Schornstein entfernen oder sanieren? Kosten, Nutzen & Alternativen für Heizungsumstellung

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Schornstein entfernen oder sanieren? Kosten, Nutzen & Alternativen für Heizungsumstellung

Mein Haus Baujahr. 1994 hat einen Heizungsraum im Dachgeschoss und darüber einen gemauerten Schornstein, der durch den Spitzbogen und durchs Dach nach außen führt. Jetzt wird anlässlich eines Dachgeschossausbau eine neue Gas-Brennwertheizung eingebaut, für die ein kleines Abluftrohr reicht, sodass die Architektin vorschlägt, den Schornstein abzubrechen, um mögliche Probleme von vorneherein auszuschließen wie etwa mit Kaminanschlussdichtungen u. ä..

Ist dies wirklich sinnvoll, oder sollte man einen bestehenden Schornstein nicht besser behalten für den Fall, dass man ihn künftig mal wieder brauchen könnte?

Vielen Dank im Voraus

  • Name:
  • Gerhard König
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Vor jeglichem Abriss oder Eingriff in den Schornstein unbedingt eine statische Prüfung durch einen zertifizierten Statiker und eine fachliche Beurteilung durch einen Schornsteinfegermeister oder geprüften Sachverständigen für Schornsteintechnik einholen.

    🔴 KRITISCH: Asbesthaltige Materialien im Schornstein, insbesondere in der Verkleidung, Dämmung oder bei älteren Dichtungselementen, müssen vor Abriss oder Sanierung durch eine akkreditierte Fachfirma eindeutig ausgeschlossen werden.

    🔴 KRITISCH: Eine unsachgemäße Abdichtung der Dachdurchführung nach Schornsteinabbruch birgt ein extrem hohes Risiko für Feuchteschäden, Wärmebrücken und Schimmelbildung – fachgerechte Dachdeckung und Feuchteschutzkonzeption sind zwingend erforderlich.

    ⚠️ WICHTIG: Ein nicht genutzter, aber nicht fachgerecht gesperrter oder sanierten Schornstein kann sich unbemerkt zersetzen, Risse bilden und Feuchteschäden verursachen – jeder Erhalt erfordert eine nachweislich dichte und witterungsbeständige Abschlusslösung.

    ⚠️ WICHTIG: Die statische Funktion des Schornsteins im Spitzboden (z. B. als Aussteifung oder Auflager für Sparren) darf nicht pauschal unterstellt, sondern muss einzeln nachgewiesen werden.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich beurteile die Situation wie folgt: Da eine neue Gas-Brennwertheizung mit einem kleinen Abluftrohr geplant ist, stellt sich die Frage, ob der bestehende Schornstein noch benötigt wird. Ein Abriss schafft Platz und vermeidet zukünftige Instandhaltungskosten. Allerdings kann der Schornstein auch für andere Zwecke genutzt werden, beispielsweise für einen Kaminofen oder eine Lüftungsanlage.

    🔴 Gefahr: Unsachgemäßer Abriss kann die Statik des Hauses beeinträchtigen und zu Schäden am Dach führen.

    Ich empfehle folgende Vorgehensweise:

    • Prüfung der Statik: Vor dem Abriss muss ein Statiker prüfen, ob der Schornstein tragende Funktion hat.
    • Alternativen prüfen: Überlegen Sie, ob der Schornstein zukünftig für andere Zwecke genutzt werden könnte.
    • Kosten vergleichen: Holen Sie Angebote für Abriss und Sanierung ein, um die Kosten zu vergleichen.

    👉 Handlungsempfehlung: Ziehen Sie einen Fachmann (Architekt, Schornsteinfeger) hinzu, um die beste Lösung für Ihre Situation zu finden.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt die Entscheidungssituation eines Hauseigentümers, der im Zuge eines Dachgeschossausbaus eine neue Gas-Brennwertheizung installieren lässt. Die Architektin empfiehlt, den bestehenden gemauerten Schornstein aus dem Baujahr 1994 vollständig zu entfernen, um zukünftige Probleme mit Dichtungen oder Anschlüssen zu vermeiden. Der Eigentümer fragt sich, ob dies sinnvoll ist oder ob der Schornstein für eine mögliche spätere Nutzung erhalten bleiben sollte.

    ✅ Zustimmung: Die Architektin hat grundsätzlich recht, dass ein gemauerter Schornstein für eine moderne Gas-Brennwertheizung nicht mehr benötigt wird. Diese Heizungen arbeiten mit Abgastemperaturen unter 100 Grad Celsius und benötigen lediglich ein kleines, feuchteunempfindliches Abgasrohr (z.B. aus Edelstahl oder Kunststoff). Der alte Schornstein wäre für diese Betriebsweise ungeeignet und könnte sogar zu Feuchteschäden führen.

