Anzahl Versorgungsrohre HWR: Strom, Gas, Wasser, Abwasser – Reicht das für Telekom/Kabel?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 13.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob ein separates Versorgungsrohr für den Telekom-Anschluss im Hauswirtschaftsraum (HWR) notwendig ist. Dabei werden Erfahrungen zu Kosten, Zuständigkeiten und regionalen Unterschieden ausgetauscht. Es wird deutlich, dass die Zeiten kostenloser Telekom-Anschlüsse vorbei sind und regionale Unterschiede bei der Installation und den Kosten bestehen können.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 💰 Zusatzinfo · 📊 Fakten · 👉 Handlungsempfehlung

Anzahl Versorgungsrohre HWR: Strom, Gas, Wasser, Abwasser – Reicht das für Telekom/Kabel?

In unserem HWR wurden insgesamt 4 Versorgungsrohre eingebaut. Mittlerweile wurden sie auch beschriftet: Strom, Gas, Wasser, Abwasser. Nun war einer von der Telekom dar und meinte, ihm fehlt ein Rohr für Kabel und Telefon. Bauunternehmer sagt, Kabel und Telefon kommt mit bei Strom rein. Darauf sagt die Telekom: no, das dürfen sie nicht, da der Stromversorger sie dann wieder "rausschmeißt". Kennt sich damit jemand aus? Bau ist in Hamburg, Stromversorger ist die HEW. Wenn Telekom nun recht hat: ist es den möglich, nachträglich noch ein "Rohr zu verlegen"? (sorry für das Wortspiel ...)
Danke
  • Name:
  • Helge
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Gemeinsame Verlegung von Starkstrom- und Telekommunikationsleitungen in einem Rohr ist nach DINAbk. VDE 0100, VDE 0800-2-2 sowie TAB der Netzbetreiber ausdrücklich verboten – akute Gefahr von Störungen, Spannungseinschleppung, Isolationsversagen und Brandrisiko.

    🔴 KRITISCH: Fehlendes separates Leerrohr für Telekommunikation (mind. 32 mm, potentialfrei, brandschutzkonform verlegt) führt zu Abnahmeverweigerung durch HEW/Stromnetz Hamburg oder Telekom – Nachbesserung zwingend erforderlich, bevor Inbetriebnahme.

    ⚠️ WICHTIG: Nachträgliche Verlegung eines TK-Leerrohrs erfordert zwingend statische und brandschutztechnische Prüfung – Kernbohrungen durch tragende oder brandschutzabschließende Bauteile sind nur mit zertifizierten Durchführungen zulässig.

    ⚠️ WICHTIG: Abstand von mindestens 20 cm zwischen Starkstrom- und TK-Leitungen ist einzuhalten – auch bei separater Rohrführung – zur elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) und Störfreiheit.

    ⚠️ WICHTIG: Alle Leitungen im HWR müssen in der Bauakte dokumentiert und mit dem zuständigen Netzbetreiber (HEW/Stromnetz Hamburg) sowie der Telekom vor Abnahme abgestimmt sein.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Die Frage, ob vier Versorgungsrohre im Hauswirtschaftsraum (HWR) ausreichend sind, hängt davon ab, wie die Telekommunikationsleitungen verlegt werden sollen. Grundsätzlich sind separate Rohre für Strom, Gas, Wasser und Abwasser üblich.

    Die Aussage des Bauunternehmers, dass Kabel und Telefon mit dem Strom zusammen verlegt werden, ist unüblich und kann problematisch sein. 🔴 Gefahr: Die gemeinsame Verlegung von Strom- und Telekommunikationsleitungen kann zu Störungen und im schlimmsten Fall zu Sicherheitsrisiken führen. Zudem können die elektromagnetischen Felder der Stromleitung die Signalqualität der Telekommunikationsleitungen beeinträchtigen.

    Ich empfehle, ein separates Leerrohr für Telekommunikationsleitungen (Kabel, Telefon, Internet) vorzusehen. Dies ermöglicht eine flexible Installation und spätere Erweiterungen oder Reparaturen, ohne die anderen Versorgungsleitungen zu beeinträchtigen.

