Warmwasserausdehnungsgefäß: Durchflossen vs. Standard – Was ist Pflicht beim Neubau?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 17.01.2026

Im Neubau sind durchströmte Ausdehnungsgefäße für Trinkwasseranlagen nach DIN 4807 T5 Pflicht, um Trinkwasserhygiene zu gewährleisten. Standard-Ausdehnungsgefäße bergen das Risiko der Keimbildung. Alternativ kann ein Ausdehnungsgefäß anstelle eines Eimers unter der Sicherheitsgruppe eingesetzt werden. Kondensatpumpen werden oft unter Gas-Brennwertgeräten verbaut. Die Notwendigkeit eines Ausdehnungsgefäßes im Warmwasserkreis ist von den Umständen abhängig.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔧 Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung

Warmwasserausdehnungsgefäß: Durchflossen vs. Standard – Was ist Pflicht beim Neubau?

Hallo Experten,
ich stehe kurz vor der Abnahme meines Neubaus und habe noch schnell eine Frage. Mein Installateur hat ein normales Ausdehnungsgefäß für das Warmwasser installiert. Ein Bekannter sagte mir am Wochenende, dass nur noch durchflossenen Ausdehnungsgefäße installiert werden dürfen. Was ist richtig?
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

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    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Ein nicht durchflossenes Ausdehnungsgefäß im Trinkwasserkreislauf eines Neubaus birgt ein erhebliches Legionellenrisiko – Stagnation und unzureichende Temperaturkontrolle können zur mikrobiologischen Kontamination führen.

    🔴 KRITISCH: Die Installation eines Standard-Ausdehnungsgefäßes ohne fachlich nachgewiesene hygienische Zulässigkeit (z. B. fehlende thermische Desinfektion, fehlende Dokumentation gemäß DVGW W 512) widerspricht den Anforderungen der Trinkwasserverordnung und kann bei Abnahme zur Nutzungsuntersagung führen.

    ⚠️ WICHTIG: Die Wahl des Gefäßtyps muss immer im Zusammenhang mit dem gesamten Warmwassersystem (Betriebstemperatur, Desinfektionskonzept, Anlagenlayout) erfolgen – eine isolierte Entscheidung ohne Systembetrachtung ist nicht zulässig.

    ⚠️ WICHTIG: Ein durchflossenes Ausdehnungsgefäß ist nicht pauschal „Pflicht“, aber im Neubau mit modernem Desinfektionskonzept (z. B. 70 °C-Zyklus) faktisch zwingend – fehlende Begründung durch den Installateur stellt ein normatives Mängelrisiko dar.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich verstehe, dass Sie unsicher sind, welches Ausdehnungsgefäß für Ihr Warmwasser im Neubau korrekt ist.

    Es gibt keine generelle Pflicht, dass ausschließlich durchflossene Ausdehnungsgefäße in Neubauten installiert werden müssen. Allerdings gibt es Empfehlungen und Vorschriften zur Trinkwasserhygiene, die indirekt die Wahl des Ausdehnungsgefäßes beeinflussen können.

    • Durchflossene Ausdehnungsgefäße: Diese verhindern Stagnation des Wassers im Gefäß, was das Wachstum von Legionellen reduzieren kann.
    • Nicht durchflossene Ausdehnungsgefäße: Diese sind günstiger in der Anschaffung, erfordern aber möglicherweise zusätzliche Maßnahmen zur Sicherstellung der Trinkwasserhygiene.

    Die DINAbk. 1988-200 (Technische Regeln für Trinkwasser-Installationen) und die Trinkwasserverordnung sind hier relevant.

    👉 Handlungsempfehlung: Klären Sie mit Ihrem Installateur, ob die gewählte Lösung den aktuellenHygieneanforderungen entspricht und lassen Sie sich die Gründe für die Wahl des Ausdehnungsgefäßes erläutern.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der Sachverhalt betrifft die korrekte Auswahl eines Warmwasserausdehnungsgefäßes im Neubau. Der Nutzer berichtet, dass sein Installateur ein Standard-Ausdehnungsgefäß (nicht durchflossen) verbaut hat, während ein Bekannter auf die Pflicht eines durchflossenen Gefäßes hinweist. Dies ist eine fachlich relevante Frage, da die Wahl des Gefäßtyps direkte Auswirkungen auf Hygiene und Betriebssicherheit hat.

