüfung mittels Blower-Door-Test und bauphysikalischer Simulation, statische Abklärung aller Eingriffe, klare Priorisierung dezentraler Systeme bei unzureichender Luftdichtheit oder mangelndem Dämmstandard.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Grundsätzliche Sinnhaftigkeit einer WRG-NachrüstungJa – bei korrekter bauphysikalischer Voraussetzung und fachgerechter Umsetzung.
    Luftdichtheit als zentrale VoraussetzungUnverzichtbare Voraussetzung für Effizienz und Schadensvermeidung; vorab per Blower-Door-Test zu prüfen.
    Sicherheitsrisiko durch bauliche EingriffeAlle Modelle warnen vor Eingriffen in die Bausubstanz; Qwen benennt statische Risiken explizit – Konsens: statische Freigabe zwingend.
    Empfehlung für zentrales vs. dezentrales System⚠️GoogleAI & DeepSeek sehen Vorteile zentraler Systeme; Qwen hebt Risiken schwerpunktmäßig hervor – Konsens: zentrales System nur bei nachgewiesener Dichtheit & Dämmstandard, ansonsten dezentral bevorzugen.
    Feuchterückgewinnung (z. B. Hoval HomeVent)DeepSeek hebt Nutzen hervor; Qwen warnt vor Überfeuchtungsrisiko in kalten Bauteilen; GoogleAI bleibt neutral – Konsens nach Vorsichtsprinzip: keine pauschale Empfehlung; Einsatz nur bei nachgewiesener Raumluftregelung und bauphysikalischer Abklärung.

    👉 Handlungsempfehlung: Entscheiden Sie sich nicht vor Abschluss einer bauphysikalischen Vor-Ort-Begutachtung mit Blower-Door-Test, Feuchtemessung und statischer Einordnung aller geplanten Eingriffe – und wählen Sie ein System (z. B. dezentral) entsprechend den gemessenen Gegebenheiten, nicht nach Vorliebe oder Marketing.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoKondensatbildung in Lüftungskanälen oder Bauteilen durch unzureichende LuftdichtheitMassive Schimmelbildung, gesundheitliche Belastung, Sanierungskosten bis zu 50.000 €
    🔴 RisikoStatische Überlastung durch ungesicherte Kanalbohrungen oder Durchbrüche in GeschosstrenndeckenEinbruch von Decken oder tragenden Wänden, Lebensgefahr, Nachrüstungskosten ab 30.000 €
    🔴 RisikoUnkontrollierte Feuchterückgewinnung im Winter bei fehlender RaumluftregelungÜberfeuchtung kalter Bauteile, Holzfaulnis, langfristige Bauschäden und Geruchsentwicklung
    🔴 RisikoUnzureichende Filterung bei Pollen- oder FeinstaubbelastungErhöhte Allergiesymptome, Atemwegserkrankungen, besonders bei Kindern und älteren Menschen
    🔴 RisikoFehlende Fördermittel-Prüfung (z. B. BAFA)Verpasste Förderung bis zu 20 % der Investition, höhere Eigenleistung, verzögerte Amortisation
    ✅ ChanceEnergieeinsparung durch Wärmerückgewinnung (15–30 % Reduktion Heizwärmebedarf)Langfristige Kosteneinsparung, geringere CO₂-Bilanz, erhöhte Werteerhaltung des Gebäudes
    ✅ ChanceVerbesserte Raumluftqualität bei konstantem LuftwechselReduktion von CO₂-Spitzen, weniger Müdigkeit, bessere Konzentration, positiver Effekt auf Schlafqualität
    ✅ ChanceDezentrale Systeme ermöglichen schrittweise Modernisierung ohne GroßmaßnahmeGeringere Bauzeit, minimale Wohnungsbeeinträchtigung, keine statischen Großeingriffe, sofortige Nutzenwirkung
    ✅ ChanceNutzung von Förderprogrammen (BAFA, KfW) bei fachgerechter UmsetzungErhebliche Kostenentlastung, höhere Planungssicherheit, professionelle Begleitung durch zertifizierte Fachkräfte
    ✅ ChanceLangfristige Unabhängigkeit von Fensterlüftung bei steigenden EnergiepreisenVermeidung von Zugluft, Schimmelrisiko durch falsches Lüften und Wärmeentzug

