Blitzableiter Erdungswiderstand zu hoch? Messwerte, Risiken & Korrektur
In diesem Forum sind Sie: Installation: Elektro, Gas, Wasser, Fernwärme etc.📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 13.01.2026
Ein zu hoher Erdungswiderstand beim Blitzableiter birgt erhebliche Risiken. Die korrekte Messung und fachgerechte Ausführung durch einen qualifizierten Elektriker sind entscheidend. Die Baustahlarmierung muss elektrisch gut verbunden sein, und es ist auf die Zulassung des Elektrikers für Blitzschutzanlagen zu achten. VDE-Richtlinien zum Fundamenterder sind unbedingt zu beachten.
🔴 Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔧 Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung
Blitzableiter Erdungswiderstand zu hoch? Messwerte, Risiken & Korrektur
unser Elektriker hat nachträglich auf unserem Neubau einen Blitzableiter montiert und diesen zur Erdung von Außen an die Baustahlarmierung der Kellerwände angeschlossen.
Ich habe einen Übergangswiderstand vom Fundamenterder zum Blitzableiter von ca. 10 Kiloohm gemessen. Mir kommt das reichlich hoch vor.
Meine Frage:
Ist die Erdung ordnungsgemäß oder nicht?
Gruß, Thomas
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🔴 Kritisch: Ein fehlerhafter Blitzschutz kann im Falle eines Blitzeinschlags lebensgefährliche Situationen verursachen.
🔴 Kritisch: Hoher Erdungswiderstand kann zu Überspannungsschäden an elektrischen Geräten führen.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich beurteile die Situation als potenziell gefährlich. Ein Erdungswiderstand von 10 Kiloohm für einen Blitzableiter ist deutlich zu hoch. Ein niedriger Erdungswiderstand ist entscheidend, um Blitzströme sicher abzuleiten und Schäden am Gebäude zu verhindern.
🔴 Gefahr: Ein zu hoher Erdungswiderstand kann dazu führen, dass Blitzenergie nicht ausreichend abgeleitet wird und stattdessen Schäden an elektrischen Geräten, der Gebäudeinstallation oder sogar Brände verursacht.
Ich empfehle folgende Maßnahmen:
- Überprüfung der Erdungsverbindung: Lassen Sie die Verbindung zwischen Blitzableiter und Fundamenterder von einem Fachmann überprüfen. Korrosion oder lose Verbindungen können den Widerstand erhöhen.
- Messung des Erdungswiderstands: Eine professionelle Messung des Erdungswiderstands mit einem geeigneten Messgerät ist erforderlich. Der Wert sollte deutlich unter 10 Ohm liegen.
- Verbesserung der Erdung: Wenn der Erdungswiderstand zu hoch ist, muss die Erdungsanlage verbessert werden. Dies kann durch zusätzliche Erder, den Einsatz von Tiefenerdern oder die Verbesserung der Kontaktfläche zum Erdreich erfolgen.
- Potentialausgleich: Stellen Sie sicher, dass ein Potentialausgleich zwischen dem Fundamenterder und anderen metallenen Installationen im Gebäude (z.B. Wasserleitungen, Heizungsrohre) vorhanden ist.
👉 Handlungsempfehlung: Kontaktieren Sie umgehend einen qualifizierten Blitzschutzfachbetrieb, um die Erdungsanlage zu überprüfen und gegebenenfalls zu verbessern.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der gemessene Übergangswiderstand von 10 Kiloohm zwischen Fundamenterder und Blitzableiter ist alarmierend hoch und weist auf einen schwerwiegenden Installationsfehler hin. Nach gängigen Normen (z.B. DINAbk. VDE 0185) darf der Erdungswiderstand für Blitzschutzanlagen in der Regel 10 Ohm nicht überschreiten, Ihr Wert liegt jedoch um den Faktor 1.000 darüber. Dies bedeutet, dass die Verbindung zur Baustahlarmierung entweder korrodiert, mechanisch unterbrochen oder elektrisch nicht leitfähig ist. Ein derart hoher Widerstand macht den Blitzableiter praktisch wirkungslos, da ein Blitzstrom nicht sicher in die Erde abgeleitet werden kann.