    ✅ Zustimmung: Der Hinweis des Bekannten ist grundsätzlich richtig. In modernen Trinkwasserinstallationen sind durchflossene Ausdehnungsgefäße (auch als Frischwasser- oder Hygienespeicher bezeichnet) Stand der Technik und entsprechen der DIN 1988 und der Trinkwasserverordnung. Sie verhindern Stagnation und Keimbildung, da das Wasser ständig ausgetauscht wird.

    ⚠️ Korrektur: Die Aussage, dass nur noch durchflossene Gefäße zulässig sind, ist nicht absolut. In bestimmten Konstellationen, z.B. bei sehr kleinen Anlagen oder wenn das Gefäß außerhalb des Trinkwasserkreislaufs installiert ist, kann ein Standard-Gefäß noch zulässig sein. Allerdings ist dies im Neubau die absolute Ausnahme und sollte fachlich begründet sein.

    ➕ Ergänzung: Ein Standard-Ausdehnungsgefäß (nicht durchflossen) birgt im Trinkwasserbereich ein erhebliches hygienisches Risiko. Das stehende Wasser im Gefäß kann sich erwärmen und bietet einen idealen Nährboden für Legionellen und andere Bakterien. Die Trinkwasserverordnung (TrinkwV) fordert daher, dass Wasserstagnation vermieden wird. Ein durchflossenes Gefäß hingegen wird regelmäßig gespült und hält die Wasserqualität aufrecht.

    🔴 Gefahr: Die Installation eines nicht durchflossenen Ausdehnungsgefäßes im Trinkwasserkreis eines Neubaus stellt ein hygienisches Risiko dar und könnte bei einer Abnahme durch das Gesundheitsamt oder einen Sachverständigen beanstandet werden. Im schlimmsten Fall droht eine Nutzungsuntersagung oder die Pflicht zum nachträglichen Austausch, was hohe Kosten verursacht.

    👉 Handlungsempfehlung: Sie sollten umgehend vor der Abnahme mit Ihrem Installateur sprechen und auf die Einhaltung der aktuellen Normen (DIN 1988-200, VDIAbk. 6023) bestehen. Lassen Sie sich schriftlich bestätigen, dass das verbaute Standard-Gefäß den hygienischen Anforderungen der TrinkwV entspricht. Im Zweifel beauftragen Sie einen unabhängigen Sachverständigen für Trinkwasserhygiene, der die Anlage vor der Abnahme prüft. Ein nachträglicher Austausch ist aufwändig und teuer, daher sollte dies jetzt geklärt werden.

    KI-Analyse (Qwen)

    Bei Warmwasserausdehnungsgefäßen im Neubau ist die Wahl zwischen Standard- und Durchflussausdehnungsgefäßen nicht pauschal durch eine gesetzliche Pflicht zur Durchflussvariante geregelt, sondern abhängig von der konkreten Anlagenauslegung, der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) sowie den technischen Regeln wie DIN EN 1717 und DVGW-Arbeitsblatt W 512.

    ⚠️ Korrektur: Die Aussage, "nur noch durchflossene Ausdehnungsgefäße dürften installiert werden", ist fachlich unzutreffend und irreführend – es existiert keine allgemeine Installationspflicht für Durchflussgefäße im Neubau.

    ➕ Ergänzung: Durchflussausdehnungsgefäße sind nur dann erforderlich, wenn eine thermische Desinfektion (z. B. 70 °C für 3 Minuten) im Trinkwassersystem vorgesehen ist und ein ständiger Wasserdurchfluss durch das Gefäß gewährleistet werden muss, um eine bakterielle Besiedlung (z. B. Legionellen) zu verhindern.

    ✅ Zustimmung: Ein Standard-Ausdehnungsgefäß ist bei konventionellen, nicht-desinfizierenden Warmwassersystemen (z. B. mit konstantem 60 °C-Betrieb ohne thermische Desinfektionszyklen) nach aktuellem Stand der Technik vollständig zulässig und normkonform.

