2 Kachelöfen an einem Schornstein betreiben: Was ist zu beachten? Genehmigung, Berechnung

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 14.01.2026

Der Anschluss von zwei Kachelöfen an einen Schornstein ist grundsätzlich möglich, sofern der Schornsteinquerschnitt ausreichend ist (mind. 18 cm Durchmesser oder quadratisch). Die Genehmigung des Bezirkschornsteinfegers ist zwingend erforderlich. Eine rechnerische Prüfung der Schornsteineignung ist empfehlenswert. Es können sogar bis zu drei Öfen angeschlossen werden, wenn die Bedingungen stimmen.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung

2 Kachelöfen an einem Schornstein betreiben: Was ist zu beachten? Genehmigung, Berechnung

kann ich 2 Kachelöfen (Speicherofen-Grundofen) an 1 Schornstein anschließen? Maximale Auflage-Menge 16 kg Holz je Ofen. Gibt es eine Funktionsgarantie? Gibt es einen rechnerischen Nachweis?
MfG Gerhard
  • Name:
  • Gerhard Goldmann
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Kein gleichzeitiger Betrieb zweier Kachelöfen an einem Schornstein ohne rechnerischen Nachweis nach DINAbk. EN 13384-1 – akute Lebensgefahr durch Kohlenmonoxid-Rückstau oder Schornsteinbrand.

    🔴 KRITISCH: Vor Inbetriebnahme ist die Genehmigung durch den zuständigen Bezirksschornsteinfeger und die Bauaufsicht zwingend erforderlich – Eigenanschluss ohne Abnahme ist rechtswidrig und versicherungsrechtlich risikobehaftet.

    ⚠️ WICHTIG: Der bestehende Schornstein muss auf Querschnitt, Höhe, Materialzustand und thermische Belastbarkeit durch einen zertifizierten Schornsteinfegermeister geprüft werden – altersschwache oder nicht feuersichere Mauerwerkschornsteine sind in der Regel nicht geeignet.

    ⚠️ WICHTIG: Bei unterschiedlichen Abgastemperaturen oder ungleichzeitigem Anfeuern besteht besondere Rückstau-Gefahr – eine automatische Zugregelung oder getrennte Abgasführung ist in den meisten Fällen technisch notwendig.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ob Sie zwei Kachelöfen an einen Schornstein anschließen dürfen, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Entscheidend sind die bauaufsichtlichen Bestimmungen, die technischen Daten der Öfen und die Eignung des Schornsteins.

    Ich empfehle, folgende Punkte zu beachten:

    • Genehmigungspflicht: Klären Sie im Vorfeld mit Ihrem zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister, ob eine Genehmigung erforderlich ist.
    • Schornsteinberechnung: Eine Schornsteinberechnung muss nachweisen, dass der Schornstein für den gleichzeitigen Betrieb beider Öfen geeignet ist. Hierbei werden Abgasmassenstrom, Abgastemperatur und Förderdruck berücksichtigt.
    • Sicherheit: Der Schornstein muss ausreichend dimensioniert sein, um die Abgase beider Öfen sicher abzuführen. Es darf kein Abgasaustritt in den Wohnraum erfolgen.

    Eine Funktionsgarantie kann Ihnen in der Regel nur der Ofenbauer oder Schornsteinfeger geben, der die Anlage abnimmt. Ein rechnerischer Nachweis ist in jedem Fall erforderlich.

    👉 Handlungsempfehlung: Kontaktieren Sie einen Schornsteinfeger und einen erfahrenen Ofenbauer, um die Situation vor Ort zu beurteilen und die notwendigen Berechnungen durchführen zu lassen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der Sachverhalt betrifft den Anschluss von zwei Kachelöfen (Grundöfen) an einen gemeinsamen Schornstein. Dies ist eine anspruchsvolle feuerungstechnische Konstellation, die nicht ohne Weiteres genehmigungsfähig ist. Die maximale Auflegemenge von 16 kg Holz pro Ofen deutet auf leistungsstarke Einzelgeräte hin, deren Abgasvolumen und Temperatur exakt aufeinander abgestimmt sein müssen.

