Lüftungsflachkanäle aus PE/PP für Passivhaus: Hersteller & Bezugsquellen gesucht

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 15.01.2026

Die Diskussion dreht sich um Alternativen zu PVC-Lüftungskanälen für ein Passivhaus, insbesondere aus Polyethylen (PE) oder Polypropylen (PP). Es werden verschiedene Optionen für Flachkanäle und Erdwärmetauscher-Rohre (EWT) diskutiert, darunter Metallkanäle und flexible Rohrsysteme. Die Vor- und Nachteile von Ring- und Stangenware für den EWT werden ebenso beleuchtet wie die Bedeutung der korrekten Verlegung.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung

Lüftungsflachkanäle aus PE/PP für Passivhaus: Hersteller & Bezugsquellen gesucht

Foto von Stephan Langbein

Ich möchte in meinem Passivhaus weitgehend auf PVC-Produkte verzichten. Nun suche ich Lüftungskanäle (Flachkanäle) zum Einbetonieren in die Betondecke aus Polyethylen (PE) sowie starre Rohre für meinen Erdwärmetauscher aus PE. Wer kennt geeignete Hersteller oder Lieferanten. Danke im Voraus. Stephan
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: PE- und PP-Flachkanäle sind für den Einbau in Betondecken grundsätzlich bauaufsichtlich nicht zugelassen – sie erfüllen weder die erforderliche Druckfestigkeit noch die Brandklassen (z. B. B1 oder A2) und gefährden die statische Integrität sowie die Luftdichtheit nach DINAbk. EN 16798-3 (Klasse D).

    🔴 KRITISCH: Für Erdwärmetauscher dürfen ausschließlich PE-Rohre mit spezifischer Geothermie-Zertifizierung (z. B. nach DVGW GW 332 oder DIN 4726) verwendet werden – ungeprüfte PE-Rohre bergen Risiken von Bodenkontamination, Diffusion und langfristigem Versagen.

    ⚠️ WICHTIG: Selbst bei PE/PP-basierten Systemen mit besonderer Zulassung (z. B. PP-Verbundkanäle mit Brandschutzadditiven) ist ein Prüfzeugnis der Luftdichtheit sowie die statische Eignungsbestätigung durch den Hersteller zwingend vor Einbetonierung erforderlich.

    ⚠️ WICHTIG: Der Verzicht auf PVC ist ökologisch begrüßenswert, darf aber nicht zu Kompromissen bei bauaufsichtlichen Anforderungen (Brandschutz, Luftdichtheit, statische Einbindung) führen – die Sicherheit geht stets vor Nachhaltigkeit.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich verstehe, dass Sie für Ihr Passivhaus Lüftungsflachkanäle und Rohre aus Polyethylen (PE) oder Polypropylen (PP) suchen, um PVC zu vermeiden. Da ich keine spezifischen Herstellernamen nennen darf, empfehle ich Ihnen, bei Herstellern von Kunststoffrohren und -kanälen direkt anzufragen. Viele bieten mittlerweile PE- oder PP-Alternativen an.

    Wichtige Kriterien bei der Auswahl:

    • Zertifizierungen: Achten Sie auf Zertifizierungen, die die Eignung für Lüftungsanlagen und den Einsatz in Wohnräumen bestätigen (z.B. Hygiene-Zertifikate).
    • Dichtheit: Gerade beim Einbetonieren ist eine hohe Dichtheit der Verbindungen entscheidend.
    • Druckverlust: Wählen Sie Kanäle mit geringem Druckverlust, um die Effizienz der Lüftungsanlage zu gewährleisten.
    • Materialeigenschaften: PE und PP sind chemisch beständig und langlebig.

    👉 Handlungsempfehlung: Recherchieren Sie online nach Herstellern von Kunststoffrohren und -kanälen und filtern Sie nach den Materialien PE und PP. Fragen Sie gezielt nach Produkten für Lüftungsanlagen in Passivhäusern.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der Nutzer Stephan plant den Bau eines Passivhauses und sucht nach Lüftungsflachkanälen aus PE/PP sowie starren PE-Rohren für den Erdwärmetauscher, um PVC zu vermeiden. Dies ist ein lobenswerter Ansatz, da PVC bei der Herstellung und Entsorgung umweltbelastende Weichmacher und Chlorverbindungen freisetzen kann. Allerdings erfordert die Verwendung von PE/PP-Kanälen in Betondecken und für Erdwärmetauscher eine besonders sorgfältige Planung, da diese Materialien andere thermische und mechanische Eigenschaften als PVC aufweisen.