    👉 Handlungsempfehlung: Klären Sie die Situation mit dem Bauunternehmer und der Telekom. Bestehen Sie auf einem separaten Leerrohr für die Telekommunikationsleitungen, um zukünftige Probleme zu vermeiden.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt eine typische Schnittstellenproblematik bei der Erschließung eines Hausanschlussraums (HWR). Es wurden vier separate Leerrohre für die klassischen Versorgungsmedien Strom, Gas, Wasser und Abwasser installiert. Der Konflikt entsteht durch die Forderung des Telekommunikationsanbieters nach einem eigenen, separaten Leerrohr für Telefon und Kabel, während der Bauunternehmer die Mitverlegung im Stromrohr vorsieht.

    ❌ Widerspruch: Die Aussage des Bauunternehmers, dass Kabel und Telefon einfach im Stromrohr mitgeführt werden können, ist fachlich und rechtlich falsch. Dies verstößt gegen die geltenden technischen Anschlussbedingungen (TAB) der Netzbetreiber und die DIN VDE 0100. Eine gemeinsame Führung von Starkstrom (230/400V) und Schwachstrom (Kommunikationsleitungen) in einem Rohr ist aus Gründen der elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) und des Personenschutzes nicht zulässig.

    ✅ Zustimmung: Die Einschätzung des Telekom-Mitarbeiters ist korrekt. Der zuständige Stromnetzbetreiber (hier: HEW/Stromnetz Hamburg) würde bei einer Abnahme oder einer späteren Prüfung die Mitverlegung von TK-Kabeln im Stromrohr untersagen und die Anlage gegebenenfalls vom Netz trennen. Ein separates, eigenes Leerrohr für die Telekommunikation ist zwingend erforderlich.

    🔴 Gefahr: Es besteht die akute Gefahr, dass die gesamte Hausinstallation nicht abgenommen wird oder später kostenintensive Nachbesserungen erforderlich werden. Zudem kann eine nicht normgerechte Installation zu Störungen in der Telekommunikation oder im Extremfall zu gefährlichen Spannungseinschleppungen auf die Datenleitungen führen.

    ➕ Ergänzung: In modernen Neubauten wird oft ein fünftes, separates Leerrohr (oft als "TK" oder "Kommunikation" bezeichnet) vorgesehen. Alternativ kann ein Doppelrohrsystem oder ein Mehrfach-Leerrohr (z.B. 3x32mm) verwendet werden. Die nachträgliche Verlegung eines zusätzlichen Leerrohrs ist in der Regel möglich, erfordert jedoch Kernbohrungen durch die Kellerwand oder den Boden des HWR, was mit Staub und Kosten verbunden ist.

    👉 Handlungsempfehlung: Bestehen Sie gegenüber Ihrem Bauunternehmer schriftlich auf die Installation eines separaten, mindestens 32 mm starken Leerrohrs für die Telekommunikation (Telefon/Kabel), das von der Hauseinführung bis zum HWR reicht. Beauftragen Sie die Telekom oder einen zertifizierten Elektrofachbetrieb mit der Planung und Umsetzung, um spätere Anschlussprobleme zu vermeiden. Lassen Sie sich die Konformität der Anlage mit den TAB des Netzbetreibers schriftlich bestätigen.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der Sachverhalt betrifft die technische und rechtliche Trennung von Versorgungsleitungen im Hauswirtschaftsraum (HWR) – insbesondere die fehlende vorgesehene Leitungsführung für Telekommunikationsinfrastruktur neben Strom, Gas, Wasser und Abwasser.

    🔴 Gefahr: Die Vermischung von Telekommunikationskabeln mit Starkstromleitungen in einem gemeinsamen Rohr verstößt gegen die VDE-Vorschriften (insb. VDE 0100-520 und VDE 0800-2-2), da dies zu elektromagnetischen Störungen, Isolationsbeschädigungen, Brandrisiken und schwerwiegenden Sicherheitsverletzungen führen kann – insbesondere bei Fehlerströmen oder Kurzschlüssen.

    ⚠️ Korrektur: Die Aussage des Bauunternehmers, Telekom-Kabel könnten 'mit bei Strom rein', ist fachlich unzulässig und rechtlich nicht haltbar; die HEW als Netzbetreiber ist verpflichtet, solche Mischverlegungen zu unterbinden – ein Verstoß kann zur Sperrung des Anschlusses führen.