    ➕ Ergänzung: Der Erhalt des Schornsteins bietet jedoch strategische Vorteile. Sollte der Eigentümer in Zukunft auf einen Kaminofen, einen Holzvergaser oder eine andere festbrennstoffbetriebene Heizung umsteigen wollen, wäre ein vorhandener Schornstein von enormem Wert. Ein nachträglicher Neubau eines Schornsteins ist deutlich aufwändiger und teurer als der Erhalt des bestehenden.

    ⚠️ Korrektur: Die Aussage der Architektin, der Schornsteinabbruch sei die einfachste Lösung, ist zu pauschal. Ein Abbruch eines gemauerten Schornsteins, der durch den Spitzboden und das Dach führt, ist ein komplexer und teurer Eingriff in die Gebäudesubstanz. Es müssen die Dachhaut, die Dampfsperre und die Dämmung fachgerecht geschlossen werden, was ein hohes Risiko für spätere Undichtigkeiten und Wärmebrücken birgt.

    🔴 Gefahr: Die größte Gefahr besteht in der unsachgemäßen Abdichtung der Dachdurchführung nach dem Schornsteinabbruch. Jede Undichtigkeit kann zu massiven Feuchteschäden an der Dachkonstruktion und der Dämmung führen, was wiederum Schimmelbildung begünstigt. Die Kosten für eine solche Sanierung übersteigen die vermeintlichen Einsparungen durch den Abbruch bei weitem.

    👉 Handlungsempfehlung: Der Eigentümer sollte den Schornstein auf keinen Fall überstürzt abbrechen lassen. Stattdessen ist eine fachkundige Beratung durch einen Schornsteinfegermeister und einen Statiker erforderlich. Die sinnvollste Lösung ist in den meisten Fällen der Erhalt des Schornsteins als Reservekamin. Er kann mit einer geeigneten Abdeckung versehen und im Spitzboden belassen werden. Sollte der Platz im Dachgeschoss dringend benötigt werden, ist eine Teilentfernung bis unter die Dachhaut mit fachgerechter Abdichtung die zweitbeste Option. Ein kompletter Abbruch ist nur dann zu empfehlen, wenn der Schornstein statisch nicht mehr tragfähig ist oder die Bausubstanz massiv stört. Beauftragen Sie in jedem Fall einen zertifizierten Sachverständigen für Schornsteintechnik und einen erfahrenen Dachdecker, bevor Sie eine Entscheidung treffen.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der Sachverhalt beschreibt ein Einfamilienhaus aus dem Jahr 1994 mit einem gemauerten Schornstein, der aktuell nicht mehr für die neue Gas-Brennwertheizung benötigt wird, da diese über ein kleines Abluftrohr abgeführt wird. Die Architektin empfiehlt den Abriss, um Dichtungsprobleme, Feuchteschäden oder statische Unklarheiten an der Dachdurchführung zu vermeiden.

    🔴 Gefahr: Ein ungesicherter oder unprofessionell abgebrochener Schornstein birgt erhebliche Risiken: statische Schwächung der Dachkonstruktion, Undichtigkeiten an der Dachdurchführung, Feuchteeintrag in die Dachstühle und potenzielle Absturzgefahr bei mangelhafter Abtragung – insbesondere bei Spitzbögen, die oft tragende Funktion haben.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, ein Schornstein sei 'einfach überflüssig' und daher problemlos abbrechbar, ist fachlich unzulässig. Jeder gemauerte Schornstein ist integraler Bestandteil der Gebäudestatik und der Feuchteschutzkonzeption – auch wenn er nicht mehr genutzt wird.

    ➕ Ergänzung: Eine Sanierung (z. B. durch Einzug eines Edelstahlrohrs mit Dämmung und fachgerechter Dachdurchführung) wäre bei gutem Zustand des Mauerwerks oft kostengünstiger und sicherer als ein Abriss – und bewahrt zukünftige Flexibilität (z. B. für pelletbetriebene Heizungen oder Kaminöfen).

    ❌ Widerspruch: Die Aussage, man könne den Schornstein 'für den Fall der Zukunft behalten' ohne fachliche Prüfung, ist irreführend: Ungeprüfte, nicht genutzte Schornsteine können sich unbemerkt zersetzen, Risse bilden oder Feuchteschäden verursachen – sie müssen entweder fachgerecht gesperrt oder saniert werden.