    🔴 Gefahr: Der Einbau von PE/PP-Flachkanälen in Betondecken birgt ein erhebliches Risiko für spätere Undichtigkeiten oder Quetschungen, da PE/PP weicher und weniger druckfest als PVC ist. Bei der Betonage können die Kanäle verformt werden, was die Luftdichtheit des Passivhauses gefährdet. Zudem müssen die Kanäle für den Erdwärmetauscher aus PE druckfest und gasdicht sein, da sie im Erdreich verlegt werden und Kondensat anfällt.

    ➕ Ergänzung: Für den Erdwärmetauscher sind spezielle PE-Rohre nach DIN 8074/8075 mit einer ausreichenden Wandstärke (z.B. SDR 11) erforderlich, die für den Erdwärmeeinsatz zugelassen sind. Für die Lüftungsflachkanäle in der Betondecke empfehle ich, auf Systeme mit integrierter Dichtung und ausreichender Steifigkeit zu achten, wie sie z.B. von Herstellern wie Uponor, Rehau oder Geberit angeboten werden. Diese bieten oft PE-basierte Lösungen für die kontrollierte Wohnraumlüftung an.

    ✅ Zustimmung: Der Verzicht auf PVC ist aus ökologischer Sicht sinnvoll, da PE/PP recyclingfähiger sind und keine chlorhaltigen Verbindungen enthalten. Allerdings ist die Materialauswahl nur ein Aspekt; die fachgerechte Planung und Ausführung der Luftdichtheitsschicht im Passivhaus ist mindestens ebenso wichtig.

    👉 Handlungsempfehlung: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Passivhaus-Planer oder einen Fachbetrieb für Lüftungstechnik, der Erfahrung mit PE/PP-Kanälen in Betondecken hat. Lassen Sie sich vor dem Einbau die statische Eignung der Kanäle durch den Hersteller bestätigen und fordern Sie ein Prüfzeugnis für die Luftdichtheit an. Für den Erdwärmetauscher beauftragen Sie einen Geothermie-Spezialisten, der die Rohre fachgerecht verlegt und auf Dichtheit prüft.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der Sachverhalt betrifft die Planung einer Lüftungsanlage für ein Passivhaus mit besonderem Fokus auf Materialwahl: Der Anfragende möchte PVC-vermeidende Lüftungskanäle aus Polyethylen (PE) bzw. Polypropylen (PP) für den Einbau in Betondecken sowie PE-Rohre für einen Erdwärmetauscher verwenden.

    🔴 Gefahr: PE- und PP-Flachkanäle sind für den Einbetonierungsgebrauch in Betondecken grundsätzlich nicht zugelassen, da sie weder die erforderliche Druckfestigkeit noch die notwendige Temperatur- und Brandbeständigkeit (insb. keine ausreichende Brandklasse wie B1 oder A2) aufweisen – dies stellt ein erhebliches Risiko für die statische Integrität der Decke und die Brandlast dar.

    🔴 Gefahr: Für Erdwärmetauscher-Rohre ist PE zwar technisch verbreitet, jedoch nur bei spezifischer Zertifizierung für Trinkwasser- oder Geothermieanwendungen (z. B. PE-RT oder PE-X mit entsprechender Prüfbescheinigung nach DIN 4726 bzw. DVGW GW 332); ungeprüfte PE-Rohre bergen Risiken von Mikroverunreinigungen, Diffusion von Bodeninhaltsstoffen und langfristigem Materialversagen.

    ⚠️ Korrektur: Flachkanäle für den Einbau in Betondecken müssen nach DIN 18017-3 bzw. DIN EN 13053 zertifiziert sein – zugelassene Materialien sind ausschließlich feuerverzinkter Stahl, Aluminium oder spezielle, bauaufsichtlich zugelassene Kunststoffe (z. B. bestimmte PP-Verbundsysteme mit Brandschutzadditiven), niemals reines PE.

    ➕ Ergänzung: Für Passivhäuser ist zudem die Dichtheit der Lüftungsanlage nach DIN EN 16798-3 (Klasse D) zwingend vorgeschrieben – PE-Flachkanäle können diese Anforderung aufgrund von Verformungsneigung und Fugendichtheitsproblemen nicht erfüllen.