    🔴 Gefahr: Bei gleichzeitigem Betrieb beider Öfen kann es zu einer Überlastung des Schornsteins kommen. Dies führt zu unzureichendem Zug, Rauchentwicklung in den Wohnraum oder im schlimmsten Fall zu einem Schornsteinbrand. Die Gefahr von Abgasrückstau ist besonders hoch, wenn die Querschnittsfläche des Schornsteins nicht für die Summe der Abgasmassenströme ausgelegt ist.

    ➕ Ergänzung: Eine Funktionsgarantie kann kein Hersteller oder Schornsteinfeger pauschal geben. Der rechnerische Nachweis ist zwingend erforderlich und muss nach DIN EN 13384 (Berechnung von Abgasanlagen) erfolgen. Dabei werden Volumenstrom, Temperatur und Druckverlust beider Öfen im Einzel- und im Parallelbetrieb simuliert.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass zwei Öfen einfach an einen Schornstein angeschlossen werden können, ist fachlich falsch. In der Regel ist ein separater Schornstein oder eine aufwendige Nachrüstung mit einer gemeinsamen Abgasleitung (z.B. Edelstahl-System) erforderlich. Die Genehmigung durch den Bezirksschornsteinfeger ist vor der Installation einzuholen.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Schornsteinfegermeister mit der Erstellung einer hydraulischen Berechnung nach DIN EN 13384. Lassen Sie vorab die Eignung des vorhandenen Schornsteins (Querschnitt, Höhe, Material) prüfen. Planen Sie ggf. eine getrennte Abgasführung oder den Einbau einer automatischen Zugregelung. Führen Sie keinesfalls einen Eigenbau ohne behördliche Genehmigung durch.

    KI-Analyse (Qwen)

    Die gleichzeitige Anschluss von zwei Kachelöfen (jeweils als Speicherofen-Grundofen mit max. 16 kg Holzauflage) an einen gemeinsamen Schornstein ist technisch grundsätzlich möglich, erfordert aber eine umfassende, fachlich abgesicherte Planung und Genehmigung – insbesondere hinsichtlich Zugverhältnissen, Abgasströmung, Temperaturführung und Brandschutz.

    🔴 Gefahr: Ein gemeinsamer Schornstein für zwei Feuerstätten birgt erhebliche Risiken: unzureichender Zug bei gleichzeitigem Betrieb, Rückstau von Abgasen (CO-Gefahr), Überhitzung des Schornsteins durch kumulierte Abgastemperaturen und erhöhte Brandlast im Mauerwerk – besonders bei nicht ausreichend dimensionierten oder altersschwachen Schornsteinen.

    ⚠️ Korrektur: Es gibt keine "Funktionsgarantie" für solche Anlagen – die Betriebssicherheit hängt von korrekter Planung, fachgerechtem Einbau, regelmäßiger Wartung und sachgemäßer Bedienung ab; Herstellerangaben allein reichen nicht aus.

    ➕ Ergänzung: Ein rechnerischer Nachweis ist zwingend erforderlich: Dies umfasst die Schornsteinberechnung nach DIN EN 13384-1 (Zugberechnung), die Feuerstättenabgasberechnung, den Nachweis der thermischen Belastbarkeit des Schornsteins sowie die Einhaltung der Mindestabstände zu brennbaren Baustoffen nach DIN 18160 und der 1. BImSchV.

    ✅ Zustimmung: Die Genehmigungspflicht ist korrekt identifiziert – ein solcher Anschluss stellt eine bauliche Veränderung dar und bedarf der Zustimmung der zuständigen Bauaufsicht sowie der Feuerstätten- und Schornsteinfegermeister nach § 14 der 1. BImSchV und § 25 der Feuerungsverordnung.

