Feuchtigkeit im Keller: Auflösende Steine – Ursachen, Sanierung & Risiken?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 14.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die Problematik von Feuchtigkeit und sich auflösenden Steinen in einem Keller, was auf minderwertige Bausubstanz hinweist. Gepresste Formsteine aus Holzschnitzel und Beton sind ungeeignet für Keller und können bei Feuchtigkeit zu schweren Schäden führen. Eine Sanierung kann kostspielig sein oder sogar einen Abriss erforderlich machen. Der Zustand des Kellers beeinflusst maßgeblich den Wert der Immobilie.

🔴 Wichtiger Hinweis · 💰 Zusatzinfo · 🔴 Risiko · 👉 Handlungsempfehlung

Feuchtigkeit im Keller: Auflösende Steine – Ursachen, Sanierung & Risiken?

Hallo,

wir möchten ein Haus kaufen, aber im Keller ist Feuchtigkeit. Der Verkäufer sagt, dass alles OK ist, aber zufällig haben wir erfahren, dass sich die Kellersteine auflösen. Angeblich gibt es diese Steine schon nicht mehr auf dem Markt.

Wir müssten wissen, wie die Bezeichnung dieser Steine ist und ob sie sich wirklich auflösen können. Sehen aus, als wäre sie aus gepressten Sauerkraut und wenn man etwas herausbricht, dann fühlt es sich wie Holz an.

Danke

Anhang:

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  • Name:
  • Katrin
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Sofortige statische Prüfung der Kellerwände durch einen zertifizierten Bauingenieur oder Bausachverständigen – Auflösung der Steine kann Tragfähigkeit und Gebäudestabilität gefährden.

    🔴 KRITISCH: Klärung der Feuchtigkeitsursache vor jeglicher Sanierung: Aufsteigende Feuchtigkeit (fehlende/defekte Horizontalsperre), seitliche Einträge (undichte Außenabdichtung, fehlende Drainage) oder Kondensation (schlechte Belüftung) müssen eindeutig identifiziert werden.

    ⚠️ WICHTIG: Raumluft auf Schimmelsporen analysieren lassen – hohe Feuchte in Verbindung mit zerfallendem Mauerwerk begünstigt toxische Schimmelentwicklung (z. B. Stachybotrys), die gesundheitsgefährdend ist.

    ⚠️ WICHTIG: Keine Sanierung ohne vorherige Materialanalyse (ggf. Bohrkernentnahme) – die Steine sind vermutlich historische Leichtbeton-/Schlackesteine oder fehlerhafter Kalksandstein, deren spezifische Eigenschaften die Sanierungsmethode entscheidend beeinflussen.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    🔴 Gefahr: Auflösende Kellersteine in Verbindung mit Feuchtigkeit deuten auf ein ernsthaftes Problem mit der Bausubstanz hin. Dies kann die Statik des Gebäudes beeinträchtigen und zu erheblichen Schäden führen.

    Ich empfehle, die Ursache der Feuchtigkeit unbedingt zu klären. Mögliche Ursachen sind:

    • Aufsteigende Feuchtigkeit: Fehlende oder defekte Horizontalsperre.
    • Seitlich eindringende Feuchtigkeit: Undichte Kellerwände.
    • Kondensation: Schlechte Belüftung in Verbindung mit kalten Oberflächen.

    Die Bezeichnung der Steine ist zweitrangig. Wichtiger ist die Analyse der Schäden und die Festlegung einer geeigneten Sanierungsstrategie. Sogenannte "Sauerkrautplatten" (Holzwolle-Leichtbauplatten) wurden früher oft zur Dämmung eingesetzt, sind aber bei Feuchtigkeit anfällig für Schimmel.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor dem Kauf des Hauses einen Bausachverständigen mit einer umfassenden Schadensanalyse. Lassen Sie sich ein Sanierungskonzept erstellen und die Kosten dafür schätzen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der geschilderte Sachverhalt beschreibt einen typischen Fall von Feuchtigkeitsschäden im Keller eines Altbaus, bei dem sich die Steine zersetzen. Die Beschreibung der Steine als "gepresstes Sauerkraut" und "holzartig" deutet auf ein spezifisches, historisches Baumaterial hin. Es handelt sich hierbei sehr wahrscheinlich um sogenannte Leichtbetonsteine oder Schlackesteine, die aus Bims, Hüttenbims oder Kohleschlacke mit einem Bindemittel hergestellt wurden. Diese Steine sind bekannt für ihre hohe Porosität und Saugfähigkeit, was sie extrem anfällig für aufsteigende Feuchtigkeit und Frost macht.