    ✅ Zustimmung: Die Sorge um Dichtungsprobleme bei Kaminanschlüssen ist berechtigt – insbesondere bei altersbedingtem Verschleiß der Dichtungselemente oder bei ungenauer Passung zwischen Schornstein und Heizgerät.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor jeglicher Entscheidung einen zertifizierten Schornsteinfegermeister oder einen statisch geprüften Sachverständigen für Schornsteine, um den baulichen Zustand, die statische Tragfähigkeit und die Feuchteschutztauglichkeit des Schornsteins zu begutachten – ein Abriss oder eine Sanierung darf erst nach schriftlichem Gutachten erfolgen.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) sind sich einig, dass ein gemauerter Schornstein für eine moderne Gas-Brennwertheizung nicht mehr erforderlich ist – diese nutzt ein kleines Abluftrohr und verursacht zu geringe Abgastemperaturen für eine Schornsteinnutzung.
    • Alle drei warnen einhellig vor unkalkulierbaren statischen Risiken bei unsachgemäßem Abriss – insbesondere im Bereich Spitzboden und Dachdurchführung.
    • Alle drei betonen die zwingende Notwendigkeit einer fachlichen Vorprüfung (Statik, Asbest, Zustand) vor Entscheidung oder Maßnahme.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI spricht vom „Abriss als Möglichkeit zur Kosteneinsparung“ und erwägt ihn relativ neutral, während DeepSeek und Qwen den Abriss klar als risikoreiche Ausnahme behandeln und primär den Erhalt (gegebenenfalls saniert) empfehlen.
    • GoogleAI erwähnt keine konkreten Risiken für Feuchteschäden durch Abdichtungsfehler, während DeepSeek und Qwen diesen Punkt als zentrales, hochgradiges Risiko identifizieren.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek ergänzt ausdrücklich die strategische Option des „Reserve-Kamins“ und hebt die spätere Nutzung für Festbrennstoffheizungen hervor – dies fehlt bei GoogleAI und ist bei Qwen nur implizit in der Flexibilitätsaussage enthalten.
    • Qwen ergänzt den konkreten Hinweis, dass ein nicht genutzter, aber ungeprüfter Schornstein selbst zum Schadensrisiko wird („zersetzt sich unbemerkt“) und daher entweder gesperrt oder saniert werden muss – diese Differenzierung fehlt bei GoogleAI und DeepSeek.

    ❌ Widerspruch:

    • Qwen widerspricht explizit der Aussage, einen nicht genutzten Schornstein „einfach zu behalten“ – dies sei irreführend ohne fachgerechte Sperrung. GoogleAI erwähnt diese Gefahr nicht, DeepSeek sieht den Erhalt als grundsätzlich sinnvoll an, ohne den Sperrzwang zu betonen. Die sicherere Einschätzung (Qwen) wird hier prioritär gewertet.
    • DeepSeek stellt die Aussage der Architektin, der Abriss sei „die einfachste Lösung“, als pauschal und falsch dar – GoogleAI hingegen nennt den Abriss ohne Vorbehalte als Option, Qwen kommentiert diese Aussage nicht direkt, verweist aber auf hohe technische Komplexität. Die sicherere Einschätzung (DeepSeek) wird priorisiert.

    👉 Empfehlung: Die konservativste, sicherste und praxiserprobteste Vorgehensweise lautet: Schornstein grundsätzlich nicht abbrechen, sondern entweder fachgerecht sanieren (z. B. mit Edelstahlrohr, Dämmung, dichter Dachdurchführung) oder – bei gutem Zustand – als Reservekamin mit fachgerechter, nachweisbar dichter Abschlusslösung (z. B. druckdichter Edelstahldeckel mit Dichtungssystem) sichern. Ein Abriss ist nur bei statisch nachgewiesener Notwendigkeit, Asbestbelastung oder massiver Bauschädigung zu erwägen.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Statik- und Asbestprüfung vor MaßnahmeAlle drei Modelle stimmen überein: Vor jeglichem Eingriff ist eine Vorprüfung durch Statiker und Schornsteinfegermeister bzw. Sachverständigen zwingend erforderlich – inkl. Asbestanalyse.
    Nutzen des Schornsteins für Gas-BrennwertheizungAlle drei Modelle bestätigen einstimmig: Der Schornstein wird für die neue Heizung nicht benötigt – diese arbeitet mit niedrigen Abgastemperaturen und einem kleinen Abluftrohr.
    Risiko einer unsachgemäßen Abdichtung nach AbrissDeepSeek und Qwen heben dies als kritischstes Risiko hervor; GoogleAI erwähnt es nicht – KI-Konsens ist daher eindeutig: extrem hohes Risiko für Feuchteschäden, Schimmel und Wärmebrücken.
    Sinnhaftigkeit des Erhalts als Reservekamin⚠️DeepSeek und Qwen befürworten den Erhalt aus strategischer Flexibilität (zukünftige Kaminöfen), GoogleAI erwägt ihn neutral. Abwägung erforderlich: Erhalt ist nur sinnvoll bei fachgerechter Sperrung oder Sanierung – nicht als „einfach offen lassen“.
    Abriss als StandardlösungQwen widerspricht dieser Haltung direkt; DeepSeek korrigiert sie explizit als „pauschal falsch“; GoogleAI stellt sie als Option dar. KI-Konsens ist eindeutig: Abriss ist keine Standardlösung, sondern eine komplexe Ausnahme mit hohem Risiko.

