Feuchtigkeit im Keller: Welche Werte sind normal? Ursachen, Messung & Sanierung
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Feuchtigkeit im Keller: Welche Werte sind normal? Ursachen, Messung & Sanierung

Liebe Experten,
meine Frau und ich haben vor etwas mehr als 2 Jahren unseren Neubau bezogen. Vor der Bauabnahme haben wir einen Gutachter hinzugezogen. Wegen diverser Mängel, nicht nur im Keller, jedoch unter anderem einer feuchten Außenwand im Keller und fehlender Nachweise für die Gründung, sind wir mit dem Bauunternehmer nicht im Guten auseinandergegangen. Die letzte (leider nicht sehr hohe) Rate haben wir nicht bezahlt und seither herrscht beiderseits Schweigen im Walde. Der Bauunternehmer hatte sich in einem unserer letzten Gespräche sogar in die Äußerung verstiegen, dass wir ja eigentlich eine Wanne gebraucht hätten, er sich aber aus Kostengründen nicht getraut hätte, uns das zu sagen. Im Vorfeld hatten wir die Baukosten durch Verzicht auf ein paar Details reduziert. Der Bauunternehmer sagte, dass er sich eine so tolle Drainage ausgedacht habe, dass unser Keller auch ohne Wanne unter normalen Umständen niemals feucht werden würde. Übrigens besteht die Abdichtung des Mauerwerks (Ziegel, Poroton) aus einem Putz + 2 mal angestrichen mit Bitumen (kalt) + davorgestellte Dörken-Drainagematte. Er schwor damals Stein und Bein, dass die feuchte Außenwand mit der Zeit abtrocknen würde. Ebenso sagte er mir, dass ich seiner 30-jährigen Bauerfahrung vertraue solle und viele DINAbk.-Vorschriften ja unsinnig seien.
Ehrlich gesagt wusste ich damals nicht mehr so recht, was ich glauben soll. Irgendwie habe ich inständig gehofft, es möge alles in Ordnung sein und der Keller trocken werden.
Vor 2 Wochen habe ich einmal wieder die Feuchte meiner Kellerwände gemessen. Gerade nach den starken, mehrstündigen Regenfällen, die sich an die 5-wöchige Trockenperiode dieses Sommers anschlossen. Ich finde, der Keller roch richtig feucht. Das Messen geht ganz gut, weil 2 Räume noch unverputzt sind und einer auch noch keinen Bodenbelag hat. In dem Raum kann ich auch die unterste Steinreihe (unter der Horizontalsperre) sehen und messen.
Ich wäre sehr dankbar, wenn mir jemand etwas zu meinen Messwerten sagen könnte. Messgerät: Gann Hygromette (die mit der Kugel).
Bezug des Hauses 2004. Die fragliche Außenwand hatte im Juli 2004 großflächig 90 digits. Damals war die Wand also nass und das zeichnete sich auch auf der Wand ab wie ein auf die Spitze gestellter Tannenbaum. Vor einem Jahr (August 2005) waren es noch 70 digits. Im Januar 2006 waren es 46 digits. Das scheint nicht mehr weiter runterzugehen. Heute sind es 46 digits.
In einem Meter Entfernung hat die gleiche Außenwand 20-30 digits. Auch das ist schon lange so.
Alle Innenwände haben oberhalb der Horizontalsperre 17-20 digits.
Unterhalb der Horizontalsperre haben die Außenwände Werte bis zu 70 digits.
Unterhalb der Horizontalsperre haben auch die Innenwände erhöhte Messwerte. Bis zu 56 digits (darüber 17-20).
Mich würde vor allem interessieren, ob solche Messwerte auch in einem sachgemäß erstellten Keller normal sein können. Zugegeben lüften wir derzeit im Keller nicht mehr so sehr viel.
Ich bedanke mich schon mal für die Mühe des Lesens.
Gruß
Jens Wilharm
  • Name:
  • Jens Wilharm
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

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    Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme

    Sicherheitshinweise

    🔴 Gefahr: Schimmelbildung durch hohe Feuchtigkeit kann gesundheitsschädlich sein.

    🔴 Gefahr: Durchfeuchtung des Mauerwerks kann die Bausubstanz schädigen und zu statischen Problemen führen.

