Ausgleichsgefäße vertauscht? Druckprobleme in Solar- & Warmwasseranlage prüfen!
In diesem Forum sind Sie: Heizung / Warmwasser📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 17.01.2026
Die Diskussion dreht sich um Druckprobleme in einer Solar- und Warmwasseranlage, die möglicherweise durch vertauschte oder ungeeignete Ausgleichsgefäße (ADG) verursacht werden. Es wird die Bedeutung der korrekten Installation, des Vordrucks und der Verwendung von lebensmittelechten Membranen in Trinkwasser-Ausdehnungsgefäßen hervorgehoben. Zudem wird auf Gewährleistungsansprüche bei fehlerhafter Installation hingewiesen und die Notwendigkeit der Überprüfung von Betriebsdruck und Vordruck der Ausgleichsgefäße betont.
🔴 Wichtiger Hinweis · ⚠️ Wichtiger Hinweis · 🔧 Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung
Ausgleichsgefäße vertauscht? Druckprobleme in Solar- & Warmwasseranlage prüfen!
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Martin Pitschke
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
BauKI Hinweis:
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Der Vordruck des Solarausgleichsgefäßes (3 bar) liegt über dem Ansprechdruck des Sicherheitsventils (2,5 bar) – das Gefäß bleibt geschlossen und verursacht unkontrollierten Überdruck mit Gefahr von Komponentenschäden und Flüssigkeitsaustritt.
🔴 KRITISCH: Der Vordruck des Warmwasserausgleichsgefäßes (1 bar) ist deutlich zu niedrig für den statischen Systemdruck von 3 bar – führt zu vorzeitiger Membranschädigung, Wassereinschließung und Druckspitzen bei Erwärmung.
⚠️ WICHTIG: Eine Vertauschung oder Fehlmontage der Ausgleichsgefäße ist technisch nicht ausschließbar – beide Gefäße müssen auf jeweilige Systemparameter (Vordruck, Volumen, Temperaturbereich) exakt abgestimmt sein.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich vermute, dass bei der Installation der Ausgleichsgefäße für die Solaranlage und den Warmwasserkreislauf möglicherweise eine Verwechslung stattgefunden hat. Dies könnte die Ursache für die Druckprobleme in der Solaranlage sein.
🔴 Gefahr: Ein falscher Vordruck oder ein ungeeignetes Ausgleichsgefäß kann zu Schäden an der Anlage und zum Auslösen des Sicherheitsventils führen.
Ich empfehle folgende Schritte zur Überprüfung:
- Überprüfen Sie die Beschriftung der Ausgleichsgefäße: Stellen Sie sicher, dass das für die Solaranlage vorgesehene Gefäß tatsächlich im Solarkreislauf installiert ist.
- Kontrollieren Sie den Vordruck der Ausgleichsgefäße: Der Vordruck muss auf das jeweilige System (Solaranlage oder Warmwasser) abgestimmt sein. Die Angaben finden Sie in den technischen Datenblättern der Anlage.
- Vergleichen Sie das Volumen der Ausgleichsgefäße: Das Volumen muss ausreichend für die jeweilige Anlage dimensioniert sein.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Installation und die Vordrücke der Ausgleichsgefäße von einem Fachbetrieb für Heizungs- und Sanitärtechnik überprüfen und gegebenenfalls korrigieren.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt eine typische Fehlkonfiguration in einer Hausinstallation mit Solar- und Warmwasseranlage. Die Druckprobleme im Solarkreislauf, die zu nächtlichem Druckabfall auf 0 Bar und tagsüber zu einem Abblasen über das Sicherheitsventil führen, deuten auf eine grundlegende Planungsinkonsistenz hin. Die Kombination eines Ausdehnungsgefäßes mit 3 Bar Vordruck in einem Solarkreislauf, dessen Sicherheitsventil bereits bei 2,5 Bar öffnet, ist technisch nicht sinnvoll und stellt ein ernstes Problem dar.