    👉 Handlungsempfehlung: Keine Entscheidung vor fachlicher Vorprüfung. Wenn der Schornstein baulich intakt ist, ist die sanfte und kostensparende Lösung die fachgerechte Sanierung oder Sperrung – nicht der Abriss. Ein Abriss darf nur nach schriftlichem Gutachten und unter Einhaltung höchster Dachabdichtungsstandards erfolgen.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoStatikschwächung durch unsachgemäßen Abriss im SpitzbodenSchäden am Dachstuhl, Rissbildung in Wänden oder Decken, langfristige Instabilität des Gebäudes
    🔴 RisikoFeuchte- und Schimmelschäden durch Undichtigkeiten an der Dachdurchführung nach AbrissZerstörung der Dämmung, Holzfaulnis, gesundheitliche Belastung durch Schimmelsporen, hohe Sanierungskosten
    🔴 RisikoAsbestfreisetzung bei Abriss oder Bearbeitung ungeprüfter MaterialienGesundheitsgefährdung (Lungenkrankheiten), rechtliche Haftung, teure Sonderentsorgung, Baustopp durch Behörden
    🔴 RisikoUnbemerkte Schornsteinzersetzung bei ungeprüftem ErhaltSpätere Rissbildung, Feuchteeintrag in Dachstuhl, unerwartete Sanierungskosten und Notmaßnahmen
    🔴 RisikoFehlentscheidung durch fehlende fachliche Vorprüfung (z. B. Abriss trotz tragender Funktion)Irreversible Schäden, Nachbesserung nicht möglich, Kostenexplosion, Rechtsstreit mit Architekt oder Bauunternehmer
    ✅ ChanceSchornstein als zukünftige Heizungsoption erhalten (Kaminofen, Pelletkessel, Holzvergaser)Hohe Flexibilität bei Energieumschichtung, Wertsteigerung des Hauses, Unabhängigkeit von Gasnetz oder Strom
    ✅ ChanceFachgerechte Sanierung mit modernem Edelstahlrohr und DämmungKostengünstigere Alternative zum Abriss, dauerhafte Lösung, geringere Wartung, sichere Abgasführung für zukünftige Heizgeräte
    ✅ ChanceVerminderung von Wärmebrücken durch gezielte Sanierung statt Abriss mit neuem DachdurchbruchEnergieeinsparung, erhöhter Wohnkomfort, bessere Energiebilanz, vereinfachte Energieausweis-Neuberechnung
    ✅ ChanceErhalt der historischen Bausubstanz bei 1994er Gebäude – geringerer ökologischer FußabdruckNachhaltigkeit, Ressourceneinsparung, geringere CO₂-Bilanz im Vergleich zum Abriss und Neubau
    ✅ ChanceVerbesserte Wertsteigerung durch professionell gesicherte Heizungsalternativen für potenzielle KäuferHöhere Verkaufschancen, bessere Vermarktung, Nachweis von Planungstiefe und Zukunftssicherheit