    GoogleAI-Analyse

    Ich verstehe, dass Sie sich Sorgen wegen der Feuchtigkeit in Ihrem Keller machen. Die gemessenen Werte scheinen erhöht zu sein, aber die Interpretation hängt von verschiedenen Faktoren ab.

    🔴 Gefahr: Hohe Feuchtigkeit im Keller kann zu Schimmelbildung, Schädigung der Bausubstanz und gesundheitlichen Problemen führen.

    Ich empfehle Ihnen, folgende Aspekte zu berücksichtigen:

    • Material des Mauerwerks: Porotonziegel sind diffusionsoffen, was bedeutet, dass sie Feuchtigkeit aufnehmen und abgeben können.
    • Art der Abdichtung: Eine fehlende oder mangelhafte Drainage und Abdichtung kann zu Feuchtigkeitseintritt führen.
    • Jahreszeit und Witterung: Die Messwerte können je nach Jahreszeit und Niederschlagsmenge variieren.
    • Messmethode: Die Gann Hygromette ist ein Oberflächenmessgerät. Die Werte geben nur einen Hinweis auf die Feuchtigkeit im Mauerwerk.

    Ich würde Ihnen raten, einen Fachmann (Bauingenieur, Bausachverständiger) hinzuzuziehen, der eine umfassende Feuchtigkeitsanalyse durchführt und die Ursachen der Feuchtigkeit ermittelt. Er kann auch die Notwendigkeit einer Sanierung beurteilen.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie eine professionelle Feuchtigkeitsmessung durchführen und die Ergebnisse von einem Bausachverständigen bewerten.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Horizontalsperre
    Eine Horizontalsperre ist eine wasserundurchlässige Schicht im Mauerwerk, die das Aufsteigen von Feuchtigkeit aus dem Erdreich verhindern soll. Sie wird in der Regel nachträglich eingebaut, wenn sie fehlt oder beschädigt ist. Verwandte Begriffe: Kapillarität, Mauerwerkstrockenlegung, Injektionsverfahren.
    Drainage
    Eine Drainage ist ein System von Rohren und Filtermaterialien, das das Wasser vom Gebäude ableitet und so das Eindringen von Feuchtigkeit in den Keller verhindert. Sie wird in der Regel im Erdreich rund um das Gebäude verlegt. Verwandte Begriffe: Perimeterdämmung, Sickerschicht, Dränbeton.
    Kapillarität
    Kapillarität ist die Fähigkeit eines Materials, Flüssigkeiten aufgrund von Oberflächenspannung und Adhäsionskräften anzusaugen. Im Bauwesen spielt Kapillarität eine Rolle beim Aufsteigen von Feuchtigkeit in porösen Materialien wie Mauerwerk. Verwandte Begriffe: Horizontalsperre, Feuchtigkeitstransport, Porenvolumen.
    Hygrometer
    Ein Hygrometer ist ein Messgerät zur Bestimmung der Luftfeuchtigkeit. Es gibt verschiedene Arten von Hygrometern, darunter mechanische, elektronische und psychrometrische Hygrometer. Verwandte Begriffe: Relative Luftfeuchtigkeit, Taupunkt, Feuchtesensor.
    Diffusionsoffen
    Diffusionsoffen bedeutet, dass ein Material Wasserdampf durchlassen kann. Diffusionsoffene Baustoffe tragen dazu bei, das Raumklima zu regulieren und Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden. Verwandte Begriffe: Wasserdampfdiffusion, sd-Wert, Dampfbremse.
    Bausachverständiger
    Ein Bausachverständiger ist ein Experte, der über fundierte Kenntnisse im Bauwesen verfügt und in der Lage ist, Schäden an Gebäuden zu beurteilen und Sanierungsempfehlungen zu geben. Verwandte Begriffe: Gutachter, Bauingenieur, Schadensanalyse.
    Schimmelpilz
    Schimmelpilze sind Mikroorganismen, die auf feuchten Oberflächen wachsen und gesundheitsschädliche Sporen freisetzen können. Schimmelpilzbefall in Innenräumen kann zu Atemwegserkrankungen, Allergien und anderen gesundheitlichen Problemen führen. Verwandte Begriffe: Mykotoxine, Luftkeime, Schimmelentfernung.

