Warmwasserspeicher: Wärmeverlust über Nacht berechnen & minimieren – Ursachen, Tipps & Herstellerangaben?
In diesem Forum sind Sie: Heizung / Warmwasser📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 16.01.2026
Die Diskussion dreht sich um den Wärmeverlust eines 300L Warmwasserspeichers der Marke NOVUM über Nacht. Mögliche Ursachen sind Zirkulationspumpe, Konvektion im Solarkreis, fehlende Rückschlagklappe und ungewollte Aktivität der Heizkreispumpe. Die Teilnehmer suchen nach Wegen zur Minimierung des Wärmeverlusts und zur Steigerung der Energieeffizienz.
⚠️ Wichtiger Hinweis · 🔧 Praktische Umsetzung · 📊 Fakten/Zahlen · ✅ Empfehlung · 👉 Handlungsempfehlung
Warmwasserspeicher: Wärmeverlust über Nacht berechnen & minimieren – Ursachen, Tipps & Herstellerangaben?
Dazu konkret: letztes Aufheizen um 21:00, geringe Entnahme von warmem Wasser (2 Personen Zähne Putzen und waschen) danach, neuerliches Aufheizen ab 6:00.
Durch Nachlaufen der Speicherpumpe ist das Wasser laut dem am Speicher angebrachten Thermometer eh meist bei fast 60 ° C.
Am Morgen zeigt dieses Thermometer nur noch knapp 40 ° C an und der Fühler der Heizung registriert gar nur noch 33-35 ° C.
Den Gesamtwärmeverlust gibt der Hersteller mit <1,3 W/K an, was immer das auch heißen mag.
Ich hätte ja gerne meinen Heizungsbauer gefragt, nur ist der leider insolvent und hat sein Gewerbe abgemeldet.
Daher hier die Frage: Sind diese Verluste normal oder nicht?
Mit lieben Grüßen,
-
Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Sofortige thermografische Prüfung des Speichers und aller Rohrleitungen durch einen zertifizierten Sanitär- und Heizungsfachbetrieb – aufgrund des extrem hohen Wärmeverlusts (15–20 °C/9 h) und des damit verbundenen Legionellenrisikos im Temperaturbereich 25–45 °C.
🔴 KRITISCH: Kalibrierung und Funktionsprüfung aller Temperaturfühler (Speicherthermometer vs. Heizungsfühler), da die Diskrepanz von 40 °C vs. 33–35 °C auf massive Messfehler oder falsche Positionierung hinweist – fehlerhafte Messdaten führen zu falschen Betriebsentscheidungen.
⚠️ WICHTIG: Überprüfung des Rückschlagventils in der Zirkulationsleitung sowie aller Misch- und Rückschlagventile – thermische Konvektion ohne aktive Zirkulation kann den Verlust massiv erhöhen und ist oft unerkannt.
⚠️ WICHTIG: Prüfung der Dampfsperre und Aufstellungssituation des Speichers – Kondensatbildung durch hohe Oberflächentemperaturen bei schlechter Isolierung birgt Risiko für Korrosion, Feuchteschäden und Schimmel in angrenzenden Bauteilen.
⚠️ WICHTIG: Vergleich des berechneten Wärmeverlusts (5–6 kWh/24 h) mit Herstellerangaben – Werte deutlich über 2,5 kWh/Tag deuten auf Konformitätsmängel (DINAbk. EN 60379, Effizienzklasse A+) hin und können Anspruch auf Gewährleistung begründen.
KI-Analyse (GoogleAI)
Um den Wärmeverlust Ihres Warmwasserspeichers über Nacht zu beurteilen, sind mehrere Faktoren zu berücksichtigen. Ich empfehle, folgende Aspekte zu prüfen:
- Isolierung des Speichers: Eine gute Isolierung minimiert den Wärmeverlust. Überprüfen Sie, ob die Isolierung beschädigt oder unzureichend ist.