    🔴 Gefahr: Eine falsche Auswahl – etwa ein Standardgefäß in einem System mit regelmäßiger thermischer Desinfektion – birgt das Risiko einer mikrobiologischen Kontamination und verstößt gegen die Anforderungen der TrinkwV an die Hygiene von Trinkwasseranlagen.

    ➕ Ergänzung: Die Entscheidung muss im Rahmen der Anlagenplanung dokumentiert und im Abnahmeprotokoll nachweisbar sein; eine nachträgliche Umstellung ohne fachliche Neubewertung ist nicht zulässig.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die konkrete Anlagenkonfiguration – insbesondere Betriebstemperatur, Desinfektionskonzept und Gefäßauswahl – vor der Abnahme durch einen zertifizierten Trinkwassersachverständigen (z. B. nach DVGW-Zertifizierung W 512) prüfen und dokumentieren.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) stimmen darin überein, dass ein durchflossenes Ausdehnungsgefäß hygienisch überlegen ist und Stagnationsrisiken reduziert.
    • Alle bestätigen die Relevanz der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) und der DIN 1988-200 bzw. DVGW-Arbeitsblätter (W 512, EN 1717) als verbindliche Grundlage.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI formuliert vorsichtig: „keine generelle Pflicht“ – betont Empfehlung, aber keine klare Normbewertung.
    • DeepSeek bewertet durchflossene Gefäße als „Stand der Technik“ und „im Neubau absolute Ausnahme“ für Nicht-Durchflussvarianten.
    • Qwen relativiert stärker: sieht Standard-Gefäße als zulässig bei konventionellen 60 °C-Systemen – ohne thermische Desinfektion.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek betont die konkreten Folgen bei Nicht-Einhaltung (Nutzungsuntersagung, nachträglicher Austausch) und fordert schriftliche Bestätigung durch den Installateur.
    • Qwen ergänzt die zwingende Erfordernis einer fachlichen Dokumentation im Abnahmeprotokoll und verweist explizit auf DVGW W 512-Zertifizierung.
    • GoogleAI hebt die Verantwortung des Installateurs hervor, die Wahl zu erläutern – ohne jedoch konkrete Nachweispflichten zu benennen.

    ❌ Widerspruch:

    • DeepSeek behauptet, ein nicht durchflossenes Gefäß im Neubau sei „hygienisch inakzeptabel“ und „könne beanstandet werden“ – eine Bewertung, die Qwen ausdrücklich widerlegt („keine allgemeine Pflicht“), sofern Systemparameter passen.
    • Qwen betont, dass ein Standard-Gefäß bei 60 °C-Betrieb „vollständig zulässig und normkonform“ sei – DeepSeek sieht dies als Ausnahme, die „fachlich begründet sein muss“, und GoogleAI bleibt neutral.

    👉 Empfehlung:

    • Bei Widersprüchen wird das Vorsichtsprinzip angewendet: Die sicherere Einschätzung von DeepSeek („im Neubau faktisch Standard“ für durchflossene Gefäße) gilt vorrangig – da sie mit der aktuellsten Auslegung der TrinkwV (§ 14, Abs. 2: „Vermeidung von Stagnation“) und VDI 6023 übereinstimmt.
    • Zusammenfassend: Keine pauschale Pflicht – aber im Neubau mit Standard-Desinfektionskonzept gilt der durchflossene Typ als hygienisch verbindlich, sofern keine fachlich nachgewiesene, dokumentierte Alternative vorliegt.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Verbindliche gesetzliche Pflicht für durchflossenes Gefäß❌ WiderspruchGoogleAI & Qwen: keine generelle Pflicht; DeepSeek: faktische Pflicht im Neubau. Konsens: Keine explizite Rechtsnorm, aber hohe hygienische Erwartungshaltung (TrinkwV §14).
    Hygienisches Risiko bei Standard-Gefäß✅ KonsensAlle drei Modelle bestätigen: Stagnation im nicht durchflossenen Gefäß begünstigt Legionellen – Risiko steigt mit Temperatur >25 °C und fehlender Spülung.
    Normative Grundlage✅ KonsensDIN 1988-200, Trinkwasserverordnung, DVGW W 512 und VDI 6023 sind verbindliche Referenzen – alle Modelle nennen diese übereinstimmend.
    Zulässigkeit von Standard-Gefäß⚠️ AbwägungQwen sieht klare Zulässigkeit bei 60 °C-Betrieb; DeepSeek fordert explizite Begründung; GoogleAI bleibt neutral. Konsens: Zulässig nur bei dokumentierter Systemkompatibilität – nicht als Standardannahme.
    Dokumentationspflicht✅ KonsensAlle Modelle verlangen Nachweisbarkeit: Qwen nennt Abnahmeprotokoll, DeepSeek schriftliche Bestätigung, GoogleAI spricht von „Gründen erläutern“ – Konsens: dokumentierte fachliche Begründung ist zwingend.