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Welche Feuchtigkeitswerte im Keller sind normal?
      Normale Feuchtigkeitswerte im Keller hängen von der Nutzung und den Baumaterialien ab. Ein Wert von unter 60% relativer Luftfeuchtigkeit wird allgemein als akzeptabel angesehen. Im Mauerwerk selbst sind Werte unterhalb der Ausgleichsfeuchte anzustreben. Eine genaue Beurteilung erfordert eine professionelle Messung und Analyse.
    2. Was sind die häufigsten Ursachen für Feuchtigkeit im Keller?
      Häufige Ursachen sind fehlende oder beschädigte Abdichtungen, aufsteigende Feuchtigkeit durch fehlende Horizontalsperre, mangelhafte Drainage, Kondensation aufgrund unzureichender Belüftung und eindringendes Regenwasser. Auch Rohrbrüche können eine Ursache sein.
    3. Wie kann ich Feuchtigkeit im Keller messen?
      Es gibt verschiedene Messmethoden, darunter Oberflächenmessungen mit Hygrometern, Materialfeuchtemessungen mit Elektroden und die Darr-Methode im Labor. Die Wahl der Methode hängt von der Art der Fragestellung und den Baumaterialien ab.
    4. Was ist eine Horizontalsperre und wozu dient sie?
      Eine Horizontalsperre ist eine wasserundurchlässige Schicht im Mauerwerk, die das Aufsteigen von Feuchtigkeit aus dem Erdreich verhindern soll. Sie wird nachträglich eingebaut, wenn sie fehlt oder beschädigt ist.
    5. Was ist eine Drainage und wie funktioniert sie?
      Eine Drainage ist ein System von Rohren und Filtermaterialien, das das Wasser vom Gebäude ableitet und so das Eindringen von Feuchtigkeit in den Keller verhindert. Sie wird in der Regel im Erdreich rund um das Gebäude verlegt.
    6. Kann ich Feuchtigkeit im Keller selbst beseitigen?
      Kleinere Feuchtigkeitsprobleme, wie Kondensation, können durch regelmäßiges Lüften behoben werden. Bei größeren Problemen, wie aufsteigender Feuchtigkeit oder defekten Abdichtungen, ist die Hilfe eines Fachmanns erforderlich.
    7. Welche Sanierungsmaßnahmen gibt es bei Feuchtigkeit im Keller?
      Mögliche Sanierungsmaßnahmen sind das Abdichten der Kellerwände von außen oder innen, das Einbauen einer Horizontalsperre, das Erneuern der Drainage, das Anbringen einer Innendämmung und das Verbessern der Belüftung.
    8. Wie viel kostet eine Kellersanierung bei Feuchtigkeit?
      Die Kosten für eine Kellersanierung hängen von der Art und dem Umfang der Schäden ab. Eine einfache Abdichtung kann wenige hundert Euro kosten, während eine umfassende Sanierung mehrere tausend Euro kosten kann.

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      Wie man durch gezieltes Lüften die Feuchtigkeit im Keller reduziert.
    • Nachträgliche Horizontalsperre einbauen
      Verschiedene Verfahren zur nachträglichen Installation einer Horizontalsperre.
  2. Feuchtemessung: Hygromette – Ausgleichsfeuchte & Klimafaktoren

    Compact B?
    Das Gerät zeigt max. 100 Digits an. Eine Aussage, was "normal" ist kann nicht getroffen werden. Denn "normal" ist die Ausgleichsfeuchte.
    Die wiederum hängt von den klimatischen Bedingungen ab: Raumtemperatur, rel. Luftfeuchte, Luftströmung etc.
    Auf der Hülse des Gerätes (genauer: dem Zettel darin) finden Sie die Umrechnung von Digits in % Feuchte. Dann suchen Sie im Internet nach (hygroskopischer) Ausgleichsfeuchte von Baustoffen. Jetzt noch Temperatur und rel. Feuchte ermitteln, und schon wissen Sie, ob die Wand zu feucht ist.
    • Name:
    • Reg2003-R.K.
  3. Hygromette Compact B: Danke für den Feuchtigkeit-Mess-Tipp!