    ✅ Zustimmung: Der Verzicht auf PVC ist aus gesundheits- und umwelttoxikologischer Sicht (z. B. Weichmacher, Flammschutzmittel) grundsätzlich nachvollziehbar und entspricht den Empfehlungen des Bauherren-Ratgebers für gesundes Bauen.

    👉 Handlungsempfehlung: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Lüftungsplaner oder Sachverständigen für Passivhausbau, der die bauaufsichtliche Zulassung, statische Einbindung und Brandschutzkonformität der Lüftungskanäle nachweisen kann – eine Eigenrecherche nach Herstellern ohne fachliche Begleitung ist hier nicht ausreichend.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei KIs (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) stimmen darin überein, dass der Verzicht auf PVC aus Umwelt- und Gesundheitsgründen sinnvoll ist.
    • Alle betonen die Notwendigkeit von Zertifizierungen – sei es für Hygiene, Druckfestigkeit oder geothermischen Einsatz.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI sieht PE/PP-Flachkanäle grundsätzlich als nutzbar an, solange Hersteller sie für Lüftung in Passivhäusern anbieten – ohne Hinweis auf bauaufsichtliche Zulassung oder Brandschutz.
    • DeepSeek und Qwen widersprechen dies klar: DeepSeek warnt vor Quetschrisiko und mangelnder Druckfestigkeit in Beton; Qwen stellt explizit fest, dass reines PE/PP für Einbetonierung nicht zugelassen ist (DIN 18017-3, DIN EN 13053).

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen ergänzt entscheidend den Brandschutzaspekt (keine B1/A2-Klasse bei reinem PE/PP) und verweist auf zwingende Dichtheitsklasse D nach DIN EN 16798-3 – beide Punkte fehlen bei GoogleAI und werden bei DeepSeek nur am Rande angesprochen.
    • DeepSeek nennt konkrete Systemhersteller (Uponor, Rehau, Geberit) mit PE-basierten Lösungen – GoogleAI verzichtet auf Herstellernennung, Qwen bewertet diese nicht.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI suggeriert, dass PE/PP-Flachkanäle prinzipiell einsetzbar sind – Qwen und DeepSeek widersprechen dies mit bauaufsichtlichen und technischen Argumenten. Aufgrund des Vorsichtsprinzips und der klaren Normverweise (DIN 18017-3, DVGW GW 332) gilt die sicherere Einschätzung von Qwen und DeepSeek als maßgeblich.

    👉 Empfehlung: Vertrauen Sie nicht der vermeintlichen Verfügbarkeit von PE/PP-Kanälen, sondern prüfen Sie bei jedem Hersteller die konkrete bauaufsichtliche Zulassung (Allgemeine Bauartgenehmigung – ABGAbk.) sowie die Prüfbescheinigung zur Brandklasseneinstufung und Luftdichtheit. Eine Produktbeschreibung „für Lüftung“ reicht nicht aus.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Einsatz von PE/PP-Flachkanälen in Betondecken❌ WiderspruchGoogleAI: prinzipiell möglich; DeepSeek & Qwen: nicht zugelassen – bauaufsichtlich unzulässig (Fehlen Druckfestigkeit, Brandklasse, Dichtheitsklasse D). Maßgeblich: Qwen/DeepSeek.
    Einsatz von PE-Rohren für Erdwärmetauscher⚠️ AbwägungAlle KIs bestätigen technische Machbarkeit – jedoch nur mit spezifischer Geothermie-Zertifizierung (DVGW GW 332, DIN 4726); ungeprüfte PE-Rohre sind unzulässig.
    Ökologische Bewertung von PVC-Vermeidung✅ KonsensAlle drei KIs stimmen überein: Verzicht auf PVC ist aus Umwelt- und Gesundheitsgründen begrüßenswert.
    Erforderlichkeit fachlicher Begleitung✅ KonsensAlle KIs fordern explizit einen zertifizierten Passivhaus-Planer, Lüftungsfachbetrieb oder Sachverständigen – keine Eigenrecherche ohne fachliche Validierung.
    Herstellerhinweise⚠️ AbwägungGoogleAI verzichtet auf Nennung; DeepSeek nennt Uponor, Rehau, Geberit; Qwen verzichtet, verweist jedoch auf PP-Verbundsysteme mit Brandschutzadditiven. Konsens: Hersteller müssen ABG und Prüfzeugnisse vorlegen – Markennennung allein ist kein Sicherheitsindikator.

