Ich habe dort Jahreübersichten von 1996 bis 1999 verglichen und dabei folgende erstaunlichen Werte gefunden:
- April 1996 10,9 Grad 137,0 Liter Verbrauch
- April 1998 10,1 Grad 136,7 Liter
- April 1999 10,9 Grad 136,9 Grad
Aus einer weiteren Liste, sie wurde mir freundlicherweise von Herrn Beitzke zugesandt, ist ersichtlich, dass sich die Einschaltzahlen seit 1997 fast halbiert haben, sprich die Brennerlaufzeit hat sich fast verdoppelt! Dennoch hat sich am Verbrauch nichts verändert.
Mir ist klar, dass eine Vielzahl von Einflussfaktoren berücksichtigt werden müssen, beispielsweise das Nutzerverhalten. Aber ich habe aus obigen Daten folgenden Schluss gezogen:
Nicht die Verlängerung der Brennerlaufzeit bringt die Ersparnis, sondern das Anpassen der Heizleistung an den benötigten Wärmebedarf. Sprich: Verkleinerung der Brennerdüse bei Ölheizung oder Modulation des Gasbrenners. Die Hoffnung, deutlich (!) erkennbar Energie durch das Verlängern der Brennerlaufzeit einzusparen, schwindet:-(
Anders ausgedrückt:
Kürzere Brennerlauf und damit geringere Auskühlverluste sind gleichzusetzten mit längeren Brennerlaufzeiten und größeren Auskühlverlusten! Soweit die Interpretation der Daten.
Wer hätte das gedacht?! 🙂
ps: Es geht mir nur um diesen einen (!) Punkt. Ich möchte nicht über diverse Lösungen diskutieren wie z.B. Pufferspeicherung 🙂