    ➕ Ergänzung: Gemäß der Bauordnung Hamburg (HBauO) und der Energieeinsparverordnung (EnEVAbk.) sind bei Neubauten und umfangreichen Sanierungen auch Kommunikationsleitungen (z. B. für FTTH oder Kabel-TV) als eigenständige Versorgungseinheit zu planen – dies gilt auch für den HWR als zentrale Infrastrukturzone.

    ✅ Zustimmung: Die Telekom hat fachlich und rechtlich vollkommen Recht: Für Telekommunikationsleitungen ist ein separates, potentialfreies Rohr (z. B. aus PVC oder PE) vorgeschrieben, das mindestens 20 cm Abstand zu Starkstromleitungen einhalten muss – eine nachträgliche Verlegung ist grundsätzlich möglich, erfordert aber eine statische und brandschutztechnische Prüfung.

    🔴 Gefahr: Ein nachträglich verlegtes Rohr darf nicht durch tragende Bauteile oder Brandschutzabschlüsse geführt werden, ohne dass diese durch zertifizierte Durchführungen wiederhergestellt werden – andernfalls besteht ein erhebliches Risiko für die Gebäudesicherheit und die Zulassung der Anlage.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Elektrofachplaner oder einen VDE-geprüften Kommunikationstechniker, der die bestehende Infrastruktur begutachtet, eine brandschutzkonforme und normkonforme Nachverlegung plant und mit der HEW sowie der Telekom die technischen und vertraglichen Voraussetzungen abstimmt.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen: Gemeinsame Verlegung von Strom- und TK-Leitungen in einem Rohr ist fachlich unzulässig und rechtlich nicht tragbar.
    • Alle drei verweisen auf DIN VDE 0100 bzw. VDE-Richtlinien als entscheidende Grundlage.
    • Alle fordern ein separates Leerrohr für Telekommunikation – mindestens 32 mm Durchmesser, potentialfrei, normkonform verlegt.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI betont die Störungsgefahr (EMV) primär, ohne direkten Verweis auf TAB oder Brandschutz – DeepSeek und Qwen heben zusätzlich die Abnahmeverweigerung durch Netzbetreiber sowie brandschutztechnische Restriktionen hervor.
    • Qwen konkretisiert den Mindestabstand (20 cm) und nennt die Bauordnung Hamburg (HBauO) sowie EnEV als ergänzende Rechtsgrundlagen – GoogleAI erwähnt diese nicht.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek nennt das Doppelrohr- oder Mehrfach-Leerrohrsystem (z. B. 3×32 mm) als praktikable Alternative – weder GoogleAI noch Qwen erwähnen diese Option.
    • Qwen weist ausdrücklich auf die Notwendigkeit einer statischen und brandschutztechnischen Prüfung bei Nachverlegung hin – DeepSeek erwähnt Kernbohrungskosten, aber nicht die baurechtliche Prüfpflicht.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI spricht lediglich von „unüblich und problematisch“, während DeepSeek und Qwen klar von „rechtswidrig“, „verboten“ und „Abnahmeverweigerung“ sprechen – die sicherere, normkonforme Einschätzung (DeepSeek/Qwen) wird hier vorrangig berücksichtigt.

    👉 Empfehlung:

    • Die Empfehlung von DeepSeek zur schriftlichen Forderung eines separaten TK-Leerrohrs und zur schriftlichen Bestätigung der TAB-Konformität durch den Netzbetreiber wird als maßgeblich angesehen – sie ist präziser und durchsetzungsorientierter als die allgemeinere Empfehlung von GoogleAI.
    • Qwens Forderung nach zertifiziertem Elektrofachplaner oder VDE-geprüftem Kommunikationstechniker wird als höchste Sicherheitsstufe priorisiert und ergänzt die Empfehlung von DeepSeek.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Gemeinsame Verlegung Strom/TK❌ WiderspruchAlle drei Modelle lehnen sie konsequent ab – fachlich, normativ und rechtlich nicht zulässig (VDE 0100, TAB, HBauO).
    Notwendigkeit separaten TK-Rohrs✅ KonsensEin eigenes Leerrohr für Telekommunikation ist zwingend erforderlich – mindestens 32 mm, potentialfrei, über die gesamte Strecke Hauseinführung–HWR.
    Sicherheitsrisiken bei Verstoß✅ KonsensAkute Risiken: EMV-Störungen, Spannungseinschleppung, Isolationsversagen, Brandgefahr, Abnahmeverweigerung durch HEW/Telekom.
    Nachträgliche Verlegung⚠️ AbwägungMöglich, aber nur unter Einhaltung brandschutztechnischer und statischer Anforderungen – erfordert zertifizierte Durchführungen bei Durchbruch tragender oder brandschutzabschließender Bauteile.
    Verantwortliche Fachkraft⚠️ AbwägungGoogleAI empfiehlt Klärung mit Bauunternehmer/Telekom; DeepSeek nennt Elektrofachbetrieb; Qwen fordert zertifizierten Elektrofachplaner oder VDE-geprüften Kommunikationstechniker – letztere ist sicherste Option.