    👉 Handlungsempfehlung: Keine Verwendung von reinen PE- oder PP-Flachkanälen in Betondecken – stattdessen ausschließlich bauaufsichtlich zugelassene Systeme (z. B. feuerverzinkter Stahl, aluminiumbasierte Flachkanäle oder zertifizierte PP-Verbundsysteme mit Brandschutz), nachgewiesen durch ABG und Dichtheitsprüfung nach Klasse D. Für Erdwärmetauscher ausschließlich DVGW- oder DIBtAbk.-geprüfte PE-Rohre einsetzen.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoEinbetonierung nicht zugelassener PE/PP-FlachkanäleMassive Undichtigkeiten, Verformung unter Betondruck → Verlust der Passivhaus-Luftdichtheit, erhöhte Heizkosten, Schimmelgefahr
    🔴 RisikoFehlende Brandklassenzulassung (keine B1/A2)Erhöhte Brandlast in der Decke, Gefahr der Flammenausbreitung im Brandfall, Gefährdung von Leben und Sachwerten
    🔴 RisikoEinsatz ungeprüfter PE-Rohre im ErdreichDiffusion von Bodenkontaminanten ins Lüftungssystem, Mikroverunreinigungen der Raumluft, langfristiges Rohrversagen und Leckagen
    🔴 RisikoFehlende statische Eignungsbestätigung durch HerstellerDeckenschäden bei Temperatur- oder Feuchteschwankungen, Rissbildung im Beton, Nachbesserungskosten bis zur kompletten Sanierung
    🔴 RisikoVerlassen auf Herstellerangaben ohne PrüfzeugnisVerstoß gegen Baurecht (Bauordnungen), Ablehnung der Bauabnahme, Haftungsrisiko für Planer und Bauherr
    ✅ ChanceVerwendung zugelassener PP-Verbundsysteme mit BrandschutzVollständige Erfüllung bauaufsichtlicher Anforderungen bei gleichzeitiger PVC-Vermeidung – nachhaltig und sicher
    ✅ ChanceEinsatz DVGW-geprüfter PE-Rohre für ErdwärmetauscherHöchste Langzeitstabilität, zertifizierte Wasser- und Bodenverträglichkeit, geringerer Wartungsaufwand
    ✅ ChanceFrühzeitige Einbindung eines zertifizierten Passivhaus-PlanersVermeidung teurer Planungsfehler, reibungslose Bauabnahme, Einhaltung aller Förderkriterien (z. B. KfW)
    ✅ ChanceTransparenz durch Hersteller-ABG und PrüfzeugnisseRechtssichere Dokumentation für Bauaufsicht und Versicherung, klare Haftungszuordnung, erhöhte Vermarktbarkeit des Hauses
    ✅ ChanceSystemlösungen mit integrierter Dichtheitsprüfung (z. B. geprüfte Steckverbindungen)Zeit- und kostenoptimierte Montage, gesicherte Klasse-D-Dichtheit ohne Nachjustierung

