ich besitze ein Haus (Baujahr um 1900) mit einem kleinen Keller
mit Lehmboden der mit 2 cm Estrich o.ä. zugedeckt ist.
Der Keller wird nur für den Schornsteinfeger und
zur Wasseruhrablesung genutzt und hat eine Höhe von ca. 1,60 m.
Die Kellerdecke möchte ich nun dämmen und abdichten,
da kalte Zugluft von unten kommt (Kaminofen in Benutzung).
Der Aufbau der Holzbalken-Kellerdecke ist von oben nach unten:
- 2 cm Dielenboden (neu, Lärche, geölt)
- 4 cm Ton-Schüttung (Lambda 0,16)
- 2 cm Dielenboden (alt)
- 16 cm Holzbalkendecke
Da die Holzbalkendecke von unten her ca. 20 % Feuchtigkeit hat
(gemessen mit einem einfachen Feuchtigkeitsmesser für Brennholz) ,
ist nun mein Dämm-Vorschlag nach dem Lesen des
Buches "Vom Altbau zum Niedrigenergie- und Passivhaus (Niedrigenergiehaus, Passivhaus)", ökubuch-Verlag
der folgende:
- Im Buch (Kap.7.1) wird hier eine Feuchtigkeitssperre
bei feuchter Kellerdecke empfohlen:
Also => Dampfbremsenfolie von unten
an die Kellerdecke tackern und an den
Fundamentwänden entsprechend
der Dämmplattenstärke herunter ragen lassen.
- Dann 12 cm EPS (WLG 035) aus einem WDVSAbk. darunter dübeln.
Meiner Meinung nach sollte der Taupunkt dann im größten Teil der
Kellerdecke in den Dämmplatten liegen und somit austrocknen.
Wahrscheinlich liegt der Taupunkt im Randbereich der Kellerdecke
nicht zwangsweise in dem Dämmplatten.
Falls es dennoch zu Kondensat kommt, sollte es aber doch über
den Rest der Kellerdecke abtrocknen können, oder?
Die Temperatur des Kellers beträgt relativ konstant
ca. 8 °-10 ° Celsius und enthält eine Lüftungsöffnung
(30 cm x 40 cm) die dauerhaft offen ist.
Kann mir meine Konstruktion bitte jemand bestätigen, ich möchte
keine pelzigen Wunder der Natur erleben.
Bilder der Decke von unten sind im GMX-MediaCenter abrufbar.
Vielen Dank
Kramb