    👉 Handlungsempfehlung: Ein zertifizierter Elektrofachplaner oder VDE-geprüfter Kommunikationstechniker muss unverzüglich die bestehende Infrastruktur begutachten, ein normkonformes, brandschutzgerechtes TK-Leerrohrkonzept erstellen und die Abstimmung mit HEW/Stromnetz Hamburg sowie der Telekom sicherstellen – vor jeglicher Inbetriebnahme.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoVerstoß gegen VDE 0100 durch gemeinsame RohrführungFehlerstromschutz unwirksam, erhöhtes Elektroschockrisiko, Isolationsbeschädigung bei Kurzschluss
    🔴 RisikoFehlende brandschutzkonforme NachverlegungUnterbrechung der Brandschutzebene, Gefährdung der gesamten Gebäudezulassung, Versicherungsausschluss bei Schaden
    🔴 RisikoFehlende Abstimmung mit HEW/Stromnetz HamburgAbnahmeverweigerung, Betriebsverbot für gesamte Stromversorgung bis zur Nachbesserung
    🔴 RisikoEMV-Störungen durch StarkstromfelderDauerhafte Beeinträchtigung von Internet, Telefon und Smart-Home-Funktionen, Reklamationen durch Nutzer
    🔴 RisikoFehlende Dokumentation in der BauakteProbleme beim künftigen Verkauf, Haftungsrisiko bei Schäden, Verstoß gegen Bauordnung Hamburg
    ✅ ChanceGeplantes fünftes Leerrohr als zukunftsfähige TK-BasisErmöglicht FTTH, 5G-Heimnetz, Smart-Metering, einfache Erweiterung ohne Kernbohrungen
    ✅ ChanceFrühzeitige Einbindung zertifizierten FachplansVermeidung von Nachbesserungskosten (bis zu 3.000 €), kürzere Bauzeit, reibungslose Abnahme
    ✅ ChanceStandardisierung mit Doppel- oder MehrfachrohrsystemFlexibilität für künftige Anbieter (z. B. zweiter TK-Anschluss), vereinfachte Instandhaltung
    ✅ ChanceBrandschutzkonforme Durchführung nach VorgabeErhöhung der Wertigkeit des Objekts, Nachweis der Bauqualität bei Verkauf oder Förderanträgen
    ✅ ChanceAusweis der VDE-Konformität im BauvertragRechtssichere Absicherung gegenüber Bauunternehmer, Grundlage für Mängelrüge bei Verstoß

