wir bauen aktuell unseren Keller aus Stahlbeton. Laut Bodengutachten soll entweder mit Drainage nach DINAbk. 1895-4 oder alternativ DIN 1895-6 Abschn. 9 abegedichtet werden. Grundwasser ist nicht anzutreffen. Regenwasser darf in Mischsystem abgeleitet werden.
Unser Kellerbauer von einer Drainage ausgegangen, die dann in einem Sickerschacht am Ende des Grundstücks (leicht abschüssig) abgeleitet wird.
Der Boden hat laut Gutachten einen kf-Wert von 10^-7. Nach dem Aushub und längere Niederschlägen musste ich feststellen, dass das Wasser doch besser versickert, als im Gutachten festgestellt.
Meine Frage:
In der Baugenehmigung ist im Plan kein Sickerschacht vorgesehen gewesen, muss dieser nachträglich genehmigt werden?
Die alternative Abdichtung bei zeitweise aufstauendes Sickerwasser, wäre ja eine Schwarze oder Weise Wanne. Da aber aktuell die Bodenplatte und Wändeschon stehen, ist das dafür schon zu spät oder? Könnte man die Wände trotzdem mit für den Lastfall erforderliche KMB beschichten?
Kommt da wirklich so viel Sickerwasser zusammen? Es hat letztens 1 Woche fast durchgeregnet und da hat sich nichts im Arbeitsraum angestaut.
Gruß