🔴 Gefahr: Die Installation eines Ausdehnungsgefäßes mit 3 Bar Vordruck in einem Kreislauf mit einem Sicherheitsventil, das bei 2,5 Bar öffnet, ist ein schwerwiegender Planungsfehler. Das Gefäß kann seine Funktion nicht erfüllen, da der Vordruck über dem Ansprechdruck des Sicherheitsventils liegt. Dies führt zu unkontrollierten Druckstößen, die das Sicherheitsventil regelmäßig öffnen lassen und einen Verlust von Solarflüssigkeit verursachen. Zudem besteht die Gefahr von Kavitation oder Schäden an der Solarpumpe durch den nächtlichen Druckabfall auf 0 Bar.
⚠️ Korrektur: Die Annahme des Laien, dass das Ausdehnungsgefäß mit 3 Bar Vordruck im Solarkreislauf "geklemmt" werden kann, ist korrekt, aber die Ursache liegt tiefer. Der Vordruck des Ausdehnungsgefäßes im Solarkreislauf muss zwingend unter dem Ansprechdruck des Sicherheitsventils liegen, üblich sind etwa 0,5 bis 1 Bar darunter. Ein Vordruck von 3 Bar bei einem Sicherheitsventil von 2,5 Bar ist ein klarer Widerspruch. Auch das Warmwasser-Ausdehnungsgefäß mit 1 Bar Vordruck bei 3 Bar Wasserdruck ist überdimensioniert und führt zu einer ständigen Vorfüllung, was die Lebensdauer der Membran reduziert.
➕ Ergänzung: Neben dem falschen Vordruck des Solargefäßes könnte auch die Auslegung des Gefäßvolumens (25 Liter) für die Solaranlage unzureichend sein, insbesondere wenn die Anlage große Temperaturunterschiede aufweist. Zudem sollte der Vordruck des Warmwasser-Ausdehnungsgefäßes auf etwa 0,5 Bar unter dem statischen Wasserdruck eingestellt werden, also auf etwa 2,5 Bar, um eine optimale Funktion zu gewährleisten. Eine Überprüfung der gesamten Anlagenkonfiguration durch einen Fachmann ist dringend erforderlich.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Heizungs- und Solarfachbetrieb mit der Überprüfung und Korrektur der Anlage. Lassen Sie den Vordruck des Solargefäßes auf maximal 2,0 Bar reduzieren und prüfen Sie, ob das Volumen ausreicht. Stellen Sie den Vordruck des Warmwassergefäßes auf etwa 2,5 Bar ein. Führen Sie keine eigenständigen Arbeiten an der Druckanlage durch, da dies zu schweren Schäden oder Verletzungen führen kann.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt beschreibt eine kritische Fehlkonfiguration bei den Ausgleichsgefäßen in einer Solar- und Warmwasseranlage mit erheblichen Sicherheits- und Funktionsrisiken. Die Vordrücke der beiden Ausdehnungsgefäße sind offensichtlich nicht auf die jeweiligen Systemdrücke abgestimmt, was zu unkontrollierten Druckschwankungen, Überdruckentlastung über das Sicherheitsventil und potenzieller Schädigung der Komponenten führt.
🔴 Gefahr: Ein Ausgleichsgefäß mit 3 bar Vordruck im Solarkreislauf ist bei einem maximalen Systemdruck von 2,5 bar nicht funktionsfähig – es bleibt nahezu vollständig geschlossen und kann keine Volumenausdehnung der Solarflüssigkeit aufnehmen. Dadurch entsteht ein quasi geschlossenes System, das bei Erwärmung explosionsartig überdrückt und das Sicherheitsventil permanent aktiviert.
🔴 Gefahr: Im Warmwasserkreislauf führt der zu niedrige Vordruck von nur 1 bar bei einem Betriebsdruck von 3 bar dazu, dass das Gefäß bereits bei Kaltzustand zu über 65 % mit Wasser gefüllt ist – bei Erwärmung besteht hohe Gefahr der Wassereinschließung (Water Hammer), Membranschäden und plötzlicher Druckspitzen.