    🔴 Gefahr: Die "Auflösung" der Steine ist ein ernstzunehmendes statisches und hygienisches Problem. Durch die kapillar aufsteigende Feuchtigkeit werden die Bindemittel ausgewaschen, die Steine verlieren ihre Festigkeit und können im schlimmsten Fall zu Setzungen oder sogar zum Einsturz von Kellerwänden führen. Zudem ist mit massiver Schimmelbildung und einer erhöhten Luftfeuchtigkeit im gesamten Gebäude zu rechnen.

    ➕ Ergänzung: Die Behauptung des Verkäufers, alles sei in Ordnung, ist bei diesem Schadensbild fachlich nicht haltbar. Die genannten Steine werden tatsächlich nicht mehr hergestellt, was eine Sanierung erschwert. Eine nachträgliche Abdichtung von innen ist oft nicht ausreichend, da der Stein weiterhin Feuchtigkeit aus dem Erdreich zieht. Eine Sanierung erfordert in der Regel eine aufwendige Horizontalsperre und eine äußere Abdichtung, was bei einem bestehenden Gebäude sehr kostspielig ist.

    👉 Handlungsempfehlung: Sie müssen vor einem Kauf zwingend einen unabhängigen Bausachverständigen oder einen spezialisierten Bauingenieur für Feuchteschäden beauftragen. Dieser kann die genaue Schadensursache (z.B. aufsteigende Feuchtigkeit, defekte Drainage) ermitteln, die Tragfähigkeit der Wände prüfen und ein detailliertes Sanierungskonzept mit Kostenschätzung erstellen. Lassen Sie sich unbedingt schriftlich bestätigen, ob eine Sanierung überhaupt wirtschaftlich sinnvoll ist, da die Kosten schnell den Wert der Immobilie übersteigen können.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der Sachverhalt beschreibt einen dringlichen Bauschaden: sichtbare Auflösung von Kellersteinen bei gleichzeitiger Feuchtigkeit – ein klassisches Indiz für bauphysikalisch ungeeignetes oder schadhaftes Mauerwerk, das langfristig die statische Integrität des Gebäudes gefährdet.

    🔴 Gefahr: Die Beschreibung "gepresstes Sauerkraut" und "fühlt sich wie Holz an" deutet stark auf kalkhaltige Leichtbetonsteine (z. B. Kalksandstein mit falscher Zusammensetzung) oder veraltete Porenbetonsteine mit mangelhafter Frost- und Feuchteresistenz hin – diese können bei dauerhafter Feuchtigkeitseindringung zerfallen und ihre Tragfähigkeit verlieren.

    🔴 Gefahr: Die Auflösung ist kein oberflächliches Phänomen, sondern ein fortgeschrittener Materialzerfall, der auf fehlende oder defekte Horizontalsperre, fehlende Außenabdichtung oder gravierende Entwässerungsprobleme hindeutet – hier besteht akute Gefahr für die Statik des gesamten Gebäudes.

    ⚠️ Korrektur: Die Aussage des Verkäufers, "alles sei OK", ist fachlich unzulässig und irreführend – ein solcher Zustand ist keinesfalls unkritisch und stellt einen erheblichen Mangel dar, der rechtlich und sicherheitstechnisch nicht bagatellisiert werden darf.

    ➕ Ergänzung: Die Bezeichnung "auflösende Steine" ist kein offizieller Baustoffbegriff – gemeint sind vermutlich kritische Varianten von Kalksandstein (z. B. mit zu hohem Kalkanteil), minderwertiger Porenbeton oder historische Blähtonsteine mit unzureichender Verfestigung, die bei Feuchteeinwirkung auslaugen und bröckeln.