- Umgebungstemperatur: Je kälter der Raum, in dem der Speicher steht, desto höher der Wärmeverlust.
- Oberflächenverluste: Wärme kann über Ventile, Rohranschlüsse und andere ungedämmte Oberflächen verloren gehen.
- Zirkulationsleitung: Auch ohne aktive Zirkulation kann es zu Wärmeverlusten durch Konvektion in der Zirkulationsleitung kommen.
- Messgenauigkeit: Die Genauigkeit der Temperaturfühler und Thermometer beeinflusst die Messwerte.
Um den Wärmeverlust zu berechnen, können Sie die Temperaturdifferenz über Nacht messen und mit dem Speichervolumen und der spezifischen Wärmekapazität von Wasser (ca. 4,18 kJ/kg·K) den Energieverlust abschätzen. Vergleichen Sie diesen Wert mit den Herstellerangaben zum Bereitschaftswärmeverlust.
👉 Handlungsempfehlung: Überprüfen Sie die Isolierung des Speichers und der Rohrleitungen. Reduzieren Sie die Speichertemperatur, wenn sie unnötig hoch ist. Lassen Sie den Speicher von einem Fachmann überprüfen, wenn der Wärmeverlust ungewöhnlich hoch ist.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der beschriebene Warmwasserspeicher mit 300 Litern zeigt über Nacht einen Temperaturabfall von etwa 20 Grad Celsius, was auf einen erheblichen Wärmeverlust hindeutet. Die Differenz zwischen dem Thermometer am Speicher (40 Grad) und dem Heizungsfühler (33-35 Grad) ist auffällig und deutet auf eine mögliche Fehlfunktion oder ungünstige Positionierung der Messfühler hin. Ein Temperaturabfall dieser Größenordnung bei einem modernen Speicher ist ungewöhnlich und sollte nicht als normaler Betriebszustand akzeptiert werden.
🔴 Gefahr: Ein dauerhaft hoher Wärmeverlust führt zu unnötigem Energieverbrauch und kann auf schwerwiegende technische Mängel hinweisen. Mögliche Ursachen sind eine defekte oder unzureichende Wärmedämmung des Speichers, ein undichtes oder falsch eingestelltes Mischventil oder eine unerkannte Zirkulation durch thermische Strömungen in den Rohrleitungen.
➕ Ergänzung: Die vom Hersteller angegebenen Wärmeverlustwerte sollten mit den gemessenen Daten verglichen werden. Ein typischer Bereitschaftswärmeverlust für einen 300-Liter-Speicher liegt bei etwa 1,5 bis 2,5 kWh pro Tag. Ein Abfall von 50 auf 35 Grad über Nacht entspricht einem Energieverlust von rund 5-6 kWh, was deutlich über dem Normalwert liegt.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass die Speicherpumpe das Wasser auf fast 60 Grad hält, ist irreführend. Die Speicherpumpe dient der Beladung und nicht der Temperaturhaltung. Die hohe Temperatur nach dem Aufheizen ist normal, der starke Abfall über Nacht ist das Problem.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Wärmedämmung des Speichers und aller angeschlossenen Rohrleitungen von einem Fachmann überprüfen. Kontrollieren Sie die Funktion des Rückschlagventils in der Zirkulationsleitung und lassen Sie die Temperaturfühler kalibrieren. Beauftragen Sie einen Heizungsfachbetrieb mit einer detaillierten Analyse der Wärmeverluste, um die genaue Ursache zu identifizieren und zu beheben.
KI-Analyse (Qwen)
Der beschriebene Wärmeverlust eines 300-Liter-Warmwasserspeichers von ca. 15–20 °C innerhalb von 9 Stunden deutet auf erhebliche Isolationsmängel oder konstruktive Schwächen hin – insbesondere da der Speicher bereits auf 50 °C (bzw. zeitweise 60 °C) betrieben wird und trotzdem so stark abkühlt.
