nun geht es an die Dämmung / Unterkonstruktion raumseitig der Dampfbremse. Folgender Dachschrägenaufbau (Reihenmittelhaus) ist vorhanden bzw. vorgesehen:
So sieht der bereits vorhandene Aufbau aus:
- Dachziegel (ohne Konterlattung)
- OWOLEN Unterspannbahn (Sd-Wert laut Hersteller zwischen 2-5 m)
- 3-4 cm 2. Lüftungsebene
- 14 cm Zwischensparrendämmung WLG035
- Querlattung 50 mm X 30 mm mit 3 cm Untersparrendämmung WLG040 (Lattungsabstand ca. 45 cm)
- Dampfbremse (Delta Reflex, Sd-Wert >100 m)
So soll der weitere Aufbau erfolgen:
- weitere Querlattung (somit wieder parallel zum Sparren) 60 mm X 40 mm (Lattungsabstand 50 cm)
- zwischen die Lattung 40 mm Untersparrendämmung WLG040
.- "normale" Rigipsplatten 12,5 mm
- Raufasertapete oder Glasfasertapete
- fertig
Es gibt ja hier die Faustregel, dass nicht mehr als 20 % der Dämmung raumseitig der Dampfbremse sein soll.
Rechnerische wären bei dieser Faustregel bei o.g. Konstruktion 4,2 cm Dämmung raumseitig der Dampfbremse möglich. Noch nicht berücksichtigt eine Wärmeleitzahl der Gipskartonplatte bzw. der höhere Dämmwert auf der Außenseite der Dampfbremse, da 14 cm mit WLG 035 gedämmt.
Würde ich hier evtl. Probleme mit Tauwasserausfall raumseitig der Dampfbremse bei einer 40 mm starken Dämmung WLG 040 und anschließender Beplankung mit 12,5 mm GKP und Raufasertapte bzw. Glasfasertapete bzw. Fliesen im Badbereich?
Oder sollte ich besser nur 30 mm (WLG 040) raumseitig der Dampfbremse dämmen und bei der geplanten Lattung einfach 10 mm "Luft" lassen?
Gruß
Dieter