🔴 Gefahr: Bei einem Blitzeinschlag besteht akute Lebensgefahr durch Überspannungen, Brandentstehung oder Schrittspannungen, da der Blitzstrom nicht abfließen kann und sich unkontrolliert im Gebäude ausbreitet.
⚠️ Korrektur: Die Behauptung des Elektrikers, der Anschluss an die Baustahlarmierung sei ausreichend, ist fachlich falsch. Die Armierung muss als Teil der Fundamenterdung mit korrosionsgeschützten Verbindungen und ausreichendem Querschnitt angeschlossen werden, was hier offensichtlich nicht der Fall ist.
➕ Ergänzung: Zusätzlich zum Übergangswiderstand muss der spezifische Erdungswiderstand der gesamten Anlage gemessen werden. Auch die Potenzialausgleichsschiene und alle metallenen Gebäudeteile sollten auf korrekte Verbindung geprüft werden.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Blitzschutzfachbetrieb mit einer vollständigen Messung und Überprüfung der gesamten Anlage. Lassen Sie den Mangel dokumentieren und fordern Sie den ursprünglichen Elektriker zur kostenfreien Nachbesserung auf. Bis zur fachgerechten Reparatur darf der Blitzableiter nicht als betriebssicher angesehen werden.
KI-Analyse (Qwen)
Ein Übergangswiderstand von ca. 10 kΩ zwischen Fundamenterder und Blitzableiter ist gravierend zu hoch und deutet auf eine schwerwiegende, funktionsuntüchtige Erdungsverbindung hin. Blitzschutzsysteme erfordern nach DIN EN 62305-3 und VDE 0185-305 einen Gesamterdungswiderstand im Bereich von <10 Ω (idealerweise <5 Ω) für Klassen I–II, wobei der Übergangswiderstand an der Verbindung selbst nahezu vernachlässigbar sein muss (<1 Ω).
🔴 Gefahr: Eine derart hohe Impedanz verhindert die sichere Ableitung von Blitzströmen und führt zu extremen Potentialunterschieden, Überschlägen, Brandgefahr, Zerstörung elektrischer Anlagen sowie Lebensgefahr für Personen im Gebäude.
⚠️ Korrektur: Die Verbindung zur Baustahlarmierung ist zwar grundsätzlich zulässig (als Fundamenterder gemäß DIN 18014), setzt aber eine metallisch leitfähige, dauerhafte, korrosionsgeschützte und niedrigohmige Verbindung voraus – nicht bloß eine lose oder rostige Klemmverbindung.
➕ Ergänzung: Der Messwert von 10 kΩ deutet auf Oxidation, schlechten Kontakt, fehlende Verbindung oder sogar eine galvanische Trennung (z. B. durch Bitumen- oder Kunststoffschicht zwischen Stahl und Klemme) hin – eine reine Widerstandsmessung ohne Prüfung der Verbindungstechnik ist unzureichend.
✅ Zustimmung: Ihre Einschätzung, dass der Wert "reichlich hoch" ist, ist vollkommen zutreffend und begründet höchste Sorge – hier liegt keine Bagatelle, sondern ein schwerwiegender Mangel vor.
🔴 Gefahr: Bei einem realen Blitzereignis besteht akute Gefahr von Seitwärtsüberschlägen in die Elektroinstallation, Feuerentstehung im Kellerbereich oder tödlichen Schrittspannungen im Erdreich.
👉 Handlungsempfehlung: Unterbrechen Sie umgehend die Nutzung des Blitzschutzsystems, beauftragen Sie einen zertifizierten Blitzschutzfachbetrieb (nach VDE 0185-305) zur vollständigen Prüfung, Messung nach DIN EN 62561-2 sowie fachgerechter Nachinstallation – inkl. Widerstandsmessung mit Dreipunktmethode und Sichtkontrolle aller Verbindungsstellen.
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Blitzableiter
- Ein Blitzableiter ist eine Einrichtung zum Schutz von Gebäuden vor direkten Blitzeinschlägen. Er besteht aus einer Fangeinrichtung, einer Ableitung und einer Erdungsanlage.