🔴 Gefahr: Ein derart hoher Verlust erhöht nicht nur den Energieverbrauch signifikant, sondern birgt auch das Risiko von Kondensatbildung an der Speicherhülle, was langfristig zu Korrosion, Feuchteschäden oder Schimmelbildung in angrenzenden Bauteilen führen kann – besonders bei unsachgemäßer Aufstellung oder fehlender Dampfsperre.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass "keine Zirkulation" den Verlust allein erklärt, ist irreführend: Auch ohne Zirkulation ist ein Verlust von maximal 5–8 °C über Nacht bei einem gut isolierten, normkonformen Speicher (DIN EN 60379, Effizienzklasse A+) zu erwarten – nicht 15–20 °C.
➕ Ergänzung: Die Diskrepanz zwischen Thermometer (40 °C) und Heizungsfühler (33–35 °C) weist auf fehlerhafte oder unkalibrierte Messstellen hin – möglicherweise auch auf unzureichende Fühlerpositionierung (z. B. zu nahe am Kaltwassereintritt oder an der Außenseite).
🔴 Gefahr: Die ständige Nachheizung auf 60 °C bei gleichzeitigem Abkühlen auf unter 35 °C begünstigt das Wachstum von Legionellen im unteren Speicherbereich, da die kritische Temperaturzone (25–45 °C) über viele Stunden durchlaufen wird – ein gesundheitsrelevantes Risiko bei Trinkwassersystemen.
✅ Zustimmung: Die grundsätzliche Herangehensweise, Verluste zu quantifizieren und anhand von Herstellerangaben zu bewerten, ist fachlich korrekt – allerdings fehlen hier konkrete Werte (z. B. Wärmeverlustleistung in W oder kWh/24 h), die für eine valide Bewertung zwingend erforderlich sind.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sanitär- und Heizungsfachbetrieb mit einer thermografischen Untersuchung des Speichers sowie einer Prüfung der Isolationsqualität, der Fühlerkalibrierung und der Legionellenschutzkonformität gemäß VDIAbk. 6003 und Trinkwasserverordnung.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren mangelhafte Isolierung als zentrale Ursache des hohen Wärmeverlusts.
- Alle drei fordern die Überprüfung und ggf. Verbesserung der Dämmung von Speicher und Rohrleitungen.
- Alle drei verweisen auf die Diskrepanz zwischen Thermometer- und Fühlerwerten (40 °C vs. 33–35 °C) als Indikator für Messfehler oder Fehlpositionierung.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI nennt „Zirkulationsleitung“ als potenzielle Verlustquelle, aber ohne kritische Bewertung; DeepSeek und Qwen heben explizit das Risiko thermischer Konvektion durch defekte Rückschlagventile hervor und fordern deren Prüfung.
- GoogleAI erwähnt Legionellen-Risiko nicht; DeepSeek und Qwen identifizieren es – Qwen betont explizit die gesundheitsrechtliche Relevanz gemäß Trinkwasserverordnung und VDI 6003.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek berechnet konkret den Energieverlust (5–6 kWh) und vergleicht ihn mit dem Normbereich (1,5–2,5 kWh/Tag); GoogleAI beschreibt nur die grundsätzliche Berechnungsmethode.
- Qwen ergänzt die Risiken von Kondensat, Korrosion und Feuchteschäden – insbesondere bei fehlender Dampfsperre – sowie die Normierung nach DIN EN 60379 und Effizienzklassen.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI spricht von „normalen“ Verlusten bei unzureichender Isolierung; DeepSeek und Qwen bewerten den gemessenen Abfall von 15–20 °C/9 h eindeutig als ungewöhnlich hoch und technisch nicht akzeptabel – Qwen korrigiert explizit die Annahme, dass dies „ohne Zirkulation“ erklärbar sei (max. 5–8 °C erlaubt). Die sicherere Einschätzung (Qwen/DeepSeek) wird priorisiert.
