Reihenhaus Neubau, zweieinhalb geschossig. Dachgeschoss nicht ausgebaut, zur Unterteilung durch Zwischendecke vorgesehen (ergibt einen Spitzbogen). Im Dachgeschoss Giebelwände praktisch fertig (da Trennwand zur nächsten Haus), nackte Balken von vorgesehener Zwischendecke vorhanden. Künftige Nutzung des Dachgeschoss-Raums: beheiztes ganztägiges Arbeitszimmer (ca. 30 m²). Künftige Nutzung des Spitzbogens: Abstellfläche (unbeheizt) und gelegentlich als Werkstatt (ca. 15 m²). Sparrenabstand: 50 cm, Dicke: 18 cm. Dachneigung: 45 Grad. Vorgesehener Zugang zum Spitzbodens: Über Klappleiter und Luke. Fenster sind nur im unteren Teil, also nicht im Spitzbogen, vorhanden. Zum Ausbau des Dachgeschosses folgende Fragen:
1) Wo soll gedämmt werden: a) Nur Zwischendecke? b) Nur die Dachschrägen? c) Beides?
2) Wenn die Zwischendecke gedämmt werden soll, wo kommt die Dampfsperre: a) auf der unteren Seite? b) auf der oberen Seite? c) auf beiden Seiten?
3) Ließe sich eine eventuelle Tauwasserbildung im Spitzbogen durch anbringen eines hygroskopischen Trockenmittels vermeiden? Natürlich müsste dieses regelmäßig erneuert oder ausgetauscht werden. Stichwort: Taupunkt. Wäre hier nicht ein Hygrometer sinnvoll?
4) Womit sollte man die Sparren behandeln, solange man daran kommt? Ich meine nicht unbedingt gesundheitsschädliche Holzschutzmittel, aber irgendwas, um die "Lebenserwartung" zu erhöhen.
5) In welchen Dämmkombinationen (siehe oben) ist ein offener Luftaustausch zwischen Spitzbogen und Dachgeschossraum empfehleswert bzw. völlig tabu?
Anmerkung: Ich habe von Dämmen und Bauen keine Ahnung. Was ich vor allem verstanden habe, ist dass die Dampfsperren absolut dicht sein sollten. Ansonsten ist mir der Aufbau klar: Dämmmatten zwischen den Sparren, Dampfsperre, Lattung, Konterlattung, Innenauskleidung. Handwerklich traue ich mir die Arbeit zu.
MfG
Rick Denoire