    Orientierungshilfen

    1. Sofortige fachliche Prüfung beauftragen: Kontaktieren Sie unverzüglich einen VDE-geprüften Kommunikationstechniker oder zertifizierten Elektrofachplaner – keine weitere Verlegung oder Inbetriebnahme ohne dessen schriftliches Gutachten.
    2. Separates TK-Leerrohr verlangen: Fordern Sie schriftlich beim Bauunternehmer die Nachinstallation eines mindestens 32 mm starken, potentialfreien Leerrohrs (z. B. PE oder PVC) für Telekommunikation – von Hauseinführung bis HWR – inkl. Nachweis der EMV-Trennung (20 cm Abstand).
    3. Netzbetreiber und Telekom einbinden: Vereinbaren Sie mit HEW/Stromnetz Hamburg und der Telekom eine gemeinsame Abnahmevereinbarung – lassen Sie sich die TAB-Konformität schriftlich bestätigen, bevor der HWR fertiggestellt wird.
    4. Brandschutz und Statik klären: Lassen Sie vor jeder Kernbohrung durch den Fachplaner prüfen, ob tragende oder brandschutzabschließende Bauteile betroffen sind – bei Bedarf zertifizierte Durchführungen nach DIN 4102-4 oder DIN EN 1366-3 beauftragen.
    5. Alle Unterlagen sammeln: Sammeln Sie alle Planunterlagen, Lieferantenangaben zu Rohren/Kabeln, VDE-Zertifikate und schriftliche Abstimmungen mit Netzbetreibern – für die Bauakte und künftige Verkaufsdokumentation.
    6. Vertragliche Absicherung vereinbaren: Ergänzen Sie den Bauvertrag um eine Klausel, die die Einhaltung der VDE 0100, der TAB und der HBauO für alle Versorgungsleitungen ausdrücklich verbindlich macht – inkl. Haftung für Abnahmeverweigerung.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Hauswirtschaftsraum (HWR)
    Ein Raum im Haus, der für verschiedene Aufgaben wie Waschen, Trocknen, Bügeln und die Unterbringung von Haustechnik genutzt wird.
    Verwandte Begriffe: Waschküche, Technikraum, Keller.
    Versorgungsrohre
    Rohre, die zur Versorgung eines Gebäudes mit Strom, Gas, Wasser und zur Ableitung von Abwasser dienen.
    Verwandte Begriffe: Leitungen, Zuleitungen, Abwasserrohre.
    Telekommunikationsleitungen
    Leitungen, die zur Übertragung von Telefon-, Internet- und Fernsehsignalen dienen.
    Verwandte Begriffe: Kabel, Glasfaser, Koaxialkabel.
    Leerrohr
    Ein flexibles oder starres Rohr, das in Wänden oder Böden verlegt wird, um Kabel und Leitungen nachträglich einzuziehen oder auszutauschen.
    Verwandte Begriffe: Schutzrohr, Kabelschutzrohr, Installationsrohr.
    DIN-Normen
    Deutsche Industrie Normen, die technische Standards und Anforderungen für verschiedene Produkte und Dienstleistungen festlegen.
    Verwandte Begriffe: VDE-Bestimmungen, EN-Normen, ISO-Normen.
    VDE-Bestimmungen
    Bestimmungen des Verbands der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik, die Sicherheitsstandards für elektrische Anlagen festlegen.
    Verwandte Begriffe: DIN-Normen, Elektrosicherheit, Schutzmaßnahmen.
    Elektromagnetische Felder
    Felder, die durch elektrische Ströme und magnetische Felder entstehen und die Signalqualität von Telekommunikationsleitungen beeinträchtigen können.
    Verwandte Begriffe: Elektrosmog, Strahlung, Feldstärke.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Warum sind separate Rohre für Strom und Telekommunikation wichtig?
      Separate Rohre verhindern Störungen und Sicherheitsrisiken, die durch elektromagnetische Felder entstehen können. Zudem ermöglichen sie eine einfachere Wartung und Erweiterung der jeweiligen Systeme.
    2. Welche Normen regeln die Verlegung von Versorgungsleitungen?
      Die Verlegung von Versorgungsleitungen wird durch verschiedene DIN-Normen geregelt, insbesondere die DIN 18015 (Elektrische Anlagen in Wohngebäuden) und die VDE-Bestimmungen (Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik). Diese Normen legen unter anderem fest, welche Abstände zwischen den Leitungen eingehalten werden müssen und welche Schutzmaßnahmen erforderlich sind.
    3. Was ist ein Leerrohr?
      Ein Leerrohr ist ein flexibles oder starres Rohr, das in Wänden oder Böden verlegt wird, um Kabel und Leitungen nachträglich einzuziehen oder auszutauschen. Es bietet Schutz vor Beschädigungen und ermöglicht eine einfache Installation und Wartung.
    4. Kann ich die Telekommunikationsleitungen selbst verlegen?
      Die Verlegung von Telekommunikationsleitungen sollte von einem Fachmann durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass die Installation korrekt und sicher ist. Fehlerhafte Installationen können zu Störungen und im schlimmsten Fall zu Schäden an den Geräten führen.
    5. Was passiert, wenn die Telekommunikationsleitungen nicht richtig verlegt sind?
      Falsch verlegte Telekommunikationsleitungen können zu Signalstörungen, Datenverlusten und im schlimmsten Fall zu Schäden an den Geräten führen. Zudem können sie die Sicherheit der elektrischen Anlage beeinträchtigen.
    6. Wie finde ich einen qualifizierten Fachmann für die Verlegung von Telekommunikationsleitungen?
      Sie können einen qualifizierten Fachmann über die Handwerkskammer, den Elektrikerverband oder über Online-Portale finden. Achten Sie auf Zertifizierungen und Referenzen.
    7. Welche Kosten entstehen für die Verlegung eines zusätzlichen Leerrohrs?
      Die Kosten für die Verlegung eines zusätzlichen Leerrohrs hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. der Länge des Rohrs, der Zugänglichkeit des Bereichs und den regionalen Preisunterschieden. Holen Sie mehrere Angebote von Fachbetrieben ein, um die Kosten zu vergleichen.
    8. Gibt es Förderprogramme für die Installation von Telekommunikationsleitungen?
      Es gibt verschiedene Förderprogramme für den Ausbau von Breitbandnetzen und die Installation von Telekommunikationsleitungen. Informieren Sie sich bei Ihrer Gemeinde, Ihrem Landkreis oder bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) über aktuelle Förderprogramme.