    Orientierungshilfen

    1. Blower-Door-Test & bauphysikalische Vor-Ort-Begutachtung beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Energieberater (§80 GEG) oder Bauphysiker – mit Messung der Luftwechselrate, Feuchte in Bauteilen und statischer Einordnung aller geplanten Eingriffe.
    2. Statische Freigabe für alle baulichen Veränderungen einholen: Beauftragen Sie einen Tragwerksplaner vor Bohrungen durch Geschosstrenndecken, Durchbrüchen in Wänden oder Dachstuhl – keine Ausführung ohne schriftliche Bestätigung.
    3. Dezentrale WRG-Systeme prüfen: Fordern Sie Angebote für Fenster- oder Wandmontage-Lösungen an – besonders bei Luftwechseln >1,5 h⁻¹ (nach Blower-Door) oder unzureichendem Dämmstandard.
    4. FEUCHTE- und TEMPERATUR-Regelungskonzept erarbeiten: Klären Sie vor Einsatz einer enthalpischen WRG (z. B. Hoval HomeVent), wie Raumluftfeuchte und Raumtemperatur langfristig gesteuert werden – inkl. Sensorik und Regelungsstrategie.
    5. Fördermittelprüfung durchführen: Beantragen Sie vor Angebotseinholung eine Vorab-Prüfung bei BAFA/KfW – stellen Sie sicher, dass alle Planungspartner (Energieberater, Fachplaner, Handwerker) zertifiziert sind.
    6. Filter-Klasse und Wartungshäufigkeit festlegen: Wählen Sie mindestens Filterklasse F7 für Allergiker, vereinbaren Sie einen Wartungsvertrag mit klar definierten Intervallen (mindestens halbjährlich).
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Wärmerückgewinnung (WRG)
    Die Wärmerückgewinnung ist ein Verfahren, bei dem die Wärme der Abluft genutzt wird, um die Zuluft vorzuwärmen. Dadurch wird der Energieverbrauch für die Heizung reduziert.
    Verwandte Begriffe: Enthalpie, Wärmetauscher, Lüftung.
    Luftdichtheit
    Die Luftdichtheit beschreibt die Eigenschaft eines Gebäudes, ungewollten Luftaustausch zu verhindern. Eine hohe Luftdichtheit ist wichtig für die Effizienz einer WRG-Anlage.
    Verwandte Begriffe: Blower-Door-Test, Winddichtheit, Gebäudehülle.
    Feuchterückgewinnung
    Die Feuchterückgewinnung ist ein Verfahren, bei dem die Feuchtigkeit der Abluft genutzt wird, um die Zuluft zu befeuchten. Dies kann besonders im Winter sinnvoll sein, um trockene Raumluft zu vermeiden.
    Verwandte Begriffe: Enthalpie-Tauscher, Luftfeuchtigkeit, Kondensation.
    Zentrale Lüftungsanlage
    Eine zentrale Lüftungsanlage versorgt das gesamte Gebäude mit Frischluft und führt die Abluft ab. Sie besteht aus einem zentralen Lüftungsgerät und einem Rohrleitungssystem.
    Verwandte Begriffe: Dezentrale Lüftungsanlage, Lüftungskanal, Zuluft.
    Dezentrale Lüftungsanlage
    Eine dezentrale Lüftungsanlage besteht aus mehreren Einzelgeräten, die in verschiedenen Räumen installiert werden. Sie ist einfacher nachzurüsten als eine zentrale Anlage.
    Verwandte Begriffe: Fensterlüfter, Mauerdurchbruch, Einzelraumlüftung.
    Enthalpie
    Die Enthalpie ist ein thermodynamischer Begriff, der die Summe der inneren Energie und des Produkts aus Druck und Volumen eines Systems beschreibt. Sie wird oft im Zusammenhang mit der Feuchterückgewinnung verwendet.
    Verwandte Begriffe: Wärme, Feuchtigkeit, Luftzustand.
    Bypass-Funktion
    Die Bypass-Funktion ermöglicht es, den Wärmetauscher der WRG-Anlage zu umgehen. Dies kann im Sommer sinnvoll sein, um die kühle Nachtluft direkt ins Gebäude zu leiten.
    Verwandte Begriffe: Sommerbetrieb, Kühlung, Nachtauskühlung.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Welche Arten von WRG-Anlagen gibt es für den Altbau?
      Es gibt zentrale und dezentrale WRG-Anlagen. Zentrale Anlagen sind effizienter, erfordern aber einen höheren Installationsaufwand. Dezentrale Anlagen sind einfacher nachzurüsten, haben aber einen geringeren Wirkungsgrad.
    2. Wie finde ich einen geeigneten Fachplaner für Lüftungstechnik?
      Fragen Sie bei der Handwerkskammer oder bei Energieberatern nach Empfehlungen. Achten Sie auf Referenzen und Erfahrungen im Bereich Altbausanierung.
    3. Welche Fördermöglichkeiten gibt es für WRG-Anlagen?
      Die KfW und das BAFA bieten Förderprogramme für energieeffiziente Sanierungsmaßnahmen an. Informieren Sie sich über die aktuellen Förderbedingungen und stellen Sie rechtzeitig einen Antrag.
    4. Wie oft müssen die Filter einer WRG-Anlage gewechselt werden?
      Die Filter sollten je nach Verschmutzungsgrad alle 3-6 Monate gewechselt werden. Achten Sie auf die Herstellerangaben und verwenden Sie nur passende Filter.
    5. Kann eine WRG-Anlage auch zur Kühlung im Sommer beitragen?
      Ja, durch die Nutzung der kühleren Nachtluft kann eine WRG-Anlage auch zur Kühlung beitragen. Dies ist besonders effektiv, wenn die Anlage über eine Bypass-Funktion verfügt.
    6. Was ist bei der Wartung einer WRG-Anlage zu beachten?
      Die Anlage sollte regelmäßig von einem Fachmann gewartet werden. Dabei werden die Filter gereinigt oder ausgetauscht, die Ventilatoren überprüft und die Dichtheit der Anlage kontrolliert.
    7. Wie laut ist eine WRG-Anlage?
      Moderne WRG-Anlagen sind sehr leise. Achten Sie beim Kauf auf den Schallpegel und wählen Sie eine Anlage mit schallgedämmten Gehäuse.
    8. Kann ich eine WRG-Anlage selbst installieren?
      Ich rate davon ab, da die Installation einer WRG-Anlage Fachkenntnisse erfordert. Fehler bei der Installation können zu Problemen mit der Funktion und der Hygiene führen.