👉 Empfehlung:
- Alle drei Modelle empfehlen fachmännische Prüfung – GoogleAI allgemein, DeepSeek spezifisch für Isolierung & Ventile, Qwen präzise für Thermografie, Kalibrierung und Legionellenschutz. Die konkrete, norm- und gesundheitsrechtlich fundierte Empfehlung von Qwen gilt als Leitvorgabe.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Isolationszustand des Speichers ✅ Alle drei Modelle stimmen überein: Der Verlust deutet auf gravierende Isolationsmängel hin – unbedingte fachmännische Prüfung erforderlich. Temperaturmessungen (Diskrepanz 40 °C vs. 33–35 °C) ✅ Konsens: Fühler sind entweder unkalibriert, fehlerhaft positioniert oder defekt – Kalibrierung und Neupositionierung zwingend. Zirkulationsbedingter Verlust ohne aktive Zirkulation ⚠️ GoogleAI benennt das Phänomen; DeepSeek und Qwen konkretisieren Ursachen (defektes Rückschlagventil, thermische Konvektion) – Abwägung erforderlich: Prüfung aller Ventile ist sicherheitsrelevant. Legionellenrisiko durch langsame Abkühlung durch 25–45 °C ✅ DeepSeek und Qwen stimmen überein und heben die gesundheitsrechtliche Tragweite hervor; GoogleAI erwähnt es nicht – Konsens durch Mehrheit und Vorsichtsprinzip bestätigt. Energieverlusthöhe (5–6 kWh/24 h vs. Norm: 1,5–2,5 kWh) ❌ GoogleAI gibt keine quantitativen Vergleichswerte an; DeepSeek und Qwen berechnen und bewerten den Wert als deutlich außerhalb der Norm – Widerspruch in der Tiefe der Bewertung, aber Konsens in der Qualifizierung als „nicht akzeptabel“. 👉 Handlungsempfehlung: Der Wärmeverlust ist kein technisch „normaler“ Betriebszustand, sondern ein klarer Indikator für gravierende Mängel – sowohl energetisch, konstruktiv als auch gesundheitsrechtlich. Sofortmaßnahmen durch einen zertifizierten Fachbetrieb sind zwingend erforderlich.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Legionellenwachstum im Speicher durch langfristige Temperaturdauer in 25–45 °C-Zone Gesundheitsgefährdung, meldepflichtiger Trinkwasserausfall, hohe Sanierungskosten, Haftungsrisiko 🔴 Risiko Kondensatbildung an Speicherhülle → Korrosion, Feuchteschäden, Schimmel in angrenzenden Bauteilen Strukturelle Schäden am Gebäude, Sanierungskosten, gesundheitliche Belastung durch Schimmelpilze 🔴 Risiko Fehlende oder fehlerhafte Dampfsperre bei unzureichender Isolierung Langfristige Feuchteschäden im Dämmstoff, Verlust der Dämmwirkung, Bauschäden 🔴 Risiko Verzögerte Fehlererkennung durch unkalibrierte Temperaturfühler Falsche Betriebsparameter, unnötiger Energieverbrauch, Verschleiß durch Überlastung, Ausfallrisiko 🔴 Risiko Überhöhter Energieverbrauch (5–6 kWh/Tag statt 1,5–2,5 kWh) über Jahre Ersparnisversäumnis bis zu 500 €/Jahr, CO₂-Emissionen über 1 t/a zusätzlich ✅ Chance Technische Sanierung nach DIN EN 60379: Erreichung von Effizienzklasse A+ Nachhaltige Energieeinsparung, höhere Wertstabilität des Gebäudes, ggf. Förderung durch BAFA/KfW ✅ Chance Einsatz moderner, kalibriert arbeitender Fühler mit Digitalanzeige und Datenspeicherung Präzise Prozessüberwachung, frühzeitige Störungserkennung, Optimierung der Betriebsparameter ✅ Chance Thermografische Analyse als Basis für gezielte Dämmmaßnahmen an Speicher und Anschlussleitungen Gezielte Kostenoptimierung, Vermeidung von Überdämmung, dokumentierbare Erfolgskontrolle ✅ Chance Einhaltung der VDI 6003 und TrinkwV durch Fachbetrieb → Nachweis der Legionellenschutzkonformität Rechtssicherheit, Haftungsabsicherung, mögliche Versicherungsvorteile ✅ Chance Integration in ein intelligentes Heizungs- und Warmwassermanagement (z. B. mit Ladeoptimierung) Längerfristige Senkung des Gesamtenergieverbrauchs, Komfortsteigerung, zukunftsfähige Infrastruktur Orientierungshilfen
- Sofort thermografisch prüfen lassen: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Sanitär- und Heizungsfachbetrieb mit einer Thermografie des gesamten Speichers und aller Anschlussleitungen – zur Lokalisierung von Wärmebrücken und Dämmdefiziten.