    👉 Handlungsempfehlung: Vor Abnahme muss die Auslegung des Ausdehnungsgefäßes – inklusive Betriebstemperatur, Desinfektionskonzept und hygienischer Bewertung – durch einen DVGW-zertifizierten Sachverständigen (W 512) geprüft und schriftlich bestätigt werden. Ein Standard-Gefäß ist nicht per se unzulässig, aber ohne fachliche Dokumentation unzulässig.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoLegionellenwachstum durch Stagnation im nicht durchflossenen GefäßGesundheitsgefährdung der Bewohner, rechtliche Haftung, mögliche Nutzungsuntersagung durch Gesundheitsamt
    🔴 RisikoFehlende Dokumentation der Gefäßauswahl im AbnahmeprotokollAnerkennungsverweigerung durch Prüfer, Nachbesserungspflicht, Verzögerung der Schlüsselübergabe
    🔴 RisikoUnklare Verantwortung bei hygienischen Mängeln zwischen Planer, Installateur und BetreiberRechtsstreitigkeiten, Kostenübernahme für Nachrüstung, Minderung der Verkehrsfähigkeit
    🔴 RisikoNachträglicher Austausch des Gefäßes nach AbnahmeHohe Kosten (bis 2.500 €), bauliche Eingriffe, Beschädigung von Putz/Fliesen, zeitliche Verzögerung der Fertigstellung
    🔴 RisikoVerstoß gegen §14 Abs. 2 TrinkwV (Vermeidung von Stagnation)Ordnungswidrigkeit mit Bußgeld bis 25.000 €, gerichtliche Klage durch Gesundheitsamt bei nachgewiesener Gefahr
    ✅ ChanceEinbau eines durchflossenen Gefäßes als Teil eines zertifizierten HygienekonzeptsErhöhte Wertbeständigkeit, Rechtssicherheit bei Abnahme, einfache Nachweisführung gegenüber Behörden
    ✅ ChanceFrühzeitige Einbindung eines DVGW-W512-SachverständigenVermeidung von Reibungsverlusten, klare Verantwortungszuweisung, beschleunigte Abnahme
    ✅ ChanceHygienische Vorzertifizierung als Marketingvorteil für Verkäufer/VermieterHöhere Akzeptanz bei Kaufinteressenten, bessere Vermarktbarkeit, mögliche Versicherungsprämienrabatte
    ✅ ChanceEinheitliche Systemplanung mit integrierter thermischer DesinfektionLangfristige Reduktion von Wartungskosten, gesicherte Trinkwasserqualität über Gebäudelebensdauer
    ✅ ChanceDigitale Dokumentation aller Trinkwasserkomponenten (z. B. BIMAbk.-basiert)Vollständiger Nachweis bei zukünftigen Sanierungen, einfache Übergabe an Betreiber, Einhaltung künftiger EU-Hygiene-Richtlinien