Verwandte Begriffe: Fangeinrichtung, Ableitung, Erdungsanlage - Erdungswiderstand
- Der Erdungswiderstand ist der Widerstand, den der Strom bei der Ableitung in die Erde überwinden muss. Ein niedriger Erdungswiderstand ist wichtig für einen effektiven Blitzschutz.
Verwandte Begriffe: Erder, Potentialausgleich, Bodenleitfähigkeit - Fundamenterder
- Ein Fundamenterder ist ein in das Fundament eines Gebäudes eingebetteter Erder, der eine großflächige Verbindung zur Erde herstellt.
Verwandte Begriffe: Ringerder, Tiefenerder, Oberflächenerder - Potentialausgleich
- Der Potentialausgleich ist eine Maßnahme, um gefährliche Spannungsunterschiede zwischen verschiedenen metallenen Teilen eines Gebäudes zu vermeiden.
Verwandte Begriffe: Schutzpotentialausgleich, Funktionspotentialausgleich, Überspannungsschutz - Korrosion
- Korrosion ist die Zerstörung von Materialien durch chemische oder elektrochemische Reaktionen mit ihrer Umgebung. Korrosion an Erdungsverbindungen kann den Erdungswiderstand erhöhen.
Verwandte Begriffe: Rost, Oxidation, Elektrolyse - Blitzschutzsystem
- Ein Blitzschutzsystem umfasst alle Maßnahmen zum Schutz von Gebäuden und Personen vor den Auswirkungen von Blitzeinschlägen. Es besteht aus einem äußeren und einem inneren Blitzschutz.
Verwandte Begriffe: Äußerer Blitzschutz, Innerer Blitzschutz, Überspannungsschutz - Überspannungsschutz
- Überspannungsschutzgeräte (SPD) schützen elektrische Geräte und Anlagen vor Schäden durch Überspannungen, die durch Blitzeinschläge oder Schalthandlungen verursacht werden können.
Verwandte Begriffe: SPD, Typ 1 SPD, Typ 2 SPD
Häufige Fragen (FAQ)
- Warum ist ein niedriger Erdungswiderstand beim Blitzableiter wichtig?
Ein niedriger Erdungswiderstand ermöglicht eine schnelle und effektive Ableitung von Blitzströmen in die Erde. Dadurch wird verhindert, dass sich gefährliche Spannungen im Gebäude aufbauen und Schäden verursachen. - Wie wird der Erdungswiderstand gemessen?
Der Erdungswiderstand wird mit speziellen Erdungsmessgeräten gemessen, die nach dem Prinzip der Potentialsonde oder der Stromzange arbeiten. Die Messung sollte von einem Fachmann durchgeführt werden, um genaue und zuverlässige Ergebnisse zu erhalten. - Welche Faktoren beeinflussen den Erdungswiderstand?
Der Erdungswiderstand wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst, darunter die Bodenbeschaffenheit (Feuchtigkeit, Leitfähigkeit), die Größe und Art des Erders, die Tiefe der Erdung und die Qualität der Erdungsverbindungen. - Was tun, wenn der Erdungswiderstand zu hoch ist?
Wenn der Erdungswiderstand zu hoch ist, müssen Maßnahmen ergriffen werden, um ihn zu senken. Dies kann durch zusätzliche Erder, die Verbesserung der Kontaktfläche zum Erdreich oder die Verwendung von leitfähigen Füllmaterialien erfolgen. - Wie oft sollte die Erdungsanlage überprüft werden?
Die Erdungsanlage sollte regelmäßig, idealerweise jährlich, von einem Fachmann überprüft werden, um sicherzustellen, dass sie einwandfrei funktioniert und der Erdungswiderstand den Anforderungen entspricht. - Kann man die Erdung eines Blitzableiters selbst überprüfen?
Eine einfache Sichtprüfung der Verbindungen ist möglich, aber die Messung des Erdungswiderstands erfordert spezielle Geräte und Fachkenntnisse. Daher sollte die Messung immer von einem qualifizierten Elektriker oder Blitzschutzfachmann durchgeführt werden. - Was ist ein Fundamenterder?