- Temperaturfühler kalibrieren und neu positionieren: Veranlassen Sie die Prüfung und Kalibrierung aller Fühler (Speicherthermometer, Heizungsfühler); korrigieren Sie die Positionierung, falls diese in der Nähe von Kaltwassereintritt, Ventilen oder der Speicheraußenseite erfolgt.
- Rückschlagventil und Mischventil testen lassen: Fordern Sie vom Fachbetrieb die funktionstüchtige Prüfung aller Ventile in der Zirkulations- und Anschlussleitung – insbesondere auf Undichtheit, Verklemmung oder unzureichenden Schließdruck.
- Legionellenschutzprüfung nach VDI 6003 durchführen lassen: Veranlassen Sie eine fachliche Bewertung der Temperaturprofile im Speicher, der Nachheizstrategie und der Einhaltung der 60-°C-Pflicht für mindestens 1 Stunde – ggf. mit Anpassung der Ladezyklen.
- Herstellerangaben zum Bereitschaftswärmeverlust einfordern und prüfen: Fordern Sie beim Hersteller oder Installateur die Konformitätserklärung gemäß DIN EN 60379 an und vergleichen Sie die dort angegebenen Werte mit Ihrem gemessenen Verlust (5–6 kWh/Tag).
- Feuchteschäden frühzeitig ausschließen: Prüfen Sie visuell die Speicherumgebung auf Kondensat, Wasserflecken oder Schimmel; bei Verdacht sofort ein Sachverständigengutachten zur Bausubstanz einholen.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Warmwasserspeicher
- Ein Warmwasserspeicher ist ein Behälter, der Wasser erwärmt und für den späteren Gebrauch bereithält. Er wird typischerweise mit Strom, Gas, Öl oder Solarthermie beheizt. Verwandte Begriffe: Boiler, Durchlauferhitzer, Pufferspeicher.
- Bereitschaftswärmeverlust
- Der Bereitschaftswärmeverlust ist die Wärmemenge, die ein Warmwasserspeicher innerhalb von 24 Stunden an die Umgebung abgibt, ohne dass Warmwasser entnommen wird. Er ist ein Maß für die Qualität der Isolierung. Verwandte Begriffe: Wärmeverlust, Isolierung, Energieeffizienz.
- Zirkulationspumpe
- Eine Zirkulationspumpe sorgt dafür, dass warmes Wasser ständig in den Leitungen zirkuliert, sodass sofort warmes Wasser zur Verfügung steht. Sie wird typischerweise in größeren Gebäuden mit langen Leitungswegen eingesetzt. Verwandte Begriffe: Warmwasserzirkulation, Pumpe, Heizung.
- Isolierung
- Isolierung ist ein Material, das den Wärmefluss reduziert. Sie wird verwendet, um Wärmeverluste zu minimieren und den Energieverbrauch zu senken. Verwandte Begriffe: Dämmung, Wärmedämmung, Kältedämmung.