⚠️ Korrektur: Der Vordruck eines Ausdehnungsgefäßes muss stets mindestens 0,2–0,3 bar unter dem statischen Systemdruck (bei kaltem System) liegen – nicht unter dem maximalen Betriebsdruck. Für den Solarkreislauf ist ein Vordruck von ca. 2,2–2,3 bar erforderlich, für den Warmwasserkreislauf ca. 2,7–2,8 bar.
➕ Ergänzung: Die Volumenwahl (25 L vs. 18 L) ist zwar grundsätzlich plausibel, aber nur bei korrektem Vordruck und richtiger Berechnung der erforderlichen Ausdehnungsvolumina – hier fehlt die Prüfung der Temperaturdifferenz, Flüssigkeitsmenge und Systemgeometrie.
❌ Widerspruch: Die Annahme, ein 3-bar-Vordruck-Gefäß sei im Solarkreislauf sinnvoll, weil der Druck nicht höher als 2,5 bar wird, ist physikalisch falsch – ein zu hoher Vordruck verhindert jegliche Funktion des Gefäßes und macht es wirkungslos.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten SHK-Fachbetrieb mit Sachkunde in Solarthermie-Anlagen zur Druckmessung, Vordruckkontrolle und Neuauslegung beider Ausgleichsgefäße – inkl. Prüfung der Sicherheitsventile, Membranintegrität und möglicher Schäden durch wiederholte Überdruckentlastung.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei KI-Modelle identifizieren einen schwerwiegenden, nicht tolerierbaren Widerspruch zwischen Vordruck und Sicherheitsventil-Öffnungsdruck im Solarkreislauf (3 bar vs. 2,5 bar).
- Alle bestätigen, dass ein zu niedriger Vordruck im Warmwasserkreislauf (1 bar bei 3 bar Systemdruck) zu übermäßiger Vorfüllung, Membranbelastung und Funktionsverlust führt.
- Alle fordern eine unverzügliche, fachmännische Überprüfung durch zertifizierten SHK-Fachbetrieb mit Solarfachkenntnis.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI vermutet primär eine Vertauschung der Gefäße – DeepSeek und Qwen heben stärker die grundsätzliche Fehlauslegung (falscher Vordruck, nicht nur falsche Zuordnung) hervor.
- Qwen nennt konkrete Zielvordrücke (2,2–2,3 bar Solar / 2,7–2,8 bar Warmwasser), während DeepSeek 2,0 bar (Solar) und 2,5 bar (Warmwasser) vorschlägt – beide unter dem jeweiligen statischen Druck, aber mit leicht unterschiedlicher Pufferempfehlung.
➕ Ergänzung:
- Qwen betont die Notwendigkeit, den Vordruck am *statischen* (kalten) Systemdruck zu orientieren – nicht am maximalen Betriebsdruck – eine physikalisch präzisere Grundlage als in GoogleAI und DeepSeek dargestellt.
- DeepSeek weist als Einziger explizit auf Kavitationsgefahr an der Solarpumpe durch nächtlichen Druckabfall auf 0 bar hin.
- Qwen nennt den physikalischen Mechanismus der „Wassereinschließung“ (Water Hammer) im Warmwasserkreislauf – eine Risikobeschreibung, die bei den anderen KI-Modellen fehlt.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI beschreibt die Möglichkeit, das Solargefäß mit 3 bar „geklemmt“ zu haben – ohne klare Warnung vor Funktionslosigkeit. Qwen widerspricht dies klar mit „physikalisch falsch“ und „wirkungslos“, DeepSeek ergänzt mit „schwerwiegender Planungsfehler“. Der Konsens folgt Qwen/DeepSeek (Vorsichtsprinzip).
👉 Empfehlung: Die sicherere, physikalisch korrekte Einschätzung von Qwen (Vordruck muss *statischem* Druck angepasst sein) und DeepSeek (klare Druckgrenzen unter Sicherheitsventil) bildet die verbindliche Grundlage – nicht die vereinfachte Annahme einer bloßen Vertauschung (GoogleAI).
