Doppelhaushälfte Kosten schätzen: Einfache Bauweise, 120 m² – Was kostet der Neubau?
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Doppelhaushälfte Kosten schätzen: Einfache Bauweise, 120 m² – Was kostet der Neubau?

Hallo,
wir haben einen Architekten mit der Vorplanung unserer Doppelhaushäöfte beauftragt.
Klare Zielsetzung ist eine einfache, kostengünstige Bauweise.
Das Haus wird nicht unterkellert und die Bodenplatte z.T. aufgeständert.
Der Architekt hat uns einen Entwurf mit 120 m² Wohnfläche und 19 m² Nutzfläche (Kellerersatz + Hobbyraum) erstellt.
Er hat 599 m³ umbauten Raum berechnet.
Daraus ergeben sich in seiner Kostenschätzung für 139 m² Wohn und Nutzflächge nach DINAbk.
1489 € je m² (Kostengruppe 3) bzw. 1714 €/m² (Gesamt) (bzw. 206000 /238000 €).
Sind diese Werte für Süddeutschland realistisch oder lässt sich eine einfache Bauweise auch zu niedrigeren Kosten erstellen?
Vielen Dank für die Hilfe!
  • Name:
  • Jimbo
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    Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme

    Sicherheitshinweise

    ? Gefahr: Eine unzureichende Planung und Ausführung der aufgeständerten Bodenplatte kann zu statischen Problemen führen.

    GoogleAI-Analyse

    Um die Kosten für eine Doppelhaushälfte mit 120 m² Wohnfläche und einfacher Bauweise zu schätzen, sind folgende Aspekte zu berücksichtigen:

    • Baukosten: Diese umfassen die reinen Baukosten gemäß DINAbk. 276 (Kostengruppen 300 und 400).
    • Baunebenkosten: Architektenhonorar, Genehmigungsgebühren, Gutachten, Bauversicherung etc. (Kostengruppe 700).
    • Außenanlagen: Gestaltung des Gartens, Zuwegungen, Stellplätze (Kostengruppe 500).
    • Bodenbeschaffenheit: Da die Bodenplatte teilweise aufgeständert wird, können zusätzliche Kosten für die Gründung entstehen. ? Eine unzureichende Bodenuntersuchung kann zu unvorhergesehenen Mehrkosten führen.

    Kellerersatzraum/Hobbyraum: Die Nutzfläche dieser Räume muss bei der Kostenschätzung berücksichtigt werden, da sie zusätzliche Kosten verursacht.

    Region: Die Baukosten in Süddeutschland können von anderen Regionen abweichen.

    Richtwerte: Die genannten Werte (1.489 €/m² bis 1.714 €/m²) können als grobe Orientierung dienen, sind aber stark von den individuellen Gegebenheiten abhängig.

    ? Handlungsempfehlung: Holen Sie detaillierte Angebote von verschiedenen Bauunternehmen ein und lassen Sie sich ein detailliertes Leistungsverzeichnis erstellen. Eine genaue Baugrunduntersuchung ist unerlässlich.

    ? Wichtige Begriffe kurz erklärt

    DIN 276
    Die DIN 276 ist eine deutsche Norm, die die Kosten im Bauwesen gliedert und standardisiert. Sie unterteilt die Baukosten in verschiedene Kostengruppen, wie z.B. Grundstückskosten, Baukosten, Baunebenkosten und Außenanlagen. Die DIN 276 dient als Grundlage für die Kostenschätzung und Kostenkontrolle bei Bauprojekten.
    Verwandte Begriffe: Kostengruppen, Baukosten, Baunebenkosten
    Baukosten
    Die Baukosten umfassen alle Kosten, die für die Errichtung eines Gebäudes anfallen, einschließlich Materialkosten, Lohnkosten und Gerätekosten. Sie werden in der DIN 276 in verschiedene Kostengruppen unterteilt, wie z.B. Rohbau, Ausbau und Technische Anlagen.
    Verwandte Begriffe: DIN 276, Rohbau, Ausbau
    Baunebenkosten
    Baunebenkosten sind alle Kosten, die zusätzlich zu den reinen Baukosten anfallen, wie z.B. Architektenhonorar, Genehmigungsgebühren, Gutachterkosten, Versicherungen und Finanzierungskosten. Sie können je nach Projekt und Region einen erheblichen Anteil an den Gesamtkosten ausmachen.
    Verwandte Begriffe: Architektenhonorar, Genehmigungsgebühren, Finanzierungskosten
    Bodenplatte
    Die Bodenplatte ist die tragende Grundlage eines Gebäudes, die direkt auf dem Baugrund aufliegt. Sie dient dazu, die Lasten des Gebäudes gleichmäßig auf den Untergrund zu verteilen und das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern. Bei einer aufgeständerten Bodenplatte wird die Bodenplatte nicht direkt auf dem Baugrund, sondern auf Stützen oder Pfeilern errichtet.
    Verwandte Begriffe: Gründung, Fundament, Baugrund
    Nutzfläche
    Die Nutzfläche ist die Fläche innerhalb eines Gebäudes, die tatsächlich genutzt werden kann, z.B. zum Wohnen, Arbeiten oder Lagern. Sie wird nach der DIN 277 berechnet und umfasst alle Räume, die nicht Verkehrsflächen, Funktionsflächen oder Konstruktionsflächen sind.
    Verwandte Begriffe: Wohnfläche, Verkehrsfläche, DIN 277
    Kostengruppe
    Die Kostengruppen sind eine Unterteilung der Baukosten nach der DIN 276. Sie dienen dazu, die Kostenstruktur eines Bauprojekts übersichtlich darzustellen und die Kostenkontrolle zu erleichtern. Zu den wichtigsten Kostengruppen gehören Grundstückskosten, Baukosten, Baunebenkosten und Außenanlagen.
    Verwandte Begriffe: DIN 276, Baukosten, Baunebenkosten
    Architektenhonorar
    Das Architektenhonorar ist die Vergütung, die ein Architekt für seine Leistungen erhält. Es wird in der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAIAbk.) geregelt und richtet sich nach dem Umfang und der Schwierigkeit der erbrachten Leistungen.
    Verwandte Begriffe: HOAI, Leistungsphasen, Baunebenkosten