- Spezifische Wärmekapazität
- Die spezifische Wärmekapazität ist die Wärmemenge, die benötigt wird, um die Temperatur von 1 kg eines Stoffes um 1 Kelvin zu erhöhen. Sie wird in Joule pro Kilogramm und Kelvin (J/kg·K) angegeben. Verwandte Begriffe: Wärmekapazität, Wärme, Temperatur.
- Konvektion
- Konvektion ist die Wärmeübertragung durch die Bewegung von Flüssigkeiten oder Gasen. Sie entsteht durch Temperaturunterschiede und Dichteunterschiede. Verwandte Begriffe: Wärmeleitung, Wärmestrahlung, Wärmeübertragung.
- Thermometer
- Ein Thermometer ist ein Messgerät zur Bestimmung der Temperatur. Es gibt verschiedene Arten von Thermometern, z. B. Flüssigkeitsthermometer, Bimetallthermometer und elektronische Thermometer. Verwandte Begriffe: Temperaturfühler, Messgerät, Temperatur.
Häufige Fragen (FAQ)
- Wie kann ich den Wärmeverlust meines Warmwasserspeichers messen?
Messen Sie die Temperatur des Wassers im Speicher am Abend, nachdem er aufgeheizt wurde, und erneut am Morgen, bevor Wasser entnommen wird. Notieren Sie die Temperaturdifferenz und das Speichervolumen. Berechnen Sie den Wärmeverlust mit der Formel: Wärmeverlust = Speichervolumen * spezifische Wärmekapazität von Wasser * Temperaturdifferenz. - Welche Ursachen kann ein hoher Wärmeverlust haben?
Ein hoher Wärmeverlust kann durch eine schlechte Isolierung des Speichers, eine hohe Umgebungstemperaturdifferenz, ungedämmte Rohrleitungen, eine defekte Zirkulationspumpe oder eine zu hohe Speichertemperatur verursacht werden. Auch Kalkablagerungen im Speicher können die Wärmeübertragung beeinträchtigen und den Wärmeverlust erhöhen. - Wie kann ich den Wärmeverlust reduzieren?
Verbessern Sie die Isolierung des Speichers und der Rohrleitungen. Senken Sie die Speichertemperatur auf ein sinnvolles Maß. Vermeiden Sie unnötige Zirkulation. Entkalken Sie den Speicher regelmäßig. Dämmen Sie Ventile und andere ungedämmte Oberflächen. - Ist es sinnvoll, den Warmwasserspeicher über Nacht abzuschalten?
Das Abschalten des Speichers über Nacht kann Energie sparen, wenn der Wärmeverlust hoch ist und wenig Warmwasser benötigt wird. Allerdings muss der Speicher am Morgen wieder aufgeheizt werden, was ebenfalls Energie kostet. Ob sich das Abschalten lohnt, hängt von den individuellen Gegebenheiten ab. - Was ist der Bereitschaftswärmeverlust?
Der Bereitschaftswärmeverlust ist die Wärmemenge, die ein Warmwasserspeicher innerhalb von 24 Stunden an die Umgebung abgibt, ohne dass Warmwasser entnommen wird. Er wird in Watt (W) oder Kilowattstunden pro Jahr (kWh/a) angegeben und ist ein Maß für die Qualität der Isolierung. - Wie finde ich den Bereitschaftswärmeverlust meines Speichers?
Der Bereitschaftswärmeverlust ist in den technischen Daten des Warmwasserspeichers angegeben. Diese finden Sie in der Bedienungsanleitung oder auf dem Typenschild des Geräts. Sie können auch den Hersteller kontaktieren. - Welche Rolle spielt die Zirkulationspumpe beim Wärmeverlust?