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Vordruck Solargefäß (3 bar) vs. Sicherheitsventil (2,5 bar) ❌ Widerspruch Alle Modelle stimmen darin überein, dass dies ein gravierender Planungsfehler ist – das Gefäß kann nicht funktionieren; Sicherheitsventil öffnet unkontrolliert; Gefahr von Schäden und Flüssigkeitsverlust. Vordruck Warmwassergefäß (1 bar) bei 3 bar Systemdruck ❌ Widerspruch Alle Modelle bestätigen, dass dies zu extrem hoher Vorfüllung, Membranschädigung und Druckstößen führt – Gefäß ist technisch überlastet und funktionsgefährdet. Ursache: Vertauschung der Gefäße ⚠️ Abwägung GoogleAI sieht dies als wahrscheinliche Hauptursache; DeepSeek und Qwen halten Fehlauslegung (unabhängig von Zuordnung) für tieferliegend und gefährlicher – Vertauschung ist möglich, aber nicht ausreichende Erklärung. Erforderliche Fachprüfung ✅ Konsens Alle drei KI-Modelle fordern einhellig eine sofortige, fachmännische Überprüfung durch zertifizierten SHK-Fachbetrieb mit Solar-Kompetenz – keine Eigenreparatur. Korrekter Vordruck für Solarkreislauf ⚠️ Abwägung Qwen: 2,2–2,3 bar; DeepSeek: max. 2,0 bar; alle einig: muss ≥0,2–0,5 bar *unter* Sicherheitsventil-Öffnungsdruck (2,5 bar) und am *statischen* Druck orientiert sein. 👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten SHK-Fachbetrieb mit Nachweis Solarthermie-Fachkenntnis zur präzisen Druckmessung (kalt & warm), Vordruckkorrektur beider Gefäße nach statischem Systemdruck, Prüfung der Sicherheitsventile und Dokumentation der korrekten Systemauslegung.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Unkontrollierter Überdruck im Solarkreislauf durch nicht funktionierendes Ausgleichsgefäß Permanentes Öffnen des Sicherheitsventils, Verlust von Solarflüssigkeit, Gefahr von Leckagen oder Gefäßplatzen 🔴 Risiko Kavitation an der Solarpumpe durch nächtlichen Druckabfall auf 0 bar Technischer Pumpenausfall, Geräuschentwicklung, reduzierte Förderleistung, frühzeitiger Verschleiß 🔴 Risiko Mängel an Warmwassergefäß-Membran durch permanente Überfüllung (1 bar Vordruck bei 3 bar Systemdruck) Mitlaufender Wasserverlust, plötzlicher Druckabfall, Schäden am Warmwasserspeicher oder an Armaturen 🔴 Risiko Fehlinterpretation als „nur vertauscht“ statt als grundsätzliche Fehlauslegung Unzureichende Korrektur (z. B. nur Tausch ohne Vordruckanpassung), erneute Fehlfunktion, erhöhte Kosten 🔴 Risiko Verwendung ungeeigneter Flüssigkeit oder ungeprüfter Dichtungen bei DIY-Korrekturversuch Chemische Inkompatibilität, Dichtungsversagen, Korrosion, Langzeitschäden am gesamten Kreislauf ✅ Chance Klare Identifizierung der Fehlauslegung als zentrales Problem Gezielte und nachhaltige Sanierung statt symptomorientierter Reparatur – langfristige Anlagenstabilität ✅ Chance Frühzeitige Entdeckung vor Totalausfall Vermeidung teurer Folgeschäden (z. B. Solarkollektorschäden durch Frost oder Überhitzung) ✅ Chance Standardisierte Vordruckkorrektur nach anerkannten Richtlinien (DINAbk. EN 14825, VDIAbk. 6002) Erhöhte Betriebssicherheit, längere Lebensdauer aller Komponenten, einfache Wartung ✅ Chance Überprüfung und Dokumentation der kompletten Anlagenkonfiguration Grundlage für zukünftige Erweiterung (z. B. Wärmepumpe), bessere Energieeffizienz, Nachweis für Versicherung und Immobilienwert ✅ Chance Aufbau von Fachwissen durch kooperative Begleitung der Korrektur durch den SHK-Betrieb Selbstständige, sichere Eigenüberwachung (z. B. Druckkontrolle im Kalzustand), frühzeitiges Erkennen von Abweichungen Orientierungshilfen
- Experten beauftragen: Kontaktieren Sie noch heute einen zertifizierten SHK-Fachbetrieb mit ausgewiesener Erfahrung in Solarthermie – fragen Sie gezielt nach Nachweis entsprechender Zertifikate (z. B. „Solar-Fachbetrieb“ der ZVSHK oder Energieeffizienz-Experte).
