nach dem Kauf eines alten Hauses musste ich mir erst einmal einen Berater aus dem Verband Privater Bauherren e.V. (VPB) holen, um ein paar bautechnische Fragen zu klären. Eigentlich dachte ich, der Verein wäre so etwas die der Mieterschutzbund, und so hat es sich auch der Homepage wie bei dem Presseberichten gelesen. Ein Bereich beim ARD-Ratgeber war auch gut.
Leider kann ich den "Laden" aber nicht empfehlen. Die scheinen nur Kohle abzocken zu wollen, denn jede "Beratung" kostet fast so viel wie jede normale Architektenstunde. Und gewusst hat der Architekt (bzw. die Architektin) auch nichts, was ich schon wusste.
Doch ich will das Jammern lassen. Ich habe eine Frage zur Abrechnung:
Die Frau war 1:25 Stunden da und will dafür 250,- €! Dabei sind folgende Positionen abgerechnet:
- 1,42 Stunden Ortstermin für 116,44 (scheint OK zu sein)
- pauschal 50 Min. Fahrzeit: 68,06 (IST DAS OK?)
- Fahrtkosten (2x 23 km) für 18,40 (ist OK)
- 7 % Nebenkosten (wofür ist das?)
- MwSt. (ist OK)
Ich frage mich,
1. ob die Fahrzeit mit einem Stundenlohn von 82,- € abgerechnet werden darf? Autofahren verlangt keine besondere Kenntnisse. Trotzdem will die Frau den Satz wie für Ihre normale Ingenieurstunde.
2. ob 50 Min. Fahrzeit für 46 km nicht ein bisschen viel sind?
3. wofür 7 % Nebenkosten abgerechnet werden? Ist das eine Art Hebungssatz wie bei Privatärzten?
Normalerweise würde ich um den Betrag kein großes Drama machen, aber im Prinzip konnte mir die Frau gar nicht weiterhelfen (obwohl sich das am Telefon anders anhörte) und will dann auch noch jede Menge Geld dafür haben. Für das Geld kann mich mir schon wieder ein Tür kaufen ...
Vielleicht kann mir jemand weiterheflen. Dafür vorab 1000 Dank,
Peter Grüning

