ich habe vor, an unserem 31 Jahre alten 1 1/2 geschossigen Haus das Dach (Kehlbalkendach) besser zu isolieren, um 1. im Winter weniger Energie zu vergeuden und 2. im Sommer die unerträgliche Hitze im Obergeschoss zu verringern. Bei Erkundigungen im Netz und nicht zuletzt in eurem Forum ist mir klar geworden, dass man bei Dachisolierungen auch viel verkehrt machen kann.
Mein größtes Problem ist wohl die stellenweise durch Lichteinfall (durch transparente Dachpfannen) zerbröselte Unterspannbahn im Bereich des Spitzbodens.
Der Dachaufbau des Obergeschosses im Einzelnen:
1. Dachpfannen,
2. Dachlattung (ohne Konterlattung) ,
3. Unterspannbahn,
4. Sparren 8x20 cm,
5. auf die Sparren genagelte Verbundplatten bestehend aus 2 cm Sauerkrautplatte mit aufgeklebten 5 cm Styroporbelag,
5. Innenputz.
- Die Decke des Obergeschosses zum Spitzbogen hin besteht lediglich aus 2 cm Sauerkrautplatten ohne Styroporbelag.
- Der Spitzbogen ist ohne jegliche Isolierung und dient zurzeit nur als Abstellkammer und soll vorerst ungedämmt bleiben.
Die aufgenagelten Verbundplatten sollen im Rahmen der Obergeschossrenovierung heruntergenommen werden, um eine Vollsparrendämmung mit Dampfsperre zu realisieren.
Eine komplette Erneuerung der defekten Unterspannbahn kommt zurzeit auf Grund der noch intakten Dachpfannen nicht in Frage.
Nun die Fragen:
Kann die Unterspannbahn durch örtlich von innen aufgeklebte "Flicken" repariert werden, um anschließend eine Vollsparrendämmung des Obergeschosses bis zur Kehlbalkendecke zu realisieren?
Oder sollten auf Grund der beschädigten Unterspannbahn die Sparren nur mit 16 cm Dämmung gefüllt werden, um 4 cm Platz zur Hinterlüftung zu lassen?
Welche Dämmmaterialien würden sich für mein Problem anbieten?
Für eure Tipps und Hinweise vielen Dank im Voraus
Gruß Uwe