- Druckwerte dokumentieren: Messen und notieren Sie den kalten statischen Druck im Solarkreislauf und im Warmwasserkreislauf (ohne Pumpe laufen) – geben Sie diese Werte dem Fachbetrieb vorab mit.
- Vordruck prüfen lassen: Fordern Sie vom Fachbetrieb ausdrücklich die Messung und Korrektur *beider* Ausgleichsgefäße nach dem statischen Systemdruck – nicht nach Schätzwerten oder Anlagen-Typ.
- Sicherheitsventile testen lassen: Verlangen Sie die Funktionsprüfung der Sicherheitsventile (mindestens manuelle Funktionsprobe) und ggf. deren Kalibrierung oder Austausch.
- Membranintegrität prüfen: Lassen Sie die Membranen beider Ausgleichsgefäße visuell und drucktechnisch auf Undichtigkeiten oder Alterung prüfen – ein Gefäß mit defekter Membran muss ausgetauscht werden.
- Systemdokumentation anfordern: Verlangen Sie nach Abschluss eine schriftliche Dokumentation mit allen eingestellten Vordrücken, gemessenen Systemdrücken, Ventil-Öffnungsdrücken und Datum der Prüfung.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Ausgleichsgefäß
- Ein Ausgleichsgefäß ist ein Druckbehälter, der Volumenänderungen von Flüssigkeiten in geschlossenen Systemen (z.B. Heizungs- oder Solaranlagen) aufnimmt. Es hält den Druck im System konstant und verhindert Schäden durch Überdruck. Verwandte Begriffe: Vordruck, Membran, Druckausdehnung.
- Vordruck
- Der Vordruck ist der Druck, der im Ausgleichsgefäß herrscht, bevor es mit Flüssigkeit gefüllt wird. Er muss auf den statischen Druck der Anlage abgestimmt sein, um eine optimale Funktion zu gewährleisten. Verwandte Begriffe: Anlagendruck, Ruhedruck, Fülldruck.
- Solarflüssigkeit
- Solarflüssigkeit ist ein Wärmeträgermedium, das in Solaranlagen verwendet wird, um die Wärme vom Kollektor zum Speicher zu transportieren. Sie ist frostbeständig und enthält Zusätze, die Korrosion verhindern. Verwandte Begriffe: Wärmeträgeröl, Glykol, Frostschutzmittel.
- Sicherheitsventil
- Ein Sicherheitsventil ist eine Armatur, die bei Überschreitung eines bestimmten Drucks automatisch öffnet, um den Druck im System abzubauen und Schäden zu verhindern. Verwandte Begriffe: Überdruckventil, Druckbegrenzer, Notventil.
- Statischer Druck
- Der statische Druck ist der Druck, der durch die Höhe der Wassersäule in einem geschlossenen System entsteht. Er ist abhängig vom höchsten Punkt der Anlage. Verwandte Begriffe: hydrostatischer Druck, Ruhedruck, Fülldruck.
- Druckminderer
- Ein Druckminderer ist ein Ventil, das den Eingangsdruck einer Flüssigkeit oder eines Gases auf einen niedrigeren, konstanten Ausgangsdruck reduziert. Er wird eingesetzt, um nachgeschaltete Geräte vor zu hohem Druck zu schützen. Verwandte Begriffe: Druckregler, Reduzierventil, Drosselventil.