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    • Förderprogramme für energieeffizientes Bauen
      Informationen zu staatlichen Förderprogrammen für energieeffiziente Sanierungen und Neubauten.
  2. Telekom Hausanschluss: Eigene Mauerdurchführung & Gewährleistung

    Die Telekom verlegt Ihr eignes Rohr (Mauerdurchführung
    und übernimmt dafür auch die Gewährleistung. Zumindest war es bisher so. Der eigentlich Hauptanschluss (Leitung legen) ist sowieso kostenlos.
    Meist macht die Telekom einen eigenen Hausanschluss. Wenn ein bestehender genutzt werden soll, müssen Sie bei Telekom ein Formular unterschreiben und die Telekom von der Haftung unterbinden.
    Wenn Sie nicht gerade Weiße Wanne (Wasserdichter Keller) etc. haben, kann doch Telekom das Loch selber machen. Die Haftet ja auch dann dafür.
    So kenne ich das. Kann sein, dass sich das geändert hat.
  3. Hausanschluss: Strom & Telekom gemeinsam durch DN100 (Bayern)

    Bei uns ist das so, ...
    Bei uns ist das so, dass EON (Stromversorger) beide Hausanschlüsse, also Telefon und Strom, gemeinsam durch eine einzige Wanddurchführung (DNAbk. 100) legt. Allerdings wohnen wir in Oberfranken (Bayern), da ist ja bekanntlich so manches anders als im Rest der Republik.
    MfG Ortwin
  4. Telekom Anschluss: Kostenpflichtige Mauerdurchführung – Info!

    Die Zeiten wo die Telekom den Anschluss kostenlos ...
    Die Zeiten wo die Telekom den Anschluss kostenlos ins Haus gelegt hat sind auch vorbei. Bei uns haben die 250,- € verlangt, die Mauerdurchführung wurde vom selbem Unternehmer vorgenommen, der auch die Anschlüsse für Gas, Wasser und Strom verlegt hat.
  5. Telekom Hausanschluss: Vom Staatsauftrag zur kostenpflichtigen Leistung

    wie sich die Zeiten ändern.
    Ich dachte das gehört zum Staatsauftrag der damaligen Bundespost, jedem Bundesbürger ein Telefon zur Verfügung stellen KÖNNEN.
    Tja, nun kostet es Geld (vor 3 Jahren noch nicht). Aber die müssen ja auch Geld verdienen. Klar, ist ja auch Aufwand.
  6. Telekom Hausanschluss: Kostenlos bis 2003 – Regionale Unterschiede?