    Orientierungshilfen

    1. Keine Eigenrecherche ohne Zulassungsnachweis: Stellen Sie vor Bestellung von PE/PP-Kanälen schriftlich die Anforderung nach der Allgemeinen Bauartgenehmigung (ABG) und der Prüfbescheinigung zur Brandklasse (B1/A2) sowie zur Luftdichtheit (DIN EN 16798-3 Klasse D) – bei Fehlen: keine Verwendung.
    2. Experten beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Passivhaus-Planer (z. B. über den Passivhaus-Institut e.V.) bereits in der Vorplanungsphase – mit der konkreten Anfrage nach zugelassenen PE/PP-Alternativen für Flachkanäle und Erdwärmetauscher.
    3. Unterlagen sammeln: Sammeln Sie für jeden Kandidaten-Hersteller: ABG-Auszug, DVGW/DIN-Prüfbescheinigung für Erdwärmerohre, statische Eignungsbestätigung für Einbetonierung und Verlegeanleitung für die Luftdichtheitsschicht.
    4. Alternativen prüfen: Fordern Sie von Herstellern wie Uponor, Rehau oder Geberit aktuelle PP-Verbundsysteme mit Brandschutz- und Dichtheitszulassung an – reines PE ist für Flachkanäle ausscheiden.
    5. Geothermie-Fachbetrieb beauftragen: Beauftragen Sie einen DVGW-zertifizierten Geothermie-Spezialisten für Planung, Verlegung und Druckprobe der PE-Erdwärmerohre – keine eigenständige Verlegung oder Verwendung von „Standard-PE“.
    6. Brandschutznachweis einholen: Lassen Sie vom zuständigen Brandschutzsachverständigen oder Bauaufsichtsamt die Brandlast-Einordnung der gewählten Kanäle schriftlich bestätigen – insbesondere bei Deckeneinbau.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Polyethylen (PE)
    Polyethylen ist ein thermoplastischer Kunststoff, der durch Polymerisation von Ethen hergestellt wird. Es ist chemisch beständig, leicht und vielseitig einsetzbar. Verwandte Begriffe: Polypropylen (PP), PVC, Thermoplast.
    Polypropylen (PP)
    Polypropylen ist ein thermoplastischer Kunststoff, der dem Polyethylen ähnlich ist, aber eine höhere Festigkeit und Temperaturbeständigkeit aufweist. Es wird ebenfalls durch Polymerisation hergestellt. Verwandte Begriffe: Polyethylen (PE), PVC, Thermoplast.
    Passivhaus
    Ein Passivhaus ist ein Gebäude, das ohne konventionelle Heizungs- und Kühlsysteme auskommt. Es zeichnet sich durch eine sehr gute Wärmedämmung, eine dichte Gebäudehülle und eine kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung aus. Verwandte Begriffe: Niedrigenergiehaus, Energieeffizienz, Wärmedämmung.
    Lüftungsflachkanal
    Ein Lüftungsflachkanal ist ein rechteckiger Kanal, der zur Verteilung von Luft in Lüftungsanlagen verwendet wird. Er wird häufig in abgehängten Decken oder im Fußbodenaufbau verlegt. Verwandte Begriffe: Lüftungsrohr, Luftkanal, Lüftungsanlage.
    Erdwärmetauscher
    Ein Erdwärmetauscher ist eine Anlage, die die konstante Temperatur des Erdreichs nutzt, um die Zuluft vorzuwärmen oder vorzukühlen. Er besteht aus Rohren, die im Erdreich verlegt sind. Verwandte Begriffe: Geothermie, Wärmepumpe, Erdwärme.
    PVC (Polyvinylchlorid)
    PVC ist ein weit verbreiteter, aber umstrittener Kunststoff, der Chlor enthält. Aufgrund von Umwelt- und Gesundheitsbedenken wird er zunehmend durch andere Kunststoffe ersetzt. Verwandte Begriffe: PE, PP, Kunststoff.
    Wärmerückgewinnung
    Wärmerückgewinnung ist ein Verfahren, bei dem die Wärme der Abluft genutzt wird, um die Zuluft vorzuwärmen. Dies spart Energie und reduziert den Heizbedarf. Verwandte Begriffe: Lüftungsanlage, Energieeffizienz, Passivhaus.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Warum PE oder PP statt PVC für Lüftungskanäle?
      PE und PP sind umweltfreundlichere Alternativen zu PVC, da sie bei der Herstellung und Entsorgung weniger Schadstoffe freisetzen. Zudem sind sie in der Regel frei von Weichmachern.
    2. Sind PE- oder PP-Lüftungskanäle teurer als PVC-Kanäle?
      Die Preise können variieren, aber in der Regel sind PE- und PP-Kanäle etwas teurer als PVC-Kanäle. Die höheren Anschaffungskosten können sich jedoch durch die längere Lebensdauer und die besseren Umwelteigenschaften relativieren.
    3. Wie finde ich den passenden Durchmesser für meine Lüftungskanäle?
      Der Durchmesser der Lüftungskanäle hängt von der Luftmenge ab, die transportiert werden muss. Lassen Sie sich hierzu von einem Fachplaner für Lüftungstechnik beraten, um eine optimale Auslegung zu gewährleisten.
    4. Können PE- oder PP-Lüftungskanäle auch nachträglich eingebaut werden?
      Ja, PE- oder PP-Lüftungskanäle können auch nachträglich eingebaut werden, sofern die baulichen Gegebenheiten dies zulassen. Beachten Sie jedoch, dass der Einbau in bestehende Bausubstanz aufwändiger sein kann.
    5. Welche Vorteile bietet ein Erdwärmetauscher in Kombination mit PE-Rohren?
      Ein Erdwärmetauscher nutzt die konstante Temperatur des Erdreichs, um die Zuluft im Winter vorzuwärmen und im Sommer vorzukühlen. PE-Rohre sind ideal für den Erdwärmetauscher, da sie korrosionsbeständig und langlebig sind.
    6. Wie lange halten Lüftungskanäle aus PE oder PP?
      Lüftungskanäle aus PE oder PP haben eine sehr lange Lebensdauer, die bei fachgerechter Installation und Nutzung mehrere Jahrzehnte betragen kann.
    7. Muss ich bei der Reinigung von PE/PP Lüftungskanälen etwas beachten?
      PE und PP sind leicht zu reinigen. Vermeiden Sie aggressive Reinigungsmittel. Eine regelmäßige Reinigung trägt zur Hygiene und Luftqualität bei.
    8. Gibt es spezielle Brandschutzanforderungen für PE/PP Lüftungskanäle?
      Informieren Sie sich über die lokalen Brandschutzbestimmungen. Je nach Gebäudeart und Nutzung können spezielle Anforderungen an die Brandschutzklasse der Lüftungskanäle gelten.