    ➕ Ergänzung: Die Feuchtigkeit im Keller ist nicht nur ein Komfortproblem, sondern der Auslöser für chemische Zersetzungsprozesse (z. B. Auslaugung von Bindemitteln, Sulfatangriff, Frost-Tau-Wechsel), die den Zerfall beschleunigen und langfristig zu Rissbildung, Setzungen oder sogar lokalem Versagen führen können.

    👉 Handlungsempfehlung: Bevor ein Kaufvertrag unterzeichnet wird, muss unverzüglich ein zertifizierter Sachverständiger für Schäden an Gebäuden (z. B. nach DINAbk. 18115 oder mit Bausachverständigen-Zertifikat) beauftragt werden – inklusive Feuchtemessung, Materialanalyse (ggf. Bohrkernentnahme) und statischer Bewertung der Kellerwand.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung: Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) stimmen überein, dass die Auflösung der Kellersteine bei Feuchtigkeit ein krankhaftes, statisch riskantes Schadensbild darstellt, das auf eine gravierende bauphysikalische Störung (vorzugsweise aufsteigende Feuchtigkeit) hindeutet und zwingend einer Fachprüfung bedarf.

    ⚠️ Abweichung: GoogleAI betont primär die Ursachenanalyse der Feuchtigkeit (Aufstieg, seitlich, Kondensation), während DeepSeek und Qwen stärker auf die Materialidentifikation (Schlacke/Bims/Leichtbeton vs. kalkhaltiger Kalksandstein/Porenbeton) und deren spezifische Zerfallsmechanismen eingehen.

    ➕ Ergänzung: DeepSeek liefert die präziseste Materialdeutung („Hüttenbims“, „Kohleschlacke“, „nicht mehr hergestellt“) und betont die Wirtschaftlichkeit der Sanierung als entscheidenden Faktor. Qwen ergänzt die chemischen Zersetzungsprozesse (Auslaugung, Sulfatangriff, Frost-Tau-Wechsel) und verweist auf die Norm DIN 18115 für Sachverständige. GoogleAI nennt die mögliche Verwechslung mit „Sauerkrautplatten“ (Holzwolle-Leichtbauplatten), was die anderen Modelle nicht erwähnen.

    ❌ Widerspruch: GoogleAI spricht von „Sauerkrautplatten“ als möglicher Verwechslung – dies widerspricht der fachlichen Einordnung von DeepSeek und Qwen, die „gepresstes Sauerkraut“ klar als Steinmaterial (Leichtbeton/Schlackenstein) identifizieren. Aufgrund der Beschreibung „fühlt sich wie Holz an“ (nicht „ist wie Holz“) und des Kontexts „Kellersteine“ wird die sicherere Einschätzung von DeepSeek und Qwen priorisiert: Es handelt sich um zerfallende Mineralbaustoffe, nicht um organische Dämmplatten.

    👉 Empfehlung: Alle Modelle fordern eindeutig einen unabhängigen Bausachverständigen – Qwen benennt hier die fachlich verbindlichen Qualifikationskriterien (DIN 18115, zertifizierter Sachverständiger), was die präziseste und sicherste Handlungsanleitung darstellt.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Statische GefährdungAlle Modelle stimmen überein: Auflösung = akute Tragfähigkeitsminderung, statische Prüfung zwingend erforderlich.
    FeuchtigkeitsursacheKonsens: Aufsteigende Feuchtigkeit (defekte Horizontalsperre) ist die wahrscheinlichste Hauptursache; seitliche Einträge und Kondensation sind sekundäre, aber relevante Ausschlusskandidaten.
    Materialidentität⚠️GoogleAI nennt „Sauerkrautplatten“ als Verwechslung, DeepSeek und Qwen identifizieren eindeutig mineralische Leichtsteine (Schlacke/Bims/Kalksandstein). Konsens: Es handelt sich um historische, poröse, feuchteempfindliche Bausteine – genaue Art nur durch Laboranalyse klärbar.
    Sanierungsmöglichkeiten⚠️DeepSeek warnt vor ineffektiver Innendämmung; GoogleAI betont Strategie nach Ursachenklärung; Qwen nennt chemische Zerfallsmechanismen. Konsens: Sanierung ist technisch komplex, kostspielig und erfordert immer äußere oder horizontale Sperrmaßnahmen – reine Innensanierung ist nicht ausreichend.
    Fachliche Bewertung durch VerkäuferQwen und DeepSeek widersprechen der Aussage „alles sei in Ordnung“ ausdrücklich als fachlich unhaltbar und irreführend. GoogleAI relativiert sie nicht, bestätigt aber implizit die Dringlichkeit der Prüfung. Konsens: Solch ein Zustand ist per se ein erheblicher, rechtlich relevanter Mangel.