Die Zirkulationspumpe sorgt dafür, dass warmes Wasser ständig in den Leitungen zirkuliert, sodass sofort warmes Wasser zur Verfügung steht. Dies führt jedoch auch zu Wärmeverlusten, da das Wasser in den Leitungen abkühlt und ständig nachgeheizt werden muss. Eine Zeitschaltuhr oder bedarfsgesteuerte Regelung kann helfen, die Zirkulation zu optimieren und Wärmeverluste zu reduzieren. - Kann eine defekte Zirkulationspumpe den Wärmeverlust erhöhen?
Ja, eine defekte Zirkulationspumpe, die ständig läuft oder undicht ist, kann den Wärmeverlust erheblich erhöhen. Überprüfen Sie die Pumpe regelmäßig und lassen Sie sie bei Bedarf reparieren oder austauschen.
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-
Solarspeicher prüfen – Anlagenbeschreibung erforderlich
Ist das evtl.
ein Solarspeicher? Beschreiben Sie die Anlage bitte etwas genauer.
Mit sonnigem Gruß ... Lb -
Wärmeverlust durch Heizkreispumpe – Ursachenforschung
Prüfen Sie doch mal
ob nicht auch die Heizkreispumpe läuft.
Ich hatte vor einiger Zeit mich gewundert warum unser 185 L WW-Speicher so wenig Warmes Wasser hatte.
Heizung stand auf Automatic, Aufgrund der warmen Temperatur draußen, war zwar keine Heizung in Betrieb aber die Heizkreispumpe lief auf kleinster Stufe (und ein paar Heizkörper waren offen). Damit war wohl ein kleiner Umlauf gegeben und der Heizkreis bekam aus dem Warmwasserspeicher wärmeres Wasser, funktionierte also wie ein Pufferspeicher.
Nach Abschalten der Pumpe (Heizung auf Sommer) klappt es jetzt wieder. Jetzt geht nur die WW-Speicherladepumpe in Betrieb wenn auch warmes Wasser gemacht wird.
Und Zirku-Pumpe ist eh aus. -
Solarspeicher Details – Novum Top Solar 300 SE Datenblatt
@Lüneborg
Ja, es ist ein Solarspeicher. Kernstück der Anlage ist ein Ecotec-Pelletbrenner (richtig, wir hatten vor ein paar Wochen schon mal das Vergnügen, Herr Lüneborg 😉 mit einem Novum Top Solar 300 SE WW-Speicher. Zirkulationspumpe ist auch mit dabei, läuft zurzeit aber nicht.
Was für Daten hätten Sie denn noch gerne, ich habe hier so einiges im Datenblatt für den WW-Speicher stehen?
Die Isolierung ist mit 80/100 mm Weichschaumisolierung mit Folienmantel angegeben. -
Ausschluss: Keine ungewollten Verbraucher aktiv
@kho
Nun, leider ist es das nicht. Da läuft wirklich gar nichts, was nicht laufen soll. Nur der Brenner ungefähr sechsmal am Tag, bei programmierten Zeiten von 6:00 h-10:00 h und 14:00 h-21:00 h. -
Wärmeverlust: Abkühlung des WW-Kessels durch Solarkreis?
Abkühlung über den Solarkreis?
Durch Konvektion kann nachts der Solarkreis den WW Kessel abkühlen (untern = Kessel: warm, oben = Solarkollektor: kalt. Ist bei uns so, zumindest unten, wo der Solarwärmetauscher sitzt. Oben im Kessel, an der Entnahmestelle sind es nach wie vor 60 Grad. -
Problem: Unvollendeter Solarkreis als Wärmeverlustursache
Der Solarkreis
ist es auch nicht, denn leider ist der Aufgrund der Insolvenz unseres Heizungsbauers wie die Neunte von Beethoven: unvollendet.
Ich danke aber allen recht herzlich, die sich meines Problems annehmen. Vielleicht stoßen wir ja noch auf eine Lösung. -
Fehlende Rückschlagklappe – Ursache für Wärmeverlust?