    🔴 Gefahr: Bei fehlender oder fehlerhafter Berechnung besteht akute Lebensgefahr durch Kohlenmonoxid-Vergiftung oder Schornsteinbrand – insbesondere bei ungleichzeitigem Anfeuern oder unterschiedlichen Abgastemperaturen der beiden Öfen.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor Planung und Einbau unbedingt einen zertifizierten Schornsteinfegermeister sowie einen anerkannten Energieberater oder Heizungsbauer mit Schornsteinberechnung nach DIN EN 13384-1; zusätzlich ist die Genehmigung durch die Bauaufsicht und die Abnahme durch den zuständigen Bezirksschornsteinfeger verpflichtend.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) betonen die Zwingende Notwendigkeit einer Schornsteinberechnung nach DIN EN 13384 für den parallelen Betrieb.
    • Alle bestätigen die Genehmigungspflicht
    • Alle nennen Kohlenmonoxid-Rückstau und Schornsteinbrand als kritische Gefahren bei unsachgemäßem Anschluss.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI formuliert eher praxisorientiert und betont die „Möglichkeit“ unter Voraussetzungen; DeepSeek und Qwen bewerten die Konstellation als „grundsätzlich anspruchsvoll“ bzw. „nicht ohne Weiteres genehmigungsfähig“ – deutlich restriktiver.
    • GoogleAI erwähnt „Funktionsgarantie durch Ofenbauer oder Schornsteinfeger“; DeepSeek und Qwen widersprechen dies klar: „keine pauschale Funktionsgarantie möglich“ – hier wird der sicherere Standpunkt (Qwen/DeepSeek) priorisiert.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek und Qwen ergänzen explizit die Notwendigkeit des Nachweises der thermischen Belastbarkeit nach DIN 18160 und der Mindestabstände zu brennbaren Baustoffen – GoogleAI erwähnt dies nicht.
    • Qwen nennt zusätzlich die Feuerstättenabgasberechnung als gesonderten Nachweis – eine Spezifizierung, die bei GoogleAI und DeepSeek fehlt.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI spricht von „gleichzeitigem Betrieb beider Öfen“ als Ausgangsszenario; DeepSeek und Qwen warnen davor, dass bereits ungleichzeitiges Anfeuern (z. B. ein Ofen läuft, der andere wird neu befeuert) zu kritischen Strömungsstörungen führt – dieser restriktive Hinweis wird als sicherere Einschätzung übernommen.

    👉 Empfehlung:

    • Bei allen Sicherheitsfragen wird der konservativere Standpunkt aus DeepSeek und Qwen bevorzugt (Vorsichtsprinzip), insbesondere bei Gefahrenbewertung, Genehmigungsvoraussetzungen und Nachweisumfang.
    • Die technische Bewertung von Qwen (Ergänzung um thermischen Nachweis, Feuerstättenabgasberechnung) gilt als umfassendster Konsens und wird als Mindestanforderung verstanden.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Berechnungspflicht nach DIN EN 13384Alle drei KI-Modelle stimmen überein: Rechnerischer Nachweis ist zwingend erforderlich, sowohl für Einzel- als auch für Parallelbetrieb.
    Genehmigung durch Schornsteinfeger & BauaufsichtVollständige Übereinstimmung: Zustimmung nach § 14 1. BImSchV und § 25 FeuVO ist verpflichtend – kein Eigenanschluss.
    Risiko CO-Rückstau / SchornsteinbrandAlle Modelle nennen dieselben kritischen Gefahren – höchste Dringlichkeitsstufe.
    Funktionsgarantie durch Hersteller / HandwerkerGoogleAI erwähnt sie – DeepSeek und Qwen widersprechen klar: „keine pauschale Garantie möglich“, nur Abnahme durch zuständigen Schornsteinfeger schafft Rechtssicherheit.
    Eignung bestehenden Schornsteins⚠️Alle betonen die Prüfpflicht – DeepSeek und Qwen ergänzen explizit, dass der Großteil der Altschornsteine nicht für diese Belastung ausgelegt ist; GoogleAI bleibt hier vage.
    Notwendigkeit weiterer Nachweise (DIN 18160, Feuerstättenabgas)DeepSeek und Qwen verlangen zusätzliche Nachweise (thermische Belastung, Mindestabstände); GoogleAI erwähnt diese nicht – gilt als fachliche Ergänzung, nicht als Widerspruch.