    👉 Handlungsempfehlung: Bevor ein Kaufvertrag unterzeichnet wird, muss ein zertifizierter Bausachverständiger nach DIN 18115 beauftragt werden – inklusive Feuchtemessung (z. B. Carbide-Methode), visueller Schadensdokumentation, Bohrkernentnahme zur Materialbestimmung und statischer Bewertung der Kellerwände. Eine Kostenschätzung für die Sanierung ist zwingend vor Vertragsabschluss einzuholen.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoKollaps der Kellerwand durch fortschreitenden MaterialzerfallLebensgefahr, Totalverlust der Immobilie
    🔴 RisikoToxischer Schimmel (z. B. Stachybotrys) durch dauerhafte FeuchtigkeitChronische Atemwegserkrankungen, Allergien, gesundheitliche Langzeitschäden
    🔴 RisikoVersteckte Schäden im oberen Geschoss durch kapillare FeuchtaufnahmeStockfleckbildung, Putzabplatzung, Holzfaulnis in Deckenbalken
    🔴 RisikoUnwirtschaftliche Sanierungskosten (mehr als 150 % des Immobilienwerts)Finanzielle Überforderung, Zwangsverkauf oder Verlust der Investition
    🔴 RisikoRechtliche Haftung des Käufers für bestehende, nicht offengelegte MängelSchadensersatzansprüche des Verkäufers bei Rückabwicklung, teure Gerichtsverfahren
    ✅ ChanceFrühzeitige Erkennung ermöglicht gezielte, kostengünstigere SanierungVermeidung von Folgeschäden, Kosteneinsparung bis zu 40 % gegenüber Notfallsanierung
    ✅ ChanceNachweis der Mängel stärkt Verhandlungsposition beim KaufpreisMöglichkeit einer Preissenkung um 15–30 % oder Übernahme der Sanierungskosten durch Verkäufer
    ✅ ChanceModernisierung mit zukunftsfähiger Feuchteschutztechnik (z. B. Injektionshorizontalsperre)Erhöhung des Immobilienwerts, bessere Energieeffizienz, langfristige Wertstabilität
    ✅ ChanceSanierung schafft Grundlage für nachhaltige Nutzung des Kellers (Lager, Wohnung, Hobbyraum)Erhöhung der Nutzfläche um bis zu 30 m², gesteigerter Wohnkomfort und Mieteinnahmen
    ✅ ChanceNachweis der Schäden ermöglicht Beantragung von Fördermitteln (z. B. KfW-Programm 152)Finanzielle Entlastung bis zu 10 % der Sanierungskosten, verbilligte Zinsen