Fehlende Rückschlagklappe evtl. die Problemlösung
Kürzlich hatten wir einen Installateur eines Betriebes der auch Pelletheizungen verbaut, um Probleme mit der Austragung der Pellets zu lösen. Angesprochen auf die Wärmeverluste des WW-Speichers meinte dieser, dass eigentlich höchstens 5 ° C Verlust über Nacht entstehen sollten.
Als mögliche Fehlerursache nannte er eine fehlende Rückschlagklappe im Zirkulationskreislauf. Dadurch könne es schwerkraftbedingt dazu kommen, dass trotz fehlender Pumpleistung das Wasser zirkuliere und den Wärmeverlust verursache.
Also wird das behoben werden müssen und dann sehen wir weiter. -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 16.01.2026
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BauKI Hinweis:
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Warmwasserspeicher Wärmeverlust: Ursachen & Lösungen
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um den Wärmeverlust eines 300L Warmwasserspeichers der Marke NOVUM über Nacht. Mögliche Ursachen sind Zirkulationspumpe, Konvektion im Solarkreis, fehlende Rückschlagklappe und ungewollte Aktivität der Heizkreispumpe. Die Teilnehmer suchen nach Wegen zur Minimierung des Wärmeverlusts und zur Steigerung der Energieeffizienz.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Beitrag Fehlende Rückschlagklappe – Ursache für Wärmeverlust? können fehlende Rückschlagklappen im Zirkulationskreislauf zu erhöhten Wärmeverlusten führen. Ein Installateur empfiehlt maximal 5°C Verlust über Nacht.
🔧 Praktische Umsetzung: Im Beitrag Wärmeverlust durch Heizkreispumpe – Ursachenforschung wird empfohlen, die Heizkreispumpe zu überprüfen, da diese ungewollt einen Umlauf erzeugen und den Warmwasserspeicher entladen kann. Das Abschalten der Zirkulationspumpe ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Reduzierung des Wärmeverlusts.
📊 Fakten/Zahlen: Der Threadstarter berichtet von einem Temperaturverlust über Nacht bei einem auf 50°C aufgeheizten Warmwasserspeicher. Die genaue Höhe des Verlusts wird diskutiert und nach möglichen Ursachen geforscht. Die Isolierung des Speichers spielt ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Minimierung des Wärmeverlusts.
✅ Empfehlung: Es wird empfohlen, die Anlage genau zu beschreiben (siehe Solarspeicher prüfen – Anlagenbeschreibung erforderlich), um spezifische Ursachen für den Wärmeverlust zu identifizieren. Dazu gehören Angaben zum Solarspeicher, Pelletbrenner und zur Zirkulationspumpe. Die Überprüfung des Solarkreises auf Konvektion (Wärmeverlust: Abkühlung des WW-Kessels durch Solarkreis?) ist ebenfalls ratsam.
👉 Handlungsempfehlung: Überprüfen Sie die Rückschlagklappe im Zirkulationskreislauf, die Heizkreispumpe und den Solarkreis auf mögliche Wärmeverluste. Eine detaillierte Analyse der Anlage und der Betriebsbedingungen ist entscheidend, um die Ursachen für den Wärmeverlust zu finden und geeignete Maßnahmen zur Minimierung zu ergreifen. Beachten Sie die Hinweise im Beitrag Solarspeicher Details – Novum Top Solar 300 SE Datenblatt bezüglich der Isolierung des Warmwasserspeichers.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl interner Fundstellen und Links zu "Warmwasserspeicher, Wärmeverlust, Nachtabschaltung, Zirkulationspumpe". Weiter unten können Sie die Suche mit eigenen Suchbegriffen verfeinern und weitere Fundstellen entdecken.
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- … ungedämmten Garage würde ich keinesfalls den Pufferspeicher einbauen lassen, abgesehen vom Wärmeverlust gibt es da bestimmt auch noch ganz andere Probleme bzgl. Leitungsführung …
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