    👉 Handlungsempfehlung: Ein Anschluss zweier Kachelöfen an einen Schornstein ist nur unter vollständiger Einhaltung aller bau- und feuerungstechnischen Nachweise (DIN EN 13384-1, DIN 18160, 1. BImSchV), vorheriger Genehmigung und fachlicher Abnahme durch den Bezirksschornsteinfeger technisch und rechtlich zulässig – in der Praxis häufig nicht realisierbar ohne aufwendige Schornsteinsanierung oder Trennung der Abgasführung.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoKohlenmonoxid-Rückstau bei unzureichendem Zug oder ungleichzeitigem AnfeuernAkute Lebensgefahr für Bewohner – lebensbedrohliche Vergiftung bereits bei niedrigen Konzentrationen.
    🔴 RisikoÜberhitzung des Schornsteins durch kumulierte AbgastemperaturenErhöhtes Brandrisiko im Mauerwerk; besonders kritisch bei nicht feuerfestem Mauerwerk oder fehlender Isolierung.
    🔴 RisikoFehlende oder fehlerhafte SchornsteinberechnungRechtliche Haftung bei Schäden; Versicherungsleistung wird verweigert; Bußgelder bis zu 50.000 € gem. 1. BImSchV.
    🔴 RisikoAlter oder beschädigter Schornstein ohne fachliche PrüfungUnvorhersehbare Zugstörungen, Rauchaustritt, strukturelle Gefährdung des Gebäudes.
    🔴 RisikoUnzureichende Wartung und Bedienung durch NutzerLangfristige Schädigung der Abgasanlage, Verschleiß, erhöhte Emissionen, Gefährdung der Feuerstättensicherheit.
    ✅ ChanceEnergieeffizienzsteigerung durch zwei speicherwirksame GrundöfenReduzierter Brennstoffverbrauch bei optimaler Wärmeverteilung – ggf. bis zu 15 % Einsparung gegenüber Einzelofen.
    ✅ ChanceUnabhängige Wärmeversorgung für unterschiedliche GebäudeteileFlexiblere Raumtemperierung, verbesserte Behaglichkeit bei großflächigen oder unregelmäßig geformten Gebäuden.
    ✅ ChanceErhöhte Resilienz bei Ausfall einer FeuerstätteFortlaufende Wärmeversorgung trotz technischem Defekt an einem Ofen – hoher Sicherheitsgewinn in ländlichen/autarken Haushalten.
    ✅ ChanceArchitektonische Gestaltungsfreiheit durch zentrale AbgasführungReduzierte Dachdurchführungen, bessere Dachabdichtung, ästhetisch aufgewertete Baukonzepte.
    ✅ ChanceLangfristige Wertsteigerung durch fachlich zertifizierte, nachhaltige HeizlösungHöherer Immobilienwert, Nachweis für Energieeffizienz und modernes Heizkonzept bei Verkauf oder Vererbung.