    Orientierungshilfen

    1. Statische Prüfung beauftragen: Kontaktieren Sie unverzüglich einen zertifizierten Bausachverständigen nach DIN 18115 – nicht einen „Hausmeister“ oder „Bauunternehmer mit Erfahrung“. Fordern Sie schriftlich eine Beurteilung der Tragfähigkeit der Kellerwände an.
    2. Feuchtigkeitsursache lokalisieren: Lassen Sie mittels Bohrlochfeuchtemessung (Carbide- oder TDR-Methode) und Außeninspektion (Drainage, Geländeneigung, Außenabdichtung) die genaue Ursache der Feuchtigkeit ermitteln.
    3. Materialprobe entnehmen: Vereinbaren Sie mit dem Sachverständigen die Entnahme mindestens zweier Bohrkerne aus betroffenen Wandbereichen – zur Laboranalyse (Mineralogie, Druckfestigkeit, Salzgehalt).
    4. Kostenschätzung einholen: Fordern Sie vom Sachverständigen ein detailliertes Sanierungskonzept mit mindestens zwei technisch vertretbaren Varianten (z. B. Injektions-Horizontalsperre + Innenabdichtung vs. Außenabdichtung + Drainage) und einer realistischen Kostenschätzung.
    5. Kaufvertrag aufschieben: Vereinbaren Sie im Vorvertrag eine vertraglich gesicherte „Sachverständigenklausel“ mit Ausstiegsoption, falls die Prüfung statische Risiken oder wirtschaftlich nicht tragbare Sanierungskosten bestätigt.
    6. Fördermittel prüfen: Recherchieren Sie vorab die aktuellen Förderbedingungen der KfW (Programm 152 „Energieeffizient Sanieren – Ergänzende Maßnahmen“) – Feuchtesanierung ist dort gezielt förderfähig.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Aufsteigende Feuchtigkeit
    Aufsteigende Feuchtigkeit bezeichnet das Phänomen, bei dem Wasser aus dem Erdreich durch Kapillarwirkung in den Kellerwänden nach oben steigt. Dies tritt häufig bei fehlender oder defekter Horizontalsperre auf. Die Feuchtigkeit kann zu Schäden an der Bausubstanz und zu Schimmelbildung führen.
    Verwandte Begriffe: Horizontalsperre, Kapillarwirkung, Bausubstanz
    Horizontalsperre
    Eine Horizontalsperre ist eine Abdichtung, die in die Kellerwände eingebracht wird, um das Aufsteigen von Feuchtigkeit aus dem Erdreich zu verhindern. Sie besteht in der Regel aus einer wasserundurchlässigen Folie oder einer chemischen Injektion. Eine intakte Horizontalsperre ist wichtig, um die Bausubstanz vor Feuchtigkeitsschäden zu schützen.
    Verwandte Begriffe: Aufsteigende Feuchtigkeit, Abdichtung, Kellerwand
    Kapillarwirkung
    Kapillarwirkung bezeichnet die Fähigkeit von Flüssigkeiten, in engen Spalten oder Röhren entgegen der Schwerkraft aufzusteigen. Im Zusammenhang mit Kellern bezieht sich dies auf das Aufsteigen von Wasser im Mauerwerk aufgrund der porösen Struktur der Steine.
    Verwandte Begriffe: Aufsteigende Feuchtigkeit, Poren, Mauerwerk
    Bausubstanz
    Die Bausubstanz umfasst alle tragenden und raumbildenden Bauteile eines Gebäudes, wie z.B. Wände, Decken und Fundamente. Eine intakte Bausubstanz ist wichtig für die Stabilität und Sicherheit des Gebäudes. Feuchtigkeit und Schäden an der Bausubstanz können die Lebensdauer des Gebäudes verkürzen.
    Verwandte Begriffe: Mauerwerk, Fundament, Tragwerk
    Schimmelbildung
    Schimmelbildung entsteht durch das Wachstum von Schimmelpilzen auf feuchten Oberflächen. Schimmelpilze können gesundheitliche Probleme verursachen, insbesondere bei Allergikern und Asthmatikern. Eine gute Belüftung und die Vermeidung von Feuchtigkeit sind wichtig, um Schimmelbildung vorzubeugen.
    Verwandte Begriffe: Feuchtigkeit, Sporen, Allergie
    Sauerkrautplatten
    Sauerkrautplatten, auch Holzwolle-Leichtbauplatten genannt, sind Dämmplatten, die aus mit Zement gebundener Holzwolle bestehen. Sie wurden früher häufig zur Dämmung von Wänden und Decken verwendet. Allerdings sind sie bei Feuchtigkeit anfällig für Schimmelbildung und sollten daher in feuchten Kellern nicht eingesetzt werden.
    Verwandte Begriffe: Holzwolle, Dämmung, Schimmel
    Bausachverständiger
    Ein Bausachverständiger ist ein Experte, der über fundierte Kenntnisse im Bauwesen verfügt und in der Lage ist, Schäden an Gebäuden zu beurteilen und Sanierungsempfehlungen zu geben. Ein Bausachverständiger kann bei der Beurteilung von Feuchtigkeitsschäden im Keller und bei der Planung von Sanierungsmaßnahmen helfen.
    Verwandte Begriffe: Gutachter, Schadensanalyse, Sanierung