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  2. Lüftungskanal PE/PP: StorkAir Alternative & EWT-Rohre

    Rohre
    gibt (bzw. gab) es von StorkAir (Lieferant sind die Fränkischen Rohrwerke), musst Dich beeilen, wenn Du noch was abbekommen willst. Das System wird vermutlich sterben.
    Wieso ein starres System (mit entsprechend vielen Verbindungen) für den EWT? In Kürze habe ich ein 25 oder 15 m langes Rohr mit Innendurchmesser 200 mm aus regeneratenfreiem (bitte darauf bei Deinen Anfragen immer achten!) PE.
    KG 2000 besteht aus PP, ist leider nur bis DN150 lieferbar.
    Paul-Kanalsystem ist aus PVC bzw. PS.
  3. PE/PP Lüftungskanal: PVC-Alternativen für Passivhaus gesucht

    Foto von

    @daniel-autsch
    Nein, net für den EWT! Für ins Haus suche ich Kanäle. Mein Lüftungsbauer meite, da gibt es nichts anderes als PVC. Au. Ich kann mich doch net um alles kümmern  -  ich schlaf schon nicht mehr richtig 🙂 Für den EWT habe ich schon was gefunden (allerdings nicht astrein ...
  4. Alternative: Metall-Flachkanal & flexibler EWT-Rohr-Ring

    @stephan
    • flachkanal aus Metall gibt es doch auch, nimm den. Hersteller

    wurden ja schon mehrfach genannt.

    • Ewt würde ich nicht starr nehmen, bei flexibel (25-50 m Ring)

    kann man so schöne Bögen machen. Außerdem weniger Übergänge,
    somit weniger Problemstellen.

  5. Erdwärmetauscher: Ring vs. Stange - Gefälle beachten!

    ewt in ringen?
    theoretisch hört sich das toll an ... ungefähr so, wie "gelbe Drainage" 😉
    das ringzeuch muss man doch auf der berühmten mäuserennbahn verlegen, damit das Gefälle
    überall passt?
    was ist mit dem 25 m Rohr, Daniel? auch in ringen?
    um wieviel soll denn ringware günstiger sein, als stangenware  -  oder andersrum: sind
    die (natürlich nur von mir) befürchteten 😉 Nachteile der ringe beim Einbau fiktion?
  6. PE/PP Lüftungskanal: StorkAir Alternative & Metallkanal-Optionen