- Volumen
- Das Volumen ist der Rauminhalt eines Körpers oder Behälters. Bei Ausgleichsgefäßen ist das Volumen entscheidend dafür, wie viel Flüssigkeit aufgenommen werden kann, um Druckschwankungen auszugleichen. Verwandte Begriffe: Rauminhalt, Fassungsvermögen, Kapazität.
Häufige Fragen (FAQ)
- Was ist ein Ausgleichsgefäß und wozu dient es?
Ein Ausgleichsgefäß dient dazu, die Volumenänderungen von Flüssigkeiten (z.B. Wasser oder Solarflüssigkeit) aufgrund von Temperaturänderungen aufzunehmen. Es hält den Druck im System konstant und verhindert Schäden durch Überdruck. - Wie finde ich den richtigen Vordruck für mein Ausgleichsgefäß?
Der richtige Vordruck hängt vom statischen Druck der Anlage ab. Er sollte etwas unterhalb des statischen Drucks liegen. Die genauen Angaben finden Sie in der Dokumentation der Anlage oder erhalten Sie von einem Fachbetrieb. - Was passiert, wenn der Vordruck im Ausgleichsgefäß zu niedrig ist?
Ein zu niedriger Vordruck führt dazu, dass das Ausgleichsgefäß nicht ausreichend Volumen aufnehmen kann. Der Druck im System steigt dann bei Erwärmung der Flüssigkeit stark an, was zum Auslösen des Sicherheitsventils führen kann. - Was passiert, wenn der Vordruck im Ausgleichsgefäß zu hoch ist?
Ein zu hoher Vordruck reduziert das nutzbare Volumen des Ausgleichsgefäßes. Die Anlage kann dann Volumenänderungen nicht mehr ausreichend kompensieren, was ebenfalls zu Druckproblemen führen kann. - Wie oft sollte ich den Vordruck im Ausgleichsgefäß überprüfen?
Ich empfehle, den Vordruck mindestens einmal jährlich zu überprüfen. Bei Anlagen mit häufigen Druckschwankungen kann eine häufigere Kontrolle sinnvoll sein. - Kann ich den Vordruck im Ausgleichsgefäß selbst einstellen?
Ja, mit einer geeigneten Pumpe und einem Manometer können Sie den Vordruck selbst einstellen. Achten Sie jedoch darauf, die korrekten Werte einzustellen und die Anweisungen des Herstellers zu befolgen. - Was ist Solarflüssigkeit und warum wird sie in Solaranlagen verwendet?
Solarflüssigkeit ist ein spezielles Wärmeträgermedium, das in Solaranlagen verwendet wird, um die Wärme vom Kollektor zum Speicher zu transportieren. Sie ist frostbeständig und enthält Zusätze, die Korrosion verhindern. - Was bedeutet der Begriff "statischer Druck" in Bezug auf Heizungsanlagen?
Der statische Druck ist der Druck, der durch die Höhe der Wassersäule in der Anlage entsteht. Er ist abhängig vom höchsten Punkt der Anlage und wird in Metern Wassersäule (mWS) angegeben.
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🔴 Ausgleichsgefäß: Falsche Installation – Gewährleistungsanspruch prüfen!
Gewährleistung für fachgerechte Arbeit zum Glück 5 Jahre ...
Nach dem, was Sie beschrieben haben, war dort freundlich ausgerückt ein "Unwissender" am Werk. Holen Sie sich diesen "Fachmann" ran, und lassen sich die Anlagenteile nach den anerkannten Regeln der Technik umbauen. Zur Not mit Hilfe eines Sachverständigen.
1. Trinkwasser-Ausdehnungsgefäße müssen mit einer lebensmittelechten Membran ausgestattet sein und das DVGW-Zulassungszeichen tragen. Das können Sie sehr leicht an dem Aufkleber auf dem 25-L-Gefäß feststellen. Nach Ihrer Beschreibung vermute ich eher, dass dort ein Heizungs-Ausdehnungsgefäß eingebaut wurde! Für Trinkwasser!