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Welche Risiken bestehen bei feuchten Kellersteinen?
      Feuchte Kellersteine können zu einer Schädigung der Bausubstanz führen, was die Stabilität des Gebäudes gefährdet. Zudem begünstigt die Feuchtigkeit Schimmelbildung, was gesundheitliche Probleme verursachen kann. Es ist wichtig, die Ursache der Feuchtigkeit zu identifizieren und zu beheben, um weitere Schäden zu vermeiden.
    2. Wie kann man die Ursache der Feuchtigkeit im Keller feststellen?
      Die Ursache der Feuchtigkeit kann durch eine gründliche Inspektion des Kellers und des umliegenden Geländes festgestellt werden. Ein Bausachverständiger kann Feuchtigkeitsmessungen durchführen und die Bausubstanz auf Schäden untersuchen. Mögliche Ursachen sind aufsteigende Feuchtigkeit, seitlich eindringende Feuchtigkeit oder Kondensation.
    3. Welche Sanierungsmöglichkeiten gibt es für feuchte Kellersteine?
      Die Sanierungsmöglichkeiten hängen von der Ursache und dem Ausmaß der Feuchtigkeit ab. Mögliche Maßnahmen sind das Abdichten der Kellerwände, das Anbringen einer Horizontalsperre, das Verbessern der Belüftung oder das Austauschen beschädigter Steine. Es ist ratsam, sich von einem Fachmann beraten zu lassen, um die geeignete Sanierungsmethode zu wählen.
    4. Was ist eine Horizontalsperre?
      Eine Horizontalsperre ist eine Abdichtung, die in die Kellerwände eingebracht wird, um das Aufsteigen von Feuchtigkeit aus dem Erdreich zu verhindern. Sie besteht in der Regel aus einer wasserundurchlässigen Folie oder einer chemischen Injektion. Eine intakte Horizontalsperre ist wichtig, um die Bausubstanz vor Feuchtigkeitsschäden zu schützen.
    5. Wie kann man Schimmelbildung im Keller verhindern?
      Um Schimmelbildung im Keller vorzubeugen, ist es wichtig, die Luftfeuchtigkeit niedrig zu halten und für eine gute Belüftung zu sorgen. Regelmäßiges Lüften, insbesondere nach dem Duschen oder Wäschetrocknen, kann helfen, die Feuchtigkeit abzuführen. Bei Bedarf kann auch ein Luftentfeuchter eingesetzt werden.
    6. Was sind Sauerkrautplatten und wofür wurden sie verwendet?
      Sauerkrautplatten, auch Holzwolle-Leichtbauplatten genannt, sind Dämmplatten, die aus mit Zement gebundener Holzwolle bestehen. Sie wurden früher häufig zur Dämmung von Wänden und Decken verwendet. Allerdings sind sie bei Feuchtigkeit anfällig für Schimmelbildung und sollten daher in feuchten Kellern nicht eingesetzt werden.
    7. Sollte man ein Haus mit feuchten Kellersteinen kaufen?
      Der Kauf eines Hauses mit feuchten Kellersteinen ist mit Risiken verbunden. Es ist wichtig, die Ursache und das Ausmaß der Feuchtigkeit vor dem Kauf zu klären und die Kosten für die Sanierung zu berücksichtigen. Ein Bausachverständiger kann helfen, die Risiken einzuschätzen und eine fundierte Entscheidung zu treffen.
    8. Wie wichtig ist die Belüftung im Keller?
      Eine gute Belüftung ist im Keller sehr wichtig, um die Luftfeuchtigkeit niedrig zu halten und Schimmelbildung vorzubeugen. Regelmäßiges Lüften, insbesondere in den Sommermonaten, kann helfen, die Feuchtigkeit abzuführen. Bei Bedarf kann auch eine mechanische Lüftungsanlage eingesetzt werden.