    Von StorkAir gibt es Kanäle fürs Haus
    wie gesagt, wird es das System  -  falls sich nicht genug Kundschaft dafür findet  -  demnächst sterben.
    Alternativ Metallkanäle  -  was hast Du dagegen?
    @Markus:
    Das Rohr für den EWT ist deutlich stabiler als Drän-Rohr  -  mit Gewalt bekommt man es dennoch um Kurven. Vielleicht kennst Du das Material von Hegler, als neuestes gibt es seit Montag das "echte" Hekatherm mit dickerer Wandstärke, das neue Rohr mit 200 mm Innendurchmesser wird auf meine Anregung produziert werden (nicht von Hegler, die wehren sich gegen 200 mm Innendurchmesser). Vielleicht lass ich mich noch draufschreiben;-)
    Man muss es natürlich auf ein halbwegs ordentliches Bett verlegen, Magerbeton sollte dafür aber nicht erforderlich sein.
    Die Ringware wird wohl nicht günstiger sein als Stangenware, aber durch die deutlich verringerte Verbindungsstellenzahl ist es einfach sicherer. 11 €/m ist der Zielpreis, mal gucken, obs klappt.
    Langjährige Erfahrung ist damit wohl noch nicht gegeben, die Rohre werden an sonst aber auch als Kabelschutzrohre verwendet und sind zur Verlegung bis 8 m Tiefe zulässig  -  also nicht so richtig empfindlich.
  7. Kabelschutzrohre: Flexibilität & Frost-Empfindlichkeit bei Verlegung

    Kabelschutzrohre sind relativ flexibel, aber
    auch etwas empfindlich, wenn sie bei zu strengem Frost verlegt werden. Da hat es uns (bzw. unserem Tiefbauer) 2 Rohrstücke eingerissen, als er es letzten Winter bei klirrender Kälte verlegt hat (selber schuld, hätte er es einfach früher gemacht, als es noch nicht so kalt war ...). Die Flexibilität ist aber wirklich nicht mit diesen gelben Lummerrohren zu vergleichen. Für einen Biegeradius von 1 m muss man sich schon etwas anstrengen.
  8. Erdwärmetauscher: Ring vs. Stange - Verlegung & Bruchgefahr

    Verlegung
    natürlich muss beider Verlegung auf ein ordentliches (Sand) Bett geachtet werden, Gefälle brauchst du bei Stange wie auch bei Ring. Vorteil bei Ring sehe ich auch die "gewisse" Flexibilität beim verdichten. Stangenware ist starr und somit auch "bruchgefährdet" (die erlaubte Belastung für Kabelschutzrohr ist bei den meisten Anbietern auch höher als KG)
  9. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    PE/PP Lüftungskanäle für Passivhaus: Hersteller & Bezugsquellen

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um Alternativen zu PVC-Lüftungskanälen für ein Passivhaus, insbesondere aus Polyethylen (PE) oder Polypropylen (PP). Es werden verschiedene Optionen für Flachkanäle und Erdwärmetauscher-Rohre (EWT) diskutiert, darunter Metallkanäle und flexible Rohrsysteme. Die Vor- und Nachteile von Ring- und Stangenware für den EWT werden ebenso beleuchtet wie die Bedeutung der korrekten Verlegung.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Bezüglich der Verlegung von Kabelschutzrohren ist Vorsicht geboten, da diese bei Frost empfindlich sein können, wie im Beitrag Kabelschutzrohre: Flexibilität & Frost-Empfindlichkeit bei Verlegung erwähnt wird.

    ✅ Zusatzinfo: Eine mögliche Bezugsquelle für PE/PP Lüftungskanäle war StorkAir, wobei die Verfügbarkeit jedoch eingeschränkt sein könnte. Alternativ werden Metallkanäle als Option genannt, siehe PE/PP Lüftungskanal: StorkAir Alternative & Metallkanal-Optionen.

    🔧 Praktische Umsetzung: Bei der Verlegung von EWT-Rohren ist auf ein ordentliches Sandbett und das Gefälle zu achten. Die Flexibilität von Ringware kann beim Verdichten von Vorteil sein, während Stangenware bruchgefährdeter sein kann, wie im Beitrag Erdwärmetauscher: Ring vs. Stange - Verlegung & Bruchgefahr diskutiert wird.

    👉 Handlungsempfehlung: Prüfen Sie die Verfügbarkeit von PE/PP Lüftungskanälen bei verschiedenen Herstellern und Lieferanten. Berücksichtigen Sie bei der Wahl des Materials für den Erdwärmetauscher die Vor- und Nachteile von Ring- und Stangenware in Bezug auf Verlegung und Flexibilität. Beachten Sie die Hinweise zur korrekten Verlegung, um Schäden zu vermeiden.

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