wir haben im letzten Jahr eine Doppelhaushälfte (schlüsselfertig, Bauträgermaßnahme) gebaut und im Dezember bezogen. Der Keller ist aus WU-Beton und es ist ein schwimmender Estrich mit Wärmedämmung verlegt worden. Im letzten Herbst ist nach der Estrichverlegung der Keller (wegen eindringendem Wasser durch die Kellerfenster) ca. 5 cm hoch überflutet worden, wobei das Wasser über die Randfugen auch in größeren Mengen unter den Estrich gelangt ist. Das Wasser wurde herausgepumpt und uns wurde für einen längeren Zeitraum ein Kondenstrockner zur Verfügung gestellt, der den Estrich hinreichend trocknen sollte.
Der Estrich ist folgendermaßen aufgebaut:
- Bodenplatte (WU-Beton)
- Folie (Dampfsperre? Entschuldigung ich bin völliger Laie ...)
- Dämmung (sieht aus, wie Styropor ...)
- Folie
- Zementestrich
Zwischen Bodenplatte und der ersten unmittelbar darüber liegenden Folie steht nun immer noch schlammige Nässe. Der Estrich selbst ist trocken (Restfeuchte unter 1 %). In der Dämmung haben wir auch keine größere Nässe mehr feststellen können.
Wir konnten den Zustand bisher nur an einer Raumecke kontrollieren, befürchten aber, dass sich Aufgrund von Bodenunebenheiten noch eine ganze Menge Wasser unter dem Estrich befindet. (1 - 5 mm)
Der Bauträger und sein Estrichleger behaupten nun, dass diese Nässe auf der Bodenplatte keinen Mangel darstellt und es nicht zu Folgeproblemen kommen kann.
Da wir selbst absolute Baulaien sind würden wir zu diesem Thema gerne noch ein paar alternative Meinungen einholen. (Uns hat die Aussage des Bauträgers ehrlich gesagt bislang nicht überzeugt ...)
Viele Grüße
Susanne