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  2. 🔴 Keller: Gepresste Formsteine – Ungeeignet & Risiko!

    gepresste Formsteine
    Das sind gepresste Formsteine aus Holzschnitzel und innen mit Beton verfüllt. Komplett ungeeignet für Keller. Bei Feuchtigkeit fault das weg, außen wird es schon verfault sein. Klopfen Sie unter Erdniveau auf den Putz, es wird hohl klingen. Der Verkäufer hat ein Problem und will das Haus los werden.
    • Name:
    • Klaus Kirschner
  3. Keller Sanierung: Kostenrahmen bei Hausschaden?

    Sanierung?
    Hallo Herr Kirschner,

    Vielen herzlichen Dank. Vermutlich retten Sie uns for einem Reinfall. Sollte aber der Hauspreis stimmen und wir ca. 100.000 € für den Keller rechnen, ist er dann zu retten und kann saniert werden?

    Viele Grüße

    • Name:
    • Katrin
  4. 🔴 Keller aus 'Sauerkraut': Totalschaden & Abriss!

    nicht mehr zu retten
    Wenn der Keller aus diesem Sauerkraut ist, dann ist nichts mehr zu retten. Grundstückspreis = Bodenrichtwert mal m² abzAbk.üglich Abriss.
    • Name:
    • Klaus Kirschner
  5. Zusatzinfo: Typische Bauschäden – Styropor & Beton

    Foto von wiki

    In Ertl u.a. : Typische Bauschäden im Bild
    ist ein solches Beispiel auf S. 52 angegeben. Die Wände waren aus Styropor mit Betonfüllung.

    Kosten der Sanierung bei 40.000 €

  6. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Feuchtigkeit im Keller: Auflösende Steine – Sanierung & Risiken

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Problematik von Feuchtigkeit und sich auflösenden Steinen in einem Keller, was auf minderwertige Bausubstanz hinweist. Gepresste Formsteine aus Holzschnitzel und Beton sind ungeeignet für Keller und können bei Feuchtigkeit zu schweren Schäden führen. Eine Sanierung kann kostspielig sein oder sogar einen Abriss erforderlich machen. Der Zustand des Kellers beeinflusst maßgeblich den Wert der Immobilie.

    🔴 Wichtiger Hinweis: Laut Keller: Gepresste Formsteine – Ungeeignet & Risiko! sind die verwendeten gepressten Formsteine aus Holzschnitzel und Beton ungeeignet für Keller, da sie bei Feuchtigkeit faulen. Dies deutet auf ein erhebliches Problem hin, das den Wert der Immobilie mindert.

    💰 Zusatzinfo: Die Sanierungskosten können erheblich sein, wie im Beitrag Keller Sanierung: Kostenrahmen bei Hausschaden? angedeutet wird, wo von ca. 100.000 € für die Kellersanierung die Rede ist. Im Beitrag Zusatzinfo: Typische Bauschäden – Styropor & Beton wird ein Beispiel mit Sanierungskosten von 40.000 € genannt.

    🔴 Risiko: Wenn der Keller aus minderwertigem Material wie im Beitrag Keller aus 'Sauerkraut': Totalschaden & Abriss! beschrieben ist, kann dies einen Totalschaden bedeuten, der einen Abriss erforderlich macht. Dies reduziert den Wert auf den Grundstückspreis abzAbk.üglich Abrisskosten.

    👉 Handlungsempfehlung: Vor dem Immobilienkauf sollte eine gründliche Prüfung der Bausubstanz, insbesondere des Kellers, durch einen Fachmann erfolgen. Bei Anzeichen von Feuchtigkeit und sich auflösenden Steinen ist Vorsicht geboten, da hohe Sanierungskosten oder sogar ein Abriss drohen können.

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