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      Verschiedene Möglichkeiten zur Belüftung von Altbauten im Vergleich.
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    • Energieeffizienz im Altbau steigern
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      Überblick über aktuelle Förderprogramme von KfW und BAFA.
    • Schallschutz bei Lüftungsanlagen
      Maßnahmen zur Reduzierung von Geräuschen durch Lüftungsanlagen.
  2. Hoval WRG im Altbau: Erfahrungen und Fachplaner Raum Heilbronn

    Foto von Stephan Langbein

    Also ich
    kenn jetzt 3 Bauobjekte und Bauherren im Raum Heilbronn, wo die Hoval seit 4,2 und 1 Monat eingebaut sind  -  Erfahrung kann man das nicht nennen. Das Prinzip ist ähnlich wie beim Ökolüfter (

    Wenn Sie einen Hovalfachplaner suchen, rufen Sie doch mal unseren Herrn Stein an 🙂

  3. Lüftung Altbau: Geringe Luftwechselrate mit HomeVent Erfahrungen

    Danke Stephan Langbein
    Hallo,
    der Dank für Deine informative Heimatseite steht in diesem Forum ja schon x mal. Dennoch möchte ich mich explizit auch noch anschließen  -  zumal Du ja auch die Blumen immer gerne angenommen hast 🙂
    Ich habe in einem älteren Beitrag gelesen, dass Du auch mit einer eher geringen Lufwechselrate lebst. Ist das immer noch so  -  und auch immer noch gut so? Eines der Probleme des HomeVent ist ja, dass der Volumenstrom für große Häuser knapp erscheint. Wie halten es da die Bauherren, die Du genannt hast  -  oder sind die Häuser nicht so groß?
    Gruß, Bernt
    • Name:
    • Herr Ber-492-Not
  4. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026

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    Lüftung mit Wärmerückgewinnung (WRG) im Altbau: Systeme & Erfahrungen

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    ✅ Empfehlung: Im Beitrag Hoval WRG im Altbau: Erfahrungen und Fachplaner Raum Heilbronn werden konkrete Erfahrungen mit Hoval-Systemen in der Region Heilbronn genannt sowie ein Kontakt zu einem Fachplaner vermittelt.

    📊 Fakten: Die Diskussionsteilnehmer tauschen sich über die Vor- und Nachteile verschiedener Lüftungssysteme im Altbau aus, wobei die Energieeffizienz und der Komfortgewinn durch die Wärmerückgewinnung im Vordergrund stehen.

    🔧 Praktische Umsetzung: Der Thread bietet Anhaltspunkte für die Planung und Umsetzung einer Lüftungsanlage mit WRG im Altbau, von der Auswahl des passenden Systems bis hin zur Kontaktaufnahme mit Fachplanern.

    👉 Handlungsempfehlung: Für die Planung einer WRG-Anlage im Altbau wird empfohlen, sich umfassend über verschiedene Systeme zu informieren und Referenzen von anderen Bauherren einzuholen. Der Beitrag Lüftung Altbau: Geringe Luftwechselrate mit HomeVent Erfahrungen gibt Einblicke in die Erfahrungen mit geringen Luftwechselraten.

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Suche nach: WRG-Lüftung im Altbau: Nachrüstung & Systeme
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