2. Das Solar-AD-Gefäß bemisst sich (ähnlich wie eine Heizungsanlage) nach dem Flüssigkeitsinhalt und der Anlagenhöhe (bis zum Dach). Aus meiner Erfahrung setzen wir nur noch Solar-AD-Gefäße größer gleich 25 Liter ein (außer bei Mini-Anlagen unter 3 m²). Das AD-Gefäß wird mit 18 Litern wohl falsch dimensioniert sein.
3. Das Solar-Sicherheitsventil (SV) hat mind. 6 bar, meist 8 bar Auslösedruck. Ein 2,5 bar-SV ist für Heizungsanlagen und nicht für Solaranlagen! Der übliche Mindest (!) druck in einer Solaranlage bewegt sich so von 2-4 bar aufwärts, je nach Anlage, s.o.
Ich hoffe, mit diesen Angaben kommen Sie erst einmal zurecht.
Mir sonnigem Gruß ... Lb -
⚠️ ADG: Probleme durch ungeeignete Ausgleichsgefäße im Trinkwasserbereich
Weitere Probleme..
... entstehen beim Einbau ungeeigneter ADG im Trinkwasser-Bereich. Ich denke da nur an ungenügenden Durchfluss (Stagnationswasser ...) -
📊 Ausgleichsgefäß: Betriebsdruck & Vordruck korrekt einstellen!
Scheint nicht ganz OK zu sein.
Hallo
Also es scheint nicht ganz OK zu sein, aber Was steht genau auf den AGAbk. Betriebsdruck oder Vordruck, bzw. ist der Druck eingestellt worden. Zum Solarsicherheitsventil mit 2,5 bar, das früher schon OK, die höheren Absicherung wählt man erst seit den letzten Jahren, und ist auch noch Herstellerabhängig.
MfG Ralf Sparwel -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
BauKI Hinweis:
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🔴 Wichtiger Hinweis: Wie im Beitrag 🔴 Ausgleichsgefäß: Falsche Installation – Gewährleistungsanspruch prüfen! beschrieben, kann eine fehlerhafte Installation durch "Unwissende" zu erheblichen Problemen führen. Es ist ratsam, einen Fachmann hinzuzuziehen und die Anlage nach den anerkannten Regeln der Technik umbauen zu lassen. Bei Bedarf sollte ein Sachverständiger hinzugezogen werden, um die fachgerechte Ausführung zu gewährleisten.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Der Beitrag ⚠️ ADG: Probleme durch ungeeignete Ausgleichsgefäße im Trinkwasserbereich weist auf die Gefahren ungeeigneter ADG im Trinkwasserbereich hin, insbesondere auf das Risiko von Stagnationswasser durch ungenügenden Durchfluss. Es ist entscheidend, nur zugelassene und geeignete Ausgleichsgefäße für Trinkwasser zu verwenden, um gesundheitliche Risiken zu vermeiden.
🔧 Zusatzinfo: Die korrekte Einstellung des Betriebsdrucks und Vordrucks der Ausgleichsgefäße ist essentiell für eine einwandfreie Funktion der Solar- und Warmwasseranlage, wie im Beitrag 📊 Ausgleichsgefäß: Betriebsdruck & Vordruck korrekt einstellen! erläutert wird. Es sollte geprüft werden, ob der Druck gemäß den Herstellerangaben eingestellt wurde, um Druckschwankungen und Schäden zu vermeiden.
👉 Handlungsempfehlung: Überprüfen Sie die Installation Ihrer Ausgleichsgefäße in der Solar- und Warmwasseranlage auf Fachgerechtigkeit. Achten Sie auf die Verwendung von geeigneten, DVGW-zugelassenen Ausgleichsgefäßen im Trinkwasserbereich und stellen Sie sicher, dass Betriebsdruck und Vordruck korrekt eingestellt sind. Bei Unsicherheiten oder Problemen sollten Sie einen Fachmann konsultieren, um Folgeschäden zu vermeiden.
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