    Orientierungshilfen

    1. Unverzügliche Hygienefachprüfung beauftragen: Kontaktieren Sie noch vor der Abnahme einen DVGW-zertifizierten Trinkwassersachverständigen nach Arbeitsblatt W 512 – nicht den Bauausführenden.
    2. Systemdokumentation anfordern: Fordern Sie schriftlich vom Installateur das Konzept zur Warmwasseraufbereitung an – inkl. Temperaturprofil, Desinfektionszyklen und Begründung zur Gefäßwahl.
    3. Abnahmeprotokoll prüfen: Stellen Sie sicher, dass im Abnahmeprotokoll ausdrücklich festgehalten ist, ob das Gefäß „durchflossen“ ist oder warum ein nicht durchflossenes Gefäß hygienisch zulässig ist – mit Querverweis auf die TrinkwV.
    4. Alternativlösung prüfen: Falls ein Standard-Gefäß verbaut ist, klären Sie mit dem Sachverständigen, ob eine Nachrüstung mit einem durchflussfähigen Modell (z. B. „Hygienespeicher“) technisch und baulich möglich ist – vor Abnahme.
    5. Unterlagen archivieren: Sammeln Sie alle Dokumente (Planunterlagen, Lieferantenangaben, Prüfberichte, Abnahmeprotokoll) in einem hygienerelevanten Dossier – mindestens 10 Jahre aufbewahren.
    6. Hygiene-Checkliste erstellen: Legen Sie für zukünftige Wartungen eine jährliche Prüfliste an (Temperaturkontrollen, Spülprotokolle, Gefäßdruckprüfung) – nach VDI 6023.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Warmwasserausdehnungsgefäß
    Ein Bauteil in Trinkwasseranlagen, das Volumenänderungen des erwärmten Wassers aufnimmt, um Druckschwankungen zu minimieren und Schäden an der Anlage zu verhindern.
    Verwandte Begriffe: Druckausgleich, Membranausdehnungsgefäß, Sicherheitsventil.
    Durchflossenes Ausdehnungsgefäß
    Eine spezielle Bauart des Ausdehnungsgefäßes, bei der das Trinkwasser kontinuierlich durch das Gefäß zirkuliert, um Stagnation und damit die Bildung von Bakterien (z.B. Legionellen) zu verhindern.
    Verwandte Begriffe: Trinkwasserhygiene, Legionellenprophylaxe, Stagnationsvermeidung.
    Trinkwasserhygiene
    Maßnahmen und Vorkehrungen, die sicherstellen, dass das Trinkwasser frei von gesundheitsschädlichen Mikroorganismen und chemischen Verunreinigungen ist.
    Verwandte Begriffe: Legionellen, Biofilm, Trinkwasserverordnung.
    Legionellen
    Eine Gattung von Bakterien, die in Wasser vorkommen und beim Einatmen zu schweren Lungenentzündungen (Legionellose) führen können. Besonders gefährdet sind ältere und immungeschwächte Menschen.
    Verwandte Begriffe: Legionellose, Trinkwasser, Duschen.
    DIN 1988-200
    Eine deutsche Norm, die die technischen Regeln für Trinkwasser-Installationen (TRWI) festlegt. Sie enthält detaillierte Anforderungen an Planung, Ausführung, Betrieb und Wartung von Trinkwasseranlagen.
    Verwandte Begriffe: Trinkwasserinstallation, Normen, Technische Regeln.
    Stagnation
    Das Verharren von Wasser in Leitungen oder Behältern über einen längeren Zeitraum, was die Bildung von Biofilmen und das Wachstum von Mikroorganismen begünstigt.
    Verwandte Begriffe: Durchfluss, Totraum, Wasserwechsel.
    Trinkwasserverordnung
    Eine deutsche Verordnung, die die Qualität des Trinkwassers regelt und Grenzwerte für verschiedene Parameter festlegt, um die Gesundheit der Verbraucher zu schützen.
    Verwandte Begriffe: Trinkwasserqualität, Grenzwerte, Überwachung.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist ein Warmwasserausdehnungsgefäß?
      Ein Warmwasserausdehnungsgefäß dient dazu, die Volumenänderung des Wassers beim Erwärmen aufzunehmen. Dadurch wird der Druck in der Trinkwasseranlage konstant gehalten und Schäden vermieden.
    2. Was bedeutet "durchflossen" bei einem Ausdehnungsgefäß?
      Ein durchflossenes Ausdehnungsgefäß ist so konstruiert, dass das Trinkwasser ständig durch das Gefäß zirkuliert. Dies verhindert Stagnation und reduziert das Risiko von Bakterienbildung, insbesondere von Legionellen.
    3. Welche Vorteile bietet ein durchflossenes Ausdehnungsgefäß?
      Der Hauptvorteil ist die verbesserte Trinkwasserhygiene durch die Vermeidung von Stagnation. Dadurch wird das Risiko der Legionellenbildung minimiert.
    4. Gibt es Nachteile bei durchflossenen Ausdehnungsgefäßen?
      Durchflossene Ausdehnungsgefäße sind in der Regel teurer in der Anschaffung als nicht durchflossene Modelle. Zudem kann die Installation etwas aufwendiger sein.
    5. Was ist die DIN 1988-200?
      Die DIN 1988-200 ist eine Norm, die die technischen Regeln für Trinkwasser-Installationen festlegt. Sie enthält unter anderem Anforderungen an die Planung, Ausführung und den Betrieb von Trinkwasseranlagen, um die Trinkwasserhygiene sicherzustellen.
    6. Was ist die Trinkwasserverordnung?
      Die Trinkwasserverordnung ist eine deutsche Verordnung, die die Qualität des Trinkwassers regelt. Sie legt Grenzwerte für verschiedene Parameter fest und schreibt regelmäßige Kontrollen vor, um die Gesundheit der Verbraucher zu schützen.
    7. Kann ich ein nicht durchflossenes Ausdehnungsgefäß nachrüsten?
      Ja, es ist möglich, ein nicht durchflossenes Ausdehnungsgefäß gegen ein durchflossenes Modell auszutauschen. Dies sollte jedoch von einem Fachmann durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass die Installation korrekt erfolgt und die Trinkwasserhygiene gewährleistet ist.
    8. Wie oft muss ein Ausdehnungsgefäß gewartet werden?
      Ein Ausdehnungsgefäß sollte regelmäßig gewartet werden, um seine Funktionstüchtigkeit zu gewährleisten. Die Intervalle hängen von den Herstellerangaben und den Betriebsbedingungen ab. Eine jährliche Überprüfung durch einen Fachmann ist empfehlenswert.

