letzte Woche wurde unser Kaminofen Olsberg Tolima Aqua (raumluftunabhängig) vom Ofenbauer aufgestellt. Das Rauchrohr und die Verbrennungsluftleitung gehen waagerecht nach hinten durch eine 12 cm Innenwand, dahinter befindet sich in ca. 15 cm Abstand ein LAF Kamin. Der Kamin hat bereits vom Werk aus einen Rauchrohrstutzen mit umgebender Mineralfaserplatte. In die Innenwand ist eine zugelassene Rauchrohrdurchführung eingebaut. Der Kaminkehrer hat den Ofen brandschutztechnisch abgenommen, hat uns aber erklärt, dass er für die darüber hinausgehende Betriebssicherheit nicht zuständig sei.
Da der Ofen gemeinsam mit einer Lüftungsanlage betrieben wird, möchte ich mich an zwei Stellen bei den Experten hier versichern, dass der Anschluss fachgerecht ist:
- In der Montageanleitung von Olsberg steht, dass das Rauchrohr mit einem Dichtstoff an den Ofenstutzen abgedichtet werden muss. Bei uns lässt sich das Rohr drehen und hin- und herschieben - Dichtmasse ist also wohl keine drin. Auch ein Dichtband dürfte nicht dazwischenliegen, dafür ist die Verbindung zu passgenau. Reicht die einfache Steckverbindung zur Abdichtung aus?
- In die Verbrennungsluftzufuhr wurde extra eine über Bowdenzug bedienbare Klappe eingebaut, um ungewollte Luftzirkulation zu vermeiden (Niedrigenergiehaus). Allerdings pfeift es zwischen dem Rauchrohrstutzen am Kamin und dem Mantelstein des LAF durch die umgebende Mineralfaserplatte hindurch. Wie kann ich den Spalt einigermaßen winddicht bekommen?
Schon einmal vielen Dank für Eure Antworten,