    Ja, es ist eine Hygromette Compact B.
    Vielen Dank für den Tipp. Ich werde mich jetzt mal schlau machen.
    Jens Wilharm
  4. Hygromette Compact B: Nur Indexmessung – Vorsicht bei Werten!

    hydromette compact B taugt nur zur Indexmessung ...
    hydromette compact B taugt nur zur Indexmessung absolute Werte können Sie damit keinesfalls bestimmen!
    Das Gerät basiert auf einem elektrischen Hochfrequenzfeld, welches mit dem im Baustoff enthaltenen Wasser interagiert. Das Messergebnis kann sehr stark durch Salze, Baustoffdichte oder Metalle verfälscht werden. Auch die Tiefenwirkung ist nicht an jeder Messstelle gleich (bei sehr dichten Baustoffen messen Sie damit höchstens die ersten 10 mm). Per Tabelle umgerechnete Werte sind deshalb mit Vorsicht zu genießen und sollten ohne tiefere Fachkenntnisse nicht so ohne weiteres verwendet werden. Sie sind sehr unzuverlässig.
    Deswegen ist es nur zur Index- oder Rastermessung zu empfehlen. Ausdrücklich erhält man von Gann auch einen Feuchtemesskoffer, der neben der hydromette compact B auch ein CM-Gerät enthält. In der Anleitung wird empfohlen, die Vormessungen mit der hydromette (Auffinden der relativ feuchtesten Stellen) und die eigentliche Hauptmessung mit dem CM-Gerät (deutlich bessere Genauigkeit) durchzuführen.
  5. Feuchtigkeit messen: Leitfähigkeit vs. tatsächliche Feuchte