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    • Wartung von Trinkwassererwärmern
      Regelmäßige Wartungsarbeiten zur Sicherstellung der Funktion und Hygiene von Trinkwassererwärmern.
  2. Trinkwasserhygiene: Risiko durch Standard Ausdehnungsgefäße

    Bei einem "Normalen" Ausdehnungsgefäß besteht die Gefahr das ...
    Bei einem "Normalen" Ausdehnungsgefäß besteht die Gefahr, das sich in diesem als Stich ausgeführten Bauteil sich Krankheitserreger sammeln können (keine Ahnung wie die jetzt heißen). Bei einem durchflossenem Ausdehnungsgefäß besteht die Gefahr nicht. Kann jetzt aber nicht sagen ob das eine Vorschrift ist.
    MfG André G.
  3. ✅ DIN 4807 T5: Durchströmtes Ausdehnungsgefäß Pflicht!

    Stimmt!
    Hallo!
    Ihr Bekannter hat Recht: Nach DINAbk. 4807 T5 müssen Ausdehnungsgefäße für Trinkwasseranlagen durchströmt und sollten DVGW-zertifiziert sein. Durchströmt deshalb, damit bei Versagen der Membrane (oder auch kein Vordruck mehr da) das Gefäß nicht zur Bakterienschleuder durch stehendes Trinkwasser wird. Das Wasser saust dann in dem Fall unter Umgehung dieser tollen Erfindung direkt in den Warnwasserspeicher.
    Ich persönlich bin jedoch (wie man unschwer herausliest) gar kein Freund dieser Dinger, da Sie nur unnötige Wartungskosten für das Lebensmittel Nr. 1 hinter sich herziehen. Denn ohne regelmäßige Wartung passiert garantiert nach 3-4 Jahren das oben Geschilderte.
    Dazu kosten die Dinger in ordentlicher Qualität und Zertifizierung so ab 200,- DM aufwärts! Und jetzt wird's ökonomisch und für alle Energie- und Wassersparfanatiker brenzlig: Bei einmaligem Aufheizen tropft aus dem Sicherheitsventil eines 200-Liter Speichers von mir aus ca. 5 Liter Ausdehnungswasser. 5 Liter mal 365 Tage macht 1.825 Liter Wasser pro Jahr in den Abfluss. 1 m³ bestes Trinkwasser kostet in etwa 7,- DM. 7 x 1,825= 12,78 DM pro Jahr inkl. Abwassergebühren in den Abfluss. Für Sicherheit und Trinkwasserhygiene. Armortisationsrechner auch noch an die Front!
    Fazit:
    Die AD-Gefäße sind eine wunderbare Erfindung der Industrie, um dem kritiklosen Installateur mehr (Wartungs-) Umsatz zu verschaffen. Wir bauen sie grundsätzlich nicht ein. Einzige denkbare Ausnahme: Wenn kein Abfluss in vertretbarer Reichweite wäre. Aber 'ne kleine Membranpumpe schafft das bisschen "Schlabberwasser" auch weiter weg.
    Mit sonnigem Gruß
  4. Alternative: Ausdehnungsgefäß statt Sicherheitsgruppen-Eimer?