Ein Fundamenterder ist ein in das Fundament des Gebäudes eingebetteter Erder, der eine großflächige Verbindung zur Erde herstellt. Er dient als Haupterder für den Potentialausgleich und den Blitzschutz. - Welche Rolle spielt der Potentialausgleich beim Blitzschutz?
Der Potentialausgleich sorgt dafür, dass alle metallenen Installationen im Gebäude auf dem gleichen Potential liegen. Dadurch werden gefährliche Spannungsunterschiede vermieden, die bei einem Blitzeinschlag zu Schäden führen könnten.
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Erdungswiderstand prüfen: Messpunkt & korrekte Vorgehensweise
Potzblitz
Hm, verstehe ich richtig, Sie hatten ursprünglich keinen Blitzschutz vorgesehen, demnach keine Anschlussfahnen vom Fundamenterder außen am Sockel nach oben geführt. So hat Ihr Elektriker jetzt an die Stahlarmierung angeschlossen.
Und gemessen haben Sie wo? Zwischen dem Blitzableiter (d.h. der Bewehrung im Beton) und dem Erde-Anschluss unten am Zählerplatz?
Hmm, wenn alles gerade trocken ist (Erdreich, Beton, ...) und der Baustahl nirgends direkten Kontakt zum Fundamenterder hat (sollte er das nicht? Was sagen unsere VDE-Kundigen?), dann können das sicher schon 10 Kiloohm sein.
Ob das Ganze jedoch einen funktionierenden Blitzschutz darstellt, bezweifle ich, bin jedoch Laie.
Ich nehme an, man hätte zu mindestens einen zusätzlichen Erdspieß in den Boden treiben müssen, um ausreichend Kontakt zum Erdreich zu haben, und dort den Blitzschutz (mit) anschließen.
Fragen Sie doch einfach Ihren Elektriker. Ich denke, es gehört zu seiner Aufgabe, den Widerstand zu messen.
P. S: Sind Fallrohre, Dachrinnen, ggf. Antennenmast, auch angeschlossen? -
Blitzschutz: Baustahlarmierung & elektrische Verbindungen
Blitzschutz Forum
Hallo,
Ich halte das auch nicht für richtig.
Kenne die Vorschriften aber nicht genau genug.
Wenn erlaubt, ist im Rohbau schon auf gute Elektrische Verbindungen der Baustahlarmierung zu achten.
Ansprechen würde ich es besser in einem anderen Forum.
extra für BlitzschutzMfG Jürgen
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🔴 Risiko: Blitzschutzanlage ohne Elektriker-Zulassung!
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Zusatzinfo: VDE-Link zu Fundamenterder & Metallkorb
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Berichtigung: Korrekter VDE-Link zu Fundamenterder
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📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026
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💡 Kernaussagen: Ein zu hoher Erdungswiderstand beim Blitzableiter birgt erhebliche Risiken. Die korrekte Messung und fachgerechte Ausführung durch einen qualifizierten Elektriker sind entscheidend. Die Baustahlarmierung muss elektrisch gut verbunden sein, und es ist auf die Zulassung des Elektrikers für Blitzschutzanlagen zu achten. VDE-Richtlinien zum Fundamenterder sind unbedingt zu beachten.
🔴 Wichtiger Hinweis: Im Beitrag 🔴 Risiko: Blitzschutzanlage ohne Elektriker-Zulassung! wird auf das Risiko einer fehlenden Zulassung des Elektrikers hingewiesen. Eine unfachmännische Anlage kann im Schadensfall zum Verlust des Versicherungsschutzes führen.
✅ Zusatzinfo: Der Beitrag Zusatzinfo: VDE-Link zu Fundamenterder & Metallkorb und Berichtigung: Korrekter VDE-Link zu Fundamenterder verweisen auf wichtige VDE-Informationen zum Thema Fundamenterder und Metallkorb im Zusammenhang mit dem Potentialausgleich.
🔧 Zusatzinfo: Die korrekte Messung des Erdungswiderstands ist entscheidend, wie im Beitrag Erdungswiderstand prüfen: Messpunkt & korrekte Vorgehensweise erläutert wird. Der Übergangswiderstand sollte fachgerecht geprüft und bewertet werden.
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Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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