    Foto von Edmund Bromm

    Messen der Feuchtigkeit oder ist es nur die Leitfähigkeit?
    Eine zu hohe Feuchte im Baustoff ist oft ein Problem. Nicht nur, dass die Wände fleckig werden, Salze und Mineralien ausblühen und der Verputz von den Wänden fällt, sondern auch, weil die Wärmedämmung abnimmt und Schimmelpilze oder sogar Hausschwamm entstehen kann.
    In der Praxis erlebt man es immer wieder, dass sich viele "Fachleute" anbieten, die Feuchte einer Wand oder eines Kellers zu messen, um dann, gegebenenfalls eine Trockenlegung vorzuschlagen.
    Wer die Messen besucht, oder Pressemitteilungen rund ums Bauen oder Bauinstandsetzen verfolgt, findet oft auch den Hinweis, "wir messen Ihre Feuchtigkeit" kostenlos. Doch Vorsicht!
    In der heutigen Zeit wird dies sehr oft mittels digitaler Messungen angeboten. Dabei werden Messgeräte verwendet, die entweder durch aufleuchtende Dioden oder durch einen Zeigerausschlag spektakuläre Ergebnisse zeigen. Diese Messungen sind zwar sehr einfach durchzuführen sagen jedoch nicht viel aus.
    Was kann gemessen werden?
    Es steht fest, dass mit diesen Geräten, welche die Oberflächen abtasten, nur die elektrische Leitfähigkeit zwischen den beiden Elektroden ermittelt wird. Auch wenn mit Nägel oder spitzen Elektroden die Oberflächen durchbrochen und mehrere Millimeter darunter gemessen wird handelt es sich dabei nicht um Feuchte.
    Ein Beispiel: eine Messung an einer Kupferdachrinne  -  die absolut trocken ist  -  ergibt auch einen sehr starken Ausschlag, weil diese eine gute elektrische Leitfähigkeit aufweist. Mit Feuchte hat dies jedoch überhaupt nichts zu tun.
    Einige, auch namhafte Gerätehersteller preisen ihre elektrisch betriebenen Geräte (trotz besseren Wissens) für die Feuchtemessung an.
    Studiert man allerdings deren Prospekte und Gebrauchsanweisungen genauer, so gibt es immer (im Kleingedruckten) Hinweise auf Justierungen und Eichungen anhand von Referenzfeuchten.
    Erst durch Kalibrierung dieser Referenzen, kann (auch nur mit gleichen Baustoffen) eine praktikable Messung durchgeführt werden. Wobei auch hier wiederum nicht die Feuchte im Vordergrund steht, sondern zunächst auch wiederum die elektrische Leitfähigkeit.
    Jedoch ist näherungsweise für ausgebildete Fachleute ein gewisser Rückschluss auf Feuchte bzw. der damit zusammenhängender Leitfähigkeit und der Umrechnung möglich.
    Wie kann nun mit Hilfe von Messgeräten oder durch Entnahme von Baustoffproben die Feuchte ermittelt werden?
    Auf der Baustelle gibt es eine relativ einfache Messmöglichkeit mit der CM-Methode. Hierzu wird mit einer Bohrmaschine eine ausreichende Menge Bohrmehl entnommen. Dieses wird gewogen und mit einer bestimmten Menge Karbid (aus vorgefertigten Ampullen) in einer Druckflasche zusammengeführt. In der Flasche befinden sich Eisenkugeln die beim schütteln die Ampulle zerstören und somit eine Mischung von feuchten Bohrmehl und Karbid erreicht wird.
    Nach einer gewissen Wartezeit kommt es durch die Feuchte im Bohrmehl und dem Karbid zu einer Re-Aktion, es entsteht Acetylengas. Aus dem Druck der dabei entsteht, kann nun mit Hilfe einer Tabelle der Feuchtegehalt abgelesen werden.
    Dieses CM-Verfahren ist relativ einfach mit dementsprechenden Baustellenkoffern auszuführen. Jedoch weit komplizierter als mit elektrischen Messgeräten.
    Es gibt noch eine Reihe anderer, jedoch nicht sehr einfacher Messverfahren. Zu erwähnen ist die Neutronen-Messtechnik. Diese Messungen sind nur durch ausgebildete Messtechniker möglich.
    In der Praxis wird von Fachleuten oft auch eine Probenentnahme durchgeführt und anschließend diese Probe durch wägen und trocknen im Labor der Feuchtegehalt ermittelt.
    Was jedoch aus diesen Messungen nicht hervorgeht, ist der Anteil der Feuchtigkeit.
    "Feuchte" entsteht durch die verschiedenen Möglichkeiten der Wasseraufnahme eines Materials. Dementsprechend können bei feuchten Wänden die verschiedensten Mechanismen der Wasseraufnahme im Spiel sein:
    1. Wasseraufnahme aus der Luft d.h. aus der Gasphase,
    • Hygroskopische Feuchte (unterhalb der Kondensation) ,

    der Wassergehalt der Luft  -  "relative Luftfeuchte"- und Salzgehalt des Mauerwerks spielen hier die entscheidende Rolle,

    • Kapillarkondensation (Auffüllen kleinster Poren mit Wasser, ebenfalls unterhalb der Kondensation)
    • Kondensation (Abscheiden flüssigen Wassers durch Unterschreiten der

    "Taupunkttemperatur", da kalte Luft weniger Wasserdampf speichern kann als
    warme Luft) ,
    2. Kapillarer Wassertransport (Saugvermögen der Baustoffe mit einem bestimmten
    Porengefüge) z.B. aus dem Untergrund -"aufsteigende Feuchte"- oder bei
    Beregnung, auch hierbei spielt der Salzgehalt eine wesentliche Rolle;
    3. Eindringen von Wasser wegen Fehlstellen

    • Aufgrund fehlender Abdichtung,
    • durch fehlerhafte Anstriche, Risse, offene Fugen,
    • ebenso können undichte Fenster; Fensterbankanschlüsse und defekte