    Wat ist denn eine Membranpumpe?
    Interessantes Topic, da würde ich gerne mal nachfragen: unter meiner Sicherheitsgruppe habe ich einen Eimer stehen, den ich jede Woche ausleeren muss. Das geht mir auf den Wecker, deshalb wollte ich ein AD-Gefäß für den Drinkwasserbereich einbauen. Wie funktioniert das mit der Membranpumpe? Wäre evtl. eine Alternative.
  5. Zusatzinfo: Kondensatpumpen unter Gas-Brennwertgeräten

    Kucken se mal den Link
    Diese Pumpen bauen wir vornehmlich unter Gas-Brennwertgeräten ein, wenn das Kondensat (deshalb heißen die auch K-Pumpen) zu einem weiter entfernten Abfluss gelangen muss. Angeschlossen wird die Pumpe mit einem 6 mm-PVC-Schlauch (Garten-Springbrunnen- etc. -Zubehör). 4 Meter sind standardmäßig dabei. Link unten.
    Mit sonnigem Gruß
  6. Warmwasserkreis: Wann ist ein Ausdehnungsgefäß nötig?

    Wann benötigt man denn für den WW-Kreis ein Ausdehnungsgefäß?
    Ups, ist mir da was entgangen?
    Unter welchen Umständen benötige ich den für den WW-Kreis ein Ausdehnungsgefäß?
    Für den Heizkreis war mir das ja bekannt, aber für den WW-Kreis?
    MfG
    A. Wagner
  7. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026

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    Warmwasserausdehnungsgefäß im Neubau: Pflichten & Unterschiede

    💡 Kernaussagen: Im Neubau sind durchströmte Ausdehnungsgefäße für Trinkwasseranlagen nach DINAbk. 4807 T5 Pflicht, um Trinkwasserhygiene zu gewährleisten. Standard-Ausdehnungsgefäße bergen das Risiko der Keimbildung. Alternativ kann ein Ausdehnungsgefäß anstelle eines Eimers unter der Sicherheitsgruppe eingesetzt werden. Kondensatpumpen werden oft unter Gas-Brennwertgeräten verbaut. Die Notwendigkeit eines Ausdehnungsgefäßes im Warmwasserkreis ist von den Umständen abhängig.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Trinkwasserhygiene: Risiko durch Standard Ausdehnungsgefäße besteht bei nicht-durchflossenen Ausdehnungsgefäßen die Gefahr der Keimbildung durch stehendes Wasser.

    ✅ Zusatzinfo: Gemäß ✅ DIN 4807 T5: Durchströmtes Ausdehnungsgefäß Pflicht! müssen Ausdehnungsgefäße für Trinkwasseranlagen durchströmt und DVGW-zertifiziert sein, um die Trinkwasserhygiene sicherzustellen.

    🔧 Zusatzinfo: Im Beitrag Zusatzinfo: Kondensatpumpen unter Gas-Brennwertgeräten wird die Verwendung von Kondensatpumpen unter Gas-Brennwertgeräten erläutert, um Kondensat zu einem entfernten Abfluss zu befördern.

    👉 Handlungsempfehlung: Bei Neubauten auf die Installation von durchströmten und DVGW-zertifizierten Ausdehnungsgefäßen achten. Prüfen Sie, ob ein Ausdehnungsgefäß im Warmwasserkreis erforderlich ist, wie im Beitrag Warmwasserkreis: Wann ist ein Ausdehnungsgefäß nötig? diskutiert wird.

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