    Orientierungshilfen

    1. Sofortige Schornsteinprüfung beauftragen: Kontaktieren Sie sofort Ihren zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister zur fachlichen Beurteilung des bestehenden Schornsteins (Querschnitt, Höhe, Material, Zustand) – keine Planung ohne dieses Gutachten.
    2. Rechnerischen Nachweis nach DIN EN 13384-1 einholen: Beauftragen Sie einen zertifizierten Schornsteinfegermeister oder einen anerkannten Energieberater mit der vollständigen hydraulischen Berechnung – inkl. Einzel- und Parallelbetrieb sowie ungleichzeitiger Anfeuerungsszenarien.
    3. Genehmigung vor Einbau sichern: Reichen Sie die Berechnung und Konstruktionsunterlagen bei der zuständigen Bauaufsicht sowie dem Bezirksschornsteinfeger ein – erst bei schriftlicher Genehmigung darf mit der Montage begonnen werden.
    4. Thermischen Nachweis und Brandschutz prüfen: Lassen Sie zusätzlich den Nachweis der thermischen Belastbarkeit (DIN 18160) sowie die Einhaltung der Mindestabstände zu brennbaren Baustoffen durch den Planer dokumentieren.
    5. Keinen Eigenanschluss durchführen: Verzichten Sie strikt auf Selbsteinbau oder beauftragte Handwerker ohne Schornsteinfeger-Zulassung – dies ist rechtswidrig und haftungsrechtlich riskant.
    6. Automatische Zugregelung oder Trennung prüfen: Besprechen Sie mit dem Planer, ob eine elektronische Zugregelung oder eine getrennte Edelstahl-Abgasleitung technisch sinnvoller und wirtschaftlicher ist als eine Anpassung des Bestandschornsteins.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Schornsteinberechnung
    Eine Schornsteinberechnung ist ein rechnerischer Nachweis, dass ein Schornstein für die Abgase der angeschlossenen Feuerstätten geeignet ist. Sie berücksichtigt Faktoren wie Abgasmassenstrom, Abgastemperatur und Förderdruck. Verwandte Begriffe: Abgasanalyse, Feuerstättenbescheid, Schornsteinquerschnitt.
    Feuerstätte
    Eine Feuerstätte ist eine Anlage zur Verbrennung von Brennstoffen, wie z.B. ein Kachelofen, ein Heizkessel oder ein Kamin. Feuerstätten müssen bestimmte Sicherheitsanforderungen erfüllen und regelmäßig von einem Schornsteinfeger überprüft werden. Verwandte Begriffe: Verbrennung, Abgas, Brennstoff.
    Abgasmassenstrom
    Der Abgasmassenstrom ist die Menge an Abgasen, die pro Zeiteinheit durch den Schornstein strömt. Er wird in Kilogramm pro Sekunde (kg/s) gemessen und ist ein wichtiger Faktor bei der Schornsteinberechnung. Verwandte Begriffe: Abgastemperatur, Förderdruck, Schornsteinquerschnitt.
    Förderdruck
    Der Förderdruck ist der Druckunterschied zwischen dem Schornsteinfuß und der Schornsteinmündung, der die Abgase durch den Schornstein zieht. Er muss ausreichend hoch sein, um die Abgase sicher abzuführen. Verwandte Begriffe: Abgasmassenstrom, Abgastemperatur, Schornsteinzug.
    Bezirksschornsteinfegermeister
    Der Bezirksschornsteinfegermeister ist ein selbstständiger Handwerker, der für die Überprüfung und Reinigung von Schornsteinen in seinem Bezirk zuständig ist. Er ist auch Ansprechpartner für Fragen zum Brandschutz und zur Feuerstättensicherheit. Verwandte Begriffe: Schornsteinfeger, Feuerstättenschau, Kehrbezirk.
    Feuerungsverordnung (FeuVO)
    Die Feuerungsverordnung ist eine Landesverordnung, die die Anforderungen an Feuerungsanlagen und Schornsteine regelt. Sie enthält Bestimmungen zum Brandschutz, zur Abgasführung und zur Energieeffizienz. Verwandte Begriffe: Brandschutz, Abgas, Energieeffizienz.
    Mehrfachbelegung
    Mehrfachbelegung bedeutet, dass mehrere Feuerstätten an einen gemeinsamen Schornstein angeschlossen sind. Dies ist unter bestimmten Voraussetzungen zulässig, erfordert jedoch eine sorgfältige Planung und Berechnung. Verwandte Begriffe: Schornsteinberechnung, Feuerstätte, Abgasanlage.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Dürfen zwei Kachelöfen an einen Schornstein angeschlossen werden?
      Ob der Anschluss von zwei Kachelöfen an einen Schornstein zulässig ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Eignung des Schornsteins, den technischen Daten der Öfen und den örtlichen Bauvorschriften. Eine Genehmigung des zuständigen Schornsteinfegermeisters ist erforderlich.
    2. Welche Voraussetzungen müssen für den Anschluss erfüllt sein?
      Der Schornstein muss für die Abgasmengen beider Öfen ausreichend dimensioniert sein. Eine Schornsteinberechnung muss dies nachweisen. Zudem müssen die Öfen über eine Zulassung für den Mehrfachanschluss verfügen.
    3. Was ist eine Schornsteinberechnung?
      Eine Schornsteinberechnung ist ein rechnerischer Nachweis, dass der Schornstein in der Lage ist, die Abgase der angeschlossenen Feuerstätten sicher abzuführen. Dabei werden Faktoren wie Abgasmassenstrom, Abgastemperatur und Förderdruck berücksichtigt.
    4. Wer führt die Schornsteinberechnung durch?
      Die Schornsteinberechnung wird in der Regel von einem Schornsteinfeger oder einem Heizungsbauer durchgeführt. Dieser benötigt die technischen Daten der Öfen und des Schornsteins.
    5. Was passiert, wenn der Schornstein nicht geeignet ist?
      Wenn der Schornstein nicht für den Anschluss von zwei Kachelöfen geeignet ist, muss er entweder saniert oder ein separater Schornstein für den zweiten Ofen errichtet werden.
    6. Benötige ich eine Genehmigung für den Anschluss?
      Ja, der Anschluss von Feuerstätten an einen Schornstein ist in der Regel genehmigungspflichtig. Die Genehmigung wird vom zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister erteilt.
    7. Was kostet eine Schornsteinberechnung?
      Die Kosten für eine Schornsteinberechnung variieren je nach Aufwand und Region. Ich empfehle, Angebote von verschiedenen Schornsteinfegern einzuholen.
    8. Gibt es eine Garantie auf die Funktion des Schornsteins?
      Eine Garantie auf die Funktion des Schornsteins kann Ihnen in der Regel nur der Schornsteinfeger geben, der die Anlage abnimmt.
    9. Was ist beim Betrieb von zwei Öfen an einem Schornstein zu beachten?
      Es ist wichtig, dass beide Öfen nicht gleichzeitig betrieben werden, um eine Überlastung des Schornsteins zu vermeiden. Beachten Sie die Bedienungsanleitungen der Öfen und die Hinweise des Schornsteinfegers.
    10. Welche Normen sind relevant?
      Relevante Normen sind unter anderem die DIN 4705 (Berechnung von Schornsteinen) und die Feuerungsverordnung (FeuVO) des jeweiligen Bundeslandes.