    Dachrinnen usw. zu feuchten Wänden führen.
    Vorab ist jedoch zu klären, was ist überhaupt "feucht" oder "trocken"
    Hierzu gibt es sehr unterschiedliche Angaben. Eine eindeutige pauschale Aussage ist leider nicht so einfach abzugeben.
    Dabei sollte man auch wissen, welche Wasseraufnahme von Baustoffen unter welchen Bedingungen zu erwarten ist.
    Ein weiterer Aspekt für die Definition der möglichen Feuchtwerte ist das Verhältnis der momentanen - zur maximalen Feuchteaufnahme.
    Außerdem, welche Ausgleichsfeuchte (das ist der Wassergehalt oder die Feuchte, die sich einstellt, wenn sich ein Baustoff hinreichend lange, bis zum Gleichgewichtszustand, an die Umgebungsbedingungen angepasst hat) der Baustoff aufweist usw.
    Diese Angaben können jedoch sehr unterschiedlich sein!
    Somit ist sicher klar, dass eine Untersuchung einer Feuchtebelastung und die daraus resultierende Beurteilung einer Instandsetzung nur durch den Fachmann/Frau geschehen kann.
    Hierbei sollte nicht nur der Preis, sondern in erster Linie der Sachverstand entscheidend sein.
    All diesen Messungen ist eines gemeinsam: es kann jeweils nur der momentane Feuchtewert festgestellt werden. Es kann keinerlei Aussage darüber abgegeben werden, ob es sich z.B. um aufsteigende Feuchtigkeit oder Kondenswasser handelt.
    Um exaktere Angaben und Daten zu erhalten, sind Messungen über einen längeren Zeitraum durchzuführen. Dabei spielen die Wetter- oder Klimadaten (Wetterdaten, Klimadaten), Temperatur und deren Vergleich bzw. Referenzmessungen eine wichtige Rolle.
    Nur wenn solche Aussagen von Fachleuten bewertet werden und die Instandsetzung daran ausgerichtet wird, kann eine Wiederherstellung zum Erfolg führen.
    Literaturhinweise: Weber, H. : Mauerfeuchtigkeit, Expert  -  Verlag Grafenau
    Weichert, L. : Aufgaben und Möglichkeiten zur Messung von Klimagrößen für die Fassadensanierung

  6. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026

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    Feuchtigkeit im Keller: Messwerte, Ursachen & Sanierung

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die korrekte Messung von Feuchtigkeit im Keller, die Interpretation der Messwerte und die potenziellen Ursachen für erhöhte Feuchtigkeit. Es wird betont, dass die Hygromette Compact B lediglich für Indexmessungen geeignet ist und absolute Werte verfälschen kann. Die Bedeutung der Ausgleichsfeuchte in Abhängigkeit von Temperatur und Luftfeuchtigkeit wird hervorgehoben. Abschließend wird auf die Problematik von 'Fachleuten' ohne fundiertes Wissen bei der Feuchtemessung hingewiesen.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Bei der Verwendung der Hygromette Compact B ist Vorsicht geboten, da das Gerät nur für Indexmessungen geeignet ist und die Werte durch Salze oder Baustoffdichte verfälscht werden können, wie im Beitrag Hygromette Compact B: Nur Indexmessung – Vorsicht bei Werten! erläutert wird.

    ✅ Zusatzinfo: Die Ausgleichsfeuchte ist ein wichtiger Faktor bei der Beurteilung der Feuchtigkeit im Keller. Sie hängt von der Raumtemperatur, der relativen Luftfeuchtigkeit und der Luftströmung ab. Weitere Informationen zur korrekten Interpretation der Messwerte finden Sie im Beitrag Feuchtemessung: Hygromette – Ausgleichsfeuchte & Klimafaktoren.

    🔴 Risiko: Falsche Messungen und Interpretationen der Feuchtigkeit im Keller können zu unnötigen oder falschen Sanierungsmaßnahmen führen. Es ist daher ratsam, sich von einem qualifizierten Fachmann beraten zu lassen, der über das notwendige Fachwissen und die geeigneten Messgeräte verfügt. Wie im Beitrag Feuchtigkeit messen: Leitfähigkeit vs. tatsächliche Feuchte beschrieben, kann eine hohe Feuchte im Baustoff zu Folgeschäden führen.

    👉 Handlungsempfehlung: Um die Ursache der Feuchtigkeit im Keller zu ermitteln und geeignete Sanierungsmaßnahmen zu planen, sollte eine umfassende Feuchtemessung mit verschiedenen Messmethoden durchgeführt werden. Dabei sollten auch die klimatischen Bedingungen im Keller berücksichtigt werden. Beachten Sie die Hinweise im Beitrag Hygromette Compact B: Danke für den Feuchtigkeit-Mess-Tipp!.

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