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Frage: Welche Faktoren beeinflussen die Baukosten einer Doppelhaushälfte am meisten?
      Antwort: Die Baukosten werden maßgeblich durch die Größe des Hauses, die gewählte Bauweise, die Ausstattung, die Bodenbeschaffenheit und die regionalen Preisunterschiede beeinflusst. Eine einfache, kostengünstige Bauweise kann die Kosten reduzieren, aber auch die Qualität und Langlebigkeit des Hauses beeinflussen.
    2. Frage: Was sind Baunebenkosten und wie hoch sind diese?
      Antwort: Baunebenkosten umfassen alle Kosten, die neben den reinen Baukosten anfallen, wie z.B. Architektenhonorar, Genehmigungsgebühren, Gutachterkosten, Versicherungen und Finanzierungskosten. Diese können je nach Projekt und Region zwischen 15 und 25 Prozent der gesamten Baukosten ausmachen.
    3. Frage: Wie wichtig ist eine Baugrunduntersuchung?
      Antwort: Eine Baugrunduntersuchung ist sehr wichtig, da sie Aufschluss über die Beschaffenheit des Bodens gibt und somit die Grundlage für die Planung der Gründung bildet. Insbesondere bei einer aufgeständerten Bodenplatte ist eine genaue Kenntnis der Bodenverhältnisse unerlässlich, um statische Probleme und unvorhergesehene Mehrkosten zu vermeiden.
    4. Frage: Was bedeutet "einfache Bauweise" konkret?
      Antwort: Eine einfache Bauweise bedeutet in der Regel, dass auf aufwendige architektonische Details, teure Materialien und komplexe technische Installationen verzichtet wird. Dies kann sich in einer schlichten Fassadengestaltung, einfachen Grundrissen und der Verwendung von Standardbauelementen äußern.
    5. Frage: Wie kann ich bei den Baukosten sparen?
      Antwort: Sparen lässt sich durch eine sorgfältige Planung, den Verzicht auf unnötigen Luxus, die Wahl einer einfachen Bauweise, die Einholung mehrerer Angebote und die Eigenleistung bei bestimmten Arbeiten. Es ist jedoch wichtig, nicht an der Qualität der Materialien und der Ausführung zu sparen, da dies langfristig zu höheren Kosten führen kann.
    6. Frage: Was ist bei der Planung eines Kellerersatzraums zu beachten?
      Antwort: Ein Kellerersatzraum sollte gut geplant sein, um seinen Zweck optimal zu erfüllen. Wichtig sind eine ausreichende Größe, eine gute Belüftung und eine trockene Bauweise, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden. Die Kosten für den Bau eines Kellerersatzraums sollten in der Kostenschätzung berücksichtigt werden.
    7. Frage: Welche Rolle spielt der Architekt bei der Kostenschätzung?
      Antwort: Der Architekt spielt eine zentrale Rolle bei der Kostenschätzung, da er den Entwurf erstellt und die Kosten für die verschiedenen Bauleistungen ermittelt. Er sollte in der Lage sein, eine realistische Kostenschätzung zu erstellen und den Bauherrn über mögliche Einsparpotenziale zu informieren.
    8. Frage: Wie aktuell sind die genannten Richtwerte für die Baukosten?
      Antwort: Die genannten Richtwerte (1.489 €/m² bis 1.714 €/m²) sind als grobe Orientierung zu verstehen und können je nach Region, Bauweise und Ausstattung variieren. Es ist wichtig, aktuelle Angebote von Bauunternehmen einzuholen, um eine realistische Kostenschätzung zu erhalten.

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    Hallo Jimbo,
    ist gut geschätzt und sei froh das du so einen guten Architekten hast.
    Mit freundlichen Grüßen
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    Doppelhaushälfte Neubau: Kostenschätzung und Bauweise

    💡 Kernaussagen: Der Thread dreht sich um die Kostenschätzung für einen Doppelhaushälfte-Neubau mit einfacher Bauweise auf 120 m² Wohnfläche. Ein Architekt hat einen ersten Entwurf vorgelegt, und die Community gibt Feedback zur Angemessenheit der Kostenschätzung. Die Diskussion berührt auch die Themen Nutzfläche, Kellerersatzraum und regionale Preisunterschiede in Süddeutschland.

    ✅ Zustimmung/Empfohlen: Der Architekt scheint eine realistische Kostenschätzung abgegeben zu haben, was im Beitrag Kostenschätzung Neubau: Architekt Honorar im Rahmen positiv hervorgehoben wird.

    👉 Handlungsempfehlung: Bauherren sollten sich frühzeitig mit Architekten und Bauplanern in Verbindung setzen, um eine detaillierte Kostenschätzung für ihr Doppelhaushälfte-Projekt zu erhalten. Dabei ist es wichtig, die spezifischen Anforderungen an die Bauweise und die regionale Lage (z.B. Süddeutschland) zu berücksichtigen.

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