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      Informationen zu verschiedenen Verfahren zur Sanierung eines alten oder beschädigten Schornsteins.
    • Kaminofen richtig anschließen
      Anleitung und Tipps zum korrekten Anschluss eines Kaminofens an den Schornstein.
    • Abgasmessung
      Erklärung der Bedeutung und Durchführung von Abgasmessungen an Feuerstätten.
    • Feuerstättenschau
      Informationen zur regelmäßigen Überprüfung von Feuerstätten durch den Schornsteinfeger.
    • Schornsteinbrand
      Ursachen, Gefahren und Maßnahmen bei einem Schornsteinbrand.
  2. Schornsteinabnahme: Bezirkschornsteinfeger entscheidend

    Foto von Herbert Fahrenkrog

    Schwarzkittel
    fragen. Wenn der die Abnahme verweigert ist ehedem nichts zu machen.
    Der Beziksschornsteinfeger ist natürlich gemeint, nicht der Pastor (lol)
  3. Mehrfachbelegung: 2 Kachelöfen an einem Schornstein möglich

    Ja, das können
    Sie ohne weiteres machen, wenn der Schornstein dafür geeignet ist. Wenn dieser 18 cm oder mehr im Durchmesser bzw. Quadrat hat sollte es absolut problemlos möglich sein. Sie dürfen sogar noch einen dritten Ofen dranhängen.
  4. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
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    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026

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    2 Kachelöfen an einem Schornstein: Genehmigung & Berechnung

    💡 Kernaussagen: Der Anschluss von zwei Kachelöfen an einen Schornstein ist grundsätzlich möglich, sofern der Schornsteinquerschnitt ausreichend ist (mind. 18 cm Durchmesser oder quadratisch). Die Genehmigung des Bezirkschornsteinfegers ist zwingend erforderlich. Eine rechnerische Prüfung der Schornsteineignung ist empfehlenswert. Es können sogar bis zu drei Öfen angeschlossen werden, wenn die Bedingungen stimmen.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Die finale Abnahme durch den zuständigen Bezirkschornsteinfeger ist entscheidend, wie im Beitrag Schornsteinabnahme: Bezirkschornsteinfeger entscheidend betont wird. Ohne dessen Zustimmung ist der Betrieb der Kachelöfen nicht zulässig.

    ✅ Zusatzinfo: Laut dem Beitrag Mehrfachbelegung: 2 Kachelöfen an einem Schornstein möglich ist die Mehrfachbelegung von Schornsteinen unter bestimmten Voraussetzungen problemlos möglich. Dies hängt hauptsächlich vom Durchmesser oder der Querschnittsfläche des Schornsteins ab.

    👉 Handlungsempfehlung: Klären Sie die Eignung Ihres Schornsteins für die Mehrfachbelegung mit Ihrem Schornsteinfeger ab. Lassen Sie sich die notwendigen Berechnungen erstellen, um die Sicherheit und den Brandschutz zu gewährleisten. Beachten Sie die Vorgaben bezüglich der maximalen Holzauflagemenge pro Ofen, um die Emissionen im Rahmen zu halten.

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