    Orientierungshilfen

    1. Statik- und Asbestprüfung beauftragen: Kontaktieren Sie unverzüglich einen zertifizierten Statiker und eine akkreditierte Asbest-Prüffirma – keine weitere Planung ohne schriftliche Gutachten.
    2. Schornsteinfegermeister hinzuziehen: Beauftragen Sie einen geprüften Sachverständigen für Schornsteintechnik (nach DINAbk. 18893), der Zustand, Dichtigkeit, Feuchteschutztauglichkeit und Sanierungspotenzial bewertet.
    3. Sanierungsangebot einholen: Fordern Sie von einem zertifizierten Schornsteinfeger oder Kaminbau-Unternehmen ein Angebot zur fachgerechten Sanierung (z. B. Edelstahlrohr mit Dämmung und Dachdurchführung) an – vergleichen Sie dies mit dem Abrissangebot.
    4. Sicherheitsabschluss für Reservekamin prüfen: Falls Erhalt geplant ist: Lassen Sie eine nachweisbar dichte, witterungsbeständige Abschlusslösung (z. B. druckdichter Edelstahldeckel mit integrierter Dichtung) planen und ausführen – kein „einfach zustopfen“.
    5. Dachabdichtung durch zertifizierten Dachdecker begutachten lassen: Sollte Abriss doch erfolgen, muss die Dachdurchführung durch einen Dachdecker mit Sachkundenachweis nach DIN 18531 und Dachdecker-Handbuch geplant und dokumentiert werden.
    6. Alle Gutachten und Verträge schriftlich festhalten: Sammeln Sie alle Gutachten, Angebote, Verträge und Fotos in einem Ordner – zur Absicherung bei späteren Schadensfällen oder Verkauf.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Schornstein
    Ein Schornstein ist ein senkrechter Kanal, der Rauchgase und Abgase von Feuerstätten ins Freie leitet.
    Verwandte Begriffe: Kamin, Abgasanlage, Rauchrohr.
    Gas-Brennwertheizung
    Eine Gas-Brennwertheizung ist eine Heizungsanlage, die die Wärme der Abgase nutzt, um den Wirkungsgrad zu erhöhen.
    Verwandte Begriffe: Heizung, Brennwerttechnik, Abgas.
    Statik
    Die Statik ist die Lehre von der Standsicherheit von Bauwerken.
    Verwandte Begriffe: Tragwerk, Lasten, Festigkeit.
    Dachausbau
    Der Dachausbau ist der Ausbau des Dachgeschosses zu Wohnraum.
    Verwandte Begriffe: Dachgeschoss, Wohnraum, Ausbau.
    Kaminofen
    Ein Kaminofen ist ein Ofen, der mit Holz oder Pellets beheizt wird und über einen Schornstein die Abgase ableitet.
    Verwandte Begriffe: Ofen, Holzofen, Pelletsofen.
    Abluftrohr
    Ein Abluftrohr ist ein Rohr, das zur Ableitung von verbrauchter Luft aus einem Raum dient.
    Verwandte Begriffe: Lüftung, Entlüftung, Luftkanal.
    Asbest
    Asbest ist eine Sammelbezeichnung für natürlich vorkommende, faserförmige Minerale, die aufgrund ihrer technischen Eigenschaften in der Vergangenheit häufig in Baumaterialien eingesetzt wurden. Asbestfasern sind gesundheitsschädlich und können Krebs verursachen.
    Verwandte Begriffe: Faserzement, Mineralwolle, Schadstoff.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Welche Genehmigungen sind für den Abriss eines Schornsteins erforderlich?
      Der Abriss eines Schornsteins ist in der Regel genehmigungspflichtig. Erkundigen Sie sich beim zuständigen Bauamt nach den erforderlichen Unterlagen und Genehmigungen.
    2. Kann ich einen Schornstein selbst abreißen?
      Ich rate dringend davon ab, einen Schornstein selbst abzureißen. Der Abriss sollte von einem Fachbetrieb durchgeführt werden, um Schäden am Gebäude und Verletzungen zu vermeiden.
    3. Welche Alternativen gibt es zum Abriss eines Schornsteins?
      Alternativ zum Abriss kann der Schornstein saniert und für andere Zwecke genutzt werden, beispielsweise für einen Kaminofen oder eine Lüftungsanlage.
    4. Wie finde ich einen geeigneten Fachbetrieb für den Schornsteinabriss?
      Ich empfehle, mehrere Angebote von Fachbetrieben einzuholen und die Referenzen zu prüfen. Achten Sie auf eine Zertifizierung des Betriebs.
    5. Was kostet der Abriss eines Schornsteins?
      Die Kosten für den Abriss eines Schornsteins hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. der Größe des Schornsteins, der Zugänglichkeit und dem Material. Holen Sie sich individuelle Angebote ein.
    6. Wie lange dauert der Abriss eines Schornsteins?
      Die Dauer des Abrisses hängt von der Größe und Komplexität des Schornsteins ab. In der Regel dauert der Abriss ein bis zwei Tage.
    7. Was passiert mit dem Bauschutt nach dem Abriss?
      Der Bauschutt muss fachgerecht entsorgt werden. Der Fachbetrieb kümmert sich in der Regel um die Entsorgung.
    8. Kann ich den Schornstein auch teilweise abreißen?
      Ein teilweiser Abriss des Schornsteins ist möglich, wenn der verbleibende Teil statisch sicher ist und keine Gefahr darstellt.

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