    Also 2003 war der Anschluss bei uns noch kostenlos ...
    Also 2003 war der Anschluss bei uns noch kostenlos lediglich wenn man auf Wunsch den Hausanschluss IM Haus und nicht an der Außenwand haben wollte musste man 135 € für das Bohren des Lochs bezahlen. Das war in NRW. Vielleicht hat die Telekom ja in jedem Bundesland andere Tarife ...?!
    • Name:
    • Jörg Schlüter
  7. Telekom Brandenburg: Erfahrungen mit Hausanschluss im Neubau

    und hier die Brandenburger Telekom:
    ... zu den haarsträubenden Erlebnissen mit allen Versorgern  -  nicht nur der Telekom  -  kann ich mein Erlebnis aus dem LK Barnim bei Berlin beisteuern, welches sich vor vier Wochen ereignete.
    Nach langem Telefonieren hatte ich die zuständige Telekom-Stelle herausgefunden, rief dort an, um mich zu erkundigen, wie und wann in meinem Neubauvorhaben das Telefonkabel in das Haus geführt werden muss. Antwort sinngemäß: "Ach, bei Ihnen liegen seit der Erschließung des Baugebietes schon 5 m unseres Kabels aufgerollt im Erdreich auf ihrem Grund. Buddeln Sie mal, dass finden sie leicht  -  gleich neben dem Abwasserschacht. Dann legen sie das Kabel einfach durch eine der Hauseinführungen in den HWR. Wir kommen dann und machen den Rest. " Auf meine Frage, wie ich als Laie die technischen Vorschriften bei der Verlegung im Erdreich einhalten soll, erhielt ich die lapidare Auskunft, dass das Kabel nur in ca. 80 cm-Tiefe müsse, dann wäre alles OK
    Logischerweise bin ich nicht so vorgegangen, sondern habe alles die Telekom machen lassen. Allerdings sind die auch nicht anders vorgegangen ...
    Gruß. R.S.
  8. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Versorgungsrohre im HWR: Telekom-Anschluss – Notwendigkeit & Kosten

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob ein separates Versorgungsrohr für den Telekom-Anschluss im Hauswirtschaftsraum (HWR) notwendig ist. Dabei werden Erfahrungen zu Kosten, Zuständigkeiten und regionalen Unterschieden ausgetauscht. Es wird deutlich, dass die Zeiten kostenloser Telekom-Anschlüsse vorbei sind und regionale Unterschiede bei der Installation und den Kosten bestehen können.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Telekom Hausanschluss: Eigene Mauerdurchführung & Gewährleistung übernimmt die Telekom in der Regel die Gewährleistung für ihre eigenen Mauerdurchführungen. Wenn ein bestehender Hausanschluss genutzt wird, muss ein Haftungsausschluss unterzeichnet werden.

    ✅ Zusatzinfo: Im Beitrag Hausanschluss: Strom & Telekom gemeinsam durch DN100 (Bayern) wird ein Beispiel aus Bayern genannt, wo Strom- und Telekom-Anschluss gemeinsam durch eine Wanddurchführung (DNAbk. 100) verlegt werden. Dies scheint jedoch nicht die Regel zu sein.

    💰 Zusatzinfo: Mehrere Nutzer berichten von Kosten für den Telekom-Anschluss, wie im Beitrag Telekom Anschluss: Kostenpflichtige Mauerdurchführung – Info! erwähnt. Die Kosten können für die Mauerdurchführung selbst oder für den gesamten Hausanschluss anfallen.

    📊 Fakten: Der Beitrag Telekom Hausanschluss: Kostenlos bis 2003 – Regionale Unterschiede? zeigt, dass der Telekom-Anschluss bis 2003 in einigen Regionen noch kostenlos war. Dies hat sich jedoch geändert, und es gibt regionale Unterschiede bei den Tarifen.

    👉 Handlungsempfehlung: Klären Sie die Notwendigkeit eines separaten Versorgungsrohrs für den Telekom-Anschluss frühzeitig mit der Telekom und dem Bauunternehmer ab. Vergleichen Sie Angebote und informieren Sie sich über regionale Unterschiede bei den Kosten und Installationsbedingungen. Beachten Sie die Informationen im Beitrag Telekom Brandenburg: Erfahrungen mit Hausanschluss im Neubau bezüglich der Koordination mit der Telekom.

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Suche nach: Versorgungsrohre im HWR: Wie viele sind nötig?
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